Taiwan, der andere chinesische Weg. Die wirtschaftliche Entwicklung Taiwans


Facharbeit (Schule), 1999

20 Seiten, Note: 8 Punkte


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Taiwan auf einen Blick
2.1 Das Staatsgebiet
2.2 Die Topographie
2.3 Das Klima
2.4 Die Vegetation

3. Politischer Überblick

4. Geschichtlicher Überblick

5. Die wirtschaftliche Entwicklung von Taiwan
5.1 Die Landreform von 1949 - 1952
5.2 Die exportorientierte Industrialisierung
5.3 Die zehn grossen Projekte von 1973
5.4 Die zwölf neuen Entwicklungsprojekte von 1978
5.5 Die vierzehn Schlüssel-Entwicklungsprojekte von 1984
5.6 Der sechsjahres-Entwicklungsplan von 1992
5.7 Das Wirtschaftswunder Taiwan
5.8 Die moderne Industrienation Taiwan

6. Resumée

7. Quellennachweis
7.1 Literaturnachweis
7.2 Internetadressen
7.3 Bildnachweis
7.4 Tabellennachweis

8. Einverständniserklärung

9. Erklärung

1. Einleitung

Meine Facharbeit behandelt das Thema der wirtschaftlichen Entwicklung Taiwans. Taiwan ist ein noch sehr junger und unerfahrener Staat, der zu dem noch recht klein ist. Aufgrund dessen fand ich dieses Thema sehr interessant, da Taiwan heute eine der führenden Industrienationen ist. Daher muss in den letzten 50 Jahren eine gewaltige Entwicklung im Bereich der Wirtschaft Taiwans stattgefunden haben, weil die Insel erst nach dem Zweiten Weltkrieg unabhängig wurde. In meiner Facharbeit versuche ich nun diese Entwicklung nicht nur im Bereich der Wirtschaft sondern auch im Bereich der Politik zu erläutern, da die Entwicklung der taiwanesischen Politik ebenso interessant ist. Taiwan hat sich vom kommunistischen China gelöst und eine eigene Demokratie aufgebaut, was zu Spannungen mit dem Festlandchina führte.

Trotz alledem boomt die Wirtschaft der Insel und ich denke das Taiwan weiter seinen eigenen Weg gehen wird.

2. Taiwan auf einen Blick

Die Insel Taiwan, die früher Formosa genannt wurde, liegt vor der Südküste Chinas, 21° 45' und 25° 38' nördlicher Breite sowie 120° 01' und 122° 06' östlicher Länge.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1, Verwaltungsgliederung auf Taiwan

Die Gesamtfläche der Insel beträgt 36'002 km². Die Hauptstadt ist Taipeh, mit 2'945'000 Einwohnern. Insgesamt leben auf der Insel 17,62 Millionen Menschen, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 582 Einwohnern pro Quadratkilometer, der Anteil der städtischen Bevölkerung beträgt 71%. Taipeh ist die einzige regierungsunmittelbare Stadt, dazu kommen vier kreisfreie Städte, welche Kaohsiung, Keelung, Taichung und Tainan sind. Weitergehend besteht die Insel aus 16 Kreisen (s. Tabelle 1, Seite 6).

Die Amtssprache ist Chinesisch, ausserdem gibt es die Umgangssprachen Amoy und Hakka, die als Dialekt gesprochen werden. Auf Taiwan gibt es drei verschiedene ethnische Gruppen, den Grossteil machen die Taiwaner mit 84% aus, 14% sind Chinesen und die restlichen 2% setzen sich aus den Ureinwohnern Taiwans zusammen. 93% der auf Taiwan lebenden Menschen sind Taoisten und nur 5% gehören dem christlichen Glauben an, ausserdem gibt es Minderheiten von Buddhisten und Konfuzianern. Die Lebenserwartung der Frauen liegt bei 78 Jahren, die der Männer bei 72 Jahren. Die Alphabetisierungsrate liegt bei überraschenden 91%. Der 10. Oktober ist der Nationalfeiertag Taiwans. Eine eigene Währung besitzt die kleine Insel ebenso, den Neuen Taiwan-Dollar (NT$), wovon 100 Cents circa 0,0567 DM entsprechen. Internationale Mitgliedschaften bestehen zur Weltbank, zum Weltwährungsfond, zur ASPAC und zu den GATT-Beobachtern. Taiwan wurde 1971 aus der UN ausgeschlossen. Die Insel liegt in der Interkontinentalen Zeitzone, die auch Chinesische Küstenzeit genannt wird, im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit sind die Taiwaner sieben Stunden voraus.

2.1 Das Staatsgebiet:

Das Staatsgebiet umfasst die vom chinesischen Festland durch die Formosastrasse abgetrennte Hauptinsel Taiwan, die in der Formosastrasse gelegenen Pescadoresinseln, mehrere kleine Inseln sowie die der Ostküste Chinas unmittelbar vorgelagerten Inseln Quemoy und Matsu. Taiwan erhebt ausserdem Anspruch auf die im Südchinesischen Meer gelegenen Spratlyinseln, sowie 20 küstennahe kleinere Inseln.

2.2 Die Topographie:

Im zentralen Teil wird Taiwan von jungen Faltengebirgszügen mit mehr als 60 Gipfeln überzogen, die über 3'000 m hoch sind. Die höchste Erhebung bildet der Mount Morrison, der 3'997 m über dem Meeresspiegel liegt. Die Gebirgsregionen nehmen 64% der gesamten Insel ein.

Im Osten bricht das zentrale Gebirge zum Taitunggraben hin ab, den Abschluss bildet ein schmales Küstengebirge, dessen Höhe zwischen 1'000 und 1'500 m liegt. Die Westabdachung erfolgt allmählich über ein Berg- und Hügelland, welches zwischen 250 und 950 m über dem Meeresspiegel liegt. Weiterhin folgt eine 8 bis 40 km breite Küstenebene, die von einer Ausgleichsküste begleitet wird. Die Pescadoresinseln, dessen Hauptinsel Penghu ist, sind vulkanischen Ursprungs und haben eine Fläche von 127 km² (Abbildung 1, Taiwan, geographische Karte, Seite 5)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1,

Taiwan, geographische Karte.

2.3 Das Klima:

Das maritim-subtropische Klima wird regional durch die Einwirkungen des sommerlichen Süd- west- bzw. des winterlichen Nordostmonsum und die Ortographie modifiziert.

Die durchschnittlichen Jahresniederschlagsmengen liegen bei 2'600 mm. Der Norden Taiwans erhält zu allen Jahreszeiten ausreichende Regenmengen, dagegen herrscht im Süden während des Winters aufgrund der Leelage Trockenheit. Im Sommer kommt es häufig zu Taifunen. Die grössten Temperaturschwankungen liegen zwischen dem wärmsten Monat Juli (28° C) und dem kältesten Monat Februar (15° C). Die Luftfeuchtigkeit kann im Sommer bis zu 80% betragen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2, Taiwan, Küstenlandschaft.

2.4 Die Vegetation:

Die Insel Taiwan ist zu 63,8% mit Wald bedeckt. Bei jeweils im Süden höher ansteigenden Vegetationsstufen finden sich bis 500/800 m Mangroven, Palmen, Bambus und Akazien. In 1'500 bis 2'000 m finden sich die flächenmässig ausgedehntesten Stufen der immergrünen Wälder Taiwans, hier wachsen die Japanzeder, der Kampferbaum, Palmen und Eichen. Darüber hinaus ab 2'600 m folgen Mischwälder mit Eichen, Ulmen, Ahorne, Buchen, Kiefern, Fichten, Rottannen und Zedern- arten. Ab einer Höhe von 3'600 m kommen nur noch reine Nadelwälder vor, darüber folgt eine Stufe mit Knieholz, Grasland und Polsterpflanzen.

3. Politischer Überblick

Von 1885 - 1945 war die Insel Taiwan von Japan beherrscht. Nachdem die Kuomintang- Regierung von den Kommunisten vom chinesischen Festland vertrieben worden und nach Taiwan geflohen war, wurde hier am 1. März 1950 durch den Staatspräsidenten Chiang Kai- shek (1948 - 1975) die Republik China ausgerufen. Taiwan, auch National-China genannt, hat ein kombiniertes Präsidial- und Kabinettsystem. Es erhebt Anspruch auf Alleinvertretung aller Chinesen und betrachtet sein Staatsgebiet als eine Provinz Gesamtchinas. Daher existiert in Taiwan ein doppeltes Regierungssystem: Nationalregierung und Provinzregierung mit den entsprechenden parlamentarischen Körperschaften. Es gilt die zum Teil suspendierte, von Sun Yat-sen geschaffene nationalchinesische Verfassung von 1946. Die politische Macht des Volkes soll die Nationalversammlung verkörpern, die ausschliesslich über Verfassungsänderungen zu entscheiden sowie den Staatspräsidenten zu wählen hat. Staatsoberhaupt ist der Staatspräsident (seit 1978 Chiang Ching-kuo, der Sohn Chiang Kai- sheks). Er ist Oberbefehlshaber der Armee und verkündet die Gesetze. Die verbleibenden Kompetenzen der Staatsgewalt werden nach der Verfassung von fünf Organen (Yüan) wahrgenommen. Der Regierungschef (Premierminister, zur Zeit Sun Yun-suan) als Vorsitzender des Exekutiv-Yüan wird vom Präsidenten im Einvernehmen mit dem Legislativ- Yüan ernannt, der seinerseits vom Volk gewählt wird. Der Kontroll- und der Prüfungs-Yüan nehmen die Funktionen der gesellschaftlichen Überwachung bzw. der Beamtenauswahl wahr. Dem Justiz-Yüan untersteht das Gerichtswesen. Die nationalen Institutionen in Taiwan sind noch vor der Teilung Chinas auf dem Festland gewählt worden, was zu einer beträchtlichen Verringerung der Zahl ihrer Mitglieder führte, die nur zum Teil durch Nachwahlen in Taiwan ergänzt worden sind. Die Provinzregierung von Taiwan steht unter der Führung eines von der Nationalregierung ernannten Gouverneurs. Das für vier Jahre vom Volk gewählte Provinzparlament besteht aus 77 Abgeordneten, welche vor allem einheimische Taiwanesen sind. Quemoy und Matsu unterstehen einem eigens ernannten Gouverneur. Dominierende Partei ist die Kuomintang, die eine überwiegende Mehrheit in den verfassungsmässigen Gremien hat. Unbedeutend sind Jungchina-Partei und die Demokratisch- Sozialistische Partei Chinas, die nicht in Opposition zur Kuomintang stehen.

Nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch die USA am 23. Dezember 1978 werden sie seit 1979 durch einen Koordinierungsrat für Nordamerikanische Angelegenheiten bzw. ein Amerika-Institut der USA wahrgenommen.

Die taiwanesische Armee umfasste im Juli 1980 438'200 Mann, davon 310'000 im Heer, 67'000 in der Luftwaffe und 30'200 in der Marine.

4. Geschichtlicher Überblick

3. Jh.: Beginn der geschriebenen Geschichte Taiwans.

14. Jh.: Die mongolische Yüan-Dynastie errichtet eine militärische Basis auf Taiwan, um Japan zu unterwerfen. Status: Mongolisch

1590: Entdeckung durch die Portugiesen.

1626: Eroberung der Hafenstadt Kilung (Chilung) in Nordtaiwan durch Spanier.

1642: Holländische Kolonialherrschaft. Rund 100.000 Einwohner. Status: Holländisch

1662: Nach dem Untergang der Ming-Dynastie führt General Cheng Chen-kung (Koxinga) 25'000 Soldaten und Anhänger von der Kinmen-Insel nach Taiwan. Nach erbittertem Kampf gelingt es ihnen, die Holländer zu vertreiben. Taiwan wird nach der Machtübernahme der mandschurischen Ching Dynastie in China zum Stützpunkt der Ming-Loyalen, welche die Absicht haben, das Festland zurückzuerobern. Status: Ming-Exil

1683: Eroberung Taiwans durch die Ching-Herrscher, erstmalige Erschliessung der Insel durch Chinesen. Status: Mandschurisch

1746: Beginn der chinesischen Einwanderung nach Taiwan. 1841: Englische Marine greift Kilung an.

1885: Taiwan wird Provinz des mandschurischen Reiches. Liu Ming-chung wird zum ersten Gouverneur Taiwans ernannt und legt den Grundstein für die Modernisierung der Insel.

1895: Die Ching-Regierung tritt Taiwan nach dem ersten chinesisch-japanischen Krieg an Japan ab. Modernisierung durch japanische Kolonialherrschaft. Status: Japanisch 1908: Erste Trans - Taiwan Eisenbahn.

1930: "Wushe"-Widerstand gegen japanische Kolonialherrschaft. Erster Versuch, einen selbständigen Staat Taiwan zu gründen.

1945: Nach der Kapitulation Japans wird Taiwan von Chiang Kai-sheks Truppen übernommen. Status: Chinesisch

1947: Zwischenfall vom 28. Februar. Aufstand der Taiwaner gegen die Festlandchinesen. Zahlreiche taiwanesische Intellektuelle kommen ums Leben.

1949: Als die Volksrepublik China ausgerufen wird, flieht die Nationalregierung unter der Kuomintang nach Taiwan. Status: Taiwanesisch

1950: Die Nationalregierung verhängt das Kriegsrecht.

1971: Weil die Volksrepublik China der UNO beitritt, muss Taiwan aus den Vereinten Nationen austreten.

1972: Taiwan bricht die diplomatischen Beziehungen zu Japan und Grossbritannien ab. 1979: Die USA erkennen die Volksrepublik China an und brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab.

1986: Die Demokratisch-Progressive Partei wird als die erste Oppositionspartei Taiwans gegründet.

1987: Die Taiwanesische Regierung hebt das Kriegsrecht auf und gestattet der Bevölkerung, nach China zu reisen.

1990: Dr. Lee Teng-hui wird als erster eingeborener Taiwaner im Amt des Präsidenten bestätigt. Der Demokratisierungsprozess des Landes hat sich stabilisiert. 1994: Die oppositionelle Demokratisch-Progressive Partei gewinnt die Oberbürgermeisterwahl in Taipeh. Chen Shui-ben wird Oberbürgermeister von Taipeh. 1995: Präsident Lee Teng-hui besucht die USA. Chinesische Raketenmanöver in der Formosastrasse, 100 km vor Taiwan (s. Abbildung nächste Seite). 1996: Erstmals wird der Präsident in Taiwan direkt vom Volk gewählt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3, Chinesische Raketentests 1995

5. Die wirtschaftliche Entwicklung von Taiwan

5.1 Die Landreform von 1949 - 1952:

Nachdem Taiwan 1944 von der japanischen Kolonialherrschaft befreit und in die Republik China eingegliedert wurde, gehörte die rohstoffarme Insel zu den unterentwickeltesten Gebieten in Ostasien. Bis 1949 kam es zu keiner Verbesserung der Wirtschaftslage. Die Insel stand im ökonomischen Schatten des Festlandes.

Taiwan war klein und hatte nur 5 Millionen Einwohner, grosse Kriegsschäden, keine herausragende Industrie und eine stark geschwächte Landwirtschaft. Die Reform der Landwirtschaft war eine der ersten Aktionen auf wirtschaftlicher Ebene, die die neue Regierung durchführte. Obwohl die Grundbesitzer gegen die Landreform waren wurde diese mit personeller und finanzieller Hilfe der USA durchgeführt.

Im Mittelpunkt der Reform stand die Landzuteilung an Landarbeiter und Kleinpächter. Das benötigte Land stammte zum Teil aus der Privatisierung des Ackerlandes, das die KMT nach Abzug der japanischen Unternehmer verstaatlicht hatte. Ausserdem kam es zu einem Zwangsverkauf von 2,96 Hektar pro Betrieb weit unter dem damaligen Marktwert. Die Grundbesitzer wurden durch Anteilscheine von verstaatlichten, ehemals japanischen Unternehmungen entschädigt und nicht durch Bargeld. Zudem kam es zur Festlegung der Obergrenze des Pachtzinses.

Die Landreform stiess auf fast keinen Widerstand, obwohl die taiwanesischen Grundbesitzer hart getroffen wurden.

Die Landreform schuf Anreize für Kleinbauern und Pächter und veränderte die ländliche Gesellschaftsstruktur nachhaltig. Die grossen Grundbesitzer zogen mit ihren Anteilscheine in die Städte und versuchten ihr Glück als Unternehmer. Mittlere Grundbesitzer verkauften ihre Anteilscheine meist sofort wieder und verloren an Einfluss. Der ländlichen Elite wurde die wirtschaftliche Grundlage entzogen und das entstandene Machtvakuum wurde von Bauernverbänden ausgefüllt, die die KMT kontrollierte. Die Landreform beseitigte damit die Gegner der Wirtschaftspolitik der Regierung, wie schon vorher während der japanischen Kolonialzeit.

Ein zweiter Erfolg der Landreform kam dadurch zustande, dass die USA ihre Wiederaufbauhilfe auf den landwirtschaftlichen Sektor konzentrierten. Sie benutzten dazu eine Kommission die einerseits die amerikanische Entwicklungskommission war aber andererseits vom Landwirtschaftsministerium der KMT verkörpert wurde. Damit gab es eine Gewährleistung für die Effizienz der landwirtschaftlichen Projekthilfen.

Die Hilfe für die taiwanesische Landwirtschaft war sehr umfassend. Zwischen 1951 und 1965 wurden etwa 6'000 Projekte mit einem Aufwand von 213 Millionen US-Dollar von den USA subventioniert. Die Produktivität konnte durch neue Anbaustrategien in ungeahnte Höhen gesteigert werden. Die Regierung veranlasste eine Senkung des Reispreises und bot Preisgarantien für hochwertige Produkte wie Spargel, Champignons und Gemüsemais, was die Bauern von der einseitigen Abhängigkeit vom Reis- und Zuckerrohranbau befreite. Durch diese Massnahmen kam es zum Anstieg der Exportmengen durch die höherwertigen Agrarprodukte und die taiwanesische Landwirtschaft sicherte sich weltweit Marktanteile. Dieser Ausbau der exportorientierten Agrarproduktion war der Grundstein der industriellen Entwicklung von Taiwan.

5.2 Die exportorientierte Industrialisierung:

Nachdem die KMT-Regierung nach Taiwan übergesiedelt war, wurde diese durch eine stark protektionistische Wirtschaftspolitik verfolgt, da die Devisenknappheit und die bis zu 3'000- prozentige Inflation gestoppt werden mussten. Zu diesem Zweck wurden hohe Importzölle auf ausländische Waren und ein Importverbot für Waren taiwanesischer Herkunft in Kraft gesetzt. Durch diese Massnahmen hatte die Regierung Erfolg, aber gleichzeitig auch Misserfolg.

Die taiwanesische Industrie schrieb zweistellige Zuwachsraten und verteuerte Produkte, da sich die Unternehmer nicht dem Weltmarkt anzupassen hatten. Eine Begrenzung der Produktionskapazitäten kam durch einen relativ kleinen Binnenmarkt zustande. Neues Wachstum war nur durch Ausrichtung der Produktion auf die Exportmärkte zu erreichen. Als die USA die Einstellung ihrer Wirtschaftshilfen ankündigte, änderte die Regierung ihre Politik. Das Exportgeschäft wurde ausgeweitet, um Devisen für die benötigten Importe zu erhalten, da das rohstoffarme Land nur einen begrenzten Binnenmarkt hatte.

Diese Entscheidung war der Anfang der 1962 einsetzenden exportorientierten Industrialisierung Taiwans.

Die Regierung präsentierte dann ein Programm zur Wirtschafts- und Finanzreform, um eine Stärkung der industriellen Entwicklung zu erreichen. Dieses Programm beinhaltete eine Steuererleichterung für Produktionsanlagen, ausserdem gab es keinen Steuern mehr auf Gewinne des Exportgeschäftes. Exportorientierte Unternehmen genossen zinsgünstige Kredite und Zinsnachlässe zwischen elf und vierzehn Prozent. Dies alles hatte zum Ziel die Exportindustrie zu fördern.

Als Anreiz für Investoren wurde 1966 eine Exportwirtschaftszone im südtaiwanesischen Kaohsiung eingerichtet. Hauptsächlich ausländische Investoren sollten angezogen werden. Es wurden nur Unternehmungen angesiedelt, die aus importierten Rohstoffen und Maschinen sowie ausschliesslich nur mit einheimischen Arbeitskräften Waren für den Export produzierten. Um diese Firmen zu unterstützen stellte die Regierung eine ausreichende Infrastruktur sowie Steuererleichterungen zur Verfügung. Zudem sparten die Unternehmer an den kostengünstigen Arbeitslöhnen für die einheimischen Arbeitern.

Die Exportwirtschaftszone in Kaohsiung wurde ein voller Erfolg, woraufhin weitere Zonen in Nantse und Taichung eingerichtet wurden. Weitere Zonen plante man für die Zukunft. Die KMT-Regierung sah sich aufgrund der Nixon-Doktrin und den daraus resultierenden Abzug der amerikanischen Truppen gezwungen eine eigene Rüstungsindustrie aufzubauen.

Daraufhin wurde in den 70er Jahren ein neues Wirtschaftsprogramm ins Leben gerufen, dass den Aufbau einer Schwer- und Rüstungsindustrie ermöglichte. Mit diesem Programm wurden ebenfalls die Infrastruktur sowie die steuerlichen Anreize für Unternehmer verbessert. Im Zentrum des Programmes standen die folgenden vier grossen staatlichen Entwicklungsprojekte: die zehn grossen Projekte von 1973, die zwölf neuen Entwicklungsprojekte von 1978, die vierzehn Schlüssel-Entwicklungsprojekte von 1984 sowie der Sechsjahres-Entwicklungsplan von 1992.

5.3 Die zehn grossen Projekte von 1973:

Während dieses Projektes begann 1973 der Bau von Grossproduktionsanlagen und Infrastruktureinrichtungen. Es wurden ein Stahlwerk, eine Schiffswerft, eine petrochemische Anlage und ein Atomkraftwerk durch die Schwer- und Rüstungsindustrie gebaut. Die Infrastruktur wurde mit dem Bau der Nord-Süd-Autobahn, dem Ausbau und der Elektrifizierung der Eisenbahn und dem Bau eines Flughafens und zweier Seehäfen verbessert.

Investitionsvolumen: 5 Milliarden US-Dollar

5.4 Die zwölf neuen Entwicklungsprojekte von 1978:

Ab 1978 verbesserte man die Landwirtschaft, baute zwei weitere Atomkraftwerke und erweiterte die Stahlproduktion. Die Infrastruktur verbesserte such durch neue Strassen, Häfen und Bahnverbindungen. Ausserdem tat man etwas für den Natur- und Landschaftsschutz und für den Bau von Wohnungen.

Investitionsvolumen: 10 Milliarden US-Dollar

5.5 Die 14 Schlüssel-Entwicklungsprojekte von 1984:

Erneut wurde die Stahlindustrie ausgebaut und Transport-, Kommunikations- und Produktionsanlagen des Landes wurden modernisiert. Es wurden U-Bahnen, Telekommunikations- und Abfallverwertungsanlagen neu gebaut. Sogar Nationalparks wurden auf der Insel errichtet.

Im nordtaiwanesischen Hsinchu baute man Technologieparks zur Förderung von Computertechnologien. Zudem setzte die KMT-Regierung die Errichtung von zusammenhängenden Industriegebieten fort.

Investitionsvolumen: 25 Milliarden US-Dollar

5.6 Der sechsjahres-Entwicklungsplan von 1992:

Mit diesem Plan wollte man Taiwans Wirtschaft in allen Bereichen stärken und modernisieren um zur Industrienation aufzusteigen. Hierzu wurden Schnellbahnen- und Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen den Grosstädten der Insel erbaut. Man versuchte Umweltschädigungen zu beseitigen und verbesserte den öffentlichen Wohnungsbau, das Sozialwesen und den Bau von Schulen.

Investitionsvolumen: 300 Milliarden US-Dollar

5.7 Das Wirtschaftswunder Taiwan:

Aufgrund dieser gewaltigen Investitionen liessen die Wirkungen nicht lange auf sich warten. In diesem letzten Jahrzehnt kam es zu einem phänomenalem Wachstum und zu grundlegenden Veränderungen im Bereich der Wirtschaft von Taiwan. Das Bruttoinlandsprodukt hat sich seit 1987 fast verdoppelt, da die durchschnittlichen Wachstumsraten bei acht Prozent lagen. Taiwan hat somit die zwanzigstgrösste Wirtschaft der Erde. Zum grössten Teil wird dieses Wachstum durch Exporte möglich gemacht und Taiwan ist damit die dreizehntgrösste Handelsnation, deren Handelsüberschuss zehn Milliarden Dollar beträgt. Die ausländischen Devisenreserven belaufen sich auf 90 Milliarden Dollar, wodurch Taiwan die zweitgrösste Nationalbank der Welt hat.

Die Art der Exporte Taiwans hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert, da das Land begonnen hat sich als wirtschaftliche Grösse zu etablieren, indem es einfache Produkte und Konsumgüter herstellte, wie zum Beispiel Textilien, allgemeine Bekleidungsartikel, Spielsachen, usw.

Aufgrund des Anstiegs der Löhne in Taiwan begannen die Firmen ihren arbeitsintensiven Industrien in andere asiatische Länder mit geringeren Arbeitskosten zu transferieren, vor allem in das Festlandchina. In der Zwischenzeit gab es eine Wachstums- und Kapitalexplosion und intensive Industrien, die ein höheres Technologienniveau haben, wurden errichtet.

Ein Erfolg beim Aufbau ihrer Rüstungsindustrie konnten die Taiwanesen ebenso verzeichnen, da die Industrien Kampfboote, Kurz- und Mittelstreckenraketen und Kampfflugzeuge bauten. Durch diese Aktionen zeigte sich der technologische Vorsprung den Taiwan hatte und dadurch bekam das Land seine lang erhoffte Unabhängigkeit in Bezug auf Waffenlieferungen aus dem Ausland.

Es kam zu einer Entlastung des Arbeitsmarktes aufgrund des starken Wirtschaftswachstum. Das grosse Bevölkerungswachstum machte der Arbeitslosenquote nichts aus, da sie dauerhaft unter zwei Prozent blieb.

Durch die faktische Vollbeschäftigung stiegen auch die Löhne. Zwischen 1980 und 1990 stieg der durchschnittliche Monatslohn in der verarbeitenden Industrie von 8'000 auf 22'000 taiwanesische Dollar. Im Sektor der Dienstleistungen war der Anstieg noch grösser. Die Taiwanesen waren jetzt in der Lage Gewerkschaften zu gründen und bei nicht angemessenen Arbeitsbedingungen ihren Arbeitsplatz zu wechseln.

Die starke Präsenz der Regierung war immer ein Problem der Wirtschaft. In den 70er Jahren lag der staatliche Anteil an den Gesamtinvestitionen deutlich über 50 Prozent. Die Regierung übte einen grossen direkten Einfluss auf die Wirtschaft aus, obwohl der Anteil mittlerweile verringert wurde ist sie in einigen Bereichen immer noch präsent.

Abbildung 4, Taipeh, Strassenszene

Zu dem hatte Taiwan das Problem mit seinem hohen Produktionsniveau. Deshalb wurden einige Waren durch Importzölle geschützt, während andere sich dem Weltmarktniveau anpassen mussten.

Dieses führte zu einer Irritation der staatlichen Bürokratie und missfiel zu dem auch anderen Nationen der Erde. Gegenüber den USA erzielte die Insel Taiwan hohe Handelsbilanzüberschüsse durch erschwerte Importe und erleichterte Exporte. Deswegen forderten die Vereinigten Staaten mehrfach erfolglos die Beseitigung der Handelshemmnisse durch die Regierung.

Weil die USA Taiwans wichtigster Handelspartner sind sah sich die taiwanesische Regierung 1986 gezwungen die Importzölle zu verringern. Die USA drohten damit ebenso hohe Einfuhrzölle für taiwanesische Waren zu erheben. Die Liberalisierung der Wirtschaft Taiwans kam wie auch die anderen Reformen nur aufgrund aussenpolitischen Drucks zustande.

5.8 Die moderne Industrienation Taiwan:

Taiwan ist heute einer der grössten Hersteller und Exporteur von High-Tech-Waren. Es beherbergt die weltgrösste Produktion von Scannern und bestimmt ungefähr die Hälfte des Weltmarktes an Monitoren und Scannern. Etwa zehn Prozent des PC-Marktes und 30 Prozent des Marktes für Netzwerkkarten und Terminals wird von der kleinen Insel Taiwan beliefert. Am 27. November 1995 wurde der taiwanesische Computerhersteller Acer Inc., der einen Umsatz von 3,2 Milliarden Dollar pro Jahr hat, in einem Artikel der Zeitschrift ,,Business Week", als einer der neuen Riesen Asiens aufgeführt. Der Artikel beschrieb, dass die Firma Acer sowie ähnliche Firmen in Zukunft der Massstab anderer führenden Firmen aus Amerika, Europa und Japan sein werden. Es werde ein Konkurrenzkampf zwischen diesen Firmen entstehen, was zu einer baldigen Koorperation führen werde.

Die Veränderung der taiwanesischen Industrie ist am Beispiel des Spielzeuggeschäfts der Insel zu erkennen, da die Spielzeugexporte 1993 um 50 Prozent auf 737 Millionen Dollar, von einer Spitze im Jahr 1987 von 1,08 Milliarden Dollar, sanken. Taiwan war einst der grösste Spielzeughersteller der Welt und liegt jetzt hinter der Volksrepublik China. Im Gegensatz dazu steht die Eröffnung des ersten Qualitätskontrolllabors, welches die Qualität von Flugzeugteilen überprüft. Die 3-Millionen-Dollar-Fabrik ist während des Sechsjahres-Entwicklungsplans der Regierung entstanden und soll mit dazu beitragen die High-Tech-Industrie zu erweitern. Bevor dieses Labor entstehen konnte mussten die Flugzeugteile nach Übersee zur Überprüfung verschickt werden, ehe man sie auf den Markt bringen konnte. Mit technischer Hilfe der Flugzeugfirma Boeing entstand dieses Labor auf Taiwan. Laut Voraussagen wird die Flugzeugproduktion der Insel im Jahre 2000 etwa einen Wert von sechs Milliarden Dollar entsprechen.

Die Industrie von Elektronik und Automobilen macht ungefähr 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukt von Taiwan aus. Der Dienstleistungssektor der Insel ist jedoch der am schnellsten wachsende Bereich der Wirtschaft und macht etwa 45 Prozent des Bruttoinlandsprodukt aus. Dieses Wachstum wird durch die Liberalisierung von Taiwans Wirtschaft getrieben. In den letzten Jahren hat Taiwan seine Wirtschaft weitgehend durch die Auflockerung von Zinsratenkontrollen und die Abschaffung von Kredit- und Austauschkontrollen geöffnet. Ausserdem wurden Handelssperren abgeschafft und der ausländische Zugriff auf die Kapitalmärkte verbessert. Durch Zuzug von ausländischen Gesellschaften, Anwälten, Werbefirmen und anderen Dienstleistungsunternehmen wird Taiwans Regierung unterstützt ihr Ziel zu erreichen. Zu dem wird Taiwan als regionales Zentrum für Unternehmen und deren Investitionen etabliert, wie es auch in Hongkong und Singapur der Fall war.

Taiwan macht sich wirtschaftlich selbständig. Es ist jetzt an neunter Stelle der ÜberseeInvestoren. Es ist der zweitgrösste Investor in China mit einem gesamten geschätzten Investitionsvolumen von 20 Milliarden Dollar. Es ist der grösste Investor in Vietnam und einer der drei grössten Investoren in Malaysia, Indonesien und Thailand sowie der sechstgrösste auf den Philippinen.

6. Resumée:

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Geschichte der Insel Taiwan eine der interessantesten der Erde ist. In nur 50 Jahren entstand ein eigenständiger Staat mit einer ausgeglichenen Politik und einer hervorragenden Wirtschaft, die zu den führenden der Welt zu zählen ist.

Taiwan jedoch muss weiterhin kämpfen damit die Insel als ein unabhängiger Staat existieren kann.

Der Einfluss Chinas war zu gross und es wird noch einige Zeit dauern bis Taiwan sich endgültig durchgesetzt hat. Die Regierung muss einen Weg zur internationalen Anerkennung finden damit das Land der UNO oder WTO beitreten kann, um sich vollkommen von China zu lösen. Zu einer Wiedervereinigung mit China kann es nur nach einer Öffnung der Volksrepublik kommen und wenn in China wirkliche Reformen durchgesetzt werden. Der Weg der kleinen Insel Taiwan ist noch lange nicht zu Ende und ich denke es wird noch viel Veränderungen auf der Insel und in seiner Wirtschaft geben.

7.Quellennachweis

7.1 Literaturnachweis:

Domrös, Manfred Geographie heute; Taiwan, Wirtschaftswachstum auf Kosten der Umwelt; Westermann Verlag; Braunschweig; Ausgabe 133/1995; S. 28 - 33

Hanle, Dr. Adolf Kontinente und Meere (Asien, Australien, Inseln und Meere),

Band 8; Meyer Verlag; Mannheim; 1978; S. 337 - 340

Hanle, Dr. Adolf Länder Lexikon, Band 3; Verlag Weltarchiv GmbH; Hamburg; 1975; S. 603 - 607

Herrmann-Pillath, Carsten Geographische Rundschau; Wirtschaftsbeziehungen zwischen Taiwan und der Volksrepublik China; Westermann Verlag; Braunschweig; Dezember 1996; S. 716 - 729

Kolb, Dr. Albert Ostasien (China, Japan, Korea); Quelle & Meyer Verlag; Heidelberg; 1963; S. 434 - 443

Mohr, Dr. Ulrich Das grosse Lexikon; MERIT-Verlag; Hamburg; 1990; S. 110

Müller, Dr. Hans F. Das moderne Lexikon; Bertelsmann Lexikon-Verlag; Gütersloh, Berlin, München, Wien; 1972/73; S. 209/210

Tietze, Dr. Wolf Lexikon der Geographie, Band 4; Westermann Verlag; Braunschweig; 1970; S. 509 - 514

7.2 Internetadressen:

- http://www.taiwaninformation.org
- http://www.taiwanese.com/protest
- http://www.raumplanung.uni-dortmund.de/fs/studis/ichi/twhistory
- http://www.datacomm.ch/mschilling/taiwan/inhalt.html#1.

7.3 Bildnachweis:

- Abbildung 1, Taiwan, geographische Karte:
- http://www.datacomm.ch/mschilling/taiwan/inhalt.html#1.
- Abbildung 2, Taiwan, Küstenlandschaft:
- http://www.datacomm.ch/mschilling/taiwan/inhalt.html#1.
- Abbildung 3, Chinesische Raketentests 1995:
- http://www.datacomm.ch/mschilling/taiwan/inhalt.html#1.
- Abbildung 4, Taipeh, Strassenszene:
- http://www.datacomm.ch/mschilling/taiwan/title.html#Titel

7.4 Tabellennachweis:

- Tabelle1, Verwaltungsgliederung auf Taiwan:
- Dr. Adolf Hanle; Kontinente und Meere (Asien, Australien, Inseln und Meere), Band 8; Meyer Verlag; Mannheim; 1973; S. 337

8. Einverständniserklärung

Hiermit erkläre ich, dass ich damit einverstanden bin, dass die von mir verfasste Facharbeit der schulinternen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

20 von 20 Seiten

Details

Titel
Taiwan, der andere chinesische Weg. Die wirtschaftliche Entwicklung Taiwans
Veranstaltung
Erdkundeunterricht
Note
8 Punkte
Autor
Jahr
1999
Seiten
20
Katalognummer
V96243
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Es wurde nur mit 8 Punkten bewertet, was ich persönlich für zu wenig halte. Daher würde ich mich über Kommentare sehr freuen
Schlagworte
Taiwan, Entwicklung, Taiwans, Erdkundeunterricht
Arbeit zitieren
Sebastian Andrecht (Autor), 1999, Taiwan, der andere chinesische Weg. Die wirtschaftliche Entwicklung Taiwans, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96243

Kommentare

  • Gast am 20.3.2002

    gute arbeit.

    gute arbeit dennoch ausbaufähig

  • Gast am 4.7.2002

    Etwas unterbewertet.

    8 Punkte finde ich auf jeden Fall zu wenig, 10-12 wären je nach Lehrer schon drin gewesen.
    Inzwischen ist diese Benotung allerdings sicherlich schon (vergeben?) und vergessen, 99 ist ja schließlich schon eine Weile her...

  • Tuan Trieu Ha am 13.9.2004

    8 von wielviel Punkten.

    8 von wielviel Punkten?????

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