Ziel dieser Arbeit ist es, die wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Datenmanagement zu erläutern. Zuerst werden die Begriffe Daten, Datenmanagement, Datenarchivierung und Datensicherung definiert. Danach folgt die Erklärung des Nutzens und des Aufwands des Datenmanagements und die Vorteile und Nachteile verschiedener Datenspeichermedien. Im Anschluss folgt ein Konzept für Datenmanagement, -archivierung und -sicherung und eine fiktive Fallstudie. Abschließend stehen eine Zusammenfassung und eine kritische Reflexion an.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele und Aufbau
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Daten
2.2 Datenmanagement
2.3 Datensicherung
2.4 Datenarchivierung
3 Nutzen und Aufwand von Datenmanagement, -sicherung und -archivierung
4 Datensicherungsmedien
4.1 Externe Festplatten
4.2 Magnetische Bänder
4.3 DVD´s
4.4 USB
5 Fallstudie
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Reflexion
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die zentralen Erfolgsfaktoren für ein effektives Datenmanagement in Unternehmen zu identifizieren. Dabei wird untersucht, wie durch die strukturierte Archivierung und Sicherung von Daten, unterstützt durch geeignete Speichermedien, Produktivität gesteigert und Kosten gesenkt werden können, während gleichzeitig die Qualität der Datenbasis im digitalen Zeitalter gewahrt bleibt.
- Grundlagen des Datenmanagements, der Datensicherung und der Datenarchivierung
- Analyse von Nutzen und Aufwand datenbezogener Prozesse im Unternehmen
- Vergleich verschiedener physischer Datenspeichermedien hinsichtlich ihrer Eignung
- Konzeptionelle Erarbeitung einer Fallstudie zur digitalen Transformation
Auszug aus dem Buch
4.2 Magnetische Bänder
Den Grundstein für die Entwicklung des Magnetbandes setzte Valdemar Poulsen mit seinem um 1890 entwickelten Telegraphon. Mit ihm konnte man Schallwellen auf einem Stahldraht speichern. Es war somit ein erster Vorgänger des Diktiergeräts.
AEG und I.G. Farben entwickelten seit 1935 in Deutschland Magnetbänder z. B. mit beschichtetem Papier. Dies lieferte die Voraussetzungen für Audio– Video- und Datenaufzeichnung mittels Magnetbändern. Um 1950 wurden Magnetbänder erstmals als Speicher in der Informationstechnologie eingesetzt. Heutzutage werden Magnetbänder auf Grund ihrer hohen Zuverlässigkeit in der Informationstechnologie eingesetzt.
In den 50er und 60er Jahre haben es die Magnetbänder geschafft, große Mengen von Daten auf kleinem Raum zu speichern. Dieser Vorteil hat jedoch einen großen Haken. Es muss mit einem Leseverfahren gearbeitet werden, welches eine sehr hohe Zugriffszeit erfordert. Moderne Magnetbänder bieten eine hohe Lebensdauer der Daten, Kapazitäten jenseits eines Terabytes, und sie können mit über 100 MB pro Sekunde schreiben. Somit können sie - bei den seltenen Anwendungen, bei denen ein sequenzieller Zugriff ausreichend ist - noch mit den anderen Datenträgern mithalten.
Ein klassisches Problem der Magnetbänder ist das sogenannte Shoeshine-Problem: Wenn kein kontinuierlicher Datenstrom herrscht, müssen die Bänder oft angehalten und wieder neu in Bewegung gesetzt werden. Dies beansprucht die Mechanik sehr. Das Shoeshine-Problem kann umgangen werden, indem das Band bei ausbleibenden Daten nicht angehalten wird und somit zeitweilig keine Daten geschrieben werden, also ein Teil der Bandkapazität der längeren Lebensdauer geopfert wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Relevanz von Daten im digitalen Zeitalter und stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit dar.
2 Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe wie Daten, Datenmanagement, Datensicherung und Datenarchivierung definiert, um ein Verständnis für die Thematik zu schaffen.
3 Nutzen und Aufwand von Datenmanagement, -sicherung und -archivierung: Dieses Kapitel erörtert die betriebswirtschaftliche Bedeutung eines effizienten Datenmanagements sowie die Herausforderungen bei der Implementierung von Sicherungsprozessen.
4 Datensicherungsmedien: Hier werden verschiedene physische Speichermedien wie externe Festplatten, Magnetbänder, DVDs und USB-Sticks anhand ihrer technischen Eigenschaften verglichen.
5 Fallstudie: Die Fallstudie beschreibt die praktische Anwendung eines Datenmanagementkonzepts am Beispiel eines kleinen Familienunternehmens im Optikerbereich.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Herausforderungen bei der Erstellung dieser Arbeit.
Schlüsselwörter
Datenmanagement, Datensicherung, Datenarchivierung, Digitalisierung, Speichermedien, Festplatten, Magnetbänder, Datensicherheit, Datenqualität, IT-Infrastruktur, Fallstudie, Unternehmensführung, Datenkapazität, Datenverlust, Cloud.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Bedeutung und die praktische Umsetzung eines strukturierten Datenmanagements sowie Strategien zur Sicherung und Archivierung von Daten in Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die Definitionen grundlegender Datenbegriffe, die Evaluierung von Speichermedien und die Analyse von Nutzen und Aufwand betrieblicher Datenprozesse.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für ein gelungenes Datenmanagement aufzuzeigen und einen Leitfaden für die Auswahl geeigneter Speicherlösungen zu bieten.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche und der Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse auf eine fiktive Fallstudie eines Familienunternehmens.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden theoretische Konzepte erklärt, verschiedene Datenspeichermedien wie Festplatten, Magnetbänder und DVDs technisch bewertet und eine Fallstudie analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Datenmanagement, Datensicherung, Datenarchivierung, Digitalisierung sowie verschiedene Hardwarelösungen wie NAS-Systeme und externe Speichermedien.
Was ist das „Shoeshine-Problem“ bei Magnetbändern?
Es handelt sich um ein mechanisches Problem, bei dem das Magnetband aufgrund eines unkontinuierlichen Datenstroms ständig angehalten und wieder gestartet werden muss, was den Verschleiß erhöht.
Warum wird in der Fallstudie ein NAS-System eingesetzt?
Das NAS-System dient dem Unternehmen zur zentralen, sicheren Ablage von Daten im Netzwerk, wobei ein RAID-Verbund eine erhöhte Datensicherheit bei Festplattendefekten bietet.
- Arbeit zitieren
- Denitsa Trifonova (Autor:in), 2020, Datenmanagement. Nutzen und Aufwand von Datensicherung und -archivierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962448