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Was genau bedeutet Wissensgesellschaft und Wissensarbeit? Wissen als zentrale Ressource für Wirtschaft und Gesellschaft

Titel: Was genau bedeutet Wissensgesellschaft und Wissensarbeit? Wissen als zentrale Ressource für Wirtschaft und Gesellschaft

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 29 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: U. Gris (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist zunächst die begriffliche Annäherung an die "Wissensgesellschaft", bevor anschließend eine begriffliche Auseinandersetzung mit den Termini Information, Wissen und Kompetenz folgt.

Für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen wird schon immer nach passenden Termini gesucht. Seit Mitte der 1990er Jahre wird in der Politik und Wissenschaft verstärkt für diese Entwicklungen wieder ein Begriff verwendet: Die Wissensgesellschaft. Dieser Begriff soll den nationalen und neuerdings den multinationalen Auswirkungen der Globalisierung und der Digitalisierung Ausdruck verleihen.

Im Anschluss an die Grundlagen umfasst der dritte Teil der Arbeit die geschichtliche Entwicklung der Wissensgesellschaft. Dabei erfolgt eine zeitliche bzw. historische Einordnung der Wissensgesellschaft sowie die Beschreibung ihrer wesentlichen charakteristischen Merkmale. Zudem wird aufgezeigt, wie sich Globalisierung und Digitalisierung auf die Wissensgesellschaft auswirken. Im vierten Kapitel werden die Herausforderungen der Wissensgesellschaft für die ausgewählten Interessensgruppen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie für die Gesellschaft im Allgemeinen aufgezeigt. Anschließend werden diese Herausforderungen in allgemeine Chancen und Risiken zusammengefasst. Mit einer Schlussfolgerung und einem Ausblick wird die vorliegende Arbeit im fünften Kapitel abgeschlossen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

2 Grundlagen

2.1 Die Wissensgesellschaft

2.2 Von Information zu Wissen und Kompetenz: Die Wissenstreppe

2.2.1 Von Zeichen zur Information

2.2.2 Von Information zu Wissen

2.2.3 Von Wissen zu Kompetenz

3 Geschichtliche Entwicklung und Faktor in einer globalisierten Welt

3.1 Geschichtliche Entwicklung

3.1.1 Einordnung

3.1.2 Entwicklung zur Wissensgesellschaft einer postindustrielle Gesellschafts-form

3.2 Wissensgesellschaft in der digitalisierten und globalisierten Welt

3.2.1 Einfluss der Digitalisierung

3.2.2 Globalisierung

4 Herausforderungen der Wissensgesellschaft

4.1 Herausforderungen an den Arbeitnehmer

4.2 Herausforderungen an den Arbeitgeber

4.3 Allgemeine Herausforderungen

4.4 Allgemeine Chancen und Risiken der Wissensgesellschaft

4.5 Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Entwicklung der Wissensgesellschaft, beleuchtet die begrifflichen Grundlagen sowie die historischen und modernen Einflussfaktoren wie Digitalisierung und Globalisierung und analysiert die daraus resultierenden Herausforderungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

  • Grundlagen der Wissensgesellschaft und der Wissenstreppe
  • Geschichtliche Entwicklung zum postindustriellen Zeitalter
  • Einfluss von Digitalisierung und Globalisierung auf das Wissensmanagement
  • Herausforderungen für Arbeitnehmer (Mobilität, lebenslanges Lernen)
  • Anforderungen an Arbeitgeber und Auswirkungen auf die Unternehmensstruktur

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Von Wissen zu Kompetenz

Setzt eine Person ihr Wissen in Form von „Was“ in ein Können in Form von „Wie“ um, welches sich in entsprechenden Handlungen manifestiert, spricht man von handeln. Hierbei wird dann auch der Wert der Wissensaneignung sichtbar. Diese Handlungen werden jedoch nur umgesetzt, sofern Motivation oder Antrieb („Wollen“) besteht und die Person genügend Freiraum hat, um ihr Wissen anzuwenden („Dürfen“). Damit ein erfolgreiches Ergebnis entsteht und zu einer Wertschöpfung führt, sind Können, Wollen und Dürfen notwendig. Die durch das Handeln entstehenden Ergebnisse. Wie erfolgreich eine Person oder eine Personengruppe Wissen aus Informationen generiert und diese auf Probleme angewandt hat, kann anhand einer sogenannten Performance gemessen werden.

Die Fähigkeit, Wissen aus Informationen zu generieren, um es auf Probleme anwenden zu können, wird als Kompetenz einer Person bezeichnet. Sie entsteht im Moment der Wissensanwendung. Dadurch ist es bspw. möglich, den Lehrling von Meistern zu unterscheiden. Die Kompetenz kann dabei in verschiedenen Arten auftreten. Entscheidend sind dafür die unterschiedlichen Eingangskomponenten. Abbildung 2 soll einen Überblick der wichtigsten Eingangskomponenten geben, welche für die verschiedenen Kompetenzarten von Bedeutung sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Wissensgesellschaft ein, definiert die Problemstellung und steckt den Rahmen sowie das Ziel der Arbeit ab.

2 Grundlagen: In diesem Kapitel werden die begrifflichen Grundlagen, insbesondere die Unterscheidung von Information, Wissen und Kompetenz anhand der Wissenstreppe, erläutert.

3 Geschichtliche Entwicklung und Faktor in einer globalisierten Welt: Dieses Kapitel betrachtet den historischen Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und analysiert die Einflüsse von Digitalisierung und Globalisierung.

4 Herausforderungen der Wissensgesellschaft: Hier werden die spezifischen Anforderungen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber diskutiert sowie Chancen und Risiken der Wissensgesellschaft abgeleitet und zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Wissensgesellschaft, Wissensarbeit, Wissenstreppe, Kompetenz, Digitalisierung, Globalisierung, Wissensmanagement, Strukturwandel, Humankapital, Weiterbildung, Informationsgesellschaft, Innovation, Wertschöpfung, Arbeitnehmer, Arbeitgeber

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung und Bedeutung der Wissensgesellschaft als zentralen Faktor für moderne Wirtschaft und Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen gehören die Definition von Wissen, die historische Entwicklung postindustrieller Gesellschaften, die Rolle der Digitalisierung sowie die spezifischen Anforderungen an den Arbeitsmarkt.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist die begriffliche Annäherung an die Wissensgesellschaft sowie die Analyse der Chancen, Risiken und praktischen Herausforderungen für die Akteure im Arbeitsprozess.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Modelle, wie etwa der „Wissenstreppe“ nach Klaus North.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen (Information, Wissen, Kompetenz), die historische Einordnung des Strukturwandels und eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Digitalisierung und Globalisierung.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit besonders?

Schlüsselbegriffe sind Wissensgesellschaft, Humankapital, lebenslanges Lernen, Fachkompetenz und der Einfluss digitaler Technologien auf das Wissensmanagement.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen implizitem und explizitem Wissen?

Implizites Wissen ist in Personen verankert (z.B. Erfahrung, Werte) und schwer dokumentierbar, während explizites Wissen in systematischer Form auf Medien gespeichert und leicht übertragen werden kann.

Was versteht die Arbeit unter dem „VUCA“-Begriff?

VUCA beschreibt die Merkmale der modernen Arbeitswelt: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit, welche eine Anpassung der Wissensmanagementstrategien erfordern.

Welche Rolle spielt die Bildung in der Wissensgesellschaft?

Bildung wird zur zentralen Ressource und Voraussetzung für Wohlstand, wobei der Fokus verstärkt auf dem Erwerb von Kompetenzen und lebenslangem Lernen liegt, um im Wettbewerb bestehen zu können.

Warum steigen die Anforderungen an die Arbeitnehmer?

Durch den Wandel zur Wissensgesellschaft und den globalen Wettbewerb müssen Arbeitnehmer mobiler und flexibler sein sowie stetig neue Qualifikationen erwerben, um weiterhin attraktiv am Arbeitsmarkt zu bleiben.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Was genau bedeutet Wissensgesellschaft und Wissensarbeit? Wissen als zentrale Ressource für Wirtschaft und Gesellschaft
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,7
Autor
U. Gris (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
29
Katalognummer
V962453
ISBN (eBook)
9783346322722
ISBN (Buch)
9783346322739
Sprache
Deutsch
Schlagworte
wissensgesellschaft wissensarbeit wissen ressource wirtschaft gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
U. Gris (Autor:in), 2020, Was genau bedeutet Wissensgesellschaft und Wissensarbeit? Wissen als zentrale Ressource für Wirtschaft und Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962453
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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