In dieser Einsendeaufgabe werde ich den Begriff der emotionalen Intelligenz genauer definieren, um in einem nächsten Schritt den Begriff der klassischen Intelligenz mit dem der emotionalen Intelligenz abzugrenzen. Anschließend werde ich das Modell der emotionalen Intelligenz ausführlicher darstellen und über die emotionale Intelligenz im Gesundheitswesen diskutieren. Im nächsten Kapitel gehe ich auf das Modell von Raymond Cattell ein, werde dieses erklären und auf die Besonderheit, wie er zu diesem Modell kam erläutern. Im darauffolgenden Kapitel werde ich das Konzept der Kreativität mit dem der Intelligenz abgrenzen. In einem Unterkapitel wird die Messung von Kreativität beschrieben. Im letzten Punkt erkläre ich anhand von Beispielen aus dem Berufsalltag kreativitätsfördernde und kreativitätsbehindernde situative Einflüsse.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe C1
1.1 Emotionale Intelligenz- Begriffsbestimmung
1.2 Intelligenz vs emotionale Intelligenz
1.3 Emotionale Intelligenz Modell
1.4 Emotionale Intelligenz im Gesundheitswesen
2. Aufgabe C2
2.1 Raymond Cattell- Modell
2.2 Eigenschaften im Betrieb
2.3 Fazit
3. Aufgabe C3
3.1 Kreativität vs Intelligenz
3.2 Kreativität- Messung
3.3 Berufsalltag Beispiele
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit zentralen psychologischen Konstrukten auseinander, um deren Bedeutung für die berufliche Praxis zu beleuchten und fundierte Entscheidungshilfen für die Personalauswahl zu erarbeiten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie verschiedene Intelligenz- und Persönlichkeitskonzepte in unterschiedlichen beruflichen Kontexten bewertet und angewendet werden können.
- Emotionale Intelligenz (EI) als Schlüsselqualifikation im Beruf
- Vergleichende Analyse von IQ und EQ in verschiedenen Arbeitsfeldern
- Das 16-Persönlichkeitseigenschaften-Modell nach Raymond Cattell
- Einflussfaktoren und Messbarkeit von Kreativität
- Kreativitätsfördernde und -hemmende Einflüsse in Schule und Berufsalltag
Auszug aus dem Buch
1.1 Emotionale Intelligenz- Begriffsbestimmung
Der Begriff der emotionalen Intelligenz (EI) führt ins ausgehende 20. Jahrhundert zurück. Dort gelangten einige Manager zu der Einsicht, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Individuums nicht alleine nur Ergebnis seiner kognitiven Fähigkeiten und seines Fleißes ist. Geselligkeit, Selbstkontrolle und Empathie kommen darin ebenfalls zum Tragen. Um einen Arbeitserfolg verzeichnen zu können, müssen diese Eigenschaften stetig und signifikant sein, weswegen hier das Wirken einer konstruktiven emotionalen Fähigkeit vermutet wird.
1990 brachte Daniel Goleman, ein US-amerikanischer Psychologe und Wissenschaftsjournalist, ein interessantes Forschungsergebnis an die Öffentlichkeit, welches besagte, dass Menschen, die beruflich sehr erfolgreich sind, meist keinen besonders hohen IQ (Intelligenzquotienten) aufweisen, sondern oftmals durch einen ausgeprägten IQ in der emotionalen Intelligenz auffallen.
Auch bei der emotionalen Intelligenz gibt es diverse Definitionen. Allgemein lässt sich sagen, dass sie als die messbare kognitive Verarbeitung von emotionalen Informationen verstanden werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabe C1: Dieses Kapitel definiert den Begriff der emotionalen Intelligenz, grenzt ihn vom klassischen Intelligenzbegriff ab und beleuchtet das Modell nach Goleman sowie die Relevanz im Gesundheitswesen.
2. Aufgabe C2: Hier wird das 16-Persönlichkeitseigenschaften-Modell von Raymond Cattell erläutert und dessen Anwendungsmöglichkeit durch drei ausgewählte Eigenschaften im betrieblichen Kontext diskutiert.
3. Aufgabe C3: Das Kapitel vergleicht Kreativität mit Intelligenz, beschreibt Methoden zur Messung kreativer Leistungen und analysiert situative Einflüsse auf die Kreativität anhand eigener Berufserfahrungen.
Schlüsselwörter
Persönlichkeitspsychologie, Emotionale Intelligenz, IQ, EQ, Raymond Cattell, 16-Persönlichkeitseigenschaften-Modell, Kreativität, divergentes Denken, konvergentes Denken, Berufsalltag, Personalauswahl, Stressmanagement, Empathie, Selbstwahrnehmung, Arbeitsklima.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Konzepten der Persönlichkeitspsychologie, insbesondere der emotionalen Intelligenz, den Persönlichkeitsfaktoren nach Cattell und dem Konzept der Kreativität, und überträgt diese auf berufliche Anwendungsgebiete.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Abgrenzung von Intelligenz und emotionaler Intelligenz, der Analyse von Persönlichkeitseigenschaften im betrieblichen Umfeld sowie der Untersuchung von Bedingungen, die Kreativität fördern oder hemmen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Relevanz dieser psychologischen Konstrukte bei der Personalauswahl und im beruflichen Alltag zu schaffen und aufzuzeigen, dass es keine universelle Lösung, sondern eine kontextabhängige Betrachtung erfordert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der kritischen Auseinandersetzung mit etablierten Modellen wie dem von Goleman und Cattell basiert, ergänzt durch reflektierte Alltagsbeispiele.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der emotionalen Intelligenz, die Darstellung des 16-Persönlichkeitseigenschaften-Modells und die differenzierte Betrachtung von Kreativität gegenüber klassischer Intelligenz.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Emotionale Intelligenz, EQ, IQ, Persönlichkeitsmodell, Cattell, Kreativität, Personalauswahl und Arbeitsalltag charakterisiert.
Warum ist das 16-Persönlichkeitseigenschaften-Modell für Betriebe relevant?
Es ermöglicht eine differenzierte Erfassung der Persönlichkeit, was Arbeitgebern helfen kann, spezifische Anforderungen eines Berufsfeldes mit den passenden Persönlichkeitsprofilen abzugleichen.
Wie beeinflussen Nebenjobs laut der Autorin die eigene Kreativität?
Die Autorin verdeutlicht an ihren eigenen Beispielen, dass hochstrukturierte, monotone Tätigkeiten kreativhemmend wirken können, während Tätigkeiten, die Freiraum für Denken und Selbstreflexion lassen, die Kreativität fördern können.
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- Anonym (Author), 2019, Persönlichkeitspsychologie. Emotionale Intelligenz, Raymond Cattell-Modell, Kreativität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962849