In der nachfolgend Einsendeaufgabe werden die biometrischen sowie die allgemeinen Daten des Kunden, aufgeführt und analysiert. Eine umfassende Datensammlung, im Rahmen der im Eingangsgespräch durchgeführten Diagnose, dient der objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit der Person. Ziel ist es, infolgedessen die Trainingsplanung durch individuelle Maßnahmen besser zu gestalten.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
1.1 Datensammlung
1.2 Bewertung der allgemeinen und biometrischen Daten
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Manueller Beweglichkeitstest
2.2 Bewertung der Testergebnisse
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Trainingsplan Beweglichkeitstraining
3.2 Begründung Beweglichkeitstraining
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
4.1 Trainingsplan Koordinationstraining
4.2 Begründung Koordinationstraining
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Leistungsdiagnostik einen fundierten Trainingsplan zur Verbesserung der Beweglichkeit sowie der koordinativen Fähigkeiten zu erstellen, um muskuläre Dysbalancen zu korrigieren und Schmerzsymptome im Bereich der Lendenwirbelsäule zu reduzieren.
- Erhebung biometrischer Daten und Durchführung eines manuellen Muskelfunktionstests
- Entwicklung eines gezielten Dehnprogramms für verkürzte Muskulatur
- Konzeption eines koordinativ-integrativen Trainingsplans mit freien Gewichten
- Analyse wissenschaftlicher Studien zu Dehnintensitäten und deren kurzfristigen Effekten
- Prävention von arbeitsbedingten Haltungsschäden durch multidimensionale Bewegungsabläufe
Auszug aus dem Buch
1.2 Bewertung der allgemeinen und biometrischen Daten
Aufgrund der vorliegenden Daten ergibt sich für den Probanden A ein BMI von 24.9 kg/m². Laut WHO kann der zu Trainierende als normalgewichtig eingestuft werden. Somit liegen hinsichtlich des BMI keine Einschränkungen für die Belastbarkeit beziehungsweise Trainierbarkeit der Person vor. Die von dem Probanden angegebenen, leichten Schmerzen im LWS Bereich sowie auch die Beweglichkeitsdefizite im Brustmuskelbereich lassen auf muskuläre Dysbalancen schließen. „Muskuläre Dysbalancen stellen Ungleichgewichte zwischen funktionell zusammengehörigen Muskeln bzw. Muskelgruppen dar“ (Vogt & Neumann, 2007, S. 94). Der Ursprung dieser kann in den dauerhaft eingeschränkten Bewegungsamplituden aufgrund der sitzenden beruflichen Tätigkeit liegen.
Die sportliche Vorgeschichte des zu Trainierenden kann als durchschnittlich aktiv bewertet werden. Laut Mancia et al. befindet sich der Proband mit einem Blutdruck von 128/83 mmHg im normalen Bereich (2013, S. 1286). Auch der Ruhepuls von 71 Schlägen/Min. liegt im Normwertbereich (Kämper, 2010, S. 51). Mit Blick auf die Belastbarkeit der Person sind auch hier keine Anpassungen nötig. Abschließend zu erwähnen ist, dass bei allen weiteren Datenangaben der Person in Bezug auf die allgemeine Gesundheit keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten vorliegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die allgemeinen und biometrischen Daten des Probanden erfasst und aufbereitet, um eine Grundlage für die individuelle Trainingsplanung zu schaffen.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Hier werden mittels eines vereinfachten Muskelfunktionstests nach Janda Beweglichkeitsdefizite identifiziert, deren Ergebnisse die Basis für die Auswahl der Dehnübungen bilden.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieser Abschnitt enthält einen detaillierten Übungsplan zur Dehnung relevanter Muskelgruppen und begründet die methodische Auswahl der Übungen im Hinblick auf die individuellen Beschwerden.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Dieses Kapitel widmet sich der Umstellung des bisher maschinengeführten Trainings auf koordinativ anspruchsvolle Übungen mit freien Gewichten, um muskuläre Dysbalancen gezielt anzusprechen.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden wissenschaftliche Studien analysiert, die den Einfluss verschiedener Dehnmethoden und -intensitäten auf die Bewegungsreichweite untersuchen.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Muskelfunktionstest, muskuläre Dysbalancen, Dehnintensität, Lendenwirbelsäule, Leistungsdiagnostik, Trainingsplanung, Prävention, Bewegungsamplituden, funktionelles Training, Sportrehabilitation, biomechanische Grundlagen, Gesundheitssport, Krafttraining
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden, um spezifische Beweglichkeitsdefizite und muskuläre Dysbalancen mittels gezieltem Dehn- und Koordinationstraining zu behandeln.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die sportmedizinische Leistungsdiagnostik, die funktionelle Anatomie in Bezug auf Dehnübungen, die Trainingswissenschaft sowie die praktische Umsetzung von koordinativen Trainingsplänen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Hauptziel ist die Reduktion von Schmerzsymptomen im Lendenwirbelbereich sowie die Verbesserung der allgemeinen Beweglichkeit durch einen multidimensionalen und koordinativ ausgerichteten Trainingsansatz.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Kombination aus einer Anamnese, einem standardisierten Muskelfunktionstest nach Janda zur Ist-Analyse sowie eine Literaturrecherche zu physiologischen Dehneffekten genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Datenerhebung, die Testung der Beweglichkeit, die Erstellung spezifischer Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination sowie die wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsparameter.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Beweglichkeitstraining, muskuläre Dysbalancen, Koordinationstraining, Leistungsdiagnostik und Prävention definieren.
Warum liegt ein Fokus auf dem Übergang von maschinengeführtem Training zu freien Gewichten?
Dies ist eine notwendige koordinative Aufgabe, um die muskuläre Stabilisierung zu fördern und die Alltagsbelastbarkeit durch funktionellere, multidimensionale Bewegungsabläufe zu verbessern.
Inwiefern beeinflusst der Beruf des Probanden die Trainingsplanung?
Aufgrund der dauerhaft sitzenden Tätigkeit als Bürokaufmann wurden gezielt Übungen zur Mobilisation und Dehnung der verkürzten Brust- und Hüftbeugemuskulatur in den Plan integriert.
- Quote paper
- Michael Hermann (Author), 2020, Trainingslehre. Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962985