Trainingslehre. Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining


Einsendeaufgabe, 2020

17 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Personendaten
1.1 Datensammlung
1.2 Bewertung der allgemeinen und biometrischen Daten

2 Beweglichkeitstestung
2.1 Manueller Beweglichkeitstest
2.2 Bewertung der Testergebnisse

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
3.1 Trainingsplan Beweglichkeitstraining
3.2 Begründung Beweglichkeitstraining

4 Trainingsplanung Koordinationstraining
4.1 Trainingsplan Koordinationstraining
4.2 Begründung Koordinationstraining

5 Literaturrecherche

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

1 Personendaten

1.1 Datensammlung

In der nachfolgend abgebildeten Tabelle werden die biometrischen sowie die allgemeinen Daten des Kunden, aus Datenschutzgründen fortlaufen als Proband A bezeichnet, aufgeführt. Eine umfassende Datensammlung, im Rahmen der im Eingangsgespräch durchgeführten Diagnose, dient der objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit der Person. In Folge dessen können durch die Trainingsplanung individuelle Maßnahmen ergriffen und gestaltet werden.

Tab. 1: Allgemeine und biometrische Daten des Probanden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.2 Bewertung der allgemeinen und biometrischen Daten

Aufgrund der vorliegenden Daten ergibt sich für den Probanden A ein BMI von 24.9 kg/m². Laut WHO kann der zu Trainierende als normalgewichtig eingestuft werden. Somit liegen hinsichtlich des BMI keine Einschränkungen für die Belastbarkeit beziehungsweise Trainierbarkeit der Person vor. Die von dem Probanden angegebenen, leichten Schmerzen im LWS Bereich sowie auch die Beweglichkeitsdefizite im Brustmuskelbereich lassen auf muskuläre Dysbalancen schließen. „Muskuläre Dysbalancen stellen Ungleichgewichte zwischen funktionell zusammengehörigen Muskeln bzw. Muskelgruppen dar“ (Vogt & Neumann, 2007, S. 94). Der Ursprung dieser kann in den dauerhaft eingeschränkten Bewegungsamplituden aufgrund der sitzenden beruflichen Tätigkeit liegen. Die sportliche Vorgeschichte des zu Trainierenden kann als durchschnittlich aktiv bewertet werden. Laut Mancia et al. befindet sich der Proband mit einem Blutdruck von 128/83 mmHg im normalen Bereich (2013, S. 1286). Auch der Ruhepuls von 71 Schlägen/Min. liegt im Normwertbereich (Kämper, 2010, S. 51). Mit Blick auf die Belastbarkeit der Person sind auch hier keine Anpassungen nötig. Abschließend zu erwähnen ist, dass bei allen weiteren Datenangaben der Person in Bezug auf die allgemeine Gesundheit keine Auffälligkeiten oder Besonderheiten vorliegen.

2 Beweglichkeitstestung

2.1 Manueller Beweglichkeitstest

Um Beweglichkeitsdefizite sowie Muskelschwächen bei dem Probanden A feststellen zu können, wird ein Muskelfunktionstest angewandt. Da diese Verfahren meist sowohl zeitaufwändig als auch kompliziert sind, wird ein vereinfachter Test, angelehnt an Janda (2000), durchgeführt. Somit ist sichergestellt, dass ein semi-objektives Ergebnis auch ohne einen erfahrenen Testleiter erzielt wird.

Tab. 2: manueller Beweglichkeitstest (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Bewertung der Testergebnisse

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der Proband leichte Beweglichkeitsdefizite in der Brustmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur, der ischiocruralen Muskulatur und rechtsseitig in der Wadenmuskulatur aufweist. Lediglich in der Kniestreckmuskulatur sind keine Einschränkungen in der Beweglichkeit vorhanden. Diese funktionell-anatomischen Gegebenheiten bekräftigen den vorangegangenen Verdacht der muskulären Dysbalancen aufgrund der dauerhaft sitzenden Alltagsbelastung des Probanden. Verbunden mit dem Fehlen eines Dehnprogramms lassen sich so die Ursachen für die leichten Schmerzen im LWS-Bereich sowie der eigeschränkten Mobilität im Bereich des M. pectoralis major ausmachen. Hinsichtlich der muskulären Dysbalancen als Ausdruck eines motorischen Stereotyps, wie er hier gegeben ist, erweist sich ein Krafttraining über vollständige Bewegungsamplituden in Verbindung mit einem Dehntraining als sinnvoll.

3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining

3.1 Trainingsplan Beweglichkeitstraining

Tab. 3: Trainingsplan Dehnübungen (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3.2 Begründung Beweglichkeitstraining

Die Testergebnisse aus Aufgabe 2.1 ergeben, dass die Beweglichkeit des Probanden A nicht gravierend eingeschränkt ist. So ist, im Gegensatz zu einer existierenden Hypomobilität, ein allgemeines Beweglichkeitstraining ausreichend. In der vorliegenden Trainingsplanung sind alle wichtigen Hauptmuskelgruppen gleichermaßen integriert worden. Lediglich bei ausgewählten Muskelgruppen, bei denen die Dehnung primär mit den Trainingsmotiven der Testperson korrelieren, wurde eine höhere Serienzahl angesetzt. Durch das regelmäßige Durchführen der Übungen für Brust-, Nacken- und Schultermuskulatur soll das Beweglichkeitsdefizit im Burstmuskelbereich reduziert werden. Als Ursache für die Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule werden vor allem die Einschränkungen in der Beweglichkeit der unteren Extremitäten eruiert. Auch hier wird bei regelmäßiger Durchführung eine Linderung der Schmerzen erwartet. Aufgrund der Komplexität der postisometrischen Arbeitsweise wurde weitestgehend Wert auf die statische sowie dynamische Durchführung gelegt. Eine konkrete Handlungsempfehlung hinsichtlich des Dehnens für spezifische Zielsetzungen ist nicht möglich (Olivier, Marschall & Büsch, 2008, S. 247). Dennoch wurde bei der Auswahl der Dehnmethoden stets auf die individuellen Voraussetzungen des Probanden geachtet. Für die Dehnintensität wird die sogenannte Dehngrenze als Richtwert genommen (Schönthaler & Ohlendorf, 2002). Diese Grenze zeichnet den Beginn des Dehnschmerzes ab. Zwar werden die größten Effekte knapp unterhalb der maximalen Bewegungsreichweite erzielt, dennoch empfiehlt sich aus pädagogischer Sicht, diese Grenze nicht anzustreben. Alle Parameter des Belastungsgefüges liegen zwischen dem Minimal- und Optimalprogramm. Bei einem Dehntraining unter diesen Richtwerten ist die Wirksamkeit nicht gesichert (Franco, Signorelli, Trajano & De Oliveira, 2008). Auch Thienes unterstützt mit der Aussage, dass nur bei regelmäßiger Beanspruchung die positive Wirkung des Beweglichkeitstrainings erhalten beziehungsweiße ausgebaut werden kann, diese These (2000, S. 86).

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Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Trainingslehre. Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Autor
Jahr
2020
Seiten
17
Katalognummer
V962985
ISBN (eBook)
9783346317834
ISBN (Buch)
9783346317841
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, DHfPG, Einsendeaufgabe, Trainingslehre 3, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Beweglichkeitstestung, Trainingsplanung Beweglichkeitstraining, Trainingsplanung Koordinationstraining, Literaturrecherche
Arbeit zitieren
Michael Hermann (Autor:in), 2020, Trainingslehre. Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/962985

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