Wie gelingt Resilienz im Unternehmen? Fallbeispiel eines Fitnessclubs


Bachelorarbeit, 2020

63 Seiten, Note: 1,1

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Begriffsdefinition
3.1.1 Resilienz
3.1.2 Kohärenzgefühl
3.1.3 Vulnerabilität
3.1.4 organisationale Resilienz
3.2 Theoretische Fundierung
3.2.1 Das Salutogenese-Modell nach Aaron Antonovsky
3.2.2 Vier Phasen der Resilienzforschung
3.2.3 Risiko- und Schutzfaktoren
3.3 Bezug zur Arbeitswelt
3.3.1 Wandel der Arbeitswelt
3.3.2 Alltägliche Herausforderungen in der heutigen Arbeits- und Lebenswelt auf den Menschen
3.3.3 Nutzen für die Arbeitswelt
3.3.4 Herausforderungen für die Fitnessbranche
3.4 Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu allgemeinen Möglichkeiten der Resilienzförderung
3.4.1 Mögliche Maßnahmen der Resilienzförderung
3.4.2 Darlegung kritischer Auseinandersetzung mit der bisherigen Befundlage zur Wirksamkeit von Maßnahmen zur Resilienzförderung

4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsobjekte
4.2.1 Beschreibung des Unternehmens
4.2.2 Probanden
4.3 Untersuchungsablauf
4.4 Datenerhebung
4.5 Erhebungsinstrument
4.5.1 Resilienz-Skala von Wagnild & Young (1993)/ Deutsche Kurzversion mit RS-11 nach Schumacher, Leppert, Grunzeimann, Stauß und Brähler (2003)
4.6 Datenanalyse
4.6.1 Deskriptive Statistik

5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Auswertung
5.1.1 Altersverteilung
5.1.2 Geschlecht
5.1.3 Familienstand
5.1.4 Bildungsstand
5.1.5 Erwerbstätigkeit
5.1.6 Einsatzbereiche
5.1.7 Position
5.1.8 Haushaltseinkommen
5.1.9 Auswertung RS-11

6 DISKUSSION
6.1 Diskussion des gegenwärtigen Kenntnisstands
6.2 Diskussionder Methodik
6.3 Kritische Auseinandersetzung des Erhebungsinstruments
6.4 Diskussionder Ergebnisse
6.5 Ausblick

7 ZUSAMMENFASSUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS

9 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
9.1 Abbildungsverzeichnis
9.2 Tabellenverzeichnis

ANHANG
Anhang 1: Fragebogen personenbezogene Daten
Anhang 2: Fragebogen RS-11

1 Einleitung

Resilienz ist ein prominentes Thema, welches in der wissenschaftlichen Literatur in Ver­bindung mit der Tradition der Salutogenese (Bengel & Lysenko, 2012) aber auch im po­pulärwissenschaftlichen Bereich zurzeit einen Aufschwung erlebt. Nach Heller (2013) bedeutet „resilient sein“, gut mit den Widrigkeiten des Lebens umgehen zu können. Das Konzept der psychischen Widerstandskraft hat in den 1990er Jahren Veränderungen hin­sichtlich der psychologischen, pädagogischen und gesundheitswissenschaftlichen Be­trachtungsweise erlebt (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019). Hierbei spielt die Langzeitstudie von Emmy Werner (1971), welche auf der Insel Kauai erhoben wurde, eine bedeutende Rolle. Über 40 Jahre analysierte die Entwicklungspsychologin das Ver­halten von rund 700 Hawaiianer, die unter schweren Lebensumständen wie beispiels­weise Armut oder Gewalt litten und dennoch eine gute Resilienz entwickelten (Werner / Smith, 1982). In diesem Zusammenhang ist ebenfalls das Konzept der Salutogenese nach Aaron Antonovsky (1997) zu erwähnen, welches das Kohärenzgefühl als Kern der Frage nach der Entstehung von Gesundheit betrachtet (Gleide, 2004). Aus Forschungen zur Ent­wicklungspsychopathologie, die Risikoeinflüsse auf die Kindesentwicklung analysierte, resultierten erste Ansätze zur Resilienzforschung (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2015). In Verbindung mit dem Begriff Resilienz spricht man häufig auch von einer Krise. Meist bezieht sich diese Krise vorwiegend auf das persönliche oder familiäre Umfeld. Allerdings wurden die globalen Krisen wie beispielsweise die Weltwirtschaftskrise 1929, Ölkrise 1973/1979, Banken-Krise 2007 (Charigault, 2011, S. 1) von Unternehmen oder Branchen verursacht und nicht durch das familiäre Umfeld. Da persönliche oder familiäre Krisen mit dem Resilienzkonzept gemessen und trainiert werden können, wird dieses Verfahren immer häufiger in Unternehmen genutzt (Charigault, 2011). Aus diesem Grund wird das Konzept in der Wirtschaft im Bereich des Managements integriert. Es wird an­genommen, dass Menschen mit einer stark ausgeprägten Widerstandskraft den Anforde­rungen der modernen Arbeitswelt besser gewachsen sind als Personen mit einer geringen Resilienzausprägung. Basierend auf den Forschungsergebnissen wird davon ausgegan­gen, dass die Resilienz eines Individuums trainiert werden kann (Faltermaier, 2018). Mit Hilfe der vorliegenden Studie soll die Resilienz der Mitarbeiter im Unternehmen Campus Wellness & Sports gemessen werden, um fundierte Maßnahmen zur Förderung der psy­chischen Widerstandskraft abzuleiten.

1.1 Problemstellung

Weltweit wird die Wirtschaft aktuell durch die Corona-Pandemie maßgeblich beeinflusst. Prognosen ergeben einen hohen Ertragsverlust in der deutschen Wirtschaft. Weitere Ent­wicklungen hinsichtlich politischer Entscheidungen und Auswirkungen des Virus sind bisher ungewiss (Michelsen et al., 2020). Aus diesem Grund ist es für alle Betriebe wich­tig, dass deren Mitarbeiter über eine stark ausgeprägte psychische Widerstandskraft zu verfügen, um anpassungsfähig agieren zu können und Krisensituationen einfacher zu be­wältigen. Denn laut Scharnhorst (2008, S. 53) gelingt es Betrieben mit einer hohen Resi­lienz nach einer Krise schneller in eine stabile Situation zurückzukehren, im Vergleich zu solchen mit einer geringeren Resilienz. Besonders die Dienstleistungsbranche ist auf den Kundenkontakt angewiesen, welcher durch das Virus erheblich beeinträchtigt wird. Mit wirtschaftlichen Einbußen steigt auch gleichzeitig die Ungewissheit der Arbeitsplatzsi­cherung und ebenso Existenzängste für Betriebe und Mitarbeiter. Des Weiteren fordert der Wandel der Arbeitsstruktur, durch die wachsende „wissensintensive“ Dienstleis­tungsbranche, die Belastung auf die Mitarbeiter. Die Ansprüche von Kunden oder Arbeit­gebern steigen, die Arbeit wird zeitintensiver und die Aufgaben komplexer, wodurch mehr Druck auf die Beschäftigten ausgeübt wird (Expertenkommission, 2004, S. 30). Die dadurch steigende Belastung kann zu stressbedingten Erkrankungen führen. Darunter zählen Depressionen, Burnout, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Muskel-Skelett-Er­krankungen. Nach einer Auswertung der Bundespsychotherapeutenkammer (2012) ist die Anzahl der allgemeinen betrieblichen Fehltage, gesetzlichen Krankenkassen zufolge, seit 2004 von 700% bis 2011 um circa 1400% gestiegen. Damit wird sowohl die Lebens- als auch die Arbeitsqualität massiv beeinträchtigt. Besonders Dienstleister sind zuständig für eine individuelle Beratung und aktive Unterstützung (Bauer & Kanther, 2011), denn in der stetig wachsenden Fitness-und Gesundheitsbranche ist eine starke Kundenbindung essenziell, um nachhaltig am Markt bestehen zu bleiben. Aus ökonomischer Sicht bringt der langfristige Ausfall einer Arbeitskraft negative Folgen mit sich. Daraus resultieren Kosten in Form von Krankengeld, Stellensuche, Einarbeitung und Doppelbelastung von Arbeitstätigen auf andere Mitarbeiter (Rau et al., 2010, S. 9). Das Unternehmen befindet sich in der Dienstleistungsbranche, somit stehen die Beschäftigten in direktem Kunden­kontakt. Daher ist die psychische und physische Gesundheit der Mitarbeiter essenzieller Bestandteil eines Unternehmens, welche eine emotionale und nachhaltige Bindung der Mitglieder an das Unternehmen sichert. Denn nach Stauss & Bruhn (2010) kann ein Un­ternehmen erst dann seine ökonomischen Ziele erreichen, wenn eine erfolgreiche Kun­denbindung besteht. Die dargestellte Problematik ist ausschlaggebend für die vorliegende Arbeit in welcher die Resilienz gemessen wird, um präventive und nachhaltige Maßnah­men abzuleiten. Dies soll langfristig die Gesundheit der Mitarbeiter und die Qualität der Campus Wellness & Sports GmbH sichern.

2 Zielsetzung

Ziel der Studie ist, den Status Quo der Resilienz in einem Unternehmenzu erfassen. Um die Fragestellungen: „WelcherResilienzstatus lässt sich beiMittarbeitern in der Fitnessbranche am Beispiel des Unternehmens feststellen und welche Maßnahmen lassen sich folglich für eine Resilienzförderung ableiten?“ zu beantworten, wird zunächst der aktuelle Forschungsstand zum Thema psy­chische Widerstandskraft allgemein und in Bezug auf Unternehmen dargelegt. Darüber hinaus wird der aktuelle Stand des Resilienzkonzepts in Unternehmen und die Herausfor­derungen der Fitnessbranche eruiert, um aus bereits durchgeführten Untersuchungen erste Schlüsse zu ziehen. Die Skala von Wagnild und Young (1993) ist im angloamerikani­schen Raum als Erhebungsinstrument, welches die Resilienz direkt erfasst, weit verbrei­tet. Schumacher, Leppert, Grunzeimann, Strauß und Brähler (2004) entwickelten die deutsche Version der Resilienzskala, welche in dieser Studie angewendet wird, um die psychische Widerstandskraft der Mitarbeiter des ausgewählten Unternehmens zu erfas­sen. Basierend auf den Erkenntnissen werden fundierte Maßnahmen zur Resilienzförde­rung im Unternehmen eingeleitet.

3 Gegenwärtiger Kenntnisstand

Zunächst werden relevante Grundlagen für die vorliegende Arbeit in Bezug auf die The­menfelder Resilienz und psychische Widerstandskraft in Unternehmen dargelegt. Außer­dem werden die wichtigsten Begrifflichkeiten definiert und wissenschaftliche Erkennt­nisse bezüglich des Resilienzkonzepts dargelegt.

3.1 Begriffsdefinition

Um ein einheitliches Verständnis zu schaffen wird der Begriff Resilienz und weitere The­menspezifische Begrifflichkeiten definiert und erläutert.

3.1.1 Resilienz

Die Herkunft des Begriffs Resilienz stammt von dem lateinischen Wort resiUre ab und bedeutet „zurückspringen“ (Masten, 2016, S. 26). Aus dem Englischen übersetzt bedeutet resilience „Spannkraft, Widerstandsfähigkeit und Elastizität“ (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 9). Anfänglich wurde die Bezeichnung verwendet, um den Zu­stand eines Materials zu beschreiben. Wird Druck oder eine hohe Belastung auf Materia­lien ausgeübt und diese formen sich zurück in ihre ursprüngliche Form, werden sie als resilient bezeichnet. Die Ausprägung in unterschiedliche Bereiche stützt sich auf die all­gemeine Systemtheorie von Bertalanffy (1968). Der Theoretiker spricht von einem Sys­tem, welches in Schwierigkeiten geraten ist und trotz der Widrigkeiten, Merkmale der Anpassungsfähigkeit und Überlebensstärke aufzeigen. „Mit Resilienz ist oft der Prozess gemeint, durch den das funktionelle Gleichgewicht wiederhergestellt wird, und manch­mal auch der erfolgreiche Transformationsprozess in einen stabilen, neuen und funktio­nellen Zustand“ (Masten, 2016, S. 26). Diese Theorie kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen angewendet werden. Wustmann (2004) spricht davon, erfolgreich mit belastenden Lebenssituationen umzugehen und beschreibt das Vermögen schwierige Le­benssituationen zu meistern. Genauer gesagt ist es die Fähigkeit eines Individuums „er­folgreich mit belastenden Lebensumständen und negativen Stressfolgen“ (Wustmann, 2004) umzugehen. Demnach versteht man darunter die psychische Widerstandskraft ge­genüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken. Häufig verwendete Synonyme sind „Stressresistenz und psychische Elastizität“ (Wustmann, 2004, S. 6).

Ein sehr schönes literarisches Beispiel für ein resilientes Kind ist Pippilotta Langstrumpf. Ihre Mutter starb sehr früh, ihr Vater ist viel unterwegs und küm­mert sich nur sporadisch um sie. [...] Bei allen Risiken, die ihre Biographie mit sich birgt, verfügt sie über eine hervorragende Eigenschaft: Sie hat Zugang zu ihren eigenen Stärken, sie verfügt über ein großes Repertoire an Bewältigungs­strategien. (Burghardt, 2005, S. 1)

Burghardt nimmt Bezug zu einer populären literarischen Kinderfigur, die die Definition von Resilienz verständlicher macht. Es gibt eine Vielzahl an Definitionen (zum Beispiel Rutter 1990, Bender / Lösel 1998), allerdings steht diese immer in Abhängigkeit zu den verwendeten Kriterien, welche als Maßstab verwendet werden (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, 9). Externe und/oder interne Standards können integriert werden, dass bedeutet Resilienz kann auf der Grundlage der Anpassung an das soziale Umfeld verstanden werden, oder interne mentale Zustände können explizit berücksichtigt werden (Bengel et al., 2009). Resilienz gilt nicht als angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, son­dern als Fähigkeit, welche ein Individuum im Laufe der Entwicklung, im Kontext der Interaktion zwischen der Person und ihrer Umwelt erlangen kann (Rutter, 2000). Auf­grund dieser Erkenntnisse kann festgehalten werden, dass Resilienz in verschiedenen Le­benssituationen eine unterschiedliche Ausprägung haben kann, und somit nicht als stabile Einheit betrachtet werden kann.

3.1.2 Kohärenzgefühl

Das Kohärenzgefühl beschreibt das Gefühl von Stimmigkeit, welches im Zusammenhang mit dem Salutogenesekonzept (lat.: salus „Gesundheit“; griech.: genese ,, Entstehung“) beschrieben wird. Antonovsky (1983) analysierte gesundheitliche Faktoren, welche ein Individuum zur Förderung und Erhaltung braucht und erfasste dabei das Kohärenzgefühl als ausschlaggebende Variable. Demzufolge wird das Gefühl von Stimmigkeit benötigt, um eine Krise gesund bewältigen zu könne (Heller, o.J.; zitiert nach Antonovsky, 1983

3.1.3 Vulnerabilität

Der Begriff Vulnerabilität wird wie folgt definiert: „Die einschlägige Kindheitsforschung definiert Vulnerabilität in erster Linie als Verletzlichkeit des kindlichen Körpers, über den Erwachsene in mehrfacher Hinsicht verfügen.“ (Bürkner, 2010, S. 16)

3.1.4 organisationale Resilienz

Im Bereich der Resilienz ist der Begriff organisationale Resilienz unumgänglich. Diese wird im Folgenden definiert.

Organisationale Resilienz ist die Fähigkeit einer Organisation, etwas abzufedern und sich in einer verändernden Umgebung anzupassen, um so ihre Ziele zu errei­chen, zu überleben und zu gedeihen. Organisationen mit einer starken Resilienz können Risiken und Chancen - aufgrund von plötzlichen oder allmählichen Ver­änderungen im internen und externen Kontext - antizipieren und darauf reagieren. (ISO-Norm 22316,2017; Übersetzung von Jutta Heller, o.J.)

3.2 Theoretische Fundierung

Nach dem Zweiten Weltkrieg rückten Kinder in Notlagen, die den Völkermord, Bomben­angriffe, den Tod und andere Widrigkeiten miterlebten in den Vordergrund. Darunter zählen auch einige Wissenschaftler, die das Fundament der Resilienzforschung legten. Kinderpsychologe, Michael Rutter, gehörte zu den sogenannten „Seavacuees“, damalige britische Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges nach Nordamerika evakuiert wur­den zum Schutz vor Bombenangriffen. Ebenso Norman Garmezy, der in seinen frühen Lebensjahren als US-amerikanischer Soldat bei der Ardennenoffensive mitkämpfte und dann durch seine Arbeit an der Entwicklungspychopathologie zum Wegbereiter des Resi- lienzbegriffs wurde. Bombenangriffe und die daraus entstandene Hungersnot prägen auch das Leben und die Werke der Entwicklungspsychologin Emmy Werner (Masten 2016, S. 22). Der Ursprung der Resilienzforschung entstand in der Entwicklungspsychopatholo­gie. Zu Beginn der Resilienzforschung wurde angenommen, dass die psychische Wider­standskraft ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal ist. Doch nach weiteren Studien ent­wickelt sich die Fähigkeit zur psychischen Elastizität aus dem Interaktionsprozess zwi­schen einem Individuum und seiner Umwelt (Lösel/ Bender, 2008). Im Laufe der Zeit wurde der Fokus auf Kinder, die sich trotz schwierigsten Lebensumständen gut entwi­ckelten, gelegt. Dazu zählt eine optimistische Lebenseinstellung, der Aufbau von Bezie­hungen aber auch ein guter Umgang in der Schule. Ende der 1970er Jahre wurden in Nordamerika und Großbritannien gezielt Forschungen zur Resilienz (Rutter 1979, Garmezy 1984, Werner & Smith 1993) bzw. Risikoeinflüsse auf die Kindesentwicklung durchgeführt und analysiert (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 14). Dabei ergab die Langzeitstudie der Entwicklungspsychologin Emmy Werner wichtige Erkennt­nisse über individuelle Schutzfaktoren, indem sie den Geburtenjahrgang von 1955, auf der Zentralpazifischen Insel Kauai, analysierte. Werner verfolgte die rund 700 Hawaiia­ner über 40 Jahre und konnte feststellen, dass trotz einer spezifischen Notsituation (Na­turkatastrophen, Bürgerkriege, absolute Armut, körperliche Behinderung etc.) eine ge­sunde Entwicklung und schulische Laufbahn vorweisen und aufrechterhalten konnten (vgl. Werner 2008). Die Langzeitstudie der Entwicklungspsychologin gilt als „Pionier­studie“ wodurch ein Perspektivenwechsel von der Pathologie auf die Resilienz angesto­ßen wurde.

3.2.1 Das Salutogenese-Modell nach Aaron Antonovsky

Ausschlaggebend für den Perspektivenwechsel sind die Studien des Medizinsoziologen Aaron Antonovsky, der das Konzept der Salutogenese indoktrinierte und den Schwer­punkt aufRessourcen und Schutzfaktoren von Menschen legte, die helfen sollen schwie­rige Umstände erfolgreich zu meistern. Es wird vorausgesetzt, dass ein Individuum über Ressourcen verfügt, die zur Bewältigung der Krisensituationen benötigt werden wobei hier der Fokus auf der Stärkung der Ressourcen liegt und weniger in der Bekämpfung von Risiken (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 14). Durch die Konfrontation mit unterschiedlichen Stressoren („Coping-Prozess“) werden Personen belastenden Situatio­nen ausgesetzt, welche sie bewältigen müssen. Die Folgen davon können für ein Indivi­duum negativ oder neutral sein, im besten Fall sogar das Wohlbefinden aufrechterhalten (Blickhan, 2018, S.39). Durch den sogenannten „Coping-Prozess“ wird das Kohärenzge­fühl, also der Glaube und das Vertrauen einer Person in sich selbst, beeinflusst. Der So­ziologe betrachtet das Kohärenzgefühl als eine personelle Ressource und als Kern der Frage nach der Entstehung von Gesundheit (Gleide, 2004). Drei wesentliche Bestandteile der Kohärenz beschreiben das Gefühl der Stimmigkeit:

1. „sense of comprehensibility - das Gefühl der Verstehbarkeit" - Schwere Situatio­nen und Ereignisse des eigenen Umfelds werden wahrgenommen und verstanden.
2. „sense of managability - das Gefühl der Handhabbarkeit“ - Herausforderungen zu meistern und zu kontrollieren.
3. „sense of meaningfulness - das Gefühl der Sinnhaftigkeit“ - Die Auseinanderset­zung mit den Herausforderungen wird sich bezahlbar machen (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 14).

Infolgedessen kann das beschriebene Kohärenzgefühl die Ressourcen und die Bewälti­gung schwieriger Situationen beeinflussen. Insgesamt beschäftigt sich die Salutogenese mit den Schutzfaktoren zur Erhaltung der Gesundheit, wohingegen die Resilienzfor- schung methodenorientierte Ansätze aufweist. Der Schwerpunkt liegt auf dem Prozess der positiven Anpassung und Bewältigung. Darüber hinaus können die Salutogenese und die Resilienzforschung miteinander verglichen werden. Die Resilienzforschung kann so­gar in das Konzept der Salutogenese eingefügt werden. Jedoch legen beide Ansätze einen anderen Schwerpunkt der Betrachtungsweise fest (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S.14).

3.2.2 Vier Phasen der Resilienzforschung

Im Laufe der Zeit entwickelten sich vier Phasen der Resilienzforschung (Masten 2007; Wright, Masten & Narayan 2013). Die erste Phase befasst sich mit der Identifikation der Schlüsselkonzepte. Daraufhin werden Prädiktoren der psychischen Widerstandskraft zielgerichtet in Verbindung mit Risiken definiert, gemessen und beschrieben. „Es ging also um die Frage: Was ist Resilienz? Wie kann man sie messen? Was bewirkt etwas?“ (Masten, 2016, S. 23). Der Schwerpunkt liegt in dieser Phase auf dem Ausmaß der Resi­lienz bzw. auf der Relevanz der Schutzfaktoren und Kriterien, um diese zu analysieren (Bengel et al. 2009). Basierend auf diesen Erkenntnissen konzentriert sich die zweite Phase auf die Komplexität des Konstruktes sowie verschiedene Prozesse. Aus den ersten beiden Phasen entwickelte sich bisweilen eine dritte Phase, bei der Theorien aus den vor­herigen Abschnitten hinterfragt und überprüft werden. Im Mittelpunkt stehen hierbei Maßnahmen zur Resilienzförderung in Bezug auf Prävention und Intervention. Über die Jahre kristallisierte sich eine vierte Welle, die durch Fortschritte in der Wissenschaft und Technologie hinsichtlich Genetik, Statistik, Neurowissenschaft und Neuroimaging ange­stoßen wurde. Verschiedene Analyseebenen werden fokussiert und analysiert, wie bei­spielsweise die Interaktion zwischen System und Erfahrung sowie die Interaktion zwi­schen Menschen und deren Umwelt. Durch den dynamischen und systemorientierten An­satz wurde die Resilienz zur „multidisziplinären Wissenschaft“ modifiziert. Wissen­schaftler kamen zu der Erkenntnis, dass die positiven Ereignisse risikogefährdeter Kinder und Jugendlicher von enormer Relevanz sind. Das bedeutet nicht nur negative, sondern auch positive Einflüsse auf das Leben derer, müssen untersucht werden (Masten, 2016, S. 23-24).

3.2.3 Risiko- und Schutzfaktoren

Eine Vielzahl risikoerhöhender Faktoren tragen zur Entstehung psychischer Stö­rungen im Kindes- und Jugendalter bei. Demgegenüber stehen aber risikomil­dernde Faktoren, die die Risiken abpuffern bzw. Resilienz fördern. Risiko- und Schutzfaktoren beeinflussen sich darüber hinaus aber auch gegenseitig. Diese Wechselwirkungsmechanismen sind Gegenstand der aktuellen Forschung. (Fröh­lich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 20)

Der genannte Perspektivenwechsel richtet den Blick auf die Ressourcen und Schutzfak­toren von Kindern. Empirische Säuglingsforschung, Bindungsforschung und (neurobio­logische) Lernforschung in der Entwicklungspsychologie oder Entwicklungspsychopa­thologie zeigen, dass Lebensbedingungen, Lernmöglichkeiten und Beziehungserfahrun­gen in den ersten Lebensjahren sehr wichtig sind, insbesondere wenn es die Persönlich­keitsentwicklung von Kindern hinsichtlich der kognitiven, sozialen und emotionalen Fä­higkeit, beeinflussen kann. Da die Bewältigung von Risiken im Vordergrund steht, dürfen in diesem Zusammenhang die Schutzfaktoren nicht vernachlässigt werden, denn es han­delt sich hierbei um einen Wechselwirkungsprozess (Friedrich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 20). Wissenschaftler differenzieren zwischen zwei Kategorien von Resilienzfak- toren: Risiko- und Schutzfaktoren. Risikofaktoren sind entwicklungshemmende Ele­mente in der Kindesentwicklung oder im Arbeitsumfeld, welche die Schutzfaktoren be­lasten, die zur Unterstützung der Resilienz beitragen (Huber, 2019, S. 29).

Das Risikofaktorenkonzept basiert auf dem Fundament des biomedizinischen Modells. Faktoren und Lebensbedingungen, welche die Entwicklung von Kindern gefährden oder beeinträchtigen und zu seelischen Erkrankungen führen, stehen im Vordergrund (Fröh­lich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 21). Wustmann (2004) und Petermann et al. (2004) kategorisieren zwei Merkmalsgruppen. Zum einen gibt es kindbezogene Vulnera­bilitätsfaktoren, die sich auf biologische und psychologische Besonderheiten eines Kin­des konzentrieren. An dieser Stelle werden die Faktoren in primäre und sekundäre Vul­nerabilitätsfaktoren untergliedert. Über Primäre Eigenschaften verfügt ein Kind von Ge-burt an, darunter zählen z.B. Komplikationen bei der Geburt oder genetische Dispositio­nen. Wohingegen sekundäre Faktoren vor allem durch die Interaktionen, die mit der Um­welt, hauptsächlich Familie und sozialem Umfeld, erworben werden (Wustmann 2004). Zum anderen gibt es Risikofaktoren oder Stressoren genannt, die das psychosoziale Um­feld eines Kindes betrachten. In der folgenden Tabelle 1 werden primäre-, sekundäre Vul­nerabilitätsfaktoren und Risikofaktoren/ Stressoren dargestellt:

Tabelle 1: Vulnerabilitätsfaktoren und Risikofaktoren nach Wustmann (2004)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zu beachten ist, dass diese Faktoren nicht unmittelbar zu einer Gefährdung der Kindes­entwicklung führen, sondern die Häufung der Faktoren (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau- Böse, 2019, S. 23). Nach einer weiteren Einstufung von Wustmann (2016) gelten trau­matische Erlebnisse wie beispielsweise Naturkatastrophen, Kriegs- und Terrorerlebnisse, Gewalttaten sowie sexueller Missbrauch zu den drastischsten Kriterien.

Außer den Risikofaktoren gibt es noch weitere wichtige Kriterien, welche die Kindesent­wicklung beeinflussen. Die sogenannten Schutzfaktoren werden auch als „entwicklungs­fördernde, protektive oder risikomildernde Faktoren“ bezeichnet. Diesbezüglich wird in Schutzfaktoren und förderliche Bedingungen unterschieden (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 28). Es handelt sich um einen Schutzfaktor, wenn eine Gefähr­dung des psychischen Wohlbefindens abgepuffert werden kann. Demzufolge kann ein Schutzfaktor erst in Kraft treten, wenn eine Risikosituation besteht. Sofern kein erhöhtes Risiko besteht und dennoch schützende Maßnahmen ergriffen werden, handelt es sich um förderliche Bedingungen (Scheithauer et al., 2000). Diese liegt dann vor, wenn kein er­höhtes Risiko besteht aber ein Faktor trotzdem protektive Wirkungen entfaltet, weshalb immer eine Risikosituation vorliegen muss damit ein Schutzfaktor wirksam werden kann (Laucht, 1999). Insgesamt wird in vier verschiedene Kategorien produktiver Schutzfak­toren unterschieden (Luthar et al. 2000):

1. Generell protektive Schutzfaktoren: diese haben förderliche Auswirkungen, sowohl bei Kindern mit hohem als auch mit niedrigem Risiko
2. Stabilisierende protektive Schutzfaktoren: wirken stabilisierend auf die er­reichte Kompetenz angesichts steigenden Risikos
3. Ermutigende protektive Schutzfaktoren: bestärken darin, sich mit Stress aus­einanderzusetzen, so dass die eigene Kompetenz der Stressbewältigung wächst
4. Protektive, aber reaktive Faktoren: wirken sich generell vorteilhaft aus, aller­dings in geringerem Maß, wenn das Risiko hoch ist (Zander, 2008, S. 65)

Hierbei ist die Heterogenität des Begriffs „Schutzfaktor“ zu beachten, die ausschlagge­bend für eine fehlende analoge Definition der Faktoren in der Literatur ist (Bengel et al. 2009). Gleichermaßen gibt es, wie bei Risikofaktoren auch, eine Kategorisierung der pro­tektiven Schutzfaktoren, wobei verschiedene Autoren eine unterschiedliche Art der Un­tergliederung angeben (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 29). Basierend auf dem ökologischen Entwicklungsmodell des Entwicklungspsychologen und Autors Bron- fenbrenner werden von Luthar et al. (2000) drei Ebenen klassifiziert. Die erste Ebene bezieht sich auf individuelle Eigenschaften, wie Persönlichkeitsfaktoren, des Kindes. In der zweiten Ebene wird das mikrosoziale Umfeld des Kindes, beispielsweise die Familie, beschrieben woraufhin die dritte Ebene alle Faktoren des Makrosystems, darunter zählt das erweiterte soziale Umfeld, darstellt (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 29). Für eine ausführliche Zusammenfassung der Kategorisierung sorgt die Psychologin Co­rina Wustmann (2016):

Tabelle 2: Kategorisierung der Ressourcen nach Wustmann (2016)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei der Vielfalt an Faktoren in Tabelle 2 geht es nicht darum, alle zu erfüllen um als resilient eingestuft zu werden, sondern dass ein Kind seine individuellen Erfahrungen sammeln und Aufgaben aussichtsreich absolvieren kann. Dabei steht für ein Kind im Vor­dergrund zu erkennen, dass es eigenständig Einfluss auf diese Faktoren nehmen kann. Bei genauer Betrachtung findet, wie auch beim Risikofaktorenkonzept, eine kumulative Wirkweise statt, was bedeutetje mehr Schutzfaktoren auf ein Individuum zutreffen desto mehr steigt der Schutz vor Entwicklungsstörungen. Angesichts dessen können die pro­tektiven Faktoren, ebenso wie die Risikofaktoren, nicht einzeln betrachtet werden (Fröh- lich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 31). Aufgrund der „Hierarchisierung“ (Zander 2008, S. 44) haben einige Schutzfaktoren einen stärkeren Einfluss, wie z.B. die sichere Bindung, auf die gesunde Kindesentwicklung als andere. Die generellen Schutzfaktoren beispielsweise Alter, Geschlecht und kultureller Hintergrund sind bedeutsam für eine ge­sunde Entwicklung (Zander, 2008). Wie die Langzeitstudie von Werner und Smith (1982) ergab, zeigt sich, dass bei Jungen eher eine protektive Wirkung durch Autonomie und Selbsthilfe entwickelte, wohingegen diese Wirkung bei Mädchen durch soziale Orientie­rung einsetzte. Zunehmende Risikobedingungen, unterteilt in Vulnerabilitätsfaktoren und umgebungsbezogene Risikofaktoren, führen zur Anfälligkeit von Kindern und belasten dadurch die kindliche Entwicklung. Bedingungen, die das Risiko erhöhen können in Zei­ten erhöhter Anfälligkeit, wie zum Beispiel der Eintritt in den Kindergarten oder der Wechsel zur Schule, starke Auswirkungen haben. Darüber hinaus gibt es Bedingungen für die Risikominderung (kindbezogene und umweltbezogene Faktoren), die die Wider­standsfähigkeit von Kindern positiv beeinflussen und vermehrt zur Förderung von Res­sourcen führen. Eine angepasste oder fehlangepasste Entwicklung ergibt sich aus der Sy­nergie von Ressourcen und Belastungen (Fröhlich-Gildhoff & Rönnau-Böse, 2019, S. 34). In Tabelle 2 wird ersichtlich, dass diese Faktoren nicht nur für Kinder gelten, sondern auch für Erwachsene. Der Faktor„gute Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten“ zeigt, dass diese Faktoren im Erwachsenenalter weiterhin eine bedeutende Rolle spielen und altersunabhängig eingesetzt werden können.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene über eine unterschiedliche Ausprägung der Widerstandsfähigkeit verfügen. Dabei ent­steht eine Wechselwirkung zwischen Schutz- und Risikofaktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Die erworbene Resilienz eines Menschen kann auf andere Lebenssituatio­nen übertragen werden. Besonders im alltäglichen Leben sowie in der modernen Arbeits­welt sind Menschen vielen Stressoren ausgesetzt, weshalb eine gut ausgeprägte Resilienz einen positiven Umgang damit unterstützt und fördert. Darüber hinaus kann auf individu­eller Ebene und aufTeamebene mit anderen Menschen die Selbstwirksamkeit verbessert werden (Huber, 2019, S. 18-19).

3.3 Bezug zur Arbeitswelt

Das Resilienzkonzept kann auf alle dynamischen Systeme übertragen werden wie bei­spielsweise Schulen, Organisationen sowie Wirtschafts- oder Ökosysteme (Masten, 2016, S. 27). Bereits Jim Collins (1994) und Al Siebert (2001), die zu den Vordenkern des Ma­nagements gehören, wendeten dieses Konzept bei Unternehmen und Organisationen an. Ein wichtiger Aspekt sind die Herausforderungen, die mit der heutigen Arbeitswelt ein­hergehen. Dabei kommt es häufig zu dem Verlust von „Verbindlichkeiten, Engagement und Commitment“ (Maier und Woschée, 2010). Es geht häufig um das Gefühl der Zuge­hörigkeit, welches in der heutigen Arbeitswelt ein weiterer bedeutsamer Baustein ist,je- doch bei vielen Menschen verloren geht. Schon vor über 100 Jahren beschrieb der Philo­loge Friedrich Nietzsche das Gefühl der Heimatlosigkeit als Verlust und Erweiterung des intellektuellen Sinnhorizonts (Nietzsche, 1883). Angesichts der Veränderungen muss die moderne Betrachtungsweise wiederholt Abgrenzung, Verschiebung und Unsicherheit be­wältigen. Besonders seit Ende des 19. Jahrhunderts verschwammen die Grenzen der Be­griffe „Heimat“ und „Zugehörigkeit“ durch den Anstieg von Migration, Flucht, Vertrei­bung sowie der „Expansion der Weltgesellschaft“ (Pfaff-Czamecka, 2018). Kaluza (2018) konstatiert, dass sich die Arbeit im Laufe der Zeit weg von der stark körperlichen Arbeit hin zur mentalen Belastung entwickelt hat. Dadurch entstehen neue Herausforde­rungen die in den folgenden Unterkapiteln für Unternehmen und deren Entwicklung ge­nauer erläutert werden.

[...]

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten

Details

Titel
Wie gelingt Resilienz im Unternehmen? Fallbeispiel eines Fitnessclubs
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,1
Jahr
2020
Seiten
63
Katalognummer
V963079
ISBN (eBook)
9783346318022
ISBN (Buch)
9783346318039
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie, Pädagogok, Resilienz, Gesundheit, Fitness, Bachelor, Widerstandskraft
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Wie gelingt Resilienz im Unternehmen? Fallbeispiel eines Fitnessclubs, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/963079

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