Strategischer Umgang mit Lampenfieber während einer Präsentation


Ausarbeitung, 2016

12 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziel dieser Arbeit
1.3 Bearbeitungsmethode
1.4 Aufbau dieser Arbeit

2 Lampenfieber
2.1 Definition
2.2 Ursachen
2.3 Verhaltensweisen
2.4 Lampenfieber einstellen

3 Strategischer Umgang mit Lampenfieber
3.1 Schritt 1: Lampenfieber akzeptieren
3.2 Schritt 2: Ängste erkennen und überwinden
3.3 Schritt 3: Gefühl der Sicherheit
3.4 Schritt 4: Am Tag der Präsentation
3.5 Schritt 5: Feedback holen

4 Strategie verbessern

5 Schluss
5.1 Zusammenfassung
5.2 Kritische Auseinandersetzung

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung. 1: Bearbeitungsschritte

Abbildung. 2: Zusammenhang zwischen Lampenfieber und Leistung1

Abbildung. 3: Durchlauf von PDCA-Zyklus

Tabellenverzeichnis

Tabelle. 1: Verhaltensweisen

Tabelle. 2: Bewertungskriterien2

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Jeder, der schon mal vor vielen Menschen auftreten musste, kennt das: Hände zittern, er­höhter Herzschlag, so dass man am besten die Flucht ergreifen möchte.3 Es ist Lampenfieber.

Lampenfieber wird von vielen Menschen immer mit negativen Gefühlen und Ängsten emp- funden.4 Lampenfieber sollte aber nicht nur negativ gesehen werden, sondern es sollte Be­wusst werden, dass eine kleine Portion von Lampenfieber sich positiv auf Präsentation aus­wirken kann.5 Herzu ist eine strategische Vorgehensweise notwendig. Folgende Fragen sollen gestellt werden:

- Was ist Lampenfieber?
- Welche Ursachen gibt es?
- Wie wirkt es auf Zuhörer und mich?
- Welche Ansätze gibt es im Umgang mit Lampenfieber?
- Wie kann ich sie anwenden?

Jeder Mensch ist anders und so soll jeder für sich seine eigene Strategie entwickeln.

1.2 Ziel dieser Arbeit

Diese Arbeit hat ein Ziel zu zeigen, was Lampenfieber ist, warum Lampenfieber verursacht wird, wie es sich auf Präsentator und Zuhörer auswirkt, wie man Lampenfieber für sich nutzen kann und wie man strategisch mit Lampenfieber während einer Präsentation umgehen kann.

1.3 Bearbeitungsmethode

Diese Arbeit wurde mit der kausalen Methode bearbeitet. Mit der kausalen Methode wird die Problemstellung nach Ursachen und deren Wirkung untersucht.6 In der Abbildung 1 sind die Bearbeitungsschritte dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.4 Aufbau dieser Arbeit

Abbildung 1: Bearbeitungsschritte

Nach kurzer Einleitung, wo für diese Arbeit relevante Ziele und Problemstellung festgelegt werden, wird im zweiten Kapitel Grundlagen näher an die Ursachen von Lampenfieber und an die verschiedenen Verhaltensweisen herangegangen. Darauf aufbauend werden die Schritte für den strategischen Umgang genannt.

2 Lampenfieber

2.1 Definition

Das Wort „Lampenfieber“ beschreibt den Zustand von einem Mensch, der vor anderen Men­schen auftreten muss, sei es ein Vorstellungsgespräch, Präsentation in der Schule oder Thea­terauftritt. „Physiologisch betrachtet ist Lampenfieber eine Form von Stress [...]“.7 Das Lam­penfieber sollte aber nicht mit Redeangst verwechselt werden.8

„Während die Redeangst - auch als Redehemmung, Sprechangst oder Logopho­bie bezeichnet - wie ein schwerer Infekt ist, der den Betroffenen praktisch nie­derstreckt und handlungsunfähig macht, ist Lampenfieber nur wie ein leichter Schnupfen - unangenehm, aber nicht wirklich hinderlich.“ 9

Der Umgang mit Redeangst ist weit komplexer und bedarf andere Strategien und Methoden, die den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.

2.2 Ursachen

Eine der häufigsten Ursachen für Lampenfieber sind die Ängste:10

- Angst nicht gut genug zu sein;
- Angst vor dem Steckenbleiben, Blackout;
- Angst ausgelacht zu werden;
- Angst vor technischen Problemen;
- Angst vor Fragen.

2.3 Verhaltensweisen

Ein hohes Maß an Lampenfieber, dass in der Fachliteratur oft als Auftrittsangst bezeichnet wird,11 kann negative Verhaltensweisen hervorrufen, die dann bei den Zuhörer als Unsicherheit wahrgenommen werden12 und wie BÜHRER (2009) bemerkt hat: „Ihre Ideen gehen unter, Sie wirken fachlich inkompetent[. . . ]“.13

Eine kleine Portion an Lampenfieber kann sich aber auch positiv auswirken und die Leis­tung und die Ausstrahlung steigern.14

Tabelle 1: Verhaltensweisen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4 Lampenfieber einstellen

Ziel einer erfolgreichen Strategie im Umgang mit Lampenfieber ist es, nicht das Lampen­fieber ganz zu eliminieren, sondern den Grad der Ausprägung einzustellen, SPAHN (2012) spricht hier auch von „Optimierung von Lampenfieber“.15 Denn, wie oben bereits beschrie­ben, führt hohes Lampenfieber zu Auftrittsangst und keine Aufregung vor dem Auftritt oder Präsentation führt dazu, dass die Leistung schlecht wird. SPAHN (2012) hat zutreffend die Funktion von Lampenfieber beschrieben:

„Man könnte demnach auch sagen, dass es die Funktion des Lampenfiebers ist, uns in die richtige Spannung und Konzentration für einen Auftritt zu versetzen.“ 16

In der Abbildung 2 ist der Zusammenhang zwischen Lampenfieber und Leistung bildlich dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Zusammenhang zwischen Lampenfieber und Leistung17

Der Zusammenhang von der Aufregung eines Menschen und seiner Leistung haben bereits 1908 zwei amerikanische Psychologen Yerkes und Dodson in dem Yerkes-Dodson-Gesetz beschrieben.18

3 Strategischer Umgang mit Lampenfieber

3.1 Schritt 1: Lampenfieber akzeptieren

Im ersten Schritt muss man sein Lampenfieber akzeptieren. Es soll Bewusst werden, dass Lampenfieber und Auftrittsangst zu uns gehören und sollen „als leistungsrelevante Gefühle verstanden werden“.19

3.2 Schritt 2: Ängste erkennen und überwinden

Als erstes muss man versuchen in sich tief zu blicken und „[...] Situationen, die uns Angst machen, wahrzunehmen, ihnen ins Auge zu schauen und sie als bewusste, konzentrierte Her­ausforderung anzusehen“.20 Nach TARR (2009) die wichtigsten Mittel gegen Lampenfieber und damit verbundenen Ängsten sind: die Präsenz und Mut.21

Präsenz: Während der Präsentation soll man alle innerlichen Zweifel und Kommentare ab­schalten und voll, für das was man vorträgt, präsent sein.22 Die innerlichen Kommentare (Wie z.B. Habe ich alles richtig gesagt? Bin ich kompetent für das, was ich vortrage? Was denken Andere über mich?) können sich aber nicht so leicht abschalten (Rosa- Elefanten-Effekt23 )

Mut: Man soll sich überwinden und sich seinen Ängsten stellen und nicht davon laufen.24 Ängste sind wie kleine Samen: am Anfang sind sie klein, gedeihen aber schnell zu einem Baum. Und so ist es mit den Ängsten, wenn man davon läuft, wachsen sie schnell. Zum Beispiel, wenn es möglich ist, soll man als Erster die Präsentation abhalten.

„Sie müssen nicht damit warten, bis die Angst verschwunden ist. Je mutiger man seinen Alltag angeht, umso weniger Zeit und Energie will man der Vermeidung von Lampenfieber widmen“7

An dieser Stelle muss man anmerken, dass dieser Mut mit Risiken verbunden ist, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Denn eine Präsentation abzuhalten ohne diese richtig zu vorbereiten hat nichts mit Mut zu tun.8

[...]


1 In Anlehnung an: Spahn, Lampenfieber: Handbuch für den erfolgreichen Auftritt, S. 25.

2 Vgl. Bührer, 30 Minuten gegen Lampenfieber, S. 21.

3 Vgl. Spahn, Lampenfieber: Handbuch für den erfolgreichen Auftritt, S. 13.

4 Vgl. Pohl, Keine Panik vor Blackouts, S. 32.

5 Vgl. Preußners, Sicher auftreten im Technischen Vertrieb, S. 87.

6 Vgl. Gockel, Form der wissenschaftlichen Ausarbeitung: Studienarbeit, Diplomarbeit... S. 24.

7 Tarr, Lampenfieber: stark sein unter Stress, S. 12.

8 Vgl. Pohl, Keine Panik vor Blackouts, S. 35.

9 Ebd., S. 35.

10 Vgl. Preußners, Sicher auftreten im Technischen Vertrieb, S. 87.

11 Vgl. Spahn, Lampenfieber: Handbuch für den erfolgreichen Auftritt , S. 26; Bohne, Klopfen gegen Lam­penfieber, S. 33.

12 Vgl. Spahn, Lampenfieber: Handbuch für den erfolgreichen Auftritt, S. 18.

13 Bührer, 30 Minuten gegen Lampenfieber, S. 11.

14 Vgl. ebd., S. 13.

15 Spahn, Lampenfieber: Handbuch für den erfolgreichen Auftritt , S. 24.

16 Ebd., S. 24.

17 In Anlehnung an: Ebd., S. 25.

18 Wikipedia, Yerkes-Dodson-Gesetz — Wikipedia, Die freie Enzyklopädie.

19 Vgl. Bohne, Klopfen gegen Lampenfieber ,S.9.

20 Tarr, Lampenfieber: stark sein unter Stress, S. 30.

21 Ebd., S. 92-93.

22 Ebd., S. 92.

23 Vgl. Murbach, Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten.

24 Vgl. Tarr, Lampenfieber: stark sein unter Stress, S. 93.

25 Ebd., S. 93.

26 Vgl. Bührer, 30 Minuten gegen Lampenfieber, S. 19.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Strategischer Umgang mit Lampenfieber während einer Präsentation
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,0
Autor
Jahr
2016
Seiten
12
Katalognummer
V964207
ISBN (eBook)
9783346313522
ISBN (Buch)
9783346313539
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lampenfieber, AKAD, SQF24, Assignment
Arbeit zitieren
Andrej Mironov (Autor), 2016, Strategischer Umgang mit Lampenfieber während einer Präsentation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/964207

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