Es ist nicht immer alles Gold was klickt, auch wenn viele Firmen auf den virtuellen Absatzmärkten ihre Zukunft sehen und das Internet zu Recht als unverzichtbaren Bestandteil einer vernünftigen Unternehmenskommunikation nutzen. Einen Aspekt unterschätzen die Wirtschaftsverantwortlichen aber seit Jahren. Das Internet entwickelt sich zu einem universalen Werkzeug der Wirtschaftskriminalität. Dem soll nun durch ein effektives Webmonitoring entgegengewirkt werden.
Auch das Websitemonitoring nimmt einen immer höheren Stellenwert im Marketingcontrolling ein, worauf im zweiten Teil dieses Referates noch ausführlicher dargestellt werden soll.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Web Monitoring
2.2. Wesen des Web Monitoring
2.3. Die neuste Technologie
3. Web Site Monitoring
3.1. Unbewusste Datenübermittlung
3.2. Logfiles
3.3. Cookies
3.4. Web Bugs
4. Reaktive, bewußte Datenermittlung
4.1. Web Formulare und Auswertungen
4.2. Site-Screening, Suchmaschinenoptimierung
4.3. Real Time Monitoring; Site Monitoring
4.4. Vorteile für Unternehmen
5. Ausblicke
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Web- und Websitemonitoring als Instrumente zur Absicherung von Unternehmen gegen Wirtschaftskriminalität sowie zur Optimierung des Marketingcontrollings im E-Commerce.
- Grundlagen des Web-Monitorings zur Identifikation von Internet-Gefahren.
- Technische Verfahren zur Erfassung von Nutzerdaten (Logfiles, Cookies, Web Bugs).
- Methoden der reaktiven Datenermittlung durch Web-Formulare und Site-Screening.
- Einsatz von Real Time Monitoring zur Live-Kundenbetreuung im E-Commerce.
- Strategische Vorteile und Ausblicke für eine kundenorientierte Online-Kommunikation.
Auszug aus dem Buch
3.1. Unbewusste Datenübermittlung
Im ersten Schritt der Nutzenermittlung, werden hierzu die Daten der User benötigt, die eine betreffende Web-Site besuchen. Dabei kann zwischen unbewusster- und bewusster Datenermittlung unterschieden werden. Vorab soll jedoch die unbewusste Datenerfassung näher dargestellt werden.
Da eine Web Site normalerweise über Kontaktpunkte in Form von Hyperlinks zu anderen Web Seiten verfügt, sollten zuerst mögliche Schnittstellen, über die Besucher auf die Web-Site gelangen könnten, ermittelt werden, so z.B. Werbebanner, Suchmaschinen, Emails usw. Damit wird der Moment erkennbar, an dem der Nutzer die Web-Site betritt oder wieder verlässt, wodurch Rückschlüsse angestellt werden können, was z.B. ein User beim Betreten erwartete bzw. wo und warum er das Interesse wieder verlor. Doch alleine die Schnittstellenermittlung reichen für die Nutzenanalyse sicherlich noch nicht aus. So wird, wie in der u. a. Abbildung dargestellt, ein Tool benötigt, welches nicht nur in der Lage ist, den zurückgelegten Weg eines Users auf einer Web-Site nachzuvollziehen und abzubilden, sondern darüber hinaus, dessen Verhalten auf jener Site zu protokollieren und zusätzlich aus diesem Datenpool heraus Möglichkeiten bietet, die gesammelten Daten auszuwerten.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit des Webmonitorings angesichts zunehmender Wirtschaftskriminalität und die wachsende Bedeutung des Websitemonitorings für das Marketingcontrolling.
2. Web Monitoring: Dieses Kapitel definiert das Webmonitoring und stellt modernste Technologien vor, die in der Lage sind, skalierbar und automatisiert Internetinformationen zu erfassen.
3. Web Site Monitoring: Hier werden technische Methoden zur unbewussten Erfassung von Nutzerdaten beschrieben, einschließlich der Analyse von Logfiles, Cookies und Web Bugs.
4. Reaktive, bewußte Datenermittlung: Das Kapitel behandelt Methoden, bei denen Nutzer aktiv oder durch Web-Interaktionen Daten preisgeben, wie etwa durch Web-Formulare, Suchmaschinenoptimierung und Echtzeit-Monitoring.
5. Ausblicke: Dieser Abschnitt resümiert die Notwendigkeit, Kommunikation und Interaktion als feste Bestandteile in die E-Commerce-Strategie zu integrieren, um langfristig erfolgreich zu bleiben.
Schlüsselwörter
Webmonitoring, Websitemonitoring, Wirtschaftskriminalität, Marketingcontrolling, Logfiles, Cookies, Web Bugs, E-Commerce, Online-Marketing, Real Time Monitoring, Site-Screening, Suchmaschinenoptimierung, Nutzeranalyse, Kundenbindung, Datenermittlung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die technischen Möglichkeiten und die strategische Bedeutung des Web- und Websitemonitorings zur Absicherung und Optimierung von Unternehmensaktivitäten im Internet.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen den Schutz vor Wirtschaftskriminalität im Netz, die Erfassung von Nutzerverhalten und die Optimierung von Vertriebsprozessen durch Live-Kommunikation.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch systematisches Monitoring den Nutzen ihrer Internetpräsenz messen, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und aktiv mit Kunden interagieren können.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse technischer Überwachungsinstrumente und deren Einordnung in den Kontext der Marketinglehre und des Controllings.
Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?
Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der unbewussten Datenermittlung (Logfiles, Cookies, Web Bugs) und der bewussten Datenerhebung (Web-Formulare, Real Time Monitoring) sowie deren Nutzen für Unternehmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Webmonitoring, Marketingcontrolling, E-Commerce, Nutzeranalyse und Kundeninteraktion.
Wie unterscheidet sich die "Discovery Engine" von klassischen Suchmaschinen?
Im Gegensatz zu marktüblichen Suchmaschinen analysiert sie nicht nur Suchbegriffe, sondern untersucht auch binäre Codes von Downloads und ist in der Lage, kognitive Verhaltensmuster nachzuahmen.
Warum wird der Einsatz von "Web Bugs" als kritisches Instrument angesehen?
Web Bugs ermöglichen es, Nutzerdaten auch dann zu erfassen, wenn diese durch Browsereinstellungen das Setzen von Cookies zu verhindern versuchen.
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- Markus Plieninger (Author), C. Schapke (Author), T. Falk (Author), 2003, Webmonitoring und Websitemonitoring, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9646