Widerstand, Verfolgung, Exil: Otto Dix


Seminararbeit, 1998

14 Seiten, Note: 2


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Inhaltsverzeichnis:

1. Vorwort

2. Chronologie von Otto Dix' Leben

3. Otto Dix Zeit vom Ersten Weltkrieg bis 1933

4. Kunstpolitik zur Zeit des Nationalsozialismus: die Errichtung der Reichskulturkammer - Was verstand man unter ,,entarteter, undeutscher" Kunst?

5. Otto Dix zur Zeit des Nationalsozialismus

6. Malerei des Widerstandes

7. Resumée

8. Anhang

9. Literaturverzeichnis

1. Vorwort:

Ziel meiner Hausarbeit ist es, Otto Dix' Art von Widerstand zur Zeit des Nationalsozialismus darzustellen. Dabei möchte ich Dix' Ausgrenzung aus seinem eigentlichen Arbeitsfeld aufzeigen sowie dessen Flucht in die Landschaftsmalerei als Ausweg in ein unpolitisches Kunstgebiet.

Mein erster Abschnitt behandelt Dix militärischen sowie künstlerischen Werdegang bis 1933. Es soll zum Verständnis seiner Bildinhalte, die die Ausgrenzung durch die Nazis in Gang gesetzt haben, beitragen. Seine Kriegserlebnisse, die sich in seinen Werken widerspiegeln, stehen im Mittelpunkt dieser Ausführung.

Im 4.Teil komme ich dann auf die Kunstpolitik von 1933 bis 1945 zu sprechen. Was änderte sich für die Künstler unter der Nazi-Herrschaft?

Und was versteht man eigentlich unter ,,entarteter/ undeutscher" Kunst?

Im 5.Abschnitt gehe ich auf Dix Leben ab 1933 ein, wobei die Themen Widerstand und

Flucht in ein neutraleres Arbeitsfeld der Malerei im Vordergrund stehen.

Diese beiden letzten Themen, nehme ich im 6.Teil noch einmal auf, bevor ich dann in einem Resumée, die wichtigsten Diskussionspunkte kurz zusammenfasse.

Diese Hausarbeit soll einen Einblick in Otto Dix Werdegang geben. Sie ist aber keine

detaillierte Darstellung seines gesamten Lebens, sondern liefert nur Ausschnitte, die meiner Meinung nach wichtig für die von mir bearbeitete Thematik sind. Bei besonderem Interesse auf Otto Dix gesamten Werdegang möchte ich auf die kurze Chronologie im 2. Abschnitt verweisen.

2. Chronologie von Otto Dix Leben:

1891 Wilhelm Heinrich Otto Dix, geboren am 2.12. als ältestes von 4 Kindern in Untermhaus bei Gera, Sohn des Gießereiformers Ernst Franz Dix (1862-1942) und der Näherin Pauline Louise geb. Amann (1864- 1953);

1899-1905 Besuch der Volkshochschule in Untermhaus

1905-1909 Lehre als Dekorationsmaler in Gera und Pößneck 1909-1914 Besuch der Dresdner Kunstgewerbeschule

1914-1918 militärische Laufbahn als Soldat- 1914 als Freiwilliger in Dresden bei der Feldartillerie, 1915 nach

Bautzen versetzt zur Ausbildung als Maschinengewehr-Schütze, ab 1915 an der Front als

MG-Schütze

und Zugführer in Frankreich, Flandern, Polen und Rußland, Herbst 1918 Fliegerausbildung in Schlesien

1919-1922 Rückkehr nach Dresden, Aufnahme seines Studiums an der hiesigen Kunstakademie; Mitbegründer

der Dresdner Sezession Gruppe 1919; ab 1919 Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen auch außerhalb

Dresdens

1922-1925 Umzug nach Düsseldorf; Schüler der Akademie unter Heinrich Nauen und Wilhelm Herberklotz,

Mitglied des Kreises um den Kunstsalon Johanna Ey und der Gruppe ,,Das junge Rheinland" 1923 Heirat in Düsseldorf mit Martha Koch geb. Lindner, geb. 19.7.1895 1924 Mitglied der Berliner Sezession; Beteiligung an vielen Ausstellungen auch im Ausland 1925-1927 in Berlin als freier Künstler, Förderung durch die Galerie Nierendorf 1927-1933 Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden 1931 Ernennung zum Ordentlichen Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin 1933 Amtsenthebung durch die Nazis, Mittelpunkt der 1. Ausstellung ,,Spiegelbilder des Verfalls" in Dresden

und Stuttgart. Letzte Beteiligung an der Ausstellung der Dresdner Sezession 1932 1933-1936 Übersiedlung und Aufenthalt in Schloß Randegg bei Singen 1934 Erhält als ,,entarteter" Künstler Ausstellungsverbot in Dresden

1935 Dix beschränkt sich auf Landschaftsmalerei, Ausstellung mit Franz Lenk in der Galerie Nierendorf in

Berlin

1936 Niederlassung in Hemmenhofen bei Radolfzell am Bodensee

1939 Vorübergehend in Dresden von der Gestapo verhaftet, da er beschuldigt wird, Mittäter an dem Attentat

auf Hitler gewesen zu sein; 14 Tage Haft

1945-1946 eingezogen als Volkssturmmann, französische Gefangenschaft

1946 Rückkehr nach Hemmenhofen; In den kommenden Jahren folgen unzählige Ausstellungen in und

außerhalb Deutschlands, in denen Dix mit vielen seiner Bilder vertreten ist.

1954-1964 zahlreiche Ehrungen und Preisverleihungen; Dix unternimmt viele Reisen

1967 Schlaganfall mit Lähmung der linken Hand, Krankenhausaufenthalt in Zürich. Es folgen

einige

Preisverleihungen

1968 weitere Preisverleihungen 1969 stirbt Otto Dix am 25.7.

3. Otto Dix Zeit vom Ersten Weltkrieg bis 1933:

Dieser Abschnitt behandelt Otto Dix militärischen sowie künstlerischen Werdegang zur Zeit des Ersten Weltkrieges bis 1933, der meiner Meinung nach zum Verständnis seiner Bildinhalte, auf die sich später die Kritik der Nazis bezieht, beiträgt.

Dix war ein begeisterter Kriegsfreiwilliger. Im August 1914 meldete er sich freiwillig als

Soldat und wurde zunächst als Artillerist, dann als Maschinen-Gewehr-Schütze ausgebildet. Im Herbst 1915 kam er in die Champagne, überlebte im November 1916 die Schlacht an der Somme und wurde dann 1917 an der Ostfront eingesetzt. 1918 meldete er sich nach einer Ausbildung zur Fliegerabwehr zur Luftwaffe.

Weihnachten 1918 war für ihn der Krieg beendet und er wurde als Vizefeldwebel entlassen. In einem Interview ,,Über Kunst, Religion und Kriege" äußert sich Dix, was ihn damals in den Krieg getrieben habe, warum er unbedingt an der Front kämpfen wollte:

,,Der Krieg war eine scheußliche Sache, aber trotzdem etwas Gewaltiges. Das durfte ich auf keinen Fall versäumen. Man muß den Menschen in diesem entfesselten Zustand gesehen haben, um etwas über den Menschen zu wissen.[...]Alle Untiefen des Lebens muß ich selbst erleben, deswegen gehe ich in den Krieg, und deswegen habe ich mich auch freiwillig gemeldet."1

Während des Krieges malte Dix als Soldat zahlreiche Bilder, die sich während des Krieges in seinem Gedächtnis aufgestaut hatten.

Im Rückblick darauf sah er nicht mehr die elementare Kraft des Menschen im Kriege, sondern dessen Hinfälligkeit, seine Lebensgier und die Scheußlichkeit der verwesenden Leichen, oder das, was von ihnen übriggeblieben war. Dies wird sehr deutlich in seinen Bildern ,,Die Skatspieler" (s.Anhang, Abb.1) und ,,Prager Stra ß e" aus dem Jahr 1920 sowie in ,,Der Schützengraben" und ,,Die Kriegskrüppel" von 1922/23. (s.Abb. 2)

Er war der Meinung, daß der Krieg nicht die Moral des Menschen verändert habe, sondern die Materie Mensch, den einzelnen.

Im Jahr 1924 entstand die Kriegsmappe ,,Der Krieg", ein Kriegstryptichon, bestehend aus 5

Mappen mit je 10 Blatt.

Alle diese Werke veranschaulichen Dix Kriegserlebnisse. Sie zeigen, daß der Krieg nur noch Kriegskrüppel zum Vorschein bringt: Soldaten, die für ihr Land gekämpft haben und die nun verstümmelt sind und ganze Körperteile verloren haben. Dix zeichnete Soldaten in einer Schlacht inmitten von Leichenbergen, und Kriegsversehrte, die mit Verletzungen aus dem Krieg hervorgegangen sind. Das Bild, das man vom Krieg und der Zeit danach bekommt, ist schockierend und abstoßend. Man wird mit einer, mir fremden Realität konfrontiert und muß ansehen, was der Krieg aus den einzelnen Menschen gemacht hat.

Es kam eine erste Einzelausstellung seiner Werke in Berlin zustande und eine zweite folgte in München, also in der gleichen Stadt, in der elf Jahre später seine Werke wieder ausgestellt werden sollten, allerdings diesmal zur Diffamierung unter ,,Entarteter Kunst".

1926 bekam Dix vom Studiendirektor Dorsch von der Dresdner Akademie der Bildenden Künste eine Professur angeboten, die er 1927 antrat. Dix behauptete sich als etablierter Künstler, war erfolgreich als Professor und nahm an wichtigen Ausstellungen teil, u.a. 1927 an der Ausstellung ,,Europäische Kunst der Gegenwart" in Hamburg, 1928 an der ,,16.Biennale" in Venedig und im gleichen Jahr an der ,,Internationalen Ausstellung moderner Kunst" im Brooklyn Museum in New York.

Von 1929 bis 1932 arbeitete Dix an seinem zweiten Kriegstryptichon ,,Der Krieg". Als Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin erreichte Dix 1931 den Höhepunkt seiner Karriere.

Doch mit dem Jahr 1933 trat nicht nur in der politisch-gesellschaftlichen Ordnung eine

Wendung in Deutschland ein, sondern auch in Dix Künstlerkarriere, was ich im 5.Abschnitt noch genauer ausführen werde. Doch widmen wir uns nun zunächst der Zeit ab 1933 zu, und dabei im Besonderen der Kunstpolitik und deren Entwicklung im Nationalsozialismus. Welche Auswirkungen und Veränderungen hatte Hitlers Machtergreifung auf die Künstler der damaligen Zeit?

4. Kunstpolitik zur Zeit des Nationalsozialismus: Die Errichtung der Reichskulturkammer Was verstand man unter ,,entarteter, undeutscher" Kunst?

Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler am 30.1.1933 begann der systematische Auf- und Ausbau der nationalsozialistischen Herrschaft auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen Lebens.

Am 4.2.1933 erließ Reichspräsident Hindenburg die Verordnung ,,Zum Schutze des Deutschen Volkes", die der neuen Regierung eine weitreichende Handhabung zum Eingriff in die Presse- und Versammlungsfreiheit sowie zur Verfolgung politischer Gegner bot. Die nach dem Reichstagsbrand erlassene Notverordnung vom 28.2.1933 setzte praktisch die politischen Grundrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft, die während der zwölfjährigen Dauer des Dritten Reiches formell weiterexistierte. Im Prinzip war damit der permanente Ausnahmezustand erklärt worden. Das ,,Ermächtigungsgesetz" vom 23.3.1933, das der Regierung uneingeschränkte Gesetzgebungsvollmacht verlieh, bedeutete faktisch die Ausschaltung des Reichstages.

Vom März bis Juni wurden die unterschiedlichsten Verbände einer Gleichschaltung unterzogen, wodurch die verschiedenen Organisationen unter den bestimmenden Einfluß der Nationalsozialisten gebracht wurden. Auf allen Sektoren bemächtigten sich die Machthaber systematisch in allumfassender Weise durch Zentralisierung und Schaffung von Kontrollorganen der absoluten Überwachung, so auch auf dem kulturellen Sektor. Im März 1933 wurde das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda errichtet. Die ihr untergeordnete Reichskulturkammer, deren Präsident Joseph Goebbels wurde, umfaßte sechs Einzelkammern, u. a. auch die Reichskammer der Bildenden Künste.

Sämtliche ,,Kulturschaffenden" wurden von nun an zentral überwacht. Sie mußten sich einer Überprüfung auf Rasse, künstlerische und politische Gesinnung unterziehen lassen, wonach dann die Auf- oder Nichtaufnahme in eine neue Organisation beschlossen wurde. Die Nichtaufnahme in die Reichskulturkammer bedeutete praktisch das Ausstellungsverbot und damit die Vernichtung der Existenzgrundlage des abgewiesenen Künstlers. ,,Nichtarische" oder aus anderen Gründen mißliebige Personen konnten jederzeit ausgestoßen werden, was einem Berufsverbot gleichkam. Sie wurden aus ihren Stellen entlassen oder auf unbestimmte Zeit beurlaubt. Produktion, Distribution und Rezeption künstlerischer Erzeugnisse unterlagen der unmittelbaren nationalsozialistischen Zensur. Die Reichskulturkammer erfaßte alle Architekten, Maler, Graphiker, Bildhauer, Gartengestalter, Restauratoren, Kopisten, Kunsthandwerker, Raumausstatter, Kunst- und Antiquitätenhändler, Kunstverleger sowie Künstler- und Kunstvereine: 1938 rund 100.000 Menschen.

Die Preußische Akademie der Bildenden Künste in Berlin verlor viele bedeutende Künstler, unter ihnen Barlach, Belling, Dix, Hofer, Kirchner, Kokoschka, Käthe Kollwitz, Liebermann, Mies van der Rohe, Pechstein und Tant.

Am 10.4.1935 wurde ein weiteres Gesetz erlassen, das die Anmeldungspflicht und vorige Genehmigung der Reichskammer der Bildenden Künste bei einer Kunstausstellung vorsah.

Was verstand man unter ,,entarteter, undeutscher" Kunst?

Als ,,entartete und undeutsche" Kunst galten alle Kunstwerke, die ,,kosmopolitisch und bolschewistisch ausgerichtet"2 waren und die das künstlerische sowie politisch- gesellschaftlich-,,korrekte" Empfinden des deutschen Volkes hätten stören oder negativ beeinflussen können.

Am 1.9.1933 bewertete Hitler im Rahmen der Kulturtagung des Nürnberger Parteitages die moderne Kunst als ,,entartet" und ,,Verfallskunst", die man nicht dulden könne.

,,Die nationalsozialistische Bewegung und Staatsführung darf auf kulturellem Gebiet nicht dulden, daß Nichtskönner oder Gaukler plötzlich ihre Fahne wechseln und so, als ob nichts gewesen wäre, in den neuen Staat einziehen, um dort auf dem Gebiet der Kunst und Kulturpolitik abermals das große Wort führen. [...]... unter keinen Umständen die Repräsentanten des Verfalls, der hinter uns liegt, plötzlich die Fahnenträger der Zukunft sein dürfen. Entweder waren ihre Ausgeburten ihrer damaligen Produktion ein wirkliches inneres Erleben, dann gehören sie als Gefahr für den gesunden Sinn unseres Volkes in ärztliche Verwahrung, oder es war dies nur eine Spekulation, dann gehören sie wegen Betruges in eine dafür geeignete Anstalt. Auf keinen Fall wollen wir den kulturellen Ausdruck unseres Reiches von diesen Elementen nicht verfälschen lassen; denn das ist unser Staat und nicht der ihre."3

Damit beendete Hitler die vorangegangene Expressionismusdebatte, bei der mehrere Künstler mit Protestschreiben und Veröffentlichungen in Zeitungen gegen die Ablehnung der modernen Kunst demonstrierten und hofften, positiven Einfluß auf den Kampfbund für deutsche Kultur ausüben zu können. Auch der deutsche Museumsbund versuchte bis zu diesem Zeitpunkt, den Kampfbund zu unterwandern und den Expressionismus als deutsche Kunst zu legitimieren.

Das Jahr 1937 brachte das endgültige Verbot moderner Kunst. Am 19.7.37 fand die Ausstellung ,,Entartete Kunst" in München statt, die wichtige Gemälde, Skulpturen, Graphiken und Bücher, die bis einige Wochen zuvor noch in dem Besitz von 32 deutschen öffentlichen Museen gewesen waren, zeigte. Die Werke, die unter einem ,,Säuberungsverfahren" konfisziert worden waren, wurden mit dem Ziel zusammengetragen, dem deutschen Publikum durch Verspottung und Diffamierung Klarheit zu verschaffen, was für eine Art moderne Kunst für das Dritte Reich unannehmbar und folglich ,,undeutsch" war. Da man natürlich nicht alle beschlagnahmten Bilder ausstellen konnte, verkaufte man viele Bilder teuer ins Ausland oder verbrannte sie.

Die Ausstellung eigener Bilder in München unter ,,Entartete Kunst" bedeutete das Ende einer Malerkarriere. Der Künstler durfte seine Bilder weder ausstellen, noch konnte er sie an Museen verkaufen. Den Museumsdirektoren drohten bei einem solchen Kauf die Entlassung. Einige Künstler wurden verfolgt, darunter aber waren kaum jüdische Künstler, wie man vielleicht vermuten könnte. Ganz im Gegenteil: unter den 112 Künstlern, von denen Bilder ausgestellt worden waren, gab es nur 6 Juden.

Auch Otto Dix, dem ich mich nun im 5.Teil meiner Hausarbeit wieder widmen werde, bekam die nationalsozialistische Zensur zu spüren. Einige seiner Bilder wurden in der Ausstellung ,,Entartete Kunst" ausgestellt.

5. Otto Dix zur Zeit des Nationalsozialismus:

Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler stand u.a. auch Otto Dix ab sofort mit auf der ,,Abschußliste" der Nationalsozialisten.

Vielen Nazis mißfielen Dix Bildinhalte, so bemerkte z.B. der berüchtigte ,,Kunsttempelsäuberer" Wolf Willrich 1937 über Dix:

,,Mit verbissenem Hohn und jahrelanger Ausdauer stellt sich die Begabung in den Dienst der Bosheit und einer kranken Wollust an Grauen und Ekel."4

Die Schilderungen der Erlebnisse aus dem Ersten Weltkrieg verstanden sie als eine schneidende Ablehnung ihrer Ideologie und als eine Gefahr für die Pläne einer militanten Aufrüstung.

Am 6.4.1933 erteilte der Reichskommissar für das Land Sachsen, M. von Killinger, in einem Schreiben an die Dresdner Akademie der Bildenden Künste, den Auftrag ,,Professor Otto Dix sofort von seinen Diensten zu entfernen, ihm das weitere Betreten der Akademie zu verbieten und ihm seine Entlassung aus dem Staatsdienste ohne Pension mitzuteilen."5 Proteste der Studenten blieben ungehört, auch Dix Einspruch war erfolglos. Offizielle Begründung für die Entlassung war, ,,daß sich unter seinen Bildern solche befinden, die das sittliche Gefühl des deutschen Volkes aufs schwerste verletzen, und andere, die geeignet sind, den Wehrwillen des deutschen Volkes zu beeinträchtigen."6

Killinger schrieb: ,,Danach bieten Sie nicht die Gewähr dafür, daß sie jederzeit rückhaltlos für den nationalen Staat eintreten."7

Am 12.4. teilte Dix dem Präsidenten der Preußischen Akademie der Künste seine Entlassung mit und schloß mit dem Satz: ,,Um in Umlauf befindlichen Gerüchten entgegenzutreten, versichere ich ihnen hiermit, daß ich niemals einer politischen Partei oder Organisation angehörte."8

Ludwig Justi, der ehemalige Direktor der Nationalgalerie Berlin, schrieb Dix in einem Brief vom 26.4.1933:

,,Es wundert mich nicht, daß die jetzige Regierung an vielem Anstoß nimmt, das Sie an die Öffentlichkeit gebracht haben. Auch mir waren ihre Bilder abschreckend. Ich sah darin eine fanatische Auseinandersetzung mit Wirklichkeiten, die Ihrem jugendlichen Gemüt entgegentraten, und die vielleicht mit der Zeit aus Ihrem Gesichtskreis weiter zurückgetreten wäre, besonders dann, wenn es der neuen Regierung gelingt, im Leben des deutschen Volkes die erhoffte Sauberkeit durchsetzen, soweit das menschenmöglich ist. Auch ihre Stellung zum Krieg habe ich bedauert.[...] Mein Widerwillen gegen Ihre Dirnen- wie Kriegsdarstellungen hat mich jedoch nicht gehindert, Ihre ungewöhnliche Begabung zu erkennen und zu würdigen, ich habe daher in der Nationalgalerie auf dem gleichsam neutralen Gebiete des Bildnisses eine Anschauung von Ihrem Können zu geben gesucht.[...]Ich würde es bedauern, wenn ein Künstler von Ihrer Begabung auf die Dauer beiseite stünde und es mit dankbarer Freude begrüßen, wenn eine solche Begabung an einer ins positive gewendeten schöpferischen Kunst mitwirkte. Dies soll nicht der Rat zu einer konjunkturhaften ,,Umstellung" sein, sondern nur Ausdruck meines Glaubens, daß jeder wirklich starke Künstler schließlich mit dem echten Willen und der wahrhaften Grundgesinnung seines Volkes angehören wird."9

Unter dem Titel ,,Spiegelbilder des Verfalls" wurden im September 1933 Dix Bilder im Dresdner Rathaus ausgestellt, die dann 1937 in den Ausstellungen ,,Entartete Kunst" ganz Deutschland durchwanderten.

Um drohendem Gefängnis oder Lager zu entgehen, entschloß sich Dix zum Umzug nach Schloß Randegg bei Singen. Zurück im Attelier blieb die Allegorie ,,Die sieben Todsünden" (s.Abb.5) mit der Darstellung Hitlers als Neid und dem Nietzsche-Text im Hintergrund: ,,Die Wüste wächst, weh dem, der Wüsten birgt." (Näheres dazu im 6.Abschnitt)

1934 erhielt Dix das absolute Ausstellungsverbot in Deutschland. Karl Nierendorf, der Freund und Galerist aus früheren Zeiten, bemühte sich, Dix nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Er versuchte trotz des bestehenden Verbots, Ausstellungen und Aufträge zu vermitteln.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Dix an seinen Bildinhalten festgehalten. Immer noch brachte er seine damaligen Kriegserlebnisse zu Leinwand, immer noch malte er Bilder, im Wissen, daß solche von den Nationalsozialisten nicht geduldet werden würden. Selbst 1934 entstand noch das Werk ,,Triumph des Todes" (s.Abb.6), ein ähnliches verschlüsseltes Bild wie die ,,Sieben Todsünden" von 1933. Der Tod, auf diesem Bild als Skellet mit Krone und purpurfarbenem Samtumhang dargestellt, schwingt lachend seine Sense und verkündet so den Untergang und Tod aller Menschen, egal ob jung oder alt, arm oder reich, schön oder häßlich, ob er nun ein Soldat oder Bettler ist.

Und 1936 malte er sein letztes Kriegsbild ,,Flandern", das ein völlig zerstörtes Schlachtfeld mit Soldaten darstellt, die in dieser Schlacht ihr Leben gelassen hatten.

Doch dann wandte sich Dix der Landschaftsmalerei zu, einem eher ungefährlicherem Gebiet der Malerei. Es war ein Fluchtweg, um möglichen Strafen zu entgehen und um unter der nationalsozialistischen Herrschaft weiterexistieren zu können. Alle Bildinhalte von Dix, die sich auf den Krieg bezogen, hätten ihn nur in eine gefährliche Lage gebracht. Nebenbei hatte Dix eine Frau und drei Kinder zu ernähren.

Bis Mitte der 40er Jahre entstanden, abgesehen von wenigen Auftragsportraits, fast ausschließlich Landschaften.

,,Landschaften habe ich in der Nazizeit massenhaft gemalt. Hier war ja weiter nichts. Also raus in die Landschaft und Bäume gezeichnet[...]Ich bin verbannt worden in die Landschaft. Zuerst war sie ja neu für mich. Jetzt habe ich sie oft gesehen, ich nehme sie gar nicht mehr zur Kenntnis. Sie interessierte mich eigentlich gar nicht so sehr."10

Es dauerte fast ein Jahr, bis sich Dix in der Lage sah, sich auf Landschaftsmalerei zu beschränken. Wie ein Gefangener durchstreifte er die Gegend, doch sein besonderes Interesse hatte von jeher den Menschen gegolten.

Aber politisch war die Landschaftsmalerei unproblematischer und ließ sich leichter verkaufen. Ein alter Freund aus der Dresdner Studienzeit, Franz Lenk, Professor für Landschaftsmalerei an den Vereinten Staatsschulen in Berlin, versuchte Dix zu helfen.

Im Sommer 1934 hatten Dix und Lenk am Bodensee gemeinsam Landschaften gemalt und im Januar/Februar 1935 organisierte die Galerie Nierendorf eine Doppelausstellung ,,Zwei deutsche Maler", trotz Dix' absoluten Ausstellungsverbots. Mit dieser auf Landschaften konzentrierten Ausstellung versuchte Nierendorf, Dix in den veränderten politischen Verhältnissen wieder ,,gesellschaftsfähig" zu machen und ihm finanziell zu helfen. Doch schon 1937 mußte Dix erleben, wie genau seine Bilder, u.a . ,,Der Schützengraben" und ,,Die Kriegskrüppel", im Mittelpunkt der Ausstellung ,,Entartete Kunst" standen. Das Ausstellungsverbot in Deutschland versuchte Dix zu umgehen, in dem er verstärkt nach Möglichkeiten suchte, um im Ausland auszustellen.

6. Malerei des Widerstandes:

Als Dix im Herbst 1933 Dresden verließ, blieben die ,,Sieben Todsünden" fast vollendet in seinem Attelier zurück. Es ist ein allegorisches Bild. Der Aufbau erfolgt von links unten nach oben rechts in der Diagonalen. Unten links kriecht der Geiz in Gestalt einer hexenhaften Alten. Auf ihrem Rücken hockt in karrikaturistischer Darstellung Hitler, unverkennbar mit seinem Bärtchen, in Knabengröße mit blondem Schopf. Er soll die Verkörperung des Neides repräsentieren. Wieder einmal ist ein lachender Tod mit schwingender Sense zu sehen, wie in ,,Triumph des Todes", hinter ihm kommt eine Frau zum Vorschein, die sich wollüstig an ihren entblößten Busen greift. Links hinten im Bild sieht man einen riesigen Kopf, der die Nase hochmütig in die Luft streckt, und meiner Meinung nach die Form eines Hinterns hat, und rechts von ihm erscheint ein Kind im Kinderkostüm, das eine Brezel in der Hand hält, eine Symbolfigur für menschliche Gefräßigkeit. Alle diese eben genannten Figuren sind menschliche Gestalten. Nur der Zorn trägt die Gestalt des Tieres, beinahe eines Monsters. Im Hintergrund links öffnet sich der Blick auf eine unendlich mit dem Himmel verfließende öde Landschaft. Auf den begrenzenden Mauerabschnitt, von dem bereits der Putz blättert, schreibt Dix Nitzsches warnende Worte aus dem Zaratustra: ,,Die Wüste wächst: weh dem, der Wüsten birgt." Die Wüste ist hierbei vielleicht der Nationalsozialismus, eine Wüste, die moderne Kunst verbietet und damit verdorren läßt. Das ,,heiße" Klima läßt jede neue Idee vertrocknen. In der Wüste ist kein Leben mehr.

Den ,,Sieben Todsünden" folgte 1934/35 der ,,Triumph des Todes", ein ähnliches verschlüsseltes Bild, das ich in meinem letzten Abschnitt bereits kurz erwähnt habe.

In beiden Bildern kommt Dix Widerstand gegen den Nationalsozialismus noch einmal zum Vorschein. Meiner Ansicht nach hat Dix all seine Befürchtungen gegenüber dem neuen Regime auf die Leinwand gebracht. Neid, den er von seinen Arbeitskollegen besonders in der Zeit seiner Professur in Dresden zu spüren bekam (viele Neider warteten nur auf Dix Entlassung, um seine Stelle einnehmen zu können), Geiz, Hochmut, Boshaftigkeit und Dummheit (in Form des Riesenkopfes). Der ,,Triumph des Todes" ist vielleicht das Resultat, das der Nationalsozialismus in Dix Augen mitsichbringen würde. Möglicherweise ist es aber auch eine Vorahnung auf den bevorstehenden Krieg, mitsamt den Folgen, die den Menschen unter dem Nazi-Regime bevorstehen.

Erst mit der Landschaftsmalerei beschritt Dix seinen Weg einer ,,inneren Emigration". Ob er damit allerdings den Widerstand gegen diese Herrschaft aufgegeben hatte, bleibt weiterhin eine offene Frage, die ich in meinem Resumée noch einmal aufgreifen möchte. War Dix ein Widerstandskünstler?

7. Resumée:

Meiner Meinung nach hat Dix seine Art von Widerstand gegen die Herrschaft der Nationalsozialisten bewiesen. Bis 1936 hörte er trotz des Verbotes nicht auf, Bilder mit Kriegserlebnissen, bei denen er wußte, daß diese auf Ablehnung der Nazis stoßen würden, zu malen. Erst mit dem Jahr 1937, als einige seiner Werke auf der Ausstellung ,,Entartete Kunst" zu sehen waren, flüchtete er aus Angst und zum Schutz vor den Nazis in die Landschaftsmalerei. Ich finde, daß er genug Risiken eingegangen ist. Das zeigt schon sein Mut, das Bild ,,Die Sieben Todsünden" nach seinem Auszug im Atelier zurückzulassen, die eine Karrikatur des ,,Führers" beinhaltete. Mit einer Fortsetzung des Widerstandes mit weiteren Bildern, hätte er nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Familie aufs Spiel gesetzt.

Was mich allerdings verwundert, ist, daß die Nazis in Dix einen Kriegsgegner bzw. -ablehner sahen, obwohl er doch als Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg bereits seine Haltung zum Krieg verdeutlicht hatte. Ich glaube nicht, daß er eine Abneigung gegen Krieg im Allgemeinen hatte, sondern nur sehr realistisch die Folgen und Schäden eines solchen Aktes zu Leinwand brachte.

Erstaunlich finde ich außerdem, daß Dix Werke mit der Begründung verboten wurden, daß diese ,,das sittliche Gefühl des deutschen Volkes aufs schwerste verletzen, und andere [dabei seien], die geeignet sind, den Wehrwillen des deutschen Volkes zu beeinträchtigen."11 Damit zeigen die Nazis mir, wieviel Einfluß sie Dix Bildern zuschrieben. Was müssen die Nationalsozialisten für Angst und Befürchtungen gehabt haben, daß jemand ihre uneingeschränkte Herrschaft auf eine bestimmte Art hätte manipulieren können. Das heißt für mich, daß die Nazis wußten, wie sehr das Volk bzw. der Mensch im Allgemeinen zu beeinflussen war. Deshalb mußte mit einer Ausstellung ,,Entartete Kunst" ,,der Masse" gezeigt werden, welche Art von Kunst für die Nationalsozialisten annehmbar war und welche man nicht dulden durfte. Obwohl man dabei noch in Frage stellen muß, ob die Nazis mit dieser Strategie so viel Erfolg hatten. Wird eine Sache nicht noch interessanter wird, wenn man sie verbietet und diffamiert, als wenn man ihr gar keine Beachtung schenken würde? Daß die Ausstellung ,,Entartete Kunst" mehr besucht wurde als die Gegenausstellung ,,Gebt mir vier Jahre Zeit" ist für mich ein Beweis dafür.

Und ist nicht Otto Dix auch ein Beweis dafür, daß man manche Sachen einfach nicht verbieten kann?

8. Literaturverzeichnis:

- Barron, Stephanie: Facsimile of the Entartete Kunst Exhibition Brochure, in: Degenerate Art- The Fate of the Avantgarde in Nazi Germany, Stephanie Barron (Hg.), S. 358-390 · Beck, Rainer: Otto Dix - Zeit, Leben, Werk 1891-1969, Verlag Stadler, Konstanz 1993 · Eberle, Mathias: Der Weltkrieg und die Künstler der Weimarer Republik, Belser, Zürich 1989, S. 31-62 (2.Kapitel)

- Fischer, Lothar: Otto Dix, Bemerkungen zu Leben und Werk, in: Serge Sabarsky (Hg.), Otto Dix, Cantz, Stuttgart 1987

- Hollmann, Andrea und Ralph Kenning: Berühmt und berüchtigt. Otto Dix 1891-1969, in: Wulf Herzogenrath und Johann-Karl Schmidt (Hg.): Otto Dix, zum 100.Geburtstag, Verlag Gerd Hadtje, Stuttgart 1991, S.11-13

- Karcher, Eva: Otto Dix, Südwest Verlag München, München 1986

- Lehmann-Haupt, Hellmut: Operation Degenerate Art, in: Hellmut Lehmann-Haupt: Art under a dictatorschip, Octagon Books, New York 1973, S.78-87

- Löffler, Fritz: Otto Dix. Leben und Werk, VEB Verlag der Kunst, Dresden 1960, S.7-119 · Pfäffle, Suse: Otto Dix, Werkzeugnisse der Aquarelle und Gouachen, Verlag Gerd Hadtje,

Stuttgart 1991

- Roh, Franz: Der Elend der äußeren und inneren Emigration; in: Entartete Kunst- Kunstbarbarei im Dritten Reich, Fackelträger-Verlag, Schmidt-Küster, Hannover, S. 115-119 · Strobl, Andreas: Otto Dix - eine Malerkarriere der zwanziger Jahre, Reimer, Berlin 1996 · Strobl, Andreas: Die Blüten einer ,,Wunderblume deutschen Künstlertums", in: Ulrike Rüdiger (Hg.): Otto Dix, Klinkhardt & Biermann Verlagsbuchhandlung GmbH, München/Berlin 1997

- Zuschlag, Christoph: Entartete Kunst- Ausstellungsstrategien im Nazi-Deutschland, Wernersche Verlagsgesellschaft Worms, 1995

[...]


1 Interview, zitiert nach Dieter Schmidt, Dezember 1963, in: Otto Dix im Selbstbildnis, Berlin (Ost) 1978, S.237

2 Eine Veröffentlichung von Joseph Goebbels im ,,Deutschen Kulturbericht" von 1933

3 Hitler 1933, S.441f., Der vollständige Wortlaut der Rede erschien auch im VB, Berliner Ausgabe, vom 2.9.1933 und bei Dreyer 1934, S. 9-19

4 Willrich, Wolf: Säuberung des Kunsttempels, München 1937, S.19

5 Fischer, Lothar: Otto Dix. Ein Malerleben in Deutschland, Berlin 1981, S.66

6 zitiert nach Fischer, Lothar: Otto Dix. Ein Malerleben in Deutschland, Berlin 1981, S.98

7 Ebenda. GNM BI 18

8 zitiert nach Schmidt, Dieter: Otto Dix im Selbstbildnis, Berlin 1981, S.206

9 Dix Nachlaß im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg, GNM B7

10 Interview mit M.Wetzel, 1965, in: Diplomatischer Kurrier, 14.Jg.,H.18, Köln 1965, S.745

11 s. Fußnote 6

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Widerstand, Verfolgung, Exil: Otto Dix
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Veranstaltung
MS: Kunst und Politik zur Zeit des Nationalsozialismus, Seminarleiterin: Barbara Paul
Note
2
Autor
Jahr
1998
Seiten
14
Katalognummer
V96551
Dateigröße
467 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Widerstand, Verfolgung, Exil, Otto, Kunst, Politik, Zeit, Nationalsozialismus, Seminarleiterin, Barbara, Paul
Arbeit zitieren
Viola Hardam (Autor), 1998, Widerstand, Verfolgung, Exil: Otto Dix, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96551

Kommentare

  • Gast am 1.7.2002

    Otto Dix; Viola Hardam.

    Hallo Viola,

    Zu Ihrem interessant geschriebenen Aufsatz über Dix möchte ich noch eine Anmerkung machen:
    Mir wurde während meines Studiums gesagt, daß Dix das "Hitlerbärtchen" bei den "7 Todsünden" erst nach dem 2. Weltkrieg hinzugefügt haben soll, als es für ihn wirklich nicht mehr gefährlich war.So kam die Geschichte mit seinem "Mut", den er im 3.Reich unter Beweis stellte, zustande.
    Uns wurde gesagt, daß er garnicht so mutig war, wie es schien.

    Freundliche Grüße
    Renate Eppler

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Titel: Widerstand, Verfolgung, Exil: Otto Dix



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