Fontane, Theodor - Effi Briest


Referat / Aufsatz (Schule), 2000
13 Seiten, Note: 2

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographie von Theodor Fontane
2.1 Kindheit und Jugend
2.2. Beruflicher Werdegang
2.3. Karriere als Schriftsteller
2.4. Werke
2.5. Besonderes

3. Inhaltsangabe
3.1. Einleitung
3.2. Hauptteil
3.3. Absicht des Autors
3.4. Eigene Meinung

4. Interpretation
4.1. Definition der Textsorte
4.2. Personenbeschreibungen

5. Schlusswort

6. Literaturverzeichnis
6.1. Werk
6.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

Das Thema des Buches ,,Effi Briest" ist klar: Ehebruch. Doch zu unserer Zeit würde man anders handeln als im 19. Jahrhundert. Früher galten bestimmte Normen und Regeln, z.B. dass der Mann älter sein musste als die Frau und nur unter den selben Schichten geheiratet werden durfte. Es galt die Ansicht, dass die Frauen weder zu großen geistigen noch zu körperlichen Arbeiten bestimmt wären. Sie sollten eine geduldige und aufheiternde Gefährtin für ihren Ehemann sein. Die Bildung der Frau bestand in Klavier- und Gesangsunterricht. Der Haushalt und die Kinderpflege erledigten Wirtschafterin und Hausmädchen, worüber die Mutter lediglich die Aufsicht hatte. So herrschte im Leben der Frauen grenzenlose Langeweile. Zwar bot das Leben in der Stadt einige Anregungen und Abwechslungen, doch in der ländlichen Einsamkeit hatten die Frauen viel zu viel Zeit um über ihr Leben nachzudenken und den lieben langen Tag nichts anderes zu tun, als auf ihren Mann zu warten. Man spürt den gewaltigen Druck des gesellschaftlichen Moralkodex, dem die Menschen dieser Zeit unterliegen, nicht nur die Frauen, auch die Männer trotz ihrer vielen Freiheiten. Der Mann hatte geradezustehen für den Namen seines Hauses, seiner Familie und seiner Frau.

Jetzt, zu unserer Zeit würden wir Frauen das nicht mit uns machen lassen und wir möchten Effi zurufen: ,,Wehr' dich doch". Doch damals waren die Frauen völlig abhängig von ihrem Ernährer und konnten sich nicht wehren.

2. Biographie von Theodor Fontane

2.1. Theodor Fontane wird am 30.12.1819 in Neuruppin geboren. Seine Eltern sind Emilie und Louis Henri Fontane, ein Apotheker, der eine eigene Apotheke, die ,,Löwen- Apotheke" in Neuruppin, besitzt. Beide stammen von den Hugenotten ab, die Frankreich Ende des 17. Jahrhunderts wegen ihres Glaubens verlassen mussten und in Brandenburg Zuflucht fanden. Doch die Apotheke geht nicht gut und als seine Geschwister Rudolf, Jenny und Max geboren werden, ist die finanzielle Lage so schlecht, dass die Apotheke 1826 verkauft wird. Die Familie zieht nach Swinemünde an der Odermündung. Da seine Mutter die Swinemünder Stadtschule nicht standesgemäß findet und es keine andere Schule in der Stadt gibt, wird Fontane von seinen Eltern unterrichtet. Er muss täglich eine Stunde bei seiner Mutter lesen und bei seinem Vater einige lateinische und französische Vokabeln lernen und wird von ihm auch in Geographie und Geschichte unterrichtet. Fontane schreibt später:,,[...] wenn ich gefragt würde, welchem Lehrer ich mich so recht zu Dank verpflichtet fühle, so würde ich ihm antworten müssen: meinem Vater, meinem Vater, der sozusagen gar nichts wußte, mich aber mit dem aus Zeitungen und Journalen aufgepickten und über alle möglichen Themata sich verbreitenden Anekdotenreichtum unendlich viel mehr unterstützt hat, als alle meine Gymnasial- und Realschullehrer zusammengenommen."

(Vgl.3). Ab Ostern 1828 wird er von Privatlehrern unterrichtet und 1832 besucht er für kurze Zeit ein Gymnasium, doch sein Vater gibt ihn noch vor Ende des ersten Schuljahrs in eine Berliner Realschule. Fontane wohnt nun bei seinem Onkel August und dessen Frau Philippine. Später bedauert er seine bruchstückhafte Schulbildung.

2.2. Nach dem Ende seiner Schulzeit beginnt er eine Apothekerlehre. Bei der Arbeit verfasst er Gedichte und kleinere Prosastücke, die er in seiner Freizeit zu Papier bringt. Während seiner Lehrzeit entsteht unter anderem auch die Erzählung ,,Geschwisterliebe", die im Berliner ,,Figaro" in Fortsetzungen abgedruckt wird. Damit ist der 20-jährige Fontane 1839 ht nur fertiger Apothekergehilfe, sondern auch erstmals als Schriftsteller öffentlich in Erscheinung getreten. Im September des nächsten Jahres verlässt er Berlin und setzt seine Apothekerausbildung in verschiedenen Apotheken fort und kehrt schließlich in die seines Vaters zurück. Die Familie wohnt inzwischen in Letschin, einem kleinen Dorf am Oderbruch. Fontane vergräbt sich, liest, übersetzt und schreibt.

Am 23. Juli 1843 führt sein Freund Bernhard von Lepel ihn in den Berliner Dichterverein ,,Der Tunnel über der Spree" ein, indem Fontane 1844 aktives Mitglied wird. Hier begegnet er einflussreichen Persönlichkeiten, deren Bekanntschaft Einfluß auf seinen späteren Lebensweg haben wird. In seiner Tunnel-Zeit wird die Ballade die für ihn typische Gedichtsform. Mit ,,Der Tower-Brand" erzielt er im Dezember seinen ersten Erfolg vor den Tunnel-Mitgliedern. Seine Mitgliedschaft im Tunnel beträgt 21 Jahre.

1845, nachdem er noch einige Monate bei seinem Vater gearbeitet hat, nimmt er eine Stelle in einer großen Apotheke in Berlin an. Auf einer Feier trifft er seine Jugendfreundin Emilie Rouanet-Kummer wieder, mit der er sich kurz darauf verlobt. Am 2. März 1847 besteht Fontane das Staatsexamen in Pharmazie und tritt im Oktober in die Apotheke ,,Zum schwarzen Adler" ein.

2.3. Ende 1849 gibt er die Karriere als Pharmazeutiker auf, nimmt sich ein kleines Zimmer und schreibt Balladen, die hin und wieder in einer Zeitung erscheinen. Am 16. Oktober 1850 heiratet er schließlich Emilie Rouanet-Kummer und am 14. August 1851 wird sein erster Sohn George Emile geboren, dem Theodore Henry am 2. November 1856 und Martha, genannt Mete, am 21. März 1860 folgen. Anfang 1852 führt Bernhard von Lepel Fontane in den Salon der Mathilde von Rohr ein. Sie wird für ihn zu einer Vertrauten in allen Lebenssituationen und zur wichtigsten Briefpartnerin.

Außerdem gibt mit einem Freund das erste Tunneljahrbuch heraus, indem auch Erzählungen von ihm erscheinen.

2.4. Mitte der 60er beginnt er mit Entwürfen zu seinem ersten Roman ,,Vor dem Sturm", außerdem erscheinen die beiden ersten Bände von ,,Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Mit 57 Jahren widmet er sich der Arbeit an dem Roman ,,Vor dem Sturm", der im Oktober '76 in vier Bänden erscheint. Anfang 1880 beginnt Fontane mit Plänen zu den Romanen ,,L'Adultera", ,,Schach von Wuthenow" und ,,Graf Petöfy", die Mitte der 80er erscheinen. Im folgenden Jahr erscheint der letzte Band von ,,den Wanderungen" mit dem Titel ,,Spreeland". Es folgt in den nächsten Jahren unter anderem 1892 ,,Frau Jenny Treibel".

1887 stirbt sein Sohn George an einem Blinddarmdurchbruch. Inzwischen hat sich Fontane einigen Ruhm als Schriftsteller verschafft und zu seinem 70. Geburtstag am 30. Dezember 1889 bleiben die Ehrungen nicht aus. Doch im Frühjahr 1892 wird Fontane krank, er erleidet nach einer Grippe einen Nervenzusammenbruch, der psychische Ursachen hat. Deshalb rät ihm sein Arzt etwas Leichtes, zum Beispiel Kindheitserinnerungen zu schreiben. So beendet Fontane 1893 die Autobiographie ,,Meine Kinderjahre", die im November 1894 erscheint und ein großer Erfolg wird. Ihr folgt 1898 ein weiteres autobiographisches Buch ,,Von Zwanzig bis Dreißig".

Den großen Durchbruch schafft Fontane 1895 mit dem Roman ,,Effi Briest", an dem er fast fünf Jahre lang gearbeitet hat. Die Mühe hat sich gelohnt, es wird Fontanes meistgelesenes Buch. Neben ,,Effi Briest" ist auch ,,Der Stechlin" zu seinem Markenzeichen geworden, der 1898 erscheint.

In den letzten Tagen seines Lebens gibt es noch ein erfreuliches familiäres Ereignis: Seine Tochter Mete verlobt sich wider Erwarten doch noch und so scheidet Fontane am 20. September 1898 friedlich und ohne Todeskampf aus dem Leben.

2.5. Zwischenzeitlich hat Fontane allerlei Nebentätigkeiten ausgenommen um seine finanzielle Not unter Kontrolle zu halten, z.B. arbeitet er als Journalist, wertet für eine Preußische Zeitung die englische Presse aus. Diese Tätigkeit setzt er im April 1852 in London fort, kehrt aber im September wieder zurück nach Berlin. Im Oktober 1853 wird er zum Englandspezialisten der Zeitung befördert. Außerdem arbeitet er als Hauslehrer. Er macht auch Reisen nach England, Schottland und Frankreich, über die er Reisebücher schreibt. Mit 40 Jahren nimmt er eine Stellung als Redakteur bei der ,,Neuen Preußischen Zeitung" an, die er knapp zehn Jahre behält. Dann kündigt er seine Stellung als Redakteur und wird Theaterkritiker bei der Vossischen Zeitung. Diese Tätigkeit führt er bis Anfang der 90er Jahre fort.

3. Inhaltsangabe

3.1. Der Roman ,,Effi Briest" von Theodor Fontane spielt Ende des 19. Jahrhunderts im damaligen Preußen und handelt von Effi von Briest, die an ihrem Ehemann Baron von Instetten mit Major von Crampas Ehebruch begeht.

3.2. Im Herrenhaus zu Hohen-Cremmen lebt die alteingesessene Adelsfamilie von Briest, zu der auch die 17-jährige Effi zählt. Es ist Sommer und sie tobt gerade mit ihren Freundinnen im großen Garten der Familie herum und macht sich noch keine Gedanken über ihre Zukunft. Nun kommt der 38-jährige Baron von Instetten, Landrat von Kessin, zu Besuch. Effi hat ihn erst einmal vorher gesehen, als dieser bei ihren Eltern um Effis Hand anhält. Sie nimmt auf Drängen ihrer Mutter hin an, da Instetten von Adel und Stellung und eine gute Partie für sie ist. Noch am selben Tag wird die Verlobung der beiden bekanntgegeben.

Am 3. Oktober findet die Hochzeit statt, an die sich eine Hochzeitsreise durch Italien anschließt. Danach bezieht das Paar Instettens Haus in Kessin, einem kleinen Badeort in Hinterpommern. In den folgenden Tagen wird Effi mit der Kessiner Gesellschaft und dem Adel der Umgebung bekannt gemacht und lernt auch den gutherzigen Apotheker Alonzo Gieshübler kennen, der für sie zum einzigen wirklichen Freund in Kessin wird. Instetten ist mit seiner Karriere beschäftigt und deshalb viel unterwegs. Doch Effi ist dadurch langweilig und sie fühlt sich einsam. Instetten ist zwar immer nett und lieb zu seiner jungen Frau, aber er zeigt keine Gefühle. Von Anfang an gefällt ihr das Leben in Instettens Haus und der Stadt nicht. Die unheimliche Atmosphäre des Hauses, über das Spukgeschichten erzählt werden, irritiert und ängstigt sie, doch Instetten trägt nicht dazu bei ihr die Angst zu nehmen und zeigt sich statt dessen verständnislos. In Sie hofft, dass die Ankunft des neuen Bezirkskommandeurs Major von Crampas, den Instetten bereits aus Kriegszeiten kennt, und seiner Frau etwas

Abwechslung bringt. Major von Crampas ist 44 Jahre alt, als ,,Damenmann" bekannt und hat deswegen bereits ein Duell. Bei seinem Antrittsbesuch lernt Effi die beiden kennen. Inzwischen erwartet sie ihr erstes Kind und unternimmt viele Spaziergänge mit Rollo, dem Hund Instettens, der für Effi wie ein Freund ist. Auf einem dieser Spaziergänge, kurz vor der Geburt ihrer Tochter Annie am 3. Juli, lernt sie auch Roswitha kennen, die sie als Kindermädchen einstellt und für sie auch zu einer Freundin wird. Aber auch Roswitha und Annie sind nicht genug Abwechslung für Effi, sie fühlt sich immer noch einsam. Nach der Taufe fährt sie für ein paar Tage nach Hohen-Cremmen, wo sie sich richtig wohl fühlt.

Zurück in Kessin kommt Crampas regelmäßig vormittags zu den Instettens um mit Effi zu plaudern und um anschließend mit Instetten auszureiten. Effis Versuch jedoch sich mit der Frau von Crampas anzufreunden und so ein wenig Abwechslung in ihr Leben zu bringen, scheitert. Deshalb äußert sie den Wunsch, mit ausreiten zu dürfen. Instetten selber ist zwar dagegen, doch Crampas findet die Idee gut und Effi darf mit. Begleitet werden sie von Knut, dem Burschen des Majors, und von Instettens Kutscher Kruse. Doch nach einiger Zeit wird Instetten beruflich gehindert an den Ausritten teilzunehmen. So setzten Effi und Crampas ihre Ausritte mit Knut und Kruse als eine Art Aufpasser fort, bis der Winter einsetzt. Effi ist froh über die erzwungene Pause, da Crampas einige Annäherungsversuche und Andeutungen gemacht hat. Sie hat das Gefühl einer überstandenen Gefahr und zieht sich erst einmal zurück. Erst im Dezember sieht sie Crampas bei den Proben und der Aufführung eines Dramas wieder, bei dem sie die weibliche Hauptrolle und Crampas die Regie übernimmt. Zu Weihnachten sind Instetten und Effi zu einer Weihnachtsfeier in der Oberförsterei von Uvagla eingeladen, auch Crampas erscheint dort. Auf der Rückfahrt sitzt Crampas allein mit Effi in dem Pferdeschlitten und nutzt die Gelegenheit und bedeckt Effis Hände mit Küssen. In den folgenden Wochen trifft sich Effi regelmäßig alleine mit ihm auf Spaziergängen.

Nach einer mehrtägigen Reise nach Berlin überrascht Instetten Effi mit der Nachricht, dass er befördert wird und nach Berlin versetzt worden ist. Deshalb würden sie in kurzer Zeit nach Berlin ziehen. Effi ist erleichtert und bricht den Kontakt mit Crampas völlig ab. Sie fährt nach Berlin um mit ihrer Mutter eine geeignete Wohnung zu suchen. Aber nachdem sie eine gefunden haben, erfindet immer Ausreden um nicht noch einmal nach Kessin zu müssen und täuscht schließlich eine Krankheit vor.

An Crampas schreibt sie einen kurzen Abschiedsbrief und bittet ihn das Geschehene und sie selber zu vergessen. Nun kommt auch Instetten nach Berlin und ist ganz zufrieden mit der von Effi ausgesuchten Wohnung. Sie unternehmen eine längere Urlaubsreise, die mit ihrem Besuch in Hohen-Cremmen endet. Instettens Urlaub ist abgelaufen, doch Effi bleibt noch eine Weile bei ihren Eltern.

Am Hochzeitstag dem dritten Oktober ist sie schließlich auch zurück in Berlin und Instetten gibt sich mühe ein etwas gesellschaftlicheres Leben als in Kessin zu führen, damit sich Effi wohler fühlt.

Sechs Jahre später - Effi ist gerade zur Kur in Bad Ems - findet Instetten durch Zufall ein Bündel Briefe, dass mit einem roten Seidenfaden umwickelt ist. Er erkennt bald, dass sie von Crampas stammen und an Effi gerichtet sind. Aus ihnen geht hervor, dass Crampas und Effi sich heimlich getroffen haben. Effi schlägt darin sogar eine heimliche Flucht vor, die Crampas jedoch entschieden ablehnt. Dieser sieht in dem Umzug nach Berlin den einzigen Ausweg aus ihrer Beziehung. Instetten ist erschüttert. Er muss Crampas zum Duell fordern um seine Ehre wiederherzustellen. Seinen Kollegen Wüllersdorf bittet er, sein Sekundant zu sein. Dieser weist ihn noch einmal auf die vielen Jahre hin, die vergangen sind. Doch Instetten muss den ,,Fleck auf seiner Ehre" beseitigen. Er meint, da Wüllersdorf jetzt ein Mitwisser sei, könne er nicht mehr zurück. So fordert Instetten Crampas in Kessin zum Duell, Crampas wird getroffen und stirbt kurz darauf.

Effi - immer noch auf Kur - erhält durch ein Schreiben ihrer Mutter die Nachricht von der Scheidung. Annie bleibt bei Instetten und darf Effi nicht besuchen. Effi reist ab und sucht sich eine kleine Wohnung in Berlin. Dort lebt sie drei Jahre lang mit Roswitha als einzige Gesellschaft. Eines Tages sieht sie Annie in der Straßenbahn und möchte sie gerne wiedersehen. Das erreicht sie auch, doch bei ihrem Wiedersehen bricht Effi zusammen, weil Instetten Annie ,,abgerichtet" hat, ihrer Mutter distanziert zu begegnen. Effi ist davon so mitgenommen, dass sie krank wird. Ihr Arzt erreicht, dass ihre Eltern sie bei sich aufnehmen. Sie lebt noch ein Jahr auf Hohen-Cremmen und genießt ihr Zuhause, doch ihre Gesundheit ist zerstört. So stirbt sie in dem Bewußtsein, alles Leid, das so viele Menschen getroffen hat selbst heraufbeschworen zu haben und Instetten immer richtig gehandelt hat.

3.3. Der Autor macht sich in diesem Roman etwas über das Verhalten und den Ehrenkodex der Menschen dieser Zeit lustig. Fontane möchte sagen, dass es lächerlich ist, eine Sache, die schon sieben Jahre zurückliegt, noch einmal aufzugreifen und einen Mord zu begehen, nur um die Ehre wiederherzustellen. Hätte Instetten im Affekt gehandelt, so wäre es zu verstehen, doch nach sieben Jahren

3.4. Der Roman hat mir gut gefallen, da man sich sehr gut in die Zeit, in der er spielt, hineinversetzen kann. Der Text ist leicht verständlich und Fontane schreibt so, dass man richtig Mitleid mit den Personen hat. Ich finde, es ist kein spannender Roman und man wartet immer darauf, dass endlich etwas aufregendes passiert, doch es geschieht nichts. Er stellt die strengen Verhaltensregeln und die Macht der Gesellschaft über die Menschen gut dar. Das Thema ist heute noch sehr aktuell und interessant, z.B. in der Türkei und da die Geschichte wirklich passiert ist. Man bekommt so einen besseren Eindruck von dem Leben damals.

4. Interpretation von ,,Effi Briest" von Theodor Fontane

4.1. Roman

4.2. Effi ist 17 Jahre alt (Vgl.1;S.109)und das einzige Kind der Adelsfamilie Briest, weshalb sie auch sehr verwöhnt und eitel ist. Das zeigt sich an Hand ihrer Aussagen auf Seite 24 ,,Nur das Eleganteste gefiel ihr, und wenn sie das Beste nicht haben konnte, so verzichtete sie auf das Zweitbeste, weil ihr dies Zweitbeste nun nichts mehr bedeutete." und auf Seite 32 ,,Und wenn es Zärtlichkeit und Liebe nicht sein können, [...], dann bin ich für Reichtum und ein vornehmes Haus."(Z.1). Somit geht Effi mit der Heirat von Instetten eine Vernunftehe ein, wie es für das 19. Jahrhundert typisch ist, weil er ,,[...] ein Mann [ist], mit dem [sie] Staat machen kann" (Z.1;S.34). Sie sagt zwar, dass sie ihn liebt (Vgl.1;S.34), doch ,,[...] [sie] liebt alle, die's gut mit [ihr] meinen [...]" (Z.1;S.34), also auch wie ihre Freundinnen und Eltern. Effi ist noch ein Kind, da sie mit ihren Freundinnen ausgelassen im Garten spielt (Vgl1; S.16/17) und ihr größtes Vergnügen ist es zu schaukeln (Vgl.1;S.16/ S.34). Die Schaukel steht hierbei metaphorisch für die noch nicht erlangte Reife, die es nicht zulässt erwachsen zu sein oder gar zu heiraten. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass sie noch überhaupt keine Grundsätze hat, ganz im Gegensatz zu Instetten, weshalb Effi sich vor im fürchtet (Vgl.1;S.35). Außerdem dass immer etwas Neues passieren muss, z.B. ist die Heirat und Ehe mit Instetten für sie wie ein neues Spiel, und auch dass keine Langeweile aufkommen darf (Vgl1;S.32), lässt sie kindlich erscheinen. Auch ihre Angst vor dem Chinesen (Vgl.1; S.46/S.100) trägt dazu bei.

Effi ist jedoch sehr ehrgeizig ihrer Mutter gegenüber, die mit ihrer Aussage auf Seite 18 (Z.1),, [...] und wenn du nicht >nein< sagst, was ich mir von meiner klugen Effi kaum denken kann, so stehst du mit zwanzig da, wo andere mit vierzig stehen. Du wirst deine Mama weit überholen." Effi lockt, Instetten zu heiraten. So befolgt sie den Willen der Eltern ohne es richtig zu merken.

Effi fühlt sich nie in Kessin zu Hause und möchte auch nicht dort sterben und begraben werden ,,Nein, nein, ich mag hier nicht sterben, ich will hier nicht begraben sein, ich will nach Hohen-Cremmen."(Z.1;S.109). Außerdem ist Instetten oft unterwegs und Effi deshalb viel alleine (Vgl.1;S.70). Als Frau und Mensch hat sie Bedürfnisse und Sehnsüchte nach Zärtlichkeit und Zuwendung (Vgl.1; S.102/103), die jeder hat, aber die Instetten wegen seiner häufigen Abwesenheit und des wenigen Interesses an Effis Gefühlen nicht befriedigen kann. Effi bleibt isoliert zurück und langweilt sich (Vgl.1;S.101/104). Deshalb sucht sich Effi Bezugspersonen, wie Gieshübler als Ersatzvater, Roswitha als Kindermädchen und Annie als ,,liebes Spielzeug". Doch diese Sehnsucht treibt sie auch in die Arme von Crampas, der ihr die Aufmerksamkeit schenkt, die sie braucht. Doch Effi ist unheimlich erleichtert (Vgl.1;S.182), als Instetten ihr nach einiger Zeit die Nachricht überbringt, dass sie nach Berlin ziehen und sie Crampas nicht wiedersehen muss. In Berlin fängt sie ein neues Leben mit ihrer Familie an und ist ganz zufrieden, obwohl sie immer noch Schuld- und Schamgefühle wegen der Affäre, mit Crampas hegt wie z.B. auf Seite 219 (Z.1) ,,Und ich [...] habe die Schuld auf meiner Seele" und ,,Ich schäme mich." als sie gerade auf Hohen-Cremmen zu Besuch ist und an die Vergangenheit denkt. Sie hat auch Angst (Vgl.1;S.219), dass Instetten die ganze Geschichte herausfindet. Auf Hohen-Cremmen fühlt sich Effi immer wohl und die Schaukel taucht wieder auf (Vgl.1;S.118) und zeigt, dass sie innerlich noch immer ein Kind ist. Nachdem Instetten die Briefe entdeckt hat, übersteht sie Crampas Tod, die Scheidung und den Verlust Annies zwar mit großem Schmerz, doch auch mit Fassung (Vgl.1; S.254), da sie geahnt hat, dass er es herausfinden wird (Vgl.1;S.219). Sie findet sich mit ihrem Schicksal ab, da sie ihrer Mutter gegenüber zugibt, dass sie das Unheil heraufbeschworen hat (Vgl.1;S.293). Aber als sie feststellt, dass Annie sich ihr total entfremdet hat, ist das eine seelische Erschütterung für sie, die zu ihrem Tod beiträgt. Sie stirbt in der Überzeugung, das Instetten immer richtig gehandelt hat und sie die ganze Schuld trägt (Vgl.1; S.294) und ,,Was sollt' er am Ende anderes tun? [...] Denn er hatte viel Gutes in seiner Natur und war so edel, wie jemand sein kann, der ohne rechte Liebe ist." (Z.1;S.294). Effi erscheint mir bemitleidenswert und unschuldig, obwohl sie doch mit Schuld an den Geschehnissen hat. Sie wurde für ihr Vergehen mit dem Tod bestraft und das macht sie noch bemitleidenswerter.

Effis Eltern, Luise von Briest und ihr Mann, haben ihre Zweifel an der Ehe (Vgl.1;S.40/214) und ahnen, dass es nicht gut gehen kann. Auch Briest findet, dass Effi nicht so gut zu Instetten passt wie ihre Mutter zu ihm passen würde (Vgl.1;S.37). Doch Luise möchte das Beste für ihre Tochter und da sie Instetten nicht bekommen konnte (Vgl.1;S.12), soll Effi ihn heiraten. Schon als Effi von der Hochzeitsreise Karten schickt, bemerken die beiden ihre Sehnsucht (Vgl.1;S.42). Nachdem sie von Effis Affäre gehört haben, schicken sie Effi Geld (Vgl.1;S.253), wollen sie aber nicht bei sich aufnehmen (Vgl.1;S.255), da sie sich zu Effis Tun vor aller Welt bekennen müssten. Als Rummschüttels Bitte kommt, Effi doch wieder auf Hohen-Cremmen aufzunehmen, überlegen Luise und Briest nicht lange und holen sie zu sich (Vgl.1; S.277). Nach Effis Tod fragen sich die beiden jedoch, ,,[ ...] ob [sie] nicht doch schuld sind" (Z.1;S.295). Effis Eltern wollten nur das beste für sie, doch das Beste ist nicht immer das richtige, doch sie handeln der Zeit gemäß.

Instetten ist 38 Jahre alt (Vgl.1;S.12) und Landrat im Kessiner Kreis (Vgl.1;S.13). Er wird im Text als ,,schöner Mann" (Vgl.1;S.167) beschrieben. Da er ein Mann von Prinzipien und Grundsätzen ist (Vgl.1;S.35) und da Männer in Preußen sehr hart erzogen wurden, erlaubt er sich nicht, Gefühle zu zeigen, obwohl er Effi wirklich liebt (Vgl.1;S.235). Er verwirklicht schon mit der Hochzeitsreise seinen eigenen Traum und fragt Effi nicht nach ihrer Meinung. Effi ist Instetten nicht gleichgestellt, da sie nicht mitentscheiden darf (Vgl.1;S.79) und wo Gespräche in einer Beziehung stattfinden sollten, sind es nur belanglose Plaudereien. Da er sehr mit seiner Karriere beschäftigt ist, kümmert er sich nicht besonders um Effi und ihre Bedürfnisse. Um Effi an sich zu binden, erzählt er ihr Spukgeschichten, eine Art erzieherisches Mittel, wie Crampas auf Seite 131 ,,Aber er hat eine Vorliebe, uns Spukgeschichten zu erzählen." und auf S.133 ,,[...] er operiert nämlich immer erzieherisch [...]."bestätigt. Instetten sagt Effi über Crampas, ,,Er [wäre] ein Mann der Rücksichtslosigkeiten und [hätte] so seine Ansichten über junge Frauen."(Z.1;S.163) um Effi vor ihm zu warnen, da er Crampas schon von früher kennt (Vgl.1;S.163). Er macht ihr auf Seite 164 klar, dass er sie nicht gerne mit ihm sieht, doch Effi nimmt ihn nicht sehr ernst. Instetten wird bei einigen Aussagen Effis mißtrauisch, z.B. auf Seite 172 als sie erfährt, dass Crampas nach Stettin berufen wurde ,,Es ist recht gut so, [...] daß er fort ist. Er sagt immer dasselbe.

Wenn er wieder da ist, wird er wenigstens vorübergehend was Neues zu sagen haben." oder auf Seite 182 bei ihrem Ausruf ,,Gott sei Dank!", doch er sucht sich immer Erklärungen dafür und versucht darüber hinweg zu sehen (Vgl.1;S.183). Doch als er von der Affäre Effis mit Crampas erfährt, ist er gekränkt und fühlt sich hintergangen (Vgl.1;S.235), jedoch ,,[...] [ ist er ] ohne jedes Gefühl von Haß oder gar Durst nach Rache." (Z.1;S.235). Wegen der Gesellschaft kann er Effi und Crampas nicht verzeihen, obwohl er dazu geneigt ist. Er muss das Geschehene aus der Welt schaffen (Vgl.1;S.235/236). Nachdem Crampas tot ist, denkt Instetten noch mal über das Duell und den letzten Blick Crampas nach und zweifelt an seinem Tun. Er hat Crampas, Effis und sein Leben damit zerstört, doch die Gesellschaft will es so und deshalb ist es richtig. Instetten erscheint mir durch die Vernachlässigung und des Duells unsympathisch, aber er tut mir auch leid, weil er sich so von der Gesellschaft unterdrücken lässt.

Major von Crampas ist 44 Jahre alt und als ,,Damenmann" bekannt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist der neue Landwehrbezirkskommandeur von Kessin und Effi bezeichnet ihn als ,,den Trost- und Rettungsbringer" für ihren gesellschaftlichen Notstand (Vgl.1;S.104/105) und beschreibt ihn als kluger Mann, welterfahren und humoristisch (Vgl.1;S.142). Da er ein ,,Damenmann" ist, interessiert er sich auch für die junge Effi. Er macht einige Annäherungsversuche, auf die Effi zwar verlegen, aber doch eingeht (Vgl.1;S.137/162). Als Effi sich den Winter über sich vor ihm zurückzieht, weiß er nicht genau warum, doch ,,[...] war [er] klug und Frauenkenner genug, um den natürlichen Entwicklungsgang, den er nach seinen Erfahrungen nur zu gut kannte, nicht zu stören." (Z.1;S.145). Er hat nie vorgehabt seine Frau zu verlassen und mit Effi wegzugehen. Als Effi in den Briefen einmal von ,,Flucht" spricht, lehnt er das strikt ab mit der Begründung, er könne seine Frau nicht allein lassen (Vgl.1;S.233). Doch wahrscheinlich denkt er auch nur daran, dass er von der Gesellschaft ausgeschlossen werden würde, wenn er mit Effi fort geht. Er weiß, was die Affäre mit Effi nach sich ziehen kann, da er schon mal ein Duell gehabt hat (Vgl.1; S.105), in seinem Fall den Tod.

Die Person Crampas ist jedoch austauschbar, da sie nur eine Leerstelle in Effis Leben ausfüllt. Jeder, der Effi Zuwendung und Liebe entgegenbringt, hätte diese Leerstellen ausfüllen können.

5. Schlusswort

So wie fast alle Romane Fontanes basiert auch ,,Effi Briest" auf einer wahren Begebenheit, die sich 1886 in Preußen ereignete. Durch das Ende der Geschichte, ein Duell, wurde sie öffentlich bekannt. Daran beteiligt waren Rittmeister Armand von Ardenne, seine Frau Elisabeth (Else) und der Amtsrichter Emil Hartwich. Fontane änderte einige Dinge, z.B. war der Altersunterschied zwischen Armand und Else nicht so groß, Else von Ardenne lebte noch lange weiter und sie durfte die Kinder sehen, einerseits aus künstlerischen Gründen und andererseits um die Ardennes nicht bloßzustellen (Vgl.1). Diese Geschichte verarbeitete ebenfalls Fontanes Kollege Friedrich Spielhagen zu einem Roman mit dem Titel ,,Zum Zeitvertreib". Zum Abschluss muss noch gesagt werden, dass man an Hand eines einzelnen Romans natürlich nicht die Menschen einer ganzen Epoche beurteilen kann. Die Figuren in ,,Effi Briest" lassen alles mit sich geschehen, ohne sich zu wehren. Die Gesellschaft mit ihren Vorstellungen von Moral beherrscht sie.

Meiner Meinung nach ist es ein sehr gelungenes und gutes Buch und da es sehr erfolgreich ist, stehe ich mit dieser Meinung wohl auch nicht alleine. Doch möchte ich gerne auch noch ,,Zum Zeitvertreib" von Friedrich Spielhagen lesen, um zu sehen, wie er die Geschichte verarbeitet hat. Aber mit diesem Buch hat Fontane meine Sympathie gewonnen, da ich mich vorher nicht mit ihm befasst habe.

6. Literaturverzeichnis

6.1. Werk:

Effi Briest von Theodor Fontane; Werke und SchriftenBd.17; Hrsg. Walter und Helmuth Nürnberger; 18. Aufl. 1992; Ullstein-Buch; Nr.44524

6.2. Sekundärliteratur

- 1. s. Werk/ Anhang des Werks
- 2. Http://www.xlibris.de/Autoren/Fontane/FoBio.htm
- 3. 1.Theodor Fontane ,,Meine Kinderjahre", Kapitel 13

13 von 13 Seiten

Details

Titel
Fontane, Theodor - Effi Briest
Note
2
Autor
Jahr
2000
Seiten
13
Katalognummer
V96570
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fontane, Theodor, Effi, Briest, Thema Effi Briest
Arbeit zitieren
Felicitas Frenzel (Autor), 2000, Fontane, Theodor - Effi Briest, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96570

Kommentare

  • Gast am 12.8.2000

    Theodor Fontane.

    Einfach klasse!

  • Gast am 9.10.2000

    Gelungen!.

    Sehr ausführlich, das finde ich gut!
    Gute Zitateinbindungen im Interpretationsteil!

  • Gast am 22.4.2001

    gut,aber....

    umfangreich, informativ, richtig,
    aber:teilweise etwas unsachlich und unseriös verfasst,insbesondere die Schlußfolgerung, Fontanes Intention wäre wäre es gewesen, sich über die Thematik Ehebruch "lustig zu machen"
    und:Ehebruch als das zentrales Thema des Buches zu bezeichnen ist ebenfalls zweifelhaft

  • Gast am 28.5.2001

    Ganz ordentlich.......

    ....aber wie schon gesagt. Die Interpretation das Hauptanliegen des Werkes wäre der Ehebruch kann ich nicht so ganz zustimmen. Aber alles in allem recht informativ und ausführlich..

    cu

  • Gast am 9.9.2001

    "Effi Briest" Theodor Fontane.

    also, ich denk, dass das Referat ansich schon gut ist, nur wenn es wirklich eines sein soll, dann ist meiner meinung nach die Einleitung schon etwas zu ausführlich und ausserdem in Satzform geschrieben( dürfen wir an merinem gymnasium in der oberstufe nicht).die Inhaltsangabe finde ich als passend und eigentlich korrekt.

  • Gast am 23.10.2001

    Na ja.

    Es ist falsch, daß Theodor Fontane sich über die damaligen moralischen Verhältnisse lustig machen wollte. Er wollte viel mehr zeigen, dass Effi in diesem Roman viel mehr Zuneigung zugebracht wird als ihr eigentlich gebührt.

  • Gast am 4.11.2001

    Der Hammer! Thanks.

    Danke! Durch dein Referat bin ich gerettet! Ich soll bis morgen,dass ganze Buch lesen,aber durch deine Inhaltsangabe brauch ich das nicht mehr! Vielen herzlichen dank!!!!

  • Gast am 13.3.2002

    Zu Effi Briest Interpretation.

    mein kommentar wird wohl oberflächlich sein, da ich den Roman nicht vor mir liegen habe. Aber die Interpretation(Auf Hohen-Cremmen fühlt sich Effi immer wohl und die Schaukel taucht wieder auf (Vgl.1;S.118) und zeigt, dass sie innerlich noch immer ein Kind ist.) in der Interpretation ist nicht tragbar, da, wenn ich mich recht erinnere, Effi sich beim Schaukeln nicht mehr so fühlt wie früher... also doch erwachsen ist, zumindest jedoch nicht mehr das damalige Kind.
    Insgesamt ist die Interpretation zwar ausführlich, doch nicht zielgerichtet. Der Verfasser kommt zu keinem Schluß, keiner Intention des Romans auch nicht der allgemein akzeptierten feststellung, dass dieser Roman Kritik and der damaligen Gesellschaft übt!

  • Gast am 15.3.2002

    gut gelungen!.

    ich finde deinen bericht sehr gut geliungen, mach weiter so. Bis dann. Jade

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Titel: Fontane, Theodor - Effi Briest


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