Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht. Sitten und Sexus der Frau.


Seminararbeit, 2000

19 Seiten, Note: 1,0


Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BIOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN
2.1 DER PSYCHOANALYTISCHE GESICHTSPUNKT
2.2 DER HISTORISCHE MATERIALISMUS
2.3 GESCHICHTE UND MYTHOS

3. GELEBTE ERFAHRUNGEN

4. DER WEG DER BEFREIUNG

5. SCHLUß

6. LITERATURVERZEICHNIS

1. Einleitung

„Der schöne Gedanke einer menschlichen Kultur, die nicht nach Mann und Weib fragt, ist historisch nicht realisiert, der Glaube daran entstammt dem gleichen Gefühl, das in so vielen Sprachen für Mensch und Mann dasselbe Wort setzte.“1 Diese Aussage Simmels veranlaßte mich zum Nachdenken. Mein erster Gedanke war, wenn Mensch und Mann als eine Einheit gedacht werden, wo steht dann die Frau und welche Faktoren brachten eine solche Synonymie hervor? Diese Frage kann man mit Sicherheit nicht absolut beantworten, aber ich glaube, dass man durch eine Diskussion und Reflexion des Buches von Simone de Beauvoir „Das andere Geschlecht. Sitte und Sexus der Frau“ der Antwort ein bisschen näher kommen kann. Simone de Beauvoir versucht dem Leser eine selbständige Seins- und Wertbestimmung der Frau zu vermitteln, indem sie anhand jahrtausendlanger demütigender Traditionen und Benachteiligungen analysiert und beschreibt, wie es zu solch einer Abwertung des weiblichen Teils der Menschheit kommen konnte.

Sie versucht in ihrem ersten Buch sehr umfassend in bezug auf verschiedene historische und biologischen Tatsachen oder Gegebenheiten zu verifizieren, wie die weibliche Wirklichkeit dargestellt und konstituiert worden ist. Die objektiven Betrachtungen der erlebten Erfahrungen heben anschließend die Belastungen und Einschränkungen, mit denen die Frauen schon immer zu kämpfen hatten, noch stärker hervor. Am Ende versucht sie, anhand ihrer Analyse und den Erlebnisberichten, den Frauen einen geeigneten Weg aufzuzeigen, auf dem Sie vielleicht von den Fesseln gelöst werden und der Befreiung ein Stück weit näher kommen können. Ich werde nun in meiner folgenden Arbeit zuerst auf den ersten Teil des Buches eingehen, indem Simone de Beauvoir, aufgrund einer theoretischen Analyse, die Stellung der Frau zu ergründen versucht. Anschließend werde ich den zweiten, eher biographischen Teil des Buches behandeln, der dem Leser fast ausschließlich gelebte Erfahrungen vermittelt. Dieser Teil, der vom Standpunkt der Frau aus die Welt beschreibt, in der sie lebt, wird dem Leser die Schwierigkeiten näher bringen mit denen die Frau ein Leben lang zu kämpfen hat, wenn sie am menschlichen Mitsein teilnehmen möchte.

Am Ende werde ich nochmals in zusammengefaßter Form die Stellung der Frau beschreiben, um den von Simone de Beauvoir beschriebenen Weg der Befreiung verständlich darlegen zu können. Schließlich will ich ein Stück weit versuchen zu ergründen, ob es am Ende ihres aufgezeigten Weges eine menschliche Kultur geben kann, die nicht nach Mann und Weib fragt.

2. Biologische Voraussetzungen

Die biologischen Voraussetzungen sind Tatsachen, denen keine Frau entrinnen kann. Simone de Beauvoir versucht zu Beginn diese biologischen Gegebenheiten zu ergründen, um herauszufinden, wie sich die weibliche Wirklichkeit konstituierte und warum die Frau als das „Andere“ definiert worden ist. Damit wird dem Leser anhand von Beispielen klar werden, dass die biologischen Voraussetzungen zwar gegeben, doch sie allein nicht genügen werden, um die Stellung der Frau zu erfahren. In der Natur hat das Weibliche je nach Art und Gattung eine andere Funktion. Nicht immer dominiert das eine über das Andere, „vielmehr verbraucht die Gattung sie alle beide auf verschiedene Art“2 Eine Tatsache wird aber klar hervorgehoben, nämlich, dass bei den höheren Tieren (Säugetiere, Wirbeltiere) die individuellsten Formen des Lebens auftreten und sich der grundlegendste Schnitt in der Trennung der Geschlechter bei der Erhaltung und Erschaffung des Lebens vollzieht.3 Das Weibchen wird durch die Befruchtung im Innern sich selbst entfremdet. Es tritt zum Zeitpunkt der Befruchtung in den Zustand der Entfremdung, indem es während der gesamten Schwangerschaft gleichzeitig sich selbst und ein Anderes ist. Das Männchen dagegen macht sich nach der Zeugung wieder frei und bestätigt sich selbst.4 „Das Männchen findet immer vielfältigere Wege, seine Kräfte auszugeben, über die es frei verfügt; das Weibchen spürt umso stärker seine Gebundenheit; der Konflikt zwischen seinem eigenen Anspruch und dem der ihm innewohnenden Kräfte der Fortpflanzung zerrt an ihm.“5 Somit ist von allen Säugetieren die Frau diejenige, die sich am meisten selbst entfremdet und diese Entfremdung am leidenschaftlichsten während der oft kritischen Schwangerschaft, der Menopause, der Pubertätskrise, Krankheiten usw. verspürt.6

„Diese biologischen Voraussetzungen sind von größter Wichtigkeit. Sie spielen in der Geschichte der Frau eine beherrschende Rolle, sie sind ein wesentliches Element ihrer Situation: bei allen künftigen Betrachtungen werden wir uns darauf beziehen müssen. Denn da der Körper das Instrument ist, mit dem wir die Welt wahrnehmen, stellt sich die Welt ganz anders dar, je nachdem sie mit diesem oder jenem Körper wahrgenommen wird.(...) sie geben uns wenigstens einen Schlüssel für das Verständnis der Frau. Was wir aber ablehnen, ist die Idee, daß sie an sich ein unausweichliches Geschick darstellen. Sie genügen nicht, um eine Hierarchie der Geschlechter zu begründen; sie erklären nicht, weshalb die Frau die Andere ist; sie verdammen sie nicht dazu, für immer diese untergeordnete Rolle zu spielen.“7

2.1 Der psychoanalytische Gesichtspunkt

Die Psychoanalyse ist zwar ein Bestandteil, welchen man nicht außen vor lassen kann, doch auch sie trägt nur einen gewissen Teil dazu bei, um die Stellung der Frau näher beleuchten zu können. Freud bezieht, bei seiner Analyse zur Bestimmung der Frau, nur die Muster des Mannes mit ein, so Simone de Beauvoir. Denn in konstanter Weise sei die Libido des Mannes, und die der Frau, im wesentlichen eher männlich. Die weibliche Libido gibt es bei Freud nicht, doch er erkannte einen wesentlichen Unterschied bei beiden an, nämlich, dass sich die männliche Erotik allein im Penis lokalisiert, während es bei der Frau zwei sich unterscheidende erotische Systeme gibt. Bei der Frau entwickelt sich im infantilen Stadium das erotische System der Klitoris und in der pubertären Phase das vaginale. Da die Frau im Gegensatz zum Manne zwei Genitaletappen durchschreiten muss, besteht für die Frau natürlich die Gefahr, in der infantilen Phase steckenzubleiben und folglich Neurosen zu entwickeln. Freud spricht bei der Frau von einem Elektrakomplex8 und einem Kastrationskomplex9, die sich gegenseitig verstärken. Die Reaktion auf den Kastrationskomplex spiegelt sich meist in der völligen Ablehnung der Weiblichkeit wieder. Das Mädchen, wird dann eigensinnig nach dem Penis verlangen, um sich so mit dem Vater identifizieren zu können. Dies wiederum führt dazu, dass sie im klitoralen Stadium steckenbleibt und sich deshalb der Homosexualität zuwendet oder frigide wird. Nach Freud, ist die Sexualentwicklung bei der Frau um einiges komplexer als die des Mannes. Weil bei Freud im wesentlichen nur das männliche Modell zugrunde liegt und er in der Frau eben nur den vertümmelten Mann sieht, geht er davon aus, dass alle Verhaltensweisen durch den Trieb und das Lustprinzip zu erklären sind. Auf Grund dessen stützt sich Simone de Beauvoir bei ihrer Analyse noch auf Adler. Denn bei ihm steht die Gesamtpersönlichkeit im Vordergrund. An Stelle des Triebes, setzt er Leitbilder, die Finalität und einen Plan ein. Das Sexuelle besitzt bei ihm nur noch einen symbolischen Charakter, da er der Intelligenz einen viel höheren Stellenwert zuweisst. Bei Adler verfällt das menschliche Drama in drei Momente, das heißt, es gibt bei jedem Individuum einen Machtwillen, der von einem Minderwertigkeitskomplex begleitet wird. Der dadurch entstehende Konflikt bewirkt, den Wunsch des Individuums, der Wirklichkeit zu entrinnen. Folglich setzt das Individuum eine Distanz zwischen sich und der Gemeinschaft, der es entrinnen will, und entwickelt Neurosen. Bei der Frau spiegelt sich der Minderwertigkeitskomplex in Form einer ablehnenden Weiblichkeit wieder und dafür schämt sie sich. Durch die Stellung beim Coitus erfährt sie eine erneute Demütigung und reagiert mit einem männlichen Protest, das heißt, entweder vermännlicht sie sich oder sie kämpft mit den Waffen der Frau. Erst durch eine Geburt kann die Frau ein Gegengewicht zum Penis finden.10 Simone de Beauvoir dagegen stellt fest, „(...) das Seelenleben ist kein Mosaik; es ist etwas Ganzes in jedem seiner Augenblicke, und diese Einheit muß man achten. Das aber ist nur möglich, wenn man in den disparaten Tatsachen die ursprüngliche Intentionalität der Existenz erkennt.“11 „Man zeigt uns die Frau als ein zwischen zwei Arten der Entfremdung hin- und hergeworfenes Wesen; offenbar muß sie Schiffbruch erleiden, wenn sie den Mann spielen will; aber auch eine Frau zu spielen ist Verblendung für sie: eine Frau sein, würde heißen, ein Objekt, das Andere zu sein; das Andere aber bleibt doch immer Subjekt, auch wenn es abdanken muß. Das wahre Problem der Frau aber besteht darin, daß sie der Flucht entsagen und sich als Transzendenz erfüllen muß: dann muß man sehen, welche Möglichkeiten das, was man die männliche und die weibliche Haltung nennt, ihr eröffnet: (...).“12

2.2 Der historische Materialismus

Der historischen Materialismus versucht, anhand den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhänge, die Stellung der Frau zu definieren. Engels verfolgt in seiner Schrift „Der Ursprung der Familie“ die Geschichte der Frau zurück. Er behauptet, dass durch das Entstehen des Privateigentums, der Mann auch Eigentümer der Frau wurde und diese Tatsache auch die weltgeschichtliche Niederlage des weiblichen Geschlechtes bedeutete. Doch selbst Engels war nicht in der Lage zu ergründen, warum es dazu gekommen war. Weil der historische Materialismus eben Tatsachen als gegeben ansieht, vermag er sie nicht zu erklären und darin liegt seine Schwäche, so Simone de Beauvoir. Engels hat zwar erkannt, dass die Muskelschwäche der Frau nur in Verbindung mit dem Werkzeug konkrete Formen annimmt, dies aber die Arbeitskraft der Frau nur aus einer bestimmten Perspektive beleuchtet. Die Bedeutung der Arbeitskraft für die Stellung der Frau wird somit nur subjektiv in einer Richtung beleuchtet und ist damit nicht mehr haltbar.13 „Die Frau ist nicht erst durch das Bronzewerkzeug geschaffen worden, und die Maschine genügt auch nicht, um sie zu zerstören.“14 Auch Engels These, von der er übrigens selbst nicht überzeugt war, dass der Gegensatz der Geschlechter nur auf den Klassenkonflikt beruht, ist nicht haltbar. Denn die biologische Begebenheiten begründen keine Klassenteilung. Man kann die Frau auch nicht allein als Arbeiterin betrachten und die Funktion der Fortpflanzung ganz außen vor lassen, weil es in der Geschichte Epochen gab, so Simone de Beauvoir, wo es nützlicher war Kinder zu gebären, als die Feldarbeit zu verrichten.15 Bei der Aufgabe, die Frau zu entdecken, sind gewisse Beiträge aus den oben aufgeführten Bereichen zwar nützlich, doch, „Der Wert der Muskelkraft, des Phallus, des Werkzeugs kann sich nur in einer Welt der Werte herausbilden; er wird durch den grundsätzlichen Entwurf des Existierenden bestimmt, der sich im Sein transzendiert.“16

2.3 Geschichte und Mythos

Simone de Beauvoir versucht weiter, über einige historische Fakten einen neuen Mosaikstein zur Beantwortung der Frage, wie die weibliche Wirklichkeit dargestellt und konstituiert worden ist, hinzuzufügen. Sie analysiert die Stellung der Frau bei den primitiven Nomadenvölkern bis hin zur Gegenwart. Selbst die verschiedenen politische Regime, unter denen die Frauen lebten, bezog sie mit ein, denn jedes politische Regime, ob es das amerikanische, sowjetische oder das deutsche, ist hat seine eigene Historie zur Stellung der Frau. Doch egal aus welcher Sicht Simone de Beauvoir die Stellung der Frau zu ergründen versucht, so stellt sie fest: „ Diese Welt hat immer den Männern gehört,(...)“17. Dieser Satz, der zu Beginn des Geschichtskapitels steht, besagt alles. Doch Simone de Beauvoir versucht nachfolgend, über die Existenzphilosophie, die vorgeschichtlichen und ethnologischen Gegebenheiten, zu begreifen, wie dieses Hierarchiegebilde zustande kommen konnte. An dieser Stelle werde ich einige Zitate von Simone de Beauvoir und die wichtigsten Erkenntnisse dieser Diskussion aufführen, um mich in gekürzter Form auf das Wesentliche beschränken zu können. Schon bei den primitiven Nomadenvölkern steht die Frau mehr in der Abhängigkeit der Art als der Mann.18 „Die Perspektive der Existenz hat uns also das Verständnis dafür ermöglicht, wie durch die biologische und wirtschaftliche Situation der primitiven Gesellschaften die Vorrangstellung des Mannes zustande gekommen ist. Die Frau steht mehr als der Mann in Abhängigkeit von der Art; die Menschheit aber hat immer versucht, sich ihrem spezifischen Geschick zu entziehen; durch die Erfindung des Werkzeugs, die Sorge für den Lebensunterhalt ist der Mann Tätigkeit und Entwurf geworden, während die Frau durch die Mutterschaft an ihren Körper gebunden blieb wie das Tier.“19 Der Mensch, so Simone de Beauvoir, denkt sich niemals ohne das Andere zu denken, doch wenn man behauptet, daß die Frau das Andere sei, so besteht keine Beziehung von Gleich zu Gleich.20 „In dem Maße, wie man die Frau als das absolut Andere, d.h. - ungeachtet ihrer magischen Kräfte - das Unwesentliche betrachtet, ist es ganz unmöglich, sie als ein anderes Subjekt anzusehen.“21 Der Mann nahm die Frau nie auf seine Stufe auf, sondern sie behielt für seine Wahrnehmung die Dimension des Anderen und deshalb wurde der Mann zu ihrem Unterdrücker. Das Aufkommen des Privateigentums, das römische Recht indem die Frau im Widerstreit zwischen Familie und Staat standen und die christliche Ideologie vermitteln, daß die Stellung der Frau auch im Mittelalter sehr ungünstig war.22

„Der hl. Thomas ist dieser Tradition noch treu, wenn er die Frau als ein « zufälliges« und unvollkommenes Wesen bezeichnet, als etwas wie einen verfehlten Mann.“23 „Der Einfluß des römischen Rechts mit seiner tiefen Mißachtung der Frauen setzt sich nun machtvoll durch; (...)“.24 Obwohl sich in der Neuzeit öfters einiges an der Lage der Frau geändert hat und einige Frauen unter anderem Christine de Pisan, Mary Wollstonecraft sich gegen die Härte des Schicksals auflehnten, so stellt Simone de Beauvoir doch fest, daß die gesamte Geschichte der Frau von den Männern gemacht wurde.25

Nicht minder aufschlussreich sind die vielseitigen Mythen und die Einstellungen französischer und englischer Schriftsteller zur Stellung der Frau, die Simone de Beauvoir dem Leser umfassend näher bringt. Die Niederkunft war bei primitiven Völkern stets von Tabus umgeben. Es wurden den Wöchnerinnen per Gesetz Reinigungsriten vorgeschrieben, die Plazenta wurde verbrannt oder ins Meer geworfen und während der Regel wurden die Frauen eingesperrt. Während der Zeit der Regel darf sie keiner berühren nicht einmal sie sich selbst.26 „Seit dem Aufkommen des Vaterrechts aber hat man dem fragwürdigen Ausfluß aus den weiblichen Sexualorganen nur noch unheilvolle Kräfte zugeschrieben.“27 Auch für die Schriftsteller, die Simone de Beauvoir anführt, ist die ideale Frau immer nur die, die in allem Wesentlichen das Andere verkörpert. Sie definieren die Frau rein subjektiv und erwarten von der Frau einzig und allein für das Andere zu leben.28 Dieses oben angeführte und mit zahlreichen Beispielen untermauerte, schwere Erbe der Frau in der Vergangenheit, wirkt weiter und für die Frau wird es schwer werden, sich eine neue Zukunft zu schaffen. „MAN kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es“.29 Mit dieser Aussage beginnt Simone de Beauvoir den zweiten Teil ihres Buches. Dieser Teil, der sich auf erlebte Erfahrungen von Frauen bezieht, zeigt und vermittelt dem Leser und besonders der Frau auf existentielle Art und Weise, mit welchen Schwierigkeiten eine Frau von Kindheit an zu kämpfen hat.

3. Gelebte Erfahrungen

Da ich nicht auf alle Stationen und Aspekte eingehen kann, weil es den Umfang meiner Arbeit sprengen würde, werde ich auch bei diesem Teil des Buches, wie auch oben schon, nur auf einzelne Erkenntnisse eingehen.

Das Geschehnis der Geburt und der Entwöhnung verläuft bei beiden Geschlechtern gleich, doch schon nach einem halben Jahr, also in dem Augenblick, wo das Kind sich im Spiegel erkennt, beginnt es seiner Identität bewusst zu werden. Indem es der Mutterbrust weggenommen wird, wird dem Säugling seine Beziehung zum Anderen vermittelt. Bei dieser Entwöhnung entsteht eine Angst der Verlassenheit. Je älter das Kind wird, desto mehr erfährt es die männliche Überlegenheit. Zuerst wird es diese Rangordnung innerhalb der Familie erfahren.30 „Nach und nach versteht sie sie. Wenn die Autorität des Vaters auch nicht von solcher Art ist, daß sie sich täglich fühlbar macht, so gibt sie doch den Ausschlag. Sie erhält nur um so mehr Nachdruck, als sie sich nicht übertrieben bemerkbar macht. Selbst wenn die Mutter tatsächlich im Hause herrscht, ist sie im allgemeinen geschickt genug, den Willen des Vaters herauszustellen. In wichtigen Augenblicken verlangt, belohnt oder bestraft sie in seinem Namen, durch ihn.“31 Dies alles trägt zu Bestätigung der Rangordnung bei. Alles was ein kleines Mädchen erfährt sei es durch Märchen, Lieder, geschichtliche oder literarische Werke beinhaltet eine Verherrlichung des Mannes. In jedem Märchen sei es Aschenbrödel, Dornröschen oder Schneewittchen, sitzen die Frauen immer irgendwo gefangen und warten auf ihren Prinz, der sie als großer Abenteuerer durch Kampf und Wagnis aus dem Gefängnis befreien wird.32 „Mag es sich um Gott oder um einen Mann handeln, das kleine Mädchen lernt, daß sie allmächtig wird, wenn sie sich zur tiefsten Erniedrigung versteht.“33 Durch das Einsetzen der Regel verschlimmert sich noch der Zustand und das junge Mädchen erfährt eine weitere Demütigung. Während der Pubertät wird dem weiblichen Geschlecht bewusst, dass ihre Zukunft ihr einen gänzlich anderen Weg vorgibt, als dem des männlichen Geschlechts. Der Junge kämpft zwar zu Beginn der Pubertät auch mit gewissen Schwierigkeiten, doch allmählich freut er sich über die Manneswürde und die Freiheit. Das Mädchen dagegen erfährt ihre Grenzen. Der Penis stellt im sozialen Zusammenhang einen Sonderwert dar, die Menstruation einen Fluch.34 „Die meisten klären ihr Kind nicht hinreichend auf, und dieses bleibt dann voll Angst gegenüber dem neuen Zustand, den die erste Menstruation einleitet. Sie fragt sich, ob die Zukunft ihr noch weitere schmerzhafte Überraschungen bereithält.“35 In der Jugendzeit erlernt sie die weitere Zurückhaltung, und wird regelrecht zur Selbstbeherrschung genötigt. Damit verliert sie ihre ursprüngliche Lebensfreude und dies führt in gewisser Weise zur Selbstaufgabe.36 „Wenn ich mich aber nur als Andere vollenden kann, wie werde ich auf mein Ich verzichten?“37 Da sie sich während dieser Zeit in einem ambivalenten Zustand der kindlichen Unabhängigkeit und der weibliche Unterwerfung befindet, muss sie mit diesem Zwiespalt leben und versuchen mit ihm umzugehen.38 Die Jugendliche muss so tun, als sei sie Objekt, aber nicht nur ein unscheinbares, sondern ein kostbares Objekt. Sie verleugnet ihre Transzendenz und ahmt die Immanenz nach. Durch das Auftragen von Schminke das ersetzen einer falschen Haartracht und die zur Schau stellende aufgepuschte Brust beginnt sie sich selbst zu verleugnen.39 „Der Körper lebt nicht mehr er wartet. Alle Gesten und jedes Lächeln werden zu einem Anruf. Waffenlos, ergebungsvoll ist das junge Mädchen nichts weiter als eine dargebotene Blume, eine Frucht zum Pflücken.“40 An dieser Stelle möchte ich ein Gedicht Goethes einfügen, welches genau diese Situation widerspiegelt und das die Feststellung Simone de Beauvoir nur noch deutlicher bestätigt.

„Sah ein Knab’ ein Rößlein stehn Röslein auf der Heiden, War so jung und morgenschön, Lief er schnell, es nah zu sehn, Sah’s mit vielen Freuden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.

Knabe sprach: Ich breche dich, Röslein auf der Heiden! Röslein sprach: Ich steche dich, Daß du ewig denkst an mich, Und ich will’s nicht leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.

Und der wilde Knabe brach ’s Röslein auf der Heiden; Röslein wehret sich und stach, Half ihr doch kein Weh und Ach, Mußt’s eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden.“41

Die Ehe ordnet normalerweise die Frau dem Manne unter, sie erfüllt eine soziale und erotische Funktion. Die Haltung des Mannes gegenüber der Frau wird zwitterhaftig. Er wird zum Halbgott, der dazu bestimmt ist, den Vater zu ersetzen. Im Schatten des Beschützers, Vormundes und Versorgers soll sich seine Frau entfalten. Die Frau setzt sich zwar manchmal zur Wehr, meistens aber findet sie sich mit der Bevormundung ab, sei es durch Schüchternheit, Bequemlichkeit oder Ungeschick. Diese Situation ermuntert geradezu den Mann zur launenhaften Herrschsucht. Die Herrschsucht steckt jedoch in jedem Menschen, doch diese Tyrannei wird weiter gepflegt, gerade weil gewöhnlich im Verlauf der Sozialisation das Kind der Mutter und die Frau dem Manne ausgeliefert wird. Die Frau übernimmt oft die Opferrolle und unterwirft sich aus masochistischer Willfähigkeit. Doch auch wenn die Frau die Herrschaft des Mannes ablehnt, so möchte sie ihn doch behalten.42 „Das Eheleben nimmt je nachdem verschiedene Gestalten an. Aber für eine Menge Frauen spielt sich der Tagesablauf etwa in der selben Weise ab. Morgens verläßt der Mann seine Frau in ziemlicher Eile. Mit Vergnügen hört sie hinter ihm die Tür zuschlagen. Sie findet sich gern frei, ohne Bevormundung, als Alleinherrscher im Haus. Die Kinder gehen ihrerseits in die Schule.(...) Sie führt ihre Kleinsten in die öffentlichen Anlagen und strickt oder näht, während sie sie beaufsichtigt. (...) Ihre Hände arbeiten ihr Kopf bleibt unbeschädigt. Sie kaut ihre Sorgen wieder. Sie schmiedet Pläne, träumt, langweilt sich. Keine ihrer Beschäftigungen nimmt sie in Anspruch. (...) Sie wartet immer dringender auf ihren Mann.(...) Das Essen und der anschließende Abend gehen irgendwie in schlechter Laune hin. (...) Die Frau muß sich irgendwie mit einer Situation abfinden, der sie nicht entgehen kann.“43

Ihr physiologische Schicksal vollendet die Frau dann in der Mutterschaft. Die Frau durchläuft im Hinblick auf die Mutterschaft, während ihrer Kindheit und Jugend verschiedenen Phasen. Als Kind spielt sie noch gerne mit Puppen und genießt das Besitzen und Beherrschen, doch während der Jugendjahre empfindet die Frau eine Schwangerschaft als Bedrohung oder sie lehnt sie völlig ab.44 „Gewisse Frauen haben ihr ganzes Leben lang den Wunsch, Kinder unter sich zu haben, sie legen jedoch die Scheu vor der biologischen Arbeit, sie zur Welt zu bringen, nicht ab.45 Die Sinngebung der Schwangerschaft ist für die Frau doppeldeutig, denn selbst wenn die Frau sich wirklich ein Kind wünscht, lehnt ihr Körper eine Schwangerschaft zunächst ab. Erbrechen, Heißhunger, Appetitlosigkeit und Ekel verdeutlichen die Zwiespältigkeit zwischen dem Wunsch, das heranwachsende Kind zu gebären oder es zu vernichten. Simone de Beauvoir führt etliche Beispiel auf, die diesen zwiespältigen Zustand der Frau während einer Schwangerschaft verdeutlichen. Und sie stellt fest, dass es keinen sogenannten „Mutter-Insinkt“ gibt. Doch wenn die Umstände nicht außerordentlich ungünstig sind, so empfindet die Frau im Kinde doch eine Bereicherung.46 Weiter behauptet Simone de Beauvoir, dass die Ehe ein unmittelbares Gegenstück zur Prostitution darstellt. Der sexuelle Akt ist in der Ehe sowie bei der Prostitution eine Dienstleistung, nur mit dem einen Unterschied, in der Ehe verpflichtet sich die Frau nur einem Mann, dagegen lässt sich die Prostituierte von mehreren Männern unterhalten.

Selbst im Alter erfährt die Frau keine Bestätigung, sie wird sehr früh aufs Altenteil gesetzt und verbringt ihre Zeit mit Routineangelegenheiten. Als manisch übertriebene Hausfrau flüchtet sie immer mehr in die Abhängigkeit. Auch wenn sie aus der Erfahrung gelernt hat, die Täuschungen und Lügen des Lebens zu erkennen, wird sie trotzdem nicht die Wahrheit erkennen. Die Weisheit der Frau bleibt immer negativ.47 „(...) Sie ist nur Ablehnung, Anklage, Weigerung. Sie ist steril. In ihrem Denken wie in ihrem Handeln ist die höchste Form der Freiheit, welche die Frau als Schmarotzerin kennenlernen kann, die stoische Herausforderung oder die skeptische Ironie. In keinem Alter ihres Lebens gelingt es ihr, gleichzeitig sich auszuwirken und unabhängig zu sein.“48

4. Der Weg der Befreiung

„Jede Unterdrückung schafft einen Kriegszustand. Unser Fall hier bildet keine Ausnahme. Der Existierende, den man als unwesentlich betrachtet, muß unfehlbar seine Selbstherrlichkeit wiederherstellen wollen. (...) Statt sich gegenseitig anzuerkennen, will jede Freiheit die andere beherrschen.“49

Der Weg der Befreiung wird steinig. Die Gestalt der Welt, die von Männern geprägt wurde, gehört immer noch den Männern und sie hat sich nicht verändert. Auch wenn sich die Frau wirtschaftlich unabhängig macht, wird sie sich nicht in der gleichen Situation befinden, wie der Mann. Die sittliche, psychologische, physiologische und soziale Situationen sind gänzlich anders als die des Mannes. Aus Angst vor einer Verstümmelung möchte gerade die emanzipierte Frau die weiblichen Rolle nicht annehmen. Doch wenn sie sich dem Geschlecht verschließt bewirkt es dasselbe.50 „Der Mann ist als Mensch ein Geschlechtswesen. Die Frau ist nur dann ein vollständiges, dem Mann gleichwertiges Individuum, wenn sie auch als Mensch ein Geschlechtswesen ist.“51 Auch wenn sich die Frau vernachlässigt, um möglichst neutral zu wirken, steht sie im Abseits. Der Gedanke einen Ausweg in der Neutralität zu finden ist gänzlich falsch, denn gerade die Mode, die künstlich festgelegt ist, zwingt sich der Frau von außen her auf. Sie kann sich nicht dagegen stellen. Die Frau wird sich sexuell und sozial entwerten, wenn sie sich nicht versucht anzupassen. In unserer Gesellschaft bestehen Werturteile, die niemand ausklammern kann.52 „Auf ihr Frauentum verzichten, heißt auf einen Teil ihres Menschentums verzichten“.53 Der Kampfstil hat sich verändert die Frau versucht heute nicht mehr den Mann in ihr Gefängnis zu locken, sondern sie versucht auszubrechen um selbst zur Transzendenz zu gelangen. Dadurch entsteht natürlich eine andere Konfliktsituation. Denn der Mann entlässt die Frau nicht gerne, weil er der Überlegene bleiben möchte. Der Mann will sich seiner Gattin ein Denkmal errichten, dadurch wird er jedoch selbst zum Sklave.54 „(...)Was für eine Arbeit ist es doch, ein Bild aufzustellen, in dem er immer in Gefahr ist! (...) Der Mann wird von der Sorge aufgezehrt, sich männlich, wichtig, überlegen zu erweisen.“55 Dieser Abgrund, den die Frau vom Manne trennt, und die Unterdrückung, die sie im Leben erfährt, ist vom ersten Tage ihres Lebens an bewusst geschaffen worden. Wenn ein Mädchen von Geburt an mit den gleichen Maßstäben erzogen werden würde, die gleichen Spiele spielen dürfte und die Mutter die gleiche materielle und moralische Verantwortung übernehmen könnte, wie der Mann, dann würde das Mädchen eine mann-weibliche Welt empfinden und keine männliche. Selbstverständlich kann keine noch so tolerante Erziehung alle Schwierigkeiten aus der Welt schaffen, doch könnten damit etliche unnötige Schwierigkeiten unterbunden werden. Die Frau ist nicht Opfer ihres Schicksals und auch nicht dazu verurteilt aufgrund ihrer Ovarien ein ewiges Leben in Unterdrückung zu verbringen.56 Diese Auseinandersetzung wird sich in dem Moment einstellen in dem sich Mann und Frau als ihresgleichen anerkennen.57 “In Wirklichkeit ist der Mann wie die Frau ein Körper, somit eine Passivität, ein Spielzeug seiner Hormone und der Gattung, eine unruhige Beute seines Begehrens.

(...) Sie erleben, jedes auf seine Weise, die seltsame Zwiespältigkeit der zum Leib gewordenen Existenz. In jenen Kämpfen, in denen sie glaubten, einander die Stirne zu bieten, kämpft jedes gegen sich selbst, verlegt es in seinen Partner den Teil seiner selbst, den es verschmäht.(...) Wenn jedoch alle beide sie in hellsichtiger Bescheidenheit, dem Korrelat eines authentischen Stolzes, auf sich nähmen, würden sie sich als ihresgleichen erkennen und das erotische Drama in Freundschaft erleben. ( ...) Und ihre Freiheit kann zu gleichem Ruhm führen. Wenn sie sie zu kosten verständen, fühlen sie sich nicht mehr versucht, sich um trügerische Vorrechte zu streiten. Und dann könnte die Brüderlichkeit zwischen ihnen entstehen.“58

5. Schluß

Simone de Beauvoirs Werk bietet, vor allem für den weiblichen Teil der Menschheit auf eine interessante und nachvollziehbare Art einen Einblick in die weibliche Wirklichkeit. Zu Beginn stellt sie die teils noch vorhandenen Fakten und Mythen vor, mit denen die Frau im Laufe ihrer historischen Vergangenheit zu kämpfen hatte. Sie erörtert die biologischen Voraussetzungen und Tatsachen, mit denen die Frau sich identifizieren muss. Aber nicht, um der Frau die lebenslange Unterdrückung verständlicher zu machen, sondern, um der Frau zu einer gewissen Akzeptanz ihrer Weiblichkeit zu verhelfen. Denn nur durch die Akzeptanz des Unveränderbaren kann eine Frau vom Zustand der Immanenz zur Transzendenz gelangen. Die erdrückende Lage der Frauen wird erst richtig ersichtlich, wenn man wie Simone de Beauvoir, in die Vergangenheit zurückblickt. Nicht nur die psychoanalytischen Geschichtspunkte und die Gesichtspunkte des historischen Materialismus lassen erkennen, dass immer nur vom Standpunkt des Mannes ausgegangen wird, auch Schriftsteller werden herangezogen, die mit ihren Werken auf authentische Art und Weise das auszudrücken vermögen, was in jedem Manne vor sich geht. Die Frau ist etwas Anderes und dieses Andere muss beherrscht und unterdrückt werden.

Die rein authentischen Erfahrungen von Frauen verifizieren mit beispielloser Gewichtigkeit, die oben angeführten Tatsachen. Auf subtile Art und Weise bringt Simone de Beauvoir dem Leser, anhand ihrer geschilderten Erfahrungswerte, die ohnmächtige Lage der Frauen gegenüber dem Manne zum Ausdruck. Es entsteht jedoch beim Lesen dieser Passagen nicht das Gefühl der Ausweglosigkeit, sondern man erlebt selbst. Dieses sich selbst erleben führt zu einer gewissen Transzendenz und die Frau stellt fest, dass nicht der Kampf und das Auflebenlassen der natürlichen Differenzierungen zwischen den Geschlechtern, sondern nur eine gleichberechtigte, geschwisterliche Freundschaft auf dem Niveau der Akzeptanz eine befreiende Wirkung für beide haben kann. Nur so kann eine menschliche Kultur entstehen, die nicht nach Mann und Weibe fragt.

5. Literaturverzeichnis

Beauvoir de, Simone (1951): Das andere Geschlecht. Sitten und Sexus der Frau. Stuttgart, Hamburg, München.

Simmel, Georg (1995): Aufsätze und Abhandlungen 1901-1908, Bd. 1, Frankfurt am Main.

Trunz, Erich (1993): Goethe Gedichte. Nördlingen.

[...]


1 Simmel (1995): S. 66

2 Beauvoir (1951): S. 35.

3 Vgl. Beauvoir (1951): S.36- 37.

4 Vgl. Beauvoir (1951): S. 38-39.

5 Beauvoir (1951): S. 40.

6 Vgl. Beauvoir (1951): S. 46.

7 Beauvoir (1951): S. 46.

8 Der Elektrakomplex bei der Frau ist in etwa gleichzustellen mit dem Ödipuskomplex beim Manne.

9 Der Kastrationskomplex: Hierbei bemerkt das Mädchen (ab ca. dem fünften Lebensjahr) den Unterschied der Geschlechter und regiert mit dem Kastrationskomplex auf das Fehlen des Penis.

10 Vgl. Beauvoir (1951): S. 51-55.

11 Beauvoir (1951). S. 56.

12 Beauvoir (1951): S. 61.

13 Vgl. Beauvoir (1951): S. 62-66.

14 Beauvoir (1951): S. 68.

15 Vgl. Beauvoir (1951): S. 66- 67.

16 Beauvoir (1951): S. 68.

17 Beauvoir (1951): S.69.

18 Vgl. Beauvoir (1951): S. 73.

19 Beauvoir (1951): S. 73.

20 Vgl. Beauvoir (1951): S. 77.

21 Beauvoir (1951): S. 77.

22 Vgl. Beauvoir (1951): S. 86-111.

23 Beauvoir (1951):S. 101.

24 Beauvoir (1951): S. 107.

25 Vgl. Beauvoir (1951): S. 142.

26 Vgl. Beauvoir (1951): S. 158-160.

27 Beauvoir (1951): S. 161.

28 Vgl. Beauvoir (1951): S. 251- 252.

29 Beauvoir (1951): S. 265.

30 Vgl. Beauvoir (1951): S 266-281.

31 Beauvoir (1951): S. 281.

32 Vgl. Beauvoir (1951): S. 282-285

33 Beauvoir (1951): S. 285.

34 Vgl. Beauvoir (1951): S. 304-305.

35 Beauvoir (1951): S. 302.

36 Vgl. Beauvoir (1951): S. 320.

37 Beauvoir (1951): S. 321.

38 Vgl. Beauvoir (1951): S. 321.

39 Vgl. Beauvoir (1951): S. 340.

40 Beauvoir (1951): S. 340.

41 Trunz (1993): S. 78.

42 Vgl. Beauvoir (1951): S. 444-452.

43 Beauvoir (1951): S. 460-461.

44 Vgl. Beauvoir (1951): S. 478-479.

45 Beauvoir (1951); S. 479.

46 Vgl. Beauvoir (1951): S. 494-495.

47 Vgl. Beauvoir (1951): S. 566-567.

48 Beauvoir (1951): S. 567.

49 Beauvoir (1951): S. 669.

50 Vgl. Beauvoir (1951): S. 640.

51 Beauvoir (1951): S. 640.

52 Vgl. Beauvoir (1951): S. 640.

53 Beauvoir (1951): S. 640.

54 Vgl. Beauvoir (1951): S. 669-671.

55 Beauvoir (1951): S. 671.

56 Vgl. Beauvoir (1951): S. 676-677.

57 Vgl. Beauvoir (1951): S. 670.

58 Beauvoir (1951): S. 678.

19 von 19 Seiten

Details

Titel
Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht. Sitten und Sexus der Frau.
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Veranstaltung
Seminarvorlesung: Zucht und Steuerung. Moderne Strategien der Lebensproduktion und ihre postmodernen Perspektiven.
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
19
Katalognummer
V96655
Dateigröße
369 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Simone, Beauvoir, Geschlecht, Sitten, Sexus, Frau, Seminarvorlesung, Zucht, Steuerung, Moderne, Strategien, Lebensproduktion, Perspektiven
Arbeit zitieren
Carola Feißt (Autor), 2000, Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht. Sitten und Sexus der Frau., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96655

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Simone de Beauvoir - Das andere Geschlecht. Sitten und Sexus der Frau.



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden