Verhalten - Handeln - Soziales Handeln - Soziale Beziehung


Seminararbeit, 2000

11 Seiten, Note: 2,3


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Inhaltsangabe

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen
2.1. Handeln
2.2. Soziales Handeln
2.3. Soziale Beziehung
2.4. Verhalten

3. Abgrenzung der Begriffe

4. Problematik der Unterscheidung

5. Zusammenfassung

1.Einleitung

„Soziologie (...) soll heißen: Eine Wissenschaft, welche soziales Handeln deutend verstehen und dadurch in seinem Ablauf und seinen Wirkungen ursächlich erklären will.“ (Weber 1972 [1921] , S.1)

Dieser vielzitierte Satz aus dem ersten Paragraphen des Buches ‚Wirtschaft und Gesellschaft‘ von Max Weber besagt eindeutig, womit sich die Soziologie beschäftigt: mit sozialem Handeln. Doch was ist soziales Handeln? Worin liegt der Unterschied zu ‚einfachem‘ Handeln, zu einem Verhalten oder einer sozialen Beziehung? Genau diese Fragen werden in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe Max Webers ‚Soziologischen Grundbegriffen‘ beantwortet. Der Jurist Weber versucht in eben diesen Grundbegriffen mit „pendantisch wirkender Ausdrucksweise zu formulieren, was jede empirische Soziologie meint, wenn sie von den gleichen Dingen spricht.“ (Weber 1972 [1921] , S.1) Weber definiert in kurzen Sätzen unter anderem die bereits oben genannten Begriffe ‚Handeln‘, ‚soziales Handeln‘ und ‚soziale Beziehung‘ und erläutert sie oft an einem Beispiel.

Über die Begriffsbestimmungen und -erläuterungen hinaus wird diese Arbeit die Problematik der Unterscheidung eben dieser Begriffe im ‚wirklichen Leben‘ verdeutlichen; dazu werden ausgewählte, ‚realistische‘ Fallbeispiele herangezogen, wie sie in unserer Gesellschaft täglich passieren. Diese Beispiele werden analysiert, damit festgestellt werden kann, um welche Art des Tuns es sich handelt. Dabei wird deutlich, welche Schwierigkeiten es beispielsweise bereiten kann, einem Handelnden einen subjektiv gemeinten Sinn nachzuweisen.

Abschließend folgt eine Zusammenfassung der gewonnenen Ergebnisse.

2. Begriffsbestimmungen

Im folgenden werden nun die vier zu behandelnden Begriffe erklärt. Dabei werden stets Webers Definitionen zu Hilfe genommen und an einem oder mehreren Beispielen verdeutlicht.

2.1.Handeln

„‘Handeln‘ soll (...) ein menschliches Verhalten (einerlei ob äußeres oder innerliches Tun, Unterlassen oder Dulden) heißen, wenn und insofern als der oder die Handelnden mit ihm einen subjektiven S i n n verbinden." (Weber 1972 [1921] , S.1; Hervorhebung durch Weber)

Um diese Definition zu verstehen, muß man den Begriff ‚subjektiv gemeinter Sinn‘ klären. Mit ihm verbindet Weber nicht einen objektiv richtigen Sinn, wie zum Beispiel die richtige Lösung einer mathematischen Gleichung, sondern eben den subjektiven, vom Handelnden Individuum ‚bestimmten‘ Sinn. Außerdem ist ‚Handeln‘ „ein tätiges Verhalten von Menschen, das sich auf Objekte richtet.“ (Bahrdt 1997, S.31) An einem Beispiel klargemacht:

Eine Studentin greift in ihre Handtasche, um ihr Handy herauszuholen.

Der Studentin erscheint es subjektiv richtig, in ihrer Tasche nach dem Objekt (dem Telefon) zu suchen; ‚sie hat sich etwas dabei gedacht‘.

2.2. Soziales Handeln

„‘Soziales‘ Handeln (...) soll ein solches Handeln heißen, welches seinem von dem oder den Handelnden gemeinten Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen wird und daran in seinem Ablauf orientiert ist.“ (Weber 1972 [1921] , S.1; Hervorhebung durch Weber)

Webers Definition unterscheidet sich von dem, was landläufig unter sozialem Verhalten verstanden wird, etwa wenn ein junger Mann einer alten Dame über die Straße hilft. In diesem Beispiel wird durchaus auch nach Weber Definition sozial gehandelt, doch beschränkt sich soziales Handeln nicht nur auf karitatives oder ‚gutgemeintes‘ Handeln. Eine Kriegserklärung erfüllt durchaus auch die Kriterien sozialen Handelns, wie sie Weber formuliert hat. Entscheidend ist, daß das Tun bewußt auf ein oder mehrere andere Menschen bezogen ist und auch dementsprechend abläuft; die Motivation für dieses Tun kann jeder nur denkbaren Art sein.

2.3. Soziale Beziehung

„Soziale ‚Beziehung‘ soll ein seinem Sinngehalt nach aufeinander gegenseitig eingestelltes und dadurch orientiertes Sichverhalten mehrerer heißen.“ (Weber 1972 [1921] , S.13; Hervorhebung durch Weber)

Soziale Beziehungen können unterschiedlichsten Inhalts sein: Freundschaft oder Feindschaft, Liebe oder Haß, und so weiter (vgl. Weber 1972 [1920] , S.13). Entscheidend ist, daß die in Beziehung stehenden Individuuen aufeinander bezogen handeln. Sie müssen sich nicht einmal persönlich kennen (zum Beispiel Geschäftspartner). Desweiteren ist von großer Bedeutung, daß „die Chance einer kontinuierlichen Wiederkehr“ (Weber 1972 [1921] , S.14; Hervorhebung durch Weber) des Handelns besteht. Diese Chance kann eine sehr große oder auch sehr kleine sein. Bei guten Freunden ist die Chance, daß sie auch weiterhin aufeinander bezogen Handeln werden recht groß, während sie bei Urlaubsbekanntschaften zumeist klein ist. Solange aber überhaupt eine Chance besteht, und die kann „verschwindend gering“ (Weber 1972 [1921] , S.13) sein, ist die soziale Beziehung nicht beendet.

2.4. Verhalten

Verhalten ist der einzige der vier zu behandelnden Begriffe, der nicht eindeutig von Weber definiert worden ist. Deshalb wird er an letzter Stelle behandelt, obwohl man ihn an erster Position hätte erwähnen müssen, da das Verhalten die Grundlage für jedes Handeln ist oder besser gesagt: das ein jedes Handeln ein Verhalten beinhaltet. Man kann sagen, daß Verhalten jede Form des Tuns ist, mit welcher das tätige Individuum keinen subjektiv gemeinten Sinn verbindet. Als Beispiele sind der Wimpernschlag oder das Gähnen zu nennen, aber auch der ‚Reflex‘ aufzuhorchen, wenn einem der eigene Name zugerufen wird.

3. Abgrenzung der Begriffe

Mit Hilfe dieser Definitionen kann man nun die vier Begriffe abgrenzen:

- Ein Tun (Reflex oder Reaktion) ist ein Verhalten
- Ist mit diesem Tun ein subjektiv gemeinter Sinn verbunden, spricht man von Handeln
- Ist Handeln in seinem Sinn bezogen auf andere Menschen, ist es ein soziales Handeln
- Ist soziales Handeln gegenseitig aufeinander eingestellt, handelt es sich um eine soziale Beziehung

Man kann sich diese vier Termini als jeweiligen Bestandteil mehrerer konzentrischer Kreise vorstellen: den äußersten Kreis bildet das Verhalten, das alle anderen Begriffe ‚umfasst‘. Den zweitgrößten Kreis stellt das Handeln. Den nächstkleineren Kreis bildet das soziale Handeln. Im Innersten steht dann die soziale Beziehung 1, die demzufolge sowohl ohne vorheriges Verhalten, Handeln und soziales Handeln nicht zustande gekommen wäre.

4. Problematik der Unterscheidung

Vorbemerkt sei hier, daß es bei jedem Übergang der jeweiligen Begriffe zu Schwierigkeiten kommen kann, das heißt sowohl zwischen Verhalten und Handeln als auch zwischen Handeln und sozialem Handeln und so weiter. Deshalb wird jetzt zu jedem dieser Fälle ein oder mehrere Beispiele herangezogen, die diese Unterscheidung schwierig machen. Wie in der Einleitung erwähnt wird jedoch darauf geachtet, daß diese Beispiele nicht zu konstruiert wirken. Es werden möglichst alltägliche Fälle geschildert.

Folgendes Beispiel mag zunächst eindeutig nach einem Handeln aussehen:

Ein Passant, der eine Straße überqueren will, schaut nach links und rechts, bevor er sie überquert.

Tatsächlich gibt es für ‚Handeln‘ gute Argumente: Der Passant hat wohl einen subjektiv gemeinten Sinn damit verbunden, sich zunächst umzuschauen, bevor er auf die andere Straßenseite geht. Sein Motiv war, von einem motorisierten Verkehrsteilnehmer nicht verletzt zu werden und unbeschadet den gegenüberliegenden Bürgersteig zu erreichen. Doch kann man hier durchaus auch von ‚Verhalten‘ sprechen. Das wäre genau dann der Fall, wenn der Passant sich unbewußt umgeschaut hat, etwa weil er es schon immer so gemacht hat und bloß ein altbewährtes Verhalten abgespult hat. Eine andere Erklärung wäre, daß er sich aus dem Affekt heraus umgeblickt hat. Auf den Reiz ‚befahrene Straße‘ folgt die Reaktion ‚umschauen‘. Weber erkannte diese Problem auch: „Die Grenze sinnhaften Handelns gegen ein bloß (...) reaktives, mit einem subjektiv gemeinten Sinn nicht verbundenes, Sichverhalten ist durchaus flüssig.“ (Weber 1972 [1921] , S.2) Mit anderen Worten kann man sagen, daß man durch bloße Beobachtung des Passanten nicht sicher einen subjektiv gemeinten Sinn der Person feststellen kann. Man könnte ihn danach fragen. Doch bestünde die Gefahr, daß er die Unwahrheit sagen könnte, daß er sich nicht sicher sei oder daß er es schlicht nicht mehr weiß. Die Nachweisbarkeit des subjektiv gemeinten Sinns gestaltet sich demnach als ernstzunehmende methodische Schwierigkeit.

„Zum Handeln gehört, daß das Tun in der gegenwärtigen Situation vom Subjekt in eine sinnvolle Beziehung zu einem späteren Zustand gesetzt wird.“ (Bahrdt 1997, S.31) In unserem Beispiel kann das so sein (wie bereits oben erklärt), aber es muß nicht. Deshalb können wir hier nicht eindeutig von einem ‚Handeln‘ sprechen, sondern müssen auch die Möglichkeit offenhalten, daß es sich hierbei ‚nur‘ um ein ‚Verhalten‘ handelt.

Ebenso problematisch gestaltet sich die Unterscheidung zwischen einem ‚Handeln‘ und einem ‚sozialen Handeln‘. Dafür nehmen wir folgendes Fallbeispiel:

Eine alte Dame trennt ihren Müll.

Eindeutig ist hier der subjektiv gemeinte Sinn zu erkennen, der darin besteht, den Müll zu trennen. Von einem Verhalten kann in keinem Fall gesprochen werden, da die Frau jedesmal aufs neue entscheiden muß, welcher Müll in welche Tonne gehört (also muß sie ‚sinnhaft‘ handeln). Außerdem kann man davon ausgehen, daß die ältere Frau den Müll nicht aus Eingelebtheit (aus ‚Tradition‘) trennt, da man früher, als sie noch jung war, den Müll nocht nicht getrennt hat.

Ein affektives oder traditionales Handeln, welches nach Weber auf der Grenze zu sinnhaftem Handeln steht, ist demnach ausgeschlossen.(vgl. Weber 1972 [1921] , S.12)

Doch kann man sagen, daß es hierbei um mehr als nur ein ‚Handeln‘ geht. Sozial ist ihr Handeln dann, wenn sie den Müll mit der Motivation trennt, ihren Mitmenschen (und ihr selbst) ein Leben in einer saubereren Umwelt zu ermöglichen. In dem Fall ist das Handeln auf andere Menschen bezogen und ist deshalb sozial. Es sei darauf hingewiesen, daß es nicht zwingend notwendig ist, ob andere Menschen wissen, daß auf sie bezogen gehandelt wird. Genau das macht hier nämlich die Unterscheidung so schwierig. Handelt eine Person direkt auf eine andere, kann man viel eindeutiger entscheiden, ob ein sozialeas Handeln vorliegt oder nicht. So handelt der Postbeamte, der ein Paket einem Empfänger direkt überreicht, ganz sicher sozial. Doch auch wenn der Empfänger gerade nicht zu Hause ist und der Postbeamte ihm einen Benachrichtigungszettel in den Briefkasten wirft, ist es auch ein soziales Handeln, obwohl es nicht direkt, sondern indirekt auf die andere Person gerichtet ist.

Man muß auch noch beachten, daß nicht „jede Art von Berührung von Menschen (...) sozialen Charakters“ (Weber 1972 [1921] , S.11) ist. Weber bringt das Beispiel zweier zusammengestoßener Radfahrer. Obwohl die beiden Personen direkt in Kontakt gekommen sind, handelt es sich dennoch nicht um ein soziales Handeln, da nur „ein sinnhaft am Verhalten des anderen orientiertes eignes Verhalten“(Weber 1972 [1921] , S.11) eine soziales Handeln ist. Demzufolge wäre aber der Versuch eines Radfahrers, dem anderen ausweichen, oder eine auf den Unfall folgende Streiterei sehr wohl wieder sozialen Charakters. (vgl. Weber 1971 [1921] , S.11)

Ebenso als „Grenzfälle sozialen Handelns“ (Weber 1971 [1921] , S.12) bezeichnet Weber ein gleichmäßiges Handeln mehrerer (etwa wenn Passanten bei Beginn eines Regens ihre Regenschirme aufspannen) und ein massenbedingtes Handeln (beispielsweise die vor allem in Fußballstadien beliebten Haß-Gesänge auf die gegnerische Mannschaft oder den Schiedsrichter). ‚Grenzfälle‘ deshalb, da hier wiederum die Übergänge fließend sind: „beim Massenpublikum selbst kann ein verschieden großes (...) Maß von Sinnbeziehung zum Tatbestand der ‚Masse‘ bestehen. - Ferner würde bloße ‚Nachahmung‘ (...) nicht s p e z i f i s c h (Hervorhebung durch Weber) ‚soziales Handeln‘ sein, wenn sie lediglich (Hervorhebung von mir) reaktiv (...) erfolgt.“ (Weber 1972 [1921] , S.11)

Auch die Unterscheidung eines sozialen Handelns und einer sozialen Beziehung kann sich als problematisch erweisen. Bahrdt bringt das Beispiel wie ein junger Mann einer Frau ihre Tasche ins Gepäcknetz wirft. Diese sagt daraufhin: „Dankeschön“. (vgl. Bahrdt 1997, S.91) Zweifellos ist das Tun des Mannes ein soziales Handeln, da seine Tätigkeit auf die Frau bezogen ist. Ebenso ist das „Dankeschön“ der Frau wiederum auf den Mann bezogen. Streng genommen handelt es sich hierbei um eine soziale Beziehung, da man das Tun beider Akteure als aufeinander bezogen interpretieren kann. Bahrdt nennt es „eine terminologische Frage“ (Bahrdt 1997, S.91), ob man hier schon von einer sozialen Beziehung reden sollte. Auf jeden Fall kann man in diesem Beispiel aber davon ausgehen, daß, wenn man sie als eine soziale Beziehung akzeptiert, diese nur von kurzer Dauer sein wird. Die soziale Beziehung hört genau dann auf zu existieren, wenn mindestens einer der Beteiligten keinen Bezug mehr zur sozialen Beziehung hat. Das ist hier sehr wahrscheinlich, da wohl kaum einer der Akteure nach kurzer Zeit sich überhaupt noch an den anderen erinnern können wird. Es spielt dann auch keine Rolle mehr, ob die Chance besteht, daß die beiden Personen wieder in Interaktion treten. In dem Fall würde es sich um eine neue soziale Beziehung handeln, und nicht um ein ‚wiederaufgenommenes‘ aufeinander bezogenes Handeln. Weber schreibt zwar, daß soziale Beziehungen sich in ihrem Sinngehalt ändern können (vgl. Weber 1972 [1921] , S.14), doch kann man davon ausgehen, daß er damit beispielsweise die Beziehungen zweier Länder zueinander gemeint hat, die mal Feinde, mal Verbündete sind. In dem Fall wäre der Bezug der beiden Akteure aufeinander stets vorhanden gewesen. Eine soziale Beziehung hört nicht auf zu existieren, wenn die Akteure über eine bestimmte Zeit nicht interagieren. Ein Beispiel dafür ist die Ehe: Die Ehepartner sind nicht die ganze Zeit im Kontakt, sondern gehen beispielsweise getrennt ihrer Arbeit nach. Aber natürlich besteht die (sehr große) „C h a n c e, daß in seinem Sinngehalt nach in angebbarer Art aufeinander eingestelltes Handeln (...) stattfinden wird“ (Weber 1972 [1921] , S.13; Hervorhebung durch Weber), wenn sie sich wiedersehen. Dies ist in dem Beispiel mit dem Kofferträger und der Frau aber nicht der Fall.

5. Zusammenfassung

Tatsächlich ergeben sich nicht zu übersehende Schwierigkeiten bei der Abgrenzung zwischen Verhalten, Handeln, sozialen Handeln und sozialer Beziehung. Aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet kann man ein Fallbeispiel sowohl dem einem wie auch dem anderem Begriff zuordnen. Besonders in Fällen, die man nicht direkt beobachten kann, sondern von denen man ‚nur liest‘ (wie in dieser Arbeit), ist man gezwungen, sich einen Teil dazuzudenken. Alle aufgeführten Beispiele sind zwar Alltagssituationen, doch sind sie natürlich alle aus einem großen Zusammenhang herausgerissen. Wenn die alte Dame, die ihren Müll trennt, eine Aktivistin für den Umweltschutz ist, dann hat sie, indem sie ihren Müll getrennt hat, ganz sicher sozial gehandelt. Gerade deshalb ist es so schwierig zu unterscheiden; unsere Gesellschaft besteht nunmal nicht aus Idealtypen, die in einer bestimmten Situation immer gleich (und mit immer den gleichen Motiven) handeln.

Zum anderen soll hier noch erwähnt werden, daß die soziale Beziehung nicht die ‚speziellste‘ Art eines Tuns ist. Weber vertieft den Begriff weiter: So ist eine soziale Beziehung, bei welcher sich das Handeln zur Durchsetzung des eigenen Willens gegen den Widerstand des oder der anderen Partner richtet ein ‚Kampf‘. Eine geschlossene soziale Beziehung kann ein ‚Verband‘ sein, ein Verband wiederum ein ‚Verein‘ oder eine ‚Anstalt‘, der Staat ist ein ‚politischer Anstaltsbetrieb‘ und so weiter. (vgl. Weber 1972 [1921] , S.20 ff.)

Literaturliste

Bahrdt, Hans Paul 1997: Schlüsselbegriffe der Soziologie. Eine

Einführung mit Lehrbeispielen, 7.Auflage, München: C.H.Beck

Weber, Max 1972 [1921] : Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie, 5.Auflage, Tübingen: J.C.B. Mohr

[...]


1 Hier sei darauf hingewiesen, daß eine soziale Beziehung durchaus noch von verschiedener Art sein kann. Für unser Modell der konzentrischen Kreise würde das bedeuten, daß man den innersten Kreis nochmals aufteilen könnte (etwa in Verband, Verein, Anstalt u.s.w.). Zu diesen Begrifflichkeiten jedoch mehr in der Zusammenfassung.

11 von 11 Seiten

Details

Titel
Verhalten - Handeln - Soziales Handeln - Soziale Beziehung
Note
2,3
Autor
Jahr
2000
Seiten
11
Katalognummer
V96680
Dateigröße
344 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhalten, Handeln, Soziales, Soziale, Beziehung
Arbeit zitieren
Olgierd Cypra (Autor), 2000, Verhalten - Handeln - Soziales Handeln - Soziale Beziehung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96680

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