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Literatur und Zensur. Verbotene Bücher

Title: Literatur und Zensur. Verbotene Bücher

Research Paper (undergraduate) , 2020 , 38 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Elias Goik (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Diese Studienarbeit mit dem Titel "Literatur und Zensur - Verbotene Bücher" umfasst einige Essays sowie Thesenpapiere. Zunächst wird in einem Einstiegsessay Marta Minujín und ihr Parthenon der Bücher behandelt. In einem nächsten Schritt werden sieben weitere Thesenpapiere vorgestellt. Darunter die Grundsatzrede gegen die Zensur im 17. Jahrhundert (Thesenpapier zum Auszug aus John Milton: A speech of Mr. John Milton for the liberty of unlicens’d printing (1643)). Weitere Thesenpapier folgen: Transparenz und Zensur (Thesenpapier zu Emmanuel Alloa: Transparenz und Zensur – Transparenz als Zensur (2017)); Ein Interview mit der Madam „AUFKLÄRUNG“; das Gesetz zur Bewahrung der Jugend vor Schund- und Schmutz-Schriften; Kann das Persönlichkeitsrecht in einem Schlüsselroman beziehungsweise einem Roman überhaupt angegriffen werden?; Günter Grass‘ Novelle „Katz und Maus“ und das Argument der „Pornographie“; Ein Parteitag rüttelt an den politischen und ideologischen Grundpfeiler des Machtgefüges der DDR. Anschließend erfolgen zwei exemplarische Gedichtsanalysen zu: „Karlsbader Beschlüsse“- Gedichtinterpretation zu „Die Freiheit! Das Recht!“ (1835) von Ferdinand Freiligrath. Daraufhin folgt eine Erörterung zu D. H. Lawrences Roman „Lady Chatterley’s Lover“. Die folgende Arbeit endet mit einem Abschluss Essay.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einstiegsessay

Thesenpapier 1

Thesenpapier 2

Thesenpapier 3

Thesenpapier 4

Thesenpapier 5

Thesenpapier 6

Thesenpapier 7

Exemplarische Gedichtanalyse 1

Exemplarische Gedichtanalyse 2

Essay: Lady Chatterley’s Lover

Tandem Essay

Abschluss Essay

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Spannungsfeld zwischen Literatur und Zensur in verschiedenen historischen Epochen und gesellschaftlichen Kontexten. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie staatliche, religiöse oder moralische Instanzen versuchen, durch Zensurmassnahmen in den literarischen Schaffensprozess einzugreifen, und welche Auswirkungen diese Bestrebungen auf die Freiheit der Kunst sowie die Meinungsbildung haben.

  • Historische Entwicklung und unterschiedliche Formen der Zensur von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne.
  • Analyse prominenter Beispiele für Zensur und Literaturverbote (z.B. Lady Chatterley’s Lover, Frühlings Erwachen).
  • Diskussion über das Wechselspiel zwischen Literatur, gesellschaftlichen Normen und staatlicher Kontrolle.
  • Reflektion über die Rolle der Kunst als Medium für gesellschaftliche Kritik und den Widerstand gegen Unterdrückung.
  • Vergleich der Zensurmechanismen in verschiedenen politischen Systemen, inklusive des Umgangs mit "anstößigen" Inhalten.

Auszug aus dem Buch

Essay: Lady Chatterley’s Lover

Im folgenden Essay soll D. H. Lawrences Roman „Lady Chatterley’s Lover“ aus dem Jahr 1928 vor allem hinsichtlich der Wirkungs- und Zensurgeschichte erörtert werden. Der Skandalroman ging hauptsächlich wegen seiner für damalige Verhältnisse „anstößigen“ Freizügigkeit und wegen seines langen Veröffentlichungsverbotes der Originalfassung in die Literaturgeschichte ein. In den hierauf folgenden Seiten werden neben den historischen Hintergründen, dem Aufbau, Stil und der Rezeptionsgeschichte auch einige Interpretationsansätze gegeben werden, um Licht ins Dunkel zu bringen und eine Thematik zu beleuchten, welche so lange von der Zensur bzw. den sittlichen und moralischen Gesellschaftsvorstellungen zu verstecken versucht wurde.

Inhalt

Zu Beginn soll nun kurz der Inhalt des ausgewählten Werkes „Lady Chatterley’s Lover“ (im Original) oder in der Übersetzung „Lady Chatterleys Liebhaber“, oft aber auch nur „Lady Chatterley“ von David Herbert Lawrence vorgestellt werden. Dies ist nötig, um die einzelnen Aspekte sowie das Ausmaß der Schrift als auch die Rezeptionsgeschichte hinsichtlich der Zensur genauer zu verstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einstiegsessay: Der Einstiegsessay beleuchtet anhand des Parthenon-Projekts von Marta Minujín die enge Verflechtung von Literatur, Demokratie und den Auswirkungen staatlicher Zensur.

Thesenpapier 1: Dieses Kapitel analysiert zentrale Argumente gegen Zensur basierend auf John Miltons "Areopagitica" aus dem 17. Jahrhundert.

Thesenpapier 2: Hier wird die philosophische Beziehung zwischen Transparenz und Zensur im Kontext der Frühen Neuzeit und der Aufklärung erörtert.

Thesenpapier 3: Dieses Kapitel führt ein fiktives Interview mit der Personifikation der Aufklärung, um den Fokus der damaligen Zensur auf religiöse und politische Werke zu verdeutlichen.

Thesenpapier 4: Das Papier behandelt das "Schund- und Schmutzgesetz" von 1926 und die Reaktionen von Schriftstellern wie Heinrich Mann und Kurt Tucholsky.

Thesenpapier 5: Hier wird das Spannungsfeld zwischen dem Persönlichkeitsrecht und der künstlerischen Freiheit im Genre des Schlüsselromans untersucht.

Thesenpapier 6: Dieses Kapitel widmet sich der Kritik an Günter Grass' "Katz und Maus" und der instrumentellen Nutzung des Pornografie-Vorwurfs zur Zensur.

Thesenpapier 7: Das Papier beleuchtet die Zensurproblematik und Reformdebatten im literarischen Betrieb der DDR am Beispiel von Peter Hacks.

Exemplarische Gedichtanalyse 1: Interpretation des Gedichts "Die Freiheit! Das Recht!" von Ferdinand Freiligrath als Ausdruck revolutionärer Demokratiebestrebungen im 19. Jahrhundert.

Exemplarische Gedichtanalyse 2: Analyse von Bertolt Brechts "Besuch bei den verbannten Dichtern" im Kontext der Exilliteratur und Bücherverbrennung zur Zeit des Nationalsozialismus.

Essay: Lady Chatterley’s Lover: Eine ausführliche Erörterung der Zensur- und Wirkungsgeschichte von D. H. Lawrences Roman sowie dessen gesellschaftlicher Bedeutung.

Tandem Essay: Ein Kommentar zum Essay über Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen", der die Zensur und Tabuisierung von Pubertät und Sexualität im Stück thematisiert.

Abschluss Essay: Zusammenfassende Reflexion über die historische Persistenz der Zensur und die Notwendigkeit des kritischen Lesens im modernen Informationszeitalter.

Schlüsselwörter

Literatur, Zensur, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Aufklärung, Skandalroman, Kunstfreiheit, Bücherverbrennung, Jugendschutz, Politische Zensur, Soziale Kontrolle, Demokratie, D. H. Lawrence, Frank Wedekind, Historische Analyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem historischen und gesellschaftlichen Zusammenhang von Literatur und Zensur sowie der Frage, wie Freiheit, Kunst und Demokratie durch staatliche oder moralische Eingriffe beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Zensur von der Frühen Neuzeit bis heute, der Vorwand des "Jugendschutzes", die Instrumentalisierung von Moralvorstellungen und die Bedeutung von literarischer Freiheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Mechanismen der Zensur anhand historischer und zeitgenössischer Werke zu analysieren und aufzuzeigen, warum eine Auseinandersetzung mit kontroversen Inhalten wertvoller ist als deren Verbot.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und kulturwissenschaftliche Analyse, die auf Sekundärliteratur, historischen Dokumenten, Werkanalyse und essayistischen Kommentaren basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Thesenpapiere und Essays, die unter anderem Werke von Milton, Lawrence, Wedekind und Freiligrath im Hinblick auf deren Zensurgeschichte untersuchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselwörter sind Literatur, Zensur, Kunstfreiheit, Meinungsfreiheit, gesellschaftliche Kontrolle und historischer Kontext.

Inwiefern spielt der Roman "Lady Chatterley's Lover" eine besondere Rolle?

Er dient als primäres Fallbeispiel für einen Skandalroman, dessen Zensurgeschichte exemplarisch zeigt, wie moralische Empörung und politische Eingriffe zur Berühmtheit eines Werkes beitragen können.

Welche Rolle spielt der "Jugendschutz" in der Zensurdebatte der Arbeit?

Die Arbeit arbeitet heraus, dass der Jugendschutz oft als vorgeschobenes Argument verwendet wurde, um unliebsame politische oder gesellschaftskritische Literatur zu unterdrücken.

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Details

Title
Literatur und Zensur. Verbotene Bücher
College
University of Augsburg
Grade
2,0
Author
Elias Goik (Author)
Publication Year
2020
Pages
38
Catalog Number
V967034
ISBN (eBook)
9783346318381
ISBN (Book)
9783346318398
Language
German
Tags
Literatur Zensur Index Verbotene Bücher Skandalbücher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elias Goik (Author), 2020, Literatur und Zensur. Verbotene Bücher, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/967034
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