Der Kosovo-Krieg


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

14 Seiten, Note: 1


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DIE GESCHICHTE DES KOSOVO

Ende des 14. Jahrhunderts dringen die Türken am Balkan vor. Die christlichen, südslawischen Völker, zu denen auch die Serben gehören, haben der osmanischen Macht nichts entgegensetzen. Im kollektiven Gedächtnis der Serben behaftet ist bis heute die berühmte Schlacht auf dem Amselfeld im Jahr 1389, wo die Serben von den Türken vernichtend geschlagen wurden.

Die Schlacht am Amselfeld, das im heutigen Kosovo liegt, wird zur zentralen Legende des serbischen Nationalismus. Die Serben glauben, daß sie durch ihr damaliges Opfer Europa vor dem Islam bewahrt haben. Dieser Stolz mischt sich mit dem Kosovo-Mythos, wonach die Provinz "Wiege, Herz und Seele" der serbischen Nation ist. Der Mythos dient heute längst der Machterhaltung von Präsident Slobodan Milosevic. Tatsächlich war der heutige Kosovo im Mittelalter ein Zentrum serbischer Kultur. Die Vorfahren der Albaner siedeln ebenso lange auf dem Balkan.

Die Osmanen vertrieben die Serben von einem Gebiet, das sie Jahrhunderte lang besiedelt hatten. Sie wurden tributpflichtig. 1912 brach die Macht der Türken auf dem Balkan vollständig zusammen, Serbien teilte sich den Kosovo mit Montenegro. 1918 fällt der Kosovo ganz zu Serbien. Im Zweiten Weltkrieg kollaborieren die Albaner mit den Deutschen - mit ein Grund für den heutigen Haß der Serben. Den Partisanenkampf, den die, den deutschen militärisch weit unterlegenen, Serben im zweiten Weltkrieg führen wird zum Mythos. 1974 gewährt Jugoslawien unter Tito, der es schaffte alle Völker im jugoslawischen Staatsgebiet friedlich zusammenzuhalten, der Provinz Kosovo umfangreiche politische, wirtschaftliche und kulturelle Autonomierechte. Der Mythos erklärt, warum es gerade der Kosovo ist, wo der jetzige serbische Präsident Slobodan Milosevic erstmals als neuer starker Mann Jugoslawiens in Erscheinung tritt. In einer Blut- und Bodenrede bricht er den ersten Balkankrieg vom Zaun.

Im März 1989 hebt Jugoslawien unter Slobodan Milosevic den Autonomiestatus der Republik auf, mit der Begründung die albanische Bevölkerubng würde die serbische unterdrücken und terrorisieren. Albanische Proteste werden blutig niedergeschlagen. Rufe nach Unabhängigkeit werden immer lauter. Im Juli 1990 löst Belgrad alle albanischen Behörden im Kosovo auf und ersetzt sie durch serbische. Albanische Lehrer, Ärzte und Beamte verlieren ihren Job. 1990: Hohe jugoslawische Funktionäre planen einen Putsch und bitten die USA inoffiziell um Unterstützung. Die Verschwörer werden in die CIA Zentrale nach Langlei eingeladen, dort aber fallengellasen, mit dem Argument, man sehe in Milosevics einen potentiellen Verhandlungspartner.

1991 bekennen sich die Albaner in einer Volkabstimmung zur "Republik Kosovo". Ein Jahr später wählt der albanische Bevölkerungsteil ein Parlament und Ibrahim Rugova zum Präsidenten der Republik. Die internationale Gemeinschaft und Belgrad erkennen die neue politische Vertretung nicht an.

Rugova und seine Partei LDK versuchen in den folgenden Jahren mittels Dialog die serbische Führung in Belgrad zum Einlenken zu bewegen. Durch die Unbeweglichkeit Belgrads und durch wachsende Unterdrückung und Benachteiligung der albanischen Bevölkerung im Kosovo verdrängt der Unabhängigkeitswille immer stärker den Wunsch nach Wiedereinführung der Autonomie. 1996 meldet sich erstmals die Befreiungsarmeee des Kosovo (UCK) mit einer Serie von Bombenanschlägen gewaltätig zu Wort. Bei einer von den Serben als "Vergeltungseinsätze" beschönigten Militäraktion kommen im März 1998 70 Albaner und mehrere Polizisten ums Leben. 5.000 Zivilisten flüchten. Der Konflikt entwickelt sich zum Flächenbrand. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit einem Waffen- und Investitionsembargo gegen Jugoslawien. Die UCK kontrolliert größere Teile des Kosovo bis die Serben im Juli 1998 eine Großoffensive gegen UCK-Hochburgen einleiten. Die UCK wird weitgehend aufgerieben. Inzwischen haben schon hunderttausende Menschen - Serben wie Albaner - ihre Dörfer verlassen.

Die Flüchtlingstragödie, der herannahende Winter und ein Massaker an Zivilisten - unter ihnen Kinder - ruft die UNO am 23. September mit einer Resolution gegen Jugoslawien auf den Plan. Die NATO bereitet einen Luftschlag vor. Doch der Weltsicherheitsrat ist gespalten. Nachdem im Frühjahr 99 die Verhandlungen in Ramboulliet, wo die internationale Gemeinschaft erstmals Serben und Vertreter der UCK an einen Tisch bekommen konnte, scheiterten, faßt die NATO einstimmig den Beschluß militärische Infrastruktur in Jugoslawien zu bombardieren. Der Vertrag von Ramboulliet, den allein die Serben nicht unterzeichneten ist auch im nachhinein stark umstritten. Kernpunkt der Konflikte ist eine Anhangsklausel, die eine NATO-Friedenstruppe nicht auf das Einsatzgebiet des Kosovo begrenzt, sondern einer friedenssichernden NATO-Streitmacht das Recht gibt, ganz Jugoslawien zu besetzten. Die NATO bewertet dies als unwichtige Formalität, die Serben fanden darin eine Begründung den Vertrag abzulehnen.

KOMMENTAR ZUM KRIEG IM KOSOVO

Fast zwanghaft versuchen derzeit vor allem westeuropäische Regierungen, den Kosovo- Konflikt wieder einer diplomatischen Lösung zuzuführen. Dabei wird, auffallend oft, Moskau eine Schlüsselrolle zugeschrieben. «Ohne Rußland kein dauerhafter Friede», lautet der Tenor, der vor allem in Deutschland außerordentlich viel Zustimmung gefunden hat. Fast unisono tönt es auf seiten der rot- grünen Regierung wie auch der bürgerlichen Oppositionsparteien, daß der russische Einfluß für die Suche nach Stabilität auf dem Balkan unabdingbar sei. Nicht nur das - CDU und CSU überbieten sich geradezu in der strikten Ablehnung einer Entsendung von Bodentruppen für den Fall, daß eine alliierte Militäraktion gegen die serbischen Kräfte in Kosovo nötig werden sollte.

Das sind verhängnisvolle Signale, und zwar auf verschiedenen Ebenen. Zunächst dienen sie dem Belgrader Regime als Rückendeckung für seine Vertreibungspolitik, obwohl ein striktes Nein zu Bodeneinsätzen mittlerweile als grober taktischer Fehler anerkannt wird. Vor allem aber sieht Rußland seine bisherige Politik in bezug auf die jugoslawische Krise voll honoriert. War es nicht Moskaus Komplizentum mit den Belgrader Massenmördern, welches den schrecklichen Gang der Geschichte erst möglich machte? Und mit wem sollen Kreml- Diplomaten überhaupt noch verhandeln? Denkt man nur an die Monate im letzten Sommer, als Westeuropa die Initiative fast völlig den Russen überließ, um Milosevic zur Vernunft zu bringen - ohne Erfolg natürlich. Wenn aber heute die Zurückhaltung der russischen Regierung gegenüber militärischen Eingriffen gerade in Deutschland immer wieder als Ausdruck weiser Mäßigung gelobt wird, so scheint man einfach nicht eingestehen zu wollen, daß Moskau angesichts des jämmerlichen Zustandes seiner Streitkräfte und seiner wirtschaftlichen Abhängigkeit vom WWF gar keine andere Wahl hat. Wehe aber, ein russischer Verteidigungsminister droht wieder einmal mit dem dritten Weltkrieg - dann zuckt die deutsche Öffentlichkeit zusammen und Regierung wie Opposition bekräftigen eilig, wie unabdingbar dieses Moskau bei der Friedenssuche sei.

Es scheint, als sei in Deutschland angesichts der Nato-Angriffe das Auge für einige ganz grundsätzliche Aspekte erblindet. Da ist zunächst die Tatsache, daß Europa durch den serbischen Nationalismus und Rassismus in die tiefste politische und moralische Krise seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges gerissen worden ist. Gerade in Deutschland müßte der Massenmord in Kosovo aber zur Einsicht führen, daß diese Katastrophe mit ihren schrecklichen Parallelen zu weit zurückliegenderen Tagen nie hätte zugelassen werden dürfen. Das heißt auch, daß man von Anfang an den Konflikt mit allen Mitteln hätte verhindern müssen.

Noch gravierender ist der Umstand, daß den Deutschen, aufgrund ihrer Moskau-Fixiertheit völlig entgangen zu sein scheint, daß die transatlantischen Beziehungen auf Grund des europäischen Versagens auf dem Balkan einer ernsthaften Belastungsprobe unterzogen werden könnten. Wenn sich der Rauch über dem Kosovo gelegt hat, wird Westeuropa Rechenschaft ablegen müssen über die desolate Bilanz seines Beitrages in diesem Konflikt. Es könnte sein, daß Amerika zu Schlüssen kommt, die wesentlich unangenehmer wären als die Aussicht, Rußland werde an den Nato-Angriffen weiterhin Anstoß nehmen. Und die Europa eventuell viel Geld kosten. Wieder einmal könnte das Prinzip gelten: ,,Amerika bezahlt die Bomben - Europa den Wiederaufbau ."

Hoffnung, die jugoslawische Führung werde unter den Luftschlägen der Nato innerhalb kurzer Zeit nachgeben und den Friedensvertrag von Rambouillet unterzeichnen, hat sich als falsch erwiesen. Die Nato kommt langsamer als geplant voran. Die Serben sind offenbar entschlossen, das albanisch-serbische Problem in Jugoslawien auf eine Art und Weise zu lösen, wie das noch vor kurzem niemand für möglich gehalten hätte. Die Nato, die in keinem Fall zulassen will, daß Präsident Milosevic auch noch den Frieden diktiert, kann von ihren Forderungen nicht abrücken. Sie ist zum Siegen verurteilt und scheint sich auf einen längeren Krieg einzustellen.

Und was geschieht auf politischer Ebene? Viele westliche Politiker scheinen nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen, daß ihre Balkanpolitik der letzten Jahre gescheitert ist. Sie klammern sich an die Vereinbarung von Rambouillet, die momentan für keine Seite mehr akzeptabel wären. Gewiß hat eine Verhandlungslösung oberste Priorität, doch es ist nicht die Zeit für detailreichen und unklaren Friedenspläne, die innenpolitischen Zwecken dienen. Notwendig sind vielmehr klare, auf lange Sicht angelegte politische Konzepte für die gesamte Region. Es geht um Fragen von großer Tragweite: Wie soll eine Nachkriegsordnung auf dem Balkan aussehen? Welches sind die Voraussetzungen für eine dauerhafte politische Stabilität? Wie kann Jugoslawien in die Staatengemeinschaft zurückgeführt werden? Die westlichen Politiker sollten sich bereits jetzt ernsthaft mit diesen Fragen befassen - und damit auch mit der Möglichkeit von Grenzänderungen.

In einer Zeit, in der die Entvölkerung Kosovos Wirklichkeit zu werden droht, kann man nicht über Autonomie und Selbstverwaltung reden. Es ist den Albanern nicht mehr zuzumuten, daß sie in Kosovo erneut unter der Fremdherrschaft jener leben müssen, von denen sie verjagt wurden. Auch westliche Politiker, die Milosevic als Kriegsverbrecher bezeichnet haben, können sich aus Prestigegründen kaum mehr mit ihm an den Verhandlungstisch setzen. Als Garant für eine Friedensordnung hat Milosevic endgültig ausgedient, auch wenn derzeit niemand in Sicht ist, der an seine Stelle treten könnte.

Der Westen muß sich auf eine Lösung des Kosovo-Problems ohne die Zustimmung Belgrads einstellen. Eine Teilung der Provinz kann schon deshalb nicht in Frage kommen, weil damit die serbische Vertreibungspolitik belohnt würde. Die Frage der Unabhängigkeit und damit verbunden von Grenzänderungen drängt sich in den Vordergrund.

Gewiß trifft es zu, daß angesichts des ethnischen Durcheinanders auf dem Balkan jede Grenzverschiebung neue Ungerechtigkeiten schafft, indem zwangsläufig ein anderes Volk in die Minderheit versetzt wird, das sich dann früher oder später abzuspalten oder dem Mutterland anzuschließen versucht. Bei ihren Bemühungen um eine Befriedung des Balkans haben sich die Großmächte schon immer die Zähne ausgebissen. Ob auf dem Berliner Kongreß 1878 oder bei den Friedensverhandlungen nach dem Ersten Weltkrieg - immer wurden mehr oder weniger willkürliche Grenzen gezogen, die den Interessen der jeweiligen Großmächte entsprachen. Das Prinzip der Selbstbestimmung der Nationen, wie es damals angewandt wurde, verschafft auf dem Balkan den einen Recht; andern aber fügt es Unrecht zu, der Grund ist, wie bereits erwähnt die ethnische Durchmischung. Eine Verselbständigung Kosovos ginge auf Kosten der in der Provinz lebenden Serben. Als Argument gegen die Unabhängigkeit wird immer wieder die Behauptung ins Feld geführt, daß der nächste Schritt die Schaffung eines alle albanischen Siedlungsgebiete umfassenden Staates sei. Nach Meinung territorialer Experten würde dann Mazedonien zerfallen, was ein Ringen der Nachbarn um die Beute zur Folge hätte. Unabhängigkeit Kosovos gleich Großalbanien gleich Destabilisierung des ganzen Balkans, lautet die simple Gleichung. Ein solcher Verlauf ist jedoch keineswegs vorausbestimmt. So lehnen die Albaner Mazedoniens eine Abspaltung ab. Sie verlangen stattdessen eine Aufwertung ihres Status in der Verfassung und völlige Gleichberechtigung. Auch hat sich ein albanisches Nationalbewusstsein über die Grenzen hinweg nur in Ansätzen entwickelt, ungeachtet des ausgeprägten Gefühls der Solidarität und der Zusammengehörigkeit.

Ein gefährlicher Herd politischer Instabilität wird ein zerstörtes, besiegtes und gedemütigtes Serbien sein, das Gefahr läuft, in seine Bestandteile zu zerfallen. Das sollte auch die Nato bedenken. Das unter vielen Opfern und mit amerikanischer Unterstützung hergestellte militärische Gleichgewicht zwischen Kroaten und Serben könnte empfindlich gestört werden. Der Zusammenbruch der einen der beiden Regionalmächte auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien würde eine weitere Stufe politischer Destabilisierung auf dem Balkan nach sich ziehen.

Es stellt sich auch die Frage, was im Falle einer Unabhängigkeit Kosovos mit Bosnien geschieht. Wenn an einem Ort das Prinzip der Unantastbarkeit der Grenzen nicht mehr gilt, warum soll an einem andern daran festgehalten werden? Eine Aufteilung Bosniens, auch wenn diese geordnet und unter internationaler Aufsicht erfolgen würde, darf keine Option sein, denn dann hätten die bosnischen Serben ihr Kriegsziel, den Anschluß an Jugoslawien, doch noch erreicht.

Der Krieg um Kosovo trifft vor allem die beiden Nachbarländer Albanien und Mazedonien sehr hart. Das politisch instabile und wirtschaftlich schwache Albanien ist als militärisches Aufmarschgebiet der Nato de facto bereits ein Protektorat der westlichen Allianz, was der Wirtschaft des Landes gewiß zugute kommt. Auf politischer Ebene wird Tirana das tun müssen, was der Westen verlangt. Aber auch Mazedonien, das als einziges Nachbarland Jugoslawiens seinen Luftraum der Nato nicht unbeschränkt zur Verfügung stellen will, braucht den Beistand des Westens, und zwar auch dann, wenn das Flüchtlingselend aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Das durch den Kosovo-Krieg erneut weit zurückgeworfene Land benötigt dringend großzügige Wirtschaftshilfe, zur Festigung der inneren Stabilität und zur Abwendung des drohenden ökonomischen Zusammenbruchs. Andernfalls könnte das multiethnische Mazedonien doch noch zu dem viel beschworenen Brandherd werden. Kosovo wird nicht über Nacht zu einem unabhängigen Staat. Zuerst müssen die Bedingungen für die Heimkehr der Flüchtlinge geschaffen werden, und das allein wird lange dauern. Wie es derzeit aussieht, ist eine Rückkehr wohl nur möglich, wenn die Nato Kosovo militärisch besetzt. Dabei tut sie gut daran, Distanz zur undurchsichtigen Befreiungsarmee Kosovo (UCK) zu wahren. In deren Führung gibt es nämlich Extremisten, die auf Gewalt setzen und sogar von Kompromissen mit den gemäßigten politischen Kräften im eigenen Lager nichts halten. Wie immer der Krieg ausgehen wird, eines ist gewiß: Kosovo wird für lange Zeit am Tropf des Westens hängen, ob unter internationaler Verwaltung oder als unabhängiger Staat. Ohne ein sehr langes und intensives politisches wie wirtschaftliches Engagement bleibt eine dauerhafte Befriedung Kosovos ebenso eine Illusion wie eine langfristige politische Stabilisierung der Region.

KRITISCHER BLICK NACH EUROPA DER KOSOVO-KONFLIKT AUS CHINESISCHER SICHT UND PEKINGS RÜCKSCHLÜSSE AUF DIE SICHERHEIT IN ASIEN

Als die Angriffe der NATO auf Rest-Jugoslawien begannen, da war China unter den Staaten, die am lautesten protestierten. Das militärische Eingreifen des westlichen Verteidigungsbündnisses in einen ethnischen Konflikt, von dem es selbst nicht unmittelbar betroffen war, ließ nicht ohne Grund in Peking die Alarmglocken schrillen. Selbst seit Jahrzehnten wegen seiner Minderheitenpolitik im Kreuzfeuer internationaler Kritik - vor allem von seiten der Amerikaner -, zog Chinas Regierung eine für sie logisch erscheinende Schlußfolgerung. Die neue NATO-Doktrin, die im Namen der Menschenrechte sogar eine Mißachtung des Völkerrechts, nämlich das Prinzip der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten in Kauf nimmt, könnte eines Tages auch im chinesischen Herrschaftsbereich Anwendung finden, in Tibet zum Beispiel oder in Xinjiang, wo seit langem ethnische, von Peking gewaltsam unterdrückte Konflikte schwelen.

Am meisten aber fürchtet Peking eine militärische Intervention von seiten der führenden NATO-Macht USA für den Fall, daß es seinen Anspruch auf Taiwan gewaltsam durchzusetzen versucht. Aus chinesischer Sicht ist dies mehr als nur eine oberflächliche Parallele. Wenig Beachtung fand im Westen bisher die subtile Verknüpfung des Streits um die Zukunft Taiwans mit dem Konflikt auf dem Balkan. Dabei hätte schon die heftige Reaktion der Chinesen aufhorchen lassen müssen, mit der sie im März die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Mazedonien und Taiwan bedachten. Peking brach nicht nur prompt seine Kontakte zu Skopje ab, sondern blockierte durch sein Veto im Weltsicherheitsrat auch die Fortsetzung des Blauhelm-Mandats für Mazedonien. Die Erwartung, daß ein UNO-Mandat für eine militärische Intervention des Westens im Kosovo-Konflikt ebenfalls mit Sicherheit an China scheitern werde, hat anschließend wohl zur Entscheidung beigetragen, die UNO gleich ganz aus dem Spiel zu lassen. Trotz der Tatsache, daß Ministerpäsident Zhu Rongji seine USA-Reise zum Beginn des Nato-Einsatzes gegen Belgrad nicht kurzfristig absagte, baut sich so hinter dem Rauchvorhang der Bombeneinschläge im Herrschaftsbereich Milosevics eine neue amerikanisch-chinesische Konfrontation auf, die sich eines Tages im Fernen Osten entladen könnte. Ein Teil des chinesischen Zorns läßt sich zwar damit erklären, daß China bei einer so wichtigen Entscheidung gegen einen seiner engsten Freunde in Europa aus den Jahren des ideologischen Anti-Sowjetismus gefragt werden wollte und nicht gefragt worden ist. Auf der anderen Seite hat sich Peking in der Weltorganisation bei den Abstimmungen über vorangegangene Jugoslawien-Resolutionen immer auffallend zurückgehalten, indem es sich der Stimme enthielt. Es unternahm auch nichts, um Belgrad direkt zu unterstützen oder - wie es die Russen taten - sich Milosevic als Vermittler anzudienen.

Den Zerfall Jugoslawiens, den es mißbilligt, kreidet Peking gewiß zu einem Gutteil Präsident Slobodan Milosevic an, daher die Distanz. Um so mehr scheinen die Chinesen jedoch erwartet zu haben, daß ihr Rat, wie man mit dem Problem auf dem Balkan umzugehen hat, ohne daß es notwendigerweise zum Krieg kommt, beim Westen gefragt gewesen wäre. Daß dies nicht der Fall war, könnte sich noch rächen, dann nämlich, wenn nach einem Ende der Kampfhandlungen ein Friedensplan für das Kosovo von der UNO abgesegnet werden muß - und möglicherweise auf chinesische Ablehnung stößt.

Der chinesische Blick geht aber über diesen europäischen Stein des Anstoßes hinaus und verknüpft, wie schon erwähnt, den Wandel des NATO-Konzepts mit den amerikanischen Bestrebungen, im asiatisch-pazifischen Raum seine Sicherheitsbündnisse ebenfalls den veränderten strategischen Gegebenheiten anzupassen und seine Vormachtstellung auch in diesem Teil der Welt bis ins nächste Jahrtausend hinein zu zementieren. Zum einen ist die NATO mit der Ost-Erweiterung und der engen Kontaktpflege zu zentralasiatischen Staaten wie Kasachstan oder Mongolei empfindlich nah an die chinesische Interessensphäre herangerückt. Das gleiche gilt für die Länder am Kaspischen Meer, aus denen China seinen künftigen Energiebedarf decken will.

Und zum anderen ist es der chinesischen Aufmerksamkeit nicht entgangen, daß den neuen Sicherheitsrichtlinien des amerikanisch-japanischen Verteidigungsbündnisses, die erst vor wenigen Tagen vom Unterhaus in Tokyo gutgeheißen wurden, eine der neuen NATO- Strategie verwandte Konzeption zu Grunde liegt. Beide Konzepte sehen die Möglichkeit vor, auch außerhalb des eigenen Bündnisgebietes militärisch einzugreifen, wenn dies im Interesse einer übergeordneten Sicherheit erforderlich scheint. Beide schüren damit chinesische Einkreisungsängste.

DER STRATEGE MILOSEVIC

Seit der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic ab Sommer 1985 in rasanten Schritten an die Spitze des vor allem durch ihn untergegangenen Vielvölkerstaates gelangt ist, ist viel über das "Machtsystem Milosevic" gerätselt worden. Der neue "Starke Mann" habe stets "Menschen mit großen Ambitionen, aber geringen Fähigkeiten" um sich geschart, analysiert der Serbe Slavoljub Djukic in seinem Werk "Wie der Führer entstand". Daneben seien die massenhafte Unterstützung in der Bevölkerung durch populäre nationale Versprechungen und die Beherrschung der Medien Bausteine seines Herrschaftssystems.

In der Tat hatte Milosevic als serbischer Parteichef im Sommer 1985 zunächst die Macht in den beiden wichtigsten Medien des Landes, der Zeitung "Politika" und dem Belgrader Fernsehen, übernommen. Dann servierte er seinen langjährigen Förderer, den serbischen Republikspräsidenten Ivan Stambolic, in der berühmten 8. Sitzung der Parteiführung im September 1987 ab. Der Vorwurf an den liberalen Stambolic und seine Gefolgsleute: Sie hätten "das Ansehen und Werk des (kommunistischen Staatsgründers) Titos" beschmutzt. Schon ein Jahr später mobilisierte Milosevic Hunderttausende in Massenaufläufen, um gegen die von Tito installierte Staatsform in Jugoslawien Sturm zu laufen. Seinen Sieg im serbischen und später jugoslawischen Machkampf verdankte er auch der, durch Versprechungen bestochenen Armee-Führung, die im März 1991 Panzer gegen die Opposition auffahren ließ und damit den bisher zum einzigen Mal Strauchelnden rettete. Im Mai 1992 entläßt Milosevic 38 Generäle und Admiräle, die ihm maßgeblich bei der Ergreifung der Macht geholfen hatten und nun Forderungen stellten. Der Säuberungswelle fällt auch der Verteidigungsminister und Hardliner Blagoje Adzic zum Opfer, der gerade die Ziele seines Mentors im Krieg gegen Kroatien umgesetzt hatte. Im September 1993 müssen weitere 42 Generäle ihren Platz räumen. Nachdem sich der neue Generalstabschef Momcilo Perisic im Jänner 1997 weigert, die Armee gegen Anti-Milosevic-Demonstranten einzusetzen, wird dieser im November 1998 gegen seinen Willen in die Wüste geschickt. Hinter der "Enthauptung" der Armee stand offenbar das Ziel, kein zweites Machtzentrum entstehen zu lassen. Demgegenüber wurden die, direkt Milosevic unterstehende Sonderpolizei und der Geheimdienst hochgerüstet. Nachdem die im Bosnien-Krieg ihre Schuldigkeit getan hatten, mußte der enge Milosevic-Vertraute und Chef des Staatssicherheitsdienstes, Jovica Stanisic, im Oktober 1998 seinen Hut nehmen.

Das Personalkarussell drehte sich aber auch bei den verbündeten Politikern. Der jahrelange engste Weggefährte und jugoslawische Staatschef Borisav Jovic machte nach der Abservierung durch bitterböse Memoiren seiner Enttäuschung Luft. Der serbischstämmige US-Unternehmer Milan Panic wurde aus Gründen der außenpolitischen Taktik von Milosevic ebenso nur kurz als Ministerpräsident benötigt wie der bekannteste serbische Intellektuelle und Literat Dobrica Cosic.

Die wichtigsten Oppositionellen wie der extreme Nationalist Vojislav Seselj und der charismatische Vuk Draskovic sitzen heute als stellvertretende Regierungschefs und starke Befürworter Milosevics im jugoslawischen Kabinett Milosevics, der sie durch den Reiz von Geld und Macht und auf seine Seite lockte. Zoran Djindjic, ebenfalls ein ehemaliger Oppositioneller ist nach einem kurzen Gastspiel als Belgrader Bürgermeister in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

Daneben hat Milosevic immer neue Feindbilder aufgebaut, um die Bevölkerung von der miserablen wirtschaftlichen Lage abzulenken: Im März 1989 hob er nach einem Jahr heftiger innenpolitischer Wirren die Autonomie des Kosovo auf. Dann versuchte er, andere jugoslawische Republiken unter seine Kontrolle zu bringen: Die Ergebnisse dieser teils kriegerischen Versuche gegen Slowenien, Kroatien, Bosnien und Mazedonien sind bekannt: Der Vielvölkerstaat ist zerfallen, die Serben haben ihre Siedlungsgebiete außerhalb ihrer Mutterrepublik oft verloren. Die Bilanz dieser, aus reinen innenpolitischen machtinteressen geführten Kriege ist schrecklich: mindestens 100 000 Tote und Millionen Vertriebene.

Krieg ist für Milosevic ein normales Mittel der Politik. Als er in den Verhandlungen in Ramboulliet am Tisch saß hatte er nur zwei Möglichkeiten. Er wußte, daß eine Autonomie zwangsläufig zur Unabhängigkeit führen würde und er wußte, daß die NATO den Kosovo besetzten und Serbien entreißen würde. Er hatte also die Wahl den Kosovo entweder ganz am grünen Tisch zu verlieren und somit sein innenpolitisches Image zu ruinieren oder einen Krieg zu provozieren, an dessen Ende eventuell ein Friedensvertrag stehen könnte, der ihm gewisse Gebiete des Kosovo zusicherte.

Milosevic ist ein Machtpolitiker, fern von irgendeinem Idealismus oder Überzeugung. Er handelt rationell zu seinem Besten und nimmt dabei auch Tote und Verletzte, egal ob Serben oder Albaner in Kauf.

Der Kosovo Krieg ist in der Geschichte einzigartig. Ein Krieg, in dem weder wirtschaftliche noch politische Interessen eine Rolle zu spielen scheinen und weder die Eindämmung einer Ideologie noch der Landgewinn ein Ziel sind. Ein Krieg, der anscheinend aus moralischen Gründen, zur Rettung und zum Schutz hunderttausender von Mesnchen geführt wird gab es bis jetzt noch nie. Und ganz vorne weg, das Weltgewissen Nr.1 ,die USA. Doch auch in den Vereinigten Staaten ist die Situation paradox. Ist das amerikanische Volk bei Einsätzen auf europäischen Gebiet sonst meist skeptisch und sind es normalerweise die Militärs, die der 'USA die Rolle als Weltpolizisten geben, waren sie es diesmal, die schon früh vor einer militärischen Intervention gewarnt haben. Ihnen war von Anfang an klar, daß Luftschläge allein das serbische Regime nicht von seinem Kurs abbringen würde, im Gegenteil, die Luftschläge haben die Gewalt im Kosovo sogar noch vergrößert und Milosevics innenpolitische Situation gestärkt. Natürlich haben auch einige westliche Regierungschefrs diese Möglichkeit in Betracht gezogen, doch so scheint es, waren die meisten westlichen Politiker der Meinung Serbien fehlte es ihnen auf der einen Seite in der NATO an Unterstützung für eine Invasion und an Rückendeckung im eigenen Kland. Beides soll anscheinend durch Luftschläge erreicht werden und ist deren eigentliche Bestimmung. In Amerika, England und Kanada hat diese Strategie bereits gefruchtet, in Deutschland allerdings, das nun doch so gerne die Möglichkeit wahrnehmen möchte sich als NATO NM Acht und starker militärischer Partner Englands und Amerikas zu profilieren ist die Meinung gegenüber Bodentruppenm weiterhin negativ. Deshalb holte Fischer dann auch ide dicke Keule raus und begann konsequent die Verbrechen Serbiens mit denen der Bnazis und Milosevic mit Hitler gleichzusetzten. Dabei ist diesetr Verglweich geradezu lächerlich. Zwar ist Milosevic zweifellos ein Kriegsverbrecher und Massenmörder, aber hat weder souveräne Fremdstatten besetzt und auch keinen systematischen Genozid veranstaltet, genauswoenig wie Milosevic nach der Weltherrschaft strebt. Milosevic ist ebenso kein irrationaler Psychopath wie der Mann mit dem Schanuzbart sondern ein rigoros kalkulieredner Machtpolitiker. Milosevic wußte, daß eine Autonomie, wie im Freidensvertarg von Rambouillet zwangsläufig auf ein unabhängiges Kosovo hinauslaufen würde. Er hatte also die 'Wahl den Kosovo durch Verhandlungen zu verlieren, die ihm im eigenen Land enorm an seinem Ruf schaden würden oder durch Krieg, der ihm innenpolitischen den Rücken stärken würde und ihm die Möglichkitr eröffnete mit seinen ethnischen Säuberungen fortzufahren und eventuell sogar einen Teil des Jkososvo bei einer westlichen Invasion zu verteidigen und zu behalten. Das ist auch der Grund, warum Milosevic in den ertsne Woche des Bombardement kaum Wiederstand leistete. Statt dessen versuchten seinen Militärs som viele miltäriche Kapazitäten wie möglich zu erhalten. Die Nato feueret Marschflugkörper und bombt 24 Stunden ohne das die jugoslawische Armee auch nur den geringsten Wiedertanad leistet. Die NATO zerstört Treibstoffdepots, Chemiiefabriken und Fernsehsender aber kaum Panzer und es ist eine Illusion das serbische Spezialinheioten im Kososvo, die oft nur 3-4 Mann stark und mit Schnellfeuierwaffen ausgerüstets sind aus der Ludft beizukommen sie und mehr brauch man nicht zur Völkervertreibnbung. Und mit jeder Bombennacht in denen die Militärs in verstecktenBunkern oder schutz bietenden Geländen verbringn nimmt die Zahl der Kollateralen Schäden, die Bezeichnung für niocht beabsichtigte Tote in der Zivilbevölkerung zu. Uns os sind es in diesem Krieg zwischen der _NATO und Yugolawien bis jetzt auch mal wider nutr Zivilisten die ihr Leben leißen. Die Kososvo Albaner auf der einen und die serbiswche Zivilbekölkerung auf der anderen. Eione Situation die politicshe NATZO Führer zunehmend nervös macht denn scghließölich ist bis jetzt auch bis zum letzten BILD Leser vorgedrungen das die einzoge recdhtliche Absiocherung für den Krieg der NATO in dem Satz Tony Blairs besteht : Nicht um Territorium, um Werte kämpfen wir sit und das reichlich wenig ist für eine Militärmacht ist, deren Führungsstataten immerhin ständige Mitgliedstaaten der UN sind und inderen Charta Artikel 2 steht, daß es nur zwie rechtliche Absicherunge für einen Krieg giobt. Das Recht eines attackeirten Staates auf Verteidigung und die militärischen Zwangsmaßnahmen gegenh Friecenstörer des Weltfriedens auf Anordnung des Sicherheitsrates. Detr Sicherheitsrat, oder auch England, USA, Feankreich gegen Rußland und China hat in dieewr Abngelegenheit kein eindeutioges Votum ausgesprocghen und so bleibt die Verhinderung einer humanitären Klatastropphe die einzige Rechtfertigung von Seiten der NATO. Eine Erklärung die der 43 britische Stratege Jonathan Eyal, direktor des Instituts für Verteidigungsfrage beim Royal United Service London für westliche Propaganda hältr. Er sagt: Man braucht kein Clausewitz zu sein um zu erkennen, daß solche Operationan aus der Luft niocht aufzuhalten sind.Überdies, wenn es wirklich um die Linderung humanitärer Not gegangebn wäte hätten wir ja wohl Feldhospitäler und andere Hilfsmaßnahmen vorbeitet.. Tatsächloch scheint jetzt, wo Rzußland wirtschaftlich vollständig vom WWF abhängig ist, die UNO

'Charta nichts weitzer zu sein als ein wertloses Papier. Das Gewaltmonopol liegt längst bei den USA, die schon immer Könige darin waren ihre oft nur militäricsch erreichbaten Großmachtinteressen (z.b. Öl) mit einer recdhtlichen Grundlage (Kauweait) zu versehen. Gleichzeitig stellt Milosevic jetzt für den Großteil der Amerikaner den Hort des Bösen dar und ist somit an die Stelle

KRIEGSVERLAUF UND AUSBLICK

Die Nato verfolgt bei ihren Luftschlägen verschiedene Ziel. Marschflugkörper, von Flugzeugen oder Schiffen abgefeuert, treffen militärische Infrastruktur und konkrete militärische Ziele um die jugoslawische Armee so zu schwächen, daß sie einer Bodenoffensive nicht standhalten kann und um die serbische Luftabwehr außer Gefecht zu setzen. Solche Bombardements können allerdings keine ethnischen Säuberungen verhindern. Für die Vertreibung der Albaner braucht man nur ein paar Polizisten, ausgerüstet mit Gewehren, oft genügen sogar Drohungen. Solchen Stoßtruppen ist aus der Luft nicht beizukommen.

Die Nato bombardiert aber auch Heiz- und Strom- und Wasserwerke und daß natürlich nicht, damit sich Herr Milosevic morgens nicht mehr die Zähne putzen kann - der hat noch lange fließend Wasser. Nein, die Nato möchte das serbische Volk solchen Strapazen unterziehen, das es nicht mehr bereit ist, den Aushalteparolen a Milosevic glauben zu schenken. Die Serben verhalten sich im Moment sehr geschickt. Sie wissen, daß ein Bodenkrieg unausweichlich ist, außer die Nato-Staaten bekommen dafür keine Mehrheit in ihren eigenen Ländern. Die Gegenwehr der Armee war bis jetzt nur symbolisch. Experten schätzen, daß die Serben noch über 75% ihrer Luftabwehr und 95% ihrer schweren Panzerwagen verfügen. Man könnte sagen: Serbien spart für den großen Knall, in der guten Hoffnung, daß alles was in diesen Tagen von Amerikanern und Europäern zerstört wird, von eben diesen auch wieder aufgebaut werden wird.

Trotzdem wird die NATO in den nächsten Wochen mit dem Bodenkrieg beginnen. Wahrscheinlich unter dem Vorwand, albanische Flüchtlinge in den Wäldern schützen zu müssen, werden Spezialeinheiten Brückenköpfe einrichten, von denen der Westen dann versuchen wird, den Kosovo weitgehend zu besetzten. Wahrscheinlich werden sie den Serben ein Teil des Kosovo als Rückzugszone lassen um alzugroße Verluste zu vermeiden.

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Der Kosovo-Krieg
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
14
Katalognummer
V96839
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kosovo-Krieg
Arbeit zitieren
Alexander Thiel (Autor), 2000, Der Kosovo-Krieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96839

Kommentare

  • Gast am 19.4.2002

    Zum Thema.

    Ein sehr objektives referat bis auf die hintergründe von 1980 (unruhen im kosovo)
    ist meiner meinung nach eine bischen waghalsige begründung für den zerfall von dem vielvölkerstaat
    jugoslawiens,ich selber mache einige westlichen staaten mitverantwortlich denen ein zerfall von mehreren balkan staaten mehr oder weniger recht war und dies auch hier und da unterstützt haben.
    vielleicht hätte man die rolle der nachbarn ein bischen mit einbringen können,zb.anerkennung des staates croatiens durch genscher aber gleichzeitig tolerieren von ethnischen säuberungen der croaten in bosnien!!!!!!

  • Gast am 18.7.2008

    Sehr schlecht Recherchiert, kaum objektiv.

    Hier wurde sehr schlecht recherchiert und offensichtlich hat der Autor des Referats, Alexander Thiel undifferenziert das durch die Medien verbreitete Bild der Geschehnisse im Kosovokrieg übernommen und wiedergegeben.

    Wer ernsthaftes Interesse hat die Hintergründe und Tatsachen zum Kosovokrieg zu erfahren, dem empfehle ich unter anderem folgende Literatur:

    Heinz Loquai, Der Kosovo-Konflikt - Wege in einen vermeidbaren Krieg: die Zeit von Ende November 1997 bis März 1999,, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 2000, ISBN 3-7890-6681-8

    Cathrin Schütz: Die NATO-Intervention in Jugoslawien. Hintergründe, Nebenwirkungen und Folgen. WILHELM BRAUMÜLLER Universitäts- und Verlagsbuchhandlung 2003. ISBN 3-7003-1440-X.

    Kurt Köpruner, Reisen in das Land der Kriege: Erlebnisse eines Fremden in Jugoslawien, Verlag Diederichs(Februar 2003), ISBN 978-3720524131

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