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Zentrale und dezentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme im Vergleich

Title: Zentrale und dezentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme im Vergleich

Seminar Paper , 2002 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christian Pauly (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Peer to Peer Filesharing Systeme werden auf Grund der Popularität von Diensten wie Napster oder Gnutella zur Zeit vielfach als die neue Technologie des Internets angesehen. Allerdings basiert das Internet ursprünglich auf dieser Technologie. Das Ziel des ARPANETs, dem Vorläufer des Internets Anfang der 60er Jahre, war es Computer gleichberechtigt miteinander zu verbinden und so den Austausch von Daten und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen1.

Bis zur Entwicklung des ersten Webbrowsers 1994 gab es nur ein Modell zur Vernetzung im Internet. Jeder Rechner war über eine feste Internet Protocol-Adresse (IP-Adresse), unterstützt durch das DNS-System (Domain Name Server), kontinuierlich mit dem Internet verbunden. Erst durch die vermehrte private Nutzung des Internets veränderte sich das Anforderungsprofil. Es war nicht mehr nötig, dass jeder Rechner auf jeden anderen Rechner jederzeit Zugriff haben musste. Vielmehr entwickelte sich das Internet zu einem bloßen Downstream-Medium, in dem einzelne Daten heruntergeladen wurden und somit kein Bedarf mehr für eine kontinuierliche Verbindung bestand2. Aus diesem Umstand entwickelte sich die Vergabe von dynamischen IP-Adressen durch die Internet Service Provider (ISP) und das inzwischen verbreitete System der asymetrischen Bandbreiten, meist in Form von höherer Downstream-Möglichkeiten im Vergleich zur Upstream-Möglichkeit3. Peer to Peer Systeme erlangten erst 1999 durch den Erfolg von Napster wieder allgemeine Bekanntheit4.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Klassifizierung von Peer to Peer Systemen

2.1 Allgemeines

2.2 Peer to Peer Systeme im Überblick

2.2.1 Zentrale Peer to Peer Systeme

2.2.2 Dezentrale Peer to Peer Systeme

2.2.3 Hybride Peer to Peer Systeme

3 Anwendungen von Peer to Peer Systemen

3.1 Zentrale Peer to Peer-Systeme am Beispiel von Napster

3.2 Dezentrale Peer to Peer-Systeme am Beispiel von Gnutella

3.3 Hybride Peer to Peer Systeme am Beispiel von FastTrack

4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die technologische Entwicklung und Funktionsweise von Peer-to-Peer-Filesharing-Systemen und vergleicht dabei zentrale, dezentrale und hybride Architekturansätze im Hinblick auf ihre strukturellen Unterschiede und ihre praktische Anwendung.

  • Historische Entwicklung von Peer-to-Peer-Modellen im Internet
  • Klassifizierung der Systemarchitekturen (zentral, dezentral, hybrid)
  • Detaillierte Analyse von Napster als zentrales System
  • Untersuchung von Gnutella als dezentraler Ansatz
  • Betrachtung von FastTrack als hybride Implementierung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Zentrale Peer to Peer Systeme

Zentrale Peer to Peer Systeme, auch assistiertes oder Client/Server Peer to Peer genannt, zeichnen sich vor allem durch zentrale Indexserver aus. Diese Server verwalteten ein Verzeichnis mit den, mit dem Netz verbundenen Computern und den darauf verfügbaren Dateien oder Ressourcen.

Zunächst stellt ein Client, auch Peer genannt, über ein entsprechendes Interface die Verbindung zu einem Indexserver her und übermittelt die Liste der auf ihm vorhandenen Dateien. Der Server erstellt auf Grund dieser Informationen ein Verzeichnis mit allen im Netz vorhandenen Clients und den darauf befindlichen Ressourcen.

Führt ein Peer eine Suchanfrage aus, so wird diese an den zentralen Server geleitet. Der Indexserver generiert auf Grund der Anfrage und unter Zuhilfenahme des Verzeichnisses eine Liste mit den Ressourcen, die der Suchanfrage entsprechen und im Netz verfügbar sind. Diese Liste wird an den anfragenden Client zurückgesandt. Mit Hilfe dieser Liste wählt der Peer nun eine verfügbare Ressource aus und stellt direkt eine Verbindung zu dem entsprechenden Client her um z. B. eine Datei herunterzuladen.

Ein Merkmale dieses Systems ist die potentiell schnelle Verfügbarkeit von Suchergebnis durch die zentral verwalteten und regelmäßige aktualisierten Indizes auf dem Server. Da alle Peers mit dem Server verbunden sein müssen um Ressourcen anderer Peers in Anspruch nehmen zu können, erreichen Suchanfragen auch alle Clients im Netz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Rolle von Peer-to-Peer-Technologien im Internet und beschreibt den Wandel der Netzwerknutzung hin zu asymmetrischen Bandbreiten.

2 Klassifizierung von Peer to Peer Systemen: Dieses Kapitel definiert Peer-to-Peer-Netzwerke im Kontrast zur Client/Server-Architektur und differenziert zwischen zentralen, dezentralen und hybriden Systemansätzen.

3 Anwendungen von Peer to Peer Systemen: Es werden konkrete Implementierungen wie Napster, Gnutella und FastTrack analysiert, um die theoretischen Architekturmerkmale anhand realer Protokolle zu veranschaulichen.

4 Ausblick: Der Ausblick thematisiert zukünftige Entwicklungen wie paralleles Downloaden und die Bedeutung der Standardisierung für die Skalierbarkeit und Leistungsfähigkeit kommender Peer-to-Peer-Protokolle.

Schlüsselwörter

Peer-to-Peer, Filesharing, Netzwerkarchitektur, Napster, Gnutella, FastTrack, Indexserver, Dezentralisierung, Hybrid-Systeme, Datenübertragung, Protokoll, Bandbreite, Suchalgorithmen, Internet, Downstream

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die verschiedenen Architekturkonzepte von Peer-to-Peer-Filesharing-Systemen und bewertet deren Funktionsweise hinsichtlich Effizienz und Ausfallsicherheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Systemklassifizierung (zentral vs. dezentral vs. hybrid), den Aufbau der entsprechenden Protokolle und die praktische Anwendung in bekannten Netzwerken wie Napster oder Gnutella.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein vergleichender Überblick über die unterschiedlichen technischen Ansätze von Peer-to-Peer-Systemen und deren Entwicklung im historischen Kontext des Internets.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich technischer Spezifikationen und Funktionsweisen gängiger Peer-to-Peer-Protokolle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Klassifizierung von P2P-Systemen sowie die detaillierte Vorstellung und Analyse der Funktionsweise von Napster, Gnutella und FastTrack.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind P2P, Filesharing, Indexserver, Dezentralität, Protokollstandardisierung und Router-Terminals.

Was unterscheidet das hybride Modell von den anderen Ansätzen?

Hybride Systeme kombinieren zentrale und dezentrale Ansätze, indem sie leistungsstarke Knoten als Router-Terminals nutzen, um eine effizientere Suche zu ermöglichen, ohne auf einen einzigen, zentralen Server angewiesen zu sein.

Warum ist das "Single Point of Failure"-Problem bei Gnutella nicht existent?

Da Gnutella rein dezentral organisiert ist und keine zentralen Indexserver benötigt, existiert kein einzelner Serverausfall, der das gesamte Netzwerk lahmlegen könnte.

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Details

Title
Zentrale und dezentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme im Vergleich
College
University of Mannheim  (Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik II)
Course
Seminar E-Business
Grade
1,7
Author
Christian Pauly (Author)
Publication Year
2002
Pages
17
Catalog Number
V9692
ISBN (eBook)
9783638163231
Language
German
Tags
Zentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme Vergleich Seminar E-Business
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Pauly (Author), 2002, Zentrale und dezentrale Peer-to-Peer-Filesharing-Systeme im Vergleich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9692
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