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Anwendungsintegration durch Webservices

Title: Anwendungsintegration durch Webservices

Diploma Thesis , 2002 , 107 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Benjamin Krischer (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Wenn sich IT-Systeme heutzutage nicht schnell genug an neue Unternehmensstrategien oder Rahmenbedingungen anpassen können lähmen sie den Betrieb. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit ist demnach unabdingbar – permanent entstehen neue Märkte, die Nachfrage ändert sich, neue Services entstehen. Es gilt, den Spagat zwischen möglichst hoher Flexibilität und Unterstützung des laufenden Geschäftsbetriebs zu bewältigen. Architekturen müssen dazu wandlungsfähig sein, heutige Systeme verfügen jedoch nur sehr begrenzt über die geforderte Beweglichkeit.

Die zunehmende Vernetzung von Unternehmen verlangt eine Kooperation von IT-Systemen in ständig wechselnden Kombinationen. Dabei richtet sich das Interesse zunehmend auf die Integration mit Geschäftspartnern, problematisch daran ist aber, dass bis zu 80% unternehmensinterner Systeme bisher noch nicht online fähig sind und ein stark wachsendes Bedürfnis besteht, diesen Zustand zu ändern.1 Insbesondere der E-Business Bereich begünstigt solche Anliegen und mit dessen Hilfe eröffnen sich weltweit neue Perspektiven für Unternehmen aller Branchen und Größen. Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit der digitalen Datenübertragung machen es möglich, auf Anforderungen und Präferenzen der einzelnen Kunden und Partner schneller und wirksamer eingehen zu können als jemals zuvor, was von sinkenden Kosten für Hardware und Bandbreite unterstützt wird. Konsequenz ist, dass Geschäftsprozesse gegenwärtig nicht mehr an eigenen Unternehmensgrenzen enden, sondern darüber hinausgehen und eine Vielzahl an Geschäftspartnern miteinbinden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Webservices - Mehrwert für Anwendungsintegration?

2 Anwendungsintegration

2.1 Begriffliche Abgrenzung

2.2 Entstehung und heutige Bedeutung

2.2.1 Integrationsziele

2.2.2 Historische Entwicklung

2.2.3 Die Rolle von Electronic Data Interchange

2.2.4 Anwendungsintegration heute

2.3 Kommunikationsmodell: Synchron versus Asynchron

2.4 Integrationsansätze

2.4.1 Präsentationsintegration

2.4.2 Integration von Daten

2.4.3 Funktionsbasierte Integration

2.5 Integrationstopologien

2.5.1 Point-to-Point

2.5.2 Hub-and-Spoke

2.5.3 Bus / Pipeline

2.6 Ausgewählte Middleware als Beispiel für Integrationsplattformen

2.6.1 Grundlegende Differenzierungskriterien

2.6.2 CORBA - Die Common Object Request Broker Architecture

2.6.3 Enterprise Java Beans

2.6.4 Das (Distributed) Component Object Model

3 Webservices - Eine Einführung

3.1 Grundlegende Funktionsweise

3.2 Einsatzmöglichkeiten

4 Die Webservices-Technologie

4.1 XML - normierte Auszeichnungssprache als technologische Grundlage

4.2 Discovery - Das Auffinden von Webservices

4.2.1 UDDI - Grüne Seiten für Webservices

4.2.2 WSIL

4.3 Description - Selbstbeschreibende Dienste

4.3.1 WSDL

4.3.2 Ergänzende Beschreibungsansätze

4.3.2.1 User Interfaces

4.3.2.2 Weitere Beschreibungssprachen

4.4 Packaging - Die Übertragungsprotokolle

4.4.1 SOAP

4.4.2 Ergänzungen des SOAP Protokolls

4.5 Transport - Wege zur Verteilung

4.5.1 HTTP

4.5.2 Alternative Transportwege

4.6 ebXML - Konkurrierendes Framework oder Ergänzung?

5 Werkzeuge zur Entwicklung von Webservices

5.1 Java 2 Enterprise Edition

5.1.1 Die J2EE Architektur

5.1.2 Die Entwicklung von Webservices mit J2EE

5.2 Microsoft .NET

5.2.1 Die Vision hinter .NET

5.2.2 .NET Framework und Services

5.2.3 .NET Server

5.3 Vergleichende Betrachtung: J2EE versus .NET

6 Der Einsatz von Webservices zur Integration heterogener Welten

6.1 Einordnung von Webservices in das Integrationsschema

6.2 Webservices - Ein Paradigmenwechsel?

6.3 Prämissen beim Einsatz von Webservices zur Anwendungsintegration

6.3.1 Standardisierung

6.3.2 Interoperabilität

6.3.3 Verbreitungsgrad

6.3.4 Sicherheit

6.3.5 Transaktionsunterstützung

6.3.6 Quality of Service

6.3.7 Weitere Faktoren

6.4 Weitere technische Gesichtspunkte

6.5 Webservices und heutige Middleware

6.6 Betriebswirtschaftliche Faktoren

6.7 Integration innerhalb von Unternehmensgrenzen

6.8 Organisationsübergreifende Integration

7 Webservices zwischen Vision und Wirklichkeit

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Eignung der Webservices-Technologie für die unternehmensinterne sowie unternehmensübergreifende Anwendungsintegration, bewertet ihren Mehrwert gegenüber bestehenden Architekturen und analysiert technische sowie betriebswirtschaftliche Aspekte für deren Implementierung.

  • Systematische Einordnung der Webservices in die bestehende Anwendungsintegration.
  • Detaillierte Analyse der technologischen Grundlagen von Webservices (XML, WSDL, SOAP, UDDI).
  • Vergleichende Betrachtung der Entwicklungsumgebungen J2EE und Microsoft .NET.
  • Kritische Beurteilung der technologischen Reife bezüglich Sicherheit, Transaktionsunterstützung und Quality of Service.
  • Betriebswirtschaftliche Bewertung der Implementierungskosten und Integrationspotenziale.

Auszug aus dem Buch

2.5.1 Point-to-Point

Die Point-to-Point Architektur entspricht weitgehend dem ursprünglichen Ansatz der AI, nämlich dem Einsatz individueller Schnittstellen zwischen jeweils zwei Anwendungssystemen. Die Verbindung von Anwendungen erfolgt über Konnektoren, die sowohl erworben als auch selbst entwickelt werden können und bei deren Verwendung die Schnittstelle des betroffenen Systems nicht angepasst werden muss. Ist der Einsatz von Konnektoren nicht möglich, ist die Schaffung einer entsprechenden Schnittstelle erforderlich. Positiv an dieser Topologie ist der i. d. R. hohe Datendurchsatz und die damit einhergehende hohe Performance zu bewerten. Anwendung findet diese Architektur vor allem bei einer geringen Schnittstellenanzahl, weil dann die Vorteile vollständig zum Tragen kommen und die Kosten weit unter denen für andere Systematiken bleiben. Jedoch wachsen mit zunehmender Anzahl an Systemen (n) die Schnittstellen exponentiell (Die Anzahl der möglichen Schnittstellen ergibt sich aus den Ausdruck (n * [n-1]) bzw. n * [(n-1)/2] unter der Bedingung, dass die Schnittstelle in beide Richtungen arbeitet), es entsteht das sog. Schnittstellenspaghetti.

Demnach ist die Point-to-Point Topologie für komplexe Integrationsaufgaben ungeeignet. Eine solche Architektur ist oftmals das Ergebnis von im Zeitablauf gewachsenen Strukturen, d. h. es erfolgt keine Reorganisation der vorhandenen Systeme. Nachteile dieses Ansatzes sind ein hoher Pflegeaufwand für Schnittstellen, eine suboptimale Nutzung der Ressourcen, ein hoher Aufwand bei der Integration neuer Anwendungen und häufig inhomogene und inkonsistente Daten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Webservices - Mehrwert für Anwendungsintegration?: Das Kapitel führt in die Problematik veralteter IT-Architekturen ein und stellt die Hypothese auf, dass Webservices als moderne Lösung für eine flexiblere Anwendungsintegration dienen können.

2 Anwendungsintegration: Hier werden der Begriff der Anwendungsintegration definiert, historische Entwicklungen nachgezeichnet und verschiedene methodische Ansätze sowie Middleware-Konzepte erläutert.

3 Webservices - Eine Einführung: Das Kapitel bietet einen allgemeinen Überblick über die Funktionsweise von Webservices und ihre potenziellen Einsatzgebiete in der modernen IT-Landschaft.

4 Die Webservices-Technologie: Dieser Abschnitt erläutert die technischen Grundpfeiler wie XML, Discovery-Dienste, WSDL, SOAP-Protokolle sowie alternative Ansätze und das ebXML-Framework.

5 Werkzeuge zur Entwicklung von Webservices: Der Vergleich der zwei dominierenden Plattformen J2EE und Microsoft .NET hinsichtlich ihrer Eignung zur Erstellung von Webservices bildet den Schwerpunkt dieses Kapitels.

6 Der Einsatz von Webservices zur Integration heterogener Welten: Eine detaillierte Analyse der technischen und betriebswirtschaftlichen Anforderungen an Webservices, wobei Standards, Sicherheit, Interoperabilität und Integrationskosten kritisch bewertet werden.

7 Webservices zwischen Vision und Wirklichkeit: Das abschließende Resümee reflektiert die Potenziale von Webservices und ordnet sie als evolutionsartigen Fortschritt in der IT-Welt ein.

Schlüsselwörter

Webservices, Anwendungsintegration, EAI, IEI, Middleware, XML, SOAP, WSDL, UDDI, J2EE, .NET, Standardisierung, Interoperabilität, Geschäftslogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Potenzial von Webservices als technologische Lösung zur Integration verteilter IT-Systeme und untersucht deren Reife für unternehmenskritische Prozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Systematisierung der Anwendungsintegration, die technologische Spezifikation von Webservices sowie einen Vergleich der Plattformen J2EE und .NET.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den tatsächlichen Mehrwert von Webservices gegenüber klassischen Integrationsmethoden zu bestimmen und deren Eignung für aktuelle betriebswirtschaftliche Anforderungen zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der systematischen Erarbeitung technischer Standards und betriebswirtschaftlicher Integrationskriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl die technischen Grundlagen (XML, SOAP, WSDL) als auch die organisatorischen Aspekte wie Sicherheit, Transaktionsunterstützung und betriebswirtschaftliche Faktoren detailliert beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Webservices, Anwendungsintegration (AI), Enterprise Application Integration (EAI), Interoperabilität und Middleware.

Wie schneiden J2EE und .NET im Vergleich ab?

Beide Plattformen bieten verschiedene Stärken; während J2EE auf Portabilität setzt, bietet .NET eine sehr starke, native Integration von Webservices, weist jedoch Schwächen bei der plattformübergreifenden Skalierbarkeit auf.

Warum ist die Standardisierung für Webservices so kritisch?

Da Webservices von einer breiten Interoperabilität leben, sind verbindliche und einheitliche Standards (insbesondere auf semantischer Ebene) notwendig, um das "Schnittstellenspaghetti" und Inkompatibilitäten zu vermeiden.

Excerpt out of 107 pages  - scroll top

Details

Title
Anwendungsintegration durch Webservices
College
University of Marburg  (Wirtschaftsinformatik)
Grade
2,0
Author
Benjamin Krischer (Author)
Publication Year
2002
Pages
107
Catalog Number
V9695
ISBN (eBook)
9783638163262
Language
German
Tags
Anwendungsintegration Web Service Webservice XML .net J2EE Middleware
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Krischer (Author), 2002, Anwendungsintegration durch Webservices, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9695
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