Ursachenzuschreibungen - Eine attributionale Theorie des Verhaltens


Seminararbeit, 1998
9 Seiten

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Inhaltsübersicht :

1. Einleitung
1.1. Beispiele

2. Ereignis Erfolg und Mißerfolg
2.1. Ursachenfaktoren

3. Kausalattribution
3.1. Antezedensbedingungen
3.2. Wahrgenommene Ursachen
3.3. Kausaldimendionen
3.4. Unmittelbare Auswirkungen
3.5. Weitere Auswirkungen

4. Anwendungsmöglichkeiten

5. Schluß

6. Literatur

1. Einleitung

Die folgende Referatausarbeitung behandelt "eine attributionale Theorie des Verhaltens" von Bernard Weiner. Es wird erklärt, wie der Mensch zu den jeweiligen Kausalattributionen von Erfolg und Mißerfolg, d.h. welchen Ursachen er Erfolg oder Mißerfolg zuschreibt, gelangt.

Als Einleitung auf das Thema verwendete ich ein Beispiel aus meiner eigenenBiographie, um von Beginn an das Interesse der Kommilitonen zu erhöhen. DiesesBeispiel sollte auch dazu dienen, den Kommilitonen auf die Ursachenfaktoren vonMißerfolg aufmerksam zu machen. Dieses Beispiel verknüpfte ich mit dem Referat, indem ich die Studenten die offene Frage stellte, nach welchen Kriterien sie diesesReferat als Erfolg oder Mißerfolg bewerten.

Neben der Atrributionstheorie gibt es auch die Freudsche oder Hedonistische Theorie (Streben nach Sinneslust) oder die Humanistische Psychologie, die Carl Rogers befürwortet, auf die aber nicht näher eingegangen werden soll. Weiner belegt seine Theorie mit vielen eigenen oder fremden Versuchen.

In einer empirischen Untersuchung im Jahr 1976 bat Frieze Versuchspersonen, sich vorzustellen, sie hätten in einer Prüfung eine sehr gute Note erhalten (versagt), und sie hätten ein Spiel gewonnen (verloren). Die Aufgabe bestand darin anzugeben, warum diese Ereignisse nach Meinung der Versuchspersonen stattgefunden hätten. Am häufigsten wurden die Ursachen auf die Fähigkeit und die angewendete Anstrengung zugeschrieben. Weiterhin wurden Faktoren wie Aufgabenschwierigkeit, Zufall, andere Personen und momentane Stimmung genannt.

Generell gibt es "weitere wahrgenommene Ursachen von Erfolg und Mißerfolg, wie z.B. Müdigkeit, Krankheit oder Drogeneinwirkung"1. Kulturübergreifend wurden in Griechenland und Japan Geduld und in Indien sogar Eintracht und Feingefühl als Ursachen für Erfolg genannt.

Akzeptiert man Fähigkeit, Anstrengung, Aufgabenschwierigkeit und Zufall als die vier wichtigsten Ursachen in einer bestimmten Situation, dann kann ein Ereignis als Funktion von diesen Faktoren gesehen werden. Die Formel, die Weiner angibt, lautet

E= f (F,A,S,Z)

"Das heißt, um einen vorangegangenen Erfolg oder Mißerfolg bei einer Leistungsaufgabe zu erklären, hätte die Person ihre Fähigkeit, das Ausmaß der aufgewendeten Anstrengung, die Schwierigkeit der Aufgabe sowie den Anteil von Glück (bzw. Pech) abzuschätzen. Man nimmt an, daß die Person die Bedeutung der einzelnen Ursachenfaktoren beiläufig einschätzt und das Leistungsergebnis dann in unterschiedlichen Maße auf diese zurückführt."2 In dieser Weise sollte die Erfolgs oder Mißerfolgserwartung zukünftige Aufgaben von diesen Faktoren abhängen.

2. Antezedenzien

Will man Erfolg und Mißerfolg erklären, müssen viele Informationen aus unterschiedlichen Quellen herangezogen und miteinander kombiniert werden. Während ein Teil dieser Informationen sich aus der unmittelbaren Situation ergibt, komplettieren sich die Informationen aus Erinnerungen vergangener Ereignisse.

Hier führt Weiner das Beispiel des Trainers ein, der erklären soll, warum seine Mannschaft ein entscheidendes Spiel verloren hat. Sehr häufig hört man dann den vermeintlich einfachen Satz : "Meine Mannschaft konnte unser abgesprochenes System nicht umsetzen"3

Ursachenfaktoren:

Die meisten Menschen beurteilen Fähigkeit aufgrund vergangener Leistung. Wiederholter Erfolg oder Mißerfolg deutet auf "Können". So sind gute Noten ein Indiz dafür, daß jemand intelligent ist. Ein Beispiel aus dem Sport : gewinnt der 1.FC Bayern München viele Spiele, wird die Mannschaft als gut bewertet; gewinnt sie sogar als einzige, als beste.

Weiterhin wird Erfolg oder Mißerfolg durch das Leistungsmuster beurteilt. Rosenbaum nennt dieses Ereignis " Effekt des ersten Eindrucks".(1971)4 So werden Personen mit abnehmendem Leistungsmuster und bei gleichen durchschnittlichen Resultaten fähiger als Personen mit zufällig fluktuierendem oder ansteigendem Muster beurteilt. Ich möchte auch hier ein Bsp. aus dem Fußball bringen. Zu Beginn der Saison 1997/98 gewann der Aufsteiger Vfl Wolfsburg mehrere Spiele und hinterließ einen positiven Eindruck. Obwohl die Mannschaft am Ende der Saison gegen den Abstieg kämpfte, wurde sie von verschiedenen Medien immer noch als Angstgegner bezeichnet.

Zuletzt werden Personen, die eine einmalige Spitzenleistung zeigen, als fähiger eingeschätzt, auch wenn die durchschnittliche Leistung identisch ist mit denen, die keine solche Spitzenleistung erbracht haben. Ein letztes Bsp. aus dem Fußball- Bereich : Vor einigen Jahren vollbrachte die Mannschaft der Fortuna Düsseldorf das Fußball-Wunder, den 1.FC Bayern München in einem Pokalspiel zu besiegen. Es war einer der wenigen Siege für Düsseldorf, denn am Ende stiegen sie ab. Trotzdem wurde die Mannschaft häufig bis zum Ende von verschiedenen Medien in der Favoriten- Rolle gesetzt.

Anstrengung:

In Versuchen von Weiner und Kukla (1970) und Kukla (1972) sollten die Versuchspersonen voraussagen, ob in einer Zahlenreihe die nächste zu erwartende Zahl eine 0 oder eine 1 sein würde. Bei der Ergebnisauswärtung sollten sie dann angeben, wie sehr sie sich angestrengt hätten. Tatsächlich war diese Zahlenreihe rein zufällig, doch es stellte sich heraus, daß diejenigen, die häufiger Erfolg hatten, auch glaubten, sich mehr angestrengt zu haben. Sie hatten also versucht, ein Muster in der Zahlenreihe zu erkennen.

Individuen verwenden demnach Informationen über ihre Leistungsergebnisse , um darauf zu schließen, wie sehr sie sich angestrengt haben.

Aufgabenschwierigkeit:

Die Schwierigkeit einer Aufgabe läßt sich in objektiver und subjektiver unterteilen.

Die objektiven Eigenschaften der Schwierigkeit einer Aufgabe hängen von der Länge, der Komplexität usw. ab.

Die subjektiv wahrgenommene Schwierigkeit hängt oft von der Leistung anderer Personen bei dieser Aufgabe ab. Haben viele bei der einer Aufgabe Erfolg, muß es sich um eine leichte Aufgabe handeln. Haben viele Mißerfolg, handelt es sich offenbar um eine schwierige Aufgabe.

Um Attribution auf Zufall experimentell zu bestätigen, wird den Versuchspersonen oft vorausgesagt, daß das Ergebnis rein zufallsabhängig sei.

In einer Untersuchung hatte Mann 1974 in einem Football- Spiel die Fans der siegreichen Mannschaft gefragt, warum sie ihrer Meinung nach gewonnen hätten. 93% waren sich dem überlegenen Spiel der eigenen Mannschaft sicher. 50% der Anhänger der gegnerischen Mannschaft jedoch führten die Niederlage dem Zufall zu; sie hätten einfach Pech gehabt.

Durch weitere Experimente, auch von Weiner selbst, sollte herausgefunden werden, wieviele Informationen das Individuum nutzt, sofern es sie kriegt. "Die Ergebnisse zeigten, daß die gesamte zur Verfügung gestellte Information bei der Ursachenzuschreibung berücksichtigt wurde."5 Bevorzugt wurden Informationen über die Fähigkeit, besonders über vorangegangene Erfolge oder Mißerfolge.

Individuelle Unterschiede:

Jeder Mensch urteilt anders über Erfolg und Mißerfolg. Dies hängt sowohl mit einer unterschiedlichen Definition, die jeder für diese zwei Begriffe hat, aber auch mit einer unterschiedlichen Einstellung zum Begriff Leistung. Weiner nennt hier die Ausdrücke "hoch Leistungsmotiviert und niedrig Leistungsmotiviert". So hatte ich zu Beginn meines Referates den Kommilitonen gesagt, daß jeder anders darüber urteilen würde, wie "erfolgreich" oder auch nicht mein Referat sein würde.

Hoch Leistungsmotivierte schreiben Erfolg hoher Anstrengung und Fähigkeit zu, während sie Mißerfolg auf mangelnde Anstrengung attribuierten. Niedrig Leistungsmotivierte führen Mißerfolg auf mangelnde Fähigkeit zurück. Für diese Gruppe hat die angewandte Anstrengung keinen charakteristischen Einfluß. Zusammenfassend: Informationen werden benutzt, um zu Kausalattributionen zu gelangen. Darüber hinaus beeinflussen Kausalschemata den Prozeß der Kausalattribution (Kelley,1972)

Schema I: Dieses Schema wird verwendet, um gewöhnliche, unauffällige Ereignisse zu erklären. Im Leistungskontext bedeutet das: Erfolg bei leichten Aufgaben, Mißerfolg bei schwierigen Aufgaben. Der Fachausdruck von Kelley lautet "Schema multipler hinreichender Ursachen".

Schema II: "Schema multipler notwendiger Ursachen"6 wird zur Erklärung ungewöhnlicher oder extremer Ereignisse herangezogen, wie Erfolg bei schwierigen Aufgaben, Mißerfolg bei leichten Aufgaben.

Mit den Informationen über die Ursachenfaktoren kann nun folgendes Modell erstellt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Folglich sind Gewöhnlichkeit oder Ungewöhnlichkeit eines Leistungsergebnisses ausschlaggebend dafür, welche Kausalschemata aktiviert werden. Diese beeinflussen - wie gesagt- den Attributionsprozeß und dessen Resultate.

Verstärkunspläne Bsp. Vp. a) M b) E.+M. c) E.

Durch Verstärkungspläne, die ebenfalls die Ursachenwahrnehmung beeinflussen können, kann Attribution auf Fähigkeit nachgewiesen werden.

Anhand von intermittierenden, also zeitweise aussetzenden vs. kontinuierlichen Verstärkungsplänen wurde festgestellt, daß bei wiederholtem Erfolg Kontingenz zwischen Handlung und Erfolg vorhanden ist. Daraus folgert die Versuchsperson, daß sie verantwortlich für den Erfolg ist und folglich im Besitz von hoher Begabung

Kausaldimensionen (nach Heider, Rotter und Rosenbaum)

Neben den vier oben genannten häufigsten wahrgenommenen Ursachen gibt es noch zahlreiche andere, ja "vielleicht sogar unbegrenzt" wie z.B. "Hitze oder Lärm im Klassenzimmer, Lernen des falschen Stoffes"7.Um eine Ordnung zu schaffen, wurden die Ursachen klassifiziert. Durch diese Prozedur können auch eventuelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede, aber auch die Eigenschaften festgestellt werden.

Nach Rotter (1958) war die erste Dimension unterteilt in internal und external, also Ursachen, die von der jeweiligen Person oder durch Einfluß anderer oder der Umwelt abhängig sind.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Sicherlich bestehen auch Ausnahmen, wie z.B. Anstrengung in der II Dimension, welche sowohl stabil als auch variabel sein kann; dieses Phänomen wird durch temporäre Schwankungen erklärt.

Weiner macht jedoch noch deutlich, daß durch wissentschaftliche Analysen noch weitere Kausaldimensionen erwartet werden. Denn noch passt die Intentionalität nicht richtig in dieses Konzept.

(Bsp. Kontrollierbarkeit vs. Intentionalität

Ich will mit dem Trinken aufhören, kann mich aber einfach nicht kontrollieren)

Auswirkungen von Attribitutionen

Diese Ursachenzuschreibungen haben verhaltenswirksame Konsequenzen. Atrributionstheoretiker sagen, daß die Ursachen, auf welche Personen ihre frühere Handlungsergebnisse zurückführen , zum Teil das menschliche Verhalten be- stimmen. Weiner formuliert es wissentschaftlich :" Kausalattributionen vorangegan- gener Handlungsergebnisse sind eine wichtige Determinante von Zielerwartungen."8

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Stabile Ursachen (Fähigkeit, Aufgabenschwierigkeit) deuten darauf hin, daß das in der Vergangenheit erzielte Leistungsergebnis auch in der Zukunft wieder eintreten wird, während variable Ursachen (Anstrengung, Zufall) zur Folge haben, daß sich zukünftige Ergebnisse von den vorangegangenen unterscheiden können. Typische Erwartungsänderungen treten vor allem in fähigkeitsabhängigen Aufgabensituationenein. Atypische. Erwartungsänderungen dagegen hauptsächlich in zufallsabhängigen. Aufgabensituationen.

Seltener wird auch Löschung verursacht. Der Begriff wird folgendermaßen definiert: "Ein Organismus hört auf, eine Reaktion zu zeigen, wenn diese Reaktion zur Erlangung eines Zielobjekts nutzlos geworden ist."

Hier spielt auch die Stabilität der Kausalfaktoren eine große Rolle, denn davon hängt ab, ob der Extinktionswiderstand (Schwächung des Widerstandes) stärker oder schwächer ist, was wiederum zu einer schnellen oder langsamen Löschung führt. Bleibt die Verstärkung aus und wird dies auf Pech oder mangelnde Anstrengung zurückgeführt , wird das Verhalten nicht sofort gelöscht; die Extinktion ist länger. Ist die ausbleibende Verstärkung Folge von mangelnder Fähigkeit, findet eine schnellere Löschung statt.

Bsp. Sport :gibt es keine Erfolge, da das System schwierig umzusetzen ist, erfolgt eine schnelle Löschung.

Sind die ausbleibenden Erfolge auf mangelnder Anstrengung oder Pech zurückzuführen, wird das System wiederholt; die Löschung erfolgt erst später.

Emotionale Reaktionen

Welche aber sind die emotionalen Reaktionen dieser Spieler, wenn sie dauernd verlieren (gewinnen)?

Bei geringer eigener Anstrengung treten die Emotionen Scham oder Schuld auf, während mangelnde Anstrengung von anderen Aggression hervorruft. Bei Erfolg nach schwieriger Aufgabe tritt wiederum Stolz auf, bei Wiederholung fühlt man sich kompetent.

Anhand von mehreren Untersuchungen von Weiner,Russell und Lerman (78) können 3 Quellen emotionalen Verhaltens genannt werden.

Emotionen, die direkt mit dem Leistungsergebnis (gut, schlecht) zusammenhängen. Es sind die intensivsten, da unmittelbarsten Emotionen.

Diese positiven und negativen Gefühle werden zweitens von differenzierten Emotionen begleitet. Man ist dankbar oder feindselig, wenn der Erfolg oder Mißerfolg auf andere zurückzuführen ist.

Zuletzt treten durch internale Ursachenzuschreibung Selbstwertgefühle wie Stolz oder Kompetenz, auf.

Verhalten gegenüber anderen Personen

Einige dieser Untersuchungen befaßten sich mit der Frage, wie sich die Ursachenzuschreibungen auf das Verhalten gegenüber anderen auswirken. Hierbei wurde festgestellt, daß hohe Anstrengung positiver bewertet wird als geringe Anstrengung. Dies wirkt sich auch auf die Kriterien aus, nach denen man z.B. anderen hilft. Es ist empirisch belegt worden, daß die Entscheidung anderen zu helfen, oft auf die Ursache seiner Notlage zurückzuführen ist.

Beispiel: In dem Film "Philadelphia" (´90) geht es um einen AIDS-Kranken Rechtsanwalt, der vor Gericht gegen seine Diskriminierung klagt. Während des Prozesses erfährt der Zuschauer, wie sich der Anwalt angesteckt hat, nämlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, was von den anderen als selbstverschuldet betrachtet wird. Eine Zeugin, die durch eine Bluttransfusion angesteckt wurde, erntet jedoch Mitgefühl und Mitleid.

Dadurch wird deutlich, daß eine selbstverschuldete Notlage die Hilfsbereitschaft anderer verringert. Sicherlich hängen auch die Ursachenfaktoren mit der Hilfeleistung zusammen. Ein Beispiel von Weiner : In einem Experiment von Piliavin, Rodin und Piliavin (1969)brach in einer U-Bahn ein Mann mit Stock zusammen. Die Fahrgäste führten diesen Vorfall auf nicht-vorhandene Fähigkeit zurück und halfen ihm. In einer ähnlichen Situation war die zusammenbrechende Versuchsperson für die Fahrgäste offensichtlich betrunken. Diesmal halfen die Fahrgäste weniger, da sie diese Situation als selbstverschuldet betrachteten.

Auswirkungen

Ich möchte hier noch mal darauf hinweisen, daß trotz der fremden Beispiele, sich diese Theorie auf Leistungsverhalten bezieht. Wir haben gesehen, daß sich Kausalatrributionen auf das emotionale Verhalten auswirken. Sie beeinflussen weiterhin motiviertes Verhalten. In diesem Sinne helfen sie uns bei der Aufgabenwahl, bei der Intensität der Handlung, und die Ausdauer des Verhaltens.

Attributionstheoretiker sehen den Menschen als rationales Wesen. Anhand dieser Behauptung wird erklärt, daß Menschen Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades auswählen, weil bei leichten oder schwierigen Aufgaben relativ wenige Informationen des eigenen Fähigkeitsniveaus und die aufgewendete Anstrengung erfolgen. Ich fasse mich hier kurz - nach Weiner gilt:

Hoch Leistungsmotivierte

- nehmen leistungsbezogene Aktivitäten in Angriff
- geben bei Mißerfolg nicht gleich auf
- bevorzugen Aufgaben mittleren Schwierigkeitsgrades
- zeigen relativ intensives Leistungsverhalten

Niedrig Leistungsmotivierte:

- nehmen von sich aus keine leistungsbezoge Aktivitäten in Angriff
- geben bei Mißerfolg auf
- bevorzugen leichte oder schwierige Aufgaben,(solche Aufgaben liefern minimale für die Selbsteinschätzung relevante Informationen)
- zeigen relativ wenig intensives Leistungsverhalten

Folie

Anwendungsmöglichkeiten

Dieser Attributionstheoretische Ansatz kann sich auf ein breites Spektrum von Phänomenen anwenden lassen.

Er ist hilfreich bei Entscheidungen von Bewährungskommissionen auf dem Gebiet des Strafvollzugs. "Die Entscheidung einer Kommission zur Gewährung bedingter Strafaussetzung ist ein komplexer Urteilsprozeß, bei dem Kausalattributionen eine wesentliche Rolle spielen."9

[...]


1 Weiner, S.258

2 Weiner, S.258

3 Verf.

4 Weiner, S.259

5 Weiner, S.261

6 Weiner, S.266

7 Weiner, S.269

8 Weiner S.274

9 Weiner, S.305

9 von 9 Seiten

Details

Titel
Ursachenzuschreibungen - Eine attributionale Theorie des Verhaltens
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Veranstaltung
Proseminar Motivation und Handeln
Autor
Jahr
1998
Seiten
9
Katalognummer
V96988
Dateigröße
347 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ursachenzuschreibungen, Eine, Theorie, Verhaltens, Proseminar, Motivation, Handeln
Arbeit zitieren
Kostas Papadimitriou (Autor), 1998, Ursachenzuschreibungen - Eine attributionale Theorie des Verhaltens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/96988

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