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Die selbstgeschriebene Satire und ihre Interpretation - Die Satire, Geschichte und Stilmittel

Title: Die selbstgeschriebene Satire und ihre Interpretation - Die Satire, Geschichte und Stilmittel

Term Paper , 2001 , 22 Pages

Autor:in: Anne Zeller (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Summary Excerpt Details

Folgende Themen überlegte ich mir für meine Satire:

- Fehlende Zivilcourage
- Extremsportarten
- Volksmusik
- Tragen oder Nichttragen einer Brille
- Vorurteile aufgrund des Aussehens
- Aküfi in der Uni
- Bahnfahren

Zu allen Punkten fielen mir genügend Argumente ein, die ich in die Satire hätte einbringen können. Teilweise aus Erlebnissen, teilweise aus mir aufgefallenen Missständen.

Fehlende Zivilcourage: Ich hatte mein Fahrrad am Hildesheimer Hauptbahnhof abgestellt. Als ich dort allerdings die vielen Fahrradleichen sah, hatte ich kein gutes Gefühl dabei, mein Fahrrad dort zwei Tage stehen zu lassen, obwohl ich es recht zentral angeschlossen hatte. Und so beauftragte ich jemanden, der in Hildesheim wohnte, mir mein Fahrrad dort zu „klauen“ und bei sich in die Garage zu stellen. Dazu musste dieser, mit einer Eisensäge bewaffnet, das Ringelschloss aufbrechen. Es war helllichter Tag und er wurde weder angesprochen, als er das Fahrrad knacken wollte, noch als er es zum Auto halb rollte halb trug. Kleine Jungs wollten ihm sogar noch ein paar Tricks verraten, wie man es noch besser klauen könnte!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Thema

1.1 Themenwahl – Gründe

1.2 Der Sachverhalt

2. Die eigene Satire

2.1 Erstfassung

2.2 vorläufige Endfassung

2.3 endgültige Endfassung

3. Stilmittel

3.1 Die Merkmale der Satire

3.2.1 Die Wahl der Stilmittel – Gründe für die vorgenommenen Änderungen

3.2.2 Die Wahl der Stilmittel – Gründe für die endgültige Änderung

4. Einleitung – Die Satire

5. Geschichtlicher Rückblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Gestaltung einer eigenen satirischen Kurzgeschichte unter Einbeziehung theoretischer Grundlagen. Das primäre Ziel besteht darin, einen erlebten Missstand – die Unzulänglichkeiten der Deutschen Bahn – kritisch zu reflektieren und in eine satirische Form zu übersetzen, wobei die stilistischen Mittel der Satire in einem Entstehungsprozess systematisch angewendet und analysiert werden.

  • Entwicklung und Überarbeitungsprozess eines satirischen Textes
  • Analyse der zentralen Stilmittel der Satire (Angriff, Norm, Verfremdung)
  • Gegenüberstellung von Werbeversprechen und Realität im Bahnverkehr
  • Wissenschaftliche Aufarbeitung der Gattungsgeschichte der Satire
  • Reflektion über die Rolle von Ironie, Übertreibung und Widerspruch in der Textgestaltung

Auszug aus dem Buch

Die Wahl der Stilmittel – Gründe für die endgültige Änderung

Ich habe mein Konzept der Satire noch einmal völlig überarbeitet und sie meiner Meinung nach satirischer geschrieben. Sie enthält nun das Grundelement der Satire, das Gegenteil einer Wirklichkeit zu übertreiben. Es ist mir sicher nicht immer gelungen, aber ich habe versucht, so oft wie möglich dieses Stilmittel anzuwenden. Als erstes bin ich abgerückt von der erzählenden „Ich – Form“ des Textes. Meine Satire glich eher einer kritischen Nacherzählung, mit ironischen Sequenzen. Nun steht sie in der verallgemeinernden `Man - Form`, aus der der Leser diejenigen passenden Aspekte für sich nachvollziehen kann. Dadurch fallen natürlich Absätze weg, die vorher in der persönlicheren Fassung zum zusätzlichen Verständnis herhielten.

In der endgültigen Fassung meiner Satire habe ich darauf geachtet, unverständliche Absätze noch einmal zu überarbeiten. Inhaltlich beschäftige ich mich in der Satire zuerst mit den Verbindungsmöglichkeiten Hildesheim - Peine, Peine - Hildesheim, verbunden mit der Aufenthaltszeit im Zwischenbahnhof Lehrte, und gehe dann über zu den neuen Fahrkartenautomaten und deren Tücken als Konsequenz aus der Nichtbesetzung der Schalter, also dem ganzen Stress, der eine Bahnfahrt mit sich bringen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thema: Erläuterung der Beweggründe für die Themenwahl und Darstellung des zugrunde liegenden Sachverhalts aus dem Bahnalltag.

2. Die eigene Satire: Dokumentation des kreativen Prozesses in drei Stadien von der Erstfassung über die vorläufige bis zur endgültigen Version.

3. Stilmittel: Theoretische Herleitung der Merkmale von Satire sowie eine detaillierte Begründung der vorgenommenen stilistischen Änderungen im Text.

4. Einleitung – Die Satire: Definition und Abgrenzung der literarischen Gattung Satire unter Berücksichtigung ihrer Intention und formalen Merkmale.

5. Geschichtlicher Rückblick: Überblick über die Entwicklung der Satire von der Antike bis zum 20. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Satire, Bahnfahren, Stilmittel, Entstehungsprozess, Ironie, Übertreibung, Gesellschaftskritik, Literaturwissenschaft, Verfremdung, Norm, Angriff, Textanalyse, Gattungsgeschichte, Komik, Alltagssatire.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit dokumentiert den Prozess der Entstehung einer Satire, von der ersten Themenfindung bis hin zur fertigen Ausarbeitung, basierend auf persönlichen Erfahrungen mit dem Bahnverkehr.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben dem Kernthema der Alltagssatire über Bahnreisen beleuchtet die Arbeit die theoretischen Grundlagen des satirischen Schreibens sowie die historische Entwicklung der Gattung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die gezielte Anwendung von Stilmitteln wie Unter- und Übertreibung, um einen realen Missstand satirisch zu überhöhen und damit eine kritische Distanz zum Gegenstand herzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine prozessorientierte Analyse angewandt, die den eigenen kreativen Schreibprozess mit literaturtheoretischen Definitionen (u.a. Schiller, Gottsched) verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die praktische Darstellung der Satire-Entwicklung und die theoretische Fundierung durch die Analyse von Merkmalen wie Angriff, Norm und Indirektheit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Satire, Entstehungsprozess, Stilmittel, Gesellschaftskritik und Gattungsgeschichte geprägt.

Warum wurde das Thema „Bahnfahren“ für die Satire gewählt?

Die Wahl fiel auf das Bahnfahren, da die Autorin durch den schlechten Service der Bahn und die technischen Mängel der Fahrkartenautomaten einen aktuellen und persönlichen Anlass sah, ihren Ärger satirisch zu kanalisieren.

Welche Bedeutung haben die „neuen Automaten“ im Kontext der Satire?

Die Automaten dienen als Symbol für moderne Unzulänglichkeiten; sie stehen für eine technisierte Welt, die den Nutzer durch Komplexität und Schwerfälligkeit in Stresssituationen bringt.

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Details

Title
Die selbstgeschriebene Satire und ihre Interpretation - Die Satire, Geschichte und Stilmittel
College
University of Hildesheim  (Institut für Deutsche Sprache und ihre Didaktik)
Course
Das Komische in der Literatur
Author
Anne Zeller (Author)
Publication Year
2001
Pages
22
Catalog Number
V9712
ISBN (eBook)
9783638163422
Language
German
Tags
Wolfgang Menzel Satire Stilmittel der Satire Geschichte der Satire satirische Texte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anne Zeller (Author), 2001, Die selbstgeschriebene Satire und ihre Interpretation - Die Satire, Geschichte und Stilmittel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9712
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