Schule und Elternhaus


Seminararbeit, 1996

11 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

0. Einleitung

1. Gesetzlich vorgeschriebene Einrichtungen, die den Kontakt zwischen Eltern und Schule vorsehen
1.1 Das Klassenforum
1.1.1 Elternvertretung
1.2 Elternsprechtag/Elternsprechstunde
1.2.1 Vorteile des Sprechtages
1.2.2 Vorteile der Sprechstunde

2. Die Schulpartnerschaft
2.1 Beteiligte an der Schulpartnerschaft
2.2 Ursprüngliche Intention - Idealvorstellung
2.3 Die Realität

3. Problem: „Eltern als Hilfslehrer“
3.1 „Häuslicher Privatunterricht“
3.2 Auswirkungen für die Institution Schule
3.3 Die Schwierigkeit, Mißstände öffentlich anzuprangern

4. Der direkte Kontakt zwischen Lehrern und Eltern
4.1 Elternrolle - Lehrerrolle
4.2 Das Gespräch mit dem Lehrer
4.3 Elternbesuche im Unterricht

5. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Vorwort

Daß ich dieses Thema für eine Seminararbeit gewählt habe, hat 2 Gründe:

1. Ich bin von der Wichtigkeit und Notwendigkeit des Zusammenspiels von Elternhaus und Schule überzeugt.
2. Im Seminar Erziehungswissenschaft im Wintersemester 1994/1995 habe ich schon über dieses Thema referiert. Die parallel dazu geführte Diskussion war für mich sehr interessant und hat mich aufgefordert, mich noch genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

0. Einleitung

Jeder, der in irgendeiner Form etwas mit Schule zu tun hat, dürfte wissen, daß eine Zusammenarbeit von Eltern und Schule wichtig, ich würde sagen, auch notwendig ist. Vor allem für die Erfüllung des Erziehungsauftrages ist diese Kooperation unumgänglich, da das Kind sowohl in der Schule, als auch im Elternhaus viel Zeit verbringt. Deshalb ist es so wichtig, daß Eltern und Lehrer „an einem Strang ziehen“. Das Kind braucht bei der Erziehung eine annähernd einheitliche Linie.

In meiner Auseinandersetzung mit dieser Thematik gehe ich zuerst auf die gesetzlich vorgeschriebenen Möglichkeiten für den Kontakt zwischen Eltern und Lehrern ein, komme dann auf die Probleme der Schulpartnerschaft zu sprechen und auf die des „häuslichen Privatunterrichts“ und erläutere, wie der direkte Kontakt zwischen Eltern und Lehrern aussehen kann.

1. Gesetzlich vorgeschriebene Einrichtungen, die den Kontakt zwischen Eltern und Schule vorsehen

Um dem vorzubeugen, daß Eltern absolut keinen Kontakt zur Schule haben, hat der Gesetzgeber einige Einrichtungen geschaffen, die die Möglichkeit bieten, Lehrer oder auch Eltern anderer Kinder zu sprechen. Zu diesen Einrichtungen zählen das Klassenforum, die Elternsprechtage und Elternsprechstunden..

1.1 Das Klassenforum

Das Klassenforum ist eine vorgeschriebene Einrichtung, bei der alle Eltern der Schüler einer Klasse zu einem Gespräch eingeladen werden. Es sollte die Chance bieten, gegenseitiges Verständnis für die jeweilgen Probleme zu fördern. Es bedarf aber einer guten Vorbereitung durch den Lehrer und vor allem der Bereitschaft der Eltern zur Diskussion.

In der Realität aber stehen die Eltern untereinander und dem Lehrer gegenüber in einem sehr distanzierten Verhältnis. Sie wollen den Lehrer meist unter 4 Augen sprechen. Meistens haben die Eltern andere Vorstellungen vom Klassenforum: Sie wollen den Lehrer persönlich kennenlernen und vor allem den Leistungsstand der Schüler erfahren. Der Elternabend sollte primär aber nicht das Informationsbedürfnis der Eltern nach den Leistungen ihres Kindes befriedigen, sondern als eine Diskussionsrunde von Erziehern gelten, die gemeinsam mit einem Pädagogen ihre Fragen offen diskutieren und gemeinsam nach Lösungen suchen.

(vgl. HEIM, 1977)

Der Klassenlehrer sollte auf dem Elternabend aber über folgende Punkte informieren: Welche Unterrichtsstoffe werden in den einzelnen Zeitabständen behandel? In welcher Weise wird der Unterricht durchgeführt? Daneben ist es aber sinnvoll, neben aktuellen Aspekten auch einmal allgemeine Erziehungs- oder Unterrichtsthemen zu erörtern.

Die Gestaltung eines Elternabends sollte in Absprache mit Eltern und Lehrern geschehen. Dabei ist es wichtig, Ort, Zeit und Inhalte zu klären.

Durch die Teilnahme am Elternabend und die aktive Mitarbeit haben Eltern die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit den Lehrern so zu gestalten, daß sie gut über die Schule informiert sind und es ihnen leichter fällt, ihr Kind und seine Mitschüler wirksam zu unterstützen.

(vgl. KOWALCZYK, in: Liebe Eltern..., 1990, S. 14f.)

[...]

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten

Details

Titel
Schule und Elternhaus
Note
1
Autor
Jahr
1996
Seiten
11
Katalognummer
V9717
ISBN (eBook)
9783638163453
Dateigröße
458 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik; Schule; Elternhaus; Erziehung; Erziehungswissenschaft
Arbeit zitieren
Rüdiger Zlamy (Autor), 1996, Schule und Elternhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9717

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