Die Geburt der Solidarnoscbewegung (1980-81)


Ausarbeitung, 2000
6 Seiten, Note: 1

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Geburt der Solidarnosc-Bewegung in Polen (1980-1981)

In dem folgenden Referat werde ich auf die Entstehung, Entwicklung und die vielfältigen Facetten der Solidarnoscbewegung in Polen von 1980 bis 1981 eingehen. In dem Referat versuche ich vor allem auf drei Fragen einzugehen, die meines Erachtens durch spätere Ereignisse falsch erinnert und interpretiert werden. Die Instrumentalisierung und Mythologisierung der jüngsten polnischen Geschichte spielt im politischen Transformationsprozeß eine wichtige Rolle und tritt im momentanen Präsidentschaftswahlkampf offen zu Tage.

War Solidarnosc eine Gewerkschaft bzw. eine Arbeiterbewegung ?

War die Solidarnosc eine antikommunistische Bewegung ?

Welche Rolle spielte die Kirche in der Geburt der Solidarnoscbewegung ?

(Hinweis: In der folgenden Arbeit werden Ortsnamen mit ihrem deutschen Namen wiedergegeben.)

Geschichtlicher Hintergrund

Für ein besseres Verständnis der Ereginisse in den 80er Jahren ist es sinnvoll einen kurzen Abriß über die Geschichte Polens seit 1945 zu geben. In 1944 wird Polen von der Roten Armee und der polnischen Volksarmee befreit und eine provisorische Regierung unter der Regie der moskaugesteuerten Kommunisten installiert. In der Zeit von 1945 bis 1948 wird der polnische Staat Schritt für Schritt in die Struktur der sowjetischen Satellitenstaaten eingefügt und die kommunistische Partei PZPR (Polnische Vereinigte Arbeiterpartei) übernimmt die alleinige Kontrolle über den Staat. Von 1949 bis 1955 herrscht in Polen die gleiche stalinistische Terrorpolitik wie in allen anderen Staaten. Die Hauptopfer dieser Vorgänge sind die starke katholische Kirche deren Primas Wyszynski interniert wird, die Landwirte die der Zwangskollektivierung unterworfen werden, aber auch führende kommunistische, wie der Gründer der PZPR Gomulka, der unter Hausarrest gestellt wird. Der Entstalinisierungsprozeß beginnt in Polen mit einem Aufstand von Arbeitern in Posen der blutig niedergeschlagen wird, aber in eine Serie von Streiks und Demonstrationen im gesamten Land führt. Die Parteispitze ist nicht in der Lage die Situation zu beruhigen und dies ermöglicht die Rückkehr des populären Gomulkas der einen „Polnischen Weg zum Kommunismus“ verspricht. Dieser „polnische Oktober“ führt zu einem Ende und der Rücknahme der Kollektivierung, einer geduldeten Koexistenz von Kirche und Staat, sowie intellektuellen Freiheiten. (Hier möchte in ich daran erinnern, daß zeitgleich ähnliche Ereignisse in Ungarn stattfinden, die jedoch im Bürgerkrieg enden.)

Die intellektuellen Freiheiten wären nur kurz. In 1968 demonstrieren Studenten gegen die schlechten Studienbedingungen und die Zensur. Diese Proteste werden mit großer Härte niedergeschlagen an der neben Polizei auch Arbeiter (als Gegendemonstranten) eingesetzt werden. Diese Krise, die auch die Partei erfaßt, mündet in eine antisemitische Kampagne und führt zum Exil vieler Intellektueller. In den 60er Jahren befindet sich die Volksrepublik Polen in einer großen wirtschaftlichen Krise. Als die Regierung eine Anhebung der Nahrungsmittelpreise beschließt kommt es zu Aufständen in den Werften an der Ostseeküste, die im einem Blutvergießen in Danzig enden. Im Laufe dieser Ereignisse agieren sich viele Intellektuelle gegen die Belange der Arbeiter. Die Gomulka Regierung wird 1971 durch eine jüngere Regierung um den Technokraten Gierek ersetzt. Das Gierek Regime hat das Ziel die politische Situation im Land durch eine Verbesserung der Wirtschaftslage zu beruhigen. Mit westlichen Krediten werden Konsumgüter importiert und neue Fabriken in Polen gebaut (z. B. der legendäre Polski Fiat). Zusätzlich werden die Beschränkungen für Auslandsreisen aufgehoben und die kommunistische Regierung nimmt zivilere Formen an. Das polnische Konsumwunder, an dem vor allem die Funktionäre sich ungeniert bereichern, währt nur kurz und mit der auf die 1. Ölkrise folgende weltweite Wirtschaftskrise gerät der Staat in Zahlungsschwierigkeiten. Da die Preise für Nahrungsmittel weit unter dem Produktionspreis liegen (Anekdote: Bauern verkaufen Getreide zum festgesetzten Preis und verfüttern billigeres Brot an die Schweine), beschließt die Regierung im Jahr 1976 eine Anhebung der Preise. Auch diesmal kommt es zu Unruhen (Radom und Ursus) von Arbeitern in der Schwerindustrie. Die Preiserhöhungen werden zurückgenommen, aber die Arbeiter streng bestraft. Im Rahmen dieser Prozesse gründen Intellektuelle das „Komitee zur Verteidigung der Arbeiter“ (KOR), die über die Prozesse berichten und den Familien der Verurteilten Hilfe geben. Dies hilft den Graben zwischen Inteligentia und Arbeiterschaft zu überbrücken und nimmt der Partei die Möglichkeiten die beiden Schichten gegeneinander auszuspielen. Das nächste sehr wichtige Ereignis für die Gründung der Solidarnosc findet nicht in Polen statt sondern in Rom. Die Wahl des Krakauer Bischofs Karol Wojtyla zum Papst. Dieses Ereignis in 1978 und der erste Papstbesuch in Polen (und einem kommunistischen Land überhaupt) 1979, führen zu einer starken Gemeinschaftsgefühl in der polnischen Gesellschaft und einem politischen Leben außerhalb der PZPR.

Weil die Wirtschaftskrise in Polen immer schärfere Formen annimmt beschließt die Regierung abermals Preiserhöhungen für Lebensmittel. Wie bereits in 1970 und 1976 kommt es zu Unruhen. Während sich die Bergarbeiter in Schlesien noch mit Lohnerhöhungen beruhigen lassen, fordern die Arbeiter der Leninwerft in Danzig weitergefaßte Forderungen und treten ab 14. August in den Streik.

Geburt der Solidarnosc und das 35 Punkte Programm

Im August 1980 geschieht in der Leninwerft etwas in der Geschichte einmaliges. Vertreter der Arbeiter und Vertreter der Zentralregierung verhandeln öffentlich (die Verhandlungen werden aufgezeichnet und über die Werkslautsprecher übertragen) über Forderungen der Arbeiter. Am 31. August werden die „Danziger und Stettiner Vereinbarung“ von beiden Seiten unterzeichnet. Die Tragweite, die weit über die Belange der Werftarbeiter und einer Arbeiterbewegung hinausgehen, wird an den folgenden Beispielen klar.

- Recht freie Gewerkschaften zu gründen
- Schaffung von gewählten Betriebsräten
- Wiedereinstellung der Arbeiter die aus politischen Gründen entlassen wurden (z. B: Walesa)
- Gleiche Lohnerhöhung für alle Werften und für alle Fabriken in Raum Danzig
- Arbeitsfreier Samstag
- Gleichberechtigter Zugang zu Kindergärten, Krankenhäuser und Geschäften für Arbeiter und Parteifunktionären
- Bau eines Denkmals für die Opfer des Streiks in Danzig 1970 (immer noch zu besichtigen)
- Aufhebung der Zensur
- Verbreitung der Vereinbarungen im Fernsehen und Radio

Im nächsten Abschnitt möchte ich auf einige Punkte eingehen die das Zustandekommen der Vereinbarungen besser erklären. Die Werften spielten zu dieser Zeit eine besondere Rolle in der polnischen Arbeiterschaft. In der kommunistischen Ideologie spielt die Arbeiterschaft eine führende Rolle in der Gesellschaft. Die Elite unter Ihnen sind die Arbeiter der Schwerindustrie wie Stahlwerker und Bergleute. Im Vergleich zu anderen Arbeiter und auch Bauern einen ihnen bessere Wohnungen zugewiesen und erhalten höhere Bezahlung. Unter den polnischen Werftarbeitern ist durch die Ereignisse in 1970 ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden, das auch zur Gründung einer illegalen Gewerkschaft in 1978 führte, die das Netzwerk schuf das für die Erfolge in 1980 notwendig war. Ein sehr wichtiger Gesichtspunkt der Unruhen in 1980 ist, daß sie ohne jegliche Gewalt und sehr diszipliniert abliefen. (Anm.: Dies ist in der polnischen Geschichte die von romantischen und heroischen Aufständen gezeichnet ist ein Novum) Der Streik war keine spontaner Aufstand, er war vielmehr von den Mitgliedern der Untergrundgewerkschaft organisiert. Die Streikform war der Besetzungsstreik, durch den das öffentlichen Leben nicht gestört wird. Bereits nach wenigen Tagen schlossen sich Intellektuelle der KOR und der KIK (Katholischer Klub der Intelligenz), den Arbeitern an und mäßigten Ihre Forderungen und halfen Ihnen bei der Ausarbeitung des Programms. Die Arbeiter wurden schon sehr bald von der polnischen Bevölkerung leidenschaftlich unterstützt: Bauern versorgten die Streikenden mit Lebensmitteln, Pfarrer hielten Gottesdienste für die Streikenden.

Auf der anderen Seite griff der Staat nicht hart gegen die Arbeiter durch. Die Gründe hierfür sind, daß sich von Beginn an einige hohe Funktionäre, wie der Danziger Parteichef T. Fiszbach, sich den Arbeitern anschlossen. An den obigen Forderungen ist erkennbar, daß Prinzipien wie Arbeitervertretung, Freiheit und Gleichheit im Vordergrund standen, die der Kommunismus nur auf dem Papier gewährte. Somit konnte man die Ur-Solidarnosc auch als sozialistische/kommunistische Reformbewegung verstehen. Darüber hinaus steckte die Parteispitze wegen der Wirtschaftskrise selbst in einer Führungskrise. Auch außenpolitisch war ein hartes Vorgehen nicht empfehlenswert, denn dies hätte einerseits die Deténte-Politik der Sowjetunion gestört und die polnische Wirtschaft war von Westkrediten abhängig.

„Wir gegen Sie“

Mit dieser Überschrift soll die wachsende Polarisierung der Gesellschaft zwischen der kommunistische Elite und der Masse der Bevölkerung, die tiefgreifende Veränderung forderte dargestellt werden. Obwohl diese Konfrontation, in fast allen Staaten des Ostblocks vorhanden war, bricht sie in Polen der frühen 80er an die Oberfläche. Die nächsten Monate sind durch zwei Vorgänge gekennzeichnet. Erstens die wachsende Unterstützung der Solidarnosc in der breiten Bevölkerung und der Formulierung von immer weiter reichenden Forderungen. Die Solidarnosc ist jedoch nur ein Teil des wachsenden Selbstbewußtseins der „2. Gesellschaft“ (entspricht dem Ostdeutschen „Wir sind das Volk“), die sich immer stärker organisiert und alle Bereiche der polnischen Gesellschaft erfaßt. Diese 2. Gesellschaft ist steht der offiziellen Parteigesellschaft nicht nur machtpolitisch gegenüber sondern setzt auch kulturell eine andere Welt dar. Zweitens die Reaktionen des Systems. Mit System ist der Machtapparat der Partei, die Regierung und das Netz der Nomenklatura gemeint. Dieses System arbeitet in dem Spielraum der von Moskau vorgegeben wird. Diese Reaktionen bestehen aus Abwarten, Beschwichtigen, Provokation und hartem Durchgreifen.

Die Solidarnoscbewegung breitet sich über die gesamte Gesellschaft aus. Nicht nur Arbeiter werden Mitglieder, auch Intellektuellen und Bauern schließen sich dieser Bewegung an. Die Gewerkschaft baut sich ein landesweites Netz von basisdemokratischen Organisationen auf die räumlich organisiert sind, im Frühjahr 1981 wird sie ca. 9 Millionen Mitglieder haben (20% der Bevölkerung). Bauern gründen die Land-Solidarnosc, da Ihnen als freie Unternehmer der Zugang zu einer Gewerkschaft verwehrt ist. Die Intellektuellen organisieren sogenannte „Fliegende Universitäten“ in denen die Themen gelehrt werden, die offiziell verboten sind. Ebenso wird eine Vielzahl von Untergrundliteratur (russisch: Samizdat) produziert, die zunehmend auch in der Öffentlichkeit gelesen wird. Diese Bewegung war somit kein einheitlicher Block und war für die Führung in Danzig nur schwer lenk- und kontrollierbar. Damit hatte die Solidarnosc trotz ihrer Stärke enorme Probleme mit einem einheitlichen Vorgehen. Obwohl viele Forderungen an den frühen Sozialismus erinnern, ist die Bewegung kulturell und moralisch tief katholisch-konservativ und national, daher kann man auch verstehen, daß die Bewegung im Ausland als rechts verstanden wurde.

Die Partei war über das weitere Vorgehen tief zerstritten. Einerseits war ein beträchtlicher Teil der Parteimitglieder, auch Mitglied der Solidarnosc, andererseits herrschte ein Machtkampf zwischen moskaugetreuen Betonköpfen und Reformkommunisten. Die Politik der Partei war dadurch sehr wechselhaft und einerseits durch Hinhaltetaktik, aber auch durch Provokationen gegen die Solidarnosc verbunden. Im Herbst 1980 wuchs vor allem der Druck von Moskau, das gemeinsam mit der NVA Truppen an der polnischen Grenze zusammenzog und dort Manöver abhielt. Die Partei gab in kleinen Schritten den Forderungen nach und versuchte das Gesicht gegenüber Moskau zu bewahren.

Als Größe der polnischen Politik ist die katholische Kirche zu beachten. Die Kirche spielte in der polnischen Geschichte immer eine wichtige Rolle für die Nation und wurde vor allem seit der Papstwahl als zu tiefst „polnisch“ verstanden. Während der Unruhen in den 80er wurde die Solidarnosc von der Laienbewegung und vielen von Pfarrern unterstützt. Die Hochkirche mit Ihrem Primas Wyszinski hingegen fürchtete einerseits um ihre im Ostblock einmaligen Freiheiten, aber machte sich auch Sorgen darüber, daß die Bewegung in einem Bürgerkrieg endet. Deswegen trat die Hochkirche einerseits beschwichtigend aber auch vermittelnd auf.

Im Frühjahr 1981 befindet sich die Solidarnosc auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Nach einer Provokation durch Hardliner bei der führende Köpfe der Land-Solidarnosc verprügelt werden, findet ein mehrstündiger landesweiter Warnstreik statt der als Generalprobe für einen nationalen Generalstreik gedacht war. Als Reaktion auf diese Machtprobe gab das System vielen Forderungen nach. Zur selben Zeit erfaßt die Pluralisierung der Gesellschaft auf die PZPR. Es gründet sich die sogenannte „horizontale Bewegung“, die den leninistischen Zentralismus überkommen will und viele Reformideen der politischen Opposition übernimmt. Nahezu zeitgleich finden ein außerordentlicher Parteitag der PZPR und der Solidarnoscskongress im Sommer statt. In der Partei kommt es zum Machtkampf zwischen dem „Beton“ und den „Horizontalen“ statt, der damit endet das viele unerfahrene und farblose Kompromißkandidaten in das Politbüro einziehen. (Anm.: Der damalige Politbürovorsitzende H. Kubiak ist mein Soziologieprofessor) Auf dem Solidarnoscskongress wird zum ersten mal erkennbar wie dünn das Band ist, welches die Bewegung zusammenhält. Hier werden drei Gruppen erkennbar, die verschiedene Vorstellungen haben. Erstens gibt es eine konservativ, nationale Gruppierung, die einen raschen Wechsel mit dem Einsatz aller Mittel fordert, also eine revolutionäre Rechte. Zweitens eine Gruppe von Sozialisten, die einen Marsch durch die Institutionen und eine Veränderung von Oben fordern, wie sie 1968 in Prag gescheitert ist. Die Dritte und stärkste Gruppe mit Vertretern wie A. Michnik, L. Walesa und T. Mazowiecki wollte eine Fortsetzung der „selbstbeschränkenden Revolution“, die neben schrittweisen Verbesserungen in erster Linie auf bessere Zeiten wartet.

Während das Frühjahr und der Sommer von ewigen Diskussionen und „Polithappenings“ auf allen Ebenen der Gesellschaft gekennzeichnet waren. Wurde der Herbst ernster. Wegen der schwierigen Versorgungs- und Wirtschaftslage waren die Bürger Polens mehr mit dem Beschaffen von Kohle und Kartoffeln beschäftige, als mit politischen Aktionen. Während dieser Zeit wird die Rolle des Militär gestärkt. Im Oktober 1981 wurde General Jaruzelski zum Partievorsitzenden gewählt. Da er dieses Amt in Personalunion mit dem des Ministerpräsidenten und des Verteidigungsministers bekleidet, hat dieser jetzt eine unumschränkte Macht im Lande. Die Armee wird eingesetzt um die Versorgungslage auf dem Land und auch in den größeren Städten zu verbessern. Die gesamte Situation im Staat spitzt sich immer weiter zu, weil beide Seiten nicht bereit sind sich auf einen Kompromiß zu verständigen. Auf einem Treffen zwischen Jaruzelski, dem neuen Primas Glemp und Lech Walesa im November kommt zu keinem Ergebnis.

In der Nacht vom 12. auf den 13. Dezember werden Tausende von Solidarnoscaktivisten verhaftet und interniert. Auf den Straße stehen Panzer und jeder Bürger wird von der Armee kontrolliert, die Telefonleitungen sind unterbrochen, die Bürger dürfen Ihre Stadt nicht verlassen, Züge und Flugzeuge fahren/fliegen leer ins Ausland, alle Schulen und Hochschulen sind geschlossen, alle Zeitungen sind suspendiert, es wird eine nächtliche Ausgangssperre erlassen und im Radio und Fernsehen wird die Rede von Jaruzelski ausgestrahlt, daß das Militär die Macht im Staat übernommen hat „um es vor der Katastrophe zu retten“ und der Kriegszustand ausgerufen wurde. Zwei Wochen später wird der letzte Besetzungsstreik in Polen mit Gewalt gebrochen. Mit diesem Ereignis ist die Solidarnosc als Organisation zerschlagen. Ihr Geist und auch ihre Mitglieder sollten 7 Jahre später in den „Runden Tisch“ - Verhandlungen und dem Zusammenbruch des Sowietkommunismus im Herbst 1989 erfolgreich sein.

Verwendete Quellen:

N. Ascherson; The Polish August. The Self-Limiting Revolution, 1982, New York

K. Brandys; Warschauer Tagebuch; 1996; Frankfurt/M. (Tagebuchaufzeichnungen des polnischen Schriftsteller Brandys von 1979 bis 1981, gibt guten Einblick)

N. Davies; Heart of Europe; 1986; Oxford (Kurzfassung des Standartwerks Poland “ God ’ s Playground, ein bischen schwamig und tendenzi ö s geschrieben)

G. Eckiert; The State Against Society. Political Crisis and Their Aftermath in East Central Europe, 1996; Camebridge (Hervoragender soziologisch-politischer Vergleich der Krisen des Kommunismus)

T. Garton Ash; The Polish Revolution; 1991; London (Erstes Buch ü ber die Solidarnosc. Ash war Augenzeuge vieler Ereignisse in 1980 und 1981 in Polen)

W. Jaruzelski; Jaruzelski Declares Martial Law; in From Stalinism to Pluralism; 1996; Oxford (Orginaltext der Erkl ä rung die am 13.12.81 verbreitet wurde)

A. Krzeminkski; Polen im 20. Jahrhundert; 1998; München (Geschichte Polens, von einem deutschfreundlichen Polen f ü r Deutsche geschrieben)

A. Michnik; Letter from Gdansk Prision; in From Stalinism to Pluralism; 1996; Oxford (R ü ckblick eines f ü hrenden Solidarnoscaktivisten auf die Ereignisse)

Romane und Filme über diese Zeit

(Roman) A. Szczypiroski; Selbstporträt mit Frau; (Ein sp ä tes Roman des dieses Jahr verstorbenen Schriftsellers)

(Film) A. Wajda; Der Mann aus Marmor; 1976 (Film ü ber den Stalinismus und die 70 er in Polen)

(Film) A. Wajda: Der Mann aus Eisen, 1981 (Fortsetzung, der preisgekr ö nte Kultfilm der Solidarnoscsbewegung)

5 von 6 Seiten

Details

Titel
Die Geburt der Solidarnoscbewegung (1980-81)
Hochschule
Uniwersytet Jagiellonski w Krakowie
Veranstaltung
Vergleichende Politik: Von Ost- nach Mitteleuropa
Note
1
Autor
Jahr
2000
Seiten
6
Katalognummer
V97313
Dateigröße
342 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Geburt, Solidarnoscbewegung, Vergleichende, Politik, Ost-, Mitteleuropa
Arbeit zitieren
Robert Pernetta (Autor), 2000, Die Geburt der Solidarnoscbewegung (1980-81), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97313

Kommentare

  • Gast am 3.4.2001

    Ganz toll !!.

    Eine tolle Arbeit!

  • Gast am 22.5.2003

    diese Arbeit Dürfte keineswegs mit 1 benotet werden.

    Lesen sie den Text bitte nochmal durch.
    und ändern sie die Note, die keineswegs der Wahrheit entsprechen kann!

    Sonnst wäre sie eine Schande für die
    Jagiellonen Universität!

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