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Alternative Proof-of-Work-Konzepte in der Blockchain

Titel: Alternative Proof-of-Work-Konzepte in der Blockchain

Seminararbeit , 2018 , 32 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Timothy Todd (Autor:in)

Informatik - Wirtschaftsinformatik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit handelt um das Thema der verschiedenen Konsensmechanismen zum Verifizieren von Transaktionen in Blockchain Systemen. Das Ziel dieser Arbeit ist, Alternativen des Proof of Work Konsensmechanismus zu nennen, deren Funktionsweise zu beschreiben und danach deren Anwendungen zu evaluieren.

Dabei werden insgesamt fünf Algorithmen analysiert und verglichen: Proof of Work, Proof of Stake, Proof of Activity, Proof of Capacity und Practical Byzanthine Fault Tolerance Systeme.

Zum Vergleich der Systeme sind drei in der Praxis relevante Eigenschaften gewählt worden: Resistenz gegenüber Manipulation, Performance und Wirtschaftlichkeit. Eine zusammenfassende Gesamtanalyse gibt die Ergebnisse in Form einer Tabelle wieder. Die Schlussfolgerung am Ende dieser Arbeit zeigt auf, welche essentiellen Fragen folglich wichtig sind zur Auswahl des passenden Konsenssystems eines Blockchain Projektes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Blockchain und Konsensverfahren

3 Vorstellung verschiedener Alternativen von Konsensmechanismen

3.1 Proof of Work

3.2 Proof of Stake

3.3 Proof of Activity

3.4 Proof of Capacity

3.5 Practical Byzanthine Fault Tolerance

4 Vergleich in der praktischen Anwendung

4.1 Manipulierbarkeit des Systems

4.2 Skalierbarkeit und Performance des Netzwerks

4.3 Ressourcenbedarf und Wirtschaftlichkeit

4.4 Vergleichende Gesamtanalyse

5 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht verschiedene Konsensmechanismen in Blockchain-Systemen, um Alternativen zum klassischen Proof of Work zu identifizieren, deren Funktionsweise zu erläutern und ihre praktische Eignung anhand definierter Kriterien zu evaluieren.

  • Analyse und Vergleich der fünf Konsensalgorithmen PoW, PoS, PoA, PoC und PBFT.
  • Untersuchung der Manipulierbarkeit und Sicherheit (z. B. 51%-Angriffe).
  • Bewertung der Skalierbarkeit und Performance in Transaktionen pro Sekunde.
  • Analyse des Ressourcenbedarfs und der wirtschaftlichen Aspekte der jeweiligen Systeme.
  • Erarbeitung einer fundierten Entscheidungshilfe für die Auswahl von Konsenssystemen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Proof of Work

Das ursprüngliche Konzept des PoW Verfahrens wurde 1993 von den Wissenschaftlern Dwork und Nior zur Regulierung von Junk-Emails entwickelt. Die Idee war das ein Email Absender (Nutzer) eine bestimmte Arbeit, die leicht zu überprüfen ist, gegenüber dem Email Provider (Anbieter) verrichten muss, um die Dienste in Anspruch zu nehmen (Dwork und Naor 1993).

Weitere Grundlagen erarbeitete Adam Back in seiner Arbeit über Hashcash (Back 2002). Im Zusammenhang mit dem PoW Konsensverfahren sind die Nutzer sogenannte Miner und der Anbieter alle Knoten im Netzwerk, die die Arbeit verifizieren. Die Arbeit der Miner entspricht der Lösung eines asymetrischen mathematischen Rätsels, explizit die Lösung einer partiellen Hashinversion (Schulte und Prinz 2017: 17f).

Die Herausforderung liegt dabei in der Berechnung der richtigen Lösung einer Hash-Funktion. Die Hash Funktion bildet grundlegend aus einer Zeichenkette mit beliebiger Länge eine Zeichenkette fester Länge. Eine richtige Lösung der Hash-Funktion muss dabei bestimmte Eigenschaften in der Zeichenkette besitzen, beispielsweise eine bestimmte Anzahl an führenden Null-Bits. Es muss also von dem Miner durch Einfügen verschiedener Nonce erraten werden aus welchem Input der Hash Wert mit der gesuchten Eigenschaft erzielt werden kann (Asolo 2018). Die Nonce ist dabei ein 32-Bit (in Abbildung 2 ein 64-Bit Wert), der als einziger bei jedem Versuch zum Finden der Lösung geändert werden kann. Eine Nonce kann durch ihre Indexnummer referenziert werden, welche zwischen 0 liegt. Dieser Bereich ist die theoretische Anzahl an Möglichkeiten (Scott 2018). In Abbildung 2 findet der Leser eine exemplarische Darstellung der Abfolge des PoW Algorithmus. In diesem Beispiel war die Lösung eine Hash-Funktion mit vier voranstehenden 0-Bits. Das Ziel erreicht Knoten 1 bei dem 3. Versuch und erhält dafür das Recht den neuen Block B2 an die Kette anzufügen (Kuo et al. 2017: 1213).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung von Integrität und Persistenz in verteilten Systemen ein und definiert das Ziel der Arbeit, alternative Konsensalgorithmen zu untersuchen.

2 Blockchain und Konsensverfahren: Das Kapitel erläutert die technologischen Grundlagen von Blockchains als verteilte Datenbanken und beschreibt den Prozess der Transaktionsverifizierung sowie das Byzantinische Fehlertoleranz-Problem.

3 Vorstellung verschiedener Alternativen von Konsensmechanismen: Es werden fünf spezifische Algorithmen (PoW, PoS, PoA, PoC, PBFT) detailliert vorgestellt und ihre jeweilige technische Funktionsweise dargelegt.

4 Vergleich in der praktischen Anwendung: In diesem Hauptteil werden die Algorithmen hinsichtlich Sicherheit, Manipulierbarkeit, Performance und Wirtschaftlichkeit analysiert und in einer vergleichenden Gesamtanalyse gegenübergestellt.

5 Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bietet eine Entscheidungshilfe für Entwickler bei der Auswahl eines geeigneten Konsenssystems basierend auf den Projektanforderungen.

Schlüsselwörter

Blockchain, Konsensmechanismen, Proof of Work, Proof of Stake, Proof of Activity, Proof of Capacity, Practical Byzanthine Fault Tolerance, Transaktionsverifizierung, 51%-Angriff, Nothing at Stake, Skalierbarkeit, Ressourcenverbrauch, Energieeffizienz, Kryptowährung, Hyperledger.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Analyse und den Vergleich verschiedener Konsensmechanismen in Blockchain-Systemen, um Alternativen zum energieintensiven Proof of Work zu bewerten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Funktionsweise von Konsensalgorithmen, deren Manipulierbarkeit, Netzwerkskalierbarkeit und deren ökonomische sowie ökologische Nachhaltigkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, alternative Konsensmodelle wie Proof of Stake oder Proof of Capacity theoretisch zu beschreiben und deren praktische Anwendungseignung anhand klarer Kriterien zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt eine Literaturrecherche und deskriptive Analyse, um die Algorithmen zu systematisieren und anhand von Parametern wie Manipulierbarkeit und Performance miteinander zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der fünf ausgewählten Mechanismen sowie deren anschließenden Vergleich in der Anwendung, inklusive einer abschließenden Gesamtanalyse in Tabellenform.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören Konsensmechanismen, Blockchain-Sicherheit, Skalierbarkeit, Energieverbrauch sowie spezifische Begriffe wie Proof of Stake und Byzanthine Fault Tolerance.

Was unterscheidet das PBFT-Verfahren von den anderen vorgestellten Mechanismen?

PBFT ist ein „Permissioned“-System, das im Gegensatz zu den offenen Systemen ohne interne Kryptowährung auskommt und für private oder konsortiale Netzwerke konzipiert ist.

Warum wird das Proof of Capacity-Verfahren als ökologische Alternative angesehen?

Da beim Proof of Capacity die auf Festplattenspeicher basierende Plot-Datei anstelle intensiver Rechenleistung zur Validierung genutzt wird, ist der Energiebedarf deutlich geringer als bei einem Proof of Work-System.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Alternative Proof-of-Work-Konzepte in der Blockchain
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
2,3
Autor
Timothy Todd (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
32
Katalognummer
V974124
ISBN (eBook)
9783346321596
ISBN (Buch)
9783346321602
Sprache
Deutsch
Schlagworte
blockchain proof of work pow proof of stake pos konsensmechanismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timothy Todd (Autor:in), 2018, Alternative Proof-of-Work-Konzepte in der Blockchain, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974124
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  32  Seiten
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