Symbolischer Interaktionismus


Seminararbeit, 2000
17 Seiten

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Inhaltsangabe:

1 Einleitung:

2 Die Grundsätze des Symbolischen Interaktionismus:

3 Die Kernvorstellungen des symbolischen Interaktionismus
3.1 Die Beschaffenheit der menschlichen Gesellschaft
3.2 Die Beschaffenheit sozialer Interaktion
3.3 Die Beschaffenheit von Objekten
3.4 Der Mensch als Handelnder Organismus
3.5 Die Beschaffenheit des menschlichen Handelns
3.6 Die Verkettung von Handlungen

4 Methodologische Grundsätze der empirischen Wissenschaft

5 Zusammenfassung

6 Literatur:

1 Einleitung:

Die Chicagoer Schule vertrat eine quantitativ orientierte und raffinierte Empirie. Ihre strukturelle-funktionale Theorie ist die Zusammenfassung des Wertvollsten der europäischen Klassiker der Soziologie und bildet somit das Fundament einer ,,professionell abgesicherten und kumulativen Erkenntnisgewinnung"[1]. Die so neugewonnene Identität des Faches verdrängte jedoch die Traditionen des deutschen Idealismus und Marxismus, die sich nicht in das Bild einfügen ließen. Auch die Leistungen der pragmatischen Sozialphilosophie wurden nur unzureichend gewürdigt. Jedoch spielten diese amerikanischen Traditionen in vielen Teilgebieten der Soziologie eine wichtige Rolle. Konzeptionen der Ich-Identität und der Rollenübernahme, das ,,Thomas-Theorem" und die Grundidee der biographischen Methode gehören sogar zum Standartwissen in der Soziologie. In den sechziger Jahren wurde Blumers Fassung des ,,interpretativen Ansatzes" zum allgemeinen Interesses. Auch heute noch wird das Erbe der Chicagoer Schule in die aktuelle Theoriendiskussion mit eingebracht. Jedoch war der symbolische Interaktionismus nicht ausgereift genug, um ihn als gleichwertig der kritischen Theorie, oder dem Marxismus gegenüberzustellen. Daher setzte sich diese Tradition jahrzehntelang eher durch exemplarische Forschung und mündliche Übermittlung, als durch theoretische Systematik und Selbstbegründung durch.

Der symbolische Interaktionismus, der seinen Namen von Herbert Blumer bekam kennzeichnet sich durch Prozesse der Interaktion. Der Begriff Interaktion meint hier den symbolvermittelnden Charakter sozialen Handelns. Somit bedeuten soziale Beziehungen nicht die Umsetzung fester Vorschriften in die Tat, sondern gemeinsame und wechselseitige Beziehungsdefinitionen. Damit sind soziale Beziehungen nicht stabil und zum Teil vorhersehbar, sondern offen und an gemeinsame Anerkennung gebunden. Der symbolische Interaktionismus gründet auf den Pragmatismus, eine Philosophie der Handlung. Die Leitvorstellungen im Denken von Descartes des einsam zweifelnden Ich wird von der Idee einer kooperativen Wahrheitssuche zur Bewältigung realer Handlungsprobleme abgelöst. John Dewey und George Herbert Mead waren diejenigen, über die die entscheidende Wirkung des Pragmatismus in die Soziologie übertrat. Diesen Übergang erkannte man zunächst an einer funktionalistischen Psychologie. John Deweys Aufsatz ,,The Reflex Arc Concept in Psychology" zeigt diese neue Gestalt der Soziologie am deutlichsten. Er kritisierte dort die Psychologie, die behauptete, dass unsere Handlungen summativ aus äußeren Reizen und innerer Reizverarbeitung zusammengesetzt sind. Er entwickelt ein Reflexbogenmodell. Demnach konstituieren Handlungen erst, welche Reize in ihrem Zusammenhang relevant sind.

Handeln wurde aber als Realisation vorgefaßter Zwecke gesehen. Das kindliche Spiel jedoch sollte zeigen, daß es keine vorgefaßte Zwecksetzung gibt, sondern nur eine Reflexion auf Widerstände gegenüber vielfältig orientierten Verhalten. Deweys und Meads Studien zum skindlichen Spiel dienten als Modell des Handelns unter geringem Druck zur Eindeutigkeit der Zwecke. Auftretende Handlungsprobleme werden mit ,,schöpferischer Intelligenz" überwunden, indem neue Handlungsalternativen entworfen werden.

Mead untersuchte das Konzept der Selbstreflexivität. Jemand der in einer sozialen Situation handelt ist eine Reizquelle für den Partner. Er muß sich seiner eigenen Handlungsweisen vergewissern, da sein Partner auf ihn reagiert. Aus dieser Selbstreflexivität und der Theorie menschlicher Kommunikation und Sozialität entwickelt Mead die Theorie der symbolvermittelnden Interaktion. Handlung wird in gestische Zeichen umgewandelt. Dadurch kann man auf eigene Handlungen reagieren und die Reaktionen anderer Repräsentieren. Diese Konzeption läßt Handlung als selbstkontrolliertes Verhalten deuten. Der Rationalitätsbegriff des Pragmatismus läßt sich so mit dem Begriff der Selbstkontrolle fassen.

Der Begriff "Symbolischer Interaktionismus" bezeichnet einen Ansatz in der sozialwissenschaftlichen Forschung, der das Handeln der Individuen zum Mittelpunkt macht.[2] Dieser Satz kann als Zusammenfassung der gesamten Theorie des symbolischen Interaktionismus, als einen mikrosoziologischen Ansatz gesehen werden. Der symbolische Interaktionismus ist in der Soziologie nicht unumstritten, hat jedoch für die Methodologische Entwicklung aller Sozialwissenschaftlicher Disziplinen, vielleicht sogar aller naturwissenschaftlicher Disziplinen eine ganz fundamentale Bedeutung. Es ist der Versuch aus dem vorherrschenden Paradigma herauszubrechen und durch die neue Definition der Wirklichkeit eine neue Vorgehensweise zu Entwickeln.

Die vorliegende Arbeit basiert hauptsächlich auf der Arbeit von Herbert Blumer, der als erstes den Begriff ,,Symbolischer Interaktionismus" geprägt hat.

2 Die Grundsätze des Symbolischen Interaktionismus:

Der Symbolische Interaktionismus beruht auf drei einfachen Prämissen, die im folgenden dargestellt und erörtert werden.

Erste Prämisse:

"Menschen Handeln Dingen gegenüber auf der Grundlage der Bedeutung, die diese Dinge für Sie haben."[3]

Zweite Prämisse:

"Die Bedeutung solcher Dinge wird aus der sozialen Interaktion, die man mit seinen Mitmenschen eingeht abgeleitet, oder entsteht aus Ihr."[4]

Dritte Prämisse:

"Diese Bedeutungen werden in einem interpretativen Prozess, den die Person in ihrer Auseinandersetzung mit den ihr begegnenden Dingen benutzt, gehandhabt und abgeändert."[5]

Alles, was der Mensch in seiner Welt wahrnehmen kann und auf das er sich beziehen kann wird als ,,Ding" bezeichnet. Dies können physische Objekte, Kategorien, Institutionen, Ideale, Handlungen anderer, Wünsche, usw. sein.[6]

Wenn man das Handeln der Menschen verstehen will, so muss man die Vorstellungen der zeitgenössischen Psychologie und Sozialwissenschaft vergessen, die versuchen Handeln als Reaktion auf das Einwirken von Faktoren zu erklären[7]. Will man also das Verhalten verstehen, so muss man die Bedeutung sehen, die die Dinge für die Menschen haben.[8] Vielleicht kann man sich ein allgemeines Handlungsmodell so vorstellen:

Der Mensch wir in diesem Modell nur als Organisation gesehen. Dies kann eine biologische, psychologische (Einstellungen, Emotionen) und "importierte gesellschaftliche Organisation" sein. Letzteres meint die Übernahme der sozialen Struktur der jeweiligen Gruppe, indem sich der Mensch befindet.[9] Mit Faktoren sind Dinge gemeint, wie Stimuli, Motive, soziale Positionen, eine soziale Rolle, Normen, Werte, usw., also alles Dinge, denen Menschen eine Bedeutung geben. Die Bedeutung der Dinge (im Modell mit "Bed." Abgekürzt) wird in diesem Modell entweder mit den Faktoren vermengt, oder sie ist ein neutrales Bindeglied zwischen den auslösenden Faktoren und dem Verhalten.[10]

Der Begriff der Bedeutung hat zwei traditionelle Ursprünge. Zum einen die traditionelle Rolle des Realismus in der Philosophie und zum anderen den traditionellen Ansatz der Psychologie. Der Realismus sieht die Bedeutung als etwas dem objektiven Ding innewohnend. Die Bedeutung muss so nur noch durch Beobachtung aus der Zusammensetzung des objektiven Dinges herausgelöst werden. Es gibt keinen Entwicklungsprozeß, da die Bedeutung von dem Ding ausgeht.

Die Psychologie sieht die Bedeutung als einen psychisch bedingten Zustand, den ein Mensch an sie heranträgt. Die Wahrnehmung der Dinge, in Verbindung mit den psychischen Elementen des Menschen ergeben die Bedeutung des Dinges. Die Bedeutung ist nur Ausdruck gegebener psychischer Elemente. Psychische Elemente sind hier Empfindungen, Gefühle, Ideen, Erinnerungen, Motive und Einstellungen. Will man die Bedeutung eines Dinges herausfinden, so muss man die besonderen psychologischen Element Untersuchen, die ein Mensch hat. In neueren Vorgehensweisen versucht man die Bedeutungen zu untersuchen, indem man sie auf die Einstellungen zurückführt.[11]

Der symbolische Interaktionismus geht von einem anderen Ansatz des Bedeutungsbegriffes aus. Die Bedeutung eines Dinges geht aus einem Interaktionsprozess zwischen verschiedenen Personen hervor.[12]

Der Gebrauch von Bedeutung erfolgt in einem Interpretationsprozess der aus 2 Schritten besteht.[13] Zunächst zeigt der Handelnde sich selbst die Gegenstände an, auf die er sein Handeln ausrichten will. Das heißt er zeigt sich selbst die Dinge an, die für ihn eine Bedeutung haben, er interagiert mit sich selbst. Das bedeutet der Handelnde tritt in einen Kommunikationsprozess mit sich selbst.[14] Im zweiten Teil des Interaktionsprozesses muss der Handelnde die durch den Kommunikationsprozess gewonnenen Bedeutungen aussuchen, prüfen, zurückstellen, ordnen, umformen, usw. Diese Bedeutungen werden als Mittel gebraucht und abgeändert, um Handlungen aufzubauen und zu steuern. Man könnte sich für diesen zweiten Schritt folgendes Schema vorstellen:[15]

3 Die Kernvorstellungen des symbolischen Interaktionismus

Der symbolische Interaktionismus beruht auf gewissen Grundideen, oder Kernvorstellungen, die im folgenden näher betrachtet werden sollen.[16]

3.1 Die Beschaffenheit der menschlichen Gesellschaft

Die menschliche Gesellschaft beruht auf den Handlungen der Menschen. Ob es nur die Aktivitäten eines Einzelnen, einer Gruppe, eines Repräsentanten einer Gruppe, o.ä. ist, spielt keine so große Rolle. Wichtig ist, dass alles auf Handlung gründet und dass die Erforschung der Gesellschaft nur möglich ist, wenn die Handlungskategorien erfasst werden.[17] Die damals gängigen Konzepte der Kultur und Sozialstruktur, die Gesellschaft erklären wollen sind für Blumer nichts anderes als Ableitungen von Handlungskategorien. Definitionen von Kultur, die Begriffe wie Normen, Werte, Brauch, Tradition, usw. beinhalten, werden letztlich nur von dem abgeleitet, was die Menschen tun. Auch die soziale Struktur, die sich auf soziale Position, Status, Rolle, Autorität, usw. bezieht ist nichts als eine Ableitung der Interaktion zwischen den verschiedenen Personen.[18]

3.2 Die Beschaffenheit sozialer Interaktion

Die Mitglieder einer Gesellschaft interagieren miteinander. Man kann das Verhalten der Menschen der Gesellschaft nicht als das Verhalten auf das Einwirken von verschiedenen Faktoren reduzieren.[19]

Soziale Interaktion formt menschliches Verhalten. Menschen, die interagieren müssen darauf achten, was der jeweils andere tut, oder tun will. Handlung wird daran ausgerichtet, was für Dingen man Beachtung schenkt. So können die Aktivitäten anderer als positive Faktoren auf das eigene Handeln wirken. Je nachdem wie ein Gegenüber handelt, können wir ein Vorhaben ändern, fallen lassen, prüfen, aussetzen, verstärken, oder durch andere Vorhaben ersetzen.[20] Soziale Interaktion findet auf 2 Ebenen statt:

Die erste Ebene ist die nicht symbolische Interaktion. Dazu gehören die Reflexe, da dies Reaktionen auf Handlungen von anderen sind, die nicht interpretiert werden.[21] Jedoch sind Reflexe auch erlernte Handlungen, sprich Handlungen, die von einer anderen Person angezeigt wurden.

Die zweite Ebene ist die symbolische Interaktion. Hier werden Handlungen interpretiert und daraufhin das Handeln ausgerichtet.[22]

Mead brachte den Begriff der Geste ein. Mit Geste ist ein Teil einer ablaufenden Handlung gemeint, die die ablaufende Handlung charakterisiert. Die Geste hat einen triadischen Charakter der Bedeutungen:[23]

Erstens soll sie anzeigen, was die Person tun soll, an die die Geste gerichtet ist.

Zweitens soll sie zeigen, was die Person, die sie setzt beabsichtigt.

Drittens soll sie die gemeinsame Handlung anzeigen, die aus der Verbindung der beider Handlungen hervorgeht.

Ein Beispiel: Ein Räuber gibt den Befehl "Hände hoch". Damit zeigt er seine Absicht und gleichzeitig dem Überfallenen an, was er tun soll. Daraus entsteht eine gemeinsame Handlung, die man "Überfall" nennen könnte. Voraussetzung für diesen Ablauf ist, dass beide Personen sich jeweils in die Rolle des anderen versetzten können und seinen Standpunkt verstehen können. Wenn dies nicht geschieht, dann werden möglicherweise die Gesten nicht richtig verstanden und es kann keine gemeinsame Handlung aufgebaut werden.[24] Wenn man diese Punkte im Hinterkopf behält, dann ist das menschliche Zusammenleben ein formender Prozess und kein Wirkungsfeld von Faktoren.[25]

3.3 Die Beschaffenheit von Objekten

Im symbolischen Interaktionismus besteht die Welt der Menschen aus Objekten. Diese Objekte sind das Produkt symbolischer Interaktion. Objekte kann man grob in 3 Kategorien einteilen. Erstens in physikalische Objekte (alles physische existente), zweitens in soziale Objekte (z.B. Studenten, Priester, Freunde usw.), drittens in abstrakte Objekte (moralische Prinzipien, philosophische Lehrmeinungen, Ideen).[26]

Die Beschaffenheit der Objekte besteht aus ihrer Bedeutung, die es für eine Person hat. Ein Baum zum Beispiel hat für einen Holzfäller eine andere Bedeutung, als für einen Botaniker, oder einen Dichter.[27]

Die Bedeutung von Objekten entsteht im wesentlichen aus der Art und Weise, wie sie von anderen Personen mit denen sie interagiert, definiert worden ist. So ist es zu erklären, dass eine gegebene Gruppe dieselbe Bedeutung für bestimmte Dinge hat, nämlich durch das gegenseitige Anzeigen von Bedeutungen innerhalb der Gruppe.[28]

Aus diesen kurzen Erläuterungen ergibt sich eine neue Bedeutung von "Umwelt". Umwelt oder Milieu sind nun die addierten Objekte, die die jeweiligen Menschen wahrnehmen können. Der Charakter dieser Umwelt ergibt sich aus den Bedeutungen der Objekte, die die Menschen ihnen geben. So kann es geschehen, dass Menschen, die den selben räumlichen Standort einnehmen ganz verschiedene "Welten" besitzen, da sie ihre wahrnehmbaren Objekte anders interpretieren und ihnen eine andere Bedeutung geben.[29] Will man also das Handeln der Menschen verstehen, so reicht es nicht bestimmte Variablen zu bestimmen, die eine Gleichheit der Umwelt der Menschen voraussetzt, sondern man muss die Welt der Objekte bestimmen, die für jeden Menschen anders sein können.[30] Der symbolische Interaktionismus definiert menschliches Zusammenleben als Prozess, in dem Objekte geschaffen, bestätigt, umgeformt und verworfen werden. Objekte sind also soziale Schöpfungen, die aus der Interaktion und Definition der Menschen hervorgehen. Objekte haben keinen festgelegten Status, sie bekommen durch gegenseitiges Anzeigen eine Bedeutung und werden so durch die Menschen gebildet und festgelegt.[31]

Ändert, bzw. wandelt sich die Objektwelt, so ändert sich auch das Handeln und Leben der Menschen.[32] Zum Beispiel der Fall der Mauer, als zwei Staaten mit verschiedenen politischen Systemen wiedervereint wurden.

3.4 Der Mensch als Handelnder Organismus

Damit der Mensch als handelnder Organismus auf der nicht symbolischen (Reflexe) und der symbolischen Ebene (anderen etwas anzeigen und deren Anzeigen interpretieren) agieren kann muss er ein "Selbst" besitzen. Damit ist gemeint, dass er sich selbst zum Gegenstand seiner eigenen Handlung machen kann. Zum Beispiel kann er sich als jung an Jahren, als Student, als verschuldet, usw. sehen.[33] Damit ist gemeint, dass er sich seiner Handlungen als z.B. Student bewusst ist und dieser Rolle "Student" eine bestimmte Bedeutung gibt. Er hat damit die Rolle "Student" aus seinem Selbst herausgelöst und sie zum Objekt gemacht. Das "Selbst-Objekt" entsteht, wie andere Objekte auch, aus dem Prozess der sozialen Interaktion, in der andere Personen die eigene Person definieren.[34]

Um uns selbst zum Objekt zu machen müssen wir in die Rolle eines Gegenübers schlüpfen und uns selbst so betrachten, wie es andere tun würden. Diese andere Rolle kann die eines einzelnen Individuums sein (Stadium des Spielens), oder die einer organisierten Gruppe (Stadiums des Zusammenspielens, z.B. im Wettkampf), oder die einer abstrakten Gemeinschaft. Wenn wir in einer dieser Rollen schlüpfen, können wir uns selbst ansprechen, oder zuwenden, wie es zum Beispiel geschieht, wenn ein Mädchen mit seiner Puppe spielt und seine Puppe so behandelt, wie seine Mutter es behandelt.[35]

Daraus folgt, dass wir uns selbst so sehen, wie andere uns sehen, oder definieren, indem wir eine der drei oben erwähnten Arten von Rollen anderer einnehmen.[36]

Des weiteren kann der Mensch sich selbst nicht nur zum Objekt machen, sondern er kann auch mit sich selbst interagieren. Diese Interaktion findet zwischen zwei, oder mehreren Teilen seines psychologischen Systems statt. Unter psychologischen System werden Bedürfnisse, Gefühle, Ideen und das Es und Ich im Freudschen Schema verstanden. Die Interaktion zwischen diesen Systemen ist sozialer Art und kann als eine Art von Kommunikation verstanden werden, in dessen Verlauf die Person sich selbst anspricht und auf seine eigenen Fragen antwortet. Dieser Prozess des sich selbst etwas Anzeigens läuft während der ganzen wachverbrachten Zeit ab. Wir können diesen Prozess an uns selbst beobachten, wenn wir mit uns selbst sprechen, während wir einen Handlungsplan erstellen, oder wenn wir uns selbst antreiben müssen etwas zu tun, usw.[37]

Die damaligen Ansichten in der Psychologie und in den Sozialwissenschaften gingen von einem ganz anderen Menschenbild aus. Sie sahen den Menschen als eine Art organisierten Organismus, dessen Verhalten als Reaktion auf das Einwirken verschiedener Faktoren verstanden werden kann. Die Frage, welche Faktoren wichtig für die Erklärung von Verhalten sind, kann dabei nicht geklärt werden. Auch die Frage, wie der Mensch organisiert ist, wird unterschiedlich beantwortet. Ob er nun eine biologische, eine psychologische, oder "importierte" gesellschaftliche (Übernahme der sozialen Struktur der jeweiligen Gruppe) Organisation ist wird je nach Standpunkt des Wissenschaftlers anders gesehen. Einig war man sich nur, dass das menschliche Verhalten Produkt der einwirkenden Faktoren ist.[38] Der symbolische Interaktionismus sieht den Menschen als Organismus, der sich mit dem, was er wahrnimmt auseinandersetzen muss und nicht bloß darauf reagiert. Er beginnt Dinge, die er wahrnimmt sich selbst anzuzeigen, indem er das Wahrgenommene zum Objekt macht, ihm eine Bedeutung gibt und sein Handeln aufgrund dieser Bedeutung zu einer Handlungsausrichtung nutzt. Der Mensch ist somit kein rein reaktiver, sondern ein handelnder Organismus. Er konstruiert eine Handlungslinie, aus dem, was er in Betracht zieht.[39]

3.5 Die Beschaffenheit des menschlichen Handelns

Das Handeln bekommt aufgrund der oben genannten Fähigkeiten des Menschen sich selbst etwas anzuzeigen einen ganz spezifischen Charakter. Will der Mensch handeln, so muss er die Welt interpretieren. Er muss mit Situationen fertig werden, in denen er gezwungen ist zu handeln und er muss seine Handlungen aufbauen und steuern. Dieser Aufbau seiner Handlungen kann er schlecht durchführen, aber er muss ihn durchführen.[40] Diese Sichtweise des menschlichen Handelns kann auch auf gemeinsames, oder kollektives Handeln angewendet werden. Auch das Verhalten von Gruppen, Institutionen, Organisationen und sozialen Schichten ist von den Handlungslinien aller beteiligten Individuen geprägt. Kollektives Handeln ist ein Ergebnis einer interpretierender Interaktion.[41]

3.6 Die Verkettung von Handlungen

Durch die Verkettung von Einzelhandlungen erhält die gemeinsame Handlung einen ganz spezifischen Charakter, der unabhängig von den Verknüpfungen selbst ist. Man kann mit der gemeinsamen Handlung umgehen und über sie sprechen, ohne die Verkettungen zu lösen und jede einzelne Handlung zu betrachten. So gehen wir vor, wenn wir von gemeinsamen Handlungen wie einer Heirat, einem Gottesdienst, einem Krieg, usw. sprechen. Wir können auch über die Gesamtheit der Beteiligten einer gemeinsamen Handlung sprechen, ohne jeden Einzelnen bestimmen zu müssen. Dies geschieht z.B., wenn wir von einer Kirche, einer Universität, einer Familie, usw. sprechen.[42]

Man kann nun drei wichtige Anmerkungen zur Verkettung von Handlungen Machen. Zuerst kann man gemeinsames Handeln als wiederkehrend und stabil betrachten. Auch wenn jede Wiederholung neu gebildet werden muss, so haben die Menschen im voraus ein festes Verständnis davon, wie sie selbst handeln wollen und wie andere handeln werden. Sie haben gemeinsame und vorgefertigte Deutungen davon, was von der Handlung des Teilnehmers erwartet wird.[43]

Die meisten soziologischen Entwürfe gehen davon aus, das der Gesellschaft eine feste Lebensordnung zugrunde liegt, die sich aus Werten, Normen, Regeln und Sanktionen zusammensetzt, denen der Mensch folgen muss. Jedoch hat es bis jetzt noch keine Gesellschaft gegeben, die für jede Situation, die sich ergab eine Regel hatte, mit der die Situation zu lösen gewesen wäre. Jede Gesellschaft tritt durch deren Mitglieder in Diskussionen ein, um bestimmte Handlungslinien aufzubauen. Es muss auch bedacht werden, dass im Falle wiederkehrenden gemeinsamen Handelns die gemeinsame Handlung immer wieder neu entwickelt werden muss. Auch wenn dies durch die Benutzung der gleichen Bedeutungen geschieht, so sind es die Bedeutungen auf die es ankommt und nicht die gemeinsame Handlung in ihrer bestehenden Form. So ist es auch der soziale Prozess des Zusammenlebens, der Regeln erschafft und sie aufrechterhält und nicht die Regeln, die das Zusammenleben schaffen und erhalten.[44]

Die zweite wichtige Anmerkung zur Verkettung von menschlichen Handlungen bezieht sich auf Netzwerken von Handlungen. Diese Netzwerke sind z.B. in der Arbeitsteilung zu beobachten, von der ersten Saat bis hin zum fertigen Brot in der Bäckerei. Diese Netzwerke werden oft als System gesehen, die eine eigene Dynamik entwickeln. Jedoch funktioniert das System nicht von allein, oder aufgrund irgendwelcher Systemanforderungen. Ausschlaggebend sind die Teilnehmer des Netzwerkes, die sich in verschiedenen Positionen befinden. Das was sie tun ist das Ergebnis ihrer Definition der Situation, in der sie sich befinden. Dazu benutzen sie verschiedene Sets von Bedeutungen, die sie als Grundlage für ihre Handlungen benutzen. Diese Sets von Bedeutungen werden wiederum in einem sozialen Interaktionsprozess in Abhängigkeit von der augenblicklichen Lage gebildet, aufrechterhalten, abgeschwächt, verstärkt oder umgeformt. Wie eine Institution funktioniert und sich weiterentwickelt hängt von diesem Interpretationsprozess ab, der zwischen den verschiedenen Gruppen von Teilnehmern stattfindet.[45]

Die dritte Anmerkung bezieht sich auf die Verkettung von Handlungen. Auch wenn eine neue gemeinsame Handlung entworfen wird, so hängt diese immer mit früheren Handlungen zusammen. Alle Teilnehmer einer neuen gemeinsamen Handlung bringen ihre Welt von Objekten, Sets von Bedeutungen und Interpretationsentwürfe mit, die sie schon besitzen. So muss man in einer Analyse immer frühere gemeinsame Handlungen mit einbeziehen, da sie historisch miteinander verbunden sind. Auch völlig neue und belastende Situationen, die zunächst ganz neue Handlungen erzeugen beinhalten eine Kontinuität und Verbindung zu anderen früheren gemeinsamen Handlungen.[46]

4 Methodologische Grundsätze der empirischen Wissenschaft

Die empirische Wissenschaft ist ein gemeinsames Suchen nach Antworten auf Fragen, die an die empirische Welt gerichtet sind. Dabei muss der eigensinnige Charakter dieser empirischen Welt beachtet werden. Empirische Wissenschaft geht vor, indem sie Konzepte der empirischen Welt aufstellt und diese dann mittels anspruchsvoller Untersuchungen an der empirischen Welt prüft. Methodologie umfasst hier die Grundsätze die dem Prozess des Erforschens Zugrundeliegen und ihn steuern. Dabei gibt es drei Prämissen, die erfüllt sein müssen:[47]

1. Die Methodologie umfasst alle Teile und Aspekte des wissenschaftlichen Forschens und nicht nur Teilaspekte, oder ausgewählte Teile. Wenn mit Methodologie die Kenntnisse in quantitativen Forschungsdesigns gemeint ist, so ist die erste Prämisse nicht erfüllt, da nur ein Aspekt des wissenschaftlichen Forschens hervorgehoben wird.
2. Jeder Teil des wissenschaftlichen Forschens muss dem eigensinnigen Charakter der empirischen Welt entsprechen. Die Forschungsmethoden sind der empirischen Welt untergeordnet und müssen ständig geprüft werden.
3. Die empirische Welt und nicht ein wissenschaftliches Modell liefert die entscheidende Antwort auf die Überprüfung.

Zu 1. Eine Untersuchung sollte folgende Teile umfassen:[48]

a) Festlegen von bestehenden Bildern oder Entwürfen von der empirischen Welt
b) Festlegen der Fragen und der Art der Probleme, die den nachfolgenden Untersuchungsverlauf steuern und festsetzen.
c) Das Problem bestimmt die zu suchenden Daten. Die Daten müssen ständig
überprüft werden, um zu sehen, ob die Daten dem Problem angemessen sind. Auch die Methoden werden ständig überprüft, ob sie zur Beschaffung der Daten angemessen sind.
d) Die Bestimmung der Beziehungen zwischen den Daten, ob theoretische Überlegungen, oder rechnerische Modelle (Korrelationen), bestimmen die Ergebnisse der Studie. Man muss sich bewusst sein, wie diese Beziehungen erreicht wurden.
e) Interpretation der Ergebnisse
f) Der Gebrauch von Konzepten

Die damalige Methodologie umfasst solche Dinge wie die Entwicklung und den Gebrauch von ausgetüftelten Forschungsmethoden mit fortgeschrittenem statistischen Charakter, die Konstruktion logischer und mathematischer Modelle, die mehr von Eleganz geleitet werden.[49]

Zu 2. Die Wirklichkeit existiert nicht in den Methoden, sondern in der empirischen Welt. Wirklichkeit muss in der empirischen Welt und nicht in der Analyse entdeckt werden. Die Methoden hierzu sind reine Instrumente, die entworfen wurden, um den Charakter der Welt zu bestimmen. Alle oben genannten Punkte zu einer Untersuchung müssen immer an der empirischen Welt überprüft werden, ob sie da auch tatsächlich zu finden sind. Die damals gängigen Verfahren empirische Gültigkeit für Entwürfe, Probleme, Daten, Beziehungen, Konzepten und Interpretationen herzustellen zeigen sich als unzureichend. Die Erfüllung eines wissenschaftliche Programms, die Wiederholung von Forschungsprojekten, das Vertrauen auf Hypothesentests und die Benutzung von operativen Verfahren setzen das Vorhandensein der genannten Prämissen in der empirischen Welt voraus, ohne sie erneut zu prüfen.[50]

Blumers zentrale Elemente zur wissenschaftlichen Vorgehensweise beinhalten 2 Schritte: Exploration und Inspektion.

Exploration ist einerseits ein Weg, um dem Forscher einen umfassenden Einblick in sein Forschungsfeld zu geben und anderseits eine Möglichkeit angemessene Mittel zu entwerfen, die aus dem empirischen Leben hervorgehen. Die Exploration ist ein flexibles Verfahren, bei dem der Forscher seine Untersuchungsmethoden und seine Beobachtungsposition wechseln kann, ebenso wie die Auswahl wichtiger Daten. Die Untersuchung ist nicht ziellos, sondern soll im Verlauf den Zielpunkt der Untersuchung einengen. Im Gegensatz zum bestehenden wissenschaftlichen Programm will der Forscher ein Verständnis für das zu erforschende Problem bekommen. Regeln gibt es bei der explorativen Forschung nicht. Man darf alle Vorgehensweisen benutzen, die ethisch vertretbar sind und die am wahrscheinlichsten ein umfassendes Bild des sozialen Lebens widerspiegelt.[51]

Die Inspektion beinhaltet eine Analyse. So soll das gewonnene Problem in eine theoretische Form gebracht werden. Wichtig ist, dass eine intensive und konzentrierte Prüfung der analytischen Elemente nach ihrem empirischen Gehalt vorgenommen wird. Analytische Elemente sind allgemeine, oder kategoriale Einzelelemente, wie z.B. Integration, soziale Mobilität usw. Je mehr ein Einzelelement eingeschränkt wird, desto besser lassen sich diese Einzelelemente an der empirischen Wirklichkeit prüfen. Die Verfahrensweise der Inspektion besteht aus der Prüfung der gegebenen analytischen Elemente, indem man sie von verschiedenen Seiten betrachtet, viele unterschiedliche Fragen an sie heranträgt und indem man unter Berücksichtigung solcher Fragen wieder zu ihrer genauen Erforschung zurückkommt. Eine Inspektion ist nicht vorgeschrieben, oder Vorgefertigt, sondern flexibel und frei, neue Richtungen einzuschlagen.[52]

Exploration und Inspektion können sich zeitlich überlappen. Wichtig ist, dass der Forscher mit seinem Alltagswissen ausgestattet in ein Forschungsgebiet einsteigt. Er hat keine besonderen Vorkenntnisse durch Literaturrecherche, o.ä. und kann daher nicht als ,,Experte" gesehen werden. Die Experten sind die Mitglieder der zu untersuchenden Gruppe. Dieses Forschungsparadigma will keine Theorien, oder Modelle testen, sondern schaffen. Es ist ein Forschungsvorgehen, das von ,unten' nach ,oben' geht.

5 Zusammenfassung

Der symbolische Interaktionismus ist eine nicht ganz unumstrittene Theorie in den Sozialwissenschaften. Wie aus den ersten Kapitel hervorgeht ist der Ansatz dieser Theorie sehr auf das Individuum beschränkt. Dieser Mikrosoziologische Ansatz wird von vielen Sozialforschern als zu ,psychologisch' gesehen, da er nicht erklären kann, wie größere Gruppen entstehen, oder strukturiert sind.

Jedoch ist es meiner Meinung nach nicht Ziel des symbolischen Interaktionismus gewesen aus einem Mikrosoziologischen Ansatz heraus Phänomene, wie ,Gesellschaft' zu erklären. Die Absicht Blumers liegt vielmehr darin festgefahrene Vorstellungen über das Forschungsvorgehen zu lockern und neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Diese neuen Möglichkeiten liegen nicht darin neuere Methoden zu entwerfen und anzuwenden, sondern darin sich bewusst zu machen, was man untersuchen will und wie man am besten zu seinem Ziel kommt. Dabei wurde ein neues Weltbild erstellt, welches nicht mehr annimmt, dass es [53] eine objektive Wirklichkeit gibt, die auf Modelle, Faktoren und Variablen zu reduziert werden kann, sondern es wird von einer Wirklichkeit ausgegangen, die aus ,Interpretationen der Objekte' existiert.

In dem Teil ,,Methodologie" wird kurz angerissen, was Blumer zu kritisieren hat und was er vorschlägt zu verändern. Er kritisiert die starre Vorgehensweise zeitgenössischer Forscher, die das ,hypothetisch-deduktive Paradigma'[54] als die einzig richtige Vorgehensweise ansehen.

Dieses ,,von oben nach unten" forschen stellt er in Frage und schlägt das ,interpretative Paradigma'[55] vor, welches von ,,unten nach oben" forscht.

Dieser Text kann als Grundlagentext für die qualitative Forschung herangezogen werden. Er beschreibt keine genauen Vorgehensweisen, sondern liefert den theoretischen Hintergrund für die qualitative Forschung.

6 Literatur:

Blumer, Herbert 1973: Der methodologische Streit des Symbolischen Interaktionismus.

In: Arbeitsgruppe Bielefelder Soziologen (Hg.): Alltagswissen, Interaktion und gesellschaftliche Wirklichkeit. Bd.1: Symbolischer Interaktionismus und Ethnomethodologie. Reinbeck: Rowohlt, 80-146

Joas, Hans 1988: Symbolischer Interaktionismus. Von der Philosophie des Pragmatismus zu einer soziologischen Forschungstradition. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 40, 2, 416-446

Witzel, Andreas 1982: Verfahren der qualitativen Sozialforschung. Überblick und Alternativen. Frankfurt a.M., New York: Campus

Christian Erzberger 1998: Zahlen und Wörter. Deutscher Studienverlag: Weinheim

[...]


[1] Hans Joas

[2] Blumer 1973: 80

[3] Blumer 1973: 81

[4] Ebd.

[5] Ebd.

[6] Ebd.

[7] Ebd.

[8] Blumer 1973: 82

[9] Blumer 1973: 94

[10] Blumer 1973: 82

[11] Blumer 1973: 83

[12] Ebd

[13] Blumer 1973: 84

[14] Ebd.

[15] Blumer 1973: 84

[16] Blumer 1973: 85

[17] Ebd.

[18] Blumer 1973: 86

[19] Blumer 1973: 86

[20] Blumer 1973: 87

[21] Blumer 1973: 88

[22] Ebd.

[23] Ebd.

[24] Blumer 1973: 89

[25] Blumer 1973: 90

[26] Blumer 1973: 90

[27] Ebd.

[28] Ebd.

[29] Blumer 1973: 91

[30] Ebd.

[31] Ebd.

[32] Ebd.

[33] Blumer 1973: 92

[34] Ebd.

[35] Ebd.

[36] Ebd.

[37] Blumer 1973: 93

[38] Blumer 1973: 93, 94

[39] Ebd.

[40] Blumer 1973: 95

[41] Blumer 1973: 96

[42] Blumer 1973: 97

[43] Blumer 1973: 98

[44] Blumer 1973 :98, 99

[45] Blumer 1973: 100

[46] Blumer 1973: 100, 101

[47] Blumer 1973: 104

[48] Ebd.

[49] Blumer 1973: 105 - 107

[50] Blumer 1973: 114

[51] Blumer 1973:122,123,124

[52] Blumer 1973: 125,126,127,128

[53]

[54] Erzberger, 1998: 21 f.

[55] Erzberger, 1998: 36 f.

17 von 17 Seiten

Details

Titel
Symbolischer Interaktionismus
Hochschule
Universität Bremen
Autor
Jahr
2000
Seiten
17
Katalognummer
V97459
Dateigröße
432 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Symbolischer, Interaktionismus
Arbeit zitieren
Thomas Biegel (Autor), 2000, Symbolischer Interaktionismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97459

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