Die folgende Einsendeaufgabe ist eine Sonderprüfung aus dem Modul "Allgemeine Betriebswirtschaftslehre" und erläutert folgende Themen:
Illustration der Ziele eines konkreten öffentlichen oder gemeinnützigen Unternehmens und Darstellung der Ressourcen. Erläuterung des Grundgedankens des ökonomischen Prinzips und des entscheidungstheoretischen Ansatzes inklusive der Bedeutung formaler Entscheidungsmodelle. Systematisierung der betriebswirtschaftlichen Standortfaktoren. Erläuterung des Konzepts der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff und des Wertkettenmodells nach Michael Porter.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe B1
Aufgabe B2
Aufgabe B3
Aufgabe B5
Aufgabe B6
Anhänge
Anhang 1: Ergebnismatrix
Anhang 2: Nutzenmatrix
Anhang 3: Produkt-Markt-Matrix
Anhang 4: Ansoff-Beispiel
Anhang 5: Wertkettenmodell
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit zentralen betriebswirtschaftlichen Fragestellungen und deren Anwendung auf reale Unternehmensbeispiele. Ziel ist es, theoretische Konzepte wie das ökonomische Prinzip, entscheidungstheoretische Ansätze, Standortanalysen, die Ansoff-Matrix zur Wachstumsstrategie sowie Porters Wertkettenmodell fundiert zu erläutern und in einem praktischen Kontext zu veranschaulichen.
- Analyse von Unternehmenszielen und Ressourcenallokation am Beispiel gemeinnütziger Organisationen
- Anwendung des entscheidungstheoretischen Ansatzes zur Lösung komplexer Probleme
- Durchführung systematischer Standortanalysen zur Sicherung des Firmenerfolgs
- Strategische Unternehmensentwicklung mittels der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff
- Operative Prozessoptimierung durch das Wertkettenmodell zur Steigerung der Wertschöpfung
Auszug aus dem Buch
Aufgabe B6
Zur operativen Ebene zählen Leistungserstellung und – verwertung. In der operativen Ebene werden die formulierten Ziele im Tagesgeschäft umgesetzt. Durch den auf dieser Ebene stattfindenden Transformationsprozess, erwirtschaften eigenwirtschaftliche Unternehmen ihre Wertschöpfung. Also dadurch das Produktionsfaktoren bezogen werden oder im eigenen Betrieb eine Leistung stattfindet und letztendlich als Output-Gut, also das Ergebnis des Produktionsprozesses verkauft wird, mit dem Ziel der der Realisierung des Gewinnes. Unternehmen bekommen so einen Mehrwert, die sogenannte Wertschöpfung. Diese betriebswirtschaftlichen Vorgänge und Funktionen hat Michael Porter in seinem Wertkettenmodell veranschaulicht (Anhang 5: Wertkettenmodell)18. Porter unterscheidet zwischen primären und unterstützenden Aktivitäten. Primäre Aktivitäten sind wertschöpfende Prozesse, zu denen nennt er alle Aktivitäten, die mit der physischen Herstellung des Produktes und mit dem Leistungsaustausch mit den Firmenkunden verbunden sind. Das sind: Eingangslogistik, Operationen, Marketing und Vertrieb, Ausgangslogistik und Kundendienst. Tätigkeiten und Bereiche, die aus Sicht der Kunden, mit dem eigentlichen wertschöpfenden Prozess nichts zu tun haben, nennt Porter unterstützende Tätigkeiten. Jedoch erzeugen sie Inputs. Sie machen die primären Aktivitäten überhaupt erst möglich. Dazu zählen Unternehmensinfrastruktur, Personalwirtschaft, Technologieentwicklung und Beschaffung. Porter´s Wertkette dient als Diagnoseelement, um das Unternehmen zu durchleuchten, damit Teilprozesse zu geringeren Kosten durchgeführt werden können, oder mit einem höherem Kundennutzen. Durch dieses Modell sollen Prozesse gestärkt werden19. Mithilfe eines Beispiels soll das Modell näher erläutert werden:
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe B1: Erläutert die Zielsetzungen und den effizienten Ressourceneinsatz in gemeinnützigen Unternehmen am Beispiel der Arche unter Berücksichtigung des ökonomischen Prinzips.
Aufgabe B2: Führt in den entscheidungstheoretischen Ansatz ein und beleuchtet die normative Entscheidungsfindung bei betriebswirtschaftlichen Problemstellungen.
Aufgabe B3: Behandelt die methodische Standortwahl und analysiert relevante Standortfaktoren anhand einer praktischen Fallstudie für eine psychologische Praxis.
Aufgabe B5: Analysiert strategische Wachstumsoptionen mittels der Produkt-Markt-Matrix nach Ansoff unter Darstellung verschiedener Expansionsstrategien.
Aufgabe B6: Beschreibt die operative Wertschöpfungskette nach Porter und verdeutlicht die Zusammenhänge zwischen primären und unterstützenden Aktivitäten am Beispiel eines Schuhherstellers.
Anhänge: Beinhaltet die ergänzenden Matrizen, Abbildungen und Tabellen, die zur Veranschaulichung der Fallbeispiele und theoretischen Analysen dienen.
Schlüsselwörter
Ökonomisches Prinzip, Unternehmensziele, Entscheidungstheorie, Nutzenmatrix, Standortanalyse, Ansoff-Matrix, Marktdurchdringung, Diversifikation, Wertkettenmodell, Wertschöpfung, Primäre Aktivitäten, Operative Ebene, Gemeinnützigkeit, Strategisches Management, Prozessoptimierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt grundlegende Konzepte der Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und wendet diese exemplarisch auf verschiedene unternehmerische Kontexte an.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf Unternehmenszielsetzungen, Entscheidungsmodellen, Standortwahl, Wachstumsstrategien und der Analyse von Wertschöpfungsprozessen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Durchdringung betriebswirtschaftlicher Kerninstrumente und deren praxisorientierte Anwendung auf konkrete Fallbeispiele.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die Theorien (wie Porter oder Ansoff) mit tabellarischen und grafischen Darstellungen verknüpft.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Aufgaben, die von der Zieldefinition bei Non-Profit-Organisationen bis hin zur operativen Prozessanalyse in produzierenden Betrieben reichen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Wertschöpfung, Ansoff-Matrix, Standortanalyse, Entscheidungstheorie und das ökonomische Prinzip.
Wie unterstützt das Ansoff-Modell die Wachstumsstrategie?
Das Modell hilft, durch die Kombination von Märkten und Produkten Wachstumsoptionen zu systematisieren und das damit verbundene Risiko einzuschätzen.
Welchen Nutzen bietet Porters Wertkettenmodell für ein Unternehmen?
Es dient als Diagnosewerkzeug, um interne Prozesse zu durchleuchten, Kostenpotenziale zu identifizieren und den Kundennutzen durch die Optimierung primärer und unterstützender Aktivitäten zu steigern.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Grundlagen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974666