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Stichprobenkonstruktion in der empirischen Sozialforschung. Methoden und Vorgehensweisen im Vergleich

Titel: Stichprobenkonstruktion in der empirischen Sozialforschung. Methoden und Vorgehensweisen im Vergleich

Hausarbeit , 2019 , 11 Seiten , Note: 13 Punkte

Autor:in: Timur Yilmaz (Autor:in)

Sozialwissenschaften allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

"Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?" Immer wieder stellen verschiedene Institute diese Sonntagsfrage, um die derzeitige politische Stimmung in Deutschland abzubilden. Obwohl bei der Befragung ein relativ kleiner Anteil der Wähler befragt wird, liegen die Prognosen meist sehr nahe an dem tatsächlichen Ausgang der Wahl. Wie ist so eine gute Schätzung aus über 80 Millionen Menschen möglich?

Die Antwort liegt in der erfolgreichen Konstruktion und Anwendung von Stichproben. Da es innerhalb der empirischen Sozialforschung eine Vielzahl von Methoden und Vorgehensweisen der Stichprobenkonstruktionen gibt, ist es das Ziel der vorliegenden Arbeit, die gängigsten Auswahlverfahren der Stichprobenziehung vorzustellen und miteinander zu vergleichen. Bevor im Kapitel drei die Auswahlverfahren vorgestellt werden, sollen zunächst in Kapitel zwei einige Grundbegriffe geklärt werden. Beendet wird die Arbeit mit den abschließenden Worten des Fazits.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundbegriffe

3 Auswahlverfahren der Stichprobenkonstruktion

3.1 Zufallsstichproben

3.1.1 Einfache Zufallsstichproben

3.1.2 Geschichtete Zufallsstichprobe

3.1.3 Klumpenstichprobe

3.1.4 Mehrstufige Stichprobe

3.2 Bewusste Stichprobenziehung

3.2.1 Quotenstichprobe

3.2.2 Schneeball-Verfahren

3.3 Willkürliche Stichprobenziehung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, die gängigsten Auswahlverfahren der Stichprobenkonstruktion in der empirischen Sozialforschung systematisch vorzustellen und miteinander zu vergleichen, um deren jeweilige Eignung für wissenschaftliche Fragestellungen zu bewerten.

  • Grundlegende Begriffsbestimmungen der empirischen Sozialforschung
  • Differenzierung zwischen Zufallsstichproben und bewussten bzw. willkürlichen Auswahlverfahren
  • Detaillierte Analyse von Stichprobendesigns wie der Quoten- oder Klumpenstichprobe
  • Kriterien für die Qualität und Repräsentativität von Stichprobenerhebungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Zufallsstichproben

Wie der Begriff „Zufallsstichprobe“ bereits verrät, basiert die Ziehung der Stichprobe auf dem Zufallsprinzip. Anders als im alltäglichen Sprachgebrauch, wo er das unerklärliche ausdrücken soll, ist der Zufall in der Statistik berechenbar und unter bestimmten Voraussetzungen sogar kontrollierbar. Darunter ist zu verstehen, dass bei einer Zufallsstichprobe die Wahrscheinlichkeit für jedes Element der Grundgesamtheit ein Teil der Stichprobe zu werden bekannt ist. Zudem muss die Auswahlwahrscheinlichkeit für jedes Element immer größer als Null sein, damit keine Teile der Grundgesamtheit ausgeschlossen werden. Der wesentliche Vorteil von Zufallsstichproben liegt darin, dass die Genauigkeit der Aussagen mit Hilfe von statistischen Mitteln berechnet werden können. Diese Eigenschaft ist in der Stichprobenziehung einmalig und von besonderer Wichtigkeit, da Stichproben immer vom sogenannten Standardfehler betroffen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Stichprobenkonstruktion ein und verdeutlicht, warum diese für fundierte Prognosen und wissenschaftliche Erkenntnisse essenziell ist.

2 Grundbegriffe: Dieses Kapitel klärt die essenziellen Begrifflichkeiten wie Grundgesamtheit, Vollerhebung, Element und Stichprobe, die das Fundament für das Verständnis empirischer Erhebungen bilden.

3 Auswahlverfahren der Stichprobenkonstruktion: Der Hauptteil systematisiert verschiedene Stichprobendesigns und unterteilt sie in Zufallsstichproben, bewusste Auswahlverfahren und willkürliche Methoden.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die Wahl des Verfahrens maßgeblich von der Forschungsfrage sowie den zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Stichprobenkonstruktion, Empirische Sozialforschung, Zufallsstichprobe, Grundgesamtheit, Repräsentativität, Vollerhebung, Quotenstichprobe, Klumpenstichprobe, Schneeball-Verfahren, Inferenzstatistik, Standardfehler, Auswahlverfahren, Sozialwissenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Methoden der Stichprobenkonstruktion im Kontext der empirischen Sozialforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Abgrenzung von Stichprobenarten, der Vergleich von Auswahlwahrscheinlichkeiten und die wissenschaftliche Validität verschiedener Erhebungsdesigns.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich gängiger Auswahlverfahren, um aufzuzeigen, wie Stichproben konstruiert werden müssen, um wissenschaftlichen Ansprüchen zu genügen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und den methodischen Vergleich der verschiedenen Stichproben-Designs.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl zufällige (z.B. einfache Zufallsstichprobe, Klumpenstichprobe) als auch nicht-zufällige (z.B. Quotenstichprobe, Schneeball-Verfahren) Methoden detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Repräsentativität, Zufallsprinzip, Grundgesamtheit und die Differenzierung zwischen statistischen und willkürlichen Auswahlverfahren.

Warum sind willkürliche Stichproben aus wissenschaftlicher Sicht meist wertlos?

Da kein fester Auswahlplan vorliegt und die Auswahlwahrscheinlichkeit nicht berechenbar ist, lassen sich aus willkürlichen Stichproben keine repräsentativen Rückschlüsse auf die Grundgesamtheit ziehen.

Wann ist das Schneeball-Verfahren besonders sinnvoll?

Es bietet sich an, um Zugang zu schwer erreichbaren oder sehr spezifischen Populationen zu erhalten, für die keine vollständigen Register oder Adresslisten existieren.

Welche Rolle spielt der Standardfehler bei der Stichprobenziehung?

Der Standardfehler ist ein wichtiges Maß für die Genauigkeit der Ergebnisse; seine Berechnung ist nur bei Stichproben möglich, die auf einem kontrollierten Zufallsprozess basieren.

Was ist bei der Quotenstichprobe für die Durchführung vorausgesetzt?

Es muss vorab bekannt sein, wie die interessierenden Merkmale (z.B. Alter oder Geschlecht) in der Grundgesamtheit verteilt sind, um die Stichprobe entsprechend quotieren zu können.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stichprobenkonstruktion in der empirischen Sozialforschung. Methoden und Vorgehensweisen im Vergleich
Hochschule
Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Schleswig-Holstein
Note
13 Punkte
Autor
Timur Yilmaz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
11
Katalognummer
V974674
ISBN (eBook)
9783346325181
Sprache
Deutsch
Schlagworte
stichprobenkonstruktion sozialforschung methoden vorgehensweisen vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Timur Yilmaz (Autor:in), 2019, Stichprobenkonstruktion in der empirischen Sozialforschung. Methoden und Vorgehensweisen im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/974674
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Leseprobe aus  11  Seiten
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