Ernst Stadlers vitalistischer Hymnus `Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht`


Seminararbeit, 1997

14 Seiten, Note: 1,6


Gratis online lesen

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht
2.1. Thema
2.2. Formale Umsetzung
2.3. Metaphorik und Bildbereiche

3. Ernst Stadler als expressionistischer Vitalist

4. Anhang

5. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Ernst Stadlers Bedeutung für die Literatur des Expressionismus beruht großteilig auf den hymnischen Langzeilengedichten des 1914 erschienenen Buches Der Aufbruch. Der Titel ist Programm und dokumentiert nicht nur Strömungen in der Literatur vor dem Ersten Weltkrieg, sondern kennzeichnet auch einen persönlichen Wendepunkt in der Lyrik des Autors. Der literarische Werdegang Stadlers hat über weite Strecken symptomatischen Charakter. Er begann seine Laufbahn in der Elsässischen Heimatdichtung, legte mit den 1904 erschienenen Präludien ein Werk des symbolistischen Subjektivismus ab, zeigte starke Tendenzen zum Jugendstil und veröffentlichte nach einer längeren Schaffenspause von 1904 bis 1910 mit dem Aufbruch eines der wichtigsten Zeugnisse des Frühexpressionismus. Wenn sich die Frühexpressionisten also stilistisch und thematisch gegen die bestehenden Formen der Dichtung auflehnten, so hieß das bei Stadler immer auch, daß er sich gegen die eigene Frühdichtung wandte.[1] So ist es auch diese kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Frühdichtung, die, im Aufbruch mehrfach thematisiert, den besonderen, auch literaturgeschichtlich interessanten Charakter dieses Werkes ausmacht.

Im Gegensatz zu Georg Heym und Georg Trakl war Ernst Stadler studierter Literaturwissenschaftler. Dieser Umstand führte besonders in seiner frühen Dichtung zu einer starken Orientierung an Bildungserlebnissen, die weit über einen rein inspirierenden Einfluß hinausgehen. Seiner literaturwissenschaftlichen Tätigkeit ist aber auch zu verdanken, daß er besonders im Vorfeld der Aufbruchgedichte mit Rezensionen und Essays klar für die beginnenden expressionistischen Strömungen eintrat, und so über lange Zeit zu einer Art Sprachrohr der jungen Expressionisten wurde.

Stadlers Stellung unter den Frühexpressionisten ist deshalb aber nicht weniger umstritten.

Wenn er sich auch ab 1910 gegen die eigene Frühdichtung wandte, so lassen sich selbst noch im Aufbruch starke Einflüsse aus dem Symbolismus und Jugendstil ausmachen. Stadler ging niemals so weit, bestehende Formen bis zur Unkenntlichkeit zu zertrümmern, hielt zum Teil an althergebrachten Bildern und Motivkomplexen fest und verwendete neuere Ausdrucksformen stets vorsichtig und bedachtsam. Doch muß das nicht als Schwäche auf dem Weg zum expressionistischen Stil verstanden werden. Stadlers Formwille und seine Stellung als ,,konservativer Revolutionär"[2] entsprangen ganz einem Verständnis des Lebens und seiner Zeit, welches auch Althergebrachtes in einen neuen Zusammenhang stellte.

Stadler empfand nicht nur die Vernichtungskräfte , sondern sah in seiner Zeit auch eine Befreiung.[3] Seine expressionistischen Gedichte beschreiben eine vitalistische Lebensbejahung, wie sie unter den Frühexpressionisten eher selten ist. Hinter allem sieht er den kraftvollen Strom des ihm heiligen Lebens. Dieses Lebensverständnis äußert sich nicht nur darin, daß Stadler alle Bereiche der Wirklichkeit als Teil dieses geheiligten Lebensstromes begreift, vielmehr untersteht darüber hinaus die Sprache und ein Großteil der formalen Gestaltung der Absicht, dieses dionysische Lebensprinzip zum Ausdruck zu bringen. Dieser Optimismus und Vitalismus, das hymnische Besingen der Wirklichkeit ist das zentrale Moment in den Gedichten des Aufbruchs. So geht es Stadler weniger um die Darstellung der Wirklichkeit, als um den Ausdruck der eigenen Empfindung angesichts dieser für ihn geheiligten Lebensfülle. Dennoch handelt es sich nicht um eine Abkehr von der Weltwirklichkeit. Nicht selten beschreiben die Gedichte des Aufbruchs eine Transzendierung, die in Anbetracht der Wirklichkeit ihren Ursprung nimmt und im allumfassenden Lebensstrom endet. Die Wirklichkeit ist immer der Gegenstand, von welchem aus ein Bewußtsein für diesen Lebensstrom entsteht. In diesem Zusammenhang gewinnt auch der Akt des Aufbruchs eine besondere Bedeutung. Es ist dies der Augenblick, da der Mensch die reine Betrachtung verläßt, und das Leben als allumfassendes Prinzip hinter den Dingen entdeckt. Erst durch das Bewußtsein dieser Zusammenhänge wird der Mensch letztlich ein erkennender Teil dieses Lebensstromes.

Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht ist wohl das bekannteste Gedicht Stadlers. Es wurde erstmalig 1913 in der Zeitschrift Die Aktion abgedruckt und letztlich zum Jahreswechsel 1913/14 im Aufbruch veröffentlicht. Das Gedicht zeigt deutlich die vitalistische Stellung Stadlers und vereinigt vieles von dem, was man in seiner expressionistischen Lyrik als typisch bezeichnen kann. Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht ist nur über den Stadlerschen Vitalismus zu verstehen, der in der Hymnik eine entsprechende Ausdrucksform fand. Somit muß diesem Dreh- und Angelpunkt der letzten Schaffensphase Stadlers eine besondere Stellung eingeräumt werden.

2. Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht

Wenn man bedenkt, in welchem Maße sich die ,,Sprache Stadlers dem Erlebnis [...] unterordnet"[4], so kann es nicht viel Sinn machen, eine Untersuchung der Form von ihrer inhaltlichen Funktion zu trennen. So kam Stadler beispielsweise eher aus ,,innerer Nötigung"[5] als aus ästhetischem Gestaltungswillen zu der für ihn berühmt gewordenen hymnischen Langzeile. Ich halte es von daher für zweckmäßiger, die Interpretation des Gedichtes vom Inhalt her anzugehen, die sprachliche und gesondert die metaphorische Umsetzung folgen zu lassen. Die umgekehrte, vielleicht gebräuchlichere Vorgehensweise würde zu einer reinen Auflistung führen, die wenig Aussagekraft besäße.

2.1. Thema

Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht läßt vom Titel her vermuten, daß es sich um ein für den Expressionismus typisches Eisenbahngedicht handelt. Und doch trifft dies nur entfernt zu. Stadler beschreibt in seinen Gedichten weniger die Dinge selbst, als vielmehr die Beziehungen zu den Dingen.[6] Somit kann eine reale Situation immer nur ein Ausgangspunkt sein, von dem aus er innere Vorgänge thematisiert. So beginnt die Rheinbrücke auch tatsächlich mit durchaus realistischen Elementen einer Eisenbahnfahrt, auch wenn Stadler hier schon weit von einer rein naturalistischen Beschreibung entfernt ist.

Der Zug fährt durch die Dunkelheit, und Stadler entwirft das Bild einer bedrängenden, beängstigend unsteten Bewegung, die für das lyrische Ich eher noch ins Innere der Erde führt. Dieses Gefühl einer Beklemmung steigert sich, bis es in der siebten Zeile in einem Erwartungsstau endet. Dieser erste Teil des Gedichtes hinterläßt den Eindruck einer feindlichen und nicht zu fassenden Außenwelt, der das lyrische Ich passiv, hilflos und bedrängt gegenübergestellt ist.

Die achte Zeile markiert einen Wendepunkt. Noch immer ist hinter den beschriebenen Empfindungen des lyrischen Ichs die Realsituation zu erkennen. Der Zug fährt auf die Rheinbrücke, und schlagartig löst sich alle Beklemmung. Die visuelle Sphäre, die sich zuvor auf die Dunkelheit oder auf blitzlichtartig auftauchende Lichter beschränkte, schlägt nun angesichts der Weite des Flusses in ein Gefühl der Freiheit und Entgrenzung um. Mit der Fahrt über die Brücke tritt die Realsituation weiter in den Hintergrund. Einige Bilder oder Metaphern lassen noch vermuten, daß sie sich an einem optischen Eindruck orientieren. Gleichsam wird aber klar, daß das lyrische Ich nicht mehr der Richtung des Zuges, sondern vielmehr dem Lauf des Flusses folgt.

Wenn für Stadler der Mensch im ersten Teil des Gedichtes noch hilflos und gefangen einer beängstigenden Außenwelt ausgesetzt war, so erhebt er sich im zweiten Teil zur Freiheit. Mit der Fahrt über die Brücke ändern sich Raum- und Existenzgefühl, es folgt ein emotionales Abheben von der Realität, welches immer noch Bewegung und Dynamik enthält, jedoch als Ziel nicht mehr einen Bahnhof, sondern das Meer hat. Die hektische Dynamik des Irdischen schlägt in einen ruhigen, jedoch zielgerichteten Werdefluß um[7], Beklemmung wird so schlagartig zu einem berauschenden Lebensfest, welches in einer letzten Erfüllung gipfelt.

Die letzten beiden Zeilen beschreiben diese endgültige Erfüllung. Die ruhige Bewegung ist nun vollkommen von der Realität abgewandt, kennt weder Gegenstand, noch Hemmnis. Nach der gefeierten Ablösung von der bedrängenden Wirklichkeit, wird diese nun durch die Empfindung vollkommen ersetzt, und das lyrische Ich findet sich in einen vitalen Strom des Lebens ein.

Das Gedicht beschreibt eine für Stadlers Vitalismus typische Steigerungskurve. Er geht von einer Realsituation aus, die letztlich zu einem gefeierten Urgrund des Lebens transzendiert.

Auch wenn hier eine Bewegung beschrieben wird, die in der Loslösung von der Wirklichkeit ihre Erfüllung findet, so ist die Rheinbrücke weder ein technikkritisches Gedicht, noch wird die Wirklichkeit im Sinne einer jugendstilhaften Weltflucht negiert. Stadlers Vitalismus orientiert sich immer wieder an der Realität, bedarf dieser als Ausgangs- und Kontrapunkt. Letztlich heiligt er nicht sein Empfinden, sondern das Leben, bedarf also unbedingt der Wirklichkeit.

Den drei Teilen des Gedichtes kommt im Sinne des Stadlerschen Vitalismus jeweils eine eigene Funktion zu. So kennzeichnet den ersten Teil eine Notwendigkeit der Veränderung. Das Bedrängende, die hilflose Verwirrung des Menschen gipfelt in der Erwartungshaltung, daß etwas anderes, etwas Befreiendes kommen muß. Der zweite Teil, die eigentliche Fahrt über die Brücke, wäre mit dem Begriff Aufbruch treffend gekennzeichnet. Das lyrische Ich tritt der unendlichen Fülle des Lebens gegenüber, wird Teil derselben und übersteigt so den Rahmen der reinen Eindrücke. Die Befreiung geschieht plötzlich und ist durch das Gegensatzpaar Enge - Weite gekennzeichnet. Hiermit korrespondiert das von Stadler oftmals gebrauchte Bild einer Schleuse. Etwas bricht auf, und innerhalb von kurzer Zeit wandelt sich Beengung in Weite und Freiheit. Im dritten Teil ist dann der Zustand erreicht, in welchem das lyrische Ich ein Teil dieses allumfassenden Lebens ist, in welchem er sich im vitalistischen Strom des Lebens auflöst.

Wie so oft in den Gedichten des Aufbruchs, ist ,,Verschmelzung mit dem Strom des Lebens [..] das höchste Ziel, das der Mensch, als Erfüllung des ihm zugrunde liegenden Wesens, erreichen kann."[8]

2.2. Formale Umsetzung

Das offenkundigste stilistische Mittel der späten Dichtung Stadlers ist die hymnische Langzeile. Er konzipierte sie, inspiriert durch Max Dauthendey und Walt Whitman, als adäquate Form seines hymnischen Vitalismus. Sie gewährleistet einen weiten, offenen Rahmen, wirkt in zumeist alternierendem Jambus selbst fließend, und ist nicht zuletzt das stilistische Pendant zu den in begeisterter Lebensbejahung gesprengten inhaltlichen Grenzen. Die sich der rhythmischen Prosa annähernde Form droht jedoch die Grenzen gänzlich zu sprengen. Und so versucht Stadler, den allzu nachgiebigen Zeilen durch strenges Metrum und Reime eine kompaktere Gestalt zu geben. Stadler benutzt sehr oft den Paarreim, da dieser den Zusammenhalt der Verse am ehesten gewährleistet. Alles andere würde bei der Länge der Verse sonst kaum entsprechend wirken. Auch so noch ist der Reim nicht immer klar zu artikulieren, bildet aber dennoch ein Klangphänomen, welches im Zusammenspiel mit dem zumeist streng alternierenden Metrum verhindert, daß sich die Zeilen in Formlosigkeit verlieren.[9]

Wie auch die Langzeile eine logische Folge des Stadlerschen Vitalismus ist, so lassen sich auch andere stilistischen Eigenheiten direkt einer inhaltlichen Funktion unterordnen.

Interessant ist hier, daß Stadler die Verwendung überholter Formen nicht scheut. Wie erwähnt wendet er sich zwar klar gegen seine eigene Frühdichtung, bekennt sich ebenso klar zum aufkommenden Expressionismus, behält aber durchaus gewisse Stilformen des Symbolismus, Impressionismus und Jugendstil bei, sofern sie dem Ausdruck der Lebensbejahung dienlich sind.

Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht besteht aus vierzehn paarweise gereimten Versen, wobei sich der Reim der ersten zwei Zeilen in den letzten beiden Zeilen wiederholt und somit eine Art Klammer bildet. Das Metrum ist jambisch und streng alternierend, die Kadenz stets männlich. Die Zahl der Hebungen variiert zwischen sieben und sechzehn. Eine strophische Unterteilung liegt nicht vor.

Von Bedeutung ist sicherlich, daß die Länge der Zeilen durchschnittlich im Laufe des Gedichtes wächst. In der ersten Hälfte variiert die Länge zwischen sieben und vierzehn, in der zweiten Hälfte zwischen zehn und sechzehn Hebungen. Wenn man bedenkt, daß nach der Beklemmung des ersten Teils, ab Zeile neun der eigentliche Hymnus beginnt, so kann dieser Umstand nicht verwundern.

Die Stimmung des ersten Teils, die beklemmende Unstetigkeit einer übermächtigen und bedrohenden Umwelt, wird von Stadler stilistisch vorsichtig doch eindeutig umgesetzt. Primär geht es hier um die Begriffe der Beklemmung und Dynamik, wobei diese im Bereich der Verunsicherung des lyrischen Ichs durchaus zusammenfallen können.

Das Gedicht beginnt mit den Personifikationen ,,Der Schnellzug tastet sich..." (V 1) und ,,Kein Stern will vor." (V 2). Die Hilflosigkeit gegenüber einer externen Dynamik leitet somit das Stimmungsbild schon ein. Der Bewegungscharakter der Umwelt, der Dinge an sich, wird eindeutig herausgestellt. So sind Verben der Bewegung vorherrschend, die zum Teil durch Richtungspräfixe noch verstärkt werden. Die Partizipien ,,dampfend" und ,,strömend" (V 4) tragen zum Eindruck der Bewegung bei. Hinzu kommt, daß bis zum Ende der dritten Zeile der Jambus besonders störungsfrei zu artikulieren ist.

Die Darstellung einer Bewegung bricht ab der vierten Zeile nicht ab, tritt aber gegenüber dem Eindruck einer Beklemmung leicht in den Hintergrund. Der Sprechfluß ist von der vierten bis zur achten Zeile zunehmend gestört. Durch Auslassungen, Reihung, unterbrochene Syntax und die Interpunktion gerät der Sprechfluß immer wieder ins Stocken. Eine Reibung in der siebten Zeile unterbricht sogar den sonst konsequent eingehaltenen Jambus. Die Betonung des Wortes ,,etwas" (V 7) konkurriert mit der vom Metrum verlangten Betonung. Hinzu kommen die im gesamten Gedicht auftretenden Enjambements. Die verwirrenden optischen Eindrücke, die Beklemmung, und die Hoffnung auf Erlösung erfahren so eine Steigerung, die in der explizit genannten Erwartung einer Befreiung, ,,etwas muß kommen .." (V 7 ), gipfeln.

Darüber hinaus findet sich eine Binnenassonanz ,,reißen: Feuerkreis..." (V 3) und eine Ellipse in der fünften Zeile: ,,Und wieder alles Schwarz.". Zum Teil dienen diese Stilmittel Stadler der Straffung der ausufernden Langzeile, besonders aber die Ellipse dürfte hier auch das Tempo vorantreiben.

Mit dem inhaltlichen Umschwung, mit dem plötzlichen Wechsel von Beklemmung und Enge zu Befreiung und Weite, wechseln auch die stilistischen Mittel, mit welchen Stadler den entsprechenden Stimmungen Ausdruck verleiht.

Der zum Ende des ersten Teils zunehmend gestörte Sprechfluß ist adäquat zum Inhalt nun frei und wie entfesselt. Der Jambus fließt störungsfrei, und sicher nicht ohne Grund ist die neunte Zeile die längste im gesamten Gedicht. Das Enjambement von der neunten zur zehnten Zeile läßt zudem die Trennung dieser beiden Verse fast verschwinden. Es ist dies der Moment, in welchem sich alle zuvor beschriebene Beklemmung löst, in welchem das lyrische Ich plötzlich der Weite des Flusses gegenübersteht. Hier nun beginnt der eigentliche Hymnus. Es scheint, das lyrischen Ich steht sich überschlagenden Eindrücken gegenüber. Durch kurze Sätze und Ausrufe entsteht der Eindruck einer atemlosen Beschreibung, die dennoch aber die eigentliche Größe des Augenblicks nicht zu vermitteln vermag. Nicht umsonst kommen Metaphern und Vergleiche hier komprimiert vor.

Die stilistischen Mittel in diesem Teil des Gedichtes sind eher spärlich gestreut. Neben den Ausrufen, dem störungsfreien Jambus und dem Enjambement lebt dieser Teil, mehr noch als der Rest des Gedichtes, von den Metaphern und Vergleichen. Anzumerken wäre vielleicht noch, daß nach den atemlosen, kurzen Sätzen der elften Zeile in der darauf folgenden Zeile zwei längere Sätze folgen. Bemerkenswert ist dieser Umstand durch den direkten Kontrast in zwei aufeinander folgenden Zeilen. Es entsteht so durchaus der Eindruck einer Beruhigung, die auf die Einkehr im letzten Teil des Gedichtes hindeutet.

Die letzten beiden Zeilen des Gedichtes beschreiben den Endzustand dieses ekstatischen Aufbruchs. In einem Jubel folgte das lyrische Ich dem Lauf des Flusses bis zum Meer, bis zu diesem Urgrund allen Lebens. Dort angelangt herrscht nun Ruhe. Der Mensch hat ,,den elementaren Strom des Vitalen erreicht"[10].

Die Gestaltung der letzten beiden Zeilen, die wiederum durch ein Enjambement verbunden sind, unterscheidet sich gravierend von der des restlichen Gedichtes. Durch Nominalketten, in welchen die Verben völlig fehlen, entsteht der Eindruck von Stillstand. Nur die Begriffe ,,Glut und Drang" (V 13) enthalten noch Aktion. Gleichsam wird dieser Teil des Gedichtes durch ein ,,Und dann" (V13) eingeleitet; hinzu kommt eine sechsmalige Anapher in der vierzehnten Zeile. Es herrscht also durchaus eine Bewegung, eine Ausrichtung auf ein Ziel. Nur fehlt die Dynamik, wie sie in den vorherigen Zeilen vorherrschend war. Vielmehr bewegt sich das lyrische Ich ohne festen Halt in einem gegenstandslosen Raum.[11]

Die aufgereihten Substantive entsprechen in nichts mehr der realen Ausgangssituation, schlagen zum Teil auch den Bogen zu rein Abstrakten Begriffen wie ,,Einkehr" (V13) oder ,,Zum Letzten, Segnenden" (V14). Sehr deutlich wird hier Stadlers Vorliebe für symbolträchtige Metaphern und evokative Ausdrücke.

2.3. Metaphorik und Bildbereiche

Nicht nur Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht enthält eine Große Anzahl an Metaphern, vielmehr gilt dies für die Stadlersche Lyrik insgesamt. ,,Stadlers Dichtung ist gekennzeichnet durch einen Reichtum an Bildern"[12]. Der Grund für diesen Reichtum, ebenso das Kennzeichnende der einzelnen Bildbereiche, ist wiederum in Stadlers Vitalismus zu finden. Stadlers ekstatische Lebensbejahung, dieser Aufschwung zu einem Hymnus auf das Leben, provoziert einen Ausdruck, der weit über die bloße Nennung der Dinge hinausgeht. Im Ergebnis kann man sogar von Ausdrucksnot sprechen, wenn man die Vielzahl von Metaphern in Stadlers Dichtung zu begründen sucht.[13] Einem oftmals ungenauen optischen Eindruck steht ein Mehr an Innerlichkeit gegenüber, welches in emphatischer Grundstimmung nur durch Bilder und Vergleiche darzustellen ist.

Darüber hinaus neigt Stadler dazu, bestimmte Bildbereiche zu dehnen, sie, einmal begonnen, über Zeilen und Teile eines Gedichtes hinweg auszuweiten. Es entsteht so ein assoziativer Stil im Gebrauch der Metaphern.[14]

Wichtig ist auch hier, daß die Metaphorik stets im Dienste des Themas steht, und somit zuweilen auch dem Beschriebenen gegenüber unangemessen erscheinen kann. Bilder sind Zeichen innerer Abläufe, können demzufolge in einer gänzlich anderen Wertung erscheinen, als es der beschriebene optische Eindruck nahelegen würde.

So kann es durchaus auch vorkommen, daß ein Bildbereich, wie der des Lichts, innerhalb eines Gedichtes vollkommen unterschiedliche Bedeutung hat. In der Rheinbrücke trifft eben dies zu, wenn die ,,nur sekundenweis" (V 4) aufflackernden Lichter zur Verwirrung und Beklemmung des lyrischen Ichs beitragen, Zeilen später aber als ,,Millionen Lichter" (V 9) ein Teil der Entgrenzung und Befreiung sind.[15] Natürlich ist eine Orientierung am realen, optischen Eindruck nicht schlichtweg zu leugnen, dennoch unterstehen die Bilder so offenkundig einem inneren Geschehen, daß von einer bloßen Abstrahierung der betrachteten Wirklichkeit nicht die Rede sein kann.

Im ersten Teil des Gedichtes ist, entsprechend der inneren Beklemmung, der Bereich des Bergbaus vorherrschend. Die Bewegung des Zuges durch die Dunkelheit wird mit einer Fahrt durch das Innere der Erde verglichen. Die Welt wird als ,,Minengang" (V 2) empfunden, in welchen der Zug wie ,,ins Eingeweid der Nacht zur Schicht" (V 5) fährt. Selbst die der Realsituation entspringenden Lichterscheinungen entstammen ,,Förderstellen" (V 3). Die Lichterscheinungen machen den zweiten großen Bereich in diesem ersten Teil aus. Der reale Eindruck der in der Dunkelheit plötzlich auftauchenden Lichter wird jedoch nicht schlicht beschrieben. Wenn das Bild des Minengangs Ausdruck der Beengung ist, so dienen Stadler die Lichter zur Vermittlung einer unsteten Verunsicherung, einer hilflosen Verwirrung. In der sechsten Zeile geht es ausschließlich um die Lichterscheinungen, die mit den ersten Worten der Zeile, ,,Nun taumeln Lichter her.." (V 6), sogar noch eine Personifikation erfahren. Die Lichter sind ,,verirrt, trostlos vereinsamt" (V 6), werden aber kurz vor dem Wechsel auf der Brücke plötzlich ,,dicht" (V 6). Der Umstand, daß sich die Lichter dort ,,sammeln" (V 6), vermittelt eine Hoffnung, nimmt bildhaft das ahnungsvolle ,,etwas muß kommen" (V 7) schon vorweg.

Die im ersten Teil vorherrschende Dynamik wird metaphorisch kaum umgesetzt. Natürlich trägt die impressionistische Unstetigkeit der Lichterscheinungen zum Ausdruck der Bewegung bei, ansonsten ist es aber allein der Zug selbst, und die durch ihn in Unruhe gebrachte Außenwelt, die den dynamischen Charakter verdeutlichen.

Hinzu kommt, daß Stadler durch die ,,Gerippe grauer Häuserfronten" (V 7) den Bereich des Todes, der Leblosigkeit anspricht, welcher aber in derselben Zeile expressis verbis noch genannt wird.

Die Lichterscheinungen werden einzig in den zweiten Teil mit übernommen, nun allerdings unter gänzlich verändertem Vorzeichen. Als ,,Millionen Lichter" (V 9) bilden sie nun eine ,,stumme Wacht" (V 9), eine ,,blitzende Parade" (V 10), oder ein ,,endloses Spalier" (V 10), tragen so zum Eindruck der Entgrenzung und Größe bei. Und wenn diese Lichter ,,Wie Fackeln stürmend" (V 11) oder ,,Wimmelnd" (V 12) erscheinen, so hat sich ihr personifizierter, dynamischer Charakter nicht verloren.

Der Beginn der neunten Zeile, ,,Wir fliegen, aufgehoben, königlich durch nachtentrissene Luft", beschreibt sehr deutlich den Unterschied zum ersten Teil. Wenn das lyrische Ich sich zuvor unter der Erde empfand, so ist es nun ein Fliegen, welches mit dem Ausdruck ,,königlich" einen Hinweis auf die Größe des Geschehens erfährt. Die hier schon angedeutete Entgrenzung wird im folgenden durch Begriffe wie ,,millionen Lichter" (V 9) und ,,endloses Spalier" (V 10) weiter verdeutlicht. Wenn im ersten Teil die Beengung mit den Worten ,,die ganze Welt" (V 2) schon allumfassend charakterisiert wurde, so handelt es sich folgerichtig um eine ebenso uneingeschränkte Befreiung.

Auffallend ist die Häufung von Begriffen, die dem militärischen Bereich entstammen:

,,Wacht" (V 9), ,,Parade" (V 10), ,,Spalier" (V10) und ,,Salut" (V11). Wenn man das Ende der zwölften Zeile, ,,Bis wo die Stadt [...] ihren Gast entläßt", mit bedenkt, so entsteht sicherlich der Eindruck eines Staatsbesuches, eines mit militärischen Ehren empfangenen, respektive verabschiedeten Gastes. Dieses Bild trägt zu der Größe des Vorganges bei, gibt ihm ansatzweise auch den Anschein eines ernsten, offiziellen Aktes.

In der achten Zeile findet sich der Begriff des Blutes. Stadler gebrauchte diese Metapher für den Lebensfluß sehr häufig. "Fast gleichbedeutend"[16] ist sie mit dem Bild des Meeres, welches ebenfalls in der achten Zeile erstmalig angesprochen, das Gedicht bis zum Ende beherrscht. Das Meer gilt Stadler als Urgrund des Lebens, als Ursprung und Ende allen Seins. Alle dionysische Lebensbejahung mündet letztlich in diesen alle Gegensätze vereinenden Lebensgrund. Es macht also durchaus Sinn, daß das lyrische Ich ab der neunten Zeile nicht dem Zug, sondern dem Lauf des Flusses folgt, mit diesem somit auch das Ziel teilt. Das ,,Salut von Schiffen über blauer See!" (V 11) ist ein erstes Anzeichen dafür, daß nicht mehr vom Rhein die Rede ist, sondern daß das lyrische Ich schon am Meer angelangt ist.

Das Bild des Meeres kehrt auch in den letzten beiden Zeilen wieder, wird in der vierzehnten Zeile auch ausdrücklich genannt. Hier finden sich auch Begriffe der für Stadler typischen religiösen und erotischen Metaphorik. So ist von ,,Kommunion" (V 13), vom ,,Segnenden" (V 14), vom ,,Gebet" (V 14), ,,Zeugungsfest" (V 14) und von der ,,Wollust" (V 14) die Rede. All diese Dinge beschreiben den Moment völliger Auflösung in der Lebensfülle. Auch wenn Stadler hier religiöse Begriffe gebraucht, so ist er natürlich von einer christlichen Intention weit entfernt. Vielmehr ist es das Leben selbst, welches ihm heilig ist, in welches er in dieser letzten ,,Einkehr" (V 13) eintaucht. Somit ist auch der ,,Untergang" (V 14) als Eintauchen in den vitalistischen Strom des Lebens zu verstehen.

3. Ernst Stadler als expressionistischer Vitalist

Die Fahrtüber die Kölner Rheinbrücke bei Nacht gibt ein Beispiel, inwieweit die vitalistische Lebensbejahung in der expressionistischen Lyrik Stadlers im Mittelpunkt steht. Das äußere Motiv des Gedichtes tritt hinter den Empfindungen des lyrischen Ichs zurück, dient oft nur als mehr oder minder treffend gewähltes Transportmittel. Nur umso mehr vermag Stadler ein vitalistisches Lebensverständnis zum Ausdruck zu bringen. Die Formalia unterstehen streng dem inneren Vorgang, Metaphorik und Bildbereiche stehen in enger Verbindung mit seiner Lebensmystik. Nur vom Ausgangspunkt seines Vitalismus sind Stadlers Gedichte des Aufbruch zu verstehen.

Wenn man die dionysische Lebensbejahung als zentrales Moment voraussetzt, so erklären sich auch Brüche und etwaige Ungereimtheiten. Natürlich ist Stadler auch ein Dichter des Übergangs, dennoch müssen die Elemente des Jugendstils und des Symbolismus nicht als Inkonsequenz verstanden werden. Vielmehr bedient er sich auch solcher Mittel, um sein vitalistisches Lebensprinzip zu verdeutlichen. So ließe sich die gesamte religiöse Metaphorik ebenso in diesen Rahmen einordnen. Und nicht zuletzt entstammt die Lebensmystik in Grundzügen durchaus mittelalterlichen Vorgaben.

Gleichsam steht außer Frage, daß Stadler in den aufkommenden expressionistischen Strömungen eine adäquate Ausdrucksform für seinen Vitalismus fand. Etwaige Anlehnungen an die eigene Frühdichtung können nicht verhindern, daß Stadler als Expressionist zu bezeichnen ist. Wenn man allerdings sieht, in welchem Maße Stadler verschiedene Mittel der Gestaltung annimmt, sofern sie zu seiner dionysischen Lebensbejahung passen, so stellt sich durchaus die Frage, inwieweit er mehr Vitalist als Expressionist ist, inwieweit eine Einordnung nach stilistischen Eigenheiten überhaupt Sinn macht. Fraglos bewegt sich Stadler mit seinem Spätwerk in expressionistischen Bereichen, nur übernimmt er auch hier sehr selektiv, was zu seinem Vitalismus paßt. Andere Bereiche des Expressionismus werden ebenso ausgespart, wie Relikte des Symbolismus beibehalten werden. Letztlich ist Stadler ein Dichter des Übergangs, der versuchte, sehr verschiedene Dinge in seiner Lyrik zu vereinen. Und wenn es ihm gelungen ist, so nur, weil er noch so gegensätzliche Dinge hinter seinem Verständnis des Lebens glaubhaft vereinen konnte.

Anhang

Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht

1.Der Schnellzug tastet sich und stößt die Dunkelheit entlang.
2.Kein Stern will vor. Die ganze Welt ist nur ein enger, nachtumschienter Minengang,
3.Darein zuweilen Förderstellen blauen Lichtes jähe Horizonte reißen : Feuerkreis
4.Von Kugellampen, Dächern, Schloten, dampfend, strömend .. nur sekundenweis
5.Und wieder alles schwarz. Als führen wir ins Eingeweid der Nacht zur Schicht.
6.Nun taumeln Lichter her .. verirrt, trostlos vereinsamt .. mehr .. und sammeln sich .. und werden dicht.
7.Gerippe grauer Häuserfronten liegen bloß, im Zwielicht bleichend, tot - etwas muß kommen .. o, ich fühl es schwer
8.Im Hirn. Eine Beklemmung singt im Blut. Dann dröhnt der Boden plötzlich wie ein Meer:
11.Wir fliegen, aufgehoben, königlich durch nachtentrissne Luft, hoch übern Strom. O Biegung der Millionen Lichter, stumme Wacht,
12.Vor deren blitzender Parade schwer die Wasser abwärts rollen. Endloses Spalier, zum
13. Gruß gestellt bei Nacht!
14. Wie Fackeln stürmend! Freudiges! Salut von Schiffen über blauer See! Bestirntes Fest!

Wimmelnd, mit hellen Augen hingedrängt! Bis wo die Stadt mit letzten Häusern ihren Gast entläßt. Und dann die langen Einsamkeiten. Nackte Ufer. Stille. Nacht. Besinnung. Einkehr. Kommunion. Und Glut und Drang Zum Letzten, Segnenden. Zum Zeugungsfest. Zur Wollust. Zum Gebet. Zum Meer. Zum Untergang.

Literaturverzeichnis

a) Primärliteratur

Stadler, Ernst: Der Aufbruch. Frankfurt am Main 1964.

b) Sekundärliteratur

Martens, Gunter: Vitalismus und Expressionismus. Ein Beitrag zur Genese und Deutung expressionistischer Stilstrukturen und Motive. Stuttgart Berlin Köln mainz 1971.

Meurer, Reinhard: Gedichte des Expressionismus. München 1988.

Schneider, Karl Ludwig: Zerbrochene Formen. Wort und Bild im Expressionismus. Darmstadt 1967.

Schneider, Karl Ludwig: Der Bildhafte Ausdruck in den Dichtungen Georg Heyms, Georg Trakls und Ernst Sttadlers. Studien zum lyrischen Sprachstil des deutschen Expressionismus. 3., unveränderte Aufl. Heidelberg 1968.

Thomke, Hellmut: Hymnische Dichtung im Expressionismus. Bern 1972.

[...]


1 Vgl. Martens, Gunter: Vitalismus und Expressionismus. Ein Beitrag zur Genese und Deutung expressionistischer Stilstrukturen und Motive. Stuttgart 1971, S. 144.

2 Thomke, Hellmut: Hymnische Dichtung im Expressionismus. Bern 1972, S. 146.

3 Vgl. Schneider, Karl Ludwig: Der Bildhafte Ausdruck in den Dichtungen Georg Heyms, Georg Trakls und Ernst Stadlers. Studien zum lyrischen Sprachstil des deutschen Expressionismus. 3. Aufl. Heidelberg 1968, S. 149.

4 Schneider, Karl Ludwig: Zerbrochene Formen. Wort und Bild im Expressionismus. Darmstadt 1967. S. 156.

5 Thomke. S. 151.

6 Vgl. Schneider: Zerbrochene Formen. S. 160.

7 Vgl. Martens. S. 172.

8 Martens. S. 166.

9 Vgl. Thomke. S. 159.

10 Martens. S. 173.

11 Vgl. ebd. S. 173.

12 Schneider: Der bildhafte Ausdruck. S. 149.

13 Vgl. ebd. S. 158.

14 Vgl. ebd. S. 157.

15 Meurer, Reinhard: Gedichte des Expressionismus. München 1988. S. 32.

16 Thomke. S. 182.

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Ernst Stadlers vitalistischer Hymnus `Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht`
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Großstadt: Ein Motiv in der Literatur des Expressionismus
Note
1,6
Autor
Jahr
1997
Seiten
14
Katalognummer
V97469
ISBN (eBook)
9783638959216
Dateigröße
451 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ernst, Stadlers, Hymnus, Fahrt, Kölner, Rheinbrücke, Nacht`, Großstadt, Motiv, Literatur, Expressionismus
Arbeit zitieren
Nils Niermann (Autor:in), 1997, Ernst Stadlers vitalistischer Hymnus `Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht`, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97469

Kommentare

  • Gast am 17.2.2008

    Andere Interpretation.

    Ähm also ich hab das Gedicht ziemliche anders gedeutet...für mich beschreibt Stadler mit dem Gedicht seine Position zur Technik.Er sagt,dass die Technik zwar positiv ist und hilft viele Hindernisse zu überwinden,aber letzten Endes führe sie zum "Untergang",welcher von den einzelnen leuten aus Begierde nach Forschung und vorrankommen in der Technik nicheinmal gesehen wird oder vll doch aber aufjedenfall wieder verdrängt wird.
    Könnte aber auch sein das deine Interpretation stimmt meine ist sicherlich nicht so auf Hintergrundwissen gestützt zudem habe ich mir deine nicht einmal vernünftig durchgelesen^^

    MfG
    Dennis

  • Gast am 23.9.2001

    faht über die kölner rheinbrücke bei nacht.

    eigentlich ganz gut, aber für gymnasial verhältnisse viel zu anspruchsvoll..... daher keine große hilfe

Im eBook lesen
Titel: Ernst Stadlers vitalistischer Hymnus `Die Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht`



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden