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Die Frage nach dem wichtigsten Gebot. Exegese Markus 12,28-34

Titel: Die Frage nach dem wichtigsten Gebot. Exegese Markus 12,28-34

Hausarbeit , 2018 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tobias Isaak (Autor:in)

Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Exegese beschäftigt sich mit der Perikope aus Markus 12, 28- 34 „Die Frage nach dem wichtigsten Gebot“. Die Perikope ist eingebettet in einem von drei aufeinanderfolgenden Streit- bzw. Lehrgesprächen zwischen Jesus und der geistlichen Elite der Juden im Tempel in Jerusalem.

Als Grundlage für diese Exegese dient der Text des Münchener Neuen Testaments aus dem Jahr 2004. Der Übersetzungsvergleich basiert zusätzlich auf der entsprechenden Bibelstelle in der Luther Bibel 2017, der Bibel in gerechter Sprache von 2006 sowie der Volxbibel von 2009.

Zunächst wird auf die Unterschiede in der Lexik der verschiedenen Übersetzungen eingegangen. Zu Beginn der Perikope in Vers 28 und im Verlauf in Vers 32, benutzen alle vier Übersetzungen unterschiedliche Begriffe für den hinzukommenden Juden, der sich nun in das Gespräch miteinbringt. Während das MNT von einem „Schriftkundigen“, und die Luther Bibel von einem „Schriftgelehrten“ spricht, nennt die BigS ihn einen „toragelehrten Mann“, die Volxbibel einen „Theologen“. Die BigS gibt damit zusätzlich die Information, in welcher Schrift dieser Mann gelehrt war, nämlich der Tora.

Die Volxbibel bleibt mit ihrer Bezeichnung „Theologe“ sehr allgemein. Auch das bisherige Gespräch wird mit unterschiedlichen Begriffen, unterschiedlich drastisch benannt. Während sich die Gesprächsteilnehmer im MNT und der Luther Bibel „streiten“, nennt die BigS das Gespräch eine „Diskussion“, die Volxbibel bleibt ganz neutral bei „Gespräch“. Die Übersetzungen der Frage des Schriftkundigen weisen einige Unterschiede auf. So fragt er im MNT nach dem „ersten Gebot von allem“, die Luther Bibel übersetzt jedoch „das höchste Gebot von allen“, in der BigS fragt er nach dem „wichtigsten aller Gebote“. In der Volxbibel wird das wichtigste Gebot mit „wichtigster Regel von Gott und Gesetz“ übersetzt. Auffällig ist hier zusätzlich die Anrede „Ihrer Meinung“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorbesinnung

2 Vorbereitende Analyseschritte

2.1 Übersetzungsvergleich

2.2 Abgrenzung und Kontextuelle Einbettung der Perikope

2.3 Verssegmentierung

3 Synchrone Analyseschritte

3.1 Sprachlich- Syntaktische Analyse

3.2 Semantische Analyse

3.2.1 Textsemantik

3.2.2 Wort- und Motivsemantik

3.2.3 Narrative Analyse

3.2.3.1 Analyse der Handlungen

3.2.3.2 Analyse der Handelnden

3.3 Pragmatische Analyse

3.4 Texsortenbestimmung

4 Diachrone Analyseschritte

4.1 Synoptischer Vergleich

4.2 Literarkritik

4.3 Traditionskritik

4.4 Redaktionsgeschichte

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich wissenschaftlich mit der Perikope Markus 12, 28-34 auseinander, um die Bedeutung und Einbettung der „Frage nach dem wichtigsten Gebot“ exegetisch zu erschließen. Ziel ist es, durch eine detaillierte Analyse der Struktur, Semantik und synoptischen Parallelen zu verstehen, wie das Doppelgebot der Liebe im Kontext des Markusevangeliums als ethischer Maßstab und Abgrenzung gegenüber dem damaligen Verständnis von Kult und Opfer fungiert.

  • Exegese der Perikope „Die Frage nach dem wichtigsten Gebot“
  • Vergleichende Analyse verschiedener Bibelübersetzungen
  • Untersuchung der synchronen Struktur und narrativen Dynamik
  • Diachrone Untersuchung durch synoptischen Vergleich und Traditionskritik
  • Theologische Einordnung der Ethik Jesu und der Kultkritik

Auszug aus dem Buch

2.1 Übersetzungsvergleich

Als Grundlage für diese Exegese dient der Text des Münchener Neuen Testaments aus dem Jahr 2004. Der Übersetzungsvergleich basiert zusätzlich auf der entsprechenden Bibelstelle in der Luther Bibel 2017, der Bibel in gerechter Sprache von 2006, sowie der Volxbibel von 2009. Zunächst wird auf die Unterschiede in der Lexik der verschiedenen Übersetzungen eingegangen. Zu Beginn der Perikope in Vers 28 und im Verlauf in Vers 32, benutzen alle vier Übersetzungen unterschiedliche Begriffe für den hinzukommenden Juden, der sich nun in das Gespräch miteinbringt. Während das MNT von einem „Schriftkundigen“, und die Luther Bibel von einem „Schriftgelehrten“ spricht, nennt die BigS ihn einen „toragelehrten Mann“, die Volxbibel einen „Theologen“. Die BigS gibt damit zusätzlich die Information in welcher Schrift dieser Mann gelehrt war, nämlich der Tora. Die Volxbibel bleibt mit ihrer Bezeichnung „Theologe“ sehr allgemein. Auch das bisherige Gespräch wird mit unterschiedlichen Begriffen, unterschiedlich drastisch benannt. Während sich die Gesprächsteilnehmer im MNT und der Luther Bibel „streiten“, nennt die BigS das Gespräch eine „Diskussion“, die Volxbibel bleibt ganz neutral bei „Gespräch“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorbesinnung: Einleitung in die Themenstellung und Zielsetzung der exegetischen Arbeit zur Perikope Markus 12, 28-34.

2 Vorbereitende Analyseschritte: Vergleich verschiedener Übersetzungen sowie die kontextuelle Einordnung und Segmentierung des Textes.

3 Synchrone Analyseschritte: Tiefgehende Untersuchung des Textes auf sprachlicher, semantischer, narrativer und pragmatischer Ebene sowie die Bestimmung der Textsorte.

4 Diachrone Analyseschritte: Untersuchung der Entstehungsgeschichte des Textes durch Vergleich mit synoptischen Parallelen, literarkritische Analyse und traditionsgeschichtliche Einbettung.

5 Fazit: Zusammenfassende persönliche Schlussfolgerungen aus dem exegetischen Prozess und der Auseinandersetzung mit dem Text.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Exegese, Doppelgebot der Liebe, Schriftkundiger, Tora, Kultkritik, Synoptik, Redaktionsgeschichte, Traditionskritik, Ethik, Jesus, Nächstenliebe, Gottesliebe, Auslegung, Bibelforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit behandelt eine exegetische Analyse der biblischen Perikope Markus 12, 28-34, die sich mit der Frage nach dem wichtigsten Gebot befasst.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen das Doppelgebot der Liebe, die ethischen Lehren Jesu, der Vergleich mit rabbinischen Traditionen sowie die literarische und theologische Struktur des Markusevangeliums.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es, durch die Anwendung der historisch-kritischen Methode ein tieferes Verständnis für die Intention des Evangelisten Markus und die Bedeutung der Streitgespräche im Tempel zu gewinnen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt Methoden wie den Übersetzungsvergleich, die synchrone Sprach- und Narrationsanalyse sowie diachrone Verfahren wie den synoptischen Vergleich und die Redaktionskritik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte sprachlich-syntaktische Untersuchung, eine semantische Analyse von Wort- und Motivfeldern sowie die diachrone Rückverfolgung der Textgenese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wesentliche Begriffe sind: Markusevangelium, Doppelgebot der Liebe, Kultkritik, Exegese, Tora-Verständnis und Redaktionsgeschichte.

Warum ist der Vergleich mit der Volxbibel und anderen Übersetzungen für die Analyse wichtig?

Der Vergleich verdeutlicht, wie unterschiedliche theologische Prämissen und Zielgruppen die Wortwahl beeinflussen und welche Bedeutung Nuancen für das Textverständnis haben.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „Schriftkundigen“ in der Perikope?

Der Schriftkundige wird als eine ambivalente Figur analysiert, dessen „vernünftige“ Antwort durch Jesus gelobt wird, der jedoch die letzte Konsequenz der Nachfolge vermissen lässt.

Welche Bedeutung hat die Kultkritik innerhalb des Textes?

Die Kultkritik unterstreicht die Wertung Jesu, dass die Nächstenliebe und das Gottesverhältnis über dem rituellen Opferdienst stehen, was eine zentrale theologische Aussage des Markusevangeliums darstellt.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Frage nach dem wichtigsten Gebot. Exegese Markus 12,28-34
Hochschule
Universität Münster  (Evangelisch Theologisches Seminar)
Note
1,3
Autor
Tobias Isaak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V975163
ISBN (eBook)
9783346319951
ISBN (Buch)
9783346319968
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exegese Gebote Markus Evangelium Auslegung Bibelauslegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Isaak (Autor:in), 2018, Die Frage nach dem wichtigsten Gebot. Exegese Markus 12,28-34, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/975163
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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