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Der gestörte Bauablauf. Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik

Titel: Der gestörte Bauablauf. Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik

Ausarbeitung , 2019 , 41 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Timm Jens Rotermund (Autor:in), Maximilian Cyra (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung eines gestörten Bauablaufs. Zunächst werden hierfür Störungen im Bauablauf erläutert. Anschließend wird auf die Bauzeitverlängerung eingegangen und verschiedene Darstellungsmöglichkeiten dargelegt. Hier steht insbesondere die Organisation und Terminsteuerung sowie die Stufen der Ablaufplanung im Fokus. Danach wird ein Netzplan erarbeitet.

Im nächsten Kapitel werden die Mehrkosten behandelt. Hier wird auf die baubetrieblichen Methoden, die Verfahren der Kostenplanung sowie auf die Ansprüche des Auftragnehmers und Auftraggebers eingegangen. In Kapitel 4 werden die Darstellungsmöglichkeiten eines gestörten Bauablaufs diskutiert. Im Anschluss werden die Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierten BIM-Methodik dargestellt. Abschließend wird der aktuelle Stand der Forschung, konkret das digitale Bauen in Deutschland, dargelegt.

Der Bauablauf ist ein hochgradig komplexes Unterfangen, welches nicht selten fehlerhaft vonstattengeht. Dabei ist es egal, wie oder warum eine Störung im Bauablauf vorliegt. Eine Störung ist immer mit Folgen verbunden, die im Rahmen von Kosten, Zeit oder gar Stillstand beziehungsweise Abbruch eines Unterfangens auftreten können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Störungen im Bauablauf

1.1 Kausalzusammenhang

1.1.1 Kausalitätsnachweis

1.1.2 Art der Störung

1.1.3 Unterscheidung der verschiedenen Bauleiter

1.1.4 Der Auftragnehmer als Verursacher

1.1.5 Der Auftraggeber als Verursacher

2 Bauzeitverlängerung und Darstellungsmöglichkeiten

2.1 Organisation und Terminsteuerung

2.2 Stufen der Ablaufplanung

2.3 Der Netzplan

2.3.1 Pufferzeiten

2.3.2 Kritischer Weg (CPM)

2.3.3 Störungsmodifizierter Ablauf (Soll‘)

3 Mehrkosten

3.1 Baubetriebliche Methoden

3.2 Verfahren der Kostenplanung

3.3 Ansprüche des Auftragnehmers

3.3.1 Bauzeitverlängerung

3.3.2 Schadensersatz

3.3.3 Entschädigung

3.3.4 Vorläufige Abrechnung

3.4 Ansprüche des Auftraggebers

3.4.1 Schadensersatz

3.4.2 Kündigung

4 Darstellungsmöglichkeiten eines gestörten Bauablaufs

4.1 Vorstellung von Methoden des Projektmanagements

4.1.1 Netzplantechnik

4.1.2 Function Modeling Method IDEF0

4.1.3 Business Process Model Notation (BPMN)

4.1.3.1 Begriffe und Definitionen

5 Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik

5.1 Begrifflichkeiten und Definitionen

5.1.1 Building Information Modeling (BIM)

5.1.2 Modellierung

5.1.3 Vom 2D-Modell bis hin zur 4D- und 5D-Modellierung

5.1.3.1 2D-Modell / 3D-Modell

5.1.3.2 BIM 4D-Modell

5.1.3.3 BIM 5D-Modell

5.1.4 Nutzer und Rollen

5.1.4.1 Nutzer / Anwender

5.1.4.2 Rollen

5.1.5 Industry Foundation Classes (IFC)

5.1.6 Automatische Kollisionskontrolle

5.2 Building Information Modeling in der Praxis

5.2.1 BIM im Planungsprozess

5.2.2 BIM in der Bauausführung

5.2.3 Prozessoptierungen durch dynamischen Datenpool

5.2.4 Reibungslose Zusammenarbeit der Projektbeteiligten

5.2.5 Datenqualität und Kontrollmechanismen

5.3 Prozessmodellierung

5.3.1 Einbindung von Projektmanagementmethoden

5.3.1.1 Richtlinien und Leitfäden

5.3.1.2 Anwendung der Netzplantechnik in der BIM-Methodik

5.3.1.3 Anwendung der Function Modeling Method - IDEF0 und Business Process Model and Notation (BPMN)

5.4 Profit der BIM-Methodik

5.4.1 Fallstudie: Mehrkosten durch mangelnde Interoperabilität

5.5 Stand der Einführung

5.5.1 Stand der Einführung in Deutschland

5.5.1.1 In drei Stufen zum digitalen Bauen

5.5.1.2 Pflichten für Verkehrsinfrastruktur-Projekte

5.5.1.3 Pflichten für Projekte im Hochbau

5.5.2 Stand der Einführung international

5.6 Building Information Modeling unter kritischer Betrachtung

5.6.1 Warum überhaupt digitalisieren?

5.6.2 Mehrkosten durch Anwendung der BIM-Methodik im Projekt

5.6.3 Erfahrungsberichte von BIM-Anwendern

5.6.4 Kritische Betrachtung eines Gutachterteams

5.6.5 BIM – eine variierende Methodik

6 Stand der Forschung

6.1 Digitales Bauen in Deutschland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematik von Störungen im Bauablauf, die Mechanismen zur Darstellung dieser Störungen sowie die Potenziale der BIM-Methodik zur Optimierung von Projektabläufen und Kostenkontrolle.

  • Ursachen und Kausalzusammenhänge bei Bauablaufstörungen
  • Methoden zur Bauzeitverlängerung und Mehrkostenberechnung
  • Darstellungsmethoden gestörter Bauabläufe (Netzplantechnik, IDEF0, BPMN)
  • Digitalisierung durch BIM: Potenziale, Herausforderungen und internationaler Stand
  • Kritische Analyse der Implementierung der BIM-Methodik

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Kausalitätsnachweis

Der Bauablauf ist ein hochgradig komplexes Unterfangen, welches nicht selten fehlerhaft von statten geht. – Dabei ist es egal wie oder warum eine Störung im Bauablauf vorliegt. Eine Störung ist immer mit Folgen verbunden, die im Rahmen von Kosten, Zeit oder gar Stillstand bzw. Abbruch eines Unterfangens auftreten können.

Aus diesem Grund ist der Nachweis einer Kausalität maßgebend für die Beurteilung eines entstandenen Schadens. Für Juristen mag dieser Nachweis ein alltägliches Kinderspiel sein, für Praktika und Ingenieure kann dies allerdings schnell zur Masteraufgabe werden, da im Bauwesen der Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung meist nicht eindeutig zu ermitteln ist und somit auch nicht in allen Fällen auf ein bestimmtes Gewerk, Bauteil oder einer bestimmten Person zurückzuführen ist. – „Im Zivilrecht gilt der Grundsatz: „Wer einem anderen Schaden zufügt, muss ihm diesen ersetzen““.

Dabei ist vorauszusetzen, dass eine ausgeübte Tätigkeit auch maßgebend für den entstandenen Schaden ist. Demnach zur Folge ist die Durchführung eines Kausalitätsnachweises der Grundstein für die Ermittlung eines Schadens dessen Verursacher. Liegt allerdings ein unmittelbarer und unstrittiger Zusammenhang zwischen Schaden und Verursacher vor, so spricht man von einem adäquaten Kausalzusammenhang, welcher ohne Kausalitätsnachweis zu beurteilen ist. Hierbei bezieht man sich auf die Condito-sine-qua-non-Formel, die wörtlich besagt: „Ursächlich ist jede Bedingung, die nicht hinweg gedacht werden kann, ohne dass der Erfolg des Schadens entfiele.“ – Ist die Störung also letzten Endes aus einem adäquaten Kausalzusammenhang entstanden, muss kein Kausalnachweis geführt werden und die Beweisführung für den entstandenen Schaden ist verkürzt zu ermitteln. Muss jedoch ein Kausalnachweis geführt werden, ist zwischen dem Haftungsrecht und dem Schadensrecht nach § 286 ZPO bzw. § 287 ZPO zu unterscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Störungen im Bauablauf: Analysiert die Kausalzusammenhänge bei Bauablaufstörungen und definiert die Verantwortungsbereiche von Auftraggeber und Auftragnehmer.

2 Bauzeitverlängerung und Darstellungsmöglichkeiten: Erläutert Methoden der Terminsteuerung wie Netzpläne und die Kennzeichnung störungsmodifizierter Abläufe zur Ermittlung von Bauzeitverschiebungen.

3 Mehrkosten: Untersucht baubetriebliche Methoden zur Kostenplanung sowie Ansprüche bei Störungen, wie Bauzeitverlängerung, Schadensersatz und Entschädigung.

4 Darstellungsmöglichkeiten eines gestörten Bauablaufs: Stellt Projektmanagementmethoden wie Netzplantechnik, IDEF0 und BPMN vor, um komplexe Bauprozesse abzubilden.

5 Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik: Beleuchtet die Potenziale, Anwendungsgebiete, Rollenverteilungen und den aktuellen Stand der BIM-Einführung in Deutschland und international.

6 Stand der Forschung: Gibt einen Überblick über den aktuellen Fortschritt des digitalen Bauens in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung staatlicher Stufenpläne.

Schlüsselwörter

Bauablauf, Störung, Kausalität, Bauzeitverlängerung, Mehrkosten, Netzplantechnik, BIM, Bauwerksinformationsmodellierung, Digitalisierung, Projektmanagement, Soll-Ist-Vergleich, BPMN, Interoperabilität, Bauherrnrisiko, Auftragnehmer

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen und baubetrieblichen Aspekte gestörter Bauabläufe, deren korrekte Darstellung sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung durch die BIM-Methodik zur effizienteren Projektsteuerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören Kausalitätsnachweise bei Störungen, die rechtlichen Ansprüche von Vertragsparteien, Methoden zur Modellierung von Bauabläufen und der Einfluss von BIM auf den gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Ursachen von Bauablaufstörungen zu schaffen, Methoden zu deren Dokumentation aufzuzeigen und zu analysieren, wie BIM-Methoden zur Qualitätssteigerung und Fehlerreduktion beitragen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von VOB/B-Vorgaben, Projektmanagement-Methoden (Netzplantechnik, BPMN, IDEF0) und einer kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie Fallstudien zur BIM-Implementierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Störungsursachen, die Berechnung von Bauzeitverlängerungen und Mehrkosten, die Vorstellung von Modellierungsmethoden sowie eine ausführliche kritische Betrachtung der BIM-Methodik in der Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Bauablauf, Störung, Kausalität, Mehrkosten, Netzplantechnik, BIM, Digitalisierung, Projektmanagement, Soll-Ist-Vergleich, Interoperabilität.

Warum ist der Kausalitätsnachweis bei Bauablaufstörungen so wichtig?

Er bildet die rechtliche Grundlage für die Beurteilung eines entstandenen Schadens und bestimmt, welche Vertragspartei für die Mehrkosten oder die Bauzeitverlängerung verantwortlich ist.

Wie trägt die BIM-Methodik zur Reduzierung von Mehrkosten bei?

Durch Simulationen, eine verbesserte Planungskoordination und die automatische Kollisionskontrolle können Fehler bereits in der Planungsphase erkannt und behoben werden, was spätere kostenintensive Korrekturen auf der Baustelle vermeidet.

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Details

Titel
Der gestörte Bauablauf. Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik
Hochschule
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
Note
1,7
Autoren
Timm Jens Rotermund (Autor:in), Maximilian Cyra (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
41
Katalognummer
V976538
ISBN (eBook)
9783346331892
ISBN (Buch)
9783346331908
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Der gestörte Bauablauf Bauablauf Gestört Störung Kausalzusammenhang Art Bauleiter Auftraggeber Auftragnehmer Verursacher Netzplan Projektmanagement Organisation Termine Fristen Pufferzeit Kritischer Weg kritisch Mehrkosten Bauzeit Bauzeitverlängerung Verlängerung Verzögerung Schaden Schadensersatz Enschädigung Building Information Modeling BIM Building Information Modeling Definition Modellierung Modelle Nutzer Rollen Industry Foundation Classes IFC Planung Planungsprozess Bauausführung Kolissionskontrolle Praxis Prozessmodellierung Methoden Methodik Fallstudie Kritische Betrachtung Zukunft Stand der Forschung Forschung Stand Betrachtung
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Arbeit zitieren
Timm Jens Rotermund (Autor:in), Maximilian Cyra (Autor:in), 2019, Der gestörte Bauablauf. Einflüsse und Möglichkeiten der digitalisierenden BIM-Methodik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/976538
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Leseprobe aus  41  Seiten
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