Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Psychologie

Die Rolle der Umwelt auf die Entwicklung der Resilienz eines Menschen

Titel: Die Rolle der Umwelt auf die Entwicklung der Resilienz eines Menschen

Hausarbeit , 2020 , 16 Seiten , Note: 1

Autor:in: Ewa Zempel (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Psychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Welche Umweltfaktoren beeinflussen die Resilienz eines Menschen? Die zeitgenössische Resilienz Forschung verfolgt einen Mehrebenen-Ansatz in Bezug auf Schutzmechanismen und deren Interaktion. Schutzmechanismen können konzeptionell auf der individuellen Ebene oder auf der sozialen Ebene angesiedelt sein.

Während isolierte Faktoren mit einem besseren psychologischen Funktionieren in Verbindung gebracht werden können, ist es die Art und Weise, wie Individuen mit ihren Beziehungen, ihrer Umgebung und sogar mit ihrer eigenen Interpretation von Widrigkeiten interagieren, die einen Resilienz Prozess ausmacht und zu adaptiven Ergebnissen führt. Einige Umweltfaktoren erscheinen fast universell anpassungsfähig (wie soziale Unterstützung und gute Beziehungen zu den Eltern), während andere spezifischer auf verschiedene Risiken, Bevölkerungs- oder Altersgruppen ausgerichtet sind. Viele davon müssen erst noch identifiziert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Umweltfaktoren und Schutzmechanismen bei der Entwicklung der Resilienz

3 Institutionelle / soziale Umwelt und Resilienz

3.1 Resilienz in der Schule

3.2 Interventionsstudien zur Resilienz

3.3 Analyse der Umweltfaktoren der Resilienz der gefährdeten Kinder

3.3.1 Mikrosystem

3.3.2 Mesosystem

3.3.3 Exosystem

3.4 Zusammenfassung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht aus einer ökologischen Perspektive, wie verschiedene Umweltfaktoren und Schutzmechanismen die Entwicklung von Resilienz bei Menschen beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche spezifischen Faktoren und sozialen Kontexte notwendig sind, um Resilienz bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

  • Bedeutung von Schutzmechanismen und elterlicher Unterstützung
  • Soziale Unterstützung als entscheidender Resilienzfaktor
  • Resilienzförderung im schulischen Kontext
  • Analyse von Interventionsstudien und Präventionsprogrammen
  • Einfluss ökologischer Systeme (Mikro-, Meso-, Exosystem) nach Bronfenbrenner

Auszug aus dem Buch

3.1 Resilienz in der Schule

Die Untersuchung der Resilienz im schulischen Kontext ist relativ neu. Nach dem Projekt „The Comprehensive Teaming to Assure Resiliency in Children“ (Dryden et al., 1998 zitiert) werden fünf Strategien zur Unterstützung der Resilienz in Schulen vorgeschlagen. Die erste Strategie besteht darin, dass die Schulen den Schülern (durch ihr Personal) Möglichkeiten bieten sollten, signifikante Beziehungen zu Erwachsenen zu entwickeln. Die zweite ist, dass die Schulen den Kindern Beherrschungs und Erfolgserlebnisse bieten sollten, die auf akademischen Fertigkeiten und sozialen Kompetenzen aufbauen. Die dritte Strategie besteht darin, dass die Schule den Schülern die Möglichkeit bieten sollte, verantwortungsvolle Rollen zu übernehmen und sich sinnvoll einzubringen (innerhalb der Gemeinde und der Schule). Gemäß der Strategie sollten die Schulen sicherstellen, dass ihre Erwartungen, Strukturen, Verfahren und Richtlinien nicht zu den Risiken hinzukommen, denen die Schüler bereits ausgesetzt sind. Schließlich sollten die Schulen Unterstützungsdienste für Kinder und Jugendliche ermitteln und koordinieren. Die „Resilienz in der Bildung“ kann nicht als ein exklusives Attribut der Schülerinnen und Schüler angesehen werden, sondern als eine Verbindung, die mit der Beziehung der Fähigkeiten des Kindes zu seinem familiären, sozialen und wissenschaftlichen Kontext zusammenhängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die wissenschaftliche Resilienzforschung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den umweltbedingten Einflussfaktoren auf die menschliche Resilienz.

2 Umweltfaktoren und Schutzmechanismen bei der Entwicklung der Resilienz: Der Abschnitt erläutert die Bedeutung familiärer Unterstützung, sicherer Bindung und sozialer Netzwerke als wesentliche Schutzfaktoren über verschiedene Lebensphasen hinweg.

3 Institutionelle / soziale Umwelt und Resilienz: Dieses Kapitel analysiert die Rolle von Bildungseinrichtungen und Interventionen sowie die Anwendung ökologischer Systemmodelle bei der Resilienzforschung.

3.1 Resilienz in der Schule: Es werden fünf spezifische Strategien für Schulen vorgestellt, um durch Beziehungen, Erfolgserlebnisse und Teilhabe die Widerstandsfähigkeit von Kindern aktiv zu fördern.

3.2 Interventionsstudien zur Resilienz: Dieser Teil differenziert zwischen präventiven und intervenierenden Maßnahmen und unterstreicht die Notwendigkeit, Kinder aktiv in den Planungsprozess einzubeziehen.

3.3 Analyse der Umweltfaktoren der Resilienz der gefährdeten Kinder: Das Kapitel kategorisiert gefährdete Kindergruppen und untersucht theoretische Ansätze zur Resilienz als Prozess.

3.3.1 Mikrosystem: Hier wird der Fokus auf das unmittelbare Umfeld des Kindes, wie Familie und Klassenzimmer, als primäre Interventionsorte gelegt.

3.3.2 Mesosystem: Dieser Abschnitt thematisiert die kritischen Schnittstellenbeziehungen zwischen den verschiedenen Mikrosystemen, insbesondere die Kommunikation zwischen Eltern und Schule.

3.3.3 Exosystem: Es wird analysiert, wie externe Institutionen und kulturelle Rahmenbedingungen die Entwicklung von Resilienz durch gesellschaftliche Vorstellungen beeinflussen.

3.4 Zusammenfassung: Das Kapitel resümiert die Bedeutung guter zwischenmenschlicher Beziehungen als fundamentales Fundament für eine gesunde Entwicklung und erfolgreiche Interventionen.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Erkenntnis hervorgehoben wird, dass Resilienz als dynamischer Prozess verstanden werden muss, der stark von der Qualität der Umweltbedingungen abhängt.

Schlüsselwörter

Resilienz, Schutzmechanismen, Umweltfaktoren, Kindesentwicklung, soziale Unterstützung, Bronfenbrenner, Intervention, Pädagogische Psychologie, Risikogruppen, Schule, Bindungstheorie, ökologische Perspektive, Bewältigungsstrategien, Resilienzförderung, familiäres Umfeld

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen umweltbedingten Einflüssen und der Resilienz des Menschen, insbesondere bei Kindern in schwierigen Lebensumständen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Schutzmechanismen, der Rolle des sozialen Umfelds (Familie und Schule), Interventionsstrategien und der Anwendung des ökologischen Systemmodells auf die Resilienzforschung.

Welches Ziel oder welche Forschungsfrage verfolgt die Autorin?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, welche spezifischen Umweltfaktoren die Entwicklung der menschlichen Resilienz beeinflussen und wie diese gezielt gefördert werden können.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde für diese Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene Ansätze der Resilienzforschung, Interventionsstudien und entwicklungspsychologische Modelle zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Schutzmechanismen, schulischen Ansätzen zur Resilienzförderung sowie der detaillierten Analyse von Mikro-, Meso- und Exosystemen nach dem Modell von Bronfenbrenner.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Resilienz, soziale Unterstützung, Schutzfaktoren, ökologische Perspektive, pädagogische Intervention und Resilienzförderung.

Welche Bedeutung misst die Arbeit der Schule bei der Resilienzförderung bei?

Schulen werden als ideale Orte für Interventionen identifiziert, da sie durch Lehrer und Gleichaltrige wichtige soziale Unterstützung bieten und Kindern helfen können, Resilienz trotz familiärer oder sozialer Defizite aufzubauen.

Wie definiert die Arbeit den Einfluss des kulturellen Kontextes auf die Resilienz?

Das Exosystem, insbesondere kulturelle Normen und gesellschaftliche Erwartungen, wird als entscheidender Faktor beschrieben, da Kultur bestimmt, wie Probleme definiert werden und welche Verhaltensweisen als resilient gelten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Umwelt auf die Entwicklung der Resilienz eines Menschen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1
Autor
Ewa Zempel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V977008
ISBN (eBook)
9783346327451
ISBN (Buch)
9783346327468
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienz Psychologie Pädagogik Umwelt Entwicklung Mensch Faktor
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ewa Zempel (Autor:in), 2020, Die Rolle der Umwelt auf die Entwicklung der Resilienz eines Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/977008
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  16  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum