Winner`s Curse


Seminararbeit, 1999
14 Seiten, Note: 2,3

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Inhaltsverzeichnis

1. Paradoxa und Anomalien

2. Winner's Curse - Einleitung

3. Auktionen
3.1. Ursprung von Auktionen
3.2. Auktionsformen
3.3. Auktionen bei Präferenzunsicherheit und Qualitätsunsicherheit
3.3.1. Zentrale Fragestellungen von Auktionsmodellen bei Qualitätsunsicherheit

4. Die Bestätigung des ,,Winner's Curse" durch empirische Untersuchungen
4.1. Die Diskussion um den ,,Winner's Curse"
4.2. Der ,,Winner's Curse" aus theoretischer und empirischer Sicht
4.3. Forschungsschwerpunkte
4.4. Experimente
4.5. Der ,,Winner's Curse" in Zusammenhang mit den Versteigerungen von Förderrechten an Ölfeldern in den USA
4.5.1. Die Arbeit von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL
4.5.1.1. Niedrige Gewinne - Auf der Suche nach möglichen Ursachen
4.5.1.2. Der Auktionsmechanismus
4.5.1.3. Unsicherheit über den Wert der Förderrechte - Wer ist der wirkliche Gewinner?
4.5.1.4. Auf der Suche nach einer optimalen Bieterstrategie
4.5.1.5. Einfluß der Bieterzahl
4.5.1.6. Kritik an den Verhaltensregeln von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL
4.6. Die Kritik an der Annahme über den Einfluß der Unsicherheit hinsichtlich des erwarteten Wertes des Auktionsobjektes
4.7. Der ,,Winner's Curse" im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen

5. Beurteilung der empirischen Befunde

6. Zusammenfassung

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gebote verschiedener Wettbewerber in Millionen US$ 14 Tabelle 2: Verhältnis von höchstem zu niedrigstem Gebot 14

1. Paradoxa und Anomalien

Etymologisch läßt sich das Wort paradox auf die griechischen Wörter ,,para" und ,,doxos" zurückführen, was ungefähr soviel wie ,,jenseits des Glaubens" bedeutet.1 GEYER bezeichnete das Paradox als eine durch Widersprüchlichkeiten ausgelöste Denkkrise.2 Die Definitionen von Paradoxa stützen sich laut FALLETTA auf drei verschiedene Bedeutungen.

1. 84Eine Behauptung, die widersprüchlich scheint, tatsächlich aber wahr ist.
2. Eine Behauptung, die wahr scheint, tatsächlich aber einen Widerspruch enthält.
3. Eine logische Beweiskette, die zu widersprüchlichen Schlußfolgerungen führt."3

Die Logik rufe die Paradoxa hervor, die sie dann zu beseitigen versuche.4,,Die Geschichte des Abendlandes ist geprägt von Versuchen, das Denken ins System zu zwingen. Das Paradox ist die Figur des Widerstandes gegen die Machtergreifung eines geschlossenen Systemdenkens," stellte GEYER fest.5 Auch in den Wirtschaftswissenschaften finden sich Paradoxa. Beispielhaft können das Wertparadoxon, das Petersburgparadoxon und das Leontiefparadoxon aufgezählt werden. Paradoxa haben im wissenschaftlichen Erkenntnisprozeß eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt. RAPAPORT würdigte die Rolle der Paradoxa im Wissenschaftsprozeß.

,,Paradoxien haben eine entscheidende Rolle in der Geistesgeschichte gespielt, indem sie oft revolutionäre Entwicklungen in Wissenschaft, Mathematik und Logik vorweggenommen haben. Sooft wir, ganz gleich in welcher Disziplin, auf ein Problem stoßen, das nicht im Rahmen des konzeptionellen Systems, das vermeintlich dafür zuständig ist, lösen läßt, bedeutet für uns einen Schock. Dieser Schock kann uns unter Umständen dazu zwingen, das alte Bezugssystem aufzugeben und ein neues anzunehmen. Und eben diesen Vorgang der intellekten Häutung verdanken wir das Zustandekommen vieler grundlegender Einsichten und Konzepte in der Mathematik und Wissenschaft."6

2. Winner's Curse - Einleitung

Der ,,Winner's Curse" - der Fluch des Gewinners - steht für ein Phänomen, welches die Rationalitätsannahme verletzt.7 Allgemein versteht man unter dem ,,Winner's Curse" ein Phänomen, ,,daß Bieter nur deshalb eine Auktion gewinnen, weil sie den wahren unbekannten Wert des Auktionsobjektes von allen Beteiligten am meisten überschätzt haben."8 Die Thematik des ,,Winner's Curse" läßt sich der Auktionstheorie zuordnen und nimmt innerhalb dieses Zweiges der Ökonomik einen nicht zu unterschätzenden Stellenwert ein. Vor einer Auseinandersetzung mit dem ,,Winner's Curse" ist es wichtig, sich mit den Grundzügen der Auktionstheorie auseinanderzusetzen. Aus diesem Grunde werden die notwendigen Begriffe aus der Auktionstheorie zu Beginn erläutert. Das Phänomen vom ,,Winner's Curse" wird oft im Zusammenhang mit der Versteigerung von Förderrechten diskutiert. Das Auftreten des ,,Winner's Curse" bei der Versteigerung von Förderrechten soll anhand eines Artikels von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL erörtert werden. Insbesondere soll an dieser Stelle auf die Ursachen des ,,Winner's Curse" und Verhaltensregeln für Bieter eingegangen werden. In dieser Seminararbeit werden einige empirische Arbeiten, insbesondere Experimente, vorgestellt. Es soll der Frage nachgegangen werden, ob wie von theoretischer Seite behauptet wird, sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und das Ausmaß des 84Winner's Curse" mit steigendem Grad der Unsicherheit und steigender Anzahl der Bieter erhöht.

3. Auktionen

3.1 Ursprung von Auktionen

Historiker datieren die ersten Auktionen in Babylon noch vor das Jahr 500 vor unserer Zeitrechnung. Auch die Römer machten reichlich Gebrauch von Auktionen. So ist überliefert, daß die römischen Kaiser Caligula und Aurelius die königlichen Möbel versteigerten, um ihre Schulden begleichen zu können. Etymologisch läßt sich das Wort Auktion auf das lateinische Wort ,,auctus" zurückführen, was soviel wie ,,eine Erhöhung" bedeutet.9

3.2 Auktionsformen

Im Laufe der Zeit haben sich vielfältige Auktionsformen herausgebildet. Jede Auktionsform verfügt über ein festes Regelwerk, um sowohl den Kaufpreis als auch den Käufer zu bestimmen. Zu den bekanntesten Auktionsformen gehören die Englische Auktion, die Holländische Auktion, die Höchstpreisauktion, sowie die Vickrey Auktion. Bei allen dieser vier Auktionsformen erhält der Bieter mit der höchsten Preisofferte den Zuschlag für das Auktionsobjekt. Ein Unterscheidungsmerkmal dieser sogenannten Standardauktionen liegt in der Regelung, wie oft ein Bieter während der Auktion ein Gebot abgeben darf. Unterschiedlich geregelt ist auch, welches Gebot den zu zahlenden Kaufpreis bestimmt.10 Die Abgabe der Gebote kann je nach Auktionsform offen, oder verdeckt erfolgen. Der ,,Winner's Curse" wird in Zusammenhang mit Höchstpreisauktionen beobachtet und diskutiert. Das Regelwerk einer Höchstpreisauktion sieht vor, daß die Gebote verdeckt abgegeben werden. Dies geschieht in der Regel durch eine schriftliche Einreichung der Gebote beim Auktionator. Jeder Bieter darf nur ein Gebot abgeben. Den Zuschlag erhält derjenige Bieter, der das höchste Gebot eingereicht hat. Der Kaufpreis des Auktionsobjektes wird in Höhe des höchsten eingereichten Gebotes festgesetzt.11

3.3 Auktionen bei Präferenzunsicherheit und Qualitätsunsicherheit

Die in der Auktionstheorie bekannten Auktionsmodelle lassen sich nach KRÄKEL in Abhängigkeit von den Bewertungen des Auktionsobjektes durch die einzelnen Bieter in drei Gruppen einteilen. Man unterscheidet zwischen Auktionsmodellen bei Präferenzunsicherheit, Auktionsmodellen bei Qualitätsunsicherheit und dem MILGROM-WEBER-Modell.12 Das letztere Modell stellt eine Mischform der ersten beiden Auktionsmodelle dar.13 Die Arbeiten zum ,,Winner's Curse" beziehen sich auf Auktionen unter Qualitätsunsicherheit. Die Auktionsmodelle bei Qualitätsunsicherheit werden im Schrifttum zur Auktionstheorie auch als ,,common value Modell" bezeichnet.

Auktionsmodelle bei Präferenzunsicherheit beschreiben Auktionen, bei denen kein einheitlicher Wert für das Auktionsobjekt existiert. Jeder Bieter ordnet dem Auktionsobjekt, entsprechend seiner Präferenzenordnung einen individuellen Wert zu. Auf Auktionen für Kunstgegenstände wird diese Annahme sehr gut erfüllt, falls die Bieter die Kunstgegenstände nicht zu Spekulationszwecken erwerben wollen. Als ein weiteres Beispiel läßt sich die Ausschreibung von Aufträgen aufführen. Die individuellen Produktionskosten eines Bieters sind nur dem Bieter selbst bekannt, weil nur dieser Einblick in seine Kostenstruktur hat.

Anders als bei Auktionsmodellen bei Präferenzunsicherheit läßt sich in Auktionsmodellen bei Qualitätsunsicherheit ein einheitlicher Wert für das Auktionsobjekt bestimmen. Allerdings ist Wert des Auktionsobjektes zum Zeitpunkt der Versteigerung noch nicht bekannt. Auktionen für die Förderechte an Ölfeldern erfüllen diese Grundannahme besonders gut. Zum Zeitpunkt der Auktion existieren meist nur Schätzungen über die Menge und den Wert des vorrätigen Öls. Eine exakte Angabe über den Wert eines Ölfeldes ist erst möglich, nachdem das Ölfeld vollständig ausgebeutet wurde.14

3.3.1 Zentrale Fragestellungen von Auktionsmodellen bei Qualitätsunsicherheit Eine zentrale Fragestellung von Auktionsmodellen bei Qualitätsunsicherheit ist:

,,Welche Implikationen sich dadurch für das Bieterverhalten ergeben, daß ein Käufer nach Abschluß der Auktion einen höheren Informationsstand verfügt als bei der Abgabe seines Gebotes."15

Diese Fragestellung greift ein Kernproblem aus der Diskussion um den ,,Winner's Curse" auf. Nach der Auktion weiß der erfolgreiche Bieter, daß die Gebote seiner Konkurrenten niedriger ausfielen. Dem Gewinner wirft sich die Frage auf, ob er nicht den Wert des Auktionsgegenstandes überschätzt hat.

4. Die Bestätigung des ,,Winner's Curse" durch empirische Untersuchungen

4.1 Die Diskussion um den ,,Winner's Curse"

Ausgelöst wurde die Diskussion um den ,,Winner's Curse" durch den 1971 von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL publizierten Artikel ,,Competitive Bidding in High-Risk Situations." Obwohl in der Publikation der drei Autoren der Termini ,,Winner's Curse" noch nicht auftauchte, gelten die drei Autoren als Väter dieses Konzepts.16 KRÄKEL zählt die Thematik um den ,,Winner's Curse" zu den am heftigsten diskutierten Themen innerhalb der Literatur zur Auktionstheorie. Die überaus fruchtbare Diskussion brachte eine Vielzahl von empirischen Studien hervor, welche die Existenz des ,,Winner's Curse" im Zusammenhang mit Auktionen bestätigten.

4.2 Der ,,Winner's Curse" aus theoretischer und empirischer Sicht

Eine Definition des ,,Winner's Curse" ist abhängig vom Betrachtungspunkt. So fallen die Definitionen aus theoretischer und empirischer Sicht oft verschieden aus. KRÄKEL sieht die Ursache für die unterschiedlichen Definitionen im Entscheidungsprozeß:

,,Von theoretischer Seite her läßt sich der winner's curse als Entscheidungsfehler eines Bieters definieren, der darauf zurückzuführen ist, daß ein Bieter statt des ex post erwarteten Gewinns fälschlicherweise den ex ante erwarteten Gewinn herangezogen hat. Solch ein Fehler im Prozeß der Entscheidungsfindung ... läßt sich in empirischen Studien jedoch üblicherweise nicht testen, da lediglich das Ergebnis des Entscheidungsprozesses in Form des abgegebenen Gebots ermittelbar ist. Aus diesem Grund wurde in den meisten empirischen Untersuchungen der Fluch des Gewinners über die abgegebene Gebote definiert: Das Auftreten des winner's curse wurde darin gesehen, daß die abgegebenen Gebote durchschnittlich den wahren Wert des Auktionsobjektes ...übersteigen ."17

4.3 Forschungschwerpunkte

Im Verlaufe der Diskussion um den ,,Winner's Curse" kristallisierten sich zwei Fragenschwerpunkte heraus. Ein Schwerpunkt empirischer Untersuchungen zum ,,Winner's Curse" ist die Frage, ob der ,,Winner's Curse" in der Auktionswelt überhaupt auftritt. Die Überprüfung der These, ob Wahrscheinlichkeit des Auftretens und das Ausmaß des ,,Winner's Curse" mit zunehmender Anzahl der Bieter und zunehmender Unsicherheit über den Wert des Auktionsobjektes steigen, ist ein zentrales Thema innerhalb der Literatur zum ,,Winner's Curse."18

4.4 Experimente

Durch Experimente sollen Auktionssituationen simuliert werden. Untersucht wird das Bieterverhalten unter simulierten Auktionsbedingungen. Seit Beginn der achtziger Jahre wurden immer wieder Experimente zur Thematik des ,,Winner's Curse" durchgeführt. Getestet wurde vor allem der Einfluß von Testparametern, wie Anzahl der Bieter, Grad der Unsicherheit und Erfahrung der Bieter.

Das erste Experiment, welches dem ,,Winner's Curse" auf der Spur war, führten BAZERMANN und SAMUELSON durch. Auf einer simulierten Höchstpreisauktion sollten Ökonomiestudenten ihre Gebote für mit Papierschnipseln und Kleingeldmünzen gefüllte Glasgefäße abgeben. Im Ergebnis konnte gezeigt werden, daß Wahrscheinlichkeit des Auftretens und Ausmaß des ,,Winner's Curse" mit zunehmendem Grad der Unsicherheit über den Wert des Auktionsobjektes und zunehmender Anzahl der Bieter ansteigen.19 In den ersten Zeilen ihres Einleitungsartikels brachten BAZERMANN, SAMUELSON den ,,Winner's Curse" und das Ergebnis ihres Experiments auf den Punkt:

84The ,,winner's curse" occurs in competitive situations when a successful buyer finds that he or she has paid to much for a commodity of uncertain value In an auction setting, two factors that are shown to affect the incidence and magnitude of the winner's curse: (1) the degree of uncertainty concerning the value of the item up for bid and (2) the number of competing bidders. Increasing either factor will increase the range of value estimates and bids, making it more likely that the winning bidder will overestimate the true value of the commodity and thus overbid."20

DYER, KAGEL, LEVIN simulierten in ihrem Experiment verschiedene Auktionsformen. Als Probanten zogen DYER, KAGEL, LEVIN Manager und Studenten heran. Überraschender Weise zeigte ein Vergleich des Bieterverhaltens von Studenten und Managern aus der Bauindustrie, daß sowohl Manager, trotz ihren Praxiserfahrungen, als auch Studenten dem ,,Winner's Curse" zum Opfer fielen. Für die durch die Manager repräsentierten Unternehmen wäre es tödlich, wenn die Manager im täglichen Geschäftsleben das gleiche Bietverhalten üben würden wie im Experiment. DYER, KAGEL, LEVIN vermuteten, daß das Bieterverhalten der Manager in Praxis und Experiment asymmetrisch ist. So können in der Praxis anzufindende Daumenregeln Unternehmen vor dem ,,Winner's Curse" bewahren.21

4.5 Der ,,Winner's Curse" in Zusammenhang mit den Versteigerungen von Förderechten an Ölfeldern in den USA

Ein Großteil der zum ,,Winner's Curse" publizierten Artikel bezog sich auf die Untersuchung von Ausschreibungen für die Förderrechte an Ölfeldern und Übernahmen von Unternehmen. Die Auswertungen empirischen Materials von Versteigerungen von Förderechten an Ölfeldern konnten die Existenz des ,,Winner's Curse" weitestgehend bestätigen. Nicht zuletzt erfreut sich die Analyse dieser Ausschreibungen unter den Autoren großer Beliebtheit, da die einzelnen Gebote der Ölgesellschaften nach der Versteigerung öffentlich bekannt gemacht wurden.

Ein 1971 von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL publizierter Artikel griff zu ersten mal die Problematik des ,,Winner's Curse" auf.22 Ihre Untersuchungen über die Versteigerung von Förderechten in den USA zeigten, daß die aus den Auktionen hervorgegangen Gewinner in der Regel viel zu viel für die Förderrechte bezahlten. Der Artikel von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL leitete die Diskussion um den ,,Winner Curse" ein, und ist in fast allen späteren Arbeiten, die sich mit den ,,Winner's Curse" auseinandersetzten, in irgendeiner Form zitiert worden. Aufgrund der herausragenden Bedeutung soll die Arbeit von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL an dieser Stelle erläutert werden.

4.5.1 Die Arbeit von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL

4.5.1.1 Niedrige Gewinne - Auf der Suche nach möglichen Ursachen

CAPEN, CLAPP, CAMPBELL wiesen darauf hin, daß die Gewinne der wichtigsten Erdölfördergesellschaften weit unter den Erwartungen blieben. Am deutlichsten zeige sich diese Tendenz in Gegenden, in denen mittels Höchstpreisauktionen die Förderrechte an die Ölgesellschaften vergeben wurden. Mögliche Ursachen, wie fehlerhafte Kalkulationen, schlechte Explorationsmethoden und höhere Gewalt, schlossen die Autoren aus, da eine ganze Industrie und nicht nur einige Förderanlagen von einer schlechten Gewinnsituation betroffen waren. Als ,,Übeltäter" für die niedriger als erwartet ausgefallenen Gewinne wurden von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL die Besonderheiten bei Ausschreibungen für Förderechte und verschiedene Fehler bei der Abgabe der Gebote entlarvt.23

84We believe that the competitive bidding environment normal good business sense utterly failed to give people the return they expected They have been inclined to make serious errors in arriving at their dollar bid for a particular tract."24

4.5.1.2 Der Auktionsmechanismus

Nachdem von der Regierung Gebiete für die Exploration freigeben wurden, bekamen die Ölgesellschaften Gelegenheit, ihre Wünsche für die Erstellung einer Liste, bezüglich der zu versteigernden Ölfelder, einzubringen. Zur Bewertung der Ölfelder konnten die Ölgesellschaften nur seismologische Auswertungen und beschränkte Bohrungen zu Hilfe nehmen. Direkte Bohrungen waren nicht gestattet. Nach der Zusammenstellung der Liste wurden die Ölfelder ausgeschrieben. Ölgesellschaften, die Förderrechte erwerben wollten, mußten für jedes Ölfeld ein einzelnes Gebot abgeben. Mit dem Gebot verpflichtet sich die Gesellschaft zur Zahlung, wenn sie den Zuschlag erhalten sollte. Die Regierung behielt sich ein Rücktrittsrecht vor, falls das höchste Gebot zu niedrig ausfallen sollte. Die einzelnen Gebote der Ölgesellschaften wurden später veröffentlicht. Die hohe Unsicherheit bezüglich des Wertes der Förderrechte und die verdeckte Abgabe der Gebote lassen auf eine Höchstpreisauktion unter QualitE4tsunsicherheit schließen. Die erfolgreiche Gesellschaft hatte 5 Jahre Zeit, das Ölfeld zu explorieren. Sollten innerhalb dieses Zeitraumes die Explorationsarbeiten noch nicht abgeschlossen sein, gingen die Förderrechte an die Regierung zurück. Für die Regierung war die Versteigerung der Förderrechte ein lohnendes Geschäft. Zusätzlich zu dem Bonus, der bezahlten Summe für die Förderrechte, nahm die Regierung der USA Miete, oder einen festgelegten Teil des Gewinns von den Ölgesellschaften in Anspruch.25

4.5.1.3 Unsicherheit über den Wert der Förderrechte - Wer ist der wirkliche Gewinner?

DCber die genaue Menge des Öls, welche letzten Endes den Wert des Förderrechts bestimmt, existieren in der Regel keine oder nur wenig verläßliche Informationen. Niemand vermag zu sagen, wie hoch die vorhandenen Ölreserven tatsächlich sind. Bevor die Ölgesellschaft ihr Gebot für das Förderrecht abgibt, kommt sie nicht darum herum, den Wert der Ölreserven zu schätzen. Dies gelingt mehr oder weniger gut. Den Grad der Unsicherheit kann man an den Schwankungen der abgegebenen Gebote ermitteln. Tabelle 1 zeigt die extremen Abweichungen der abgegebenen Gebote. Besonders interessant ist das Verhältnis von höchstem zu niedrigstem Gebot in Tabelle 2. Diese Verhältnisse lassen erahnen, wie weit die Expertenmeinungen auseinandergingen. Die Autoren kamen zu dem Schluß, daß derjenige Bieter den Zuschlag erhält, welcher die Ölreserven eines Ölfeldes am optimistischsten schätzte. Dieser Zuschlag muß aber nicht in jedem Fall einen Segen für den Bieter darstellen, denn ihre Forschung zeigte, daß die Gewinner den Wert der Ölreserven am meisten überschätzten.26

In competitive bidding, the winner tends to be the player who most overestimates the true tract value He who bids on a parcel what he thinks it is worth will, in the long run, be taken for a cleaning.27

Verbesserte Explorationsmethoden können laut CAPEN, CLAPP, CAMPBELL zwar die

Unsicherheit reduzieren, hätten aber keinen Einfluß auf den geschätzten Wert des Ölfeldes.28

Tabelle 1: Gebote verschiedener Wettbewerber in Millionen US$

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

DCbernommen aus Capen, Clapp, Campbell: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S.642

Tabelle 2: Verhältnis von höchstem zu niedrigstem Gebot

Offshore Louisiana Santa Barbara Channel Offshore Texas Alaska North Slope

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

DCbernommen aus Capen, Clapp, Campbell: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S.642

4.5.1.4 Auf der Suche nach einer optimalen Bieterstrategie

Wie soll eine optimale Strategie für eine bietende Ölgesellschaft aussehen, fragten sich CAPEN, CLAPP, CAMPBELL. Für die Beantwortung dieser Frage entwickelten die Autoren ein Simulationsmodell, dessen Ergebnisse die Ableitung dreier Verhaltsregeln für die Bieter erlauben. In der Simulation variierten sie die Anzahl der Wettbewerber, den Grad der Unsicherheit über den Wert, die unterschiedlichen Wertschätzungen der Wettbewerber und die unterschiedlichen Informationsniveaus der Wettbewerber. Ziel der Simulation war, für eine vorgegebene Verzinsung des Kapitals das optimale Gebot zu ermitteln. Nach tausendfachen Durchläufen errechnete ein Computer die Wahrscheinlichkeit für die abgegebenen Gebote, den Zuschlag zu bekommen und den Wert des Ölfeldes.29 Nachfolgende Verhaltensregeln leiteten CAPEN, CLAPP, CAMPBELL aus den Ergebnissen des Simulationsmodells ab:

1. Je geringer die Informationen im Vergleich zu den Wettbewerbern sind, desto niedriger sollte das abzugebende Gebot ausfallen.30
2. Je höher die Unsicherheiten über den Wert ist, desto niedriger sollte das abzugebende Gebot ausfallen.31
3. Mit steigernder Anzahl der Wettbewerber sollte das abzugebende Gebot niedriger ausfallen.32

4.5.1.5 Einfluß der Bieterzahl

Da sich die ersten beiden Verhaltensregeln nach Ansicht von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL leicht nachvollziehen ließen, schränkten sich die Autoren auf die Erörterung der letzten Verhaltensregel. Mit steigender Anzahl der Bieter sinke die Anzahl der Ölfelder für die eine Gesellschaft Förderechte erwerben kF6nne. Letzen Endes erwirbt die Ölgesellschaft nur die Förderechte an Ölfeldern, deren Wert sie am optimistischsten eingeschätzt hatte. Aus diesem Grunde bezahlten die Ölgesellschaften zu viel für die Förderrechte, da sie in der Mehrzahl der Fälle nur die FF6rderrechte an Ölfeldern erwarben, deren Wert sie überschätzten. Daraus folgerten CAPEN, CLAPP, CAMPBELL eine Korrelation zwischen Anzahl der Bieter und des Gewinns der Ölindustrie. Treffend bemerkten CAPEN, CLAPP, CAMPBELL:

84If one wins a tract against two or three others, he may feel fine about his good fortune. But how should he feel if he won against 50 others? Ill. He would wonder why 50 others thought it was worth less."33

4.5.1.6 Kritik an den Verhaltensregeln von CAPEN, CLAPP, CAMPBELL

Die Aufstellung von derartigen Verhaltensregeln ist der Literatur heftig umstritten. KRÄKEL faßte die Kritik von BROWN, WINKLER/BROOKS, SMITH/MATTHEWS an diesen Verhaltensregeln zusammen.34 KRÄKEL spricht in diesem Zusammenhang nicht von Verhaltensregeln, sondern von Bietheuristiken. Ziel solcher Bietheuristiken ist es, einen geeigneten Sicherheitsabschlag für das Gebot zu ermitteln.

Kritisch bemerkte KRÄKEL zur ersten Verhaltensregel, daß sich eine asymmetrische Informationsverteilung gerade dadurch auszeichnet, daß ein Bieter das Ausmaß dieser Asymmetrie nicht beurteilen kann. Aus diesem Grunde wies KRÄKEL diese Verhaltensregel als vollkommen illusorisch zurück. Auch der zweiten Verhaltensregel konnte sich KRÄKEL nicht ohne Vorbehalt anschließen. Die Bieter verfügten FCber keinen Vergleichsmaßstab, der eine Beurteilung der Unsicherheit über den erwarteten Wert des Auktionsobjektes zuließe. Die Bieter müßten bereits über Erfahrungswerte aus vorangegangenen ähnlichen Auktionen verfügen, um die Unsicherheit beurteilen zu kF6nnen. Auch wenn die Unsicherheit bekannt wäre, könne man daraus nicht die genaue Höhe eines Sicherheitsabschlages ermitteln.

Bezüglich des Sicherheitsabschlages ließe die Kenntnis des Grades der Unsicherheit über den erwarteten Wert des Auktionsobjektes nur spekulative Aussagen zu, da ein quantitativer Zusammenhang zwischen der Unsicherheit und dem erforderlichen Sicherheitsabschlag nicht bekannt ist. Ähnlich setzt KRÄKEL's Kritik an der dritten Verhaltensregel an. Selbst wenn die genaue Anzahl der Konkurrenten dem Bieter bekannt wäre, erlaube diese Kenntnis noch lange nicht die Ermittlung eines Sicherheitsabschlages. Insgesamt erlauben die drei Verhaltensregeln nur Aussagen, bezüglich eines tendenziell niedrigen oder höheren Sicherheitsabschlages.35

4.6 Die Kritik an der Annahme über den Einfluß der Unsicherheit hinsichtlich des erwarteten Wertes des Auktionsobjektes

Auch wenn die meisten empirischen Studien betonen, daß mit steigenden Grad der Unsicherheit über den erwarteten Wert des Auktionsobjektes sich die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und das Ausmaß des ,,Winner's Curse" erhöht, darf nicht vergessen werden, daß diese Aussage heftiger Kritik ausgesetzt ist. GILLEY, KARELS, LEONE kritisierten in ihrer Studie die Unvollständigkeit der verwendeten Felddaten. Die meisten empirischen Arbeiten berücksichtigten nach GILLEY, KARELS, LEONE nur die tatsächlich abgegebenen Gebote. Bieter, die kein Gebot abgaben, seien nicht berücksichtigt worden. Um diesen Mangel zu

beheben, entwickelten GILLEY, KARELS, LEONE ein zweistufiges Auktionsmodell. In der ersten Stufe ihres Auktionsmodells beschaffen und verarbeiten die Bieter Daten. Am Ende der ersten Stufe des Auktionsmodells steht die Entscheidung, ob ein Gebot abgegeben werden soll oder nicht. Erst in der zweiten Stufe wird eine Entscheidung, über die Höhe des abzugebenden Gebotes getroffen, falls in der ersten Stufe eine positive Entscheidung hinsichtlich der Abgabe eines Gebotes getroffen worden ist. GILLEY, KARELS, LEONE verwendeten für ihr zweistufiges Auktionsmodell Felddaten aus den Versteigerung von Förderechten an Ölfeldern in den USA. Im Ergebnis hielten GILLEY, KARELS, LEONE fest, daß bei einem hohen Grad der Unsicherheit über den Wert des Auktionsobjekts eine Erhöhung der Anzahl der Bieter sich dämpfend auf das Ausmaß des ,,Winner's Curse" auswirkt. Ein geringer Grad der Unsicherheit über den Wert münde dagegen in eine Abgabe von hohen Geboten und somit in ein erhöhtes Ausmaß des ,,Winner's Curse."

4.7 Der ,,Winner's Curse" im Zusammenhang mit Unternehmensübernahmen

Zahlreiche Autoren beschrieben das ,,Winner's Curse" Phänomen in Zusammenhang mit

Unternehmensübernahmen. Experimente und das Auswerten von Felddaten bestätigten immer wieder die Hypothese, daß Manager den Wert des zu übernehmenden Unternehmens überschätzen.

GILIBERTO, VARAIYA kamen aufgrund ihrer Untersuchungen über die Übernahmen von Geschäftsbanken in den USA zu den Schlüssen, daß die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des ,,Winner's Curse" mit zunehmender Bieterzahl steigt, aber mit zunehmender Unsicherheit sinkt.36 Das zweite Ergebnis von GILBERTO, VARAIYA steht im Gegensatz zu den Ergebnis von BAZERMANN, SAMUELSON und CAPEN, CLAPP, CAMPBELL. Umstritten ist aber, ob Übernahmen von Banken und Auktionen unter Qualitätsunsicherheit miteinander vergleichbar sind.37

5. Beurteilung der empirischen Befunde

Als schwierig bezeichnete KRÄKEL die Beurteilung der empirischen Befunde zum

,,Winner's Curse." Die Existenz des ,,Winner's Curse" ,,als ernstzunehmendes Phänomen eines systematischen Entscheidungsfehlers im Zusammenhang mit Auktionen"38 sieht KRÄKEL als eindeutig bewiesen. Heftig umstritten ist der Einfluß von Bieterzahl und Unsicherheit auf die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und Ausmaß des ,,Winner's Curse." Während empirisch weitgehend bestätigt werden konnte, daß sich mit steigender Anzahl der Bieter die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des ,,Winner's Curse" erhöht, sucht die These, daß sich mit steigender Unsicherheit die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des ,,Winner's Curse" erhöht, immer noch nach einer festeren empirischen Bestätigung.39

6. Zusammenfassung

Mit dem im Zusammenhang mit Auktionen auftretenden Phänomen des ,,Winner's Curse" beschäftigt sich die Auktionstheorie. Auf Höchstpreisauktionen laufen die Bieter Gefahr, den unbekannten Wert des Auktionsobjektes zu überschätzen. Dieses Phänomen wird als ,,Winner's Curse" bezeichnet. Der ,,Winner's Curse" stellt ein Paradoxon in der Wirtschaftstheorie dar, da das Auftreten des ,,Winner's Curse" die Rationalitätsannahme verletzt. Rational handelnde Bieter können nicht dem ,,Winner's Curse" zum Opfer fallen. Von theoretischer Seite wird behauptet, daß die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und das Ausmaß des ,,Winner's Curse" mit steigendem Grad der Unsicherheit über den Wert des Auktionsgegenstandes und steigender Anzahl der Bieter zunimmt. Die Existenz und das Auftreten des ,,Winner's Curse" konnte durch empirische Untersuchungen bestätigt werden. Widersprüchliche Ergebnisse lieferten empirische Untersuchungen zu den Einflußfaktoren des ,,Winner's Curse.93 Insbesondere ist die These, daß die Wahrscheinlichkeit des Auftretens und das Ausmaß des ,,Winner's Curse" mit steigendem Grad der Unsicherheit zunimmt, heftig umstritten. Die in der Literatur vorgeschlagenen Verhaltensregeln für Bieter werden immer wieder kritisiert.

Literaturverzeichnis

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[...]


1 Vergl. Falletta, Nicholas: Paradoxon Widersprüchliche Streitfragen, zweifelhafte Rätsel, unmögliche Erklärungen, 1990, S. 9

2 Vergl. Geyer, Paul: Das Paradox: Historisch-systematische Grundlegung, in Paradox Eine Herausforderung des abendländischen Denkens, Hrsg. Geyer, Paul; Hagenbüchle, Roland; 1992, S.11

3 Vergl. Falletta, Nicholas: Paradoxon Widersprüchliche Streitfragen, zweifelhafte Rätsel, unmögliche Erklärungen, 1990, S. 10

4 Vergl. Geyer, Paul: Das Paradox: Historisch-systematische Grundlegung, in Paradox Eine Herausforderung des abendländischen Denkens, Hrsg. Geyer, Paul; Hagenbüchle, Roland; 1992, S.11

5 Vergl. Geyer, Paul: Einband, in Paradox Eine Herausforderung des abendländischen Denkens, Hrsg. Geyer, Paul; Hagenbüchle, Roland; 1992, S.11

6 siehe Rapaport, Anatol: Escape from Paradox, in Scientific American, Juli 1967; zitiert nach Falletta, Nicholas: Paradoxon Widersprüchliche Streitfragen, zweifelhafte Rätsel, unmögliche Erklärungen, 1990, S. 10

7 Vergl. Cox, J.C; Isaac, R.M: In Search of the Winner's Curse. zitiert nach Thaler, Richard: The winner's curse: paradoxes and anomalies in economic life, 1994, S. 51

8 siehe Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S.84

9 Vergl. zu den Ausführungen über den Ursprung von Auktionen: Smith, Vernon: auctions. in New Palgrave A Dictinonary of Economics, Volume 1 A to D, 1987, S. 138

10 Vergl. zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Auktionsformen: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 13

11 Vergl. zu Höchstpreisauktion: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 14

12 Vergl. Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 10

13 Vergl. Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 12

14 Vergl. Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 11

15 siehe Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 12

16 Vergl. Thaler, Richard: The winner's curse: paradoxes and anomalies in economic life, 1994, S. 57

17 siehe Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 89, Hervorhebungen im Orginal

18 Vergl. zu Forschungsschwerpunkten: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 86

19 Vergl. zu den Experiment von Bazermann und Samuelson: Bazermann, Max H.;

Samuelson, William F: I Won the Auction But I Don't Want the Prize, 1983 zitiert nach: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, S. 90

20 siehe Bazermann, Max H.; Samuelson, William F.: I Won the Auction But Don't Want the Prize, 1983, S. 618

21 Vergl. zum Experiment von Dyer, Kagel, Levin: Dyer, D.; Kagel, J.H.; Levin, D.: A Comparison of Naive and Experienced Bidders in Common Value Offer Auctions: A Laboratory Analysis. in Economic Journal 99, 1989, S. .108-115 zitiert nach Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 92-93

22 Vergl. Thaler, Richard: winner's curse: paradoxes and anomalies of economic life, 1994, S. 57

23 Vergl. zur Ausgangslage: Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 641-642

24 siehe Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 642

25 Vergl. zum Auktionsmechanismus: Hendricks, Kenneth; Porter, Robert H.; Bourdreau, Bryan: Information, Returns, and Bidding Behavior in OCS Auctions: 1954 - 1969, 1987, S. 520

26 Vergl. zur Unsicherheit: Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 642- 643

27 siehe Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 643; Hervorhebungen im Orginal

28 Vergl. Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 643

29 Vergl. zum Simulationsmodell: Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 644

30 Vergl. Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 644

31 Vergl. Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 644

32 Vergl. Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 644

33 siehe Capen, E. C.; Clapp, R. V.; Campbell, W. M.: Competitive Bidding in High-Risk Situations, 1971, S. 645

34 Vergl. Brown: A Note on Optimal Fixed-Price Bidding with Uncertain Production Cost, 1975; Winkler, Brooks: Competitive Bidding with Dependent Value Estimates,1980, Smith: Non-Aggressive Bidding Behavior and the Winner's Curse, 1981, Matthews: Information Aquisitition in Discriminatory Auctions, 1984, zitiert nach: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S.88

35 Vergl. zur Kritik KRÄKELS: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 88

36 Vergl. Giliberto, Varaiya: The Winner's Curse and Bidder Competition in Acquisititions: Evidence from Failed Bank Auctuions,1989, zitiert nach: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 90

37 Vergl. Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 91

38 siehe Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S.93

39 Vergl. zur Beurteilung empirischer Befunde: Kräkel, Matthias: Auktionstheorie und interne Organisation, 1992, S. 93-94

14 von 14 Seiten

Details

Titel
Winner`s Curse
Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
2,3
Autor
Jahr
1999
Seiten
14
Katalognummer
V97714
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Winner`s, Curse
Arbeit zitieren
Michael Mehner (Autor), 1999, Winner`s Curse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97714

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