Tschechien und seine politischen Perspektiven nach der Wende 1989


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

8 Seiten, Note: 6 (CH)


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Inhalt:

- Warum wählte ich dieses Land?

- Fokussierung und Hauptfragen

- Die Geschichte Tschechiens vom Oesterreichisch- Ungarischen Reich bis heute

- Beantwortungen der Fragen

- Zukunftsperspektive

- Reflexion

- Anhang

- Quellen

Warum wählte ich dieses Land?

Ich wählte für das Länderprojekt die Tschechische Republik, weil sie ein Beispiel ist für alle Länder des ehemaligen Ostblocks, die nach der Wende von 1989 alle mit neuen Problemen zu kämpfen hatten. Auch interessant an diesem Land ist seine unruhige Geschichte, welche viel mit politischen Systemen zu tun hat. Tschechien steht heute vor wichtigen Entscheidungen und vor einer ungewissen Zukunft.

Fokussierung und Hauptfragen

Ich möchte mich in diesem Projekt auf die politische und wirtschaftliche Situation Tschechiens nach der Wende konzentrieren. Dabei interessieren mich vor allem diese Fragen:

- Welche Probleme traten während dem Wandel nach 1989 auf und was ist schiefgelaufen?
- Wie könnte man politisch etwas ändern?
- Was würde ein Beitritt der Tschechischen Republik zur EU bewirken?
- Warum gehört Tschechien zu den reicheren Ländern in Osteuropa?

Die Geschichte Tschechiens vom Oesterreichisch-Ungarischen Reich bis heute

Die Tschechoslowakei wie sie damals hiess entstand nach dem Zusammenbruch des Oesterreichisch-Ungarischen Reiches und umfasste das Gebiet des heutigen Tschechiens, die

historischen Länder Böhmen, Mähren und Schlesien, und die Slowakei. Die ,,Erste Republik" entwickelte sich zu einem demokratischen Industriestaat und hatte eine gebildete Bevölkerung, die auf ihre Kunst und Kultur stolz war. Doch durch das nationalsozialistische Deutschland kam es 1938 zum Unglück. Die deutsche Bevölkerung in den Tschechischen Gebieten, die sogennanten Sudetendeutschen, befürworteten klar den Anschluss Tschechiens an das deutsche Reich, der dann unter Kriegsdrohung stattfand. So wurde Tschechien in den 2. Weltkrieg hineingezogen und nach dessen Ende geschah gleich das zweite Unglück. Die Tschechoslowakei wurde von der Sowjetunion aus der nationalsozialistischen Knechtschaft befreit und geriet unter Einfluss des kommunistischen Stalinregimes und somit auf die östliche Seite des Eisernen Vorhangs. Nun wurde aus der Tschechoslowakei eine Diktatur, die Presse- und Meinungsfreiheit verschwanden. Alle Unternehmen wurden verstaatlicht und das Volk wurde in ein Zwangssystem eingefügt, das die Arbeit verwaltete. Dazu gehörte ein Aufsichtssystem, das vom Blockwart bis zu den Mitgliedern der Staatssicherheit reichte. Die Tschechen und Slowaken kämpften gegen dieses Regime, besonders während dem ,,Prager Frühling" 1968. Es gab organisierten Widerstand gegen das kommunistische Regime und kam zu Demonstrationen. Doch dann schickte die sowjetische Regierung Panzer gegen die Demonstranten und die Aufbruchstimmung wurde brutal niedergeschlagen. Von nun an herrschte in der Tschechoslowakei Grabesruhe und die enttäuschten Leute hielten das Regime für unumstösslich.

Doch gegen 1989 änderte sich das wieder. Angestachelt durch die Reformen in der Sowjetunion und die Aufbruchstimmung in anderen Ostblockländern wuchs im Herbst 1989 die Unruhe in der tschechoslowakischen Bevölkerung. Im November wurde das ganze Land von einer noch nie dagewesenen Demonstrationswelle erfasst. Die meisten Demonstranten waren junge Studenten. Sie waren eine Generation, die den Prager Frühling nicht mehr erlebt hatte. Deshalb glaubten sie eher an einen Sieg. Am 19. November bildeten die Anhänger der Bewegung Charta 77, einer Bürgerrechtsgruppe, ein Bürgerforum, um den Protestbewegungen gegen die Regierung eine konkrete politische Richtung zu geben. Als am 27. November ein Generalstreik landesweit befolgt wurde, war es um den verfassungsrechtlichen Führungsanspruch der kommunistischen Partei geschehen. Im Dezember 1989 traten die Regierung und der Staatspräsident zurück. Der Schriftsteller und Bürgerrechtler Vaclav Havel wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Alexander Dubcek, die Symbolfigur des Prager Frühlings von 1968, erhielt das Amt des Parlamentspräsidenten. Die Tschechoslowakische Republik existierte in dieser Form aber nur bis 1993, als die Slowaken einen eigenen Staat gründeten, weil sie angeblich von den Tschechen ungerecht behandelt worden seien. So wurde das Land in die Tschechische und in die Slowakische Republik gespalten.

1989 begann für Tschechien eine sehr entscheidende und schwieriege Zeit. Alle Unternehmen mussten entstaatlicht und privatisiert werden, wobei sehr viel Geld für Investitionen benötigt wurde. Darum halfen die westeuropäischen Staaten mit Finanzzuflüssen und Krediten im Gesamtwert von zirka 150 Milliarden Dollar. Die tschechische Wirtschaft konnte sich ein wenig bessern. Einige Tschechen wurden reich, die meisten Leute aber verdienten immer noch sehr wenig und waren vorallem nicht mehr sozial abgesichert wie im Kommunismus.

Die Spaltung zwischen reich und arm nimmt bis heute zu.

Politisch gesehen hat sich Tschechien gut zu einem demokratischen Staat entwickelt, auch wenn sich die damaligen Revolutionäre der Charta 77 zerstritten haben und heute andere Ziele anstreben. Die jetztige Regierung ist bei einigen Leuten umstritten. Bei Demonstrationen im November 1999 warfen ihr die Leute Arroganz und Machtbessesenheit vor. Die Demonstranten wurden aber kaum ernst genommen, da sie kein wirkliches Ziel und keine Alternativen hatten.

Im grossen und ganzen steht Tschechien jetzt besser da als vor 1989, doch die Euphorie von damals ist längst verschwunden.

Beantwortungen der Fragen:

Welche Probleme traten während dem Wandel nach 1989 auf und was ist schiefgelaufen?

Viele Menschen in Tschechien leben heute kärglicher als vor der Wende und sind von der neuen Marktwirtschaft enttäuscht. Darum drängt sich zwingend die Frage auf, was schiefgelaufen ist.

Zuerst einmal muss man einsehen, dass nach 1989 eine grosse Fehleinschätzung gemacht wurde. Der Westen unterschätzte die schwere Krise, während der Osten die Hilfsbereitschaft der europäischen Länder überschätzte. Die gewünschte Privatisierung wurde wegen dem allgemeinen Geldmangel beeinträchtigt. Die Kredite des Westens waren teilweise zu teuer und zu kurzfristig und haben eher den westeuropäischen Investoren geholfen anstatt der tschechischen Wirtschaft. Die ursprüngliche Vorstellung, ein paar Kredite, ein bisschen technische Hilfe und ein Dutzend kluger Berater würden die gar nicht so üble industrielle Hinterlassenschaft aus KP-Zeiten rasch in Ordnung bringen, war schlicht naiv.

Eine andere Gefahr, die man 1989 nicht rechtzeitig erkannte, war die Wirtschaftskriminalität. Die Marktwirtschaft braucht Institutionen wie Bankenaufsicht, Wirtschaftspolizei, Steuerbehörde, usw., was der Kommunismus nicht benötigte. Durch das fehlen dieser Kontrollen konnte sich nach der Wende die Wirtschaftskriminalität ungebremst ausbreiten. Das Problem liegt aber auch darin, dass die Leute noch nicht mit der freien Marktwirtschaft umgehen können. Viele Tschechen entwickelten sich während dem Kommunismus zu passiven Individualisten. Im Beruf scheuten sie jegliche Anstrengung, weil die bessere Leistung ohnehin nicht belohnt worden wäre. Die Auswirkungen davon sind bis heute zu spüren. Die Leute wissen nicht, dass man in der Marktwirtschaft hart arbeiten muss, um etwas zu erreichen.

Im Nachhinein gesehen muss man jedoch sagen, dass eigentlich keine wirklich schlimmen Fehler begangen wurden. Es war einfach unmöglich, aus einem kommunistischen Staat in zehn Jahren einen Wohlfahrtsstaat zu machen. Was die Tschechen 1989 erwarteten war leider ein bisschen naiv.

Wie könnte man politisch etwas ändern?

Wenn man jetzt in Tschechien etwas ändern und verbessern will, sollte man sich vor allem fragen, wie die Armut bekämpft werden könnte. Dies ist vorwiegend ein politisches Problem. Die Leute haben die Auswahl zwischen Bürgerlichen Parteien, die freieren Kapitalismus wollen, und den Sozialdemokraten, die mehr Sozialstaat fordern. Eine sozialere Politik würde sicher den Armen helfen und die Spaltung zwischen den Reichen und Armen aufhalten. Sie würde aber auch das Wirtschaftswachstum und die Privatisierung stören, weil es nicht mehr interessant wäre, eine neue Firma zu eröffnen, da Vermögen und Gewinne höher versteuert werden müssten. Das wurde klar als kürzlich ein neues, Steuersystem eingeführt wurde. Die kleinen und mittleren Unternehmen bekamen wegen der Steuerbelastung Probleme.

Ausserdem schossen dabei die Preise in die Höhe. Es ist also ein beschwerlicher Weg, den Armen zu helfen.

Viele ,,Marktwirtschaft-Verlierer" sehnen sich nun sogar nach den alten Kommunismus- Zeiten zurück. Dies ist besonders beunruhigend, weil die tschechische KP immer noch sehr radikal ist und sich nicht wie alle kommunistischen Parteien in Europa angepasst hat. Sie tritt völlig ungeniert für den Widerruf der Privatisierung ein und denkt nicht daran, das ,,Kommunistisch" aus ihrem Namen zu streichen. Trotzdem gewinnt die alte KP immer mehr Stimmen. Ein erneuter kommunistischer Staat, auch wenn er jetzt unmöglich erscheint, wäre für das Land ein schwerer Rückschlag und würde jede Hoffnung auf Wirtschaftswachstum und EU-Beitritt zerschlagen. Die Lösung für das Armutsproblem sollte also auf keinen Fall bei der radikalen KP gesucht werden.

Was würde ein Beitritt der Tschechischen Republik zur EU bewirken?

Da Tschechien gegenüber den EU-Staaten eher ein armes Land ist, sieht es eigentlich klar aus, dass die Tschechen einen EU-Beitritt anstreben. Das Land müsste eher einen kleinen Beitrag bezahlen und bekäme von den reichen Ländern Hilfe. Es wäre sicher auch vorteilhaft, wenn Zollschranken abgebaut würden und darum der Handel mit den westlichen Nachbarländern aufblühen würde.

So gesehen ist die Sache in Tschechien eigentlich klar, im Gegensatz zu der EU-Frage in der Schweiz, die als reicheres Land in die EU eintreten würde. Doch auch in Tschechien gibt es kritische Stimmen gegen die EU. Einige stolze Tschechen sehen sich in der EU wieder in einer Zwangsgemeinschaft, von denen das Land in seiner Geschichte schon so viele erdulden musste. Ausserdem hat man Angst vor Identitätsverlust und eingeschräkter Entscheidungsfreiheit. Ein weiteres unbekanntes Problem bei einem EU-Beitritt könnte der freie Personenverkehr sein, wodurch alle EU-Bürger in einem anderen Land arbeiten dürfen. Natürlich haben vor allem die reicheren Länder in Europa Angst davor, dass die schlechtverdienenden Tschechen in Westeuropa Arbeit suchen. Doch auch für Tschechien selber könnte das Nachteile haben. Es würden nämlich viele Spezialisten, Leute, die in Tschechien neue Unternehmen und Fabriken eröffnen ,,sollten", wegziehen, weil sie im Ausland mehr verdienen würden. Dies könnte dem Wirtschaftswachstum schaden. Für die Arbeiter allerdings hätte der freie Personenverkehr Vorteile, erstens, weil sie in ganz Europa arbeiten dürfen und weil durch das Fehlen von Arbeitskräften in Tschechien das Lohnniveau erhöht würde.

Warum gehört Tschechien zu den reicheren Ländern in Osteuropa?

Tschechien gehört mit Ungarn, der Slowakei, Slowenien und Polen zu den ,,Fünf Reichen" des ehemaligen Ostblocks. Der Grund dafür liegt hauptsächlich darin, dass Tschechien nahe an den reichen westeuropäischen Ländern liegt und darum mit denen leichter Handel treiben kann. Man sieht dies auch an den anderen Ländern. Je weiter östlich sie liegen, desto ärmer sind sie. Tschechien hat ausserdem eine gut entwickelte Industrie. Das Land führt einige hochentwickelte Fertigenwaren aus, wie zum Beispiel Autos (Skoda) oder Maschinen. Das deutlich ärmere Rumänien hingegen lebt eher von seinen Rohstoffen, was ihm aber leider nicht viel Wohlstand beschert.

Die gute Industrie und die gebildete Bevölkerung hat ihren Ursprung schon in der Ersten Republik. Ein bisschen von der industriellen Tradition hat also den Kommunismus überdauert. Es war etwas da, woran angeknüpft werden konnte.

Zukunftsperspektive

In Tschechien werden in Zukunft wichtige Entscheide fallen, auch wenn das Land momentan als stabil gilt. Es muss noch einiges in Ordnung gebracht werden. Vor allem steht der EU- Beitritt zur Frage. Der sollte bald einmal fällig werden, denn Tschechien steht weit oben auf der Liste der EU-Osterweiterung und die meisten Tschechen sehen einen Beitritt positiv.

Wichtig ist auch die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität. Damit wird Tschechien nicht mehr so ernsthafte Probleme haben, weil die wichtigen Kontrollen, wie die Wirschaftspolizei, bald aufgebaut sein werden. Durch einen EU-Beitritt könnte sicher mehr mit dem Ausland zusammengearbeitet werden, was den Kampf gegen die Mafia erleichtern könnte.

Ein weiteres Problem wird das soziale Gleichgewicht sein. Die Spaltung zwischen den Reichen und den Armen wird extremer werden. Dieses Problem wird sich auch auf die Parteien auswirken, denn die immer reicheren und auf der anderen Seite immer ärmeren Leute werden auch immer radikalere Parteien wählen. So werden die KP und die extrem kapitalistischen Parteien Stimmen gewinnen, während die Sozialdemokraten oder die gemässigten Bürgerlichen, die von dem verschwindenen Mittelstand gewählt werden, immer mehr Stimmen verlieren.

Nach dem EU-Beitritt wird sich die Wirtschaftschaftlage verbessern. Durch den vermehrten Reichtum wird man sich wieder auf einen sozialeren Staat besinnen können. So sollte das soziale Gleichgewicht wieder verbessert werden können und Tschechien wird sich zu einem erfolgreichen Staat entwickeln.

Reflexion

Das Projekt hat mir sehr viel gebracht, weil ich mir jetzt besser vorstellen kann, was an einem Land wichtig ist. Besonders viel lernte ich natürlich über Tschechien und über seine Probleme. Ich habe nicht sehr früh angefangen, Material zu sammeln, darum fand ich nicht mehr viel in den Zeitungen. Ueber das Internet kam ich dann aber zu genug brauchbarem Material. Wichtig war, dass ich alle Fakten, aber auch alle Ideen und Einfälle, sofort notierte. Dadurch musste ich das Material nur noch ordnen und hatte genug zu schreiben.

Anhang:

Daten der Tschechischen Republik

Hauptstadt: Prag Fläche: 78 864 km²

Einwohner: 10 286 470 (1998)

Wachstumsrate: -0,11 Prozent (1998) Ethnische Gruppen

- Tschechen 81,0 Prozent
- Mähren 13,0 Prozent
- Slowaken 3,0 Prozent
- Roma 0,7 Prozent
- Polen 0,6 Prozent
- Deutsche 0,5 Prozent
- Ungarn 0,2 Prozent
- Andere 1,0 Prozent

Bruttoinlandsprodukt (BIP): 52 035 Millionen US-Dollar (1997)

Vergleich CH: 255 265 Millionen US-Dollar

BIP pro Einwohner (U.S.$): 5 050 (1997)

Vergleich mit CH: 36 010 US-Dollar

1 Tschechische Krone (Kc) = 100 Haleru Die wichtigsten Parteien:

Regierung: (ca. 40%)

- Demokratischen Bürgerpartei (ODS)
- Christdemokratischen Partei / Tschechische Volkspartei (KDS-ŠSL)
- Demokratische Bürgerallianz (ODA) Opposition:
- Sozialdemokratische Partei (ŠSSD) (ca. 20%)
- Kommunistische Partei (KSŠM)
- Vereinigung für die Republik/Tschechische Republikanische Partei (SPR-RSŠ)

Quellen

Text auf dem Internet: ,,Ein tschechischer Nationalstaat" von Ferdinandt Seibt Artikel Weltwoche: ,,Abenteuer Postkommunismus" von Inge Santner (17.6.1999)

,,Ende einer brüderlichen Liebe" von Inge Santner(23.12.1999) Artikel AZ: ,,Keine Leitfigur mehr" von Arthur Meyer (17.11.1999)

,,Elite denkt nicht an Rücktritt" von Arthur Meyer (18.11.1999) Buch ,,Tschechien" von Jiuí Burgenstein Verlag C. H. Beck (1998

8 von 8 Seiten

Details

Titel
Tschechien und seine politischen Perspektiven nach der Wende 1989
Note
6 (CH)
Autor
Jahr
2000
Seiten
8
Katalognummer
V97908
ISBN (eBook)
9783638963596
Dateigröße
427 KB
Sprache
Deutsch
Arbeit zitieren
Christoph Stähli (Autor:in), 2000, Tschechien und seine politischen Perspektiven nach der Wende 1989, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/97908

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