Die Arbeit ist folgendermaßen gegliedert. Zunächst wird der Begriff Hochbegabung definiert, und auf empirische Befunde eingegangen. Danach wird ein Überblick über die verschiedenen Fördermaßnahmen gegeben, um ihn Anschluss näher auf das System der Modelklasse ein-zugehen. Dabei wird die Pulsstudie I und II kritisch betrachtet und anhand des Deutschhausgymnasium das Modell in der Umsetzung beschrieben. Die Aussagen besitzen keine Allgemeingültigkeit und zeigen lediglich mögliche Tendenzen auf.
Zum Abschluss der Arbeit werde ich ein Gesamtfazit über das Konzept der Modellklassen ziehen.
Die meisten Menschen können mit dem Begriff Hochbegabung nur wenig anfangen und/oder verbinden damit häufig ein falsches Bild von Personen, die verrückte Genies sein müssen wie Albert Einstein oder uns die Serie The Big Bang Theorie mit Shelton vormachen möchte. Dies ist in der Realität nicht der Fall. Hochbegabte Kinder unterscheiden sich von den Wesensmerkmalen nicht von Kindern mit einer durchschnittlichen Intelligenz und haben auch nachweislich im Durchschnitt keine sozialen Schwierigkeiten. Im Gegenteil sie sind sogar sozial-anpassungsfähiger. Sie können durch eine individuelle angepasste Förderung hohe Leistungen erzielen. Es existieren dabei unterschiedliche Maßnahmen und Methoden, eine davon sind Modelklassen für begabte SuS (steht hier für die Abkürzung Schüler und Schülerinnen) in Bayern und Baden-Württemberg. Die in dieser Arbeit näher vorgestellt werden. Ich beziehe mich dabei explizit auf das XYgymnasium, welches seit dem Schuljahr 2001/2002 eine Klasse für Begabte eingerichtet hat. Es wird in diesem Zusammenhang von Begabten gesprochen, da nicht alle SuS der Definition von Hochbegabung entsprechen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Allgemeine Informationen und empirische Befunde über Hochbegabung
- Fördermaßnahmen
- Modelklassen
- Allgemeine Informationen
- Pulsstudie
- Vorgehensweiße und Ergebnisse Puls I
- Vorgehensweiße und Ergebnisse Puls II
- Kritik und Schlussfolgerungen
- XYgymnasium
- Vorstellung des Konzepts
- Studie
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Hochbegabung und der Förderung hochbegabter Schüler in Bayern, am Beispiel des XYgymnasiums. Sie analysiert die Definition des Begriffs "Hochbegabung", präsentiert empirische Befunde und untersucht verschiedene Fördermaßnahmen, insbesondere die Einrichtung von Modelklassen.
- Definition und Problematik des Begriffs "Hochbegabung"
- Empirische Befunde zu Hochbegabung und deren Auswirkungen
- Verschiedene Fördermaßnahmen für hochbegabte Schüler
- Das Konzept und die Umsetzung von Modelklassen
- Kritik und Evaluation von Modelklassen am Beispiel des XYgymnasiums
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema Hochbegabung ein und erklärt die Relevanz von Modelklassen für die Förderung begabter Schüler. Das zweite Kapitel definiert den Begriff "Hochbegabung" und analysiert empirische Befunde zu dessen Auswirkungen. Kapitel 3 gibt einen Überblick über verschiedene Fördermaßnahmen für hochbegabte Schüler. Kapitel 4 befasst sich mit dem Konzept und der Umsetzung von Modelklassen, insbesondere anhand der Pulsstudie I und II sowie dem XYgymnasium.
Schlüsselwörter
Hochbegabung, Modelklassen, Förderung, Intelligenz, IQ, Pulsstudie, XYgymnasium, Underachiever, empirische Befunde, Sonderpädagogik.
Häufig gestellte Fragen
Was sind Modellklassen für Hochbegabte in Bayern?
Es handelt sich um spezielle Gymnasialklassen, die seit 2001 eingerichtet wurden, um besonders begabte Schüler durch angepasste Methoden und ein höheres Lerntempo individuell zu fördern.
Was ist das Ziel der Pulsstudien I und II?
Die Pulsstudien untersuchten wissenschaftlich die Auswirkungen und den Erfolg der bayerischen Modellklassen für Hochbegabte im Hinblick auf Leistung und soziale Integration.
Haben hochbegabte Kinder oft soziale Schwierigkeiten?
Empirische Befunde zeigen, dass dies ein Vorurteil ist. Hochbegabte unterscheiden sich im Wesen kaum von anderen Kindern und sind oft sogar sozial anpassungsfähiger.
Was versteht man unter einem „Underachiever“?
Underachiever sind Schüler, die trotz einer hohen intellektuellen Begabung deutlich unter ihrem Leistungspotenzial bleiben, oft aufgrund fehlender passgenauer Förderung.
Welches konkrete Beispiel wird in der Arbeit herangezogen?
Die Arbeit bezieht sich explizit auf das Konzept und die Erfahrungen des Deutschhausgymnasiums, das seit dem Schuljahr 2001/2002 Begabtenklassen führt.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2018, Hochbegabung. Modellklassen in Bayern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979383