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Hochbegabung. Modellklassen in Bayern

Am Beispiel eines Gymnasiums

Título: Hochbegabung. Modellklassen in Bayern

Trabajo Escrito , 2018 , 19 Páginas , Calificación: 0,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Pedagogía - Educación para Superdotados
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Die Arbeit ist folgendermaßen gegliedert. Zunächst wird der Begriff Hochbegabung definiert, und auf empirische Befunde eingegangen. Danach wird ein Überblick über die verschiedenen Fördermaßnahmen gegeben, um ihn Anschluss näher auf das System der Modelklasse ein-zugehen. Dabei wird die Pulsstudie I und II kritisch betrachtet und anhand des Deutschhausgymnasium das Modell in der Umsetzung beschrieben. Die Aussagen besitzen keine Allgemeingültigkeit und zeigen lediglich mögliche Tendenzen auf.
Zum Abschluss der Arbeit werde ich ein Gesamtfazit über das Konzept der Modellklassen ziehen.

Die meisten Menschen können mit dem Begriff Hochbegabung nur wenig anfangen und/oder verbinden damit häufig ein falsches Bild von Personen, die verrückte Genies sein müssen wie Albert Einstein oder uns die Serie The Big Bang Theorie mit Shelton vormachen möchte. Dies ist in der Realität nicht der Fall. Hochbegabte Kinder unterscheiden sich von den Wesensmerkmalen nicht von Kindern mit einer durchschnittlichen Intelligenz und haben auch nachweislich im Durchschnitt keine sozialen Schwierigkeiten. Im Gegenteil sie sind sogar sozial-anpassungsfähiger. Sie können durch eine individuelle angepasste Förderung hohe Leistungen erzielen. Es existieren dabei unterschiedliche Maßnahmen und Methoden, eine davon sind Modelklassen für begabte SuS (steht hier für die Abkürzung Schüler und Schülerinnen) in Bayern und Baden-Württemberg. Die in dieser Arbeit näher vorgestellt werden. Ich beziehe mich dabei explizit auf das XYgymnasium, welches seit dem Schuljahr 2001/2002 eine Klasse für Begabte eingerichtet hat. Es wird in diesem Zusammenhang von Begabten gesprochen, da nicht alle SuS der Definition von Hochbegabung entsprechen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeine Informationen und empirische Befunde über Hochbegabung

3. Fördermaßnahmen

4. Modelklassen

4.1 Allgemeine Informationen

4.2 Pulsstudie

4.2.1 Vorgehensweiße und Ergebnisse Puls I

4.2.2 Vorgehensweiße und Ergebnisse Puls II

4.2.3 Kritik und Schlussfolgerungen

4.3 XYgymnasium

4.3.1 Vorstellung des Konzepts

4.3.2.Studie

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Wirksamkeit von speziellen Modellklassen für Hochbegabte an bayerischen Gymnasien, mit besonderem Fokus auf das XYgymnasium, und hinterfragt, ob diese separierenden Maßnahmen tatsächlich zu einer besseren Förderung führen oder die soziale Integration behindern.

  • Grundlagen und Definition der Hochbegabung
  • Überblick über verschiedene schulische Fördermaßnahmen
  • Kritische Analyse der Pulsstudien (I & II) zur Evaluation von Begabtenklassen
  • Detaillierte Untersuchung des Förderkonzepts am XYgymnasium
  • Reflexion über soziale Auswirkungen und Stigmatisierungspotenziale

Auszug aus dem Buch

4.1 Allgemeine Informationen

Das System der Modelklasse wurde an Regelgymnasien in Bayern und Baden-Württemberg eingeführt. Besonders begabte SuS werden in eine für sie explizit eingerichtete Klasse beschult (vgl. Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (Hrsg.) (2011), S.153). In Bayern wurde das Netz soweit ausgebaut, dass im jeden Regierungsbezirk eine Hochbegabtenklasse eingerichtet wurde (vgl. ebd., S. 156). Man erhoffte sich, einen relativen homogenen Klassenverband aus besonders leistungsstarken Jungen und Mädchen bilden zu können und sie letztendlich in acht Jahren zum Abitur zu führen (vgl. Stumpf, E./Schneider, W., S.7). Das Erstellen von homogenen Klassen entspricht wohl eher einer Idealvorstellung oder einfach einer Fehlvorstellung von Hochbegabung.

Nur weil ein Kind hochbegabt ist, ist es nicht gleich wie alle anderen Hochbegabten. Es existierten nicht die für alle zutreffenden Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale, denn viele verschiedene Faktoren nehmen Einfluss auf die kindliche Entwicklung, die Motivation, die Fertigkeiten, die Kompetenzen und das Interesse der Kinder. Schneider, Preckel und Stumpf (2014) erwähnten zwar mit den Hochbegabtenklassen seien auch Schwierigkeiten verbunden, allerdings führen sie diese nicht weiter aus. Sie wechseln gleich zu den, nach ihrer Ansicht, positiven Aspekte eines solchen Beschulungssystem. Die Kinder würden das erste Mal akzeptiert werden, Freundschaften unter gleichgesinnten finden und ein für sie passendes Lern- und Leistungsklima erhalten (vgl. Schneider, W./Preckel,F./ Stumpf,E. (Hrsg.) (2014), S. 4).

Mir stellt sich die Frage, ob dies nicht auch in einer Regelklasse funktionieren würde und warum es positiv wäre nur unter sich zu sein und eine leistungsstarke Klasse zu bilden? Dieser Konsens erschließ sich mir nicht, weil durch Leistungsunterschiede in der Klasse die Kinder voneinander lernen und sich gegenseitig bereichern. Weiterhin weiß man aus der Forschung, das Hochbegabte sozial anpassungsfähiger sind als Kinder mit einer durchschnittlichen Intelligenz, warum sollten sie dann nur Freunde unter sich finden? Weiterhin verstehe ich nicht, wie sie auf die Annahme kommen, alle Hochbegabten hätten vorher keinerlei Akzeptanz erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Hochbegabung ein, grenzt es von populärwissenschaftlichen Klischees ab und erläutert die Motivation sowie das methodische Vorgehen der Arbeit im Kontext des XYgymnasiums.

2. Allgemeine Informationen und empirische Befunde über Hochbegabung: Dieses Kapitel definiert Hochbegabung fachwissenschaftlich, beleuchtet die Rolle der Intelligenzdiagnostik und diskutiert statistische Verteilungen sowie Persönlichkeitsmerkmale von Hochbegabten.

3. Fördermaßnahmen: Es wird ein Überblick über gängige Förderansätze wie Enrichment und Akzeleration gegeben und deren Bedeutung für die Vermeidung von Unterforderung und Motivationsverlust hervorgehoben.

4. Modelklassen: Dieser Hauptteil analysiert das System der Hochbegabtenklassen, bewertet die Ergebnisse der Pulsstudien kritisch und untersucht das spezifische Konzept am XYgymnasium auf seine pädagogische und soziale Praxis.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass Modellklassen kritisch zu betrachten sind, da kein klarer empirischer Nachweis für ihren Erfolg existiert und sie soziale Segregation fördern könnten.

Schlüsselwörter

Hochbegabung, Begabtenklassen, Modellklassen, XYgymnasium, Pulsstudie, Enrichment, Akzeleration, schulische Förderung, Underachiever, Inklusion, Begabtenförderung, Intelligenzdiagnostik, Schulunterricht, Differenzierung, soziale Integration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit setzt sich kritisch mit dem schulischen Konzept der Begabtenklassen (Modellklassen) an Gymnasien in Bayern auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Definition von Hochbegabung, verschiedene pädagogische Fördermaßnahmen, die Evaluation durch die Pulsstudien sowie eine Fallstudie zum XYgymnasium.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, zu hinterfragen, ob separierende Modellklassen tatsächlich einen signifikanten Mehrwert für die Entwicklung hochbegabter Schülerinnen und Schüler bieten oder ob sie soziale Ausgrenzung begünstigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, wertet vorliegende Evaluationsstudien (Puls I & II) aus und verknüpft diese mit einer Analyse des schulinternen Konzepts eines ausgewählten Gymnasiums.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den theoretischen Förderstrategien, der detaillierten Kritik an der Aussagekraft der Pulsstudien und der Beschreibung des spezifischen Konzepts am XYgymnasium.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Hochbegabung, Begabtenklassen, Modellklassen, Pulsstudie, Enrichment, Akzeleration und soziale Integration.

Wie unterscheidet sich die Begabtenklasse am XYgymnasium von Regelklassen?

Die Begabtenklassen zeichnen sich durch Enrichment-Angebote, Akzelerationsmaßnahmen, kleinere Klassengrößen, fächerübergreifende Projekte und eine spezifische Betreuung durch ein Lehrerteam aus.

Warum bezweifelt der Autor die Validität der Pulsstudien?

Der Autor kritisiert unter anderem die geringe Teilnehmerzahl, das Fehlen einer kontrollierten Parallelisierung der Stichproben hinsichtlich sozioökonomischer Faktoren und die mangelnde Berücksichtigung der Ausgangslage der Schüler vor Eintritt in die Klassen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Das Fazit bewertet das Modell der Begabtenklassen als wenig sinnvoll, da empirische Belege für deren Überlegenheit fehlen und der separierende Charakter einer inklusiven Schulkultur widerspricht.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Hochbegabung. Modellklassen in Bayern
Subtítulo
Am Beispiel eines Gymnasiums
Universidad
University of Frankfurt (Main)
Curso
Bildungswissenschaften
Calificación
0,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
19
No. de catálogo
V979383
ISBN (Ebook)
9783346329677
ISBN (Libro)
9783346329684
Idioma
Alemán
Etiqueta
hochbegabung modellklassen bayern beispiel gymnasiums
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2018, Hochbegabung. Modellklassen in Bayern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979383
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