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Psychische Störungen und der psychotherapeutische diagnostische Prozess

Titel: Psychische Störungen und der psychotherapeutische diagnostische Prozess

Einsendeaufgabe , 2020 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Stefan S. (Autor:in)

Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Kapitel soll unter Bezugnahme von empirischen Ergebnissen die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen erläutert werden.
Im zweiten Kapitel wird, ergänzend zu den vorherigen Ausführungen zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen, anhand von theoretischen Modellen und empirischen Ergebnissen, der Einfluss von sozialer Unterstützung und von dysfunktionalen Kognitionen auf die psychische Entwicklung einer Person thematisiert.
Im dritten Kapitel werden die einzelnen Phasen der Diagnostik von der ersten klinischen Begutachtung bis hin zur abschließenden Diagnose am Bespiel der posttraumatischen Belastungsstörung erläutert. Es soll auf die wichtigsten Komponenten innerhalb jeder Phase eingegangen werden, wobei sich hier stets am Beispiel orientiert wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Teilaufgabe 1: Risiko- und Schutzfaktoren

1.1 Risikofaktoren für die Entstehung von psychischen Störungen

1.1.1 Interne Risikofaktoren

1.1.2 Externe Risikofaktoren

1.2 Schutzfaktoren gegen psychische Störungen

2 Teilaufgabe 2: Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen

2.1 Der Einfluss sozialer Unterstützung

2.2 Die Bedeutung dysfunktionaler Kognitionen

3 Teilaufgabe 3: Diagnostik im Prozess der Psychotherapie

3.1 Einführung in die Diagnostik

3.2 Therapiebeginn – Indikationsorientierte Diagnostik

3.3 Therapieverlauf – Prozess- und Verlaufsdiagnostik

3.4 Therapieende – Evaluationsdiagnostik

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Mechanismen, die der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen zugrunde liegen, sowie die zentrale Rolle der klinischen Diagnostik im psychotherapeutischen Behandlungsprozess.

  • Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren in der Kindes- und Jugendentwicklung
  • Einfluss sozialer Unterstützung auf die psychische Gesundheit
  • Rolle dysfunktionaler Kognitionen und Denkmuster bei der Störungsgenese
  • Phasen des diagnostischen Prozesses von der Erstaufnahme bis zur Evaluation
  • Anwendung theoretischer Modelle wie des Vulnerabilitäts-Stress-Modells und des SORKC-Schemas

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Interne Risikofaktoren

Interne Faktoren beziehen sich auf die biologischen Merkmale eines Menschen und umfassen bei Kindern und Jugendlich oftmals ein schwieriges Temperament, eine geringe Intelligenz, eine genetische Disposition oder eine organische Erkrankung.

Das Temperament bildet sich bereits im Kleinkindalter aus und bestimmt neben der Qualität und Intensität emotionaler Reaktionen und der Selbstregulation ebenfalls das Aktivierungsniveau der Aufmerksamkeit. Thomas und Chess Modell des Temperaments (1977) zufolge lassen sich drei Typen von Kindern ausmachen: das einfache, das schwierige und das nur langsam aktiv werdende Kind. Dabei sind im Zusammenhang mit psychischen Störungen die schwierigen und nur langsam aktiv werdenden Kinder von besonderer Bedeutung. Während das schwierige Kind eher negativ auf neue Reize reagiert, unaufmerksam oder unruhig ist und eine Unregelmäßigkeit in der Rhythmizität aufweist, also den Körperfunktionen im Schlaf-Wach-Rhythmus, im hungrig Werden sowie bei Ausscheidungen, verhält sich das nur langsam aktiv werdende Kind inaktiv, ängstlich und introvertiert, wodurch es sich nur langsam an neue Situationen anpassen kann. Die Verbindung zwischen dem kindlichen Temperament und der psychischen Entwicklung kann mit mehreren Befunden auf diesem Gebiet nachgewiesen werden. So konnte Kagan (1998) in einer Untersuchung zu den Reaktionsweisen auf auditive und visuelle Stimuli bei 16 Wochen alten Säuglingen feststellen, dass von den hoch-reaktiven Versuchsobjekten mit schwierigem Temperament später im Schulalter bei 45 Prozent Angstsymptome auftraten. Des Weiteren haben Thomas und Chess (1977) in einer Studie nachweisen können, dass von den Säuglingen mit schwierigem Temperament später in der mittleren Kindheit 71 Prozent von einer psychischen Störung betroffen waren. Ähnliche Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, dass sich im Entwicklungsverlauf bei schwierigen Kindern vermehrt externalisierende Störungen und bei nur langsam aktiv werdende Kinder zunehmend internalisierende Störungen entwickelt haben. Generell gelten ein hohes Maß an Ängstlichkeit und Introversion und ein geringer Selbstwert, als Risikofaktoren für die Ausbildung von psychischen Störungen.

Zusammenfassung der Kapitel

Teilaufgabe 1: Risiko- und Schutzfaktoren: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung biologischer sowie umweltbezogener Risikofaktoren und definiert Schutzfaktoren sowie Resilienz als protektive Mechanismen in der Entwicklung.

Teilaufgabe 2: Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen: Hier wird der Einfluss von sozialer Unterstützung als Schutzfaktor sowie die pathogenetische Rolle von dysfunktionalen Kognitionen und Denkmustern theoretisch und empirisch dargelegt.

Teilaufgabe 3: Diagnostik im Prozess der Psychotherapie: Dieses Kapitel beschreibt den diagnostischen Prozess in seinen verschiedenen Phasen, von der Erstindikation über die Begleitung des Therapieverlaufs bis hin zur abschließenden Evaluation des Therapieerfolgs.

Schlüsselwörter

Klinische Psychologie, Psychische Störungen, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, Resilienz, Soziale Unterstützung, Dysfunktionale Kognitionen, Diagnostik, Therapieprozess, Vulnerabilitäts-Stress-Modell, SORKC-Schema, Indikationsdiagnostik, Verlaufsdiagnostik, Evaluationsdiagnostik, Kindesentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den grundlegenden Theorien der klinischen Psychologie, insbesondere mit der Entstehung von psychischen Störungen und wie Diagnostik im therapeutischen Alltag praktisch angewendet wird.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Entwicklungsfaktoren (Risiko vs. Schutz), sozialen Einflussgrößen und den kognitiven Mechanismen, die psychische Gesundheit beeinflussen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für die Ursachen psychischer Störungen zu schaffen und aufzuzeigen, wie ein strukturierter diagnostischer Prozess eine erfolgreiche psychotherapeutische Intervention ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine fundierte Literaturanalyse unter Einbeziehung empirischer Studien und klinischer Modelle wie dem Vulnerabilitäts-Stress-Modell oder dem SORKC-Modell angewandt.

Was ist der Inhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Risiko- und Schutzfaktoren, die Rolle von Kognition und sozialer Unterstützung sowie die detaillierte Darstellung des psychotherapeutischen Diagnostikprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind klinische Diagnostik, Resilienz, dysfunktionale Kognitionen, Therapieevaluation und Vulnerabilität.

Warum sind dysfunktionale Kognitionen für die Therapie so relevant?

Sie dienen als Ansatzpunkt für die kognitive Verhaltenstherapie, da sie als Denkfehler die psychische Belastung aufrechterhalten und somit eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Störungen wie Depressionen oder Essstörungen spielen.

Wie unterstützt das SORKC-Modell den Therapeuten?

Es bietet ein strukturelles Bedingungsmodell, um problematisches Verhalten und dessen Auslöser, Reaktionen und Konsequenzen präzise zu analysieren und darauf basierend Therapieziele zu formulieren.

Welche Bedeutung hat die Evaluationsdiagnostik am Therapieende?

Sie ist essenziell, um den Erfolg der Behandlung anhand von Symptomrückgang und Zielerreichung objektiv zu messen und bei Bedarf frühzeitig auf Rückfälle zu reagieren.

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Details

Titel
Psychische Störungen und der psychotherapeutische diagnostische Prozess
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Stefan S. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
25
Katalognummer
V979388
ISBN (eBook)
9783346329639
ISBN (Buch)
9783346329646
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Psychologie Klinische Psychologie Psychology Medizin Störungen Psychische Störungen Psychotherapie Diagnostik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan S. (Autor:in), 2020, Psychische Störungen und der psychotherapeutische diagnostische Prozess, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979388
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