War König Sigismund von Luxemburg ein schwacher oder starker Herrscher? Die politische Opposition am Beispiel der Kurfürsten und des Binger Kurvereines


Seminararbeit, 2018

18 Seiten, Note: 1,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Überblick
2.1 Kindheit und Verbindungen zum Osten
2.2 Die Doppelwahl 1410
2.3 Römischer König und König von Ungarn - Sigismund

3. Die kurfürstliche Opposition
3.1 egriffserklärung
3.2 er Binger Kurverein 1424
3.2.1 ntstehungsgeschichte
3.2.2 uellenvorstellung
3.2.3 bsichten und Ziele
3.2.4 rgebnisse

4. Schlussbetrachtung mit Ausblick

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die Pest, das abendländische Schisma und die Hussitenkriege. Das späte Mittelalter ist geprägt von den Krisen seiner Zeit. Hatte die Verbreitung der Pest noch zur Folge, dass gar die Hälfte der Bevölkerung im Raum des damaligen Europas elendig verendete1, so führten Streitigkeiten innerhalb der Kirche zum einem zum großen, abendländischen Schisma, der Forderung nach einer Kirchenreform und zu den Hussitenkriegen. Von Nöten gewesen wären in dieser Zeit wohl starke Herrscher und Stabilität. Die Goldene Bulle2 des römischen Kaisers Karl IV. sollte ein erster Schritt zurück zu mehr Ordnung und Stabilität werden. Die Urkunde bildete eine Grundlage und regelte nach Zeiten des Interregnums endgültig das Königswahlrecht, welches fortan alleinig den Kurfürsten zustand. Damit erhalten die Kurfürsten eine wichtige und mächtige Position und rückten zugleich ins Zentrum der heutigen Forschung über das Spätmittelalter. Karl IV. wollte die Stabilität des Reiches durch Kontinuität langfristig sichern. Er verfolgte eine Heirats- und Erbpolitik, damit auch nach seinem Tod das Haus der Luxemburger gesichert werden könne. Dennoch konnten weder sein Sohn Wenzel, noch Sigismund das Reich vollständig reformieren3. Wurde Wenzel selbst von den Kurfürsten abgesetzt, befand sich die Monarchie auch unter Sigismund noch in einer Krise.4 Für die Forschung sind vor allem die Verbindungen innerhalb des Reiches zu dem König, aber auch die Bündnisse gegen ihn, interessant. Denn trotz der Krisen konnte sich Sigismund auf dem Thron halten und er wurde im Jahr 1433 sogar zum Kaiser gekrönt.5 Es stellt sich daher die Frage, war Sigismund ein schwacher oder starker Herrscher?

Viele Beiträge älterer Forschung zu Sigismund von Luxemburg sind längst überholt, so auch die erste Monographie über Sigismund von Joseph Aschbach aus dem 19. Jahrhundert.6 Dies ist unter anderem so, da Sigismund lange nicht Gegenstand der Forschungen war. Das Luxemburger Haus existierte in seinem Sinne nicht mehr und somit zeigte sich lange kein Interesse an selbiger Geschichte. Da Sigismund jedoch nicht nur deutsch-römischer König und Kaiser war, sondern auch König von Ungarn, widmen sich ihm hingegen viele ungarische Forscher und Forscherinnen. Zu nennen ist hier insbesondere Elemér Mâlyusz, der eine interessante Monographie über den ungarischen König verfasste.7 Auch der Tagunsgband „Sigismund von Luxemburg. Kaiser und König in Mitteleuropa“, herausgegeben von Josef Macek, Erno Marosi und Ferdinand Seibt gibt Aufschluss über den Herrscher König Sigismund und enthält verschiedene Beiträge namhafter Autoren.8 Weiterhin gilt die Monographie Wilhelm Baum‘s auch 25 Jahre nach Veröffentlichung noch als Standardwerk und gibt aufschlussreiche Informationen.9 Im Rahmen der Hausarbeit konnte außerdem Sabine Wefers Aufschluss über das politische System im 15. Jahrhundert geben, diese gilt als eine der Autoren, welche sich schon seit Jahrzehnten mit dem Haus der Luxemburger auseinandersetzt.10 Hervorzuheben ist außerdem die Doktorarbeit Kerstin Dürschners, die sich mit der politischen Opposition im Reich von 1378 bis 1438 beschäftigt. Insbesondere ihr Kapitel über die politische Opposition gegenüber König Sigismund ist für die vorliegende Hausarbeit von Bedeutung.11

Wie bereits in der Einleitung genannt, kam den Kurfürsten mit der Goldenen Bulle des Vaters von Sigismunds Karl IV. das alleinige Königwahlrecht zu. Dies konnte durchaus zu Konflikten führen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher näher mit der kurfürstlichen Opposition, insbesondere derer seit dem Jahr 1410. Es wird zunächst ein historischer Überblick gegeben. Von Bedeutung ist hier vor allem die Kindheit, aber auch die Doppelwahl des Königs Sigismund. Insbesondere die Funktion der Kurfürsten wird betrachtet. Der Binger Kurverein gilt als Höhepunkt der Opposition durch die Kurfürsten und wird daher in einem eigenen Kapitel betrachtet, die beiden Urkunden verglichen. Entlang der Fragestellung schwacher oder starker König, werden die oppositionellen Strömungen, aber auch die diplomatischen Fähigkeiten Sigismunds betrachtet. In der Schlussbetrachtung erfolgt ein Fazit und ein Ausblick auf weitere, interessante Forschungsaspekte.

2. Historischer Überblick

Sigismund, Sohn der Tochter des Herzoges Bogislaws Elisabeth, geboren im Februar 1368, war der zweite, überlebende und zudem männliche Nachkomme des Kaisers Karl IV.12 Bevor er zum römisch-deutschen Kaiser gekürt wurde, war er bereits lange König im ungarischen Reich, führte Kämpfe gegen die Türken im Osten und gleichzeitig gegen die Hussiten in Böhmen.13 Trotz allem war Sigismund stetig Herausforderungen und Krisen ausgesetzt. Im folgenden Kapitel werden die Grundprobleme seiner Herrschaft dargelegt.

2.1 Kindheit und Verbindungen zum Osten

Sigismund kam als Sohn Karls IV. 1468 in Nürnberg zur Welt. Bereits vor der Geburt richtete sein Vater Karl den Blick in Richtung Osten, sein Reich sollte expandieren. Ungarn und insbesondere das Reich Polen lagen hierbei im Blickfeld. Für den Fall, dass Karl IV. keine männlichen Nachfahren erhalten sollte, wurde bereits sein Neffe Jobst von Mähren mit einer Nichte des Königs Ludwig von Ungarn und Polen verlobt. An diesem Beispiel wird ersichtlich, welch durchdachte Heiratspolitik er verfolgte um das Haus der Luxemburger zu sichern.14 Doch bekam Karl IV. männliche Nachkommen und diese wurden sogleich im Entwurf der Heiratspolitik verplant. Der Erstgeborene Wenzel wurde dabei unrechtsmäßig im Alter von gerade einmal zwei Jahren im Jahr 1368 zum König von Böhmen gekrönt.15 Sigismund im Alter von acht Jahren mit Maria, einer Tochter des ungarisch-polnischen Königs Ludwig, verlobt. Es sollte somit die ungarisch und polnische Krone gesichert werden, zudem wurde ihm die Mark Brandenburg zugesprochen. Der Plan Karls ging jedoch nicht gleich auf, so setzte König Ludwig die ältere Schwester Katharina als Haupterbin seines ungarisch-polnischen Reiches ein. Jedoch starb diese bereits kurze Zeit später, ein Zufall, der den Weg zum Thron vorerst wieder freihielt, ihn jedoch in keiner Weise leichter machte.16 So nutzten die Polen im Todesjahr Ludwigs die Chance und lösten sich von Ungarn. Seinen Erbanspruch auf die ungarische Krone konnte Sigismund anschließend nur unter den schwierigsten Bedingungen geltend machen. Dabei halfen ihm besonders seine sprachlichen und diplomatischen Fähigkeiten, die an dieser Stelle zu betonen sind.17. Zunächst wurde jedoch am 11. September 1382 nicht Sigismund zum ungarischen König ernannt, sondern seine Verlobte Maria. Zudem erhielt ihre jüngere Schwester die Krone von Polen. Ihre Mutter Elisabeth löste zudem die Verlobung mit Sigismund. Erneut befand dieser in einer ungünstigen Situation und ohne Aussicht auf die Krone. Jedoch konnte er sich mit der erkauften Unterstützung seiner Verwandten doch noch der ungarischen Krone nähern. So konnte er militärisch Teile von Ungarn gewinnen und schließlich stimmte Elisabeth im Jahr 1385 der Verlobung zu. Die ungarische Bevölkerung war von der weiblichen Thronfolge ohnehin nicht begeistert, sie wählte Sigismund zum neuen König. Seit dem 31. März 1387 durfte er dann den Titel König auch offiziell tragen.18 In den folgenden Jahren geriet das ungarische Reich immer wieder durch Türkenangriffe in Gefahr. Sigismund hatte als König die Verantwortung zu handeln und war somit stets damit beschäftigt, sein Reich gegen die Osmanen zu verteidigen. Dies hatte zum späteren Zeitpunkt immer wieder sein Fernbleiben im römischen Reich zur Folge und unterstützte daher auch die Bildung der (kurfürstlichen) Opposition.19

2.2 Die Doppelwahl 1410

König Sigismund regierte schon längere Zeit im ungarischen Reich, bevor er sich schließlich nicht nur der Verteidigung dessen, sondern auch der Planung außenpolitischer Projekte widmete. Seinen Blick richtete er hierbei vor allem auf Böhmen und Deutschland. Dort regierte sein Bruder Wenzel, zu welchem er ohnehin bis dato kein gutes Verhältnis zu pflegen schien. Wenzel III. selbst war im Reich zunehmend unbeliebter geworden. Das Misstrauen gegenüber seiner Person führte bis hin zu seiner Absetzung durch die Kurfürsten im Jahr 1400. Dessen Nachfolger wurde jedoch nicht Sigismund. Pfalzgraf Ruprecht III. wurde zunächst zum römisch-deutschen König gewählt. Nach Rupprechts Tod zehn Jahre später, gab es gleich drei mögliche Kandidaten für den frei gewordenen Thron, Sigismund, seinen Vetter Jo(b)st von Mähren und den eigentlich abgesetzten Wenzel.20 Anzumerken sei an dieser Stelle, dass Wenzel selbst seinen Königstitel nicht abgab, so war er weiterhin politisch aktiv und konnte seit 1403 politische Anerkennung zurückgewinnen. Außerdem war er noch immer König von Böhmen.21 Es war nun die Aufgabe der Kurfürsten einen neuen König zu bestimmen, Johann von Mainz bereitete die Wahl vor. Unrechtmäßig, da nicht alle Kurfürsten, weder Wenzel, noch Jost von Mähren, im September 1410 in Frankfurt anwesend waren, wurde Sigismund am 20. September nur von Ludwig von der Pfalz, Werner von Trier und Friedrich von Nürnberg, welcher ebenso unrechtmäßig Brandenburg vertrat, zum römisch-deutschen König gewählt. Die Erzbischöfe enthielten sich gar der Wahl, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt in Frankfurt eingetroffen waren. Gesandte von Wenzel trafen hingegen erst eine Woche später ein, verkündeten aber, dass Wenzel seine Ansprüche auf den Thron nicht mehr geltend machen wollte.22 Dennoch kam es am 1. Oktober 1410 zur erneuten Wahl. Bei dieser wiederum war der Vetter Sigismunds, der Markgraf Jobst von Mähren und Brandenburg, mehrheitlich zum König gewählt worden. Hierdurch wird bereits deutlich, dass Sigismund es nicht schaffte, die Sympathie der Kurfürsten zu gewinnen. Bereits hier ist also eine Bildung von Opposition erkennbar. Jobst von Mähren und Brandenburg starb nur wenige Monate nach der Königswahl.23 Wie bereits im ungarischen Reich konnten diplomatische Fähigkeiten, aber auch Zugeständnisse von Privilegien, Sigismund dabei helfen, die Kurfürsten, sowie seinen Halbbruder Wenzel auf seine Seite zu ziehen und so wurde er am 21. Juli 1411 einstimmig und rechtmäßig in Frankfurt am Main zum römisch-deutschen, König gewählt. Seine Krönung sollte jedoch erst einige Zeit später stattfinden.24

2.3 Römischer König und König von Ungarn - Sigismund

Um die Bildung der kurfürstlichen Opposition differenziert darzustellen, werden zunächst die Grundprobleme und der Zustand des Reiches knapp dargestellt. Marow benennt ein Kapitel seiner Monographie über Sigismund passenderweise „Anstrengung und Überforderung“.25 Tatsächlich stand dieser nämlich stets vor Herausforderungen. Im Folgenden werden das Papstschisma und die Hussitenkriege knapp erklärt. Zudem wird Einblick in die finanzielle Lage des Reiches gegeben. Ebenso auf das ungarische Reich eingegangen. Aspekte, in welchen die Kurfürsten bedeutsam waren, betont.26

Bei Antritt seines Amtes im römisch-deutschen Reich verfügte Sigismund über keine Hausmacht, finanziell stand er somit schon mal nicht günstig. Einnahmen konnten nur durch Steuern oder Verpfändungen gewonnen werden. Da Sigismund jedoch zuvor schon viele Städte und Ländereien verpfändete zwang die finanzielle Situation Sigismund immer wieder zu Verhandlungen und hatte auch immer öfter Privilegienbestätigungen bestimmte Stände oder Städte zur Folge.27 Im Osten war das ungarische Reich, über welches Sigismund auch herrschte, weiter durch die Türken bedroht. Auch hier spitzte sich die Situation stetig zu und bereits im Jahr 1392 erlag Sigismund eine schwere Niederlage. Er war dringend gebracht und vor allem brauchte er militärische und finanzielle Unterstützer.28 Im Westen sollte es Aufgabe Sigismunds werden, das ausgebrochene abendländische Schisma zu beenden. Gleich drei Päpste residierten mit Beginn seiner Herrschaft: Benedikt XIII. in Avignon, Gregor XII. in Rom und Johannes XXIII. in Pisa. Sigismund nahm sich der Aufgabe an und setzte schließlich den Pisaner Papst unter Druck, es sollte ein Konzil einberufen werden um die Papstfrage zu lösen.29 Tatsächlich war Sigismund eine zentrale Figur auf dem Konzil und er bemühte sich sehr das Schisma zu lösen. Der König selbst sah sich hierbei als Schutzherr der Kirche und des Christentums. Während seiner Anwesenheit konnten auch stets Ergebnisse erzielt werden, während seiner Abwesenheit herrschte hingegen vorwiegend Chaos. Innerhalb der geistlichen Kurfürsten entwickelten sich bereits oppositionelle Bestrebungen.30 Drei Hauptanliegen sollten bei dem Konzil gelöst werden, die Einigung der Kirche (causa unionis), die Kirchenreform (causa reformationis)31 und der Auseinandersetzung mit den Hussiten (causa fidei). Mit der Haec Sancta wurde die katholische Kirche im Jahr 1415 zur höchsten Autorität und somit unterlag auch der Papst, ein Teilerfolg der Reform.32 Auch in Angelegenheit der causa unionis hingegen konnte mit Wahl des Papstes Martin V. im November 1417 ein Erfolg verbucht wurden. In der causa fidei hingegen kam es zu einem Misserfolg. So kamen im böhmischen Reich Tendenzen zur Ketzerei und Kirchenkritik auf.33 Jan Hus wurde im Rahmen des Konflikts 1415 auf das Konzil geladen um sich zu rechtfertigen, jedoch wegen Ketzerei zum Tode verurteilt. Dies sei als Ausgangspunkt zu nehmen der zahlreichen Konflikte, die sich insbesondere nach Wenzels Tod 1419 in Böhmen verschlimmern und bis hin zu den Hussitenkriegen führen sollen.34 Aufgrund eben dieser schlossen die Kurfürsten letztendlich ein Bündnis gegen ihren König Sigismund.

[...]


1 Gerrit Deutschländer, Art. „Die Pestwellen seit 1348“, in: Mittelalter Aufl. 2, Oldenburg 2009, S. 103.

2 Die Goldene Bulle von 1356, in: Lorenz Weinrich (Hg.), Quellen zur Verfassungsgeschichte des römisch­deutschen Reiches im Spätmittelalter (1250-1500) (FSGA 33), Darmstadt 1983, Nr. 94, S. 314-395

3 Der Begriff „Reform“ ist im Kontext nicht in seiner heutigen Bedeutung zu verstehen, sondern als Wiederzurückkehren zur alten Ordnung. Vgl. Hlavacek, Ivan, Sigismund von Luxemburg und sein Anteil an der Reichsreform, in: Sigismund von Luxemburg, Kaiser und König in Mitteleuropa: 1387 - 1437 (Beiträge zur Herrschaft Kaiser Sigismunds an der europäischen Geschichte um 1400), hrsg. v. Josef Macek, Erno Marosi und Ferdinand Seibt, Warendorf 1994.

4 Ferdinand Seibt, Zur Krise der Monarchie um 1400, in: Sigismund von Luxemburg, Kaiser und König in Mitteleuropa: 1387 - 1437, hrsg. v. Josef Macek, Erno Marosi und Ferdinan Seibt, Warendorf 1994.

5 Sabine Wefers, Art. „Sigismund“, in: Lexikon des Mittealters, Bd. VII, München 1997, Sp. 1868 - 1871.

6 Joseph von Aschbach, Geschichte Kaiser Sigismund’s, 4.Bde., Hamburg 1838 - 1845.

7 Elemér Mâlyusz, Kaiser Sigismund in Ungarn 1387 - 1437, Budapest 1990.

8 Josef Macek, Erno Marosi und Ferdinand Seibt, Sigismund von Luxemburg. Kaiser und König in Mitteleuropa 1387 - 1437 (Beiträge zur Herrschaft Kaiser Sigismunds und der europäischen Geschichte um 1400), Warendorf 1994.

9 Wilhelm Baum, Kaiser Sigismund. Hus, Konstanz und Hussitenkriege, Graz/Wien/Köln 1994.

10 Sabine Wefers, Das Primat der Außenpolitik. Das politische System des Reichs im 15. Jahundert, Berlin 2013.

11 Kerstin Dürschner, Der wacklige Thron. Politische Opposition im Reich von 1378 bis 1438, Frankfurt 2003.

12 Auch wenn die Schreibweise Sigismund geläufig ist, soll angemerkt werden, dass auch die Schreibweisen Si(e)gmund in der Forschung verwendet werden. Vgl. dazu Sabine Wefers, Art. „Si(e)gmund“, in: Lexikon des Mittealters, Bd. VII, München 1997, Sp. 1868 - 1871.

13 Malte Prietzel, Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter, Darmstadt 2004.

14 Wilhelm Baum, Kaiser Sigismund. Hus, Konstanz und Hussitenkriege, Graz/Wien/Köln 1994.

15 Ivan Hlavacek, Art. „Wenzel“, in: Lexikon des Mittelalters,

16 Martin Kintziger, Sigmund (1410/1411 - 1437) mit Jobst von Mähren (1410 - 1411), in: Die Deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (919 - 1519), hg. v. Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, München 2003, S. 462 - 485.

17 Sigismund genoss eine ausgedachte Bildung und war als Sprachtalent bekannt, so beherrschte er sowohl slawische als auch die germanische Sprache.

18 Martin KINTZIGER. Sigmund (1410/1411 - 1437) mit Jobst von Mähren (1410 - 1411), in: Die Deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (919 - 1519), hg. v. Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, München 2003, S. 462 - 485.

19 Jörg K. Honsch, Itinerar König und Kaiser Sigismunds von Luxemburg 1368 - 1437, in: Studien zu den Luxemburgern und ihrer Zeit, Bd. 6, hg. Friedrich B. Fahlbusch, Peter Johanek und Heinz Stoob, Warendorf 1995.

20 Enikö Csukovits, Drachenritter mit fünf Kronen, in: Mit Schwert und Kreuz zur Kurfürstenmacht. Friedrich, der Streitbare, Markgraf von Meißen und Kurfürst von Sachsen (1370 - 1428), hg. v. Jutta Charlotte von Bloh, Dirk Sydram und Brigitte Streich, München/ Berlin, S. 120 - 128.

21 Martin Kintziger, Sigmund (1410/1411 - 1437) mit Jobst von Mähren (1410 - 1411), in: Die Deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (919 - 1519), hg. v. Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, München 2003, S. 462 - 485.

22 Kerstin Dürschner, Der wacklige Thron. Politische Opposition im Reich von 1378 bis 1438, Frankfurt 2003.

23 Peter Moraw, Von offener Verfassung zu gestalteter Verdichtung. Das Reich im späten Mittelalter, Frankfurt a.M/ Berlin 1985.

24 Martin Kintziger, Sigmund (1410/1411 - 1437) mit Jobst von Mähren (1410 - 1411), in: Die Deutschen Herrscher des Mittelalters. Historische Portraits von Heinrich I. bis Maximilian I. (919 - 1519), hg. v. Bernd Schneidmüller und Stefan Weinfurter, München 2003, S. 462 - 485.

25 Vgl. dazu Peter Marow, Zitat: S. 362.

26 Malte Prietzel, Malte, Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter, Darmstadt 2004.

27 Michael North, Europa expandiert 1250 - 1500, Stuttgart 2007.

28 Peter Moraw, Von offener Verfassung zu gestalteter Verdichtung. Das Reich im späten Mittelalter, Frankfurt a.M/ Berlin 1985.

29 Jörg Schwarz, Das europäische Mittelalter II. Herschaftsbildungen und Reiche 900-1500, Stuttgart 2006.

30 Joachim Schneider, Sigismund. Römisch-deutscher König auf dem Konstanzer Konzil, in: Karl Heinz Braun (Hrsg.), Das Konstanzer Konzil. Weltereignis des Mittelalters 1414 - 1418, Darmstadt 2013.

31 Weiterhin wird die Autorität der Kirche im Jahr 1417 bestätigt. Konzilskonstitutionen der 39. Sitzung vom 9. Oktober 1417, in: Quellen zur Kirchenreform im Zeitalter der großen Konzilien des 15. Jahrhunderts. Erster Teil: Die Konzilien von Pisa (1409) und Konstanz (1414-1418), übers. v. Jürgen MIETHKE/Lorenz WEINRICH (Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte. FSGA 38a), Darmstadt 1995, S. 484-497.

32 Haec Sancta, in: Grundkurs Geschichte, Bd. 2: Mittelalter, hrsg. v. Peter HILSCH, Frankfurt am Main 1989, S. 363-365.

33 Malte Prietzel, Malte, Das Heilige Römische Reich im Spätmittelalter, Darmstadt 2004.

34 Jörg SCHWARZ, Das europäische Mittelalter II. Herschaftsbildungen und Reiche 900-1500, Stuttgart 2006.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
War König Sigismund von Luxemburg ein schwacher oder starker Herrscher? Die politische Opposition am Beispiel der Kurfürsten und des Binger Kurvereines
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,7
Jahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V979987
ISBN (eBook)
9783346332066
ISBN (Buch)
9783346332073
Sprache
Deutsch
Schlagworte
König Sigismund, Krisen des Mittelalters, Mittelalter
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, War König Sigismund von Luxemburg ein schwacher oder starker Herrscher? Die politische Opposition am Beispiel der Kurfürsten und des Binger Kurvereines, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979987

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