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Lernen am Film. Echter Gewinn oder Zeitverschwendung? "Fack ju, Göhte" als Lerngegenstand im Deutschunterricht

Titel: Lernen am Film. Echter Gewinn oder Zeitverschwendung? "Fack ju, Göhte" als Lerngegenstand im Deutschunterricht

Seminararbeit , 2019 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Theresa Dcv (Autor:in)

Didaktik - Germanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen der Arbeit soll entlang der Fragestellung, ob und inwiefern (Spielfilme) Beitrag zu einem kompetenzorientierten Deutschunterricht leisten können, der Film "Fack ju, Göhte" näher untersucht werden.

Dabei werden zunächst Filme als Unterrichtsgegenstände als solche vorgestellt, verschiedene Gattungen benannt und rechtliche Vorschriften dargelegt. Darauffolgend werden die Vorteile, aber auch die Nachteile der Arbeit mit Spielfilmen präsentiert. Im zweiten Teil der Arbeit gilt der Fokus schließlich dem Film "Fack ju, Göhte". Dieser wird in seinem Inhalt zusammengefasst, kritisch bewertet und zuletzt werden einzelne, inhaltliche Themenfelder didaktisch und methodisch aufgearbeitet. In der Schlussbetrachtung wird schließlich eine Antwort auf die Frage gegeben, ob durch die Spielfilmarbeit nun tatsächlich ein Kompetenzzuwachs bei SuS geleistet werden kann oder ob es, wie so oft behauptet, nur Zeitverschwendung ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Audiovisuelle Medien als Unterrichtsgegenstand

2.1 Filmgattungen

2.2 Rechtslage und Jugendschutz

3. Didaktische Analyse und Medienkompetenz

3.1 Vorteile der Arbeit mit (Spiel-)Filmen

3.2 Kritik an der Arbeit mit (Spiel-)Filmen

4. „Fack Ju, Göhte“: Lerngegenstand im Deutschunterricht

4.2 Filminhalt

4.3 Filmkritik

5. Inhaltliche und didaktische Analyse der Schwerpunkte

5.1 Lernziele des Deutschunterrichts

5.2 Sprachwandel und Jugend

5.3 Lehrerrolle

5.4 Kriminalität

6. Schlussfolgerung mit Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die pädagogische Eignung von Spielfilmen im modernen Deutschunterricht, insbesondere anhand der Komödie „Fack Ju, Göhte“, um zu klären, ob der Medieneinsatz einen substanziellen Kompetenzzuwachs bei Schülerinnen und Schülern ermöglicht oder lediglich als Zeitverschwendung zu werten ist.

  • Rolle audiovisueller Medien im Deutschunterricht
  • Didaktik und Medienkompetenz bei der Arbeit mit Spielfilmen
  • Analyse von Sprachwandel, Jugendkultur und Lehrerrollen im Film
  • Kritische Reflexion des didaktischen Mehrwerts gegenüber dem Arbeitsaufwand

Auszug aus dem Buch

4.2 Filminhalt

Der Film beginnt mit der Entlassung des Bankräubers Zeki Müllers aus dem Gefängnis, in welchem er gerade seinen Hauptschulabschluss in der Gefängnisschule bestand. Dieser macht sich nun auf die Suche nach der Beute, welche seine Freundin Charly nach dem Banküberfall bis zu seiner Entlassung verstecken sollte. Diese hatte das Geld dreizehn Monate vorher auf einer Baustelle vergraben. Ihr war damals jedoch nicht bewusst, dass genau an dieser Stelle in den nächsten Monaten ein Neubau der Münchener Goethe-Gesamtschule entstehen sollte. Zeki lokalisierte die vergrabene Beute schließlich unter dem neuen Turnhallengebäude der Schule. Zufällig erfährt er durch eine Zeitungsannonce, dass eine freie Stelle des zuvor verstorbenen Hausmeisters der Schule zu vergeben sei.

Daraufhin möchte sich Zeki Müller persönlich vorstellen, wird jedoch durch ein Missverständnis nicht als Hausmeister, sondern Lehrer auf Zeit eingestellt. Unter anderem lernt er Elisabeth Schnabelstedt, eine junge Referendarin an der Gotheschule kennen, welche diese selbst schon als Kind besuchte. Die junge Referendarin, die von dem Großteil der Schülerinnen nicht zuletzt aufgrund ihres unscheinbaren Äußeren nicht ernst genommen wird, soll nach einem gescheiterten Suizidversuch der Lehrerin Ingrid Leimbach-Knorr, die Vertretung in 10b übernehmen. Die 10b gilt dabei als die schlimmste Klasse der Schule und bereits in der ersten Stunde wird die Überforderung Schnabelstedts mehr als deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Films „Fack Ju, Göhte“ im aktuellen gesellschaftlichen und schulpädagogischen Kontext und formuliert die Leitfrage der Arbeit.

2. Audiovisuelle Medien als Unterrichtsgegenstand: Dieses Kapitel differenziert verschiedene Filmgattungen und erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den Jugendschutz beim Medieneinsatz.

3. Didaktische Analyse und Medienkompetenz: Hier werden theoretische Grundlagen zur Medienkompetenz erörtert sowie Vor- und Nachteile der Spielfilmarbeit kritisch gegenübergestellt.

4. „Fack Ju, Göhte“: Lerngegenstand im Deutschunterricht: Dieses Kapitel führt in den konkreten Film ein, fasst dessen Inhalt zusammen und analysiert zeitgenössische Filmkritiken.

5. Inhaltliche und didaktische Analyse der Schwerpunkte: Die Untersuchung fokussiert auf spezifische Aspekte wie Lernziele, Sprachwandel, die Lehrerrolle und Kriminalität im schulischen Kontext.

6. Schlussfolgerung mit Ausblick: Das Fazit beantwortet die Leitfrage und betont die Notwendigkeit einer kompetenzorientierten Vorbereitung bei der Filmarbeit im Unterricht.

Schlüsselwörter

Fack Ju Göhte, Deutschunterricht, Medienkompetenz, Spielfilm, Filmdidaktik, Jugendkultur, Sprachwandel, Lehr-Lern-Prozess, Medienerziehung, Schulpädagogik, Kompetenzorientierung, Jugendschutz, Filmkritik, Unterrichtsgestaltung, Schulkino.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert, inwieweit Spielfilme wie „Fack Ju, Göhte“ sinnvoll in einen kompetenzorientierten Deutschunterricht integriert werden können.

Welche Themenfelder werden schwerpunktmäßig behandelt?

Zentrale Themen sind Medienkompetenz, die Analyse von Sprachwandel und Jugendsprache sowie die Darstellung von Lehrerrollen und Kriminalität in filmischen Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den pädagogischen Mehrwert der Spielfilmarbeit gegen den hohen methodischen Arbeitsaufwand abzuwägen und eine Antwort auf die Frage nach dem tatsächlichen Kompetenzzuwachs bei Schülern zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine didaktische und inhaltliche Analyse, die den Film mit aktuellen hessischen Kerncurricula und fachdidaktischen Ansätzen verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Medien im Unterricht, eine detaillierte Inhalts- und Kritik-Analyse von „Fack Ju, Göhte“ sowie eine spezifische didaktische Aufbereitung einzelner Themenkomplexe.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich das Werk charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Medienkompetenz, Filmdidaktik, Sprachwandel und kompetenzorientierter Deutschunterricht definieren.

Wie bewertet der Autor das didaktische Potenzial des Films „Fack Ju, Göhte“?

Der Autor sieht in der Komödie ein hohes Potenzial zur kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen, betont jedoch, dass der Erfolg stark von der methodischen Vorbereitung durch die Lehrkraft abhängt.

Welche Rolle spielt die Sprache im Film für den Unterricht?

Die Sprache im Film, insbesondere der jugendsprachliche Kontext, dient als hervorragende Grundlage, um Sprachwandel, Sprachstile und deren Wirkung auf Rezipienten im Unterricht aktiv zu analysieren.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernen am Film. Echter Gewinn oder Zeitverschwendung? "Fack ju, Göhte" als Lerngegenstand im Deutschunterricht
Hochschule
Universität Kassel
Note
1,3
Autor
Theresa Dcv (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V979991
ISBN (eBook)
9783346330949
ISBN (Buch)
9783346330956
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Didaktik Deutsch Fack Ju Göthe Film im Deutschunterricht Medienkompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresa Dcv (Autor:in), 2019, Lernen am Film. Echter Gewinn oder Zeitverschwendung? "Fack ju, Göhte" als Lerngegenstand im Deutschunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/979991
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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