Eigenarten der Berichterstattung über Russland in Deutschland. Wieso ist es im Gegensatz zu anderen nicht-westlichen Ländern dominant in der deutschen Auslandsberichterstattung?


Hausarbeit, 2020

19 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theoretische Grundlagen

2. Analyse von Fallbeispielen

3. Synthese

Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Putin, Trump und Corona sind die Schlagwörter in den Nachrichten, an denen man im Jahr 2020 nicht vorbeikommt. Egal welches Medium, es sind diese drei Themen, die die Nachrichten dominieren. Nicht allein der russische Präsident Vladimir Putin steht ständig in den Schlagzeilen. Das größte Land der Welt gehört zu den Regionen, über die in Deutschland am häufigsten berichtet wird. Russland ist seit Jahren medial durchgängig präsent. Hierfür gibt es mehrere Gründe. Es mag unter anderem an der schieren Größe liegen oder der politischen Rolle als Großmacht und der historisch gewachsenen Verbindung von Deutschland zu Russland. Im Rahmen der Auslandsberichterstattung wird viel Platz für Berichte über Russland eingeräumt. Für Berichte aus anderen Regionen der Welt ist entsprechend weniger Platz.

Es sind nicht nur die journalistischen Auswahlkriterien der Nachrichtenfaktoren, die die mediale Realität formen, denn oft sind es nicht die Geschehnisse mit dem höchsten Nachrichtenwert, über die berichtet wird. So kommt es manchmal dazu, dass Krisen und Hungersnöte anderswo in den Hintergrund der Berichterstattung treten, nur um Platz zu machen für vergleichsweise banale Neuigkeiten aus der russischen Föderation. Es wird berichtet, welche ungeschickte Bemerkung die russische Kulturministerin im Internet gepostet hat, aber die verheerende humanitäre Krise im Jemen, die Tausende Todesopfer fordert, findet kaum Beachtung in den deutschen Massenmedien.

Trotz der sinkenden Zahl an Korrespondenten in Russland, sind die Berichte über dieses Land gleichbleibend umfangreich (vgl. Pörzgen, 2018). Das heißt es muss noch andere Faktoren geben, die die Themenauswahl der Auslandsberichterstattung bestimmen.

In der vorliegenden Arbeit wird die Relevanz Russlands als Berichterstattungsgebiet ergründet und Einflüsse auf die Russlandberichterstattung in Deutschland beleuchtet. Dazu werden zunächst die der Analyse zugrundeliegenden Theorien vorgestellt. Das sind ideologische Erklärungen, die Rolle der Nachrichtenagenturen sowie die Nachrichtengeografie und -faktoren. Anschließend werden die Denkansätze an Fallbeispielen, wie der Berichterstattung über den Eintritt Russlands in den Syrienkrieg und die Ukraine-Krise, überprüft und der Frage nachgegangen, warum Russland in Deutschlands Medien so präsent ist.

Des Weiteren möchte ich einen Ausblick auf die Frage geben, welches Auslandsbild von Russland in Deutschland kreiert wird. In der Synthese werden die Erkenntnisse der theoretischen Ansätze und der Analyse zusammengefasst. Abschließend wird ein Fazit präsentiert.

1. Theoretische Grundlagen

Das Propaganda Modell besteht in der Annahme, dass eine gesellschaftliche Oberschicht die öffentliche Meinung mittels der Massenmedien formt. Der Ansatz wurde erstmals von den Wissenschaftlern Edward Herman und Noam Chomsky in ihrem Buch Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media (1988) dargestellt. Medienkonzerne unterhielten ein Propagandasystem das Konsens herstellen kann. Dafür würden Politik, wirtschaftliche Elite und Medien zusammenarbeiten. Die gemeinsame Absicht sei es die Bevölkerung, von ihren Ansichten zu überzeugen (vgl. Chomsky & Herman, 1988, vgl. nach Robinson, 2001, S.524).

Die Grundannahme besteht darin, dass jedes Medium um sein Publikum kämpfen muss, um damit seine Existenz zu sichern. Dem damit entstehenden Druck könne nur Stand gehalten werden, indem die Medienmacher Informationen mit einem sehr günstigen Preis-Leistungsverhältnis erhalten würden. Das heißt, bevorzugt würden kontinuierlich liefernde Quellen mit günstigen und verlässlichen Informationen. Eine solche Quelle würden die politischen und wirtschaftlichen Eliten darstellen. Die Theorie konzentriert sich auf fünf Filter, die jede Medienberichterstattung im Vorhinein beeinflusst. Die Filter sind die Konzentrierung der Medienkonzerne auf wenige Eigentümer, die Kommerzialisierung der Medieninhalte, der ideologische Filter, die Angreifbarkeit in Hinsicht auf wirtschaftliches Interesse und Glaubwürdigkeit des Mediums sowie die Quellenzentrierung. Die Quellenzentrierung komme durch den Bedarf an kontinuierlich verfügbaren, preiswerten und glaubwürdigen Informationen zu Stande (vgl. Herman & Chomsky, 1994, vgl. nach Mauch, 2019, S. 256-257). Dieser Aspekt spielt für die Indexing-Hypothese ebenfalls eine zentrale Rolle. Die Beziehung von Medien und Politik besteht demnach im Wesentlichen aus einem Austausch von Informationen gegen Publizität.

Das Propaganda-Modell legt drei Ausrichtungen einer Wechselbeziehung zwischen Medien und Politik vor. Die Medienübermacht, die Politikdominanz und eine Symbiose beider (vgl. Pfetsch, 2002, vgl. nach Eckl, 2011, S.16).

Die vom Politologen Lance Bennett entwickelte Indexing-Hypothese verfolgt die Hypothese der Politikdominanz. Demzufolge sind die Medien Spiegelbilder der Machtverhältnisse in der Politik. Politische Eliten würden die Diskurse in den Medien bestimmen. Teils exklusive Informationen über politische Entscheidungsprozesse würden die MedienmacherInnen gegen Publizität eintauschen (vgl. Bennett, 1996, vgl. nach ebd.). Selbst im investigativem Journalismus beziehe man sich vorzugsweise auf offizielle Stellen. Ein höherer Rang vermittle den JournalistInnen eine höhere Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit (vgl. Cook, 1998, S. 94, vgl. nach Eckl, 2011, S. 22). Der Kommunikationswissenschaftler Bennett fasst seine Forschung in drei Produktionsregeln zusammen. Berichte würden immer entlang der offiziellen Positionen verfasst. Bei der Themenauswahl orientiere man sich an den Positionen in der Politik. Die Intensität, Häufigkeit und der Schwerpunkt der Berichterstattung entspreche den Machtverhältnissen der politischen Lager (vgl. Bennett, 1996, vgl. nach Eckl, 2011, S.24)

Die Konsequenz der drei Produktionsregeln ist eine symbiotische Beziehung zwischen der Politik und den Medien. Auf der einen Seite steht das Verlangen der Politik nach Publizität. Auf der anderen Seite, der Bedarf der Medien an einem beständigen Quell günstiger und verlässlicher Informationen (vgl. Bennett, 1990, S.103). Bennett resümiert, es komme zu einer Verknappung der Bandbreite an Stimmen und Standpunkte auf die Positionen der politischen Lager. Die Repräsentation gesellschaftlicher Diskurse werde verzerrt und es komme zu einem Ausschluss der Meinungen von Randgruppen. (vgl. Sorokina, 2015, S.21). Solange Konsens zwischen den politischen Akteuren bestehe, erhielten die Medien den Status quo, indem sie hauptsächlich die politischen Position wiedergeben und für diese gewissermaßen die Rolle eines Megaphons einnehmen würden. Bei einem politischen Dissens hingegen werde die Debatte entlang der politischen Lager geführt (vgl. Andersen, 2017).

Kai Hafez verweist in seiner Beschreibung der Auslandsberichterstattung und nationalen Systembeziehungen auf Gadi Wolfsfeld. Dieser bezeichnet das Verhältnis als „kompetitive“ Symbiose. Die Akteure des politischen Spektrums hätten unterschiedliche Werteigenschaften. Je größer die Wertfaktoren seien, desto geringer die Beeinflussung durch die Berichterstattung und desto größer der Einfluss auf die Berichterstattung. Große Wertfaktoren, in Form von politischer Macht, Organisationskapazitäten, Ressourcenbesitz und der Kontrolle des politischen Umfeldes würden den politischen Eliten einen Einfluss auf die Medien sichern (vgl. Wolfsfeld, 1997, vgl. nach Hafez, 2001, S. 132-133).

In dem Grundlagenwerk Politische Kommunikation (2011) von Winfried Schulz findet man einen Verweis von der Indexing-Hypothese auf das Konzept des politischen Parallelismus. Schulz fasst den Ansatz der Kommunikationswissenschaftler Hallin und Mancini zusammen. Das Indexing könne man der Determinationsthese zu ordnen. Deren Vertreter eint, dass sie an die Abhängigkeit der Medien von der Politik als vorherrschendes Verhältnis glauben (vgl. Schulz, 2011, S.49). Der politische Parallelismus besteht in einer „Ausrichtung vieler Medien an den parteipolitischen Koordinaten des politischen Systems.“ (Schulz, 2011, S.50) Es gebe, “entsprechende formelle oder informelle Einflussmöglichkeiten der Politik – insbesondere der politischen Exekutive – auf das Mediensystem.“ (ebd.) Der starke institutionelle Einfluss der Politik auf die Medien habe Tradition und sei typisch für Deutschland. Genauso verhalte es sich bei anderen korporatistischen Demokratien in Mittel- und Nordeuropa (vgl. Hallin, Macini, 2004, vgl. nach Drewanz, 2018). Jedoch seien Mediensysteme nicht statisch, sondern unterliegen der Dynamik der Zeit. So warnt Barbara Pfetsch beispielsweise vor einer Amerikanisierung der deutschen Medienlandschaft, speziell im Bereich der politischen Kommunikation (vgl. Pfetsch, 2002). Karsten Voigt gibt mit seiner Beobachtung dem Verdacht Pfetschs recht. Er beobachtet eine starke Fokussierung auf einzelne Personen, die bekannt sei aus dem amerikanischen Kontext, sich aber zunehmend auch in den deutschen Medien finden würde (vgl. Voigt, 2013).

Eine Theorie, entwickelt für den amerikanischen Kontext, aber anwendbar auf die deutschen Gegebenheiten ist die „Rally round the Flag“. Sie ist ein Erklärungsmuster dafür, dass internationale Krisen und Kriege die Beliebtheit der Regierung steigern. Der Politikwissenschaftler John Mueller beschrieb 1970 erstmals den Zusammenhang eines Bedrohungsszenarios mit dem anschließenden Anstieg der Beliebtheit des Präsidenten (vgl. Mueller, 1970). Richard Brody ergänzte, dass ein „Rally“-Ereignis durch eine schnelle Entwicklung gekennzeichnet sei. Das führe dazu, dass die Regierung gegenüber ihren Kritikern ein Informationsmonopol besitze. Damit könnten die Medien, nur auf Informationen der Regierung zurückgreifen, die gleichzeitig den Standpunkt der Regierung stützen. Brody geht außerdem davon aus, dass die Krisensituation nicht unmittelbar im eigenen Land, vor den Augen der Bevölkerung, stattfindet. Damit seien die Ereignisse für den größten Teil der Bevölkerung nur über die Medienberichterstattung erfahrbar (vgl. Brody, 1991, S.64, vgl. nach Bytzek, 2005, S.370). So kommt es, dass die Medienberichterstattung wesentlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Ereignisse nehmen kann. Bereits durch Lenkung von Aufmerksamkeit werde die Beurteilung politischer Sachverhalte erheblich beeinflusst. Möglich seien Vorgänge des Priming und Framing. Beim Priming werden die Weichen für die Bewertung der politischen Führung mit den Nachrichten gestellt (vgl. ebd.). „Ein Thema, das prominent in den Medien vertreten ist, wird zur politischen Bewertungsgrundlage, wenn Bewertungen der Politiker und Parteien zu diesem Thema maßgeblich für deren Gesamtbewertungen werden.“ (Iyengar/Simon, 1993: 368, zit. nach ebd.) Beim Framing werden bestimmte Objekte und Beziehungen zwischen Objekten betont. Themen werden in einem Deutungsraster präsentiert. Die Medien heben bestimmte Aspekte von Themen hervor und liefern damit die Grundlage, auf derer politische Akteure bewertet werden (vgl. ebd.).

Die zuvor aufgeführten Konzepte basieren auf einer Fokussierung der Berichterstattung auf ranghohe Persönlichkeiten wie Politiker. Der direkte Kontakt mit Personen des öffentlichen Interesses ist bei Journalisten sehr gefragt. Doch schon allein aus organisationstechnischen Gründen können Medien nicht alle ihr eigenes Material sammeln. Kooperationen zwischen Medienunternehmen sind eine logische Konsequenz dessen. Nachrichtenagenturen sind den Massenmedien vorgelagerte Unternehmen. Informationen über das Weltgeschehen werden redaktionell und multimedial aufbereitet und an die Medien verkauft. Nachrichtenagenturen sind durch ihre Größe und Ressourcen in der komfortablen Lage, ihre Machtposition dadurch zu stärken, dass sie als Stellvertreter für Journalisten Informationen beschaffen. Die Korrespondenten von Nachrichtenagenturen führen stellvertretend Interviews, schießen Fotos und stellen ein Netzwerk für den Informationstausch zwischen Medien. Mit dem Rückbau journalistischer Infrastruktur und dem Abbau von Stellen in der Auslandsberichterstattung wächst die Bedeutung der Nachrichtenagenturen weiter. Die Zahl der Rückgriffe auf Material von Nachrichtenagenturen steigt. Das Forschungsprojekt Swiss Policy Research stellt in ihrer Fallstudie zu den Nachrichtenagenturen fest, dass der größte Teil der internationalen Nachrichten von drei globalen Nachrichtenagenturen stammt (vgl. Swiss Propaganda Research, 2016). Das führe dazu, dass „Medien zumeist über dieselben Themen berichten und dabei sogar oftmals dieselben Formulierungen verwenden. Zudem nutzen Regierungen, Militärs und Geheimdienste die globalen Agenturen als Multiplikator für die weltweite Verbreitung ihrer Botschaften. Die transatlantische Vernetzung der etablierten Medien gewährleistet dabei, dass die gewünschte Sichtweise kaum hinterfragt wird.“ (ebd.)

Gründe für den Abbau von Auslandsredaktionen sind meist wirtschaftlicher Natur. Bereits 1999 veröffentliche man eine Analyse zur Informationsbeschaffung für den internationalen Fernsehsender BBC World. 60 Prozent der Nachrichten würden aus den heimischen Nachrichten unverändert übernommen und der Rest von Nachrichtenagenturen angekauft. Die Agenturmeldungen würden nur noch vom Nachrichtensprecher vertont (vgl. Preston, 1999, S.189, vgl. nach Paterson, 2011, S.5). Durch die Dominanz der Nachrichtenagenturen komme es dazu, dass gewisse geopolitische Themen überhaupt nicht erwähnt werden, denn was die Agenturen nicht melden, davon würden die Medien nichts erfahren.

Das Schweizer Forschungsprojekt schlussfolgert, allgemein und speziell bei internationalen Konflikten entstehe eine einseitige Perspektive bereits auf der Ebene der Nachrichtenagenturen. Aufgrund der geringen Eigenleistung von Journalisten sei es möglich, dass die Darstellung von Ereignissen maßgeblich durch PR-Aktivitäten bestimmt werde, denn die Informationsfilter von Nachrichtenagenturen seien anfällig für Fehlinformationen von offiziellen Stellen. Die Nutzung von Material von Nachrichtenagenturen ist kostengünstiger und einfacher als das Material selbst zu beschaffen (vgl. Swiss Propaganda Research, 2016). Nachrichtenagenturen hielten sich traditionsgemäß im Hintergrund, unbemerkt vom eigentlichen Publikum, damit die nationalen Medien nicht ihre Kundschaft verlieren (vgl. Paterson, 2011, S.1). Die Verknappung der Bandbreite an Perspektiven auf Geschehnisse sollte dabei als besonders negativer Aspekt hervorgehoben werden.

Sich bei der Entstehung gebildete und nun verfestigte Strukturen bewirken, dass ein Großteil des Nachrichtenmaterials von wenigen Agenturen gesammelt und verkauft wird. So komme es auch dazu, dass der dominante Informationsfluss vom globalen Norden, mit dem Zentrum in den USA, in den Süden verläuft (vgl. Thussu, 2010). Dabei handelt es sich nicht nur um Material über Ereignisse im Westen oder globalen Norden, sondern auch um Berichte aus dem Rest der Welt. Obwohl die Medien mit Redaktionen und Journalisten vor Ort sind, ist es oft günstiger, Material anzukaufen, als die hauseigenen Reporter für die Informationsbeschaffung zu engagieren. Das liegt unter anderem an einem Mangel an journalistischen Strukturen und Arbeitsmitteln. Der Faktor der digitalen Kluft wiegt schwer im professionellen Journalismus.

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Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Eigenarten der Berichterstattung über Russland in Deutschland. Wieso ist es im Gegensatz zu anderen nicht-westlichen Ländern dominant in der deutschen Auslandsberichterstattung?
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2,3
Jahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V980141
ISBN (eBook)
9783346331342
ISBN (Buch)
9783346331359
Sprache
Deutsch
Schlagworte
eigenarten, berichterstattung, russland, deutschland, wieso, gegensatz, ländern, auslandsberichterstattung
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Eigenarten der Berichterstattung über Russland in Deutschland. Wieso ist es im Gegensatz zu anderen nicht-westlichen Ländern dominant in der deutschen Auslandsberichterstattung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/980141

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