Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulpädagogik

Offener Unterricht in der Grundschule. Wie gestaltet sich die LehrerInnenrolle und SchülerInnenrolle?

Titel: Offener Unterricht in der Grundschule. Wie gestaltet sich die LehrerInnenrolle und SchülerInnenrolle?

Hausarbeit , 2020 , 22 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Sofie Fischer (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Fokus dieser Arbeit liegt mit der Fragestellung: „Wie gestaltet sich die LehrerInnenrolle und SchülerInnenrolle konzeptionell im Offenen Unterricht einer Grundschule?“ auf dem LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis im Offenen Unterricht.

Zunächst wird mit dem Konzept beziehungsweise Ansatz des Offenen Unterrichts eingeleitet. Daraufhin werden die theoretischen Ansätze über die Methodik im Offenen Unterricht in den Fokus genommen, indem ein genauerer Blick auf die Arbeitsformen der Freien Arbeit, des Wochenplanunterrichts, des Stationenlernens, der Werkstattarbeit, der Projektarbeit sowie des Entdeckenden Lernens geworfen wird. Anschließend werden die Ziele des Offenen Unterrichts dargelegt. Im nächsten Schritt kommt es zur Herausarbeitung der konzeptionellen Vorstellungen des LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnisses im Offenen Unterricht. Auch die konzeptionellen Vorstellungen über die Rolle der Lehrkraft wird, genauso wie die Vorstellungen über die Rolle der SchülerInnen wird im Einzelnen dargelegt. Im Anschluss werden mögliche Herausforderungen und Schwierigkeiten des Offenen Unterrichts herausgearbeitet und somit eine kritische Sichtweise eingenommen. Zum Schluss werden die herausgearbeiteten Inhalte der Hausarbeit reflektiert und auf die Fragestellung bezogen. Zu betonen ist an dieser Stelle, dass es sich bei dieser Hausarbeit um eine rein theoretische Hausarbeit handelt. In diesem Rahmen wird sich nicht auf die tatsächliche Umsetzung in der Praxis des Grundschulunterrichtes bezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1 Der Offene Unterricht in der Grundschule

2.1.1 Methodik des Offenen Unterrichtes

2.1.2 Ziele des Offenen Unterrichtes

2.2 LehrerInnen- und SchülerInnen-Verhältnis im Offenen Unterricht

2.2.1 Rolle der Lehrkraft im Offenen Unterricht (konzeptionell)

2.2.2 SchülerInnenrolle im Offenen Unterricht (konzeptionell)

2.3. Herausforderungen bezüglich des Offenen Grundschulunterrichts

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die konzeptionelle Gestaltung der Rollen von Lehrkräften und Schülern im Rahmen des Offenen Unterrichts an Grundschulen, um aufzuzeigen, wie sich das pädagogische Verhältnis durch moderne Unterrichtsformen verändert.

  • Definition und theoretische Einordnung des Offenen Unterrichts
  • Analyse zentraler Unterrichtsmethoden wie Freie Arbeit, Projektarbeit und Stationenlernen
  • Transformation der Lehrerrolle vom Vermittler zum Berater und Lernbegleiter
  • Förderung von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler
  • Kritische Auseinandersetzung mit Herausforderungen in der praktischen Umsetzung

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Methodik des Offenen Unterrichts

Im folgenden werden „Unterrichtskonzepte bzw. Arbeitsformen wie die Freie Arbeit, der Wochenplanunterricht, der projektorientierte Lernen, der Werkstattunterricht und das Stationslernen“ (Peschel, 2002b, S. 160) sowie das Entdeckende Lernen genauer in den Blick genommen und herausgearbeitet. Diese werden von vielen Autoren und Befürwortern des Offenen Unterrichts empfohlen und zeichnen sich durch verschiedene Wege der Öffnung des Lernens im Unterricht aus. Zu beachten ist an dieser Stelle, dass der Grad der Öffnung von verschiedenen Faktoren wie der Klassensituation, Zielen oder Inhalten abhängen kann und daher nicht allgemeingeltend bestimmen lässt (vgl. Lipowsky, 1999, S.20), weshalb es innerhalb der Methoden eine große Vielfalt an Möglichkeiten geben kann, den Unterricht zu gestalten.

Das erste Konzept, welches in den Fokus gestellt wird ist das der Freien Arbeit. Das Konzept der Freien Arbeit beschreibt eine Arbeitsform im Unterricht, welche sich durch gegebene Freiheiten und Spielräume auszeichnet. Die Freie Arbeit ist, dadurch dass nur in bestimmten Phasen frei gearbeitet wird und diese Übungsphasen durch Informationsunterricht ergänzt wird, kein durchgehendes Unterrichtsprinzip (vgl. Peschel, 2002a, S. 15). Die Schülerinnen und Schüler lernen in einer offenen Lernumgebung und lernen innerhalb eines festgelegten Zeitraums individuell (vgl. Lipowsky, 1999, S. 21). Es dürfen Ressourcen im Klassenzimmer frei genutzt und gewählt werden, wobei dementsprechend die Wahl der Arbeitsthemas, der Aufgabenstellung und die des individuellen Lernzieles ebenfalls die SchülerInnen fällt (vgl. ebd.). Die lernende Person „bestimmt den einzuschlagenden Weg, die Arbeitsstrategie, das Arbeitstempo, das Niveau der inhaltlichen Auseinandersetzung, den Zeitaufwand für die gewählte Aufgabe, die Art und Weise der Dokumentation, der Präsentation und Kontrolle sowie die soziale Organisation seiner Arbeit und den Arbeitsplatz“ (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Öffnung von Unterricht an Grundschulen ein und definiert die zentrale Forschungsfrage zur konzeptionellen Rollenveränderung von Lehrkraft und Schülerschaft.

2. Hauptteil: Dieser Abschnitt analysiert das Konzept des Offenen Unterrichts, stellt methodische Ansätze wie Freie Arbeit und Stationenlernen vor und diskutiert die veränderten Rollenanforderungen sowie praktische Herausforderungen.

2.1 Der Offene Unterricht in der Grundschule: Es werden Begriffsdefinitionen, Dimensionen der Öffnung sowie theoretische Ansätze des Offenen Unterrichts dargelegt.

2.1.1 Methodik des Offenen Unterrichts: Dieses Kapitel erläutert spezifische Arbeitsformen wie Freie Arbeit, Wochenplanunterricht, Projektarbeit, Werkstattunterricht und Stationenlernen als Instrumente der Unterrichtsöffnung.

2.1.2 Ziele des Offenen Unterrichts: Hier werden die pädagogischen Absichten hinter dem Offenen Unterricht, wie die Förderung von Selbstständigkeit und Selbststeuerung, thematisiert.

2.2 LehrerInnen- und SchülerInnen-Verhältnis im Offenen Unterricht: Es wird untersucht, wie sich die Interaktion zwischen den Akteuren durch die veränderten Lernbedingungen verschiebt.

2.2.1 Rolle der Lehrkraft im Offenen Unterricht (konzeptionell): Die Analyse beschreibt den Wandel der Lehrkraft vom klassischen Vermittler zum Berater, Impulsgeber und Organisator von Lernprozessen.

2.2.2 SchülerInnenrolle im Offenen Unterricht (konzeptionell): Dieses Kapitel beleuchtet die aktive und eigenverantwortliche Rolle der Schüler bei der Gestaltung ihres individuellen Lernweges.

2.3. Herausforderungen bezüglich des Offenen Grundschulunterrichts: Es werden kritische Hürden, wie unklare Begriffsdefinitionen und Planungsschwierigkeiten bei der praktischen Umsetzung, erörtert.

3. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, die die Notwendigkeit einer individuellen Anpassung von Lernumgebungen bei gleichzeitiger Rollenwandlung unterstreicht.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen.

Schlüsselwörter

Offener Unterricht, Grundschule, Lehrerrolle, Schülerrolle, Selbstständigkeit, Freie Arbeit, Wochenplanunterricht, Projektarbeit, Werkstattunterricht, Stationenlernen, Entdeckendes Lernen, Unterrichtsmethodik, Lernbegleiter, Selbststeuerung, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption des Offenen Unterrichts an Grundschulen und untersucht theoretisch die Veränderungen, die sich daraus für die Rollen der Lehrkräfte und Schüler ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Offenen Unterrichts, die verschiedenen methodischen Arbeitsformen sowie die Auswirkungen auf das soziale Gefüge und die Arbeitsorganisation im Klassenzimmer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel besteht darin, konzeptionell aufzuzeigen, wie sich die Rollenbilder von Lehrperson und Lernenden in einem offenen Setting verändern, um eine stärkere Individualisierung des Lernens zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine rein theoretische Hausarbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung pädagogischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Offenen Unterrichts, eine detaillierte Vorstellung gängiger Methoden sowie die Analyse der Rollenveränderungen und der Herausforderungen in der Umsetzung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Offener Unterricht, Lehrerrolle, Schülerrolle, Selbstständigkeit, methodische Vielfalt und individuelle Lernbegleitung.

Wie unterscheidet sich die Lehrerrolle im Offenen Unterricht vom traditionellen Modell?

Die Lehrkraft tritt nicht mehr als zentraler Vermittler von Wissen auf, sondern fungiert als Berater, Organisator und Begleiter, der den Schülern Freiheiten zur Selbstgestaltung ihrer Lernprozesse lässt.

Welche Rolle spielt die Selbstkontrolle für die Schüler in diesem Konzept?

Die Selbstkontrolle ist ein wesentlicher Bestandteil, da sie die Schüler befähigt, eigene Lernwege zu reflektieren, Fehler als hilfreiche Informationen zu verstehen und Verantwortung für ihren Fortschritt zu übernehmen.

Worin liegen laut der Autorin die größten Herausforderungen bei der Umsetzung?

Zu den Herausforderungen zählen die unklare Begriffsbestimmung, die Gefahr eines zu hohen Anforderungsgrades an die Schüler bei mangelnder Struktur sowie die komplexe Vorbereitung seitens der Lehrkraft, um individuelle Lernbedürfnisse zu befriedigen.

Was bedeutet das Ziel "Lernen lernen" im Kontext der Arbeit?

Es bedeutet, dass Schüler durch Offene Unterrichtsformen Kompetenzen erwerben, ihre eigene Lernarbeit zu organisieren, Ressourcen zu nutzen und Strategien zu entwickeln, um sich Inhalte selbstständig zu erschließen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Offener Unterricht in der Grundschule. Wie gestaltet sich die LehrerInnenrolle und SchülerInnenrolle?
Hochschule
Universität Siegen
Note
1.3
Autor
Sofie Fischer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V980172
ISBN (eBook)
9783346331021
ISBN (Buch)
9783346331038
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Offener Unterricht Grundschule Methoden Ziele Rolle der Lehrkraft Rolle der Schüler LehrerInnen-SchülerInnen-Verhältnis Klassenklima Freie Arbeit Wochenplanarbeit Wochenplanunterricht projektorientiertes Lernen Werkstattunterricht Stationsarbeit Stationslernen Schwierigkeiten und Herausforderungen Kritik alternative Unterrichtsformen Falko Peschel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sofie Fischer (Autor:in), 2020, Offener Unterricht in der Grundschule. Wie gestaltet sich die LehrerInnenrolle und SchülerInnenrolle?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/980172
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum