In dieser Praktikumsarbeit mit dem Titel "allgemeine Chemie für Physiker" werden u.a. folgende Fragestellungen inklusive deren Auswertung bearbeitet:
- Was passiert bei unsauberer Verbrennung von Methan?
- Was passiert bei sauberer Methan Verbrennung?
- Wie sterilisiert man Porzellantiegel?
- Wie ist die Verbrennung eines Holz Stabes bei einem Bunsenbrenner?
- Wie ist das Temperaturprofil einer Methan Bunsenbrenner Flamme?
- Was passiert wenn Wasser in einem Reagenzglas erhitzt wird?
- Was passiert wenn Wasser in einem Reagenzglas erhitzt wird und es dabei geschüttelt wird?
- Wie verhält sich der Siedeverzug wenn man Siedesteine hinzu-gibt? [...]
Inhaltsverzeichnis
1.1.a1. Bunsenbrenner
1.1.a2. Bunsenbrenner
1.1.a3. Bunsenbrenner
1.1.b. Bunsenbrenner
1.1.c. Bunsenbrenner
1.2.a. Erhitzen im Reagenzglas
1.2.b. Erhitzen im Reagenzglas
1.3. Siedeverzug
1.4. Verdunsten
1.5.a. Erhitzen von Feststoffen
1.5.b. Erhitzen von Feststoffen
1.6. Abtrennung von Bariumsulfat
1.7. Analysewaage
2.1. Synthese von Kupfersulfid
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert eine Reihe grundlegender chemischer Experimente im Rahmen eines Praktikums für Physiker. Ziel ist die Untersuchung chemischer Prozesse wie Verbrennungsvorgänge, Trennverfahren und thermische Analysen von Stoffen sowie die praktische Anwendung laborüblicher Messmethoden.
- Untersuchung von Verbrennungsreaktionen und Flammenprofilen
- Analyse physikalischer Phänomene wie Siedeverzug und Verdunstung
- Durchführung thermischer Zersetzungs- und Syntheseversuche
- Bestimmung stöchiometrischer Verhältnisse bei chemischen Verbindungen
Auszug aus dem Buch
Versuchsnummer 1.1.a2:
Thema: Bunsenbrenner
Fragestellung: Was passiert bei sauberer Methan Verbrennung?
Geräte und Chemikalien: Bunsenbrenner Schlauch, Bunsenbrenner, Tiegelzange, Porzellantiegel
Durchführung: Man öffnet die Luftzufuhr des angezündeten Bunsenbrenners bis eine geteilte, ruhig brennende nicht leuchtende Flamme entsteht und hält den Porzellantiegel wieder in die Flamme.
Auswertung: Beobachtung: Es wurde der im vorherigen Versuch durch Ablagerungen „C“, in Form von Ruhs, des unsauberen Verbrennens von „CH4“ (Methan) einseitig verunreinigten Porzellantiegel mit dieser Seite in die nicht leuchtende Flamme des bei der offener Luftzufuhr betriebenen Bunsenbrenners gehalten. Hierbei löste sich die Verunreinigung „C“ in Form von Ruhs wieder. Dies entsteht durch die Verbrennung von den an dem Porzellantiegel angelagerten „C“ in Form von Ruhs durch „CH4“ (Methan).
Zusammenfassung der Kapitel
1.1.a1. Bunsenbrenner: Untersuchung der unsauberen Methanverbrennung bei geschlossener Luftzufuhr, bei der Ruß entsteht.
1.1.a2. Bunsenbrenner: Analyse der sauberen Verbrennung, die zur Entfernung von Rußablagerungen führt.
1.1.a3. Bunsenbrenner: Praktische Anwendung der Sterilisierung von Porzellantiegeln durch Ausglühen.
1.1.b. Bunsenbrenner: Untersuchung der Verbrennung eines Holzstabs zur Verdeutlichung der Temperaturverteilung in einer Flamme.
1.1.c. Bunsenbrenner: Aufnahme des Temperaturprofils einer Methan-Flamme in verschiedenen Zonen.
1.2.a. Erhitzen im Reagenzglas: Beobachtung des Siedeverzuges beim Erhitzen von Wasser in einem Reagenzglas.
1.2.b. Erhitzen im Reagenzglas: Untersuchung der Vermeidung von Siedeverzug durch stetes Schütteln beim Erhitzen.
1.3. Siedeverzug: Einsatz von Siedesteinen als Nukleationskeime zur Regulierung des Siedevorgangs.
1.4. Verdunsten: Vergleich der Rückstände von Leitungswasser und destilliertem Wasser nach der Verdunstung.
1.5.a. Erhitzen von Feststoffen: Verhalten von Ammoniumchlorid, Zucker, Natriumchlorid und Schwefel unter Hitzeeinwirkung.
1.5.b. Erhitzen von Feststoffen: Detaillierte Beobachtung der Schwefelschmelze bei steigenden Temperaturen.
1.6. Abtrennung von Bariumsulfat: Vergleich verschiedener Trennmethoden wie Filtration und Zentrifugieren.
1.7. Analysewaage: Einweisung in die Verwendung einer Analysewaage zur präzisen Bestimmung von Stoffmassen.
2.1. Synthese von Kupfersulfid: Quantitative Synthese von Kupfersulfid aus Kupfer und Schwefel zur Bestimmung der Summenformel.
Schlüsselwörter
Bunsenbrenner, Verbrennung, Methan, Siedeverzug, Destilliertes Wasser, Ammoniumchlorid, Schwefel, Bariumsulfat, Filtration, Zentrifugieren, Analysewaage, Kupfersulfid, Stöchiometrie, Aggregatzustand, Nukleation
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit dokumentiert chemische Praktikumsversuche für Physiker, die grundlegende Laborfertigkeiten und das Verständnis chemischer Reaktionen vermitteln sollen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Schwerpunkte liegen auf Verbrennungsprozessen, thermischen Stoffumwandlungen, Trennverfahren und der quantitativen chemischen Analyse.
Was ist das Ziel der Versuche?
Die Versuche dienen der praktischen Untersuchung chemischer Phänomene und der Anwendung wissenschaftlicher Arbeitsweisen in einem chemischen Labor.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Es kommen experimentelle Methoden wie Erhitzen unter kontrollierten Bedingungen, Filtration, Zentrifugation und quantitative gravimetrische Analysen zum Einsatz.
Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Versuchsreihen, die von grundlegenden Bunsenbrenner-Experimenten bis hin zur quantitativen Synthese von Kupfersulfid reichen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Zentrale Begriffe sind Verbrennung, Aggregatzustand, Siedeverzug, Stöchiometrie und Labortechnik.
Warum entsteht bei der Verbrennung von Methan manchmal Ruß?
Ruß entsteht bei einer unsauberen, unvollständigen Verbrennung aufgrund von Sauerstoffmangel, wobei Kohlenstoff nicht vollständig zu Kohlendioxid reagiert.
Wie kann man einen Siedeverzug technisch verhindern?
Ein Siedeverzug kann durch die Zugabe von Siedesteinen, die als Nukleationskeime dienen, oder durch ständiges Schütteln der Flüssigkeit verhindert werden.
Welche Besonderheit weist die Schwefelschmelze auf?
Beim Erhitzen von Schwefel ändern sich Viskosität und Struktur der Molekülketten drastisch, was in verschiedenen Phasen von einer honiggelben Schmelze bis hin zu zähflüssigen Zuständen beobachtbar ist.
Was wurde bei der Synthese von Kupfersulfid festgestellt?
Durch die Bestimmung der Stoffmengenverhältnisse von Kupfer und Schwefel konnte rechnerisch nachgewiesen werden, dass das Endprodukt der Reaktion die Summenformel Cu2S aufweist.
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- Daniel Röth (Author), 2011, Allgemeine Chemie für Physiker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/980936