Recht auf Arbeit im Staate Utopia


Seminararbeit, 2000

8 Seiten, Note: 2


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Recht auf Arbeit im Staate Utopia?

Sascha Schimke

In dieser Hausarbeit werde ich analysieren, ob es in der von Thomas Morus (1478-1535) beschriebenen fiktiven Gesellschaft ”Utopia“soetwaswie ein Recht auf Arbeit gibt und wenn ja, wie es verwirklicht wird. Dadurch erhoffe ich mir, einen Einblick in die Vorstellung von einer idealen Gesellschaft zu Mores Zeiten zu erlangen.

Zuerst werde ich einen kurzen Überblick über das Leben von Thomas Morus sowie eine knappe Inhaltsangabe des Werkes geben. Über den Autor Thomas Morus Thomas More (latainisiert Morus) wurde am 7. Februar 1478 in London als Sohn einer wohlhabenden Bürgerfamilie geboren. Er entschied sich schon früh für ein humanistisches Studium, welches er aber bereits nach zwei Jahren wie- der abbrach. Dem Wunsche seines Vaters, welcher ein anerkannter Richter war, folgend absolvierte More nach Abbruch des Studiums eine Rechtsan- waltsausbildung in London. Kurz darauf (1503) wurde er Mitglied des Par- lamentes. Im Jahre 1509 wurde er zum Under Sheriff von London ernannt wodurch er die Vollmachten eines Richters erlangte. Im Mai 1515 verhan- delte er im Auftrag von Heinrich VIII. in den heutigen Niederlanden über wirtschaftliche Themen. Diese Reise ließ ihn bedeutende Humanisten seiner Zeit kennenlernen, unter ihnen Erasmus von Rotterdam, dem er sich schon seit einigen Jahren freundschaftlich verbunden fühlte.

In den Jahren 1515 und 1516 verfasste Thomas Morus sein bekannte- stes Werk, die ”Utopia“.ErwidmeteesseinemFreundErasmus.1521 wurde Thomas Morus zum Ritter geschlagen und seit[1523]war er Sprecher des Un- terhauses. Im selben Jahr veröffentlichte er unter dem Pseudonym Guilelmus Rosseus eine Schrift, in der er sich gegen Martin Luther wandte. Dank seines erfolgreichen politischen Engagements wurde Morus[1529]zum High Lord Chancellor ernannt und war damit neben dem König die wichtigste Per- son Englands.[1523]trat Morus von seinem hohen politischen Amt zurück. Dies geschah aufgrund der von Heinrich VIII. durchgesetzten Trennung der englischen Kirche von Rom und des dudurch entstehenden Supremats des Königs über die Landeskirche. Morus, dessen humanistische Auffassung eng mit seiner religiösen Überzeugung verbunden war, wurde des Hochverrates angeklagt und nach längerer Einkerkerung schließlich am 6. Juli 1535 hinge- richtet.

Thomas Morus gehört zu den Hauptvertretern des englischen Humanis- mus.

”Utopia“

Die Utopia besteht aus zwei Büchern, wovon das erste direkt die gesellschaftliche Situation in England zu Morus’ Zeiten beschreibt. Das zweite Buch beschreibt den Staat und die Gesellschaft Utopia.

Erstes Buch

Im ersten Buch der Utopia erzählt Morus von einem Treffen mit seinem Freund Peter Aegid1, welcher ihn mit Raphael Hythlodeus2, einem weitge- reisten Philosophen, bekanntmacht. Hythlodeus begleitete Amerigo Vespucci auf dessen drei letzten Reisen in fremde Länder und kehrte von seiner letzten Reise nicht gemeinsam mit Vespucci zurück, sondern blieb in Asien, um dor- tige Kulturen kennenzulernen. Zum Zeitpunkt des Treffens mit Morus und Aegid ist er erst kurze Zeit wieder in Europa - zuvor besuchte er verschiedene Länder mit im Vergleich zu Europa grundverschiedenen Gesellschaftsformen, wovon ihn der Staat Utopia3 am meisten beeindruckte. Hythlodeus äußert sich kritisch über den Zustand in der Politik, im Staats- und Finanzwesen in Europa. Vor allem die Ausnutzung des Volkes sowie das damalige Strafrecht wird von ihm angegriffen. So beschreibt er unter anderem die zu jener Zeit in England übliche Praxis, Diebstahl mit dem Tode zu bestrafen als höchst ungerecht:

”EinfacherDiebstahlistjadochnichtsoeinfürchterlichesVer- brechen, daß es den Kopf kosten müßte, und andererseits ist keine Strafe hart genug, um solche Leute von der Räuberei abzuhalten, die sonst kein nährendes Gewerbe besitzen.“4

Hythlodeus begründet die Tatsache, dass es so viele Diebe und Tagelöhner gibt damit, dass viele Bauern in Kriegen ”ihregesundenGliedergeopfert“5

haben und deshalb ihre ursprüngliche Arbeit nicht mehr verrichten können. Gleichzeitig macht er wohlüberlegte Verbesserungsvorschläge, was Morus und Aegid veranlasst, Hythlodeus eine Laufbahn als Berater eines Fürsten einzuschlagen. Er jedoch hält seinen Beruf als Gelehrter und Philosoph nicht mit dem eines Staatsmannes für vereinbar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zweites Buch

Dem zweiten Buch der Utopia hat Morus den Titel

”RededesRaphaelHyth-

lodeus über die beste Staatsverfassung“ gegeben. So berichtet Hythlodeus im Laufe des Buches über die Geschichte der Insel Utopia, über das Leben der Menschen dort sowie über die innen- und außenpolitische Situation des Staa- tes.

Zur Entstehung der Insel wird berichtet, dass einst ein König namens Utopus die vormalige Halbinsel Abraxa eroberte, ihr den Namen Utopia gab und den dort lebenden ”rohenundunkultiviertenVolksstammzuderKultur und Gesittung erst angeleitet hat, die ihn heute vor den meisten Völkern der Erde auszeichnen“6. Innerhalb kurzer Zeit ließ Utopus die Halbinsel vom Festland abstechen und führte so das Meer rings um die nunmehr entstandene Insel.

Bereits bei dieser Arbeit (das Abstechen der Halbinsel) bezog er neben den Einwohnern auch alle seine Soldaten ein, damit die Arbeit von niemandem als Schmach empfunden werde.

Zum Zeitpunkt der Erzählung gibt es auf der Insel, einschließlich der Hauptstadt Amaurotum7, vierundfünfzig Städte, die alle nach dem selben Schema aufgebaut und organisiert sind. Jede Stadt entsendet einmal im Jahr drei ihrer erfahrensten Bürger zur Beratung über gemeinsame Angelegenhei- ten in die Hauptstadt. Alle Städte haben die gleichen Rechte und allen steht ausreichend Ackerfläche zur Verfügung, sodass keine Stadt danach trachtet, ihr Gebiet zu vergrößern.

Privateigentum gibt es in Utopia nicht. Ebesowenig gibt es verschließbare Türen zu den Wohnungen der Utopiern, was eine Privatsphäre von vornher- ein ausschließt. Die Häuser werden alle zehn Jahre nach einem Losverfahren getauscht, um keine Gewöhnung an privaten Besitz zu fördern. Insgesamt ist das Leben in Utopia recht bescheiden - alle Einwohner tragen die gleiche einfache, fast uniformartige, Kleidung. Schmuck, insbesondere aus Gold und Silber, ist völlig verpönt. Dies geht soweit, dass alltägliche Gegenstände und Gerätschaften aus Gold und Silber gefertigt sind, um keine irrationale Bin- dung an diese Edelmetalle zu gestatten und um sie leichter einschmelzen zu können, wenn es einmal darum geht, ausländische Söldner zu bezahlen.

Ebenfalls aus Silber und Gold sind die Ketten der Sklaven, die es in Utopia auch gibt. Sklaven sind teils zum Tode verurteilte Verbrecher fremder Länder8, teils Verurteilte aus dem eigenen Land. Ein großer Teil der Sklaven

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

sind aber auch verarmte, sich plagende Knechte eines fremden Volkes. Die Sklaven werden human behandelt, müssen aber mehr arbeiten als die Bürger. Die Sklaven werden oftmals zu Arbeiten herangezogen, die die Utopier selbst nicht zu tun bereit sind, wie die Schlachtung von Tieren und die Zubereitung des Fleisches.

Die Rolle der Arbeit in Utopia

Im Mittelpunkt des täglichen Lebens der Utopier steht die Arbeit. Zwar sind im Tagesablauf lediglich morgens und nachmittags je drei Stunden für die Verrichtung von Arbeiten vorgesehen, aber ein jeder Utopier ist verpflichtet, sich daran zu beteiligen. Wer sich der Arbeit entzieht, wird aus der Gesell- schaft ausgeschlossen. Selbst jene Bürger, die sich auf Reisen befinden, sind aufgefordert, an ihrem jeweiligen Aufenthaltsort ihren Beitrag zum täglichen Arbeitspensum zu leisten.

Trotz der im Vergleich zum Europa der damaligen Zeit geringen täglichen Arbeitszeit von nur sechs Stunden herrscht kein Mangel an lebensnotwendi- gen Arbeitsprodukten, da es keine Bevölkerungsschichten gibt, die von vorn- herein vom Arbeitsprozess ausgeschlossen sind. So müssen Frauen ebenso wie Männer arbeiten. Es gibt keine Priester und Mönche9, keine Großgrund- besitzer und deren Gefolgschaft, die auf Kosten anderer leben. Selbst die Syphogranten10 nehmen, obwohl gesetzlich davon befreit, an der täglichen Arbeit teil, um anderen dadurch ein gutes Beispiel zu geben.

Die allgemeine Bereitschaft täglich zu arbeiten ist neben anderen Gründen auch auf eine entsprechende Erziehung zurückzuführen. Die Kinder werden zumeist im väterlichen Gewerbe aufgezogen, da sie, wie Morus schreibt, von Natur aus dahin neigen. Falls die persönlichen Neigung aber eine andere ist, so wird das Kind von einer Familie, die das Handwerk betreibt, mit Zustimmung des Vaters und der Behörden adoptiert. Auf die selbe Weise ist ein Berufswechsel möglich, wenn man ein Handwerk ausgelernt hat und ein weiteres erlernen möchte.

Da sich alle Utopier an der Arbeit beteiligen, herrscht ein Überfluß an allen Erzeugnissen. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass von Staats wegen die tägliche Arbeitszeit herabgesetzt wird, weil der Staat kein Interesse

umsonst.“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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daran hat, seine Bürger mit überflüssiger Arbeit zu beschäftigen und

”dadie

Wirtschaftsverfassung dieses Staates vielmehr in erster Linie das Ziel [...] hat, für alle Bürger möglichst viel Zeit frei zu machen von der Knechtschaft des Leibes für die freie Pflege geistiger Bedürfnisse.“11 In dieser Pflege geistiger Bedürfnisse sehen die Utopier das wahre Glück des Lebens.

Dies lässt vermuten, dass in der Gesellschaft der Utopier das Erlernen von handwerklichen Fertigkeiten sowie die Arbeit als Mittel zur Schaffung von Produktionsgütern zwar als wichtig und erstrebenswert angesehen werden. Als die eigentliche Erfüllung ihres Lebens jedoch sehen sie die Entwicklung ihrer eigenen geistigen Fähigkeiten an. Das wird unter anderem daran deut- lich, dass es allgemein begrüßt wird, sich außerhalb der Arbeitszeit geistigen Studien zu widmen. So werden täglich in den Frühstunden Vorlesungen ge- halten, an denen jedermann teilnehmen kann. Darüber hinaus gilt es als Ehre und besondere Chance, wenn bestimmte Bürger nach geheimer Abstimmung der Syphogranten von der Arbeit dauerhaft freigestellt werden, damit sie sich ganz dem Studium widmen können.

”Utopia“imVergleichmitanderenArbeitsbegriffen

Wie bereits erwähnt gibt es in Utopia eine Pflicht zur Arbeit, will man als Individuum nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Dies lässt die Vermutung zu, Arbeit würde in der Gesellschhaft Utopia nicht als Recht im klassischen Sinn betrachtet werden. Statt dessen ist sie eine notwen- dige Pflicht, die im Normalfall von allen Mitgliedern der Gesellschaft gleicher- maßen erfüllt werden muss, jedoch in einem Umfang, der sich nach damaligen und auch nach heutigen Maßstäben bescheiden ausnimmt. Gleichwohl wird die Arbeit in bestimmten Fällen als Strafe angewandt, so zum Beispiel in Form von Zwangsarbeit für Sklaven.

Damit gibt es in der Rolle der Arbeit zwischen Morus’ Vorstellungen und denen neuerer Philosophen beträchtliche Unterschiede, stellenweise aber auch gewisse Parallelen.

Zum Beispiel heißt es in einem politischen Wörterbuch aus der DDR zum

Stichwort Arbeit:

”ImSozialismushatjederBürgerdasRechtaufAbeit; es wird gesichert durch das gesellschaftliche Eigentum an den Produktions- mitteln, durch das sozialistische Wirtschaftssystem, die Planmäßigkeit der gesellschaftlichen Produktion. Daraus ergibt sich aber auch die Pflicht, zum Schutz und zur Erweiterung des sozialistischen Eigentums beizutragen.“12 Genau diese moralische Pflicht ist es, die den Bewohnern der Insel Utopia als

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Antrieb zur Arbeit dient. Und ebenso wie in sozialistischen Modellen liegt das Eigentum an den Produktionsmitteln in Utopia in den Händen des Vol- kes. Anders als in der von Morus beschriebenen Wirtschaftsordnung fließt in der sozialistischen Gesellschaft dem einzelnen Arbeitenden ein Teil sei- ner geleisteten Arbeit als Lohn direkt zu und der Rest indirekt über die geselslchaftliche Konsumtion.13 In Utopia hingegen gibt es eine unmittelba- re Vergütung der geleisteten Arbeit in Form eines Lohnes überhaupt nicht. Stattdessen findet ausschließlich eine Verteilung der produzierten Güter ent- sprechend der individuellen Bedürfnisse statt. Dies liegt natürlich nicht zu- letzt daran, dass es in Utopia innerhalb der Gesellschaft kein Geld gibt und somit auch keinen Lohn. Es wäre aber dennoch theoretisch eine der Qua-

lität der geleisteten Arbeit entsprechende

”Quasi-Entlohnung“zumBeispiel in Form von bestimmten Waren, die eine hohe Wertschätzung erfahren, in Form von Freizeit oder durch sonstige Vorteile denkbar, doch auch soetwas beschreibt Morus nicht.

Einige andere Parallelen und Differenzen gibt es im Vergleich zu dem von Walter Pfannkuche entwickelten Begriff eines Rechts auf Arbeit.14 Pfann- kuche betrachtet die Arbeit als

”eineBetätigungdereigenenFähigkeiten, eine elementare Form des Am-Leben-Seins, der Vitalität.“15 Er geht davon aus, dass die Menschen auch dann arbeiten würden, wenn sie die materiellen Vergütungen, die sie normalerweise durch die Arbeit erfahren, unabhängig von der Arbeit bekämen, einfach weil die Menschen sich selbst und einan- der für ihre geleistete Arbeit schätzen und weil für sie die sozialen Kontakte durch die arbeit wichtig sind. Diese Aspekte der Arbeit erwähnt Morus in seinem Buch überhaupt nicht. Andererseits vertreten Pfannkuche und Morus in ihren Schriften eine Idee von der Pflicht zur Arbeit, auch dann, wenn diese Arbeit dem einzelnen eventuell nicht gefällt. Bei Morus ist das die Landar- beit, zu der jeder Bürger zeitweise herangezogen wird während Pfannkuche beschreibt, man sollte eine bestimmte Arbeit angeben können, die man auf gar keinen Fall verrichten will, was dennoch bedeuten kann, zu einer Arbeit gezwungen zu werden, wenn man mehr als nur eine Abneigung hat.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Synopse

Zusammenfassend kann festgestelllt werden, dass Thomas Morus in seinem

Werk

”Utopia“eine,zumindestfürdiedamaligeZeit,sehrvisionäreGesell-

schaftsform entwickelt hat. Er zeichnete ein Bild von einem Volk, dessen Mit- glieder alle gleich sind in ihren Rechten und Pflichten und das weitgehend auf Krieg und Gewalt verzichtet. Dies ist so aber nur am Maßstab der damaligen Zeit ganz richtig, denn eine Gleichberechtigung von Frauen16 und Kindern oder ein Verzicht auf Sklaverei fehlt in der

”Utopia“.DieUngleichbehand- lung von Frauen ist aber wahrscheinlich seiner sehr religiösen Überzeugung geschuldet. Seine Ideen über die Arbeitswelt waren zu Morus’ Lebzeiten innovativ und werden in Ansätzen auch heute wieder diskutiert, wie etwa Arbeitszeit- verkürzung zugunsten einer Arbeit für jedermann. Ähnlich neueren Theore- tikern beschreibt Morus in seinem Buch die Pflicht zu arbeiten. Er führt aber neben ökonomischen Gründen und der Gerechtigkeit (in Form von Gleichbe- handlung) kaum Argumente an, die in unserer Zeit begründen, warum Arbeit etwas positives ist, nämlich den Wunsch des Menschen, schöpferisch tätig zu werden und sich durch seine Arbeit zu verwirklichen. Auch das Argument des sozialen Kontaktes zu seinen Kollegen am Arbeitsplatz, das in unserer heutigen Zeit für den Wunsch zu arbeiten spricht, wird von Morus nicht erwähnt, was aber darin begründet sein kann, dass es in Utopia nur klei- ne familiäre Handwerksbetriebe gibt, sodass entsprechende soziale Kontakte auch ohne Arbeit bestünden. Andererseits wird der Vorteil der Sozialkontak- te während der Arbeit (der ja, wie erwähnt in Utopia nicht vorhanden ist) durch den Nachteil durch soziale Ausgrenzung im Falle des Nicht-Arbeitens ausgeglichen.

Nicht ganz klar ist, was Morus mit der teilweise ironischen Wahl von Namen für Personen und Orte17 sowie mit den deutlichen geographischen Bezügen seiner Erzählung zu England und insbesondere London bezweckt hat. Eine Theorie ist, dass Morus damit einen speziellen subtilen Humor zeigen wollte, der nur von Menschen verstanden wird, die eine ähnliche humanistische Bildung haben wie er selbst.

Quellen

- Morus, Thomas - Utopia, Ausgabe von 1983, Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart
- Kleines Politisches Wörterbuch - Dietz Verlag Berlin 1978
- Pfannkuche, Walter - phische Hefte V)

”GibteseinRechtaufArbeit?“(Rechtsphiloso- - http://www.hausarbeiten.de/cgi-bin/superDBdruck.pl/archiv/ philosophie/philo-utopia.shtml

[...]


1 auch Petrus Aegidius genannt; 1486-1533; belgischer Humanist; Schüler und Freund des Erasmus von Rotterdam

2 Hythlodeus ist ein dem Griechischen entlehnter Name und bedeutet sinngemäß ”Schwätzer“, ”Aufschneider“, ”possenkundig“

3 griech. óυτ oπια - ”Nirgendland“

4 Utopia, 1983, S. 24 5 ebd. S. 25

6 Utopia 1983, S. 59

7 griech. αµαυϱóς - auf London ”trübe“, ”dunkel“;eventuelleBedeutung ”Nebelstadt“,Anspielung

8 Utopia 1983, S. 105: ”zuweilensindsieumeinbilligeszuhaben,nochöfterganz

9 Utopia 1983, S. 69 -”Auchihrwerdetdasbegreiflichfinden,wennihreuchüberlegt, ein wie großer Teil der Menschen bei anderen Völkern untätig dahinlebt; erstens fast alle Frauen, das macht die Hälfte der Ganzen, oder wo etwa die Frauen tätig sind, faulenzen statt dessenn meistens die Männer; dazu dann Priester und die sogenannten ,frommen‘ Ordensbrüder, was für eine gewaltige faule Schar!“

10 Die so genannten Syphogranten stehen an der Spitze von je dreißig Haushaltungen.

11 Utopia 1983, S. 72

12 Kleines Politisches Wörterbuch, S. 54f

13 Ebd. S. 56: ”DienotwendigeArbeitbildethieralsArbeitfürsichdasnotwendige Produkt, d.h. den Teil der Arbeit der Werktätigen in der materiellen Produktion, dessen Ergebnis ihnen über den Arbeitslohn unmittelbar zufließt, während ihnen Teile des ergeb- nisses der Mehrarbeit, das Mehrprodukt, als Arbeit für die Gesellschaft mittelbar, über die gesellschaftliche Konsumtion und auf dem Wege über die sozialistische Akkumulation, zugute kommen.“

14 Pfannkuche, Walter

15 Ebd. S. 101 ”GibteseinRechtaufArbeit?“(RechtsphilosophischeHefteV)

16 Frauen dürfen zum Beispiel nicht mit ihren Männern gemeinsam speisen und haben auch nicht die Möglichkeit, selbst einen Ehepartner zu wählen sondern werden vonn ihren Eltern verheiratet.

17 Das Land Utopia ( ”Nirgendland“)wurdevoneinemKönigUtopus(”Ohne-Land“) gegründet und der größte Fluss Anydrus ( rotum ( ”Wasserlos“)fließtdurchdieHauptstadtAmau- ”Nebelstadt“,eventuellauch ”SchallundRauch“)

8 von 8 Seiten

Details

Titel
Recht auf Arbeit im Staate Utopia
Note
2
Autor
Jahr
2000
Seiten
8
Katalognummer
V98100
ISBN (eBook)
9783638965514
Dateigröße
424 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recht, Arbeit, Staate, Utopia
Arbeit zitieren
Sascha Schimke (Autor:in), 2000, Recht auf Arbeit im Staate Utopia, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98100

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