Die Entwicklung der Koedukation


Seminararbeit, 2000
14 Seiten, Note: 2,3

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1. Einleitung

Im Rahmen des Mittelseminars ,,Geschlechtsspezifische Sozialisation", unter der Leitung von Frau Dr. Eva Borst, habe ich mich dem Phänomen der ,,Koedukation" gewidmet. Schwerpunktmäßig habe ich mich mit folgenden Aspekten beschäftigt:

Wie sieht die geschichtliche Entwicklung der Koedukation in der Bundesrepublik Deutschland aus und warum konnte sie sich erst so spät durchsetzen? Außerdem wie kommt es dazu, dass Koedukation heute wieder auf zahlreiche Kritik stößt und eine Reform dieser Reform gefordert wird?

Ich denke es ist sinnvoll zuerst einmal deutlich zu machen, inwiefern die Themen ,,Geschlechtsspezifische Sozialisation" und ,,Koedukation" eigentlich zusammengehören. Aus diesem Grund möchte ich zunächst kurz auf den Begriff ,,Sozialisation" eingehen, um anschließend den Begriff ,,Koedukation" zu erläutern.

1.1 Der Begriff ,,Sozialisation"

Es gibt zahlreiche Versuche den Sozialisationsbegriff zu definieren. Im folgenden werde ich drei Definitionen wiedergeben, die sich alle auf eine andere Art und Weise mit dem Begriff ,,Sozialisation" auseinandersetzen:

1) ,, Sozialisation (ist) der Prozeß , durch den ein Individuum, das mit einer enormen Variationsbreite von Verhaltensmöglichkeiten geboren wird, zur Ausbildung eines faktischen, weit enger begrenzten Verhaltens geführt wird - wobei die Grenzen desüblichen und akzeptablen Verhaltens durch die Normen der Gruppe, der es angehört, bestimmt werden." 1

Diese Definition, die ungefähr vor 500 Jahren verfasst wurde, ist eher anthropologisch fundiert. Erstaunlich ist, dass zu diesem Zeitpunkt die Idee der Individualität schon relativ stark ausgeprägt ist.

2) ,,Sozialisation bezeichnet den Gesamtzusammenhang der kognitiven, sprachlichen, emotionalen und motivationalen Entstehung und lebenslangen Veränderung der Person im Rahmen sozialer, interaktiver und gegenständlicher Einflüsse. Sozialisation ist dabei ein aktiver Prozeß der Auseinandersetzung. Die Auseinandersetzungsmöglichkeit der Person mit denäuß eren Verhältnissen ist aber selbst ein Ergebnis der Sozialisationsprozesse und kann darin auch beeinträchtigt werden." 2

Nach dieser Definition ist Sozialisation vor allem ein wechselseitiger Prozess, zwischen dem Individuum und der Gesellschaft.

3) ,,Der Sozialisationsprozeß führt Kinder und Jugendliche in die Gesellschaft ein, indem der nachwachsenden Generation die vorgegebenen sozialen Werte, Normen und Handlungsstandardsüber die Erziehungspersonen oder andere Sozialisationsinstanzen vermittelt werden. Dieser Vorgang kann in seinem Grundcharakter als Internalisierung verstanden werden: Wir erlernen die von der Gesellschaft erwünschten sozialen Regeln, Handlungsweisen und Einstellungen und nehmen dadurch Gesellschaft in unsere Subjektivität hinein. Im Sozialisationsprozeß dringt Gesellschaft in die Individuen ein und pflanzt in ihnen die für das Zusammenleben notwendigen Normen und Werte." 3

Diese Definition stellt eindeutig die Gesellschaft in den Vordergrund. Der Mensch verliert in gewisser Weise seine Individualität und wird vergesellschaftet.

Diese Form der Einpassung vollzieht sich nicht bei jedem Menschen gleich und ist von vielen Faktoren abhängig. Man kann also sagen, Sozialisation ist nicht gleich Sozialisation. Besonders auffällig wird das, wenn man Sozialisation unter geschlechtsspezifischen Aspekten betrachtet. Gerade von Mädchen und Jungen wurden in der Vergangenheit sehr unterschiedliche Denk- und Verhaltensweisen gefordert. Frauen fristeten lange Zeit ihr Dasein ausschließlich als Gattin, Hausfrau und Mutter. Alle anderen Aufgaben lagen in den Händen der Männer. Die Idee der Koedukation konnte sich, aufgrund dieser tief verwurzelten Einstellungen, nur sehr schwer durchsetzen.

1.2 Der Begriff ,,Koedukation"

Was hat man denn nun genau unter dem Begriff ,,Koedukation" zu verstehen? Das Wort ,,Koedukation" stammt ursprünglich aus dem englischen (coeducation) und besteht aus dem Präfix ,,kon" (zusammen, mit) und dem Wort ,,Edukation" (Erziehung).4 Zunächst stand der Begriff allein für den gemeinsamen Schulbesuch von Mädchen und Jungen. In manchen Zeiten wurde es aus der Not heraus geduldet, dass sich Mädchen und Jungen ein Klassenzimmer teilen. Der Lernstoff war jedoch noch lange nicht der gleiche. Für solche Bildungsverhältnisse verwendet man inzwischen den Begriff ,,Koinstruktion". Heute meint Koedukation die außerschulische und schulische Gemeinschaftserziehung von Mädchen und Jungen. Einstweilen steht der Begriff auch schon mal für andere Gruppierungen, wie zum Beispiel Behinderte und Nicht-Behinderte.

Mit Hilfe der Koedukation wurden Mädchen und Frauen mit der Zeit viele neue Pforten geöffnet. Seit 1949 ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland fest verankert:

,,Artikel 3 GG Abs. (2) [Gleichheit vor dem Gesetz]

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." 5

2. Die Entwicklung der Koedukation

2.1. Erste Ansätze von Koedukation

Betrachtet man die Geschichte der Koedukation zunächst nur unter dem Aspekt des gemeinschaftlichen Schulbesuchs von Mädchen und Jungen, sind derartige Verhältnisse schon im Mittelalter vorzufinden. Hatten sich bis dato hauptsächlich die Klosterschulen um Erziehung und Bildung bemüht, übernehmen im Laufe des 13. Jahrhunderts die Rats- und Stadtschulen diese Aufgabe. Diese Einrichtungen, die später auch Schreib- und Leseschulen oder Klipp- und Winkelschulen genannt werden, stehen in erster Linie Kindern aus den unteren Schichten offen. Das Besondere an diesen Schulen ist, dass sie sowohl von Jungen, als auch von Mädchen genutzt werden durften.

Die Gothaische Schulordnung macht es 1624 sogar offiziell. In den Städten, in denen es keine gesonderten Mädchenschulen gibt, steht den Mädchen der Besuch der vorhandenen Jungenschule offen.

,,Wo keine absonderlichen Mägdlein-Schulen sind, da sollen sie zwar dem Unterschied der Klassen mit den Knaben zugleich informiert, jedoch nicht unter sie vermengt, sondern absonderlich gesetzt werden." 6

Diese Regelung bleibt auch noch bestehen, nachdem sich im Laufe des 18. Jahrhunderts die allgemeine Unterrichtspflicht durchsetzt und die ersten Volksschulen ihre Pforten öffnen. ( In Preußen beispielsweise, wird die allgemeine Unterrichtspflicht 1717 eingeführt. ) Das Dulden dieser Umstände, ist eigentlich leicht zu erklären. Zum einen gewöhnte sich die Gesellschaft nur sehr langsam an den Gedanken, dass in Zukunft alle Mädchen einen Teil ihres Lebens in der Schule vergeuden sollten. Es dauerte seine Zeit bis jedes Mädchen regelmäßig in die Schule kam, das heißt eigene Mädchenklassen oder -schulen hätten sich anfangs mancher Orts sowieso nicht rentiert. Außerdem hatten die meisten Städte gar nicht die finanziellen Mittel, um klar getrennten Unterricht möglich zu machen.

So aufgeschlossen das Ganze auch klingen mag, Realität war, dass Mädchen und Jungen zwar in gemeinsamen Klassenräumen saßen, jedoch noch lange nicht die gleiche Bildung genießen durften. Mädchen wurde hauptsächlich das beigebracht, was sie später als Gattin, Hausfrau und Mutter umsetzen konnten. Während Mädchen sich in den unterschiedlichsten Handarbeiten erprobten, wurde den Jungen Lesen, Schreiben oder Rechnen beigebracht.

2.2 Die Situation der Mädchenbildung im 19. Jahrhundert

Die von Wilhelm von Humboldt7 durchgesetzte neuhumanistische Bildungsreform, ging auch an der Mädchenbildung nicht spurlos vorüber. Der Aufruf zur ,,Allgemeine(n) Menschenbildung" 8, veranlasst gerade die besser situierten Schichten dazu, sogenannte ,,Höhere Töchter" - Schulen zu errichten. Auf diese Art und Weise versuchen die Eltern dem Stand der Zeit gerecht zu werden. Sie ermöglichen den Mädchen ein breiteres Bildungsspektrum, damit ,,...der deutsche Mann nicht durch die geistige Kurzsichtigkeit und Engherzigkeit seiner Frau an dem häuslichen Herde gelangweilt und in seiner Hingabe an höhere Interessen gelähmt werde, dass ihm vielmehr das Weib mit Verständnis dieser Interessen und der Wärme des Gefühls zur Seite stehe." 9 .

Das Niveau dieser Einrichtungen lag trotz allem noch weit hinter dem der Jungenschulen zurück. Mädchen und Frauen wurden immer noch maßlos unterschätzt und ihre intellektuellen Interessen und Fähigkeiten unterdrückt. Sicher schafften diese Höheren Töchter - Schulen einen gewissen Fortschritt, doch berechtigte das Abschlusszeugnis eines solchen Lyzeums die jungen Frauen zu rein gar nichts. Sie durften dort keine Reifeprüfung ablegen und wurden demnach auch nicht zum Studium zugelassen.

Etwa in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts lassen sich einige Frauen von diesem scheinbaren Fortschritt nicht mehr blenden. Es formieren sich erste Frauenbewegungen, die auf die Ausweitung der weiblichen Bildung bestehen. Sie fordern weibliche Bildung auch in beruflichen Bereichen. Die erste berufliche Richtung von Frauen die sich durchsetzen kann, wird von der Gesellschaft weitgehend akzeptiert. Tätigkeiten als Kindergärtnerin, Erzieherin oder Lehrerin, entsprachen schließlich eindeutig dem Wesen einer Frau. Durch diese Bildungserweiterung konnten Frauen zwar in mehr gesellschaftliche Bereiche eindringen, trotzdem blieben sie ,,...in ihrer Berufsausübung ihrem privaten familienähnlich strukturierten Sektor verhaftet." 10

2.3 Weitere Fortschritte um die Jahrhundertwende

Etwa in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts steht in jeder größeren deutschen Stadt eine Höhere Töchter - Schule. Mädchen- und Frauenbildung etabliert sich immer mehr, so dass es einen nicht verwundert, dass Anhängerinnen und Anhänger der Frauenbewegungen zum Ende des Jahrhunderts noch mehr Gleichheit für Frauen fordern. Bildungsmöglichkeiten wie das Abitur und das Studium, sollen nicht mehr länger nur für junge Männer zugänglich sein. Von Seiten der Befürworterinnen und Befürworter werden zwei Varianten vorgeschlagen. Die Anhängerinnen und Anhänger der etwas gemäßigteren Frauenbewegung, fordern Mädchenschulen die auf dem gleichen Niveau wie Jungenschulen anzusiedeln sind. Die Schulen sollten ebenfalls zum Abitur und somit auch zum Studium führen. Allerdings sollte in diesen Einrichtungen das eigentliche Wesen einer Frau nicht vernachlässigt werden. Vor allem Lehrerinnen sprechen sich zur damaligen Zeit für diese Variante aus. Ihrer Meinung nach sind sie prädestiniert dafür diese Bildung für Mädchen umzusetzen, wittern allerdings auch neue Arbeitsplätze. Die radikalere Front der Frauenbewegung dachte eigentlich fortschrittlicher und praktischer. Sie forderten die gemeinsame und gleichwertige Erziehung von Mädchen und Jungen in allen Bildungsbereichen - eben die Koedukation. Doch da schon der Gedanke an Koedukation die Mehrheit der Gesellschaft empört, schien die Umsetzung dieser Variante unmöglich.

Zunächst ging man dazu über, Mädchen die das Abitur machen wollten in Schnellkursen auf die Prüfungen vorzubereiten. Auf diese Art und Weise erlangten 1895 die ersten sechs Mädchen ihre Reifeprüfung. Nach und nach wurde Mädchen auch mal eine Sondergenehmigung erteilt, so dass sie an einer Jungenschule ihr Abitur absolvieren konnten. Ab 1908 wurden weibliche Schülerinnen endlich offiziell zum Abitur und zum Studium zugelassen. Allerdings war dies nur in den eigens vorgesehenen staatlichen Mädchenschulen möglich. In den Städten, in denen es keine dieser Einrichtungen gab, konnten Mädchen immer noch mit einer Sondergenehmigung die Jungenschule besuchen. So kommt es auch dass 1911 fünf Prozent der Abiturienten an Jungenschulen Mädchen sind.

2.4 Mädchenbildung in der Weimarer Republik

In der Weimarer Republik wird die Einführung der Koedukation immer noch nicht als eine sinnvolle Alternative in Betracht gezogen. Die Diskussionen zum Thema Koedukation häufen sich jedoch im Laufe der Zeit und werden immer lauter. Die Gegner befürchten, nach der Einführung der Reifeprüfung für Mädchen und dem möglichen Studium für junge Frauen, das Schlimmste. Viele sind immer noch der Meinung, dass Mädchen und Frauen von ihrem Wesen her gar nicht in der Lage sind, die gleichen Aufgaben wie Jungen und Männer zu bewältigen. Selbst wenn Frauen ihren Willen nach noch mehr Gleichberechtigung durchsetzen müssen, fragt sich die Mehrheit der Gesellschaft, ob dies unausweichlich zur Koedukation führen muss. Man macht sich schließlich nicht nur Sorgen um die Gefährdung des weiblichen Wesens, sondern man befürchtet auch starke Einschränkungen für die lernenden Jungen. Ein konzentriertes Lernen kann in der Gegenwart von Mädchen doch kaum möglich sein.

Führende Persönlichkeiten der Frauenbewegungen plädieren nicht nur für eine Gleichheit der Geschlechter, sondern machen ebenfalls auf die Gleichwertigkeit von Mädchen und Jungen aufmerksam.

Erst 1924 wird eine sogenannte ,,Not - Koedukation" gesetzlich verankert:

,,Wo es keine höheren Lehranstalten für die weibliche Jugend gab, durften Mädchen ausnahmsweise an Knabenschulen zugelassen werden." 11

An sich war dies keine revolutionäre Erneuerung, schließlich wurde diese Lösung schon seit längerem inoffiziell praktiziert. Als wirklich fortschrittlich kann man zu dieser Zeit Thüringen bezeichnen, da dort offiziell alle höheren Schulen von beiden Geschlechtern besucht werden konnten.

2.5 Rückläufige Entwicklungen während des Nationalsozialismus

In der Ideologie des Nationalsozialismus, war für das Thema Koedukation überhaupt kein Platz. ,,Dieser Politik entsprach die Forderung nach einer strikten Trennung der Geschlechter im Bildungswesen." 12 Mädchen und Frauen sollten wieder zu ihrem ursprünglichen Wesen als Gattin, Hausfrau und Mutter zurückgeführt werden. Die erkämpfte Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten für junge Frauen wurden drastisch gekürzt. Die Oberstufen der höheren Mädchenschulen boten nur noch die wissenschaftlich - sprachliche oder hauswirtschaftliche Richtung an. Zum mathematisch - naturwissenschaftlichen Zweig hatten Mädchen gar keinen Zugang mehr. Der Abschluss dieser höheren Schulen berechtigte nicht mehr zum Abitur und somit auch nicht zum Studium. Frauen wurden auf diese Art und Weise wieder in ihre veralteten Rollen zurückgedrängt.

Doch viele Mädchen wollen sich ihrem Schicksal nicht fügen und auf ihre hart erkämpfte Bildungsfreiheit verzichten. So kommt es, dass immer mehr junge Frauen eine höhere Jungenschule besuchen, um auf diesem Weg die Reifeprüfung ablegen zu können. Waren es 1932 in Preußen erst 13,8 Prozent, so stieg die Zahl der Abiturientinnen bis 1937 auf 16,7 Prozent.

Dieser Umstand sorgte nicht nur die Nationalsozialisten, sondern vor allem die Lehrerinnen der höheren Schulen. Sie befanden sich in einem gewissen Zwiespalt. Zum einen waren sie sich nicht sicher, ob koedukativer Unterricht nicht doch einige negative Auswirkungen auf das Wesen einer Frau haben könnte. Andererseits hofften sie, dass aufgrund dieser geäußerten Befürchtungen mehr Lehrerinnen an Knabenschulen unterrichten dürfen. 1939 gibt man den Mädchen die sich für den hauswirtschaftlichen Bereich entscheiden die Möglichkeit, über diesen Zweig die Reifeprüfung abzulegen. Diese Entscheidung stellt scheinbar eine Art Belohnung dar, da in den Augen des Nationalsozialismus diese Richtung den einzig wahren Frauenbereich darstellt.

2.6 Koedukation in der Bundesrepublik Deutschland

Nach der Zerschlagung des nationalsozialistischen Regimes durch den zweiten Weltkrieg, wird das Thema Koedukation im Rahmen der Emanzipation wieder neu aufgerollt. Während die Deutsche Demokratische Republik 1945 ohne großen Widerstand die Koedukation gesetzlich einführt, tut sich die Bundesrepublik Deutschland mit dem Thema sehr schwer. Noch immer gibt es zu viele konservative Gegner, die die alten Traditionen fortführen möchten. Insbesondere die katholische Kirche befürchtet eine Vermischung der Geschlechtscharaktere und moralischen Verfall. Trotz dem Druck der Kirche, lässt sich wieder mal aus rein wirtschaftlichen Gründen koedukativer Unterricht nicht vermeiden. Allerdings wird der gemeinsame Schulbesuch von Mädchen und Jungen genau geregelt:

,,Das gesellige Beisammensein der beiden Geschlechter soll so beschränkt wie möglich und immer beaufsichtigt sein. Sport und Spiel sind getrennt durchzuführen. Gemeinsame Aufenthaltsräume sind nicht zugelassen. In den Klassenzimmern sind Schüler und Schülerinnen getrennt zu setzen. Beim Ein- und Ausgang sowie in den Kleiderablagen ist ebenfalls auf Trennung zu achten " 13

Als erstes setzt sich Koedukation in den fünfziger Jahren in Berlin, Hamburg, Bremen und Hessen durch. Seit den sechziger Jahren gilt diese Bildungsvariante in allen Bundesländern als Normalform. Bayern erhält bis 1985 ein sozialwissenschaftliches Mädchengymnasium, das sich rein an den Bedürfnissen und Zukunftsperspektiven einer Frau orientiert. Anschließend wird die Schule ebenfalls für Jungen zugänglich gemacht und das Curriculum entsprechend angepasst.

3. Ursachen der wieder aufflammenden Kritik

Die allgemeine Begeisterung über die Einführung der Koedukation, als ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur absoluten Gleichberechtigung von Frauen und Männern, hielt nicht besonders lange an. Schon in den achtziger Jahren wird den verantwortlichen Politikern vorgeworfen, dass von Koedukation im eigentlich Sinn, an deutschen Schulen keine Rede sein kann. Man spricht eher von der veralteten Form der Koinstruktion. Die Tatsache, dass Mädchen seit den sechziger Jahren offiziell eine gleichberechtigte, beziehungsweise gleichwertige Erziehung und Bildung zusteht, heißt noch lange nicht dass dies auch wirklich umgesetzt wurde. Da hatte man sich Jahrzehnte lang Sorgen um die Erhaltung des ursprünglichen Wesens der Frau gemacht, doch bei der Durchsetzung des koedukativen Unterrichts schien das plötzlich kein Thema mehr zu sein. Bei der Zusammenlegung der Mädchen- und Jungenschulen wurde beispielsweise, ohne lange Diskussionen, der Lehrplan der Knabenschulen zum zukünftigen Standardlehrplan der koedukativen Schulen ernannt. Obwohl mittlerweile alle Mädchen die selben Schulen besuchen wie Jungen und somit angeblich genau die gleiche Bildung genießen, ist es auffällig, dass sich trotzdem immer noch die Mehrheit der jungen Frauen typisch weiblichen Berufen zuwenden.

,,Faktum ist: Mädchen wählen nach wie vor mehrheitlich Berufe,

- die zeitliche Freiheiten lassen;
- in denen sie grundsätzlich wieder entbehrlich sind, d.h. ersetzbar sind;
- die kommunikative und sorgende Inhalte haben;
- in denen sie nicht mit Männern konkurrieren, sondern ihnen allenfalls zuarbeiten müssen;
- die sie nicht in eine Auß enseiterposition bringen." 14

Abgesehen davon, dass viele junge Frauen den Wunsch nach Familie in ihre Zukunftsplanung mit einbeziehen, beweisen Untersuchungen dass diese Entscheidungen noch andere Gründe haben.

,,Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass es neben dem offiziellen Lehrplan einen heimlichen Lehrplan zur Unterdrückung von Mädchen in der Schule gibt, " 15

Im folgenden werde ich die wichtigsten Erkenntnisse nennen, die diesen ,,`Heimlichen Geschlechterplan ´ " 16, oder sagen wir besser diesen ,,unheimliche(n) Lehrplan" 17, ausmachen:

- Immer noch gibt es deutlich mehr Schuldirektoren, als Schuldirektorinnen und das Lehrpersonal ist ebenfalls überwiegend männlich - vor allem an den Universitäten.
- Die Darstellung von Frauen und Männern in Unterrichtsmaterialien sind größtenteils veraltet. Mädchen und Frauen werden in vielen Lehrbüchern wenn überhaupt, als brav, nett, fleißig, passiv, friedfertig und in irgendeiner Form abhängig dargestellt. Jungen und Männer dagegen, als frech, aktiv, intelligent, selbständig, logisch und kreativ.
- Auf sprachlicher Ebene gibt es einige Begriffe, die zwar für beide Geschlechter stehen, aber genau genommen nur dem männlichen Geschlecht zuzuordnen ist ( Jugendliche, Schüler, Studenten...).
- Schulfächer werden immer noch in angeblich typisch weibliche und männliche Fächer eingeteilt. Vorurteile, wie Mädchen wären nur in Sprachen, Musik und Kunst wirklich begabt, sind leider noch vorzufinden.
- Generell wird Mädchen nur selten der Begriff intelligent zugeordnet. Mädchen die in der Schule gute Leistungen erbringen, gelten als angepasst und fleißig. Als begabt und intelligent werden in der Regel nur Jungen bezeichnet.
- Jungen werden im Unterricht öfter aufgerufen, häufiger gelobt und getadelt. Sie erhalten also insgesamt mehr Aufmerksamkeit. Auffällige und fordernde Schülerinnen, werden von Lehrerinnen und Lehrern als unangenehm empfunden.
- Das größte Manko ist wohl, dass gerade angehende Lehrerinnen und Lehrer kaum darauf aufmerksam gemacht werden, welche große Rolle die Schule in der geschlechtsspezifischen Sozialisation eines Kindes spielt. Auf diese Art und Weise werden die Fehler unbewusst, von Generation zu Generation wiederholt.

Trotz dieser Erkenntnisse ist diese Form der Koedukation immer noch besser, als keine Koedukation. Mädchen und Jungen, Frauen und Männer werden doch heutzutage in allen privaten und beruflichen Bereichen konfrontiert, warum sollte das in der Schule anders sein? Ausgerechnet ein Großteil der Lehrerinnen und Lehrer sieht leider keinen wirklichen Grund die momentane Bildungssituation an Schulen zu verändern. Sicher, die allgemeine Kritik an der Umsetzung der Koedukation, impliziert in erster Linie Kritik am Unterricht und somit an jeder einzelnen Lehrerin, beziehungsweise an jedem einzelnen Lehrer. Kein Wunder also, dass die Lehrkräfte sich sträuben. Wer wird schon gerne kritisiert und hat Lust nach Jahren den gewohnten Arbeitsstil zu ändern? Eine Veröffentlichung des Deutschen Lehrerverbandes macht deutlich, dass in ihren Augen Mädchen doch die eigentlichen Gewinner der Koedukation sind. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, führt in dieser Stellungnahme zahlreiche Statistiken auf die beweisen sollen, dass Mädchen mittlerweile die besseren Schüler sind und auch die besten Abschlüsse machen. Nach seinen Angaben sind 54 Prozent der Gymnasiasten, 44 Prozent der Hauptschüler und nur 36 Prozent der Sonderschüler Mädchen. Nur 2,3 Prozent der Mädchen müssen eine Klasse wiederholen, im Gegensatz zu 3,2 Prozent der Jungen. Generell haben Mädchen die besseren Bildungsabschlüsse. Überhaupt keinen Schulabschluss haben 6,5 Prozent der Mädchen und satte 10,4 Prozent der Jungen.

,,Warum also die ganze Aufgeregtheit mit all den Programmen und Vorgaben für Schülerinnen? Oder geht es um mehr als um die konkrete Förderung von Mädchen und Frauen?" 18

Natürlich sind Mädchen und Frauen sehr wohl in der Lage die selben Leistungen wie das männliche Geschlecht zu erbringen, doch ihre beruflichen Chancen sind immer noch viel schlechter.

,,Obwohl sich das schulische Qualifikationsniveau der Mädchen an das der Jungen angeglichen hat, konnte dies wenig an der geschlechtsspezifischen Arbeitsteilung und den geringen beruflichen Aufstiegschancen der Frauenändern." 19

Eine Reform der Koedukation soll nicht nur den Zweck erfüllen, dass Mädchen in Zukunft wirklich koedukativ unterrichtet werden. Ein weiteres Ziel soll sein, dass dem weiblichen Geschlecht nicht nur in der Schule absolute Gleichheit zusteht. Je mehr Unterstützung Mädchen in der Schule bekommen und je mehr Selbstbewusstsein sie erlangen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die vorherrschenden Berufshierarchien aufgebrochen werden können.

4. Lösungsansätze

Genau genommen kommen drei Vorschläge in Betracht wie man, um es einmal ganz extrem auszudrücken, den Missständen an deutschen Schulen entgegenwirken kann. Einige radikale Gegner der Koedukation sehen in der Wiedereinführung getrennter Schulen für Mädchen und Jungen die beste Lösung. Jungen könnten in althergebrachter Weise unterrichtet werden und für Mädchen würden spezielle Schulen eingerichtet werden, sogenannte feministische Mädchenschulen. Diese Einrichtungen wären ausschließlich von Frauen organisiert und hätten zum Zweck der Vorbildfunktion, auch nur weibliche Lehrkräfte. Das Curriculum wäre absolut auf die Bedürfnisse von Mädchen ausgerichtet. Das Ziel wäre, dass jedes Mädchen die Schule als selbstbewusste junge Frau verlässt, die es mit jedem männlichen Konkurrenten aufnehmen könnte. Allerdings wird diese Variante nicht wirklich diskutiert, schließlich würde sie einen eindeutigen Rückschritt bedeuten. Selbst wenn diese Einrichtung sich durchsetzen könnte, sie hätte sicher von Anfang an mit Vorurteilen zu kämpfen. Der männliche Teil der Gesellschaft wäre vermutlich automatisch der Meinung, dass diese Schulen weniger Niveau haben, als die Jungenschulen. Die Chancen der Frauen auf dem Arbeitsmarkt wären dadurch nicht unbedingt besser.

Die zweite und an sich naheliegendste Möglichkeit wäre, die Mängel der bestehenden Koedukation zu beheben. Doch das ist leichter gesagt als getan. Durch die Initiative der hessischen AG ,,Frauen und Schule", wurden während der ersten rot - grünen Koalition folgende Erlasse durchgesetzt:

1. ,,Der Forderung nach Sichtbarmachung von Frauen in der Sprache wurde mit dem sog. `Spracherlaß´ vom 31.12.1984 Rechnung getragen. Dort heiß t es u.a.: `Die männliche Form einer Bezeichnung kann nicht als Oberbegriff angesehen werden, der die weibliche und männliche Form einschließt... . ´ "

2. ,,Der Forderung nach nicht - sexistischen Schulbüchern versuchte der damalige Kultusminister in seinen `Richtlinien für die Begutachtung von Lehrbüchern ´ vom 1.2.1986 gerecht zu werden." 20

Leider sind diese gutgemeinten ersten Verbesserungsansätze nie wirklich in die Realität umgesetzt worden. Wenn diese Richtlinien sich nicht durchsetzen konnten, ist es fraglich, ob die heutigen Forderungen und Erwartungen ernster genommen werden. Schließlich hat sich die Grundeinstellung der Gesellschaft seit diesem Zeitpunkt nicht revolutionär gewandelt. Solange die Mehrheit unserer Gesellschaft die momentanen Rollenverteilungen gutheißt, können die (unter Gliederungspunkt 3) genannten Missstände nicht behoben werden. Die letzte Möglichkeit, die am meisten Anklang gefunden hat, ist die zeitweilige Trennung von Mädchen und Jungen, in Kombination mit sogenannter reflexiver Koedukation. Die angeblich für Mädchen untypischen Fachbereiche Mathematik, Naturwissenschaften Informatik und Technik werden geschlechtlich getrennt unterrichtet. Die restlichen Fächer werden koedukativ unterrichtet und ,,...soll(en) stärker zur Reflexion der Geschlechterverhältnisse und der jeweiligen Diskriminierungsursachen und -effekte führen."21 Auf diese Art und Weise sollen Mädchen selbstbewusster und Jungen sensibler werden. Jedoch was ist mit den Fächern, in denen Jungen unter dem Niveau der Mädchen liegen? Jungen haben klare Defizite in den Sprachen und den musischen Fächern. Sollte man dann nicht konsequenterweise diese Stunden auch getrennt halten?

5. Die aktuelle Situation der Koedukation in der BRD

Mit der Lösungsmöglichkeit der reflexiven Koedukation, hat sich mittlerweile jedes Bundesland auf irgendeine Art und Weise auseinandergesetzt. Vor allem mit Hilfe von Modellphasen an bestimmten Schulen, konnte sich jedes Land ein Bild über den Nutzen machen. Bei vielen blieb es dabei, doch einige Bundesländer haben sich dafür entschieden diese Bildungsform in den Regelunterricht mit einzubinden. Bis jetzt haben sich Hessen, Nordrhein- Westfalen, Schleswig Holstein und Berlin zu diesem Schritt entschlossen. In Hessen beispielsweise bestimmt das Schulgesetz, dass der koedukative Unterricht immer noch die Regel darstellt. ,,Schülerinnen und Schüler werden grundsätzlich gemeinsam unterrichtet." 22 Allerdings besteht die Möglichkeit, bei Bedarf reflexive Koedukation einzusetzen. ,,Sofern es pädagogisch sinnvoll ist, können sie zeitweise auch getrennt unterrichtet werden." 23 Welche Schulen diese Möglichkeit nutzen, wird nicht von der Landeshauptstadt Wiesbaden entschieden, sondern liegt in der Verantwortung jeder einzelnen Schule.

Ganz anders sieht dagegen die Situation in Nordrhein-Westfalen aus. Obwohl die Ergebnisse der einzelnen Modellversuche recht stark variieren, schreibt Schulministerin Gabriele Behler reflexive Koedukation vor. In der Sekundarstufe 1 der Gesamtschulen und in der gymnasialen Oberstufe wird in folgenden Fächern geschlechtergetrennt unterrichtet: Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik. Gabriele Behler legt sehr viel Wert darauf, dass ihre Richtungspunkte nicht missverstanden werden. Ihr Ziel ist nicht die Wiedereinführung von reinen Mädchen- und Jungenschulen, denn das erscheint ihr als ,,lebensfremd" 24. Durch diese Veränderungen sollen Mädchen stabilisiert und Jungen sensibilisiert werden. Die Landeselternschaft Nordrhein-Westfalen ist mit dieser Verbesserung ebenfalls einverstanden.

Der Vorwurf, diese Umstellung würde mehr Lehrkräfte und somit auch mehr Kosten mit sich bringen, ist nicht richtig. Gabriele Behler sieht die Lösung in der Zusammenlegung der Parallelklassen. (Die Mädchen der Klassen a und b haben gemeinsam Mathematikunterricht und die Jungen ebenso.)

In Berlin sorgte die Entscheidung der Schulsenatorin Ingrid Stahmer für die reflexive Koedukation für viel Aufregung. Verständlicher Weise - schließlich wurde in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik die Koedukation direkt nach dem zweiten Weltkrieg eingeführt. Trotzdem ist es nun in Berlin möglich auf unbefristete Zeit Mädchen- und Jungenklassen einzurichten.

6. Schluss

Insgesamt denke ich, dass man auf alle Fälle etwas an der Bildungssituation in Deutschland verbessern sollte. Allerdings spreche ich mich klar gegen eine Wiedereinführung von getrennten Schulen aus. Ich teile die Meinung dass diese Schulform nicht der Realität entspricht und einen Rückschritt der Emanzipation bedeuten würde. Alles in allem kann ich mir aber nicht wirklich vorstellen, dass die reflexive Koedukation die Lösung aller Probleme mit sich bringt. Es heißt, Schule wäre immer auch ein Spiegel der Gesellschaft. Ich denke die genannten Probleme sind nicht die Ursache dafür, dass Frauen zum Beispiel in der Berufswelt immer noch weniger Chancen haben. Der heimliche Lehrplan ist doch im Prinzip nur das Ergebnis unserer Gesellschaft. Wäre unsere Gesellschaft schon so fortschrittlich, dass Frauen und Männer gerade im Berufsleben exakt die gleichen Erfolge vorweisen könnten, gäbe es diese Probleme an den Schulen überhaupt nicht. Wenn sich an der momentanen geschlechtsspezifischen Sozialisation etwas ändern soll, muss sich die Gesellschaft erst noch weiter entwickeln. Ich denke abgesehen von der Möglichkeit der reflexiven Koedukation, ist es ganz wichtig die Grundeinstellungen der jungen Lehrkräfte in die richtigen Bahnen zu leiten. Außerdem sollte Lehrkräften klar gemacht werden, dass sie nicht nur lehren, sondern auch eine große pädagogische Verantwortung tragen.

[...]


1 Child, J. L.: Socialisation, in: Lindzey, G. (ed.): Handbook of Sozial Psychologie, Reading/Mass. 1954, zit. n. Kron, F. W.: Grundwissen Pädagogik, München u. Basel 1988.

2 Helsper, W.: Sozialisation, in: Krüger, H.-H.; Helsper, W.: Einführung in Grundbegriffe und Grundfragen der Erziehungswissenschaft, Opladen 1995.

3 Bernhard, A.: Bildung, in: ders./Rothermel, L.: Handbuch Kritische Pädagogik, Weinheim 1997.

4 Vgl. Drosdowski, G.: Schülerduden: Fremdwörterbuch, 3. Auflage, Mannheim 1992.

5 Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): GG für die BRD, Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, 37. Auflage, Mainz 1995.

6 Stalmann, F.: Die Reform einer Reform: Wie Koedukation erkämpft wurde und wie man sie nun verbessern muß, in: PÄDEXTRA, September 1991, S. 7.

7 *22.6.1767, +8.4.1838, preuß. Staatsmann, Freund Schillers u. Goethes, Gründer der Berliner Uni., vergleichende Sprachwiss. U. Phil. der Sprache; Idee zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen (Grundlage liberaler, demokratischer Staatsauffassung).

8 Horstkemper, M.; Kraul M.: Koedukation: Erbe und Chancen, Weinheim 1999, S. 23.

9 Kreienbaum, M. A.: Der heimliche Lehrplan der Geschlechtererziehung, in: Kreienbaum, A. M.; Metz - Göckel, S.: Koedukation und Technikkompetenzen von Mädchen, Weinheim u. München 1992, S.51.

10 Horstkemper, M.; Kraul M.: Koedukation: Erbe und Chancen, Weinheim 1999, S. 25.

11 Stalmann, F.: Die Reform einer Reform: Wie Koedukation erkämpft wurde und wie man sie nun verbessern muß, in: PÄDEXTRA, September 1991, S. 7.

12 Pfister, G.: Zurück zur Mädchenschule?, Pfaffenweiler 1988, S. 32.

13 Pfister G.: Zurück zur Mädchenschule?, Pfaffenweiler 1988, S. 34.

14 Milhoffer, P.: Das eine zu tun, darf nicht heißen, das andere zu lassen, in: PÄDEXTRA, September 1991, S. 14.

15 Pfister, G.: Zurück zur Mädchenschule?, Pfaffenweiler 1988, S. 63.

16 Fichera, U.; Beckmann, S.: Koedukativer Unterricht - Ein Verstoß gegen das Grundgesetz?, in: PÄDEXTRA, September 1991, S. 26.

17 Stalmann, F.: Die Schule macht die Mädchen dumm: Die Probleme mit der Koedukation, München 1991, S.57.

18 http://www.lehrerverband.de/koed.htm

19 Pfister, G.: Zurück zur Mädchenschule?, Pfaffenweiler 1988, S. 35.

20 Fichera, U.; Beckmann, S.: Koedukativer Unterricht - Ein Verstoß gegen das Grundgesetz?, in: PÄDEXTRA 1991, S.28.

21 http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_98/10/04a.htm

22 http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_98/10/04b.htm

23,,ebenda"

24 http://www.nadir.org/nadir/periodika/jungle_world/_98/10/04b.htm

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Details

Titel
Die Entwicklung der Koedukation
Veranstaltung
Mittelseminar "Geschlechtsspezifische Sozialisation"
Note
2,3
Autor
Jahr
2000
Seiten
14
Katalognummer
V98149
Dateigröße
450 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Entwicklung, Koedukation, Mittelseminar, Geschlechtsspezifische, Sozialisation
Arbeit zitieren
Catherine Raynal (Autor), 2000, Die Entwicklung der Koedukation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98149

Kommentare

  • Gast am 2.3.2003

    meine meinung.

    ich finde sie hat die Argumentation total männerfeindlich und nur auf mädchen aus gerichtet geschrieben!!!!
    Sie hätte es ruhig einbisschen allgemeiner schreiben können.

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