Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenario (1.Akt)


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

9 Seiten


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Stephan Straubel

Kabale und Liebe (Ausgabe von 1977)

 


Akt/ Szene

Seite

Personen

Ort

Handlungsablauf

Kernstellen

I.1.

7 - 10

Miller (Stadt-musikant)
und seine Frau

Zimmer beim Musikus

Gespräch über die Liebe Luises zu Ferdinand
-> Einführung in die Problematik durch ein Streitgespräch
Miller: gegen die Liebesbeziehung
- Angst um die Ehre seiner Tochter und seines Hauses


Verantwortungsgefühl

- Realitätssinn


- Angst um das Glück seiner Tochter




Mutter: für die Liebesbeziehung
- Egoismus, eigener Vorteil, Geldgier



- fühlt sich geschmeichelt







"Meine Tochter kommt mit dem Baron ins Geschrei..."(S.7)
"Ich war Herr im Haus..."(S.7)
"Nehmen kann er das Mädel nicht."(S.7)
"...ist verschimpfiert auf ihr Leben lang, bleibt sitzen..."(S.8)
"...verschlägt mir am End′ einen wackeren ehrbaren Schwiegersohn..."(S.9)

"Wie manchen schönen Groschen haben uns nur die Präsenter-,,(S.9)
"Das Blutgeld meiner Tochter..."(Miller, S.9)
"...,weil sie des Präsidenten Sohn sind."(S.9)

I.2.

10 - 13

Sekretär Wurm und die Vorigen

Zimmer beim Musikus

Wurm will Luise Miller heiraten
- spricht mit Miller über sein Vorhaben
- Es wird eine kurze Beschreibung von Wurm geliefert.
Miller: will Wurm die Liebesaffaire seiner Tochter verheimlichen
- er versucht seiner frau mit allen Mitteln das Reden zu verbieten




- er erklärt Wurm das er nicht will das er seine Tochter heiratet (bzw. er sagt das er seine Tochter nicht dazu zwingen werde)




- er kann Wrum nicht leiden

Frau: versucht Wurm klarzumachen dass ihre Tochter bereits mit jdn. Zusammen ist
- schleimt sich bei Wurm ein




- gibt mit der Beziehung zw. Ferdinand und Luise an





- ist ganz und gar gegen eine Heirat Luises mit Wurm




Wurm: will Luise heiraten
- ist leicht misstrauisch gegenüber Miller und seiner Frau


- droht für den Fall das er Luise nicht zur Frau bekommt








Regieanweisung: aufgebracht, springt nachder Geige"...-willst du das Violoncello am Hirnskasten wissen-..."(S.11)
"Was ich Ihnen verwichenen Herbst zu bescheid gab, bring ich heut wieder. Ich zwinge meine Tochter nicht.
"...-aber Sie mißrat ich meiner Tochter, Herr Sekretarius!"(S.12)
"Ein konfiszierter, widriger Kerl,..."(S.13)



,,Wenn Ihnen unser Haus sonst irgendwo dienen kann - Mit allem Vergnügen Herr Sekretare -"(S.10)
,,Nu - nu - ich dächte nur - ich meine, hustet weil eben halt der liebe Gott meine Tochter barrdu zur gnädigen Madam will haben -" (S.11)
,,...- kurz und gut ich geb meinen Konsenz absolut nicht; meine Tochter ist zu was hohem gemünzt..." (S.12)

"...wie befindet sich denn meine Zukünftige - oder Gewesene?" (S.10)
"Ein väterlicher Rat vermag bei der Tochter viel und hoffentlich werden sie mich kennen, Herr Miller." (S.,12)

I.3.

14 - 15

Luise, Miller und seine Frau

Zimmer beim Musikus

- Luise erzählt ihren Vater, daß sie in Ferdinand verliebt ist.
Miller:
- versucht Luise klarzumachen dass sie nicht mit Ferdinand zusammen sein kann




Luise:
- fasst den Entschluss Ferdinand für dieses Leben zu entsagen
- sieht sich in einer Zwickmühle




"Luise - teures - herr-liches Kind - nimm meinen alten mürben Kopf - nimm alles - alles! den Major - Gott ist mein Zeuge - ich kann dir ihn nimmer geben."(S.15)
"Ich entsag ihm für dieses Leben.
"- der Himmel und Ferdinand reißen an meiner blutenden Seele,..."(S.14)

I.4.

16 - 18

Ferdinand von Walter und Luise

Zimmer beim Musikus

Ferdinand und Luise schwören sich gegenseitig die Liebe
- Luise denkt, dass ihre Liebe nichts wird
Ferdinand:
- sieht sofort dass mit Luise etwas nicht in Ordnung ist
- sieht nicht ein dass es zu gefährlich ist weiter mit Luise zusammen zu sein



- versteht Luises tiefen Glauben nicht



Luise:
- versucht Ferdinand klarzu-machen dass sie nicht zusammen sein können
- sagt das sie Angst vor Ferdinands Vater hat






"Du bist blaß Luise!" (S.16)
"Ich bin ein Edelmann - lass doch sehen, ob mein Adelbrief älter ist als der Riss zum unendlichen Weltall?" (S.17)
"Du brauchst keinen Engel mehr - ich will mich zwischen dich und das Schicksal werfen..." (S.17)

"Ferdinand ein Dolch über dir und mir! - Man trennt uns."(S.17)
"O, wie sehr fürcht ich ihn - diesen Vater!" (S.17)

I.5.

18 - 21

Präsident und Wurm

Saal beim Präsidenten

- Wurm unterhält sich mit dem Präsidenten über die Liebesbeziehung zwischen Ferdinand und Luise und das sie bürgerlich ist
- Hochzeit anzusagen, die schon bald sein wird, um ihn zu testen
- Präsident hört zum ersten Mal von der Liebe seines Sohnes mit Luise Miller
Präsident:
- glaubt Wurm nicht dass sein Sohn etwas ernsthaftes mit einer Bügerlichen haben könne



- will seinen Sohn testen









- verspricht Wurm Luise als Frau



Wurm:
- versucht über den Präsidenten an Luise zu kommen




- versucht dem Präsidenten die Verbindung Luises mit Ferdinand klar zu machen












"Ein ernsthaftes Attachement! Mein Sohn? - Nein Wurm dass machen er mich nimmermehr glauben!" (S.18)
"Ich kündige meinem Sohn noch diesen Vormittag seine Vermählung an. Das Gesicht, das er mir zeigen wird, soll Seinen[(Wurm′s)] Argwohn entwder rechtfertigen oder ganz widerlegen."(S.20)
"Den Gegendienst wert ist, Ihm zu einer Frau zu helfen? - Auch das, Wurm!"(S.20)

"Ihro Exzellenz ver-zeihen! Wenn auch wirklich - wie sie argwohnen - die Eifersucht im Spiel sein sollte..."(S.19)
"Ihro Exzellenz haben die Gnade, mir den Beweis zu befehlen." (S.19)

I.6.

21 - 22

Präsident und Hof-marschall von Kalb

Saal beim Präsidenten

- Hofmarschall unterhält sich mit dem Präsidenten
- Hofmarschall soll vom Präsidenten aus in der Stadt verkünden, daß Ferdinand Lady Milford heiraten
- Er läßt Ferdinand zu sich rufen.
Präsident:
- gibt Hofmarschall von Kalb den Befehl bekannt zu geben, dass sein Sohn Lady Milford heiraten wird


Hofmarschall:
- kommt und jammert erst einmal


- freut sich dass Ferdinand Lady Milford heiraten wird








"...den Entschluss meines Ferdinands in der ganzen Residenz bekanntmachen." (S.22)

"Ein Malheur jagt heut das andere. Hören Sie nur."(S.21)
"O, mit tausend Freuden, mein Bester! - Was kann mir erwünschter kommen?" (S.22)

I.7.

23 - 27

Ferdinand und Präsident

Saal beim Präsidenten

- Ferdinand und sein Vater streite sich
- Präsident erzählt Ferdinand, daß er Lady Milford heiraten soll
- Ferdinand geschockt
- Vater antwortet, Lady Milford schleunigst aufsuchen.
Präsident:
- will seinen Sohn für seine Zwecke nutzen
-stellt seinem Sohn die Falle die er vorher mit Wurm verinbart hatte


- versucht seinem Sohn glauben zu machen, dass er all seine Verbrechen die er begangen hat um seine Macht zu erreichen, nur für ihn getan hat









- versteht Ferdinands Begriffe von Macht, Ehre und Glück nicht

- zwingt seinen Sohn zu einem Treffen mit Lady Milford











Ferdinand:
- durchschaut seinen Vater, dass dieser ihn nur als Ausrede für seine Verbrechen verwenden will



- will das Erbe seines Vaters nicht
antreten (er verabscheut seinen Vater)


- macht seinen Vater klar das seine Begriffe von Glück nicht die selben sind wie die von ihm (Vater)







- geht seinem Vater auf den ,,Leim"


- ist geschockt über seinen Vater











"- noch diesen Mittag wirst du dich mit der Gräfin von Ostheim verloben."(S.26)
"Wem zulieb hab ich die gefährliche Bahn zum Herzen des Fürsten betreten? Wem zulieb bin ich auf ewig mit meinem Gewissen und dem Himmel zerfallen? - [...] - wem hab ich durch die Hinwegräumung meines Vorgängers Platz gemacht? [...] Wem tat ich dies alles?" (S.23)
"Zwingen muss man dich dein Glück zu erkennen."(S.24)
"Du bist bei der Lady gemeldet. Der Fürst hat mein Wort. Stadt und Hof wissen es richtig. - Wenn du mich zum Lügner machst, Junge - vor dem Fürsten - der Lady - der Stadt - dem Hof zum Lügner machst - Höre, Junge - oder wenn ich hinter gewisse Historien komme? (S.26/27)

"Beim allmächtigen Gott! Es ist besser, gar nicht geboren zu sein als dieser Missetat zur Ausrede zu dienen." (S.23)
"Feierlich entsag ich hier einem Erbe, das mich nur an einen abscheulichen Vater erinnert."(S.24)
"Weil meine Begriffe von Größe und Glück nicht ganz die Ihrigen sind - [...] Mein Ideal von Glück zieht sich genügsamer in mein Herz zurück. In meinem Herzen liegen alle meine Wünsche begraben .-"(S.24)
"...bedauern Sie mich - ich kann die Gräfin nicht lieben!"(S.26)
"Ist er weg? War das eines Vaters Stimme?" (S.27)

9 von 9 Seiten

Details

Titel
Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenario (1.Akt)
Autor
Jahr
2000
Seiten
9
Katalognummer
V98230
ISBN (eBook)
9783638966818
Dateigröße
381 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schiller, Friedrich, Kabale, Liebe, Szenario, Akt)
Arbeit zitieren
Stephan Straubel (Autor:in), 2000, Schiller, Friedrich - Kabale und Liebe - Szenario (1.Akt), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98230

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