Edvard Grieg


Referat / Aufsatz (Schule), 2000

7 Seiten, Note: 12


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Geschichte der Familie Grieg

Die Griegs sind ein altes schottisches Geschlecht. Alexander Greig, der Urgroßvater Edvard Griegs, war 1770 nach Norwegen, genauer gesagt nach Bergen ausgewandert und eröffnete dort eine Handelsgesellschaft für Hummer und Trockenfisch. 1779 wurde er norwegischer Staatsbürger und änderte seinen Namen in die norwegische Aussprache Grieg. Er hatte mit seiner Frau Margaretha Elisabeth 9 Kinder und begründete damit die norwegische Grieg- Sippe. Durch seine gut laufenden Geschäfte erlangte er auch bald hohes Ansehen. Er wurde 1797 zu britischen Vizekonsul ernannt und hatte damit eine ehrenvolle diplomatische Funktion inne, die er auch an seine Nachkommen weitervererbte. Sein Sohn John heiratete eine Dänin namens Maren Regine Haslund, die aus einer sehr musikalischen Familie stammte. Ihr Vater leitete den Bergener Musikverein. Aus dieser Ehe ging Alexander Grieg hervor, der Vater Edvards. Er war mit Gesine Judithe verheiratet. Mit diesem Stammbaum wird deutlich, dass Edvard Grieg in eine Familie hineingeboren wurde, die relativ wohlhabend war und die Traditionen pflegte.

Edvard Grieg

Kindheit und Jugend in Bergen

Edvard Grieg wurde am 15.06.1843 in Bergen in Norwegen geboren. Schon in seiner frühen Kindheit wurde er durch die tiefe Religiosität und die musische und vor allem musikalische Neigung seines Elternhauses geprägt. Seine Mutter konzertierte gelegentlich im haus der Familie und war eine begehrte Klavierlehrerin. Sie studierte beim deutschen Komponisten Albert Methfessel Gesang, Klavier und Theorie. Edvard erhielt von ihr schon früh erste Unterweisungen im Klavierspiel und erkannte gut klingende und zusammenhängende Akkorde. Er zeigte offenkundiges musikalisches Interesse, erste Kompositionsversuche wurden aber von seinem Lehrer in der Schule verspottet. Von seiner Mutter jedoch erhielt er volle Unterstützung. In der autobiographischen Skizze ,,Mein erster Erfolg" (1910, Leipzig) schreibt er aber: ,,Doch es kam mir nie in der Sinn, dass ich Künstler werden könnte. Die Sache erschien mir viel zu hoch und unerreichbar." Er wollte stattdessen lieber Pastor werden, weil er einen rhetorischen Drang verspürte. Das Schulleben wirkte auf Grieg aber unsympathisch und abschreckend, weil der Schwerpunkt der Schule, die er besuchte, auf Sprachen und Naturwissenschaften lag, für die er sich wenig interessierte. So wurde aus Grieg ein fauler, zu Streichen aufgelegter Schüler, der die Außenseiterposition des künstlerisch Begabten ausfüllte. Er hatte einen ,,unverzeihlichen Drang zum Träumen"1 und musste so die 3. Klasse der Realschule wiederholen. 1958 folgte dann sein abrupter Schulabgang, um, wie es in seiner Schulakte steht, ein ,,Musicus" zu werden.

Kurz danach kam es zu einem Schlüsselereignis in Griegs Leben. Der damals berühmte norwegische Geiger Ole Bull stattete der Familie einen Besuch ab und Edvard spielte ihm einige von seinen Kompositionen auf dem Klavier vor. Ole Bull erkannte sofort die Begabung Griegs und legte den Eltern nahe, ihn zum Studium nach Leipzig ins Konservatorium zu schicken. Sie willigten schließlich ein, den 15jährigen ziehen zu lassen.

Studium in Leipzig

Am 6. Oktober 1858 traf Edvard Grieg in Leipzig ein. Er konnte am Anfang nur schwer Fuß fassen, aber bald fand er sich auch dort zurecht. Er erhielt dort viele Anregungen, wie zum Beispiel einen Auftritt von Clara Schumann, die Werke von Robert Schumann spielte. Außerdem besuchte er 14 Mal die Aufführung von Wagners ,,Tannhäuser". Der künstlerische Geist Leipzigs war damals sehr animierend für junge Studenten. Edvard Grieg bekam Unterricht in Klavier und Musiktheorie mit dem Ziel, Komponist zu werden. Für viele Fachleute ist der Studienaufenthalt in Leipzig aber ein Streitpunkt in der Lebensbeschreibung Griegs, weil er sich sehr negativ und später aber wieder sehr positiv über seine Zeit dort äußert. Während seiner Studien hörte man von ihm fast nur Schlechtes. Er hatte eine Antipathie gegen Leipzig entwickelt, die laut seinen Aussagen sogar manchmal in Hass umschlug. Er schob seine Probleme aber immer auf den schlechten Unterricht und damit auf die Lehrer. In Wirklichkeit war er aber einfach faul. Seine Kompositionen aus dieser und der darauffolgenden Zeit lassen aber darauf schließen, dass dies alles doch nicht ganz umsonst war. Anfang 1560 erkrankte er dann an einer Lungenentzündung und seine Mutter holte ihn zur Genesung nach Bergen zurück. Diese Erkrankung sollte lebenslange Folgen für ihn haben, denn ein Lungenflügel konnte dadurch nie mehr seine volle Funktion erreichen und er hatte immer Atemprobleme. Im Herbst 1860 kehrte er aber dann nach Leipzig zurück, wo er Ende 1861 zum Abschluss seiner Studien im Frühjahr 1862 sein erstes öffentliches Konzert gab.

Man kann also nicht sagen, er wäre in Leipzig gescheitert, aber es lag ein Schatten über dieser Zeit, wie er selbst erkennt.

Bergen - Kopenhagen - Rom

Als er nach seinen beendeten Studien nach Bergen zurückkehrte, wusste er zunächst nicht, was er tun sollte. Er gab ein Konzert in seiner Heimatstadt, das freundliches Echo fand, aber folgenlos blieb. Er entschloss sich schließlich für eine Reise durch Europa mit Bruder und Vater, um sich selbst zu finden, und bereiste Frankreich und England. Wieder zu Hause dachte er an einen weiteren Studienaufenthalt im Ausland. Da aber das Geschäft seines Vaters nicht mehr so gut lief und dieser ihm kein Geld zur Verfügung stellen konnte, bewarb er sich um ein Stipendium beim Staat. Dieses wurde aber abgelehnt. So machte er sich mit einem Darlehen auf nach Kopenhagen, dem kulturellen Sammelbecken Skandinaviens. Dort traf er dann sein damaliges Vorbild Niels Gade traf, der ihm zum Schreiben einer Sinfonie riet. Er tut dies dann auch, wird aber nur im Schatten anderer Komponisten gesehen, weil er teilweise Elemente aus anderen Werken übernimmt. Gade beginnt zu dieser Zeit, sich mit Volksmelodien zu beschäftigen, was Grieg hellhörig macht, ihn dann aber doch nicht weiter interessiert. Im Sommer 1863 begegnet er dann Rikard Nordraak, dem er ein Leben lang freundschaftlich verbunden bleibt. Im gleichen Jahr lernt er auch Nina Hagerup kennen und verliebt sich in sie. An Weihnachten 1864 verloben sich die beiden heimlich, weil ihre Eltern gegen die Verbindung sind. Sie sind nämlich Vetter und Cousine. 1865 wird die Verlobung dann offiziell. Zuvor aber gibt er mit seinem Bruder noch ein Konzert in Bergen, das auf mäßigen Erfolg stößt. Wieder in Kopenhagen schließt er sich mit Nordraak zusammen. Dieser zieht aber dann im Mai 1865 nach Berlin um und Grieg trauert der ,,schönen Nordraak-Zeit" nach. Er plant dann eine Reise mit ihm nach Rom. Als er ihn in Berlin abholen will, findet er ihn krank und reist alleine. In Rom angekommen ist er begeistert von dem italienischen Leben und feiert viel und ausgiebig. Er denkt nicht viel an seinen kranken Freund, bis ihn die Nachricht von dessen Tod ereilt. Davon ist er sehr erschüttert.

Oslo

Die Heirat von Nina und Edvard Grieg findet am 11.06.1867 in Oslo ohne Beisein irgendeines Familienmitgliedes statt, weil die Eltern des Paares sich zerstritten haben und die Lage sich erst wieder entspannt, wenn bekannt wird, dass Nina ein Kind erwartet. Die Griegs nehmen sich eine Wohnung in Oslo, in der Edvard seine erste Violinsonate in drei Wochen komponiert. Er überlegt sich aber bald, ob er nicht wieder nach Leipzig ziehen solle, weil er sich in Norwegen erdrückt fühlt. Er bekommt dort keine Unterstützung. Diese Pläne scheitern aber wieder einmal an Griegs Geldmangel. Im Dezember 1867 werden die ,,Lyrischen Stücke I" in Kopenhagen veröffentlicht, die zum ersten Mal die typischen Merkmale der griegschen Musik aufzeigen. Sie stellen anspruchsvolle Hausmusik dar. Am 10.04.1868 wird seine Tochter Alexandra geboren. Kurz darauf trennt sich die junge Familie vorübergehend. Edvard widmet sich auf dem Lande seinen Kompositionen, seine Frau wohnt mit dem Kind bei ihren Eltern. In dieser Zeit entstand Griegs Klavierkonzert, das am 03.04.1869 im königlichen Theater in Oslo uraufgeführt wurde. Dies war sein erster großer Erfolg und sein internationaler Durchbruch. Sein Konzert wurde in die Repertoires von Orchestern auf der ganzen Welt aufgenommen. Mitte 1869 bekam er dann sein lange ersehntes Stipendium vom Staat. Dieses erfreuliche Ereignis wurde aber überschattet vom Tod seiner Tochter Alexandra am 21.05.1869. Danach stürzte er sich in seine Arbeit und komponierte norwegische Volksweisen oder schriebt sie um. Im September gleichen Jahres gibt er zwei Konzerte in Kopenhagen. Danach zieht es ihn im Winter wieder nach Rom, wo er mit Franz Liszt zusammentrifft, der ihn zum Weitermachen ermutigt. Im Frühsommer 1870 kehrte er nach Oslo zurück. In diesem Jahr entstehen außer kleineren Liedern keinerlei Kompositionen. 1871 gründet er des Geldes wegen einen eigenen Musikverein. Er konnte so selbst Konzerte dirigieren und musste nicht mehr auf das Gehalt von seinen Verlegern warten und sicherte sich ein festes Gehalt. Damit schaffte er es, sein Ansehen als ausübender Künstler noch einmal zu steigern. Es machte ihn aber nicht glücklich, er fühlte sich vielmehr in seiner Rolle als Komponist übergangen, denn daran dachte niemand mehr. So teilte er ab dem Herbst 1872 die Leitung mit Johan Svendsen, der davor Konzertmeister in Leipzig war und den er aus seiner Zeit dort kannte. Grieg beklagte aber trotz großen Erfolges die Einstellung der Osloer zur Musik: ,,Es fehlt völlig an künstlerischer Moral." Eine Bereicherung seines Lebens erfuhr Grieg aber durch seine beginnende Freundschaft mit Frants Beyer, der auch aus Bergen stammte. Sie blieben lebenslange Freunde und wohnten später in Troldhaugen fast nebeneinander. Am 24.01.1874 machte ihm sein Verleger Ibsen den Vorschlag, doch einmal eine Musik zu einem Stück auf der Bühne zu schreiben und bot ihm die Geschichte von Peer Gynt als Stoff an. Grieg ging darauf ein, obwohl er schon kurz davor an dem Versuch, eine Oper zu schreiben, gescheitert war. Er begann in seiner ersten sogenannten ,,Komponierhütte", an dem Werk zu schreiben. Diese Hütte war ein alleinstehender, kleiner Pavillon in Bergen nahe seines Elternhauses, den er von einem industriellen zur Verfügung gestellt bekam. Grieg wich dorthin aus, weil er nirgends sonst eine solche Ruhe zum Komponieren finden konnte. Er ließ während des Arbeitens nicht einmal seine Frau zu sich.

Den Winter 1875/76 verbrachte er wieder einmal in Leipzig, wo er auch an ,,Peer Gynt" weiterschrieb. Er wollte aber nicht so recht vorwärtskommen, immer wieder bezeichnete er den Stoff als zu unflexibel, die ganze Sache belastete ihn sichtlich. Am 24.02.1876 wurde ,,Peer Gynt" dann schließlich uraufgeführt, aber Grieg nahm nicht daran teil. Ende 1875 waren nämlich seine beiden Eltern gestorben, der Vater am 13. September, die Mutter am 23. Oktober. Am Erfolg ,,Peer Gynts" sieht man aber, dass er die Aufgabe, eine Schauspielmusik zu schreiben, entgegen Befürchtungen einiger Freunde, bravourös gelöst hat. Wenn heute jemand an Edvard Grieg denkt, denkt er fast automatisch an diese Stück, das wohl das beste und bekannteste ist und dem Komponisten schließlich endgültig zu Weltruhm verhalf. In Berlin zum Beispiel soll es bis zum zweiten Weltkrieg tausend Aufführungen gegeben haben. Das Kuriosum daran war aber, dass es bis zum Tode Griegs keine offizielle Partitur gab, weil er ständig etwas veränderte oder Orchesterstimmen hinzukomponierte. Sie wurde erst von seinem Verleger zusammengestellt. Heute existiert sie im Gesamtwerk Griegs, das 1988 erschien. Daraus werden hauptsächlich die zwei Orchestersuiten aufgeführt, die den eigentlichen Kern des Werkes darstellen. Auch Grieg hat meistens nur diese Teile seines Werkes selbst aufgeführt. Ende 1876 komponierte er dann noch sein zeitlich längstes Klavierstück, eine g-moll Ballade, die aber sehr schwer auszuführen ist. Im Frühjahr reist er dann auf Einladung zu den Festspielen nach Bayreuth, wo er sich mit Ibsen, seinem Verleger trifft. Nach Oslo zurückgekehrt beschließt er, nach Lofthus am Hardangerfjord umzuziehen.

Lofthus

In Lofthus bezieht er Quartier in einem Haus, von dem aus er direkt auf das Meer und den Fjord schauen kann und errichtet sich wieder eine Komponierhütte. Dort komponiert er wieder und es entstehen verschiedene Klavierstücke, Improvisata, Variationen über norwegische Volksweisen und ein Album für Männergesang. Im Herbst des gleichen Jahres verlässt er aber Lofthus schon wieder, vielleicht auch auf Drängen seiner Frau, weil Gerüchte entstehen, er hätte eine Affäre mit seiner Wirtin.

Er erhält dann endlich das langersehnte Reisestipendium der Regierung und gibt in ganz Europa Konzerte. 1882 kommen erste Vermutungen auf, dass er sich von seiner Frau trennen wolle. Sie leben eine Zeit lang getrennt: er reist herum, sie wohnt bei der Familie Beyer, die dadurch die Freundschaft zu den Griegs ausbauen. 1884 versöhnen sich Nina und Edvard in Leipzig wieder und beschließen den Bau eines eigenen Hauses. Die Planung dafür erfolgt bei einem gemeinsamen Sommeraufenthalt in Lofthus.

Troldhaugen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Im Jahr 1885 werden ihre Träume schließlich Wirklichkeit: die Villa auf Troldhaugen wird gebaut. Dort entsteht 1891 auch die dritte Komponierhütte. Der Standort wurde jedoch so ungünstig gewählt, dass Edvard Grieg sie nicht lange benutzte: er bekam Rheuma, weil es zu kalt und zugig war. 1886 aber begann er noch einmal eine erfolgreiche Konzerttournee und veröffentlichte danach seine letzte Sammlung der Lyrischen Stücke, die dritte. 1887 erschien auch seine dritte Violinsonate, sein letztes Kammermusikwerk. Danach hielt er sich von großen Kompositionen fern, scheute Orchesterwerke. Die letzten zwei Jahrzehnte seines Lebens verbrachte er mit Touren durch ganz Europa, reiste aber trotz Einladung nie nach Amerika, weil er die lange Überfahrt fürchtete: er wurde sehr schnell seekrank. Sonst wohnte er mit seiner Frau in Troldhaugen, das er sehr liebte. Ab 1905 wurden seine Leiden am schon in der Jugend erkrankten Lungenflügel immer schlimmer. Am 24. August 1907 wurde er drei tage zur Untersuchung in ein Hospital eingewiesen, wurde dann aber wieder entlassen. Am 2. September wollten die Griegs gerade von Bergen nach Oslo aufbrechen, als es wieder schlimmer wurde und er erneut ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Sein Zustand war so kritisch, dass er in der Nacht des 4. September 1907 schließlich ins Koma fiel und am gleichen Tag an Herzversagen starb. Edvard Grieg wurde ein rührendes Begräbnis zuteil. Ihm zu Ehren wurde eine Prozession durch seine Heimatstadt Bergen veranstaltet, Schulen und Geschäfte blieben für einen Tag geschlossen. Bei seiner Totenfeier wurde seine eigene Musik gespielt. Im April 1908 wurde seine Urne nahe bei seinem geliebten Haus in Troldhaugen in einer eigens angefertigten, steinernen Kammer mit Blick aufs Meer beigesetzt. Seine Frau nahm daran nicht teil. Sie überlebte ihren Mann um 28 Jahre und starb 90jährig 1935.

Quellenangaben: Hanspeter Krellmann: Edvard Grieg Monographie, rowolth Verlag, 1999

Bilder: Homepage des Edvard Grieg Museums Troldhaugen (www.troldhaugen.com)

© 2000 by Alexander Franze

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1 Grieg Verz., S. 4

7 von 7 Seiten

Details

Titel
Edvard Grieg
Note
12
Autor
Jahr
2000
Seiten
7
Katalognummer
V98264
Dateigröße
431 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Ein Schulreferat über den Komponisten Edvard Grieg.
Schlagworte
Edvard Grieg Komponist
Arbeit zitieren
Alexander Franze (Autor), 2000, Edvard Grieg, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/98264

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