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Evidence based practice (EBP) im physiotherapeutischen Praxisalltag. Einfluss auf den Arbeits- und Denkprozess von Physiotherapeut*Innen

Titel: Evidence based practice (EBP) im physiotherapeutischen Praxisalltag. Einfluss auf den Arbeits- und Denkprozess von Physiotherapeut*Innen

Ausarbeitung , 2020 , 73 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Daniel Völker (Autor:in)

Gesundheit - Physiotherapie, Ergotherapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich mit der evidenzbasierten Praxis in der Physiotherapieausbildung. In Deutschland ist die Ausbildung zum Physiotherapeuten bundeseinheitlich über das Masseur- und Physiotherapeutengesetz von 1994 (MPhG) im Bundesgesetzbuch (BGB) geregelt und findet an Berufsfachschulen statt. Durch stetig ansteigende Anforderungen an den Berufstand, scheint es notwendig, die physiotherapeutische Ausbildung an den internationalen Standard der Akademisierung anzupassen und die evidenzbasierte Praxis stärker in den Vordergrund der therapeutischen Ausbildung zu rücken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Evidenz und Evidenzbasierte Praxis

1.2 Was ist Evidenzbasierte Praxis in der Physiotherapie?

1.3 Die physiotherapeutische Ausbildung in Deutschland

1.4 Aktueller Forschungsstand

1.5 Zielstellung dieser Arbeit

2 Methodik

2.1 Studiendesign

2.2 Rekrutierungsprozess

2.3 Stichprobenbeschreibung

2.3.1 Stichprobe der Fragebögen der Schüler

2.3.2 Stichprobe der Kursteilnehmer.

2.4 Erstellung der Fragebögen

2.5 Erstellung des Curriculums des Kurses Evidenzbasierte Praxis in der Physiotherapie

2.6 Durchführung des Kurses Evidenzbasierte Praxis in der Physiotherapie

2.7 Datenanalyse

3 Ergebnisse

3.1 Ergebnisse Fragebögen der Onlinebefragung

3.2 Ergebnisse der Teilnehmer vor und nach dem Kurs

4 Diskussion

4.1 Kurzzusammenfassung der Ergebnisse

4.1.1 Darstellung der Ergebnisse der Onlinefragebögen.

4.1.2 Darstellung der Ergebnisse der Kursteilnehmer.

4.2 Vergleich der Ergebnisse mit der aktuellen Literatur

4.3 Der Stellenwert der evidenzbasierten Praxis in der physiotherapeutischen Ausbildung

4.4 Ansätze zur Implementierung der EbP in die Fachschulausbildung

4.5 Limitationen

4.6 Wissenschaftlicher Ausblick und weitere Forschungsperspektiven

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den aktuellen Stellenwert der evidenzbasierten Praxis (EbP) in der physiotherapeutischen Ausbildung in Deutschland und analysiert, wie EbP-Inhalte nachhaltig in die fachschulische Ausbildung integriert werden können, um die Arbeits- und Denkprozesse von Physiotherapeuten zu optimieren.

  • Analyse des Kenntnisstandes und der Einstellung von Physiotherapeuten zur evidenzbasierten Praxis.
  • Untersuchung des Bedarfs an wissenschaftlichen Kompetenzen in der physiotherapeutischen Grundausbildung.
  • Entwicklung und Evaluation eines Curriculums zur Einführung der EbP.
  • Identifikation von Barrieren bei der Implementierung von EbP in den therapeutischen Alltag.
  • Ableitung von Strategien zur Förderung wissenschaftlichen Arbeitens in der Ausbildung.

Auszug aus dem Buch

1.1 Evidenz und Evidenzbasierte Praxis

Um sich für oder gegen eine Therapiemaßnahme (z.B. Krankengymnastik bei Rückenschmerzen) entscheiden zu können, ist es notwendig sich ein umfangreiches und objektives Bild über mögliche Wirkungen, Risiken, Folgen, Erfolgsaussichten oder Kosten zu machen. Dies geschieht meist über das Auswerten von Aussagen der Forschung und ist somit das Grundelement der evidenzbasierten Medizin (evidence based medicine). Das Wort Evidenz kommt vom lateinischen evidentia, was so viel bedeutet wie unmittelbare und vollständige Einsichtigkeit, Deutlichkeit oder Gewissheit.

Laut dem Duden sind weitere Übersetzungen möglich wie unumstößliche Tatsache, faktische Begebenheit oder empirisch erbrachter Nachweis der Wirksamkeit eines Präparats, einer Therapieform o.ä (vgl. Duden, 2019). Weiter unterteilen lässt sich der Evidenzbegriff in die interne und die externe Evidenz (vgl. Mangold, 2013, S. 38-40). Unter der internen Evidenz versteht man die klinische bzw. therapeutische Erfahrung eines Therapeuten. Da sich manche Studien wiedersprechen, nicht eindeutig genug sind, wichtige Mängel oder Lücken aufweisen, es keine medizinische Beweisführung gibt oder der zu behandelnde Patient aufgrund von bestehenden Merkmalen vom „Durchschnittspatienten“ abweicht und hier der Patient direkt berücksichtigt werden kann, ist die interne Evidenz trotz der Subjektivität des Therapeuten von Bedeutung.

Die externe Evidenz beinhaltet (wissenschaftlich gewonnenes) Faktenwissen und somit auch objektive Daten, die in medizinischen Studien auffindbar sind. Die externe Evidenz gibt statistisch geltende Aussagen. Beide Arten der Evidenz sind nicht als Kontrahenten, sondern als ergänzend anzusehen. Ein Therapeut nutzt die Erkenntnisse aus der Wissenschaft, um seine Behandlungen zu modifizieren und zu überprüfen. Die Evidenz bildet nun die Grundlage der evidenzbasierten Medizin, die in weitere Teilbereiche untergliedert werden kann, wie z.B im Bereich der evidence based practice. Statt des Begriffs evidence based practice finden sich in der Literatur weitere Begrifflichkeiten wie evidence based rehabilitation (Liedtke u. Seichert, 2000), evidence based health.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die theoretischen Grundlagen der evidenzbasierten Praxis und deren Bedeutung im physiotherapeutischen Kontext sowie die aktuelle Ausbildungssituation in Deutschland.

2 Methodik: Erläutert das Studiendesign der prospektiven Kohortenstudie, den Rekrutierungsprozess, die Erstellung der Fragebögen und das entwickelte Curriculum.

3 Ergebnisse: Präsentiert die Daten aus der Onlinebefragung von Auszubildenden sowie die Ergebnisse der Teilnehmenden vor und nach dem Kurs.

4 Diskussion: Fasst die Ergebnisse zusammen, vergleicht sie mit aktueller Fachliteratur und diskutiert Ansätze zur Implementierung von EbP sowie Limitationen der Studie.

5 Fazit: Reflektiert die Bedeutung der evidenzbasierten Praxis für die Physiotherapie und betont die Notwendigkeit einer nachhaltigen Integration in die Ausbildung.

Schlüsselwörter

Evidence based practice, EbP-Prozess, Physiotherapie, Ausbildung, Akademisierung, Patientenversorgung, wissenschaftliche Kompetenz, Curriculum, Klinische Fragestellung, Literaturbewertung, Implementierung, Evaluation, Leitlinien, Gesundheitsfachberufe, Berufsalltag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der evidenzbasierten Praxis (EbP) und untersucht, ob und wie dieses Konzept den Arbeits- und Denkprozess von Physiotherapeuten beeinflussen kann sowie welche Möglichkeiten zur Integration in die Ausbildung bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der EbP, die aktuelle Ausbildungssituation in Deutschland, der Vergleich zwischen der erfahrungsbasierten und evidenzbasierten Praxis sowie die Implementierung wissenschaftlicher Inhalte in den Lehrplan.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ermitteln, ob die Integration von EbP-Inhalten die Handlungskompetenz von Therapeuten verbessert und unter welchen strukturellen Bedingungen EbP in die fachschulische Ausbildung integriert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine prospektive Kohortenstudie durchgeführt, die mittels Onlinebefragungen bei Auszubildenden und einer Kursevaluation (Vorher-Nachher-Vergleich) bei ausgebildeten Physiotherapeuten Daten erhob.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Aufarbeitung der EbP, das Studiendesign, die Ergebnisse der Datenerhebung zur Zufriedenheit der Auszubildenden und die Evaluation eines neu entwickelten EbP-Kurses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind unter anderem Evidence based practice, Physiotherapie-Ausbildung, Akademisierung und Kompetenzentwicklung im klinischen Alltag.

Warum wird die aktuelle Ausbildungssituation in Deutschland kritisiert?

Die Arbeit weist auf ein Missverhältnis zwischen den in der Fachschulausbildung vermittelten Inhalten und den Anforderungen an moderne, evidenzbasierte physiotherapeutische Arbeit hin.

Welchen Einfluss hatte der Kurs auf die Teilnehmer?

Die Kursteilnehmer zeigten nach der Intervention einen deutlichen Wissenszuwachs und eine positivere, motiviertere Einstellung zur evidenzbasierten Praxis als Entscheidungshilfe in der Therapie.

Ende der Leseprobe aus 73 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evidence based practice (EBP) im physiotherapeutischen Praxisalltag. Einfluss auf den Arbeits- und Denkprozess von Physiotherapeut*Innen
Hochschule
SRH Hochschule für Gesundheit Gera
Note
2,0
Autor
Daniel Völker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
73
Katalognummer
V982751
ISBN (eBook)
9783346338914
ISBN (Buch)
9783346338921
Sprache
Deutsch
Schlagworte
evidence praxisalltag einfluss arbeits- denkprozess physiotherapeut*innen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Völker (Autor:in), 2020, Evidence based practice (EBP) im physiotherapeutischen Praxisalltag. Einfluss auf den Arbeits- und Denkprozess von Physiotherapeut*Innen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/982751
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Leseprobe aus  73  Seiten
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