In dieser schriftlichen Arbeit soll die Entwicklung von Lernspielen zum Thema "Drogen" als eine Möglichkeit zur Schüleraktivierung und Kompetenzförderung der Schüler untersucht werden.
Sie beschreibt den Versuch, im Rahmen des Biologieunterrichts fachwissenschaftliche Inhalte in ein Spiel zu integrieren. Die spielerische Auseinandersetzung soll dazu dienen, dass die Schüler selbstständig aktiv werden, wesentliche Inhalte erarbeiten und vertiefen, um sie für eine anschließende Leistungsüberprüfung zu festigen.
Demnach besteht das Ziel dieser schriftlichen Arbeit darin, Erkenntnisse darüber zu erlangen, ob und inwieweit es sinnvoll ist, dass sich Schüler mit Hilfe von selbstentwickelten Lernspielen vertiefend mit wesentlichen Inhalten zur Thematik „Drogen“ auseinandersetzen und diese festigen.
Im Hinblick auf die Entwicklung eines Lernspieles zum Thema "Drogen" ergeben sich folgende Fragstellungen, welche das Grundgerüst für diese schriftliche Arbeit bilden sollen: Wie motivierend ist die Erarbeitung eines Lernspieles und der damit verbundenen Vertiefung wesentlicher Inhalte in der Gruppe? Sind die Schüler aktiv(er) an der Auseinandersetzung mit den wichtigsten Inhalten für ihr eigenes Lernspiel beteiligt, obwohl die Unterrichtsinhalte bereits zuvor erarbeitet und präsentiert worden? Ob und inwieweit hilft die schüleraktivierende Vertiefung der Inhalte durch das Lernspiel, damit die Schüler die Sachinhalte besser verstehen und erlernen können? Trägt die handlungsorientierte Lernmethode zur Erarbeitung bzw. zur Wiederholung der Unterrichtsinhalte auch dazu bei, dass in Lernzielkontrollen bessere Ergebnisse erreicht werden?
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Zielsetzung der schriftlichen Arbeit
1.2 Leitfragen und Hypothesen
2. Theoretische Grundlagen des Unterrichtsvorhabens
2.1 Handlungsorientierter Unterricht
2.2 Allgemeine Merkmale und Begrifflichkeiten von Lernspielen
2.3 Kriterien zur Entwicklung von Lernspielen
3. Begründung für die Lernmethode des selbstentwickelten Lernspieles
3.1 Lernausgangslage der Lerngruppe
3.2 Didaktische Legitimation
4. Lernspiele – Die Erarbeitung selbstentwickelter Lernspiele zum Thema „Drogen“
4.1 Die Planung des Lernspieles
4.2 Die Erarbeitung des Lernspieles
4.3 Die Spielphase
5. Ergebnisse der Untersuchung
5.1 Beobachtungen durch die Lehrkraft
5.2 Ergebnisse der Lernzielkontrollen vor der Erarbeitung und danach
6. Reflexion
6.1 Feedback der Schüler zur Entwicklung eines Lernspieles
6.2 Allgemeines Feedback zum Unterrichtsvorhaben
7. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von selbstentwickelten Lernspielen als Methode zur Förderung der Schüleraktivierung und zur Vertiefung von Fachinhalten im Biologieunterricht am Beispiel des Themas „Drogen“ in einer 8. Klasse.
- Handlungsorientierter Unterricht und seine didaktische Bedeutung
- Methodik zur Entwicklung von Lernspielen durch Schüler
- Analyse der Schülermotivation durch aktive Lernspielgestaltung
- Evaluation des Lernerfolgs mittels Vergleich von Lernzielkontrollen
Auszug aus dem Buch
2.1 Handlungsorientierter Unterricht
Aufgrund der Offenheit des handlungsorientierten Konzeptes ergeben sich verschiedene Ansätze zur Realisierung des Lernprozesses. Dennoch ist bei allen eine ähnliche Grundstruktur erkennbar, die sich an den folgenden Aspekten orientiert. So ist bei der Ausführung handlungsorientiertem Unterricht besonders die Auseinandersetzung mit den Schülern wichtig. Dabei stellt die Auseinandersetzung keine strenge Abfolge dar, sondern vielmehr einen offenen Lehr- und Lernprozess. Weiterhin soll handlungsorientierter Unterricht schüleraktivierend sein. Die Lehrkraft ermöglicht mittels des Konzeptes die Selbstständigkeit der Schüler und fördert diese ebenso. Darüber hinaus zeichnet sich handlungsorientierter Unterricht zu Beginn oftmals durch seine Komplexität im Planungsprozess aus, während am Ende das essenzielle Handlungsprodukt zur Schüleraktivierung steht. Wichtig ist dabei auch, dass die Schüler während des gesamten Prozesses aktiv beteiligt werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den „Bildungsschock“ sowie die Notwendigkeit von handlungsorientiertem Lernen und definiert die Ziele der vorliegenden Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen des Unterrichtsvorhabens: Dieses Kapitel erläutert die Prinzipien des handlungsorientierten Unterrichts und definiert zentrale Begriffe sowie Kriterien von Lernspielen.
3. Begründung für die Lernmethode des selbstentwickelten Lernspieles: Es wird die spezifische Ausgangslage der Lerngruppe analysiert und die didaktische Legitimation für das Thema „Drogen“ im Biologieunterricht dargelegt.
4. Lernspiele – Die Erarbeitung selbstentwickelter Lernspiele zum Thema „Drogen“: Dieser Abschnitt beschreibt den praktischen Prozess der Erarbeitung, unterteilt in Planungsphase, eigentliche Erarbeitung und Spielphase.
5. Ergebnisse der Untersuchung: Die Ergebnisse werden anhand von Lehrerbeobachtungen sowie durch den Vergleich von Lernzielkontrollen vor und nach der Projektphase ausgewertet.
6. Reflexion: Hier wird das Schülerfeedback analysiert und eine kritische Rückschau auf das gesamte Unterrichtsvorhaben vorgenommen.
7. Fazit: Das Fazit fasst die positiven Effekte auf Motivation und Kompetenzerwerb zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Anwendung der Methode.
Schlüsselwörter
Handlungsorientierung, Lernspiele, Schüleraktivierung, Biologieunterricht, Drogenprävention, Lernzielkontrolle, Eigenverantwortung, Motivation, Lerngruppe, Didaktik, Spielphase, Methodenkompetenz, Schülermotivation, Lernprozess, Selbstständigkeit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den Einsatz und die Entwicklung von Lernspielen durch Schüler als handlungsorientierte Methode im Biologieunterricht.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Fokus stehen die Aktivierung der Schüler, die Steigerung der Lernmotivation und die Wirksamkeit der Methode zur Wissensvermittlung beim Thema „Drogen“.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Es soll analysiert werden, ob die aktive Entwicklung eigener Lernspiele zu einer vertieften Auseinandersetzung mit Unterrichtsinhalten führt.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?
Die Arbeit verwendet eine Kombination aus Lehrerbeobachtung, quantitativer Auswertung von Lernzielkontrollen (vorher/nachher) und einer schriftlichen Befragung der Schüler.
Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die praktische Durchführung der drei Lernphasen (Planung, Erarbeitung, Spiel) und die Auswertung der erhobenen Daten.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?
Handlungsorientierter Unterricht, Lernspiele, Schülermotivation, Biologie, Unterrichtsentwicklung und Kompetenzförderung.
Wie wurde das Feedback der Schüler konkret eingeholt?
Durch einen standardisierten Fragebogen mit fünf Aussagen, bei dem die Schüler ihre Zustimmung abstufen konnten, sowie durch Raum für freie Anmerkungen.
Zu welchem Ergebnis kommt die Arbeit hinsichtlich der Lernleistung?
Die Untersuchung zeigt einen positiven Anstieg des Notendurchschnitts nach der Lernspielphase, was für die Wirksamkeit der Methode spricht.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Lernspiele zur Schüleraktivierung und Kompetenzentwicklung. Ein Beispiel zur Thematik "Drogen" in der 8. Klasse, Biologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/983444