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Unternehmenskultur und das langfristige Überleben am Markt. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf das Unternehmen

Title: Unternehmenskultur und das langfristige Überleben am Markt. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf das Unternehmen

Term Paper , 2020 , 32 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Jessica Pchaiek (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem kulturellen Wandel innerhalb von Unternehmen. Es werden die Auswirkungen der Unternehmenskultur auf das langfristige Überleben der Unternehmen am Markt untersucht. Das Ziel der Arbeit besteht darin, Kennzahlen auszuarbeiten und diese am Beispiel eines fiktiven traditionellen Unternehmens zu veranschaulichen. Hierfür wird im zweiten Kapitel der Begriff Unternehmenskultur erklärt und definiert, um tiefer in die Analyse der Unternehmenskultur einzusteigen.

Bereits bei der Definition wird ersichtlich, dass das Phänomen unterschiedliche Assoziationen aufweist. Auf die Diversität und Vielschichtigkeit des Begriffes wird im dritten Kapitel näher eingegangen und die grundlegenden Theorien der Unternehmenskultur erörtert. Hierzu wird das Drei-Ebenen-Modell nach E. H. Schein herangezogen, dass die Kultur eines Unternehmens auf drei Ebenen beschränkt. Darauf aufbauend wird am Beispiel eines fiktiven Traditionsunternehmens, in diesem Fall Südermilch, argumentiert, warum die Veränderung der Unternehmenskultur die langfristige Unternehmensexistenz mitbestimmt.

Unternehmen sind heutzutage einem kulturellen Wandel unterworfen. Dieser Wandel spiegelt sich in der Unternehmenskultur wider. Sie stellt einen zentralen Faktor für den Erfolg eines Unternehmens dar. Das Phänomen Unternehmenskultur wird seit den 80er Jahren untersucht und ist noch heute in den Betriebswissenschaften ein populärer Begriff. Laut einer Untersuchung von Deloitte betrachten 88 Prozent der befragten Manager die Unternehmenskultur als potenziellen Wettbewerbsfaktor. Der Großteil der Befragten sieht einen kulturellen Wandel in der Organisation, intern sowie extern, als notwendig an.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Unternehmenskultur

2.1 Das Modell der Unternehmenskultur nach Schein

2.2 Das Drei-Ebenen- Modell / Eisberg-Modell

2.3 Das Phänomen der Vielschichtigkeit

2.4 Die Unternehmenskultur am Beispiel von Südermilch

3 Die Veränderung der Unternehmenskultur

3.1 Die Veränderung der Organisationskultur nach Johnson / Scholes / Whittington

3.2 Veränderung der Organisationskultur anhand Südermilchs

4 Das Bestehen am Markt

4.1 Das Überleben am Markt für die Süder Gruppe

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Unternehmenskultur als zentralen Erfolgsfaktor für das langfristige Überleben von Unternehmen in einem dynamischen Marktumfeld. Ziel ist es, die Auswirkungen einer starren Unternehmenskultur am Beispiel des fiktiven Traditionsunternehmens Südermilch zu analysieren und aufzuzeigen, wie kulturelle Veränderungsprozesse zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen können.

  • Theoretische Grundlagen und Modelle der Unternehmenskultur (Schein)
  • Methodische Ansätze zur Kulturanalyse (Johnson, Scholes & Whittington)
  • Identifikation kultureller Barrieren in Traditionsunternehmen
  • Notwendigkeit von Veränderungsprozessen im digitalen und globalen Kontext
  • Verknüpfung von Unternehmenskultur, Marktanpassung und langfristigem Erfolg

Auszug aus dem Buch

2.1 Das Modell der Unternehmenskultur nach Schein

Edgar H. Scheins Forschung stellt die Basis der heutigen Unternehmenskulturforschung dar. Er definiert Unternehmenskultur wie folgt: „A pattern of basic assumptions – invented, discovered, or developed by a given group as it learns to cope with is problems of external adaption and internal integration – that has worked well enough to be considered valid and, therefore, to be taught to new members as the correct way to perceive, think, and feel in relation to hose problems.“

Hierbei nehmen die Grundannahmen eine zentrale Funktion ein. Die Unternehmenskultur wird dabei als Muster von Grundannahmen einer bestimmten Gruppe definiert. Die Gruppe hat sich die Grundprämissen zur Problembewältigung externer Anpassung und interner Integration angeeignet. Diese Prämissen haben sich über die Zeit bewährt und werden daher an neue Gruppenmitglieder als rational und emotional korrekter Ansatz zum Umgang mit Problemen weitergegeben. Demnach ist eine Gruppe von Menschen zur Bildung einer Kultur notwendig, wobei Werte und Normen unabdingbar sind.

Auch in einem Unternehmen existieren gemeinsame Grundwerte. Die Merkmale der vorherrschenden Unternehmenskultur werden im Unternehmen erlernt und dienen zur Bewältigung von operativer Arbeit und alltäglichen Problemen. In einem Unternehmen entstehen sogenannte soziale Gruppen, die miteinander arbeiten. Ebenso gilt für neue Gruppenmitglieder, dass sie die gemeinsamen Grundannahmen erkennen und sich als Organisationsmitglied auf den Lernprozess einlassen. Die Merkmale der Unternehmenskultur werden durch Überzeugungen, Einstellungen, Verhaltensweisen, Zeichen und Objekten zum Ausdruck gebracht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Unternehmenskultur als Wettbewerbsfaktor und definiert das Ziel der Arbeit, die kulturellen Herausforderungen eines Traditionsunternehmens zu analysieren.

2 Die Unternehmenskultur: Dieses Kapitel erläutert theoretische Grundlagen des Kulturbegriffs und stellt mit dem Modell nach Schein sowie der Fallstudie Südermilch die Struktur und Sichtbarkeit kultureller Elemente dar.

3 Die Veränderung der Unternehmenskultur: Hier wird der Prozess des kulturellen Wandels mittels des Modells von Johnson, Scholes und Whittington diskutiert und auf die spezifische Situation bei Südermilch angewendet.

4 Das Bestehen am Markt: Dieses Kapitel verknüpft die Notwendigkeit von organisationaler Flexibilität und kultureller Anpassung mit der Fähigkeit, in einem globalisierten Marktumfeld langfristig zu bestehen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass ein kultureller Wandel bei Südermilch zwar schwierig, aber für die Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich ist.

Schlüsselwörter

Unternehmenskultur, Organisationskultur, Kultureller Wandel, Schein, Eisberg-Modell, Johnson und Scholes, Kulturelles Netz, Traditionsunternehmen, Südermilch, Marktanpassung, Wettbewerbsfähigkeit, Change-Management, Grundannahmen, Strategisches Management, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Unternehmenskultur als kritischem Erfolgsfaktor für das langfristige Bestehen von Unternehmen am Markt, unter besonderer Berücksichtigung von Traditionsunternehmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung der Unternehmenskultur, der Analyse von Wandlungsprozessen und der praktischen Anwendung von Modellen zur Organisationskultur.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu zeigen, wie eine starre, traditionell geprägte Kultur die notwendige Marktanpassung erschweren kann und welche Schritte für einen erfolgreichen kulturellen Wandel erforderlich sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und wendet etablierte Managementmodelle, insbesondere das Drei-Ebenen-Modell von Schein und das „Cultural Web“ von Johnson, Scholes und Whittington, auf ein fiktives Fallbeispiel an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst kulturelle Modelle erläutert und diese anschließend auf das fiktive Unternehmen „Südermilch“ projiziert, um Diskrepanzen zwischen bestehender Tradition und notwendiger Innovation aufzudecken.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Unternehmenskultur, strategischer Wandel, Organisationsentwicklung, Wettbewerbsfähigkeit, Traditionsmanagement und kulturelle Grundannahmen.

Warum ist eine Kulturveränderung bei Südermilch so kompliziert?

Weil das Unternehmen stark durch eine konservative Familientradition geprägt ist, die alle Prozesse dominiert und eine Identifikation der internationalen Standorte mit der Unternehmenskultur verhindert.

Welche Empfehlung gibt der Autor für das Fallbeispiel?

Der Autor empfiehlt eine standortübergreifende Vereinheitlichung der Unternehmenskultur sowie die Einbeziehung externer Managementkräfte, um Betriebsblindheit zu vermeiden.

Welche Rolle spielt die „Familientradition“ bei Südermilch?

Sie fungiert sowohl als Identitätsstifter für den Hauptstandort als auch als Barriere, da sie eine geschlossene, exklusive Machtstruktur schafft, die moderne, agile Anpassungen erschwert.

Was bedeutet das Modell des „strategischen Drifts“ in diesem Kontext?

Es beschreibt die vier Phasen, in denen sich Unternehmen befinden, wenn sie den Anschluss an Marktveränderungen verlieren, was bei Südermilch eine drohende Krise durch unzureichende Anpassung signalisiert.

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Details

Title
Unternehmenskultur und das langfristige Überleben am Markt. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf das Unternehmen
College
SRH - Mobile University
Grade
1.7
Author
Jessica Pchaiek (Author)
Publication Year
2020
Pages
32
Catalog Number
V983725
ISBN (eBook)
9783346352736
ISBN (Book)
9783346352743
Language
German
Tags
unternehmenskultur überleben markt auswirkungen unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Pchaiek (Author), 2020, Unternehmenskultur und das langfristige Überleben am Markt. Auswirkungen der Unternehmenskultur auf das Unternehmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/983725
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