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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland. Entwicklung, Zuschauerschaft und Nutzung von audiovisuellen Medien

Titel: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland. Entwicklung, Zuschauerschaft und Nutzung von audiovisuellen Medien

Hausarbeit , 2020 , 27 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Jan Moritz Behrens (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Rundfunk und Unterhaltung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die Stellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland dargestellt und vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen analysiert. Die Medienlandschaft wandelt sich in Zeiten voranschreitender Digitalisierung und Globalisierung in einer enormen Geschwindigkeit. Allein in den letzten 15 Jahren hat sich unser Verhalten in Bezug auf Medien signifikant gewandelt. Um einen umfassenden Überblick über die heutige Mediennutzung zu erhalten, wird zunächst eine weitreichende Analyse durchgeführt.

Die Entdeckung elektromagnetischer Wellen Anfang des 20. Jahrhunderts erweiterte die Möglichkeiten der menschlichen Kommunikation erheblich. Die neue Technik wurde verstärkt zur Übermittlung von Botschaften im militärischen Kontext, später dann zur zivilen Nutzung eingesetzt. In die deutschen Haushalte fand zunächst das Radio Einzug – die ersten Sendungen wurden in den 1920er-Jahren ausgestrahlt. Während des 2. Weltkrieges setzte die nationalsozialistische Regierung den Rundfunk gezielt zu Propagandazwecken ein und verhalf dem Medium zu einem unrühmlichen Aufschwung. Nach dem Ende des Krieges und der Neuordnung durch die Alliierten mauserte sich der Rundfunk für weite Teile der Bevölkerung zu einem Massenmedium. In den 1950er Jahren begann schließlich der Siegeszug des Fernsehens.

Seit der Reformation Mitte der 1980er-Jahre und dem Aufbau eines dualen Rundfunksystems, bestehend aus öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten, ist die audiovisuelle Vielfalt stetig gewachsen. Dieser Trend hat sich besonders in den vergangenen 20 Jahren beschleunigt, begünstigt durch die Dynamik auf der technischen Ebene. Der flächendeckende Ausbau des Internets oder die Entwicklung von Smartphone, Tablet & Co. haben das Mediennutzungsverhalten grundlegend beeinflusst. Für den Rundfunk als festen Bestandteil unserer Medienwelt liegen in diesen Entwicklungen gleichermaßen Chancen und Risiken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland

a. Entstehung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

b. Das duale Rundfunksystem

3. Nutzung audiovisueller Medien in der heutigen Medienlandschaft

a. Bewegtbild in der Bevölkerung

b. Abgrenzung der verschiedenen Fernsehanbieter

i. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

ii. Privater Rundfunk

iii. Streaming

c. Relevanz der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

4. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der jungen Zuschauerschaft

a. Medienkonsum im Wandel der Jugend

b. Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung junger Zuschauer für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

i. Ansprache der jungen Erwachsenen über Social Media

ii. Mediathek und ihre Vision

5. Akzeptanz der Rundfunkgebühren in der Gesellschaft

6. Kritische Betrachtung über die Verwendung der Rundfunkgebühren

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland unter Berücksichtigung des veränderten Mediennutzungsverhaltens. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Herausforderung, junge Zuschauergruppen durch digitale Angebote zu binden, sowie der gesellschaftlichen Akzeptanz und kritischen Finanzierungsdebatte.

  • Historische Entwicklung des dualen Rundfunksystems in Deutschland
  • Wettbewerbsanalyse: Öffentlich-rechtlicher vs. privater Rundfunk und Streaming
  • Medienkonsum und Bedürfnisse junger Zielgruppen
  • Strategien zur Digitalisierung und Zielgruppenansprache (Social Media, Mediatheken)
  • Diskurs um Finanzierung und Verwendung der Rundfunkbeiträge

Auszug aus dem Buch

b. Abgrenzung der verschiedenen Fernsehanbieter

Um die Wichtigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu verstehen, muss er in seinen Aufgaben und Eigenschaften von seinen stärksten Konkurrenten differenziert werden.

i. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Seit der Einführung des dualen Rundfunksystems in den 1980er Jahren (s. Abs. 2b) buhlen private und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten um die Aufmerksamkeit der Hörer und Zuschauer. Der Gesetzgeber hat im RStV die Rahmenbedingungen beider Player festgelegt, für den unabhängig organisierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit seiner staatsfernen, durch ständisch besetzte Aufsichtsgremien weitgehend internen gesellschaftlichen Kontrolle deutlich restriktiver als für die privaten Senderfamilien.

Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kommt in Deutschland die Rolle des Grundversorgers auf technischer und inhaltlicher Ebene zu. Sie stellen einerseits die Ubiquität sicher, also die Zugänglichkeit für Jedermann auf Basis einer breit ausgebauten technischen Infrastruktur.8 Andererseits sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für die Bereitstellung unabhängiger und objektiver Programminhalte zu Informationen, Bildung, Kultur und Unterhaltung über Fernsehen, Radio und Internet verantwortlich. Die Programminhalte sollen zur Förderung der freien Meinungsbildung und kulturellen Vielfalt beitragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die historische Entwicklung des Rundfunks in Deutschland und führt in die aktuelle Herausforderung ein, die sich aus der dualen Rundfunklandschaft und dem technologischen Wandel ergibt.

2. Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der öffentlich-rechtlichen Anstalten nach 1948 und die gesetzliche Verankerung des dualen Rundfunksystems seit den 1980er Jahren.

3. Nutzung audiovisueller Medien in der heutigen Medienlandschaft: Hier wird der aktuelle Medienalltag analysiert und das öffentlich-rechtliche Angebot in Abgrenzung zu privaten Anbietern und Streaming-Diensten bewertet.

4. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in der jungen Zuschauerschaft: Dieses Kapitel befasst sich mit der demografischen Herausforderung, die junge Zielgruppe durch Mediatheken und Social Media zu erreichen und zu binden.

5. Akzeptanz der Rundfunkgebühren in der Gesellschaft: Der Fokus liegt hier auf der Akzeptanz und den kritischen Debatten bezüglich des Rundfunkbeitrags und dessen Notwendigkeit.

6. Kritische Betrachtung über die Verwendung der Rundfunkgebühren: Dieses Kapitel diskutiert Einsparpotenziale, Kooperationen zwischen Sendern und die KEF-Prognosen zum Finanzbedarf.

7. Ausblick: Der abschließende Ausblick fasst die Zukunftsfähigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks angesichts der digitalen Transformation zusammen.

Schlüsselwörter

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Rundfunkbeitrag, Duales System, Mediennutzung, Streaming, Mediathek, Digitalisierung, Jugendmedienkonsum, KEF, Rundfunkstaatsvertrag, Medienwirtschaft, Glaubwürdigkeit, Bewegtbild, Finanzierungsmodell, Medienlandschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland im Kontext eines sich wandelnden Medienmarktes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des dualen Rundfunksystems, dem veränderten Medienkonsum, der Rolle von Streaming-Diensten sowie der Debatte um Finanzierung und gesellschaftliche Akzeptanz des Rundfunkbeitrags.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Herausforderungen für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten zu identifizieren und mögliche Strategien zur Bindung jüngerer Zielgruppen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse, die auf Daten aus Studien wie der ARD/ZDF-Langzeitstudie, GfK-Umfragen und Wirtschaftsberichten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologische Entwicklung des Medienmarktes, die spezifische Analyse des jungen Medienkonsums, die Akzeptanz des Beitragsmodells und kritische Aspekte der Mittelverwendung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Digitalisierung, Streaming, Rundfunkbeitrag, Nutzerbindung und das duale System.

Warum fällt es dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk schwer, junge Zuschauer zu erreichen?

Junge Menschen bevorzugen zeitunabhängigen, mobilen und personalisierten Medienkonsum über Streaming-Plattformen, während das traditionelle lineare Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oft als weniger attraktiv wahrgenommen wird.

Welche Rolle spielt die KEF in diesem Kontext?

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) prüft den Finanzbedarf der Rundfunkanstalten und leistet durch ihre Empfehlungen eine Entscheidungsgrundlage für die Höhe des Rundfunkbeitrags.

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Details

Titel
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland. Entwicklung, Zuschauerschaft und Nutzung von audiovisuellen Medien
Hochschule
SRH Hochschule Riedlingen
Veranstaltung
Einführung in die Medienwirtschaft
Note
2,3
Autor
Jan Moritz Behrens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
27
Katalognummer
V983851
ISBN (eBook)
9783346381309
Sprache
Deutsch
Schlagworte
rundfunk deutschland entwicklung zuschauerschaft nutzung medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Moritz Behrens (Autor:in), 2020, Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland. Entwicklung, Zuschauerschaft und Nutzung von audiovisuellen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/983851
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Leseprobe aus  27  Seiten
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