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Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit in Deutschland. Schulschließungen, Homeschooling sowie mögliche Gegenmaßnahmen

Titel: Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit in Deutschland. Schulschließungen, Homeschooling sowie mögliche Gegenmaßnahmen

Bachelorarbeit , 2020 , 81 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Semra Karagüzel (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Sind Maßnahmen wie Kontaktsperren, Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen legitim, um die Covid19-Pandemie einzudämmen? Diese Bachelorarbeit setzt sich mit dem Krisenmanagement des Staates im Jahr 2020 auseinander und geht auf die bildungspolitischen Effekte ein. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwiefern der Shutdown die Bildungsungleichheit auf institutioneller Ebene verstärkt.

Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote, Maskenpflicht, Grenzkontrollen, Lockdown – solche und ähnliche Schlagzeilen beschreiben die aktuelle Lage der Staaten weltweit. Es ist eine Situation, wie sie in Hollywoodfilmen oft auf Kinoleinwänden zu sehen war, doch in der Realität kaum vorstellbar ist. Szenarien solcher Filme beschreiben den Ausbruch eines neuartigen Virus und dessen katastrophalen Folgen für die gesamte Welt.

Hier, in der Realität, ist die Rede von SARS-CoV-2/Covid-19 – einem neuartigen Coronavirus, welches Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und Institutionen, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger vor bisher unbekannten Herausforderungen stellt. Seit dem Ausbruch des Covid-19 Virus – erstmals in der chinesischen Stadt Wuhan im Dezember 2019 geschehen -, entwickelte sich das Virus durch seine rasante Ausbreitung zu einer Pandemie und damit zu einem globalen Problem. Das Virus erreichte Ende Januar schließlich auch Deutschland.

In wenigen Wochen wurde das öffentliche Leben lahmgelegt. Mitte März wurden sämtliche Geschäfte und öffentliche Einrichtungen geschlossen, Produktionen in vielen Unternehmen eingestellt, viele berufliche Tätigkeiten in das Homeoffice verlagert sowie das Verbleiben in den eigenen vier Wänden aufgrund der Corona-Pandemie verordnet. Öffentliches Leben, Berufsleben und privates Leben wurden auf das Minimum heruntergefahren. Mit diesen drastischen Einschränkungen haben Bund und Länder die Ausbreitung des Coronavirus Mitte März in Deutschland versucht einzudämmen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Fragestellung der Arbeit

2. Grundlagen

2.1 Infektionskrankheiten

2.2 Viren

2.3 Epidemie

2.4 Pandemie

2.5 Das Coronavirus und seine bisherige Ausprägung

2.5.1 SARS-CoV (2002/2003)

2.5.2 MERS-CoV (2012)

2.5.3 SARS-CoV-2/Covid-19

3. Krisenmanagement des Staates

3.1 Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

3.2 Rechtsgrundlage

3.2.1 Infektionsschutzgesetz alte Fassung

3.2.2 Infektionsschutzgesetzes neue Fassung

3.2.3 Kritik

3.3 Grundrechte

3.3.1 Grundrechtseinschränkungen

3.3.2 Verhältnismäßigkeit

3.4 Krisenmanagement des Staates

3.4.1 Freiheit versus Sicherheit

3.4.2 Sicherheit oder Freiheit – ein fundamentales Spannungsverhältnis

3.4.3 Sicherheit oder Freiheit in Zeiten von Corona?

3.4.4 Föderalismus

4. Bildungspolitische Effekte der Corona-Pandemie

4.1 Bildungsungleichheit in Deutschland

4.1.1 Der Begriff der Bildungsungleichheit

4.1.2 Die soziale Herkunft

4.2 Ursachen von Bildungsungleichheiten nach Boudon/Bourdieu

4.2.1 Raymond Boudon

4.2.2 Pierre Bourdieu

4.3 Bildungsungleichheit verstärkt durch Corona-Pandemie

4.3.1 Schulschließung

4.3.2 Homeschooling – Ungleichheit wird verstärkt

4.3.3 Erziehungs- und Bildungsauftrag des Staates

4.3.4 Erfolgreiches Lernen

4.3.5 Mögliche Maßnahmen und Strategien

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die staatliche Krisenbewältigung während der COVID-19-Pandemie mit einem Fokus auf die verfassungsrechtliche Legitimation der erlassenen Maßnahmen und deren Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit in Deutschland.

  • Analyse der Dynamik und Ausbreitung von SARS-CoV-2/Covid-19.
  • Juristische Betrachtung des Krisenmanagements und der Rechtsgrundlagen (IfSG).
  • Diskussion des Spannungsverhältnisses zwischen Freiheit und Sicherheit.
  • Untersuchung der bildungspolitischen Effekte der Corona-Pandemie auf Basis soziologischer Theorien.
  • Bewertung von Strategien zur Eindämmung von Bildungsungleichheit während Schulschließungen.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Ausgangsbeschränkungen, Kontaktverbote, Maskenpflicht, Grenzkontrollen, Lockdown – solche und ähnliche Schlagzeilen beschreiben die aktuelle Lage der Staaten weltweit. Es ist eine Situation, wie sie in Hollywoodfilmen oft auf Kinoleinwänden zu sehen war, doch in der Realität kaum vorstellbar ist. Szenarien solcher Filme beschreiben den Ausbruch eines neuartigen Virus und dessen katastrophalen Folgen für die gesamte Welt. Hier, in der Realität ist die Rede von SARS-CoV-2/Covid-19 – einem neuartigen Coronavirus, welches Staat, Wirtschaft, Gesellschaft und Institutionen, aber auch alle Bürgerinnen und Bürger vor bisher unbekannten Herausforderungen stellt. Seit dem Ausbruch des Covid-19 Virus – erstmals in der chinesischen Stadt Wuhan im Dezember 2019 geschehen -, entwickelte sich das Virus durch seine rasante Ausbreitung zu einer Pandemie und damit zu einem globalen Problem. Das Virus erreichte Ende Januar schließlich auch Deutschland. In wenigen Wochen wurde das öffentliche Leben lahmgelegt. Mitte März wurden sämtliche Geschäfte und öffentliche Einrichtungen geschlossen, Produktionen in vielen Unternehmen eingestellt, viele berufliche Tätigkeiten in das Homeoffice verlagert sowie das Verbleiben in den eigenen vier Wänden aufgrund der Corona-Pandemie verordnet. Öffentliches Leben, Berufsleben und privates Leben wurden auf das Minimum heruntergefahren. Mit diesen drastischen Einschränkungen haben Bund und Länder die Ausbreitung des Coronavirus Mitte März in Deutschland versucht einzudämmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Krisensituation durch die Corona-Pandemie und definiert das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit.

2. Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert medizinische Definitionen von Infektionskrankheiten und Viren sowie die historischen Ausprägungen von SARS-CoV, MERS-CoV und SARS-CoV-2.

3. Krisenmanagement des Staates: Der Hauptteil analysiert die rechtliche Grundlage der staatlichen Maßnahmen, das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit sowie die Rolle des Föderalismus.

4. Bildungspolitische Effekte der Corona-Pandemie: Dieser Abschnitt untersucht, wie Schulschließungen und Homeschooling soziale Ungleichheiten im Bildungssystem basierend auf den Theorien von Boudon und Bourdieu verschärfen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zur Balance zwischen notwendigem Gesundheitsschutz und dem Erhalt freiheitlich-demokratischer Prinzipien zusammen.

Schlüsselwörter

COVID-19, Corona-Pandemie, Infektionsschutzgesetz, Grundrechte, Rechtsstaat, Verhältnismäßigkeit, Sicherheit, Freiheit, Föderalismus, Bildungsungleichheit, Soziale Herkunft, Homeschooling, Bildungssystem, Chancengleichheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die staatlichen Maßnahmen zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie unter juristischen und politischen Aspekten und beleuchtet deren Einfluss auf die Bildungsungerechtigkeit.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentrale Themen sind das staatliche Krisenmanagement, die verfassungsrechtliche Prüfung von Grundrechtseingriffen und die soziologische Analyse von Bildungsungleichheit durch Schulschließungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach der Legitimation der erlassenen Maßnahmen zur Pandemieeindämmung und untersucht, inwiefern der Shutdown die Bildungsungleichheit auf institutioneller Ebene verstärkt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Verfasserin nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis juristischer und soziologischer Fachliteratur, um die Rechtmäßigkeit der staatlichen Handlungen und die Auswirkungen auf Bildungschancen zu diskutieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Grundlagen zu Infektionskrankheiten, eine juristische Analyse des Infektionsschutzgesetzes, eine Diskussion über Freiheit versus Sicherheit sowie eine detaillierte bildungspolitische Betrachtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem COVID-19, Rechtsstaat, Verhältnismäßigkeit, Föderalismus, Bildungsungleichheit und Chancengleichheit.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Föderalismus?

Das Werk diskutiert den Föderalismus sowohl als möglichen Hindernisgrund für eine einheitliche Linie als auch als notwendiges Instrument einer Demokratie zum Experimentieren mit verschiedenen Lösungen.

Welche Bedeutung hat das kulturelle Kapital bei Schulschließungen?

Die Arbeit zeigt, dass das kulturelle Kapital des Elternhauses während des Homeschoolings über den Bildungserfolg entscheidet, da die Unterstützungsmöglichkeiten der Eltern stark variieren.

Ende der Leseprobe aus 81 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit in Deutschland. Schulschließungen, Homeschooling sowie mögliche Gegenmaßnahmen
Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg
Note
1,0
Autor
Semra Karagüzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
81
Katalognummer
V984049
ISBN (eBook)
9783346329080
ISBN (Buch)
9783346329097
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Recht Bildungswissenschaft Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Semra Karagüzel (Autor:in), 2020, Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Bildungsungleichheit in Deutschland. Schulschließungen, Homeschooling sowie mögliche Gegenmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984049
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Leseprobe aus  81  Seiten
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