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Nervosität im Leistungssport. Wie kann Mentaltraining helfen?

Title: Nervosität im Leistungssport. Wie kann Mentaltraining helfen?

Academic Paper , 2020 , 30 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Alexander Seifried (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird das Prinzip und die Relevanz des Mentaltrainings erläutert, sowie anhand eines Fallbeispiels eine spezifische Anamnese, Zielformulierung, Trainingsplanung und Auswertung dargestellt. Dabei wird eine dreimonatige Arbeitsphase über zwölf Sitzungen mit dem Klienten, sowie eine beispielhafte 50-minütige Trainingseinheit erarbeitet.

Schon lange gehört zu sportlicher Leistungsfähigkeit weitaus mehr, als das Training auf dem Sportplatz oder im Fitnessstudio. Neben den rein körperlichen Komponenten treten psychosoziale Faktoren immer weiter in den Vordergrund des Leistungssports. Daher nehmen auch immer mehr Leistungssportler Mentaltrainer, Sportpsychologen oder ganzheitlich orientierte Coachings in Anspruch, um das geistige Training, dem Körperlichen anzugleichen. Mentaltraining kann dabei helfen, klare Ziele zu formulieren, eine realistische Ist- Situation, wie Ergebniserwartung zu erarbeiten und durch spezielle Techniken den Umgang mit Leistungsdruck und weiteren psychischen Blockaden zu erleichtern.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Definition Mentaltraining

2.2 Relevanz des Mentaltrainings

2.3 Ziele und Methoden des Mentaltrainings

3. Vorbereitung und Planung der Beratung

3.1 Persönlicher Hintergrund der Klientin

3.1.1 Anamnese

3.1.2 Auftragsklärung

3.1.3 Exploration

3.2 Auswertung der Anamnese

4. Ablauf des Mentaltrainings

4.1 Woche 1: Lösungsfokussiertes Interview

4.2 Woche 2: Zieldefinition

4.3 Woche 3: Glaubenssätze und Alignment

4.4 Woche 4: Vorstellungsregulation

4.5 Kompetenzerwartungen und Moment of Excellence

4.6 Woche 6: Disney-Technik

4.7 Aufmerksamkeitsregulation

4.8 Woche 8: Bildüberblendung

4.9 Woche 8: Kontext-Transfer Strategie

4.10 Woche 10: Stressbewältigung und Aktivationsregulation

4.11 Woche 11: Angewandte Mental-Techniken

4.12 Woche 12: Selbstgesprächsregulation und Rückblick

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Prinzip und die Relevanz des Mentaltrainings im Leistungssport und veranschaulicht anhand eines Fallbeispiels einer Handballerin die methodische Anwendung über einen Zeitraum von drei Monaten. Ziel ist es, durch gezielte mentale Interventionen die Konzentrationsfähigkeit zu steigern, Leistungsdruck abzubauen und das Abrufen der sportlichen Bestleistung in Wettkampfsituationen zu optimieren.

  • Grundlagen und theoretischer Rahmen des Mentaltrainings
  • Methoden zur Anamnese und Zielformulierung (C.L.E.E.R.-I.T. / SMART)
  • Techniken zur Stressbewältigung und Aktivationsregulation
  • Anwendung mentaler Strategien (Vorstellungsregulation, Disney-Technik, Bildüberblendung)
  • Transfer der mentalen Techniken vom Training in den Wettkampf

Auszug aus dem Buch

4.1 Woche 1: Lösungsfokussiertes Interview

Während des lösungsfokussierten Interviews, stellt der Mentaltrainer Fragen, die den Anschein erwecken, grundlegend und informativ für den Trainer zu sein. Allerdings arbeitet der Mentaltrainer bewusst ressourcenorientiert und erhöht das Bewusstsein der Klientin für ihre Stärken. Beispielhaft wird im Folgenden die durchgeführte Mentaleinheit beschrieben (Wiedermann et al. 2019):

MT: „Hallo Sina, schön dass du hier bist. Ist es für dich in Ordnung, wenn wir uns duzen?“

Sina: „ Ja klar, auf jeden Fall“

Mentaltrainer: „ Schön, bevor wir beginnen, möchte ich dich noch einmal fragen; Du als reife und selbstbestimmte Person, möchtest du ein mentales Training machen?“

Sina: „Ja natürlich, dafür bin ich ja hier“

MT: „Ok, das ist eben wichtig, dass du freiwillig hier bist“. „Lass mich dafür wissen, was läuft bei dir zur Zeit richtig gut, was darf nicht verändert werden?“

Sina: „Das Training! Ich bemerke, wie ich laufend Fortschritte mache, was Technik und konditionelle Fähigkeiten angeht. Im Training bin ich überaus fokussiert und kann mich ständig verbessern.“

MT: „Ah, das ist doch eine gute Sache. Was kannst du besonders gut bezogen auf das Training?“

Sina: „Hm, das ist eine schwierige Frage. Ich denke, es gelingt mir gut einen Spielfluss aufzubauen und meine Mannschaft zu koordinieren. Das sagt zumindest meine Trainerin. Bezogen auf mich selbst, sehe ich meine Stärke im Torabschluss.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung psychosozialer Faktoren im Leistungssport und Zielsetzung der Arbeit zur Darstellung des Mentaltrainings anhand eines Fallbeispiels.

2. Theoretischer Hintergrund: Definition des Mentaltrainings sowie Erläuterung seiner Relevanz, Ziele und Methoden innerhalb des psychologischen Fachbereichs.

3. Vorbereitung und Planung der Beratung: Durchführung einer detaillierten Anamnese bei einer Handballerin sowie Auftragsklärung unter Nutzung der C.L.E.E.R.-I.T.-Methode.

4. Ablauf des Mentaltrainings: Detaillierte Darstellung von 12 wöchentlichen Sitzungen, in denen verschiedene Mentaltechniken eingeführt und an die spezifischen Bedürfnisse der Klientin angepasst werden.

5. Fazit: Zusammenfassende Erkenntnis, dass Mentaltraining durch die Veränderung von Perspektiven und Glaubenssätzen maßgeblich zur Optimierung sportlicher Leistungen beitragen kann.

Schlüsselwörter

Mentaltraining, Leistungssport, Sportpsychologie, Stressbewältigung, Konzentrationsfähigkeit, Anamnese, Zielsetzung, SMART-Formel, Disney-Technik, Vorstellungsregulation, Bildüberblendung, Aktivationsregulation, Selbstgesprächsregulation, Leistungsdruck, Ressourcenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung von Mentaltraining im Leistungssport, illustriert durch eine Fallstudie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Stärkung emotionaler und kognitiver Kompetenzen, den Umgang mit Leistungsdruck und die gezielte Steuerung psychologischer Prozesse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen des Mentaltrainings aufzuzeigen, um Athleten dabei zu unterstützen, ihr volles Leistungspotenzial sicher abzurufen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein psychologisches Fallbeispiel analysiert, wobei Methoden wie das lösungsorientierte Interview, die SMART-Zielformulierung und verschiedene Interventionstechniken zur Anwendung kommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Beratung sowie den konkreten, zwölfwöchigen Trainingsprozess inklusive aller angewandten Mental-Techniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mentaltraining, Leistungssport, Stressbewältigung, Konzentrationsfähigkeit und Selbstreflexion.

Welches spezifische Problem hatte die Klientin Sina Müller?

Sina litt unter einer ausgeprägten Nervosität und Versagensängsten in Wettkampfsituationen, was durch eine hohe berufliche Mehrfachbelastung verstärkt wurde.

Warum wurde das Yerkes-Dodson Gesetz in der zehnten Woche eingeführt?

Das Gesetz wurde genutzt, um der Klientin den Zusammenhang zwischen Erregungsniveau und Leistungsfähigkeit zu verdeutlichen, da ihr Übereifer zu emotionalen Blockaden führte.

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Details

Title
Nervosität im Leistungssport. Wie kann Mentaltraining helfen?
Course
Fachwirt für betriebliches Gesundheitsmanagement, Sportmentaltrainer
Grade
1,0
Author
Alexander Seifried (Author)
Publication Year
2020
Pages
30
Catalog Number
V984136
ISBN (eBook)
9783346357526
ISBN (Book)
9783346357533
Language
German
Tags
Sportmentaltrainer Fachwirt für betriebliches Gesundheitsmanagement BGM Sport Gesundheit Fitness Psychologie betreiebliches Gesundheitsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Seifried (Author), 2020, Nervosität im Leistungssport. Wie kann Mentaltraining helfen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984136
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