Rassismus und Stereotypen in Hollywood-Filmen

Die Darstellung von Sklaven und Plantagenarbeit im 19. Jahrhundert der USA im Film "Django Unchained"


Hausarbeit, 2019

27 Seiten, Note: 2,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rassismus, Stereotype und Gewalt Begrifflichkeiten
2.1 GewaltBegriff
2.1.1 GewaltundFilm
2.2 Rassismus Begriff nach Stuart Hall
2.2.1 Kulturelleldentität

3 Die Südstaaten der USA im 19. Jahrhundert in Zeiten der Sklaven und Plantagenarbeit
3.1 DerSüdenderUSA
3.2 SklavenundPlantagenarbeit
3.3 Die Diaspora nach Hall
3.4 Die Macht der “Whiteness”

4 Sklavenhandel und Plantagenarbeit am Beispiel des Rassismus Diskurs in Django Unchained
4.1 Kritik und Stereotypisierung des Bildes der Schwarzen
4.1.1 Giroux und die Kritik an Tarantino
4.1.2 Gewaltszenen und Bedeutung in Django Unchained
4.1.3 Das Unterwerfungsmotiv, Macht und Widerstand
4.1.4 Symbolik und Motive in Django Unchained
4.1.5 Evaluation über das Othering

5 Fazit

Literatur,- und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Die Rolle der Schwarzen in der US-Amerikanischen Gesellschaft diente schon immer als Grundlage für Forscher um eine Auseinandersetzung mit den Begrifflichkeiten von Rassismus und ihren Ideologien in den Cultural Studies. Vom teilweise 17. bis 19. Jahrhundert wurden die schwarzen als rechtlose Sklaven meistens als Arbeitskräfte zumeist in der Landwirtschaft eingesetzt, doch einige von Ihnen, besonders weibliche Sklavinnen kamen auch in Häusern und Unterkünften von Plantagenbesitzern und deren Familien unter, in denen sie typische häusliche Arbeit und Hilfe leisten mussten. Am bekanntesten und berüchtigtsten ist jedoch die Vorstellung der Sklavenarbeit auf den Plantagen des Südens der Vereinigten Staaten von Amerika, welche für europäische Zeitgenossen ein bis zum Einsetzen der Abolitionsbemühungen im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts ein Gewerbe wie jedes andere war, zwar außerordentlich risikoreich, dennoch äußert kapitalintensiv, welche mit Gewinnen lockten und ebenso transatlantische Geschäfte. Und doch ist die Ära der Sklaverei in den Vereinigten Staaten von Amerika wohlmöglich eines der dunkelsten Kapitel der Nation, neben dem Völkermord an den native Americans und dem damit einhergehenden Landraub. Bis heute tut die amerikanische Gesellschaft sich schwer damit dieses Kapitel objektiv zu diskutieren bzw. gesellschaftlich zu thematisieren und sich damit auseinanderzusetzen. Die Debatte wurde nochmals erkennbarer an den kontrovers und hitzig geführten Diskussionen um Quentin Tarantinos Django Unchained aus dem Jahre 2012. Das Erbe der Sklaverei lastet nach wie vor schwer auf der USA. Ähnlich wie zu der Geschichte der Sklaverei der Widerstand der Sklaven gehört, so wurden rassistische Diskurse und Praktiken von Beginn an kritisiert und bekämpft. Doch im 19. Jahrhundert entstanden durch den Sklavenhandel und Erwirtschaftung allerdings schnell moralische Gegensätze, welche in Gewalt, Blut und Verzweiflung endeten. Die Idealisierung der Herrscher nämlich, über die Schicksäle der verarmten schwarzen Sklaven, so dass Stereotypisierung und Rassismus sich gegen Unterdrückung des weißen Menschen duellierten. Inspiriert wurde die Thematik der Seminararbeit deshalb durch das besuchte Seminar „Critical Pedagogy als Herausforderungfür Demokratie und dem Diskurs des Soziologen Stuart Hall“.

Der Begriff des Rassismus ist problematisch, da er inhaltlich als vielseitig angesehen wird und dabei auch immer vom gesellschaftlichen und historischen Kontext abhängig ist. Die Forschung Halls gilt ebenso als Inspiration für die Seminararbeit, um Gründe und Ursachen für den Rassismus Diskurs und sein Entstehen zu identifizieren. Die Brücke zwischen Film und Literatur soll durch den historischen Kontext im Verlauf der einzelnen Unterthemen unterstrichen und begleitet werden. Aus diesem Grund wurde der Titel der Hausarbeit: „Cultural Studies - Rassismus und Stereotypen Diskurs am Beispiel der Sklaven und Plantagenarbeit im 19. Jahrhundert in den USA und im Film Django Unchained gewählt, um den Diskurs des Seminares beizubehalten und diesen zu analysieren. Durch diese Hausarbeit sollen die Fragen beantwortet werden, inwiefern die Darstellung von Stereotypen in Hollywood Filmen am Beispiel von Schwarzen sichtbar gemacht wird? Wie überträgt sich der Rassismus Diskurs von Stuart Hall auf Django UnchainedJ Gibt es eine Brücke zwischen Film und Theorie? Inwiefern kann man aus schulischer Sicht präventiv handeln? Dementsprechend wurde mit dem Film Django Unchained ein Film aus der Popkultur ausgewählt, welcher diese Eindrücke und Beispiele in einem historisch-narrativen Kontext unterstreichen soll. Auf Grund der offenen Inszenierung von Gewalt und Rassismus auf mehreren narrativen Ebenen, scheint die filmische Umsetzung prädestiniert für eine vergleichende Analyse mit dem Stereotypisierung und Rassismus Diskurs. Zu beachten werden soll, dass die Handlung fiktiv ist, es hier jedoch lediglich um das Konstrukt der Sklaven und Plantagenarbeit in den Südstaaten Amerikas geht, unter dem Diskurs der Rassismus Forschung von Hall und Giroux. Keinesfalls dient der Inhalt des Filmes als historische Revision.

Der Film Django Unchained spielt im US-Amerikanischen Texas und Mississippi, im Jahre 1858: Django ist ein ehemaliger Sklave, welcher sich auf die heroische Reise begebt seine Frau Brunhilde aus der Sklaverei zu befreien, welche einem Plantagemeister namens Calvin Candie zum Besitz verfallen ist. Mit der Hilfe des seines Befreiers und Mentors, Dr. King Shultz lernt Django neue Eigenschaften der Verteidigung und die schlüpft in die Rolle eines besonderen „outlaw“ in der weiß-dominierenden Gesellschaft des US-Südens1. Wenn Filmproduzenten historisch-geprägte Filme produzieren dann kann diese Aufgabe zu einer sehr schweren werden, gerade wenn es um zahlreiche historische Fakten und Ereignisse geht. Und doch: Quentin Tarantino, hat mit Django Unchained einen Film an die Leinwand gebracht, an dem er diese Herausforderung gerne angenommen hat, vor allem sich mit den historischen Bedingungen der Sklavenära in den USA auseinanderzusetzen. Dennoch ist es eine Herausforderung einen Film auf die Leinwand zu bringen, welcher historischen Realismus aufbringen soll, da dieser schnell zu riskanten Diskussionen führen kann und zu einer Revision der stattgefundenen historischen Ereignisse. Die Hausarbeit beginnt mit theoretischen Hintergründen zu der Begriffserklärung von Rassismus und deren Formen bis zur Gewaltdefinition. Ebenso werden Brücken aufgeschlagen zu den konzeptuellen Grundlagen Stuart Halls. Der Schwerpunkt der Hausarbeit thematisiert die Sklavenarbeit und inwiefern dieser durch den US-Film Django Unchained unterstützt wird. Hier werden vor allem die Aspekte der Moral, Symbolik und Gewaltdarstellung und Unterwerfung von Schwarzen an weißen kritisch betrachtet und thematisiert. Ebenso wird auf die Punkte von Symbolik und Motiven in Tarantinos Filmen eingegangen mit den Theorien von Hall und Giroux. Die Untersuchung der Hausarbeit findet im Fazit ein Ende, indem diskutiert und abgeschlossen wird, inwiefern der Film auf den Rassismus Diskurs eingeht und inwiefern man pädagogisch präventiv eingreifen kann.

2 Rassismus, Stereotype und Gewalt Begrifflichkeiten

Unter dem Anbetracht der Thematik dieser Hausarbeit ist es von hoher Relevanz auch auf das menschliche und emotionale Verständnis der Sklaven im 19. Jahrhundert einzugehen und die Vermutung erzeugen zu müssen, dass sie wohl möglich unter gravierenden Umständen gelitten haben mussten. Durch Gewalt und Regression werden die Menschen aufgezwungen gegen Ihren Willen zu agieren. Daher ist es relevant den Gewaltbegriff für die Kontextualisierung zu definieren und danach auf die Rassismus Diskurse und konzeptuelle Grundlagen Halls einzugehen.

2.1 GewaltBegriff

Der Begriff der Gewalt kann auch als eine Wirkung von Zwang angesehen werden. Denn wie Paul Hugger unter Gewalt einen „aufgezwungenen Willensakt“2 der an einem Individuum, ungeachtet eines Eingeständnisses, ausgeübt wird. Bei diesem ausgeübten Gewaltakt liegt ein Machtverhältnis zu Grunde, das dabei zugunsten der Gewalt ausübenden Instanz oder die Gewalt ausübenden Individuums ausfällt.3 Ekkehard Kleiter hingegen argumentiert, dass Gewalt als die „Durchsetzung eigener Ziele gegen den Willen eines anderen“4 definiert ist. Hieraus kann man demnach ableiten, dass im Gegensatz zu unserer Gesellschaft, die Gewalt großenteils als zufügen physischer Schmerzen ansieht, bedeutet dies sowohl das zufügen physischer Schmerzen, mit der Hilfe von Waffen oder körperlicher Schläge als auch psychischer Gewalt in Form von Drohungen, Beschimpfungen, Beleidigungen und dergleichen. Ähnlicher Ansicht ist der Soziologe Heinrich Popitz, der davon spricht, dass Gewalt eine Art von Machtaktion und Machtspiel darstelle, welche dabei zur „absichtlichen körperlichen Verletzung“5 anderer führe, in dem Kontext dieser Hausarbeit demnach die Sklaven im 19. Jahrhundert Amerikas. Währenddessen differenzieren Kucznik und Zipfel hingegen den Gewaltbegriff weiter aus, indem sie zwischen der indirekten und strukturellen Art von Gewalt und der direkten bzw. personellen Gewalt unterscheiden. Vor allem mit der strukturellen Gewalt ist die in einem sozialen System beinhaltete Gewalt gemeint, wobei sich die Gewalt ohne die Form von einer gewissen Präsenz eines konkreten Akteurs vollziehen kann.6 Man kann hier allerdings die Brücke auf das System der Plantage übertragen, welches auch eine Art Systemerwirtschaftung war. Jedoch handelt es sich bei der direkten Gewalt um die physische und psychische Schädigung einer Person. Kepplinger und Dahlem ergänzen, dass zwischen realer und fiktiver Gewalt unterschieden werden muss. Die reale Gewalt ist dabei beispielsweise die Gewalt, die physische und psychische Schädigungen beabsichtigen oder bewirken kann während bei der fiktiven Gewalt die Präsentation von Verhaltensweisen vorgeben.7

2.1.1 Gewalt und Film

Da der Fokus dieser Hausarbeit um Stuart Halls Rassismus Diskursen und die Form von Gewalt und Stereotypen im Film Django Unchained handelt soll im Folgenden Unterpunkt kurz vor allem die mediale Darstellung personaler Gewalt eingegangen werden. Diese Gewalt in Filmen, in der ein Akteur Gewalt gegen andere Menschen ausübt und dabei körperliche oder psychische Schädigungen verursachen kann wird ebenso auch auf die Form von einer „Gewalttätigkeit“8 gesprochen: „Ganz allgemein kann man feststellen, dass es sich bei der Gewalttätigkeit um einen Spezialfall der sozialen Interaktion handelt, eben eine gewalttätige Form der sozialen Interaktion. Was dabei als gewalttätig gilt, hängt jedoch [...] vom sozialen und kulturellen Kontext ab, in dem die Gewalttätigkeit ausgeübt wird.“ Paul Hugger versteht unter Begriff der Gewalttätigkeit ebenso „das bewusste oder unbeabsichtigte Zufügen eines körperlichen oder seelischen Schadens, ohne dass eine gesellschaftliche Legitimation vorliegt.“9 Auf den Film bezogen, kann dabei vor allem zwischen der natürlichen Gewaltdarstellung, nämlich der lebensechten Präsentation wie in einem Realfilm oder einer artifiziellen Präsentation und künstlichen Präsentation differenziert werden.10 Dazu ein kurzer Diskurs in Gewalt und den Bezügen zur Filmästhetik. In den folgenden Abschnitten wird nun auf Stuart Halls konzeptuelle Grundlagen eingegangen werden.

2.2 Rassismus Begriff nach Stuart Hall

Stuart Hall bezeichnet den rassistischen Diskurs so, dass: „Körperliche Merkmale als Bedeutungsträger, als Zeichen innerhalb eines Diskurses der Differenzfunktionieren“.11 Resultierend ist eine Entstehung eines „rassistischen Klassifikationssystems“, welches als essentielle Grundlage für rassistische Praxen, die den Ausschluss von Gruppen mit bestimmten Merkmalen von materiellen oder symbolischen Ressourcen beinhaltet, dienen soll. Dieses Klassifikationssystem ist für Hall zweiseitig aufgebaut und stellt die selbstbeschreibenden charakterlichen Attribute über die des Anderen. Diese Art von zweiteiliger bzw. binärer Spaltung hat die Aufgabe „Identität zu produzieren und Identifikationen abzusichern“12. Gerade durch die Stereotypisierung des Anderen wirkt die eigene Gemeinschaft wie eine homogene Gruppe in der andere sich nicht akklimatisieren können bzw. nicht hineinpassen. Das Resultat ist die sogenannte Konstruktion des Anderen und der eigenen Identität. Diese Form der rassistischen Ideologien entsteht nach Hall: „immer dann, wenn die Produktion von Bedeutung mit Machtstrategien verknüpft sind und diese dazu dienen, bestimmte Gruppen 'vorn Zugang zu kulturellen und symbolischen Ressourcen auszuschließen“13 Dennoch verspürt für Hall die Arbeiterklasse hohe Formen von Rassismus, da gewisse Ideologien des Imperialismus und Vorstellungen von rassischer Überlegenheit und der Minderwertigkeit waren und sie kulturelle Leben beeinflusst haben: „(...) formten und beeinflussten das kulturelle und soziale Leben aller subalternen und aller herrschenden Klassen“14 Er betont, dass Rassismus historisch sehr spezifisch ist, dass er je nach Epoche, Kultur, Gesellschaftsform ganz unterschiedlich und vielseitig auftreten und sich repräsentieren kann.

Demnach ist es nach Hall also nicht möglich immanente Ursachen für die Ausprägungen des Rassismus auszumachen, und es gibt weder noch Erfolge von Gegenstrategien.15

2.2.1 Kulturelle Identität

Mit dem Hinblick auf die Thematik der Seminararbeit spielt die kulturelle Identität ebenso eine relevante Rolle, da diese das Subjekt ins Zentrum stellt und das „Ich“ des Subjektes repräsentiert. Stuart Hall entnimmt dies aus bestimmten Orten und bestimmten Zeiten, in denen ein Individuum eine spezifische Geschichte und Kultur erlebt hat, von denen man spricht.16 Mit Hinblick auf die Thematik der Seminararbeit kann hier eine Brücke zur Sklaverei geworfen werden, in der ein Individuum, dass diese Zeit erlebt hat, dort Erfahrungen erlernt und gemacht hat. Hall bestimmt die Position der kulturellen Identität im Sinne der gemeinsamen Kultur eines kollektiven einzig wahren Selbst, das hinter vielen anderen oberflächlicheren aufgelegten Selbstern verborgen ist und das Menschen mit einer gemeinsamen Geschichte und Abstammung miteinander teilen.17 Man kann davon ausgehen, dass nach dieser Definition kulturelle Identitäten die gemeinsamen historischen Erfahrungen gemeinsam haben. Zudem spricht Hall auch von dem sogenannten Zentrum der kulturellen Identität, welche das Mittelpunkt für die kulturelle Identität darstellen soll.18 Man kann davon ausgehen, dass demnach das Zentrum dieser kulturellen Identität Afrika ist, aus der die vielen Sklaven in die USA gebracht worden sind.

3 Die Südstaaten der USA im 19. Jahrhundert in Zeiten der Sklaven und Plantagenarbeit

Die Sklaverei ist das Resultat von der beginnenden Globalisierung im 18. bzw. 19. Jahrhundert und griff auf die persönliche menschliche Würde ein, wie es Martin Schneider beschreibt:

Sklaverei bezeichnet die völlige persönliche, rechtliche und1wirtschaftliche Abhängigkeit eines Menschen von einem anderen. Dieser abhängige Mensch - der Sklave- ist das Eigentum seines Herrn- des Sklavenhalters. Letzterer kann im Extremfall über körperliche Bestrafung, Verkauf, Vererbung und Tötung, aber auch über die Freilassung seines Sklaven entscheiden.“19

Nach dem Bericht des US Censur Report20, beträgt der Anteil der schwarzen Bevölkerung in den USA heute, welche als Afro-Amerikaner bezeichnet werden 13%, und nehmen gleichzeitig die zweitgrößte Minderheit mit 38,9 Millionen Bewohnern ein. HopeFranklin und Moss nehmen Bezug zur aller ersten Ankunft schwarzer Völker in den USA im Jahre 1619, welche nach Jamestown, Virginia immigriert sind.21 Dennoch sorgte die Entwicklung des transatlantisch-afrikanischen Sklavenhandels und die Notwendigkeit zuverlässiger und billiger Arbeitskräfte in den wachsenden Kolonien jedoch dazu, dass Amerika eine große Anzahl von schwarzafrikanischen Sklaven importierte. Bis I860 hatten die USA eine Bevölkerung von 3,5 Millionen versklavten Schwarzen und eine weitere halbe Million, die im ganzen Land frei waren.22 Wie Albert Wirz resultierend erschließt ist der Sklavenhandel demnach ein Resultat der europäischen Kolonialexpansion in direkter Folge mit dem transatlantischen Sklavenhandel. Es ist relevant zu erwähnen, dass die kolonialen Eroberungen ihre friedliche Fortsetzung in der Errichtung kolonialer Plantagen und Bergbauwirtschaften in Übersee fanden und der Fokus auf der Sklavenarbeit lag.23

[...]


1 Carr, Joi. Django Unchained - Disrupting Classical Hollywood Historical Realism? Indiana University Press. Black Camera, Vol. 7, No. 2 (Spring 2016), S.40.

2 Vgl. Hugger, Paul Elemente einer Kulturanthrophologie der Gewalt. In: Paul Hugger/Ulrich Stadler (Hrsg.): Gewalt - Kulturelle Formen in Geschichte und Gegenwart. Zürich 1995, S. 22.

3 Vgl. Ebd.

4 Kleiter, Ekkehard F.: Film und Aggression - Aggresionspsychologie, Weinheim 1997, S.9.

5 Popitz, Heinrich. Phänomene derMacht-Autortiät-Herrschaft-Gewalt-Technik. Tübingen 1986, S. 68.

6 Kunczik, Michael; Zipfel, Astrid: Medien und Gewalt: Befunde der Forschung seit 1998 (2004) URL: https://www.bmfsfi.de/RedaktionBMFSF/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Medien-und-Gewalt-Be-funde- der-Forschung-Langfassung.propertv=pdf.bereich=bmfsfi.sprache=de.rwb=true.pdf , S.10 (Stand: 17.12.2019).

7 Vgl. Kepplinger, Hans Matthias; Dahlem, Stefan: Medieninhalte und Gewaltanwendung. In: Hans-Dieter Schwind u.a. (Hrsg.): Ursachen, Prävention und Kontrolle von Gewalt. Berlin 1990, S. 384.

8 Mikos, Lothar: Ästhetik der Gewalt im Film und Fernsehen. Genrespezifik und Faszination der Zuschauer. Potsdam2001, S. 18.

9 Hugger 1995, S. 22.

10 Vgl. Kunczik; Zipfel 1998, S. 10. "Hall, Stuart. Rassismus als ideologischer Diskurs b. In: Das

11 Argument 178, Hamburg: Argument Verlag, 1989, S. 918.

12 Ibid. S. 919.

13 Ibid. S. 913.

14 Ibid. S. 916.

15 Vgl. S. 917.

16 Vgl. Hall 1994, S.26.

17 Ibid. S.26f.

18 Ibid. S. 28.

19 Vgl. Martin Schneider: Die Geschichte der Sklaverei. Von den Anfängen bis zur Gegenwart.Wiesbaden 2015, S. 44.

20 U.S. Census Bureau. (2010). The black population: 2010 Census brief. Retrieved on March 1,2012 from: http://20 1 0.census.gov/20 1 Ocensus/data.

21 Franklin-Hope, John & Moss, A. A., Jr.: From Slavery to Freedom: A History of African Americans (8th ed.): McGraw-Hill, New York, 2000.

22 Vgl. Appiah, K.A. & Gates, H.L., Jr. Africana. The encyclopedia of the African and African American Experience. Running. Philadelphia, 2003, S. 34.

23 Wirz, Albert. Sklaverei und kapitalistisches Weltsystem. Band 256. Suhrkamp. Frankfurt am Main, 1984, S. 13.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Rassismus und Stereotypen in Hollywood-Filmen
Untertitel
Die Darstellung von Sklaven und Plantagenarbeit im 19. Jahrhundert der USA im Film "Django Unchained"
Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V984323
ISBN (eBook)
9783346363015
ISBN (Buch)
9783346363022
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rassismus, Django Unchained, Soziologie, Stuart Hall, Rasse, Sklaverei, USA, Giroux, Stereotype
Arbeit zitieren
Manar-Marc Soukar (Autor), 2019, Rassismus und Stereotypen in Hollywood-Filmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/984323

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