Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem historischen Kontext der ersten Phase der Weimarer Republik und dessen erste drei Reichskanzler. Aufgezeigt werden die Schwierigkeiten der Etablierung eines demokratischen Systems. Dem naheliegend werden diese Kanzlerschaften auf ihren zeitlichen und politischen Werdegang hin thematisiert.
Inhaltsverzeichnis
- Historischer Kontext
- Betrachtung der Kanzlerschaften
- Kabinett Philipp Scheidemann
- Kabinett Gustav Bauer
- Kabinett Müller
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay untersucht den historischen Kontext der ersten Phase der Weimarer Republik und beleuchtet die ersten drei Reichskanzler. Dabei wird die Schwierigkeit der Etablierung eines demokratischen Systems in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg aufgezeigt. Im Zentrum der Analyse steht die zeitliche und politische Entwicklung der Kanzlerschaften.
- Die Herausforderungen der Etablierung eines demokratischen Systems in der Weimarer Republik
- Die politischen und zeitlichen Entwicklungen der ersten drei Reichskanzler
- Die Rolle der "Weimarer Koalition" in der Anfangsphase der Republik
- Die Konflikte mit antidemokratischen Kräften auf der linken und rechten Seite des politischen Spektrums
- Die Bedeutung der Weimarer Verfassung und ihre Auswirkungen auf die Regierungsführung
Zusammenfassung der Kapitel
Der erste Teil des Essays beschreibt den historischen Kontext der Weimarer Republik, angefangen mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung im Januar 1919. Der Fokus liegt auf der Gründung der Republik, der Verabschiedung der Weimarer Verfassung und der Wahl des ersten Reichspräsidenten Friedrich Ebert.
Der zweite Teil des Essays analysiert die Kanzlerschaft von Philipp Scheidemann. Dabei werden die innenpolitischen Herausforderungen wie der Märzaufstand in Berlin und die Münchner Räterepublik thematisiert. Die außenpolitischen Spannungen, insbesondere die Annahme des Friedensvertrags von Versailles, führten letztendlich zum Rücktritt Scheidemanns.
Der dritte Teil des Essays konzentriert sich auf die Kanzlerschaft von Gustav Bauer, der nach Scheidemanns Rücktritt ernannt wurde. Die Annahme des Friedensvertrags und das Inkrafttreten der Weimarer Verfassung prägten seine Amtszeit. Auch Bauer musste sich mit antidemokratischen Aufständen auseinandersetzen, wie dem Kapp-Putsch.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Essays sind: Weimarer Republik, Reichskanzler, Philipp Scheidemann, Gustav Bauer, Hermann Müller, Weimarer Koalition, Demokratie, antidemokratische Kräfte, Friedensvertrag von Versailles, Weimarer Verfassung, Kapp-Putsch.
Häufig gestellte Fragen
Wer waren die ersten drei Kanzler der Weimarer Republik?
Die ersten drei sozialdemokratischen Reichskanzler waren Philipp Scheidemann, Gustav Bauer und Hermann Müller.
Warum trat Philipp Scheidemann als Kanzler zurück?
Scheidemann trat im Juni 1919 aus Protest gegen die harten Bedingungen des Friedensvertrags von Versailles zurück, den er nicht unterzeichnen wollte.
Was war die größte Herausforderung für Gustav Bauers Kabinett?
Neben der Unterzeichnung des Versailler Vertrags musste sich Bauer mit massiven antidemokratischen Aufständen wie dem Kapp-Putsch auseinandersetzen.
Welche Rolle spielte die „Weimarer Koalition“?
Die Weimarer Koalition aus SPD, Zentrum und DDP bildete das parlamentarische Rückgrat für die Etablierung des neuen demokratischen Systems gegen Kräfte von links und rechts.
Wann wurde die Weimarer Verfassung verabschiedet?
Die Verfassung wurde von der Nationalversammlung erarbeitet und trat während der Kanzlerschaft von Gustav Bauer im August 1919 in Kraft.
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- Thibaut Rivière (Author), 2019, Die ersten drei sozialdemokratischen Kanzler der Weimarer Republik (1919/1920), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985499