Das Künstlertum Kaiser Neros im Spiegel der senatorischen Geschichtsschreibung


Hausarbeit, 2020

28 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Senatorische Geschichtsschreibung

3. Die senatorische Perspektive auf den Kaiser

4. Künstlertum in der römischen Nobilität

5. Das Künstlertum Neros im Spiegel der senatorischen Geschichtsschreibung
5.1 Die künstlerischen Anfänge Neros (Die Jahre bis 59)
5.2 Ein Kaiser als Künstler (Die Jahre 59-64)
5.3 Pisonische Verschwörung, Neronia und Griechenlandreise (Die Jahre 64-68)

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die julisch-claudische Dynastie war die erste Kaiserdynastie des Römischen Kaiserreiches. Nach der Begründung des Prinzipates durch Octavian im Jahr 27 v. Chr., der vom Senat den Ehrennamen Augustus erhielt, brachte sie in dem folgenden Jahrhundert vier weitere Kaiser hervor (Tiberius, Caligula, Claudius, Nero). In unserer heutigen Zeit ist der bekannteste Vertreter dieser Kaiserdynastie wohl mit weitem Abstand Nero. Denn Nero zählt zu den wenigen historischen Persönlichkeiten, die heute noch - unabhängig von der Schulbildung - von den meisten Menschen weitestgehend mit der römischen Geschichte in Verbindung gebracht werden.1 Seine 14-jährige Prinzipatszeit (54-68) war geprägt von dramatischen Ereignissen wie der Ermordung seiner Mutter Agrippina (im Jahre 59), der Ermordung seiner Frau Octavia (im Jahre 62), dem großen Brand Roms und der daran anschließenden Christenverfolgung (im Jahre 64).2 Mit all diesen Ereignissen wurde Nero direkt in Verbindung gebracht, wodurch er bis in die Gegenwart vor allem als Brandstifter, Muttermörder oder Christenverfolger in Erinnerung geblieben ist.3

Dieses Nerobild ist aufgrund der marginalen Quellenlage maßgeblich von den Darstellungen weniger antiker Geschichtsschreiber geprägt (Tacitus, Sueton, Cassius Dio), die allesamt seine Herrschaft aus der Perspektive der römischen Oberschicht betrachteten.4 In diesen wird der letzte Kaiser der julisch-claudischen Dynastie als skrupelloser Tyrann charakterisiert, der neben seinen eigenen Familienmitgliedern auch viele seiner politischen Gegner in den Tod führte.5 Darüber hinaus beschreiben ihn die überlieferten Quellen als einen Kaiser, der einen extravaganten Lebensstil pflegte und sich mehr für Wagenrennen, Schauspielerei, Dichtkunst und Gesang interessierte als für die politischen Verpflichtungen eines princeps.6 Tatsächlich handelte es sich bei Nero nachweislich um einen Kaiser mit ausgeprägten künstlerischen Ambitionen. So wird unter anderem berichtet, dass er Veranstaltungen begründete (Iuvenalia, Neronia), auf welchen er selbst als Bühnenkünstler auftrat, in Neapel vor einem größeren Publikum die Kithara spielte und eine groß angelegte Griechenlandreise antrat, um an diversen griechischen Agonen teilzunehmen.7 Aufgrund seines eigentümlichen Bedürfnisses in der Öffentlichkeit als Künstler wahrgenommen zu werden, wird Nero in der Forschung oftmals als Künstlerkaiser bezeichnet.8

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit ebendiesem Künstlerdasein Neros und gleichsam mit dessen Darstellung in den Werken der senatorischen Geschichtsschreiber. Diesbezüglich sollen folgende Leitfragen beantwortet werden: Wie wurde Neros Auftreten als Künstler aus der Perspektive der senatorischen Geschichtsschreiber wahrgenommen und bewertet? Welche vorherrschenden Kritikpunkte lassen sich in den Darstellungen erkennen? Ausgehend von diesen Leitfragen ergibt sich die folgende Gliederung der Hausarbeit: Einleitend wird in dem ersten Kapitel die senatorische Geschichtsschreibung thematisiert. Zum besseren Verständnis dieses literarischen Phänomens wird in diesem Zuge auch die gesellschaftliche Struktur des römischen Kaiserreiches in ihren Grundzügen beleuchtet. Daran anknüpfend wird in dem darauffolgenden Kapitel die senatorische Perspektive auf den Kaiser dargestellt. Dadurch soll es möglich gemacht werden, die Kriterien, mit welchen der princeps von den Geschichtsschreibern bewertet wurde, festzuhalten, um sie im weiteren Verlauf der Arbeit hinsichtlich der ausgewählten Nero-Darstellungen berücksichtigen zu können. Anschließend wird der Stellenwert der Kunst in der römischen Nobilität veranschaulicht. Dabei liegt der Fokus auf dem gesellschaftlichen Ansehen von Künstlern und der Ausübung von Kunst in der Öffentlichkeit. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das letzte Kapitel mit dem Schwerpunkt der Hausarbeit: dem Künstlertum Kaiser Neros und dessen Darstellung und Bewertung in den Werken der senatorischen Geschichtsschreiber. Um die gestellten Leitfragen beantworten zu können, werden die Werke Annales von Tacitus, De vita Caesarum von Sueton sowie die Epitome des Werkes Römische Geschichte von Cassius Dio herangezogen und hinsichtlich der Bewertung von Neros Künstlertum untersucht.

2. Senatorische Geschichtsschreibung

Um das literatursoziologische Begriffspaar9 senatorische Geschichtsschreibung definieren zu können, ist es vorerst notwendig, die gesellschaftliche Struktur des Römischen Kaiserreiches in ihren Grundzügen darzustellen: Die Gesellschaft des römischen Kaiserreiches war in verschiedene Stände (ordines) gegliedert, wobei grundsätzlich zwischen Adel (nobilitas') und dem gemeinen römischen Volk (plebs urbana) unterschieden werden kann.10 11 12 Die römische Nobilität bestand aus dem Kaiser und seiner Familie (domus imperatoria), den Mitgliedern des Senats und deren Familien (ordo senatorius) 1 sowie dem Ritterstand (ordo equester) 1 Aus diesen Personenkreisen rekrutierten sich zudem die oberen Beamten der Reichsverwaltung und die Mitglieder des Senates.13 Demnach handelte es sich bei der römischen Nobilität um die führende Schicht des Römischen Kaiserreiches. Zu der Bevölkerungsgruppe der plebs urbana zählten die gewöhnlichen freigeborenen römischen Bürger, die nicht dem Adel angehörten (zum Beispiel Kleinbauern, Pächter, freie Landarbeiter, Handwerker oder das städtische Proletatriat).14 Das Schlusslicht der gesellschaftlichen Hierarchie bildeten die Sklaven und Freigelassenen.15

Mit der Zugehörigkeit zu der führenden Aristokratie gingen auch gesellschaftliche und teilweise rechtliche Privilegien einher. So waren beispielsweise durch die augusteische Lex iulia theatralis16 die vordersten Sitze im Theater für den Senatorenstand und die dahinterliegenden für den Ritterstand reserviert, wodurch die ständische Aufteilung auch im öffentlichen Leben präsent war.17 In diesem Zusammenhang gilt es zu erwähnen, dass die Angehörigen der römischen Nobilität - vor allem die Angehörigen des Senatorenstandes - ein ausgesprochen standesstolzer Personenkreis waren und sich daher bemühten, sich von den ihnen untergeordneten Ständen abzugrenzen. Dahingehend merkt Manfred Fuhrmann an, dass die gesellschaftlichen Gegebenheiten das gesamte öffentliche und private Leben im Römischen Kaiserreich beherrschten.18 Folglich spiegelte sich die ständische Unterteilung der Gesellschaft auch in der römischen Literatur wieder. „Dort [im literarischen Bereich] pflegten [...] die geburtsständischen und ökonomischen Verhältnisse jedem Autor im vorhinein zu diktieren, auf welche Weise er sich literarisch betätigte.“19 So beschäftigten sich die Angehörigen des Adels literarisch mit ihrer aristokratischen Lebenssphäre, wofür sie sich der traditionsreichen Prosa in Form der Geschichtsschreibung oder der öffentlichen Rede bedienten, während sich die anderen Schichten literarisch der nicht so hoch angesehenen Poesie widmeten.20 Dementsprechend gehörten die Historiographen des römischen Kaiserreiches in der Regel zu der senatorischen Oberschicht der Bildungs- und Führungselite und teilweise zum Ritterstand,21 wodurch die Geschichtsschreibung jener Zeit grundsätzlich als eine senatorische Geschichtsschreibung bezeichnet werden kann.22 Bei der Historiographie handelte es sich gewissermaßen um eine Standesangelegenheit, zumal nicht nur ihre Abfassung, sondern auch ihre Lektüre von der Staatsaristokratie betrieben wurde.23

Im Zentrum der senatorischen Geschichtsschreibung stand seit der Prinzipatszeit nicht mehr das gesamte Römische Reich - wie es noch zu der Zeit der Republik üblich war -, sondern die Stadt Rom. Sie befasste sich thematisch im Wesentlichen mit den Geschehnissen am Kaiserhof sowie explizit mit der Herrschaft des jeweiligen römischen Kaisers und dessen Handlungsmotivationen.24 Dadurch entwickelte sich eine auf eine Person zentrierte Geschichtsschreibung, welche ihren Ausdruck in biographischen Kaisergeschichten und Kaiserbiographien fand.25 Ein wesentliches Merkmal dieser Kaiserdarstellungen ist, dass die Geschichtsschreiber die jeweiligen Kaiser nicht kritiklos darstellten, sondern deren Persönlichkeit sowie deren Herrschaft aus ihrer senatorischen Perspektive bewerteten.26 Infolgedessen waren es vor allem die antiken Historiographen, die das Bild eines princeps mit ihren entworfenen Kaiserbildern nachhaltig prägten. So gelten beispielsweise neben Nero auch Caligula und Commodus zu jener Riege von Herrschern, die als Prototyp eines schlechten Kaisers in die Geschichte eingegangen sind,27 wohingegen Trajan von den senatorischen Geschichtsschreibern als Idealbild eines guten Kaisers stilisiert wurde.

Doch nach welchen genauen Kriterien wurde der Kaiser von den senatorischen Geschichtsschreibern eigentlich bewertet? Mit dieser Thematik soll sich das folgende Kapitel beschäftigen.

3. Die senatorische Perspektive auf den Kaiser

Die Kriterien, nach denen jeder römische Kaiser von den senatorischen Geschichtsschreibern bewertet wurde, ergeben sich aus den jeweiligen Erwartungshaltungen, die von den drei wich­tigsten politischen Gruppen des römischen Reiches an die principes gestellt wurden. Zu die­sen Gruppen zählten: der Senat, die plebs urbana und das römische Heer.28 Während seiner Regierungszeit stand jeder Kaiser vor der Aufgabe, sich vor diesen Bevölkerungsgruppen als geeigneter Herrscher zu präsentieren.29 Dabei musste er die Erwartungshaltungen der jeweili­gen Gruppen erfüllen, um seine Herrschaft zu legitimieren und somit im Idealfall als princeps boni (guter Kaiser) wahrgenommen zu werden. Dahingehend klassifiziert Egon Flaig die rö­mische Monarchie als ein Akzeptanzsystem30 Denn im Gegensatz zu der Staatsform des römi­schen Kaiserreiches31 war die Herrschaftsbefugnis eines Kaisers nicht unumstritten. Demnach stützte sich die Herrschaft des princeps auf die Akzeptanz der verschiedenen Zielgruppen.32 Jede der genannten Gruppen sah den Kaiser aus ihrer individuellen Perspektive und hatte demzufolge eine jeweils spezifische, an den Kaiser gerichtete Erwartungshaltung, welche dieser wiederum erfüllen musste, um als Herrscher akzeptiert zu werden.33 Folglich handelte es sich um ein wechselseitiges Artikulieren und Erfüllen von Erwartungen. Die verschiedenen Erwartungshaltungen lassen sich grundsätzlich wie folgt zusammenfassen: „Die Senatoren wollten einen primus inter pares, die hauptstädtischen Bürger einen aufmerksamen Patron, die Truppen einen tüchtigen Imperator.“34 Bei der Erfüllung dieser unterschiedlichen Rollen­erwartungen musste der princeps zudem darauf achten, dass er nicht zu stark auf die Herr­schervorstellung einer bestimmten Gruppe einging oder eine andere vernachlässigte. Ansons­ten hätten sich die vernachlässigten Gruppen diskreditiert fühlen können, wodurch die Herr­schaft des princeps gefährdet worden wäre.35

Die Erwartungshaltung der Senatoren begründet sich auf die von Augustus neu errichtete Staatsform des Prinzipates (27 v. Chr.).36 In dieser Herrschaftsform galt zwar weiterhin die Verfassungsordnung der res publica - die Staatsform des Römischen Kaiserreiches wurde auch als solche bezeichnet - doch faktisch handelte es sich um eine Monarchie.37 Denn durch eine Reihe von Vollmachten, mit denen der jeweilige princeps seit Augustus ausgestattet war, lag die politische Entscheidungsgewalt allein beim Kaiser.38 Demzufolge hatte der Senat, der vor der Prinzipatszeit das lenkende Organ des Reiches war, nur noch ein geringfügiges politi­sches Mitspracherecht.39 Trotz dessen galt der Senat im Kaiserreich als traditionsreiches und geachtetes Organ, welches dem Prinzipat seine Legitimation verschaffte.40 So erwartete der Senat vom Kaiser, dass er die alte republikanische Herrschaftsordnung, auf welche das Prin­zipat beruhte, achtete und anerkannte. Diesbezüglich merkt Jochen Bleicken an, dass die Se­natsaristokratie als die Schicht anerkannt werden wollte, die „[...] neben und unter dem Kaiser die Welt regierte“41 Darüber hinaus war der Kaiser rechtlich gesehen auch ein Senator und stand somit in der Gesellschaft auf einer Stufe mit dem Senatorenstand. Er war jedoch auf­grund seiner Vorrechte und Vollmachten der einflussreichste und mächtigste Senator.42 Dar­aus folgte, dass von dem Kaiser erwartet wurde, dass er sich entsprechend des senatorischen Wertekanons verhielt und somit auch das ausgeprägte senatorische Standesbewusstsein be­rücksichtigte.43 Gleichermaßen sollte sich der Kaiser nicht demonstrativ als Alleinherrscher oder gar als gottähnlich darstellen, sondern die Senatoren als Standesangehörige wahrnehmen und respektieren.44 Diese Erwartungen verbergen sich hinter der Begrifflichkeit primus inter pares (Erster unter Gleichen) und prägten in der Römischen Kaiserzeit die Beziehung zwi­schen Senat und Kaiser.45 Des Weiteren wurde die Qualität eines Kaisers daran bemessen, inwiefern er die römischen Herrschertugenden vertrat, die aus den traditionellen römischen Wertvorstellungen erwachsen waren.46 Zu diesen zählten unter anderem: salus (Wohlerge­hen), securitas (Sicherheit), moderatio (Bescheidenheit), clementia (Milde), iustitia (Gerech­tigkeit).47

Demzufolge zeichneten die senatorischen Geschichtsschreiber das Bild eines guten Kaisers, wenn dieser seine Herrschaft nach den dargestellten Kriterien ausrichtete bzw. sich „[...] kon­form zu den Erwartungen des Senats an einen ,guten Kaiser‘ verhalten hatte“.48 Wenn ein Kaiser jedoch die Grenzen überschritt und die an ihn gerichteten Erwartungen missachtete, wurde das Kaiserbild entsprechend negativ dargestellt. Dabei war es häufig der Fall, dass die Geschichtsschreiber einen schlechten Kaiser überzogen negativ charakterisierten. Dafür grif­fen sie wiederholt „[...] auf das bewährte Muster einer 'Konstruktion des Bösen' zurück.“49 Diese Konstruktion zeichnete sich dadurch aus, dass die jeweiligen Kaiser als ausgesprochen grausam, sexuell pervertiert oder geisteskrank dargestellt wurden.50

Wie bei allen römischen Kaisern des ersten Jahrhunderts n. Chr. handelt es sich auch bei der Überlieferung zu Nero um einen übersichtlichen Quellenkorpus. Die wichtigsten und ausführlichsten Informationen über den letzten Kaiser der julisch-claudischen Dynastie stammen aus den Werken der Geschichtsschreiber Tacitus, Sueton und Cassius Dio.51 In Bezug auf Tacitus gibt der Klassische Philologe Michael von Albrecht an, dass dieser zwar bemüht war, ein objektives Zeugnis abzugeben (sine ira et studio}, 52 allerdings in vielen Belangen die subjektive Sicht eines Senators nicht ablegen konnte.53 Gleichsam attestiert Albrecht dem aus dem Ritterstand stammenden Sueton einen Blickwinkel auf die römischen Kaiser, welcher der senatorischen Perspektive gleichkommt: „Gute Herrscher sind für ihn solche, die Senatoren und Ritter achten.“54 Auch Cassius Dio, der schon als Sohn eines Senators zu der damaligen Führungselite zählte,55 betrachtete die römischen Kaiser aus einem senatorisch-kritischen Blickwinkel.56 Demnach können diese historischen Gewährsleute grundsätzlich zu der Riege der senatorischen Geschichtsschreiber gezählt werden, zumal sie sich für die Abfassung ihrer Werke an den gleichen Quellen bedienten.57

Hinsichtlich der Thematik der Hausarbeit ist es notwendig, einen weiteren Aspekt zu veranschaulichen, der die Perspektive von Tacitus, Sueton und Cassius Dio auf das Künstlertum Neros maßgeblich beeinflusst hat. Das nächste Kapitel beschäftigt sich daher mit der sozialen Stellung und dem Ansehen von Künstlern im Römischen Kaiserreich.

[...]


1 Vgl. Malitz, Jürgen: „Nero. Der Herrscher als Künstler“, in: Andreas Hartmann (Hrsg.): Mythen Europas. Schlüsselfiguren der Imagination. Antike, Regensburg 2004, S. 145-164, S. 145.

2 Vgl. Shotter, David: Nero Caesar Augustus. Emperor of Rome, New York 2014. S. xi.

3 Vgl. Malitz: „Nero“, S. 145.

4 Vgl. Reitz, Christiane: Die Literatur im Zeitalter Neros, Darmstadt 2006, S. 3f.

5 Vgl. ebd., S. 11f.

6 Vgl. Eich, Armin: Die römische Kaiserzeit. Die Legionen und das Imperium, München 2014, S. 81.

7 Vgl. Reitz: Die Literatur im Zeitalter Neros, S. 13f.

8 Schulz, Verena: „Nero und Domitian bei Cassius Dio. Zwei Tyrannen aus der Sicht des 3. Jh. n. Chr.“, in: Sophia Bönisch-Meyer, Lisa Cordes u.a. (Hrsg.): Nero und Domitian. Mediale Diskurse der Herrscherrepräsentation im Vergleich, Tübingen 2014, S. 405-436, S. 424.

9 Vgl. Rüpke, Jörg: Römische Geschichtsschreibung. Eine Einführung in das historische Erzählen und seine Veröffentlichungsformen im antiken Rom, Marburg 2015, S. 147.

10 Vgl. König, Ingemar: Der römische Staat. Ein Handbuch, Stuttgart 2009, S. 184f.

11 Die Zugehörigkeit zum Senatorenstand war erblich. Demnach zählten nicht nur die direkten Mitglieder des Senats zum Senatorenstand. Vgl. ebd., S. 185.

12 Vgl. ebd., S. 184.

13 Vgl. Fuhrmann, Manfred: Geschichte der römischen Literatur, Stuttgart 1999, S. 56.

14 Vgl. König: Der römische Staat, S. 189.

15 Vgl. Bleicken, Jochen: Verfassungs- und Sozialgeschichte des Römischen Kaiserreiches (Bd. 1), Paderborn 1978, S. 332.

16 Vgl. Lebek, Wolfgang Dieter: „Standeswürde und Berufsverbot unter Tiberius: Das SC der Tabula Larinas“, in: Charikleia Armoni / Rodney Ast / Werner Eck u.a. (Hrsg.): Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik, 81 (1990), S. 37-96, S. 46.

17 Vgl. König: Der römische Staat, S. 186f.

18 Vgl. Fuhrmann: Geschichte der römischen Literatur, S. 56.

19 Ebd.

20 Vgl. ebd., S. 57ff.

21 Vgl. Arand, Tobias: Das schmähliche Ende. Der Tod des schlechten Kaisers und seine literarische Gestaltung in der römischen Historiographie, Frankfurt am Main 2002, S. 34.

22 Vgl. Mehl, Andreas: Römische Geschichtsschreibung. Grundlagen und Entwicklungen: Eine Einführung, Stuttgart 2001, S. 107.

23 Vgl. Arand: Das schmähliche Ende, S. 35.

24 Vgl. ebd., S. 36.

25 Vgl. Mehl: Römische Geschichtsschreibung, S. 109.

26 Vgl. Arand: Das schmähliche Ende, S. 36ff.

27 Vgl. Witschel, Christian: „Verrückte Kaiser? Zur Selbststilisierung und Außenwahrnehmung nonkonformer Herrscherfiguren in der Römischen Kaiserzeit“, in: Christian Ronning (Hrsg.): Einblicke in die Antike. Orte - Praktiken - Strukturen, München 2006, S. 87-129, S. 94.

28 Flaig, Egon: “Die Imago des Kaisers und das Risiko für seine Akzeptanz. Überlegungen zum Nerobild beim Brand Roms“, in: Sophia Bönisch-Meyer (Hrsg.): Nero und Domitian. Mediale Diskurse der Herrscherrepräsentation im Vergleich, Tübingen 2014, S. 265-282, S. 265.

29 Vgl. Kuhoff, Wolfgang: Felicior Augusto Melior Traiano. Aspekte der Selbstdarstellung der römischen Kaiser während der Prinzipatszeit, Frankfurt am Main 1993, S. 18.

30 Flaig: „Die Imago des Kaisers“, S. 265.

31 Nach 27 v. Chr. gab es niemals einen Versuch die Staatsform des Kaiserreiches abzuschaffen. Vgl. ebd.

32 Vgl. ebd., S. 265f.

33 Vgl. Witschel: „Verrückte Kaiser?“, S. 88.

34 Flaig: „Die Imago des Kaisers“, S. 268.

35 Vgl. Witschel: „Verrückte Kaiser?“, S. 93.

36 Vgl. ebd., S. 89.

37 Vgl. Heil, Matthäus: „Nero und der Senat“, in: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Nero. Kaiser, Künstler und Tyrann, Darmstadt 2016, S. 116-123, S. 116.

38 Vgl. Mehl: Römische Geschichtsschreibung, S. 107.

39 Vgl. Witschel: „Verrückte Kaiser?“, S. 89.

40 Vgl. ebd., S. 89f. Die Vollmachten, die der Kaiser besaß, wurden ihm schließlich vom Senat übertragen.

41 Bleicken: Verfassung- und Sozialgeschichte, S. 84.

42 Vgl. ebd., S. 85.

43 Vgl. ebd.

44 Vgl. Witschel: „Verrückte Kaiser“, S. 90.

45 Vgl. Bleicken: Verfassung- und Sozialgeschichte, S. 85.

46 Vgl. Witschel: „Verrückte Kaiser?“, S. 90.

47 Vgl. Arand: Das schmähliche Ende, S. 40.

48 Witschel: „Verrückte Kaiser?“, S. 94.

49 Ebd.

50 Vgl. ebd.

51 Vgl. Reuter, Marcus: „Wer war Nero? Versuch einer Annäherung“, in: Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Nero. Kaiser, Künstler und Tyrann, Darmstadt 2016, S. 13-21, S. 13.

52 Tac. Ann. 1, 1.

53 Vgl. Albrecht von: Geschichte der römischen Literatur, Band 2: von Andronicus bis Boëthius ; mit Berücksichtigung ihrer Bedeutung für die Neuzeit, Bern 2016, S. 948.

54 Vgl. ebd., S. 1200.

55 Vgl. Mehl: Römische Geschichtsschreibung, S. 131.

56 Vgl. Reuter: „Wer war Nero?“, S. 16.

57 Vgl. Reitz, Christiane: Die Literatur im Zeitalter Neros, Darmstadt 2006, S. 4.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Das Künstlertum Kaiser Neros im Spiegel der senatorischen Geschichtsschreibung
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal
Note
1,0
Jahr
2020
Seiten
28
Katalognummer
V985702
ISBN (eBook)
9783346342201
ISBN (Buch)
9783346342218
Sprache
Deutsch
Schlagworte
künstlertum, kaiser, neros, spiegel, geschichtsschreibung, senatorische geschichtsschreibung, tacitus, cassius dio, sueton, wagenlenker, schauspieler, kithara, sänger, griechenlandreise, rom, augustus, kaiserreich, römisches kaiserreich, nero, senator, brand
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Anonym, 2020, Das Künstlertum Kaiser Neros im Spiegel der senatorischen Geschichtsschreibung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/985702

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